Einfache und schnelle Handhabung bei bester Qualität.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Einfache Bedienung (1 Person)
  • Abschließbarer Träge und Haltearme
  • Rollen für schnelles und leichtes hantieren
  • Auch beladen abkippbar
  • Kompakte Bauart, gut verstaubar
  • Umfangreiches Zubehör

NACHTEILE

  • Hoher Preis
  • Relativ schwer
  • Schlösser teilweise etwas widerspenstig

BEWERTUNG

Hallo zusammen, heute bewerte ich den Thule Epos 3  Fahrradträger den ich mir selber gekauft habe. Ich habe den Fahrradträger seit einigen Monaten im Einsatz und sowohl auf Kurzstrecken als auch auf Langstrecken ausgiebig testen können. 

Über Thule 

Die Thule Group ist ein schwedisches Unternehmen, das weltweit für seine hochwertigen Produkte im Bereich Reiseausrüstung, Transportlösungen und Outdoor-Ausrüstung bekannt ist. Gegründet wurde das Unternehmen 1942 in Hälsingborg, Schweden, von Erik Thulin, der zunächst Holzprodukte für den Transport von Fahrrädern herstellte.

Heute ist Thule ein globaler Marktführer in verschiedenen Segmenten, darunter:

  • Dachträger und Fahrradträger: Thule bietet eine breite Palette von Dachgepäckträgern, Fahrradträgern und Anhängerkupplungsträgern für Autos an.
  • Outdoor-Ausrüstung: Das Unternehmen produziert auch Taschen, Rucksäcke, Koffer und andere Reiseausrüstung.
  • Wassersport: Thule ist auch im Bereich Wassersport aktiv und bietet Produkte wie Kajakträger und Surfboardhalterungen an.

Thule ist für seine Innovationskraft, Qualität und Funktionalität bekannt und hat seinen Hauptsitz in Malmö, Schweden. Das Unternehmen ist in über 100 Ländern tätig und setzt auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Lösungen.

Zum Thule Epos 3

Der Thule Epos 3 ist ein hochwertiger Fahrradträger für die Anhängerkupplung, der sich klar im Premiumsegment positioniert. Mit Platz für bis zu drei Fahrräder – inklusive schwerer E-Bikes – richtet er sich vor allem an ambitionierte Radfahrer, Familien und Outdoor-Enthusiasten.

Bereits auf den ersten Blick fällt die durchdachte Konstruktion und das moderne Design auf. Doch die eigentliche Stärke liegt in der Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger

Der Epos ist mit allen Arten von Fahrrädern und E-Bikes kompatibel.

Er ermöglicht ein schnelles und einfaches Auf- und Abladen aller Arten von Fahrrädern und E-Bikes. Die patentierten ausziehbaren Fahrradhaltearme mit schwenkbarer Halterung und stahlverstärkten Riemen werden am Fahrradrahmen oder Hinterrad befestigt. Die durchdachten Haltearme sichern und stabilisieren die Räder super und sind ideal auch für den Einsatz an empfindlichen Fahrradrahmen aus Carbon. 

Ich hatte den Träger überwiegend mit meinem Mountainbike (Carbonrahmen) und einem Gravelbike im Einsatz. Aber auch bei der Beladung mit schwereren E-Trekking-Bikes verhält sich der Träger bei der Fahrt sehr ruhig. 

 

Des Weiteren ist der Thule Epos 3 komplett faltbar und ermöglicht dadurch eine bequeme Montage und Handhabung und spart ebenso Platz bei der Lagerung.

Einstellrädchen ermöglicht die genaue Ausrichtung im montierten Zustand
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger

Seine hohe Zuladung von 30 kg/Fahrrad ermöglicht den Transport auch von mehreren schweren E-Bikes. 

Was mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist, ist der großzügig gewählte Abstand zwischen den einzelnen Fahrrädern. Dieser Abstand ist mit 25 cm größer als bei anderen Trägersystemen gewählt und reduziert somit den Kontakt der Fahrräder untereinander. 

Ein weiterer Punkt ist das auch Fahrräder mit einem langen Radstand von bis zu 1350 mm sicher transportiert werden können. 
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger

 

Technische Daten: 
 

  • Max. Anzahl Fahrräder: 3

  • Zuladung: 60 kg

  • Max. Gewicht pro Fahrrad: 30 kg

  • Maße: 91 x 126 x 22 cm

  • Maße zusammengeklappt (LxBxH): 91 x 27 x 75 cm

  • Gewicht: 22.7 kg

  • Eignung für Rahmengrößen: 20-90 mm

  • Max. Reifenbreite: 3 Zoll (mit Thule XXL Fatbike Wheel Straps 5 Zoll)

  • Max. Reifenbreite (Durchmesser): 29"

  • Max. Radstand: 1350 mm

  • Abnehmbare Rahmenhalter: 

  • Abstand zwischen Fahrrädern: 25 cm

  • Geeignet für Karbonrahmen: 

  • Radmontage an verstellbaren Haltern: Pump buckles

  • Abklappbar (mit Fahrrädern): 

  • Geeignet für Fahrzeuge mit Ersatzrad am Heck: 

  • Rückleuchten: 

  • Steckeranschluss: 13-pin

  • Kompatibel mit One-Key System: 

  • Träger abschließbar am Fahrzeug: 

  • Ursprungsland: Poland

  • Farbe: Schwarz

  • Modellnummer: 979100

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger
ausführliche Beschreibung und Informationen

Verarbeitung & Qualität

Thule ist bekannt für seine Verarbeitungsqualität – und der Epos 3 bestätigt diesen Ruf:
Der Träger besticht durch robuste Materialien und stabile Bauweise. Bei der Anwendung fallen besonders die hochwertigen Gelenke und die ausgezeichnet funktionierende Mechanik auf. Seine Verarbeitung sucht ihresgleichen, und wer auf der Suche nach scharfen Kanten und ähnlichen Dingen ist sucht sie vergebens. Der Träger wirkt insgesamt extrem langlebig und vermittelt Vertrauen – selbst bei voller Beladung mit schweren E-Bikes.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: THULE Epos 3 -KFZ-Fahrradträger

Sicherheit

Der Träger lässt sich nach der Montage auf der Anhängerkupplung verschließen. Jeder einzelne Fahrradhaltearm lässt sich separat ebenfalls verschließen. Zusätzlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Räder zu sichern, z.B. durch ein Fahrradschloss, welches mit dem Fahrradträger verbunden wird. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis liegt je nach Händler etwa zwischen 900 € und 1.300 €.

Das ist definitiv kein Schnäppchen – aber: Durch seine sehr hohe Qualität und sein breites Einsatzspektrum hat er mich voll und ganz überzeugt. Zudem ist er auch für schwere E-Bikes gebaut und somit zukunftssicher gestaltet. 

Wer regelmäßig mehrere Fahrräder transportiert, bekommt hier auf jeden Fall einen langlebigen Fahrradträger.

Zubehör

Thule bietet eine umfangreiche Auswahl an Zubehör für den Epos an. Ich nenne hier nur ein paar Beispiele: 

  • Box für Anhängerkupplungs-Lastenträger
  • Fahrradschloss
  • Aufbewahrungstasche
  • Auffahrrampe
  • Bikestand/Fahrradreparaturhalterung
  • uvm.
Felgen-Adapter zum Schutz der Felgen


Fazit

Der Thule Epos 3 gehört aktuell zu den modernsten und vielseitigsten Fahrradträgern auf dem Markt. Besonders das flexible Befestigungssystem hebt ihn deutlich von klassischen Modellen ab. Durch die schnelle und sichere Handhabung hat er mich voll und ganz überzeugt. 

Jeder, der hochwertige und teure Fahrräder fährt, sollte gerade bei Fahrradträgern nicht sparen. Denn das Trägersystem ist bei dem Transport die Versicherung für unsere Räder.
Ich kann den Thule Epos 3 jedem empfehlen, der einen hochwertigen Fahrradträger sucht. 

Empfehlung:

Perfekt für E-Bike-Fahrer und Vielnutzer
Ideal für Familien mit unterschiedlichen Fahrrädern
Weniger geeignet für Gelegenheitsnutzer mit kleinem Budget

Video: Bikerack



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Tolle, leicht gefütterte Jacke für einfache Outdoorabenteuer.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Gute Passform
  • Simpel und funktional
  • Schöne Farben
  • Leicht gefüttert, dadurch auch für kältere Tage geeignet
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Wind- und Wasserdicht

NACHTEILE

  • Keine Lüftungsschlitze
  • Keine von außen zugängliche Brusttasche
  • Größeres Packmaß als andere, teurere Wanderjacken
  • Höheres Gewicht als andere, teurere Wanderjacken
  • Atmungsaktivität reicht bei starkem Schwitzen und Sonne nicht vollständig aus, um Wärme effektiv abzuführen
  • Weniger flexibel einsetzbar für längere, sehr schweißtreibende Aktivitäten im Übergangsbereich (z. B. lange Aufstiege)

BEWERTUNG

Als Outside-Stories-Produktscout wurde mir die DARIO Herren-Frühjahrsjacke von Didriksons zum Testen zur Verfügung gestellt. In den letzten Wochen habe ich die Jacke bei Radfahrten, Wanderungen und im Alltag im Temperaturbereich von 0 bis 10 °C getestet. Im folgenden Testbericht schildere ich meine persönlichen Erfahrungen sowie Vor- und Nachteile.

 

Gliederung:

  • Über Didriksons
  • Im Einsatz               
  • Über Didriksons
  • Fazit

Didriksons ist ein schwedisches Unternehmen, das sich auf langlebige, funktionale und wetterfeste Bekleidung spezialisiert hat. Die Marke legt Wert auf einfache, aber durchdachte Konstruktionen, die Regen, Wind und Kälte zuverlässig abhalten und dabei schlicht bleiben. In puncto Nachhaltigkeit und Ethik zeigt Didriksons, dass sie auf umweltbewusste Materialien und Prozesse setzt. Die Verwendung von EcoLactam als Materialbasis unterstreicht, dass die Marke versucht, klimafreundlichere Alternativen zu herkömmlichen Nylons zu nutzen.

Die Jacken sind durchdacht konstruiert, witterungsbeständig und auf lange Nutzung ausgelegt, damit sie nicht schnell ersetzt werden müssen. Didriksons entwirft in Schweden und produziert die DARIO-Jacke in Vietnam, bleibt aber am Ziel orientiert, verantwortungsvolle, langfristig nutzbare Outdoor-Bekleidung anzubieten, die sich sowohl für den Alltag als auch für Outdoor-Aktivitäten eignet

Innentasche
Innentasche
Innenfutter
Innenfutter
Kapuze
Einstellbare Kapuze

 

 

 

 

 

Innenseite
Kordel
Innenseite2

 

Logo
Reflektierendes Logo

 

Verwendet wird EcoLactam, eine Nylon-Variante mit geringerer Klimaauswirkung im Vergleich zu klassischen Nylonmaterialien.

