IM TEST

Test: CRAGHOPPERS Salado Desert Hi 2 Herren


CRAGHOPPERS Salado Desert Hi 2 Herren
IM TEST

Test: THE NORTH FACE Fastpack wasserdichte Schuhe Herren


THE NORTH FACE Fastpack wasserdichte Schuhe Herren

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu THE NORTH FACE Fastpack wasserdichte Schuhe Herren :

IM TEST

Test: THE NORTH FACE Fastpack wasserdichte Schuhe Damen


THE NORTH FACE Fastpack wasserdichte Schuhe Damen

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu THE NORTH FACE Fastpack wasserdichte Schuhe Damen:

IM TEST

Test: C.A.M.P. VERTIKID - Klettergurt


C.A.M.P.  VERTIKID - Klettergurt

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu C.A.M.P. VERTIKID - Klettergurt:

IM TEST

Test: ARC'TERYX Kopec Mid GTX Wanderschuh


ARC'TERYX Kopec Mid GTX Wanderschuh

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu ARC'TERYX Kopec Mid GTX Wanderschuh :

Regenjacke nur für sehr ambitionierte Läufer (hohe UVP!)
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Tasche super platziert
  • Reflektierende Elemente stilvoll eingearbeitet
  • Extrem leicht
  • Hervorragend sitzende Kapuze
  • Längerere Schnitt
  • Extrem wasserdicht

NACHTEILE

  • Nur eine Tasche
  • Hohe UVP (269€)

BEWERTUNG

Vorab:

Ich bin Tester bei OutsideStories und habe die Jacke somit für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen.

Quelle: https://www.odlo.com/de-de/p/wasserdichte-zeroweight-dual-dry-performance-knit-laufjacke-314202.html?variantColor=40195

Zur mir: 
Ich bin 1,95 m groß, recht sportlich gebaut und mit recht breiten Schultern. Dementsprechend habe ich mich für Größe XL entschieden. Im Nachhinein hätte L wahrscheinlich aber besser gepasst (sowohl Breite und Länge).
Die Jacke ist passend zum wechselhaften Frühlingswetter im März bei mir in der Farbe "Guacamole" angekommen.
 

Modellbezeichnung

Anwendungszweck:
Ich habe die Jacke vor allem zum Laufen bei sich abzeichnendem Regenwetter genutzt. Insgesamt habe ich 8 Läufe zwischen 7 und 12 Kilometern mit der Jacke gemacht.

Zur Jacke:

Die Jacke ist athletisch eng und etwas länger geschnitten.
 

Schnittform

Technologie hinter der Jacke
Funktionen der Jacke
 

Bei mir sitzt die Jacke recht locker, da ich mich für Größe XL entschieden habe. Vermutlich hätte Größe L aber auch gereicht. Die meisten Jacken sind leider immer sehr kurz geschnitten. Das hat Odlo hier nicht gemacht, so dass die Jacke auch bei Bewegung immer über die Hüfte reicht.

Ausreichende Länge über der Hüfte

Odlo verkauft die Jacke als „Zero weigth“, mit ca. 158g bei Größe XL kann ich das soweit fast bestätigen.  

157g auf der Feinwaage

Wenn man die Jacke in der Hand hat, fühlt es sich das Gewicht in etwa so an wie eine Tüte Chips. Beim Wiegen auf meiner Feinwaage war das Gewicht nochmal 23g geringer als die 180g die für Größe L auf der Webseite von Odlo angegeben werden.
Die Jacke ist so dünn, das man fast durch diese hindurch gucken kann.

Die Jacke ist fast durchscheinend.

Die Jacke selbst ist minimalistisch gestaltet. Es gibt einen Gummibundzug an der Kapuze und jeweils einen Gummibund links und rechts an der Hüfte. 

Gummibund an der Hüfte
Aufhängung und Gummibund an der Kapuze

Die Jacke hat „nur“ eine Brusttasche auf der linken Brustseite. Diese ist ausreichend groß um aktuelle Smartphones zu verstauen, besonders tief ist die Tasche dabei jedoch nicht (das würde aber auch nicht zu einer Laufjacke passen).

Brusttasche, ausreichend groß für ein normales Handy

Die Jacke hat eine 20.000mm Wassersäule mit einer Atmungsaktivität von 50.000MVP. Dies merkt man auch wenn man die Jacke anhat. Man hat gefühlt keine 2. Schicht an, weil die Jacke so leicht ist.

Für die Jacke wurden hochwertige und leichte Reißverschlüsse von YKK verwendet.

Reißverschluss Detail

An der Jacke finden sich viele reflektierende Schriftzüge und Details. Diese sind an allen relevanten Stellen (Ärmel, Brust, Rücken und Hüfte). Jeder außenliegende Schriftzug der Jacke reflektiert.

Schriftzug "Waterproof"

Test:
Durch das extrem dünne Material ist die Jacke bringt auch kaum einen wärmenden Effekt beim Laufen. Zwar kühlt man etwas weniger ab, als wenn man keine zweite Schicht an hat, der Effekt ist aber sehr gering. Obwohl die Jacke so dünn ist, wird Wind zuverlässig abgehalten und ein Windchill Effekt bleibt aus.
Wer eine warme Laufjacke sucht, sollte also lieber zu einem anderen Modell greifen (welches Odlo mit genau diesen Eigenschaften auch im Sortiment hat).
Diese Jacke ist konsequent für den gewichtsoptimierten Laufen bei Regenwetter optimiert. Für den Hobbyläufer ist diese Festlegung wahrscheinlich zu speziell, für ambitionierte Sportler jedoch eine passende Nische die so noch nicht besetzt war. Der Verweis findet sich auch auf der Homepage von Odlo:

Quelle: https://www.odlo.com/de-de/p/wasserdichte-zeroweight-dual-dry-performance-knit-laufjacke-314202.html?variantColor=40195  Zielgruppe der Jacke: Ambitionierte Läufer

Quelle: https://www.odlo.com/de-de/p/wasserdichte-zeroweight-dual-dry-performance-knit-laufjacke-314202.html?variantColor=40195

Test 1: 
Ich hatte die Jacke beim Laufen im Wald bei Temperaturen von 5 Grad und Regen an. Kurzum Bedingungen die meistens recht wenig Spaß machen beim Laufen. 
Unter der Jacke hatte ich ein warmes Thermoshirt an. Handschuhe und Mütze habe ich an dem Tag leider vergessen, so dass ich zumindest den Pulswärmer meines Thermoshirts genutzt habe.

Hervoragender Abschluss am Handgelenk

Arm

Am Handgelenk schließt die Jacke  zuverlässig ab und reflektiert zudem gut.

Reflektierendes Element am Handgelenk. Die andere Seite ist mit Gummibund versehen.

Obwohl ich zu kalt angezogen war für den Lauf, war es letztendlich (abgesehen von den Händen und den Ohren) in Ordnung. Es ist kein Wasser an meinen Oberkörper gekommen und die Kapuze hat wirklich hervorragend gesessen. Durch den Gummizug und den Innenbund bei der Kapuze bleibt diese zuverlässig auf dem Kopf und verutscht nicht. Das Rascheln bei den AirPods lässt sich vermutlich nie ganz vermeiden beim Laufen mit Kopfbedeckung.

Jacke von Hinten

Die Jacke merkt man wirklich gar nicht beim Laufen. Die Brusttasche sitzt gut am Oberkörper, auch wenn man ein Handy darin verstaut welches mehr als die Jacke wiegt. 
Absolut wasserfest

Wasserfest


Test 2:
Der zweite Test war bei leichterem Nieselregen und angenehmeren 11 Grad. Hier hatte ich ein dünneres Shirt unter der Jacke und habe das gute Gefühl vom 1. Lauf direkt wieder gehabt. Ultraleichtes Tragegefühl, keine Nässe die sich unter der Jacke staut und ein flexibles Material welches jede Bewegung mitmacht.