Wassersäule:15.000 mmnach ISO-Standard, sorgt für zuverlässigen Schutz bei Regen und Spritzwasser.

Atmungsaktivität:4.000 g/m²/24h, ausreichend für Alltag und moderate Aktivitäten, bei intensiver Belastung jedoch spürbar limitiert.

Konstruktion:Material mit Laminat aufgebaut, dadurch vollständig wind- und wasserdicht.

Getapt, verhindert das Eindringen von Wasser an kritischen Stellen. Passform:Gerade geschnitten mit sinnvoller Bewegungsfreiheit, klar auf Alltag und vielseitige Nutzung ausgelegt. Sitzt auch bei meiner Frau gut. Kapuze:fest integriert und verstellbar über Klett und Kordelzug, sitzt stabil und schützt zuverlässig bei wechselhaftem Wetter. Ärmelabschlüsse:Elastisch und verdeckt ausgeführt, reduzieren das Eindringen von Kälte und Wind. Frontreißverschluss:Mit Kinnschutz, verhindert Reibung im Halsbereich bei komplett geschlossener Jacke. Teilweise wasserabweisend ausgeführt, bieten zusätzlichen Schutz bei Regen.Taschen:zwei Außentaschen mit Reißverschluss sowie eine Innentasche, ausreichend Stauraum für die wichtigsten Gegenstände. Sichtbarkeit:Dezente reflektierende Elemente erhöhen die Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen.

Produktion: Entwicklung in Schweden, Fertigung in Vietnam.

Erster Eindruck:

Die DARIO macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Die Farbe (yellow pollen) ist sehr satt, aber nicht zu knallig, das gefällt mir sehr gut, denn sie ist klar und modern, ohne zu sehr aufdringlich zu wirken oder nach "Outdoor" auszusehen. Die Jacke wirkt weder zu steif noch zu fest, wie es bei manchen Hardshells der Fall ist, sondern eher wie eine leichte, etwas dickere Outdoorjacke. Die leichte Fütterung gibt der Jacke eine wärmere Haptik, ohne dass sie zu dick oder zu klobig wirkt. 

Die Verarbeitung der Nähte ist sauber, die Reißverschlüsse laufen soweit gut, sie lassen sich allerdings nicht sehr gut mit einer Hand bedienen. Die Kapuze ist ziemlich groß, und lässt sich mit einem Klettband und über zwei Gummizüge individuell einstellen. Bereits beim ersten Aufsetzen sitzt sie sehr angenehm. 

Die Jacke ist mit drei Taschen ausgestattet. Zwei Taschen an den Seiten, bei denen die Reißverschlüsse verdeckt und somit vor Regen geschützt sind, sowie eine Brusttasche auf der linken Innenseite. Diese wird mit Klett verschlossen und ist recht groß. Hier passen ohne Probleme ein Portemonnaie oder auch große Smartphones hinein.

 

Bei meinen 170 cm und 63 kg passt die Größe S sehr gut. Da die Jacke auch meiner Frau sehr gut gefällt, hat sie auch die DARIO ausprobiert. Auch wenn es eine Männerjacke ist, steht sie ihr ebenfalls sehr gut.

 

 

beim Wandern

Im Einsatz:

Die DARIO habe ich in erster Linie bei Radfahrten und Wanderungen im Bereich von 0 bis 10 °C genutzt. Unter diesen Bedingungen zeigt die Jacke ihre Stärken deutlich. Sie ist wind- und wasserdicht und hält Regen, Spritzwasser und Fahrtwind sehr gut ab. Die leichte Fütterung sorgt dafür, dass ich bei kühleren Temperaturen angenehm warm bleibe, ohne bei moderater Aktivität zu schnell ins Schwitzen zu geraten.

Sobald allerdings die Sonne stärker herauskommt, fällt der größte Nachteil auf: Es gibt keine Lüftungsschlitze! Dadurch staut sich die Wärme schnell, insbesondere bei längeren Aufstiegen oder schweißtreibenden Passagen. Trotz der Atmungsaktivität wird es bei hoher Belastung schnell zu warm und ich muss die Jacke öffnen. Was mir dann wiederum gut gefällt, ist das man die Jacke mit einem kleinen Knopf dennoch an der Front verbinden kann. So kann man die Jacke komplett öffnen, aber sie flattert nicht unkontrolliert herum, was z.B. beim Wandern oder Radfahren stören könnte.

Jacke offen

Bei Regen und Wind hält die Jacke sehr gut dicht. Außerdem ist die Kapuze sogar groß genug, dass auch mein Fahrradhelm mit darunterpasst. Mir gefallen außerdem die einfachen, elastischen Armabschlüsse. Zum Glück wurde hier auf Klettbänder zur individuellen Anpassung verzichtet. Die Ärmel sitzen immer gut und weder Wind noch Regen haben eine Chance, einzutreten.

Im Regen mit Helm

 Zusätzlich fällt auf, dass die Jacke ein größeres Packmaß und ein höheres Gewicht als teurere Modelle hat. Für meine Einschätzung ist das jedoch ein sehr gut zu akzeptierender Kompromiss. 

Zufällig musste ich letztens feststellen, dass ein Freund von mir die DARIO-Jacke schon seit längerem in Gebrauch hat und ebenfalls sehr zufrieden ist. Er ist überrascht, wie gut die Jacke ist, da er schon von wesentlich teureren Modellen enttäuscht wurde.

Und hier muss ich auch noch mal sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist. Direkt bei Didriksons erhält man die Jacke für 120€, bei vielen anderen Händlern bekommt man sie sogar für einen deutlich geringeren Preis.

Mit Kapuze auf dem Kopf

Fazit:

 

Die DARIO Herren Frühjahrsjacke von Didriksons macht für mich insgesamt einen sehr guten Eindruck und ist eine praktische Lösung für Radtouren, Wandern und auch den Alltag bei frühlingshaften bzw. herbstlichen Konditionen. Die Kombination aus Passform, leichter Fütterung, Wind- und Wasserdichtigkeit sowie einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt mich.

Die fehlenden Lüftungsschlitze sowie das größere Packmaß und Gewicht sind kleine Kompromisse, die man in dieser Preisrange gerne akzeptiert. Für sehr lange oder sehr intensive Touren, also alles, was über eine Tagestour hinausgeht, ist die Jacke dann vielleicht nicht mehr ideal  geeignet, allerdings ist sie dafür auch nicht ausgelegt.

Für Frühjahrs- und Herbsttouren im Bereich von etwa 0 bis 10 °C ist sie jedoch eine robuste und zuverlässige Wahl, die den Geldbeutel schont.



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Top Allrounder für Minimalisten!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr geringes Eigengewicht
  • Gute Belüftung
  • Ausreichend komfortabel für Tageswanderungen
  • Kompakte Trinkblase

NACHTEILE

  • Keine Hüftgurte
  • Weniger Lastverteilung bei schwerer Beladung

BEWERTUNG

Frontansicht
Der CamelBak Arete 18 Pack 1.5L ist ein leichter Trinkrucksack, der vor allem für Tageswanderungen, kurze Trekkingtouren oder sportliche Aktivitäten entwickelt wurde. Mit integriertem Trinksystem, geringem Gewicht und kompakten Abmessungen richtet sich das Modell vor allem an Outdoor-Einsteiger und Minimalisten, die einen einfachen und vielseitigen Rucksack suchen. In diesem Testbericht werden zunächst Konstruktion und Ausstattung detailliert analysiert, bevor die Performance unter realen Bedingungen bewertet wird.

Der Trink-Rucksack CamelBak Arete 18 Pack 1.5L wurde mir als Produkscout für OutsideStories zur Verfügung gestellt.

Konzept und Einsatzbereich

Der Arete 18 gehört zur Kategorie der leichten Daypacks mit integriertem Hydrationssystem. Ziel des Designs ist ein möglichst geringes Gewicht bei ausreichendem Stauraum für kurze Outdoor-Touren.

Mit rund 16,5–18 Litern Gesamtvolumen sowie einem 1,5-Liter Crux-Reservoir eignet sich der Rucksack vor allem für:

  • Tageswanderungen

  • leichte Bergtouren

  • Rad- oder Trail-Aktivitäten

  • Reisen und Stadt-Ausflüge

Der Rucksack ist frameless, besitzt also keinen starren Rahmen. Dadurch bleibt er sehr leicht und flexibel, bietet jedoch weniger strukturelle Stabilität als größere Trekkingrucksäcke.

Materialien und Verarbeitung

Der Rucksack besteht aus recyceltem Ripstop-Nylon (ca. 200D) und ist auf geringes Gewicht optimiert. Gleichzeitig sorgt die Ripstop-Struktur dafür, dass kleine Beschädigungen nicht sofort weiterreißen.

Materialeigenschaften

  • 200-Denier Ripstop-Nylon

  • wasserabweisende Beschichtung (DWR)

  • atmungsaktives Mesh im Rückenbereich

  • BPA-freies Trinksystem

Die 3D-Vent-Mesh-Polsterung an Schultergurten und Rücken sorgt für eine bessere Luftzirkulation und reduziert Hitzestau bei längeren Wanderungen.

Verarbeitungsqualität

Die Nähte sind sauber verarbeitet und das Material wirkt trotz des niedrigen Gewichts relativ robust. Allerdings zeigt sich schnell, dass der Rucksack auf Gewichtsersparnis statt maximale Strapazierfähigkeit ausgelegt ist. Für extrem anspruchsvolle Trekkingtouren ist er daher weniger geeignet.

Rückseite

Gewicht und Packvolumen

Ein zentrales Merkmal des Arete 18 ist sein sehr geringes Gewicht.

MerkmalWert
Gesamtvolumenca. 16,5–18 Liter
Trinkblase1,5 Liter
Gewichtca. 350–680 g (modellabhängig)
Maßeca. 46 × 18 × 27 cm

Der Rucksack gehört damit zu den leichtesten Trinkrucksäcken seiner Klasse. Das geringe Gewicht macht sich besonders bei längeren Wanderungen positiv bemerkbar.

Hydrationssystem

Trinkblase
Ein zentrales Element des Rucksacks ist das integrierte Crux-Reservoir mit 1,5 Litern Volumen.

Eigenschaften des Trinksystems

  • BPA-freier Wasserbehälter

  • Trinkschlauch mit Beißventil

  • Ventil mit Abschaltfunktion

  • einfache Befüllung durch große Öffnung

Die Trinkblase ist in einer Unterteilung des Hauptfachs des Rucksacks untergebracht. Sie kann mit einer Lasche innen, oben am Rucksack verhakt und anschließend in der Tasche verstaut werden. Das funktioniert reibungslos und schnell, hält trotzdem auch längere Touren problemlos.

Verstauung der Trinkblase

Der Trinkschlauch wird durch eine Öffnung oben am Rucksack über den rechten Schultergurt nach vorne geführt. An diesem Schultergurt wird er zur Absicherung durch eine Schlaufe geführt und kann - wenn er gerade nicht verwendet wird - in einem Verschluss eingerastet werden, damit er nicht bei der Bewegung stört.

Schlauchführung am Rucksack

Das Trinksystem ermöglicht eine hands-free Hydration, sodass der Nutzer während der Bewegung trinken kann, ohne den Rucksack abzunehmen. Das Beißventil schließt automatisch und verhindert ein Nachtropfen.

Trinkventil

Die Kapazität von 1,5 Litern ist ausreichend für kürzere Touren. Für längere Wanderungen kann zusätzlich eine Wasserflasche in den seitlichen Taschen transportiert werden.

Trinkblase gefüllt

Tragesystem und Ergonomie
Brustgurt

Der Arete 18 nutzt ein minimalistisches Tragesystem mit folgenden Elementen:

  • gepolsterte Schultergurte

  • verstellbarer Brustgurt zur Stabilisierung

  • atmungsaktives Mesh-Rückenpanel

Der Brustgurt verbessert die Stabilität, besonders bei unebenem Gelände oder schnellen Bewegungen. 

Ergonomische Bewertung

Vorteile

  • sehr geringes Eigengewicht

  • gute Belüftung

  • ausreichend komfortabel für Tageswanderungen

Nachteile

  • keine Hüftgurte

  • weniger Lastverteilung bei schwerer Beladung

Bei moderater Beladung sitzt der Rucksack angenehm am Rücken. Wird er jedoch vollständig beladen, kann sich das Gewicht stärker auf die Schultern verlagern.

Stauraum und Organisation

Trotz des minimalistischen Designs bietet der Rucksack mehrere Fächer zur Organisation.

Hauptmerkmale

  • großes Hauptfach

  • separates Fach für Trinkblase

  • Reißverschlussfach im Deckel

  • Organisationsfach für Kleinteile

  • zwei elastische Seitentaschen

Zusätzlich verfügt der Rucksack über eine Laptop-Sleeve für Geräte bis etwa 15 Zoll, wodurch er auch als urbaner Daypack genutzt werden kann.

Seitentaschen

Die Seitentaschen eignen sich gut für Trinkflaschen oder Snacks.

Marktvergleich CamelBak Arete 18

Relevante Vergleichsmodelle

  1. Camelbak Arete 18 (Ultraleichter 18L-Trinkrucksack für Tageswanderungen mit 1,5L Reservoir)
  2. Camelbak M.U.L.E. (Klassiker mit mehr Organisation und höherem Komfort für längere Touren)
  3. Osprey Katari 7 (Kompakter Performance-Rucksack für sportliche Aktivitäten mit Fokus auf Stabilität)
  4. Deuter Speed Lite 21 (Leichter Wanderrucksack ohne Trinksystem, dafür mit besserer Lastverteilung)

Produktvergleich (Kernunterschiede)

EigenschaftCamelbak Arete 18Camelbak M.U.L.E.Osprey Katari 7Deuter Speed Lite 21
Volumen~ 18 L~ 12 L7 L21 L
TrinksystemJaJaJaNein
GewichtSehr leichtmittelleichtleicht
Trinksystem1,5 L2-3 L2,5 Loptional
TragekomforteinfachSehr hochSportlich stabilTrekking orientiert
Organisationminimalistischviele Fächerreduziertklassisch
EinsatzbereichTageswanderungMTB / lange TourenTrail / BikeWandern ohne Fokus Hydration

 

Einordnung

  • Arete 18 → Minimalistisch, ultraleicht, vielseitig 

  • M.U.L.E. → Komfort + Organisation (klassischer Allrounder) 

  • Katari 7 → Performance / sportlich (enger Sitz) 

  • Speed Lite 21 → klassischer Wanderrucksack ohne Fokus Trinksystem 

Fazit:

Der Arete 18 ist kein Spezialist, sondern ein leichter Allrounder – ideal für Einsteiger und Minimalisten. Wer mehr Komfort oder Technik will, greift zu M.U.L.E. oder Osprey.

Performance im Praxiseinsatz

Praxistest

Komfort bei Wanderungen

Nach mehreren Touren zeigt sich:

  • Bei leichter Beladung (<5 kg): sehr angenehm
  • Bei höherer Last: Druck auf Schultern nimmt zu
  • fehlender Hüftgurt wird spürbar

Auf kurzen bis mittleren Touren überzeugt der Arete 18 durch sein geringes Gewicht. Selbst bei voller Trinkblase bleibt das Gesamtgewicht niedrig, wodurch der Rucksack kaum spürbar ist.

Die atmungsaktive Rückenpolsterung reduziert Schweißbildung, allerdings erreicht sie nicht die Belüftungsleistung größerer Trekkingrucksäcke mit Netzrücken.

Für Ultraleicht-Fans top – bei längeren Touren fehlt Unterstützung.

Stabilität in Bewegung

Bei schnellen Bewegungen – etwa beim Trailrunning oder Radfahren – sorgt der Brustgurt für ausreichende Stabilität. Dennoch kann der Rucksack bei sehr dynamischen Aktivitäten leicht pendeln, da kein Hüftgurt vorhanden ist.

Durch das kompakte Staufach ist alles schnell zugänglich, allerdings kann es durch das Fehlen von weiteren Innenfächern / Unterteilungen manchmal unübersichtlich werden.

Material

  • keine strukturellen Schäden nach mehreren Touren
  • Material zeigt leichte Abriebspuren
  • wasserabweisend ausreichend (kein Regenschutz nötig bei leichtem Regen)
  • Wetterschutz
    • leichter Regen: kein Problem
    • Dauerregen: eingeschränkt
  • im Alltag sehr flexibel (Laptop + Travel)

Trinksystem im Einsatz

Das Crux-Reservoir funktioniert zuverlässig (genau wie es soll, muss man aufgrund des Höhenunterschieds von Mundstück zu Trinkblase am Anfang Druck durch Ansaugen aufbauen, danach fließt das Wasser – logischerweise – von alleine weiter):

  • gute Durchflussrate

  • leicht zu reinigen

  • dichtes Beißventil

  • auch nach Wochen keine Leckagen (auch aus Onlineforen von anderen Testern nichts bekannt)

  • stabile Durchflussrate

Die Schlauchführung ist so gestaltet, dass der Trinkschlauch am Schultergurt fixiert werden kann und nicht stört.

Stauraum im Alltag

Mit rund 18 Litern Volumen lassen sich problemlos folgende Dinge transportieren:

  • Regenjacke

  • Snacks oder Lunch

  • Erste-Hilfe-Kit

  • Stirnlampe

  • Kartenmaterial

Für eine klassische 3–6-Stunden-Wanderung reicht das Packvolumen völlig aus.

Stärken und Schwächen

Vorteile

  • sehr leichtes Gewicht

  • integriertes Trinksystem

  • gute Belüftung

  • vielseitig einsetzbar (Outdoor + Alltag)

  • nachhaltige Materialien

Nachteile

  • keine Hüftflossen

  • begrenzte Traglast

  • kein integrierter Regenschutz

  • eher minimalistische Polsterung

9. Gesamtbewertung

KategorieBewertung
Komfort8/10
Ausstattung7/10
Gewicht9/10
Hydrationssystem9/10
Vielseitigkeit8/10

Gesamtwertung: 8/10

Der CamelBak Arete 18 Pack 1.5L ist ein gelungener ultraleichter Trinkrucksack für Tageswanderungen und Outdoor-Aktivitäten. Seine größte Stärke ist das hervorragende Verhältnis aus Gewicht, Funktionalität und Hydration-System. Wer jedoch einen Rucksack für schwere Lasten oder anspruchsvolle Trekkingtouren sucht, sollte zu einem stabileren Modell greifen.

Fazit:

Ein idealer Begleiter für kurze Wanderungen, Reisen und sportliche Aktivitäten, der besonders durch sein geringes Gewicht und das praktische Trinksystem überzeugt.

Der Camelbak Arete 18 überzeugt im Langzeittest als ultraleichter, vielseitiger Begleiter für Tagestouren. Seine größten Stärken liegen im geringen Gewicht und im zuverlässigen Trinksystem.

Schwächen zeigen sich bei schwerer Beladung und Organisation, wodurch er sich klar unterhalb von Premium-Modellen wie dem M.U.L.E. einordnet.

Kurzum: Der Camelbak Arete 18 Pack 1.5 L macht genau das, wofür er entwickelt wurde und ist sehr gut für Minimalisten



Wie wurde das Produkt erworben?

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Wanderschuh reduziert auf das Minimum aus tollen Materialien.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Flexibel
  • Hochwertige Naturmaterialen
  • Herausnehmbare Innensohle
  • Schnürung bis weit nach vorne

NACHTEILE


BEWERTUNG

Für OUTSIDEstories durfte ich diesmal Barfuß-Wanderschuhe von Doghammer testen. Die Marke kannte ich bisher nicht, deswegen war ich sehr gespannt!

Hier kurz ein paar Informationen zur Marke basierend auf der Doghammer Homepage:

Doghammer ist eine 2015 in den bayerischen Bergen gegründete Schuhmarke, die für nachhaltige, funktionale und fair produzierte (Barfuß-)Schuhe steht. Die Modelle – von Sneakern über Barfußschuhe bis zu Wanderschuhen – werden in einer familiengeführten Manufaktur in Portugal handgefertigt.

Besonders charakteristisch ist der Einsatz natürlicher Materialien wie recyceltem Kork, heimischer Wolle und Naturkautschuk, die für ein angenehmes Fußklima und einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck sorgen. Doghammer verbindet Nachhaltigkeit mit innovativem Design und begleitet Menschen im urbanen Alltag ebenso wie bei Outdoor-Abenteuern.

Bei der Partnerliste finden sich schon mal sehr viele namhafte Brands wie der DAV, Globetrotter, Scott, Ortovox, Nordwolle, Deuter, etc… wir scheinen uns also in seriösem Terrain zu bewegen 😉.