Jacke von vorne

Jacke von hinten

 

Fazit:
Die Odlo Jacke ist ein hervorragendes Produkt für sehr ambitionierte Läufer. Die generelle Nutzbarkeit ist dabei allerdings eher eingeschränkt, da sie nicht wärmend ist und sich durch das dünne Material auch nicht unbedingt für Wanderungen durch unwegsames Gelände eignet.
Wer wie ich die Jacke eine Nummer größer kauft, kann entspannt auch noch eine wärmere Jacke drunter ziehen, falls man eher der frostige Typ ist.
Mir fällt es schwer eine uneingeschränkte Empfehlung für die Jacke zu geben, da der Zweck "Regen", "extrem leicht", "ausschließlich Laufsport" und "UVP" nur für eine bestimmte Zielgruppe passend ist. Für diese Zielgruppe kann ich diese innovative Jacke aber uneingeschränkt empfehlen.



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Schick, warm, universell und das zum fairen Preis.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hervorragender Sitz bei großen, schlanken Personen
  • Schicke Farbkombi (Schwarz/Oliv)
  • Tragegefühl
  • Materialkombi
  • Universelle Wärme, leicht und einfaches Verstauen
  • Verwendung nachhaltiger Materialien

NACHTEILE

  • Brustinnen und -außentasche übereinander
  • Leicht aufgeribbelt nach einiger Tragezeit an einer Stelle
  • Verstauen in sich selbst etwas frickelig
  • Nur mit Feinwaschmittel waschbar

BEWERTUNG

Vorab: Ich habe die Stoic Jacke von OutsideStories zur Testung bekommen.

Zu mir: Ich bin 1,95 Meter groß, recht sportlich gebaut und mit recht breiten Schultern.
Getestet habe ich die Jacke bei Wanderungen unter einer Regenjacke bei kaltem Wetter, unter einer Winterjacke bei sehr kaltem Wetter, bei einer Bergtour im Schnee (ebenfalls bei kaltem Wetter) und im Alltag.

Jacke am Berg.
Jacke am Berg. 

Zur Firma:
Die Marke Stoic ist eine Eigenmarke des Onlinehändlers Bergfreunde.

Beschreibung der Firma Stoic.

Die Marke wurde im Juni 2019 auf Bergfreunde im Internet registriert, in einigen Foren findet man aber schon deutlich länger zurückliegende Infos von der Marke. Meine Jacke ist Made in China. 


Die verwendete Wolle kommt von "Lavalan". Lavalan ist eine Firma die auf nachhaltige Wolle als Vorprodukt und ohne Mulesing vertreibt.

Lavalan Schild und Hüfttasche
Lavalan Schild und Hüfttasche.
Ein Bild, das Text, Screenshot, Pflanze, Baum enthält.

KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.
Screenshot von der Lavalan Webseite 

 

Erster Eindruck:
Die Jacke kam in einer Plastikfolie verpackt an. Beim Öffnen hatte ich kurzzeitig einen leicht chemischen Geruch in der Nase, der war am nächsten Tag jedoch verflogen.
Die Jacke ist mit 370 Gramm ziemlich leicht.

Jacke wiegt in XL ca. 370g
Jacke wiegt in XL ca. 370 g 

Die Jacke besteht aus einer äußeren, glatten Kunststoffschicht und ist im Inneren mit Fleecefutter verkleidet. Dazwischen ist eine wärmende Wollschicht verarbeitet.

Die Jacke ist gut verarbeitet
Die Jacke ist gut verarbeitet 

Beim ersten Tragen empfand ich den Fleece als superweich und sehr angenehm auf der Haut. 


Die Jacke hat insgesamt 4 Taschen. 2 Taschen sind auf Hüfthöhe und 2 auf der linken Brustseite.
Eine davon ist außen und die andere innen, beide sind links. Das gefällt mir persönlich nicht so gut, da man beim Füllen von beiden Taschen halt nur eine Seite voll nutzt. Wirklich schwer wiegt der Punkt aber nicht.

Beide Brusttaschen sind ausreichend groß für ein Handy
Beide Taschen sind ausreichend groß für ein Handy.
Handy in der Seitentasche
Handy in der Seitentasche 

Die Reißverschlüsse sind alle von YKK (dem Standardhersteller solider Reißverschlüsse).