Auch wirken die Leute hinter der Marke recht sympathisch. Man kann sich zum Beispiel für den Fußletter anmelden oder Feet.back schreiben, das trifft genau meinen Humor! Aber Spaß beiseite, richten wir den Fokus auf das Produkt!

Ich durfte das Barfuß-Wanderschuh-Modell Terrar Rock Wool für UVP 179,90 € antesten und zwar in der Farbe darkgrey. Geben tut es ihn auch noch in drei weiteren Farbkombinationen, die mir persönlich alle gut gefallen! Beworben wird der Schuh als der „ideale Begleiter für alle, die gerne draußen ihre Abenteuer erleben“. 

Die Hauptmerkmale des Schuhes sind gutes Fußklima dank Kork und Wolle, viel Grip dank einer flexiblen VIBRAM-Barfußsohle sowie eine gute Anpassung an den Fuß durch Schnürung bis zur Zehenbox, wie man es von Approach- und Kletterschuhen kennt.

OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren

Für meinen Fuß – 27,7cm lang und 10 cm breit – habe ich gemäß Größentabelle Größe 44 bekommen und diese passt super. Dank der Schnürung kann der Schuh wunderbar angepasst werden, sodass nichts wackelt, die Zehen haben dabei dann trotzdem wunderbar Platz! 

das klassische "Zusammenklapp-Bild" das für jeden Barfußschuh genutzt wird gibts von mir natürlich auch! ;-)

Der Schuh trägt sich auch sehr angenehm, ich trage ihn immer mit Socken und es drückt und scheuert nichts! Seitlich hat man anschmiegsame Wolle im Lederschuh und unterm Fuß befindet sich eine herausnehmbare Kork-Sohle. Auch nach einigen Wochen Testzeit stinkt der Schuh bisher nicht wirklich. Für etwas extra Schutz gibt’s eine verstärkte Zehen- und Fersenkappe!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bedingt durch die Jahreszeit im Testzeitraum: Winter/Frühling, konnte ich die Schuhe bisher nur bei eher kühleren Temperaturen testen. Mit dünnen Baumwollsocken bekomme ich in den Schuhen irgendwann kühle Füße bei um die 0°C, mit normaldicken Wollsocken geht es aber, solange man in Bewegung bleibt. Fürs Herumstehen auf dem Weihnachtmarkt wären sie also nicht meine erste Wahl und auch bei Schnee habe ich lieber Schuhe mit hohem Schaft angezogen, da es einfach kein Wetter für so flache Schuhe ist, da landet der ganze Schnee im Schuh.

Die Sohle wirkt im Vergleich zum „gemeinen“ Wanderschuh erst mal recht handzahm, kaum grobe Stollen, nur viele kleine Dreiecke, auf festem Schnee oder auf rutschigem Schlamm geht hier leider nicht allzu viel in Sachen Grip, im Trockenen klappt das ganze aber sehr gut, die Haftung überrascht geradezu! 

 

OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sohle ist dick genug, um auf Schotter nicht durchpiekst zu werden und trotzdem lässt sich jedes bisschen Trail erspüren. Beim Kraxeln über Baumstämme zum Beispiel bietet die Sohle super Grip, da man sehr gut balancieren kann und die Hindernisse quasi etwas „umgreifen“ kann, ganz anders als im steifen Wanderschuh! Auf Stein fand ich die Haftung bisher auch super, man kann sogar ein bissl Bouldern, solang man große Tritte hat, dort ist die VIBRAM Reibung allemal ausreichend. Für kleine Tritte fehlt dann doch die komprimierte Zehenbox, um Druck aufzubauen, aber es sind ja keine Kletterschuhe und auch keine Approach-Schuhe von daher alles mehr als OK!

OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren
OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren
OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren
OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren

 

OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren

Sollte er doch als Zustiegsschuh verwendet werden, kann er mit den Ösen an der Ferse auch am Rucksack befestigt werden, die Schlaufe hilft außerdem auch beim Hineinschlüpfen!

Mal abgesehen vom Grip ist das Fußklima wirklich super angenehm und der Schuh trägt sich echt top! Auf längeren Teer-Passagen wird es manchmal schon ein bissl hart, am wohlsten fühlt sich der Schuh tatsächlich bisher im Wald, solange es nicht allzu rutschig wird, wie auf steilen, sandigen Trails. Sand oder Steinchen sind übrigens dank des guten Sitzes nicht in den Schuh gelangt, auch auf verlaubten Waldwegen! Sehr gut für einen so flachen Schuh!

OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wandeschuhe, Herren
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Ich muss zugeben, dass das mein 3. Paar Barfußschuhe allgemein ist und ich mich trotzdem immer noch mit dem Barfußfeeling arrangieren muss. Länger als 2 h war ich nicht unterwegs und hab’s danach schon immer im Fuß und in den Wadeln gemerkt, tendenziell versuche ich aber weg vom normalen Sneaker zu kommen und mehr hin zum Barfußschuh! Für den kommenden Sommer werden die Schuhe also weiterhin einen fixen Platz neben der Haustüre haben.

Ich habe den Schuh bisher nicht imprägniert, aber auch so noch keine nassen Füße bekommen bei leichtem Regen. Hat es stark geregnet, hatte ich meist andere, höhere Schuhe gewählt.

Bisher ist kaum Verschleiß zu erkennen, außer dass mir aufgefallen ist, dass sich hier an der Seite des Schuhs ein Spalt bildet, wo der Schuh am meisten abknickt, auf der Innen- und Außenseite. Die Naht ist aber nach wie vor fest unter dem Spalt, sieht also nicht nach einem größeren Problem aus!

 

Zusammenfassend ist der TERRAR ROCK WOOL ein klasse Barfuß-Wanderschuh für fast jedes Terrain, solange es nicht zu rutschig wird, der bei fast jedem Wetter genutzt werden kann! Von mir gibt’s volle Punktezahl, das deckt sich im Übrigen auch mit vielen positiven Bewertungen auf der Homepage!

 



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Leicht, gute Passform, starker Windschutz, schwach bei Regen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Coole Optik
  • Gute Passform
  • Sehr leicht, kleines Packmaß
  • Winddicht, atkungsaktiv
  • Ordentliche Kapuze
  • Reißverschlußtasche

NACHTEILE

  • Wenig Regenschutz

BEWERTUNG

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Wind ( M ) Jacket - Windjacke, Herren

Testfacts

 

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Hersteller: Karpos

Modell: Lavaredo Wind Jacke

Kategorie: extrem leichte Windjacke / Trailjacke

Einsatzzweck: Trailrunning (Laufen, Fast Hiking)

Besonderheiten: PFC-freie DWR-Imprägnierung, winziges Packmaß, perforierte Einsätze, reflektierende Details, Kapuze mit Schirm

Wasserdichtigkeit: wasserabweisend (DWR), nicht wasserdicht

Winddichtigkeit: winddicht

Atmungsaktivität: sehr hoch durch Belüftungseinsätze

Material:  Hauptgewebe: 100% Polyamid, Rest: 85% Polyamid 15% Elasthan

Passform: Slim Fit

Farbe: Woodl.Gray/Orange

Gewicht: ca. 100g

Preis: 130 €

 

 

Bilderquelle teilweise: Karpos.
Bilder sind mithilfe von AI generiert

 

HERSTELLERBESCHREIBUNG

 

Das Lavaredo Wind Jacket ist ein absolutes Must-have. Es wiegt nur 100 Gramm und ist komprimiert nur so groß wie ein Apfel! Du kannst diese Jacke immer auf jede Tour mitnehmen und bist so stets vor Wind oder leichtem Regen geschützt und kannst deine Körpertemperatur aufrechterhalten.
Die Vorderseite ist aus winddichtem Ripstop Material mit DWR-Behandlung ohne bewusst zugesetzte PFAS und wiegt nur 33 g/m². Die Achseln und Seiten sind aus perforiertem Material für maximale Atmungsaktivität.
Extrem leistungsstark und vielseitig zugleich. Sie wurde in Zusammenarbeit mit unseren Athleten für das Trailrunning entwickelt, kann aber auch bestens zum Wandern und Mountainbiking verwendet werden. Sie lässt sich in einem integrierten Packsack verstauen und ist dann verschwindend klein.

WINDDICHT, ATMUNGSAKTIV UND EXTREM PACKBAR

  • Winddichte Ripstop-Front (33 g/m²) mit DWR-Imprägnierung (wasserabweisend, PFAS-frei)
  • Perforierte Seiten und Unterarme für Top-Atmungsaktivität
  • Geformte Kapuze mit steifem Visier (sitzfest im Wind)
  • YKK-Frontzip, Reißverschluss-Brusttasche (dient als Stuff-Sack)
  • Reflektoren für Sichtbarkeit

DIE HIGHLIGHTS DER LAVAREDO WIND JACKET

  • Ultra-leicht (100 g): Immer dabei, nie im Weg
  • Slim Fit: athletische Passform ohne Ballon-Effekt
  • Schnell an/aus: Für wechselhaftes Wetter made
  • Made in Europe: Hohe Verarbeitungsqualiätt
 
 

Optik/Haptik/Größe

 

Wie immer in diesem Abschnitt kurz der Hinweis: Geschmack oder Gefallen liegen im Auge des Betrachters, deshalb sind die nachfolgenden Sätze lediglich meine subjektive Meinung.

Holt man die Lavaredo zum ersten Mal aus der Verpackung, fällt sofort auf, wie unglaublich dünn und leicht das Material ist – man hat fast das Gefühl, gar nichts in der Hand zu halten. Die Optik ist sportlich und clean und je nach gewählter Farbe (in meinem Fall das schlichte Vulcan / Anthrazit) auch abseits der Trails absolut tauglich.

Die Haptik des Ripstop-Gewebes ist angenehm geschmeidig, dabei typisch „technical“, und raschelt erfreulich wenig, was beim Laufen ein echter Pluspunkt ist. Die perforierten Einsätze an den Seiten fühlen sich etwas weicher und elastischer an und sorgen dafür, dass die Jacke nicht wie eine „steife Plastiktüte“ wirkt.

Die Verarbeitung macht auf mich einen einwandfreien Eindruck: saubere Nähte, ordentlich eingefasste Bündchen, Reißverschluss läuft geschmeidig. Da die Jacke preislich mit der UVP von ca. 130 € auf dem Niveau vergleichbarer Markenjacken liegt, geht der Preis aus meiner Sicht in Ordnung – vor allem, wenn man Gewicht, Packmaß und den pfiffigen Schnitt berücksichtigt.