Es wurden überall YKK-Reißverschlüsse verwendet.
Es wurden überall YKK-Reißverschlüsse verwendet. 


An den Handgelenken sind elastische Bündchen verarbeitet mit kleinen Löchern, um die Daumen durchzustecken.

Daumenschlaufen

Daumenschlaufe

An der Hüfte sind jeweils links und rechts Gummizüge angebracht, um die Jacke enger zu schnüren. 

Gummizug Detailaufnahme 


Da die Wolle aus Schweden kommt, ist vermutlich die Schwedenflagge an der Seite. Ein Schelm, wer sich da an eine andere Marke erinnert...

Schwedenflagge? Verstehe ich nicht.
Schwedenflagge?  


Trageerfahrung:
Ich musste die Gummizüge nicht nutzen, da die Jacke von Werk aus extrem gut sitzt bei meiner Körperstatur.

Beide Gummizüge an der Hüfte

Am Hals sitzt die Jacke eng, ohne aber einzuschnüren. Ich konnte noch einen Schlauchschal drunterziehen, wenn dieser sich aber gestaut hat, war es zu eng am Hals. Der Hals ist also auch ohne extra Tuch gut vor Wind geschützt.
An den Schultern liegt die Jacke körpernah an, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Im Bauchbereich fällt die Jacke dann etwas ab. An der Hüfte liegt sie wieder gut an.
Beim ersten Mal anziehen war mein erster Gedanke: „Wow, die Jacke sitzt echt perfekt“. 

Jacke mit reflektierendem Logo 

Ich denke von mir, dass ich ein normales Wärmeempfinden habe. Wer draußen aktiv unterwegs ist (wie ich beim Wandern), kann die Jacke bei 7–17 Grad auch alleine tragen, wobei 7° (bei Bewegung) meine untere Grenze wären. Durch die windabweisende Oberfläche kann man die Jacke auch bei leichtem Wind tragen. 

Jacke von der Seite

Bei 11 Grad hatte ich die Jacke bei einem entspannten Spaziergang an, hier hat diese vollkommen gereicht.
Die Jacke hat eine umweltfreundliche DWR-Beschichtung, wodurch leichter Regen abgehalten wird. 

 

Wasser perlt ab bei der Jacke (allerdings nicht überall)

Als Regenjacke würde ich die Jacke jedoch nicht verwenden, alleine deshalb, weil das schwarze Material auf der Brust und das grüne Material am Bauch nicht überlappt. Ist aber ja auch nicht der Zweck der Jacke.

Auf der Rückfahrt von den Bergen saß ich mit der Jacke in der Bahn. Dort war diese zu warm und ich habe leicht geschwitzt. Zur Einordnung: Im Zug waren es 22 Grad, die meisten Mitreisenden hatten dünne Sweater an.

Zu warm für die Bahn
Zu warm für die Bahn 

Nach 2 intensiven Wochen Tragezeit habe ich auf der rechten Seite der Jacke eine leichte „Ribbelung“ festgestellt. Meistens habe ich auf der Seite ein Handy oder meine Hände gehabt. Der Tragekomfort wird dadurch nicht eingeschränkt, sieht optisch nur halt nicht so toll aus.

Aufgeribbelte Stelle
Aufgeribbelte Stelle 

Richtig cool fand ich, dass man die gesamte Jacke in die Innentasche der Jacke verstauen kann. Das ist zwar etwas frickelig, weil der Reißverschluss nicht so groß ist, funktioniert aber mit etwas Kraft.

Jacke in die Innentasche quetschen
Gegen den Bauch gedrückt, schafft man es ganz gut die Jacke in die Innentasche zu quetschen.
Gegen den Bauch gedrückt, schafft man es ganz gut die Jacke in die Innentasche zu quetschen. 

Waschen:
Beim Waschen empfehle ich dringend die Nutzung von flüssigem Feinwaschmittel, da das Waschpulver sich sonst in dem feinen Außenmaterial absetzt (siehe Bild).
Dies steht fairerweise aber auch im Etikett (lese ich selten). Der Punkt soll daher nur informativerweise als „negativ“ gelten.