 
 
 

 

Karpos Lavaredo Windjacke 4
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Laufen mit der Lavaredo-Windjacke

 

Beim Laufen macht sich das extrem niedrige Gewicht direkt bemerkbar – man spürt die Jacke schlichtweg kaum. Karpos setzt bei der Lavaredo auf einen sogenannten „Slim-Fit“-Schnitt. Die Jacke sitzt also recht körpernah, bietet aber dank der guten Schnittführung absolut genug Bewegungsfreiheit für dynamische Laufbewegungen, auch mit Stöcken im Einsatz.

Der große Vorteil des engeren Schnitts: Selbst bei starkem Gegenwind flattert oder bläht sich die Jacke nicht unangenehm auf. Der hochschließende Kragen schließt gut ab, und die Kapuze mit dem kleinen, verstärkten Schirm liegt dank elastischer Einfassung sauber am Kopf an. Dadurch bleibt das Sichtfeld frei, und die Kapuze schlägt auch bei böigem Wind nicht ständig hin und her.

Ein echtes Highlight ist die Packbarkeit: Das Wetter ändert sich am Berg oft schnell, und die Jacke lässt sich innerhalb von Sekunden in ihre eigene kleine Tasche stopfen und verschwindet mühelos in jeder Laufweste oder Hüfttasche. Auch ein paar reflektierende Details für die Sicherheit in der Dämmerung hat Karpos spendiert – nicht übertrieben, aber ausreichend, um zumindest besser wahrgenommen zu werden.
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die Jacke nicht ganz so leise ist wie manch andere Jacken. Das Problem ist natürlich bekannt und lässt sich wahrscheinlich bei Wind-/Regenjacken nie komplett vermeiden, dennoch gibt es deutliche Unterschiede bei der Lautstärke und auch der Frequenz des Geräuschs, denn manche Geräusche nerven mehr als andere, unabhängig von der Lautstärke.
Die Karpos-Jacke liegt bei der Lautstärke im Mittelfeld, auch kleinere Bewegungen machen schon Geräusche und beim Laufen ist die Jacke deutlich hörbar. Was der Lavaredo-Jacke zugutekommt, ist ihre Passform, denn dadurch, dass die Jacke recht schmal ist gibt es auch keine zusätzlichen Flattergeräusche.

 
 
 

Atmungsaktivität

 
 

Bei einer reinen Windjacke ohne Membran ist die Erwartungshaltung an die Atmungsaktivität naturgemäß hoch. Karpos löst die Balance zwischen Windschutz und Belüftung hier sehr clever über perforierte Einsätze unter den Armen und an den Seiten.

Auf dem Trail macht die Lavaredo einen sehr guten Job: Bei „normalen“ Schwitzern (wie mir) schafft sie es meistens, Hitze und Feuchtigkeit hervorragend nach außen entweichen zu lassen. Gerade bei intensiven Anstiegen staut sich die Luft deutlich weniger als in einer 2,5- oder 3-lagigen Regenjacke. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es sich hier um eine schützende Schicht und nicht um ein Funktionsshirt handelt – bei sehr hohen Intensitäten wird man auch in dieser Jacke schwitzen und innen etwas feucht werden.

Im Vergleich zu vielen klassischen Windjacken wirkt die Lavaredo für mich deutlich luftiger und ausgewogener. Man hat das Gefühl, dass der Oberkörper gut geschützt ist, ohne dass man nach fünf Minuten im eigenen Saft steht.

 
 
 

Nässeschutz/Dichtheit

 
 

Hier muss man ganz klar die Grenzen abstecken: Die Karpos Lavaredo Wind Jacket ist keine Regenjacke. Sie verfügt über eine umweltfreundliche, PFAS-freie DWR-Imprägnierung, die Wassertropfen auf der Außenseite ordentlich abperlen lässt. Einem leichten Nieselregen, feuchtem Nebel oder auch mal einem kurzen Schauer hält die Jacke absolut stand und hält den Läufer darunter zunächst trocken.

Wenn es aber anfängt richtig zu schütten oder man stundenlang im Regen unterwegs ist, drückt das Wasser durch das dünne Material. Wer absolute Dichtheit für extreme Bedingungen oder eine offizielle Zulassung für Ultraläufe wie den UTMB sucht, muss zu einer echten wasserdichten Jacke greifen.

Für den kurzen Schauer zwischendurch, die nasse Wolke auf dem Grat oder die Kombination aus Wind und Feuchtigkeit ist der Nässeschutz der Lavaredo aber allemal ausreichend – vor allem, wenn man sie als „immer dabei“-Schutzschicht in der Laufweste versteht.

 

Windschutz

 

Das ist die Paradedisziplin der Jacke – und hier liefert sie voll ab. Das Ripstop-Material auf der Front blockt kalten Wind sehr zuverlässig, ohne sich wie eine starre Rüstung anzufühlen. Besonders wenn man nach einem schweißtreibenden Uphill oben am Grat oder Gipfel ankommt und der Wind pfeift, schützt die Jacke sofort vor dem gefährlichen Auskühlen.

Der hochschließende Kragen und die gut sitzende Kapuze dichten auch den Kopf- und Halsbereich effektiv ab. Trotz des Hauch-von-nichts-Gefühls beim Gewicht steht der Windschutz deutlich massiveren Jacken in nichts nach – im Gegenteil: Durch den engen Schnitt hat der Wind weniger Angriffsfläche, was sich unterwegs sehr angenehm bemerkbar macht.

 
 EINSATZZWECK & ZIELGRUPPE
 

Die Karpos Lavaredo Wind Jacket ist genau die Art von Jacke, die ich gerne „immer-dabei-Schicht“ nenne: ultraleicht, klein verpackbar und genau dann Gold wert, wenn das Wetter kippt. Sie richtet sich in erster Linie an Trailrunner und schnelle Bergsportler, funktioniert aber genauso gut beim schnellen Wandern, Fast Hiking und auf dem Rad.

Optimal ist sie für:

  • Läufer, die oft im Hügelland oder in den Bergen bei wechselhaftem Wetter unterwegs sind.

  • Frühmorgendliche oder späte Einheiten, wenn es frisch und windig ist.

  • Alle, die schon eine Regenjacke besitzen, aber eine deutlich leichtere und atmungsaktivere Schicht für windige Tage suchen.

Weniger geeignet ist sie, wenn du hauptsächlich im flachen Stadtbereich bei dauerhaft starkem Regen unterwegs bist – hier ist eine leichte, komplett wasserdichte Running-Shell die bessere Wahl.

 

 
 

Fazit zur Karpos Lavaredo Jacke

 

Die Karpos Lavaredo Wind Jacket macht genau das, wofür sie konzipiert wurde – und das richtig gut. Sie ist ein kompromisslos leichter, absolut winddichter Begleiter für Trailrunner und Fast-Hiker, der im Rucksack oder in der Laufweste kaum auffällt, im Einsatz aber einen deutlichen Komfortgewinn bringt.

Wer eine Jacke sucht, die bei unbeständigem Wetter, windigen Gipfeln oder in kühlen Morgenstunden vor dem Auskühlen schützt und bei Nichtgebrauch quasi unsichtbar verschwindet, wird hier definitiv fündig. Die hohe Atmungsaktivität dank der durchdachten Perforationen und die sehr gute Verarbeitung runden das positive Gesamtbild ab.

Einzig beim Thema Dauerregen muss man – logischerweise – Abstriche machen. Für mich ist sie aktuell ein starkes Ausrüstungsteil in der Laufweste, das ich auf längeren Touren nicht mehr missen möchte. An die Preise von Marken-Outdoor-Bekleidung werde ich mich zwar wahrscheinlich nie ganz gewöhnen, aber Karpos liegt mit einer UVP von ca. 130 € preislich im Mittelfeld in der Kategorie der leichten Windjacken.

 






 

Karpos Lavaredo Windjacke Titelbild

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Wind ( M ) Jacket - Windjacke, Herren
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Vielseitiges Leichtgewicht, perfekt für jeden Sportler!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht und sicherer Halt
  • Großes, freies Sichtfeld
  • Sportliche Optik
  • Gute Belüftung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Photochromatisch

NACHTEILE

  • Nicht optimal für schmalere Gesichter
  • Nicht günstig

BEWERTUNG

Die Julbo Faster reactiv ist eine sportlich-leichte Performance-Sonnenbrille, die sich an ambitionierte Freizeit- und Ausdauersportler richtet. Julbo ist seit Jahrzehnten für funktionale Sportoptik bekannt – insbesondere im Radsport- und Bergbereich. Mit der Faster reactiv positioniert sich der Hersteller im Segment der vielseitigen Allround-Sportbrillen mit moderner, aerodynamischer Linienführung.

Im Folgenden findest du eine detaillierte Einschätzung zu Design, Verarbeitung, Tragekomfort, Sichtqualität sowie einen Praxisbericht beim Radfahren und Laufen.

Ich habe die Brille im Zuge meiner Tätigkeit als Produktscout für Outside-Stories zur Verfügung gestellt bekommen.

Der Hersteller Julbo

Julbo ist ein traditionsreicher französischer Hersteller von Sport- und Outdoor-Brillen, sowie mittlerweile auch von Ski- und Fahrradhelmen. Gegründet wurde das Unternehmen 1888 im französischen Teil des Juragebirges von Jules Baud gegründet.

Ursprünglich entwickelte das Unternehmen Schutzbrillen für Kristallsucher (Bergsteiger, die nach Mineralien suchen) und Alpinisten im Hochgebirge.

  • Kernprodukte: Sportsonnenbrillen, Skibrillen, Korrektionsbrillen sowie zunehmend auch Helme und Zubehör 

  • Spezialisierung: Technische Hochleistungs-Brillen für Outdoor- und Extremsport (z. B. Bergsteigen, Ski, Trailrunning, Radsport) 

  • Besonderheiten: Innovative Technologien wie selbsttönende (photochrome) Gläser und Anti-Beschlag-Systeme 

Heute ist Julbo ein international tätiges Unternehmen mit Vertrieb in über 90 Ländern und gilt als etablierter Spezialist für hochwertige Sportbrillen, insbesondere im Outdoor-Bereich.

Verpackung

Die Brille wurde mir per Paket zugeschickt. Das Paket war recht stabil und die Brille sicher verpackt.

Innerhalb des Pakets wurde auf unnötige Umverpackungen verzichtet und die Brille wurde in einer gepolsterten Hülle geschützt.

JULBO Faster Paket mit Lieferschein und Brille in Hülle

Diese Hülle besteht aus einem abgesteppten Synthetik-Stoff und kann mit einem Zugband verschlossen werden. Anders als bei meinen bisherigen Outdoorsportbrillen schützt diese Hülle nicht nur vor Kratzern, sondern verfügt dank der Ausführung als Stepphülle auch über eine Polsterung.