So sieht die Jacke nach dem Waschen mit Pulverwaschmittel aus

Fazit:
Ich bin sehr begeistert von der Jacke. Diese ist in meinen Augen perfekt als Übergangsjacke im Herbst, wenn es etwas frischer wird, oder für einen frischen Sommerabend. Von der Wärmeleistung ist diese zwischen einer Fleecejacke und einer dünnen Daunenjacke einzuordnen.
Aktuell kostet die Jacke ca. 110 € bei Bergfreunde. Das finde ich sehr fair. Der aktuelle Preis ist zurzeit allerdings deutlich günstiger (Stand April 2026).

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

2
0


Minimalistisch, leicht und bequem.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr geringes Gewicht
  • Hohe Atmungsaktivität bei intensiver Belastung
  • Gute Bewegungsfreiheit
  • Klein komprimierbar
  • Durchdachte Details

NACHTEILE

  • Begrenzter Wetterschutz bei starkem Dauerregen
  • Wenig Stauraum
  • Keine Pack-Away-Lösung
  • Hochpreisig

BEWERTUNG

Ich habe die Lavaredo Evo Jacket im Frühjahr 2026 von OUTSIDEstories zum Testen erhalten. Diese Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Weder wurde ich dafür bezahlt noch bin ich gegenüber dem Hersteller eine Verpflichtung eingegangen. Der rund sechswöchige Testzeitraum bildet die Grundlage für die folgenden Eindrücke.

Wer regelmäßig beim Trailrunning, auf schnellen Bergtouren oder beim sportlichen Wandern unterwegs ist, weiß, wie wichtig die richtige Bekleidung sein kann. Gerade bei wechselhaftem Wetter entscheidet oft die Jacke darüber, ob man angenehm unterwegs ist oder schnell überhitzt beziehungsweise auskühlt. Eine gute Outdoorjacke muss daher mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: Sie soll leicht sein, ausreichend Schutz vor Wind und Wetter bieten und gleichzeitig ein gutes Feuchtigkeitsmanagement ermöglichen.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren
OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

In den letzten Jahren hat sich bei mir eine recht breite Sammlung an Outdoorjacken aus den Bereichen Bike und Hike angesammelt. Im Bike-Segment gehören dazu unter anderem Modelle wie die Copilot Jacket von 7Mesh, die Superlight Shell Jacket von TSG oder die Klimatik K-Tornado 2.0 von Alé. Für kältere Bedingungen auf dem Rad kamen außerdem die Bike Jacket Cosmo WS Warm CF von Löffler sowie die vielseitige Luminite 4-in-1-Jacket von Endura zum Einsatz. Im Hike- und Bergsportbereich habe ich unter anderem Jacken wie die Ultimate V Light SO Hooded von Mammut oder die Fortes XT Hooded Insulated Jacket von Montane getestet und einige weitere, welche ich aber nicht auf OUSIDEstories bewertet habe.

Auch mit der Marke Karpos habe ich bereits Erfahrung sammeln können. Vor einiger Zeit hatte ich die Lot Regenjacke im Test. Dabei handelt es sich um eine sehr leichte und kompakte Hardshell, die vor allem mit ihrer guten Komprimierbarkeit und ihrem zuverlässigen Wetterschutz überzeugen konnte.

Die Lavaredo Evo Jacket verfolgt ein etwas anderes Konzept. Statt einer klassischen Regenjacke steht hier eine besonders leichte und atmungsaktive Performancejacke im Mittelpunkt, die speziell für bewegungsintensive Aktivitäten wie Trailrunning oder schnelle Touren entwickelt wurde. Der Fokus liegt klar auf minimalem Gewicht, hoher Bewegungsfreiheit und einem funktionalen Feuchtigkeitsmanagement. Eigenschaften, die gerade bei sportlichen Einsätzen entscheidend sein können.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren
OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

WAS BIETET DIE KARPOS LAVAREDO EVO JACKET?

Die Karpos Lavaredo Evo Jacket ist als besonders leichte Performancejacke für bewegungsintensive Outdooraktivitäten konzipiert. Entwickelt wurde sie primär für Trailrunning, schnelle Bergtouren oder sportliches Wandern, also genau für Situationen, in denen geringes Gewicht, hohe Atmungsaktivität und maximale Bewegungsfreiheit entscheidend sind.

Im Gegensatz zu klassischen Hardshelljacken steht bei diesem Modell nicht der vollständige Wetterschutz im Mittelpunkt. Statt einer wasserdichten Membran setzt Karpos bewusst auf ein leichtes, hoch atmungsaktives Funktionsmaterial, das entstehende Wärme und Feuchtigkeit möglichst schnell nach außen transportiert. Dadurch soll ein Hitzestau bei intensiver Bewegung vermieden werden.

Das Material ist dünn, elastisch und angenehm leicht, wodurch die Jacke sehr körpernah getragen werden kann, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Gleichzeitig sorgt die flexible Konstruktion dafür, dass sich die Jacke auch bei dynamischen Bewegungen wie beim Trailrunning oder schnellen Aufstiegen angenehm mitbewegt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Komprimierbarkeit. Die Lavaredo Evo lässt sich sehr klein zusammenpacken und problemlos im Rucksack oder sogar in einer größeren Tasche verstauen. Gerade bei wechselhaften Bedingungen ist das ein klarer Vorteil, da die Jacke schnell griffbereit ist, ohne viel Platz einzunehmen.

Leichter Windschutz sowie eine wasserabweisende Imprägnierung sorgen zusätzlich dafür, dass leichte Schauer oder kühle Windpassagen abgefedert werden. Für längeren oder starken Regen ist die Jacke allerdings nicht ausgelegt.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Material

  • Obermaterial: Hauptmaterial aus 100 % Polyamid (Nylon), ein sehr leichtes und gleichzeitig robustes Funktionsmaterial, das für gute Windresistenz und hohe Strapazierfähigkeit sorgt. 

  • Stretch-Einsätze: Rücken, Unterarme und Teile der Ärmel bestehen aus einem elastischen Materialmix aus 73 % Polyamid und 27 % Elastan, der die Bewegungsfreiheit erhöht und die Atmungsaktivität verbessert. 

    OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren
    OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren
  • Futter: Innenfutter aus 100 % Polyester, das für ein angenehmes Tragegefühl sorgt und Feuchtigkeit effizient weiterleitet. 

  • Isolierung: Im Frontbereich, an Kapuze und Ärmeln kommt eine 100-Gramm-Octa-Isolierung zum Einsatz, die für leichte Wärmeleistung bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht sorgt. 

  • Imprägnierung: Das Außenmaterial ist mit einer DWR-Beschichtung (ohne bewusst zugesetzte PFAS) ausgestattet, wodurch leichte Feuchtigkeit und Schmutz zunächst von der Oberfläche abperlen. 

  • Membran: Keine klassische wasserdichte Hardshell-Membran. Fokus auf Windschutz und hohe Atmungsaktivität für bewegungsintensive Aktivitäten. 

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Merkmale

  • Hybrid-Konstruktion: Kombination aus windabweisendem Hauptmaterial und besonders atmungsaktiven Stretchpanelen für ein ausgewogenes Verhältnis aus Schutz und Belüftung. 

  • Sehr geringes Gewicht: Mit rund 239 g gehört die Jacke zu den sehr leichten Performancejacken im Trailrunning-Segment. 

  • Kompaktes Packmaß: Das dünne Material ermöglicht ein sehr kleines Packvolumen, wodurch sich die Jacke problemlos im Rucksack verstauen lässt. 

  • Anatomisch geschnittene Kapuze: Eng anliegende Kapuze mit elastischem Abschluss, damit sie auch bei schnellen Bewegungen sicher sitzt. 

    OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren
  • Belüftungsöffnungen: Laser-geschnittene Ventilationsöffnungen unter den Achseln verbessern die Luftzirkulation bei hoher Belastung. 

  • YKK-Frontreißverschluss: Hochwertiger durchgehender YKK-Reißverschluss mit Windleiste für zusätzliche Windabschirmung. 

  • Zwei Fronttaschen mit Reißverschluss: Bieten Stauraum für kleinere Gegenstände wie Schlüssel oder Energieriegel. 