Hülle mit Etikett

Design & Verarbeitung

Die Julbo Faster reactiv setzt auf eine halbrandlose Konstruktion, die Gewicht spart und das Sichtfeld erweitert. Die Linienführung wirkt dynamisch, ohne übertrieben futuristisch zu sein – damit passt sie sowohl zum Rennrad-Outfit als auch zur Laufbekleidung.

Brille Julbo Faster Gr. M

Material und Haptik:

  • Leichter, robuster Kunststoffrahmen

  • Flexible Bügel mit gutem Rückstellverhalten

  • Sauber verarbeitete Kanten ohne Druckstellen

Die Brille wirkt hochwertig verarbeitet. Nichts knarzt oder wirkt instabil. Auch bei häufiger Nutzung zeigt der Rahmen kaum Ermüdungserscheinungen.

Lediglich die Scharniere der Bügel könnten bei dem aufgerufenen Preis gerne aus Metall sein.

Passform und Tragekomfort

Passform der Brille

Die Größe „L“ ist auf mittelgroße bis große Gesichtsformen ausgelegt. Besonders positiv fällt auf:

  • Angenehm weiche Nasenauflage

  • Sicherer Sitz ohne übermäßigen Druck

  • Kein Verrutschen bei Bewegung

  • Sehr geringes Eigengewicht

Auch bei längeren Einheiten (2–3 Stunden) entstehen keine Druckstellen an Schläfen oder Nase. Selbst bei starkem Schwitzen bleibt die Brille stabil in Position.

Sichtqualität und Gläser

Julbo ist bekannt für hochwertige Glastechnologie – und auch hier überzeugt die Faster M reactiv:

  • Verzerrungsfreie Sicht

  • Gute Kontrastwahrnehmung

  • Effektiver UV-Schutz

  • Reduzierte Blendung bei Sonne

  • Photochromatische Gläser für Helligkeiten der Kategorien 1 (sehr hell) bis 3 (sehr dunkel) (hierauf gibt der Hersteller eine Lebenslange Garantie).

Selbsttönende Gläser

Es sind weitere Ausführungen mit unterschiedlichen Tönungen erhältlich (z. B. für starkes Sonnenlicht oder variable Bedingungen). Besonders im Wechsel zwischen Sonne und Schatten bleibt das Sichtbild klar und angenehm.

Preis

Auf der Webseite des Herstellers wird ein Preis von 215 € aufgerufen. Bei anderen Shops sind Preise um 160 € zu finden.

Der Preis ist zwar relativ hoch, allerdings für hochwertige Brillen nicht ungewöhnlich und entspricht der Qualität der Brille.

Erfahrungsbericht: Radfahren

Test beim Radfahren

Windschutz:
Beim Rennradfahren überzeugt die Julbo Faster M reactiv durch gute Abschirmung gegen Fahrtwind. Durch die halbrandlose Konstruktion ist kein störender Rahmen im unteren Sichtbereich, etwa beim Blick auf den Tacho. Gleichzeitig ist das Glas groß genug, um den Wind abzuhalten, ohne dabei wuchtig auszusehen.

Sichtfeld:
Das breite Sichtfeld ist ein klarer Pluspunkt. Gerade in der Unterlenker-Position bleibt die Sicht nach vorn und unten frei.

Belüftung:
Auch bei intensiven Anstiegen beschlägt die Brille kaum. Die Luftzirkulation funktioniert gut, ohne dass Zugluft ins Auge gelangt.

Lediglich an kälteren Tagen in Kombination mit einem Schal, der bis über die Nase geht, beschlägt die Brille durch die Atemluft. Aber bei welcher Brille passiert das nicht?

Stabilität bei Tempo:
Selbst bei Abfahrten mit höherer Geschwindigkeit sitzt die Brille sicher und flattert nicht.

Fazit fürs Radfahren:
Sehr gut geeignet für Rennrad, Gravelbiken und sportliche Touren. Wer eine leichte, stabile Brille mit großem Sichtfeld sucht, wird hier sehr zufrieden sein.

 

Erfahrungsbericht: Laufen

Lauftest

Gewicht & Dynamik:
Beim Laufen punktet die Julbo Faster M reactiv durch ihr geringes Gewicht. Man vergisst nach wenigen Minuten, dass man sie trägt.

Rutschfestigkeit:
Auch bei Intervalltraining oder schnellen Richtungswechseln bleibt sie zuverlässig an Ort und Stelle.

Schweißresistenz:
Selbst bei hohen Temperaturen bleibt der Halt stabil. Die Nasenpads verhindern, dass die Brille nach unten rutscht.

Trail-Tauglichkeit:
Auf Wald- und Feldwegen sorgt die gute Kontrastdarstellung für sicheres Erkennen von Unebenheiten.

Fazit fürs Laufen:
Ideal für Straßenläufe und Trailrunning. Besonders für Läufer, die eine sportliche Optik mit sicherem Sitz kombinieren möchten.

Vorteile und mögliche Schwächen

Vorteile

  • Sehr leicht

  • Großes, freies Sichtfeld

  • Sicherer Halt

  • Gute Belüftung

  • Hochwertige Verarbeitung

  • Photochromatisch

  • Sportliche Optik

Mögliche Schwächen

  • Für sehr schmale oder sehr breite Gesichter eventuell nicht optimal (für schmale Gesichter gibt es Größe M, allerdings nicht Größe S)

  • Halbrandloser Stil bietet minimal weniger Schutz von unten als Vollrahmen-Modelle

  • Hochwertige Julbo-Gläser liegen preislich im oberen Segment

Gesamtfazit

Die Julbo Faster reactiv ist eine überzeugende Sportbrille für ambitionierte Radfahrer und Läufer, die Wert auf Leichtigkeit, Stabilität und klare Sicht legen. Sie kombiniert funktionales Design mit zuverlässiger Performance im Training wie auch im Wettkampf.

Wer eine vielseitige Allround-Sportbrille sucht, die sowohl auf dem Rennrad als auch beim Lauftraining überzeugt, trifft mit der Faster reactiv eine sehr gute Wahl.

Ich kann die Brille unbedingt empfehlen!



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Vielseitiger Baselayer mit kleinen Komfortabzügen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Temperaturregulierend
  • Atmungsaktiv
  • Formstabil
  • Daumschlaufen
  • Beidseitig zu öffnender Halsverschluss

NACHTEILE

  • Kratzig

BEWERTUNG

Im Test: Das Hejma Women’s Merino Zip Top von Zajo

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ZAJO Hejma Merino Zip Top

Das Hejma Women’s Merino Zip Top von Zajo ist ein funktionelles Langarmshirt, das als vielseitige Basisschicht für unterschiedlichste Outdoor-Aktivitäten konzipiert wurde und sich sowohl im Winter als wärmende Unterwäsche als auch in der Übergangszeit oder bei intensiver Bewegung als eigenständiges Oberteil tragen lässt. 

Es besteht aus einer durchdachten Materialkombination nämlich aus 51 % Merinowolle, 40 % Bambusviskose und 9 % Polyamid, wobei die sogenannte „Sandwich-Konstruktion“ außen auf die temperaturregulierenden und antibakteriellen Eigenschaften der Merinowolle setzt und innen den weichen, hautfreundlichen Bambus nutzt. Dadurch soll das Shirt nicht nur geruchsarm bleiben und auch bei schweißtreibenden Aktivitäten angenehm klimatisieren, sondern gleichzeitig den Tragekomfort erhöhen. 

Mit einem Gewicht von etwa 234 g gehört es zu den eher leichten bis mittleren Baselayern, bietet laut Hersteller eine hohe Atmungsaktivität, solide Haltbarkeit sowie moderate Wärmeleistung und ist damit ganzjährig einsetzbar. Praktische Details wie ein Reißverschluss am Kragen zur Belüftung, Daumenlöcher an den Ärmeln sowie ein sportlicher Schnitt runden die Funktionalität ab.

 

In meinem Praxistest hat sich das Shirt insgesamt als zuverlässiger Begleiter erwiesen: Beim Wandern im herbstlichen Mittelgebirge konnte ich gut nachempfinden, wie effektiv die Feuchtigkeit nach schweißtreibenden Anstiegen abtransportiert wird, ohne dass man auskühlt, sobald man am Gipfel eine Pause einlegt. 

Ähnlich positiv fiel der Eindruck beim Skifahren aus, wo ich es als erste Schicht unter der Jacke getragen habe – selbst bei wechselnden Belastungen zwischen Liftfahrten und Abfahrten blieb das Körperklima angenehm ausgeglichen. Besonders beim Skitourengehen, etwa bei einem längeren Aufstieg am frühen Morgen, hat das Shirt seine Stärke gezeigt: Es hielt ausreichend warm, ohne zu überhitzen, und trocknete spürbar schnell wieder, nachdem ich ins Schwitzen gekommen war. 

Auch beim Laufen an kühlen Tagen war die Kombination aus Wärmeleistung und Atmungsaktivität überzeugend, da ich nicht das Gefühl hatte, in einem feuchten Shirt weiterlaufen zu müssen.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ZAJO Hejma Merino Zip Top
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ZAJO Hejma Merino Zip Top
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ZAJO Hejma Merino Zip Top

Allerdings zeigt sich auch ein kleiner Schwachpunkt: Trotz der Bambus-Innenseite empfinde ich das Material auf Dauer als leicht kratzig, insbesondere wenn man es direkt auf der Haut trägt und ins Schwitzen kommt – das ist mir beispielsweise bei einer längeren Laufeinheit und auch bei einer schweißintensiven Skitour aufgefallen. Das mindert den ansonsten guten Gesamteindruck etwas, auch wenn es nie wirklich störend genug war, um das Shirt nicht mehr tragen zu wollen.

Unterm Strich erfüllt das Hejma Merino Zip Top genau das, was man von einem funktionellen Baselayer erwartet: solide Wärme, gute Feuchtigkeitsregulation, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und praktische Features. Der leichte Kratzfaktor verhindert für mich jedoch die absolute Begeisterung. Insgesamt würde ich dem Shirt daher eine Bewertung von 4 von 5 Sternen geben – ein zuverlässiges, funktionales Teil mit kleinen Komfortabzügen. 


 



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Allrounder mit außergewöhnlichem Tragekomfort.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Warm
  • Atmungsaktiv
  • Robust
  • Leicht
  • Hochwertig

NACHTEILE


BEWERTUNG

Im Test: Die Lastei Active Plus W Jacket von Karpos

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen

Die Lastei Active Plus W Jacket von Karpos präsentiert sich als hochwertige, vielseitige und funktionale Isolationsjacke, die speziell für anspruchsvolle Outdoor-Aktivitäten entwickelt wurde. Sie kombiniert effektiven Wetterschutz mit hoher Bewegungsfreiheit und einem durchdachten, sportlichen Design. Es handelt sich um eine warme, innovative Jacke, die zuverlässig vor Wind und Regen schützt und sich damit ideal für wechselhafte Bedingungen in der Natur eignet.

Besonders ist die Kombination aus schützenden Materialien und elastischen Einsätzen: Während die Vorderseite und die Kapuze für maximale Wärmeleistung ausgelegt sind, sorgen elastische Steppnähte an Rücken, Seiten und Unterarmen für eine optimale Passform und ein angenehmes Tragegefühl. Die Kapuze ist zusätzlich mit einer thermischen Einlage ausgestattet, was den Komfort bei kaltem Wetter deutlich erhöht.

Auch im Detail zeigt sich die hochwertige Verarbeitung. Der vordere Reißverschluss ist mit kleinen Zähnen ausgestattet, was ein schnelleres Öffnen ermöglicht, und besitzt eine Innenverdeckung, die Wind zuverlässig abhält. Zwei minimalistische Fronttaschen mit dezenten Reißverschlüssen bieten Platz für Kleinigkeiten, ohne aufzutragen. Ärmelabschlüsse mit elastischem Rändchen sowie ein verstellbarer Kordelzug am Saum sorgen dafür, dass die Jacke eng anliegt und Wärme nicht entweichen kann. Die verwendeten Materialien – darunter K-Synthetic Down Micro – versprechen eine gute Balance aus Wärmeleistung, Atmungsaktivität und geringem Gewicht. Zudem setzt Karpos auf YKK-Reißverschlüsse, die für ihre Langlebigkeit und Zuverlässigkeit bekannt sind.

Optisch überzeugt die Jacke durch eine moderne, sportliche Linienführung und ist in zahlreichen Farbkombinationen erhältlich. Mit einem Preis von 260 € positioniert sie sich im gehobenen Segment, was angesichts der technischen Ausstattung und des Einsatzbereichs nachvollziehbar ist. Die Jacke eignet sich besonders für Outdoor-Enthusiastinnen, die bei Wanderungen, Bergtouren oder anderen Aktivitäten auf zuverlässigen Wetterschutz und hohen Tragekomfort angewiesen sind.

Insgesamt ist die Lastei Active Plus W Jacket eine robuste, funktionale und komfortable Begleiterin für alle, die sich auch bei widrigen Bedingungen gerne draußen aufhalten. Sie kombiniert Schutz, Wärme und Bewegungsfreiheit auf überzeugende Weise und richtet sich an Nutzerinnen, die Wert auf Qualität und Performance legen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen

Der Test:

Die Lastei Active Plus W Jacket hat mich in den vergangenen Wochen auf unterschiedlichsten Touren begleitet – beim Wandern, auf der Skipiste und bei mehreren Skitouren – und sie hat sich in jeder Situation als außergewöhnlich zuverlässig erwiesen.

Schon beim ersten Anziehen fällt auf, wie angenehm leicht die Jacke ist, ohne dabei an Wärmeleistung einzubüßen. Besonders auf langen Wanderungen, bei denen man schnell zwischen schattigen Waldpassagen und sonnigen Abschnitten wechselt, hat sich die Kombination aus guter Isolierung und hoher Atmungsaktivität als echter Vorteil gezeigt. Selbst bei steileren Anstiegen blieb das Körperklima angenehm ausgeglichen, und dank der elastischen Einsätze an Rücken und Seiten fühlte sich die Bewegungsfreiheit nie eingeschränkt an.

Beim Skifahren hat die Jacke dann ihre wind- und wetterfesten Eigenschaften voll ausgespielt. Die Vorderseite blockt den Fahrtwind zuverlässig ab, und die Kapuze – die sich problemlos über einen Helm ziehen lässt – bietet zusätzlichen Schutz, wenn es auf dem Sessellift mal ungemütlich wird. Besonders positiv ist mir der Reißverschluss aufgefallen: Er lässt sich auch mit Handschuhen leicht bedienen und läuft sauber, ohne zu haken. Die beiden Fronttaschen sind zwar dezent gehalten, bieten aber genug Platz für Handy, Skipass oder eine kleine Energieriegel-Reserve, ohne aufzutragen.

Auf Skitouren hat die Jacke schließlich gezeigt, wie gut sie für wechselnde Belastungsphasen geeignet ist. Beim Aufstieg sorgt das Materialmix-Konzept dafür, dass überschüssige Wärme entweichen kann, während die isolierten Bereiche den Oberkörper angenehm warm halten. Sobald es in die Abfahrt geht, merkt man sofort, wie effektiv die Jacke Wind und Kälte abfängt. Besonders beeindruckt hat mich, dass sie selbst bei leichtem Schneefall trocken blieb und sich auch nach mehreren Stunden nicht klamm anfühlte. Der verstellbare Saum und die elastischen Ärmelabschlüsse verhindern zuverlässig, dass kalte Luft eindringt – ein Detail, das man spätestens bei Minusgraden wirklich zu schätzen weiß.

Auch nach intensiver Nutzung zeigt die Jacke keinerlei Verschleißerscheinungen. Die Nähte sitzen fest, das Material wirkt robust und die Reißverschlüsse laufen wie am ersten Tag.

Optisch macht sie ebenfalls einiges her: sportlich, modern und vielseitig kombinierbar. Für mich ist sie inzwischen zu einer Art Allround-Begleiterin geworden, die ich bei fast jeder Outdoor-Aktivität dabeihabe.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen

Fazit:

Insgesamt hinterlässt die Lastei Active Plus W Jacket einen durchweg hervorragenden Eindruck. Sie ist warm, funktional, leicht, robust und bietet ein außergewöhnlich angenehmes Tragegefühl – egal ob beim gemütlichen Wandern, schnellen Carven auf der Piste oder anspruchsvollen Skitouren. Eine Jacke, die ihren Preis absolut rechtfertigt und die ich ohne Zögern weiterempfehlen würde.



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Schneller und effizienter Allrounder für feste Untergründe.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Rollwiderstand
  • Grip auf hartem Untergrund
  • Kurvenverhalten
  • Dichtigkeit
  • Komfort
  • Grip bei Nässe

NACHTEILE

  • Verhalten bei Schlamm und Matsch
  • Verhalten bei losen Untergrund
  • Verhalten bei Schotter
  • Kraftaufwand beim Aufziehen

BEWERTUNG

Hallo zusammen, heute bewerte ich den Pirelli Cinturato Gravel H den ich von Outside stories zum Testen gestellt bekommen habe. Ich habe die Reifen jetzt ein paar Wochen an meinem Gravel verbaut und habe sie sowohl bei meinen täglichen Pendelstrecken als auch auf ausgiebigen Gravelrunden getestet. 

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H

Der Pirelli Cinturato Gravel H ist in sechs Größen verfügbar

In der 28 Zoll Variante bekommt man die Breiten 35, 40, 45 und 50mm
In der 27,5 Zoll Variante bekommt man die beiden Breiten  
 

Erfahrungen bei der Montage

Das Aufziehen des Pirelli Cinturato Gravel H auf die Felge gestaltet sich im ersten Moment etwas schwierig aber mit etwas mehr Kraft klappt es dann problemlos. 

Pro: sehr sicherer Sitz geringe Gefahr, dass der Reifen abspringt
Contra: Kann beim ersten Aufziehen etwas Kraft kosten

Mit guten Reifenhebern geht es aber problemlos.
 

Tubeless - Setup

Hier spielt der Reifen seine kompletten Stärken aus:
direkt sehr gute Abdichtung schon beim ersten Aufpumpen
"Ploppt" sauber in die Felgenhörner
Tubeless Montage funktionierte auch mit einer normalen Standpumpe, somit ist ein Kompressor nicht zwingend nötwendig

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
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Schlauch - Setup

Auch mit einem Schlauch soll sich der Reifen gut montieren lassen aber dazu kann ich keine weiteren Angaben machen. Dadurch das mein Tubeless Setup direkt funktioniert hat, hatte ich keinen weiteren Bedarf mit einem Schlauch zu testen. 

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
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Montage-Tipps

Reifen vorher gut erwärmen
Felgen + Reifenwulst leicht mit Seifenwasser benetzen
Gegenüber vom Ventil anfangen zu arbeiten
Wulst immer wieder in die Felgenmitte drücken

Das Montage Verhalten ist insgesamt straff, aber problemlos machbar!

Dafür bietet dir der Pirelli Reifen einen sicheren Sitz, gute Tubeless Dichtigkeit und wenig Ärger beim Aufpumpen.

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Testeindruck

Der Pirelli Cinturato Gravel G ist klar auf harte und kampakte Untergründe ausgelegt - also genau das richtige für alle, die viel auf Schotterwegen, festen Waldstraßen oder Asphalt unterwegs sind oder sein möchten. Schon beim ersten Aufziehen fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Da merkt man das dieser Reifen von einem renommierter Reifenhersteller kommt.

Das Profil ist flach und eng gestaffelt, wodurch der Reifen eine große Aufstandsfläche bietet und sehr ruhig läuft.

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Fahreigenschaften

+ Rollwiderstand und Geschwindigkeit
Der Gravel H rollt extrem leicht - fast schon auf Rennrad - Niveau. Besonders auf Asphalt und festem Schotter merkt man sofort, wie effizient der Reifen ist. Perfekt für lange Touren oder schnelle Gravelrides. 

+ Grip auf harten Untergrund
Trotz des flachen Profils bietet der Reifen überraschend viel Grip, auch bei Nässe konnte mich der Reifen überzeugen und gab mir immer ausreichend Sicherheit und nie ein schlechtes Gefühl. Die SmartEVO GR-Mischung sorgt für Effizienz und Kontrolle auf jedem kompakten Untergrund. Für Fahrer, die höchste Leistung suchen, verint diese Made-in-Italy-Mischung Geschwindigkeit, Grip und Vielseitigkeit.

+ Kurvenverhalten
Sehr präzise und kontrolliert. Der Reifen kippt nicht plötzlich weg, sondern vermittelt ein sicheres Gefühl - ideal für Einsteiger und schnelle Fahrer gleichermaßen.

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Komfort und Pannenschutz

+ Komfort
Mit der relativ breiten Variante (45 mm) bietet der Reifen ausreichend Dämpfung, bleibt aber dennoch eher auf der sportlichen Seite als auf einer komplett komfortorientierten.

+ Pannenschutz
Die mehrlagige Karkasse mit 120 TPI sorgt für Leichtlauf und Sensibilität auf unebenem Gelände. Verstätkte Seitenwände bieten Stabilität auch bei niedrigem Luftdruck und vermitteln ein präzises, sicheres Fahrgefühl mit mehr Kontrolle auf anspruchsvollen Gravel Strecken. Die Tubeless-Ready-Konstruktion sowie eine zusätzliche Schutzlage garantierten Zuverlässigkeit und Pannensicherheit - das perfekte Gleichgewicht zwischen Performance und Robustheit. 

 

Für wen ist der Reifen geeignet? 

Wenn du viel Straße und festeren Schotter fährst ist der Gravel H ideal für dich. Sollte es mehr ins Gelände gehen oder viel auf matschigen Untergründen vor ran gehen ist eher der Gravel M was für dich. Bikepacking auf eher festen Wegen und auch für schnelle Gravelrides ist der Reifen eben so bestens ausgelegt.

Weniger geeignet ist der Gravel H, wenn es schlammig oder ziemlich sandig ist. Trails mit viel losem Untergrund sind nicht sein Hauptrevier. 

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H

Fazit

Der Pirelli Cinturato Gravel H ist ein Top Gravelreifen für Geschwindigkeit und Effizient. Wer hauptsächlich auf festeren Wegen unterwegs ist, bekommt hier einen sehr schnellen und zuverlässigen Reifen. Bei all meinen Touren und Pendeleinsätzen hatte ich keinerlei Probleme mit dem Reifen. Auf die ganze Testdauer hatte ich bei Druckkontrollen kaum Druckverlust und musste somit nie wirklich nach pumpen. Ich kann den Gravel H Reifen nur wärmstens empfehlen. Vor allem als Pendelreifen hat er mich sehr überzeugt. 

Kurz gesagt: ein sehr schneller, effizienter und starker Allrounder für eher feste Untergründe

Hier noch ein Kurzvideo.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Gute Ergänzung zum Training.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Individuell einstellbare Intensität
  • Gezielte Aktivierung
  • Einfache und schnelle Bedienung
  • Sofort einsatzbereit
  • Sinnvolle Ergänzung zum Training

NACHTEILE

  • Zu langes Gurtband
  • Trainingseffekt schwer messbar

BEWERTUNG

Ausführlicher Praxistest: Antelope Corefit EMS-Gürtel

Testkontext & Zielsetzung

EMS-Training bewegt sich irgendwo zwischen sinnvollem Zusatztool und überverkauftem Fitnessversprechen. Genau mit dieser Mischung aus Neugier und Skepsis bin ich an den Test herangegangen. Der Gürtel kam über mehrere Trainingseinheiten hinweg im Kraftraum zum Einsatz – nicht isoliert, sondern bewusst eingebettet in ein klassisches Core-Workout.

Der Fokus lag dabei klar auf der zentralen und seitlichen Bauchmuskulatur sowie ergänzend auf dem unteren Rücken. Konkret habe ich den Gürtel bei Planks, Side Planks, Crunch-Varianten, Hanging Leg Raises und Rückenstreckern getragen. Teilweise lief er auch in Satzpausen weiter, um zu sehen, ob sich daraus ein zusätzlicher Effekt ergibt.

 


Bedienung & Alltagstauglichkeit

Was sofort auffällt, ist die unkomplizierte Handhabung. Der Gürtel ist im Prinzip sofort einsatzbereit: anlegen, Bedienelement einschalten, Intensität wählen – fertig. Gerade im Studio, wo man keine Lust auf technische Spielereien hat, ist das ein echter Pluspunkt.

Das abnehmbare Bedienelement ist übersichtlich gestaltet und lässt sich auch während des Trainings gut bedienen. Ich konnte die Intensität problemlos zwischen Sätzen oder sogar während einer Übung anpassen. Diese direkte Steuerbarkeit macht in der Praxis einen großen Unterschied, weil man den Reiz situativ variieren kann.

Die neun Trainingsprogramme mit Laufzeiten zwischen 20 und 30 Minuten wirken auf dem Papier sinnvoll, spielen in der Praxis aber eine etwas andere Rolle. Ich habe sie selten strikt genutzt, sondern eher als Grundlage verstanden. Entscheidend war für mich weniger das Programm als vielmehr die Möglichkeit, die Intensität individuell anzupassen – und genau das funktioniert sehr gut.

Der flexible Bauchumfang ist ebenfalls praxisgerecht gelöst. Der Gürtel lässt sich schnell anpassen und sitzt ohne großes Nachjustieren stabil.


Passform & Tragekomfort

In Sachen Ergonomie macht der Gürtel vieles richtig. Die Form ist anschmiegsam, die Elektroden liegen sauber an, und auch bei Bewegung verrutscht nichts. Gerade bei Übungen wie Planks oder bei Rotationen bleibt der Kontakt konstant, was für die Funktion entscheidend ist.

Während des Trainings hatte ich nie das Gefühl, dass der Gürtel die Bewegungsfreiheit einschränkt. Im Gegenteil: Bei statischen Übungen integriert er sich fast unauffällig in die Bewegung.

Allerdings gibt es einen Punkt, der dieses insgesamt positive Bild deutlich trübt: das überlange Gurtband. Im statischen Einsatz fällt das kaum auf, im dynamischen Trainingsalltag dagegen sehr. Beim Wechsel zwischen Übungen, beim Aufstehen oder beim Umsetzen von einer Station zur nächsten hängt das Band im Weg und muss ständig neu sortiert werden. Das wirkt unnötig unpraktisch und hätte deutlich besser gelöst werden können.


Trainingseindruck: Bauchmuskulatur (zentral & seitlich)

Hier zeigt sich der eigentliche Kern des Produkts. Die elektrische Muskelstimulation ist nicht subtil – sie ist klar spürbar und verändert das Trainingserlebnis.

Bei der geraden Bauchmuskulatur verstärken die Impulse vor allem das Gefühl in der Endkontraktion. Crunches fühlen sich „dichter“ an, als würde der Muskel intensiver arbeiten. Es ist kein komplett neuer Reiz, sondern eher eine Verstärkung dessen, was ohnehin passiert.

Noch interessanter ist die Wirkung auf die seitliche Bauchmuskulatur. Gerade bei Side Planks hatte ich den Eindruck, dass die Aktivierung deutlich bewusster wird. Die Impulse setzen genau dort an, wo man Spannung halten muss, und machen es schwer, „nachlässig“ zu werden. Man wird gezwungen, sauber zu arbeiten, weil jede kleine Instabilität sofort spürbar wird.

Diese gezielte Ansprache der Obliques ist für mich einer der größten praktischen Vorteile des Gürtels.


Intensität & Trainingssteuerung

Die Möglichkeit, die Intensität individuell anzupassen, ist aus meiner Sicht die zentrale Stärke des Geräts.

Die Bandbreite ist groß:

  • Niedrige Intensität: leichtes Kribbeln, kaum störend
  • Mittlere Intensität: klare Muskelkontraktion, gut kontrollierbar
  • Hohe Intensität: sehr intensiv, teilweise unangenehm 

Ich habe die Intensität oft situativ angepasst:

  • Höher bei statischen Übungen wie Planks
  • Etwas reduziert bei dynamischen Bewegungen 

Dadurch lässt sich der Gürtel flexibel in unterschiedliche Trainingssituationen integrieren. Genau diese Anpassbarkeit macht ihn im Alltag wirklich nutzbar und hebt ihn von einfacheren EMS-Geräten ab.


Erweiterbarkeit & Zusatzfunktionen

Ein interessanter Aspekt ist die Möglichkeit, das System mit zusätzlichen Elektroden zu erweitern. Damit lassen sich weitere Muskelgruppen gezielt ansteuern, etwa im unteren Rückenbereich.

Auch wenn ich das nur punktuell getestet habe, zeigt sich hier ein gewisses Potenzial über den reinen Bauchgürtel hinaus. Für Nutzer, die gezielt an bestimmten Schwachstellen arbeiten wollen, kann das ein sinnvoller Zusatz sein.


Subjektiver Trainingseffekt

Der vielleicht wichtigste Punkt – und gleichzeitig der schwierigste.

Subjektiv fühlt sich das Training mit dem Gürtel:

  • intensiver  
  • fokussierter  
  • „aktiver“ im Core-Bereich 

Man nimmt die Muskulatur bewusster wahr, und die Spannung ist präsenter. Gerade bei längeren Halteübungen entsteht ein zusätzlicher Reiz, der das Training fordernder macht.

Was sich allerdings nicht eindeutig sagen lässt, ist der tatsächliche Mehrwert im Sinne von messbarem Fortschritt. Der Gürtel verstärkt das Gefühl von Training – ob er auch den Trainingseffekt signifikant steigert, bleibt schwer zu beurteilen.


Wissenschaftliche Einordnung

EMS basiert auf der Idee, Muskeln durch elektrische Impulse zusätzlich zur Kontraktion zu bringen. Das kann theoretisch:

  • mehr Muskelfasern aktivieren
  • die Muskelansteuerung verbessern
  • zusätzliche Trainingsreize setzen 

In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild. Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass EMS vor allem dann sinnvoll ist, wenn es ergänzend zu aktivem Training eingesetzt wird. Der Effekt ist also eher additiv als revolutionär.

Die oft beworbene Vorstellung, mit EMS allein sichtbare Fortschritte zu erzielen, hält einer genaueren Betrachtung meist nicht stand. Der Gürtel kann unterstützen – aber er ersetzt keine saubere Trainingsarbeit.


Stärken & Schwächen im Gesamtbild

Der größte Mehrwert des Gürtels liegt klar in der Kombination aus einfacher Handhabung und spürbarer Zusatzaktivierung der Muskulatur. Er integriert sich gut in bestehende Trainingsroutinen und bietet vor allem im Core-Bereich interessante Impulse.

Dem gegenüber stehen Schwächen, die vor allem im Detail liegen – allen voran das störende Gurtband. Auch die fehlende klare Messbarkeit des Trainingseffekts relativiert die Erwartungen etwas.


Gesamtfazit

Der Antelope Corefit EMS-Gürtel ist ein durchdachtes Trainingsgerät mit klar erkennbaren Stärken in der Praxis. Besonders im Core-Training kann er die Muskelaktivierung intensivieren und das Körpergefühl verbessern.

Gleichzeitig bleibt er das, was er letztlich ist: ein Zusatztool. Wer ihn als Ergänzung zu einem ohnehin strukturierten Training nutzt, kann davon profitieren. Wer sich davon grundlegende Veränderungen ohne entsprechende Trainingsarbeit erhofft, wird enttäuscht sein.

Meine persönliche Bilanz fällt daher realistisch positiv aus:
Ein sinnvolles Gadget mit echtem Nutzen im Detail – aber ohne die großen Versprechen, die oft damit verbunden werden.



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