  • Elastische Abschlüsse: Elastische Bündchen und Saum sorgen für guten Sitz und verhindern das Eindringen von kalter Luft. 

  • Daumenschlaufen an den Ärmeln: Stabilisieren die Ärmel bei schnellen Bewegungen und erhöhen den Komfort bei sportlichen Aktivitäten. 

  • Einsatzbereich: Entwickelt für Trailrunning, Speedhiking, Trekking und schnelle Bergtouren, bei denen geringes Gewicht und hohe Atmungsaktivität entscheidend sind. 

    OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Technologien

  • Octa-Isolierung: Bei der Lavaredo Evo Jacket setzt Karpos im Frontbereich, an der Kapuze sowie an den Ärmeln auf eine sogenannte Octa-Isolierung. Dabei handelt es sich um eine sehr leichte synthetische Isolationsfaser mit einer speziellen sternförmigen Faserstruktur. Diese Konstruktion ermöglicht es, Luft effizient einzuschließen und dadurch eine leichte Wärmeleistung zu erzeugen, ohne das Gewicht der Jacke stark zu erhöhen. Gleichzeitig bleibt das Material sehr luftdurchlässig und unterstützt den schnellen Abtransport von Feuchtigkeit.

  • DWR (Durable Water Repellency): DWR ausgeschrieben (Durable Water Repellency bedeutet so viel wie dauerhaft wasserabweisend was nicht gleichzusetzen ist mit wasserdicht). Dahinter verbirgt sich eine unsichtbare Imprägnierung von Textilien oder Schuhen. DWR ist also eine Eigenschaft, welche ein Textil haben kann, und kein bestimmtes Material oder System. 

    Diese wird durch Verwendung verschiedener Chemikalien und Technologien herbeigeführt. Ziel der Behandlung ist es die Oberfläche des Materials sehr glatt zu bekommen, damit Wasser einfach abperlt und nicht aufgenommen wird. Ohne Membran würde bei Dauer- und Starkregen trotzdem Wasser durchdringen. 

    Durch viele Waschgänge und Verschleiß wird der Lotusblüteneffekt aber nachlassen und muss erneuert werden, da Membranen zwar das Wasser draußen halten, es aber in die äußeren Textilschichten eindringen kann. Es bildet sich ein geschlossener Film, welcher die Dampfdurchlässigkeit und Atmungsaktivität mindert. In der Fachsprache nennt man diesen Effekt „Wetting out“.

    OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

WIE MACHT SICH DIE JACKE IM EINSATZ?

Während des Testzeitraums kam die Lavaredo bei unterschiedlichen Aktivitäten zum Einsatz. Dazu gehörten vor allem Laufeinheiten, schnelle Wanderungen, Touren auf dem Bike sowie der Einsatz im Alltag. Die Temperaturen bewegten sich meist zwischen etwa 5 °C und 18 °C, also typische Frühlingsbedingungen. Das Wetter reichte von kühlen Morgenstunden über windige Passagen bis hin zu leichten Regenschauern und natürlich auch sonnigen Abschnitten.

Bereits beim ersten Tragen fällt auf, wie leicht sich die Jacke anfühlt. Das geringe Gewicht sorgt dafür, dass man sie während der Bewegung kaum wahrnimmt. Gerade beim Laufen ist das ein spürbarer Vorteil. Gleichzeitig wirkt das Material angenehm flexibel und passt sich den Bewegungen sehr gut an. 

Die Jacke sitzt nah am Körper, ohne einzuengen, und bietet ausreichend Bewegungsfreiheit für dynamische Bewegungen. Besonders im Schulter- und Armbereich macht sich das elastische Material bemerkbar, da es auch bei schnellen Armbewegungen nicht spannt. Positiv aufgefallen ist außerdem das Tragegefühl direkt auf der Haut. Selbst über einem einfachen T-Shirt oder bei direktem Hautkontakt fühlt sich das Material angenehm weich an und wirkt keineswegs plastisch oder unangenehm. Gerade bei sportlichen Aktivitäten, bei denen man schnell ins Schwitzen kommt, trägt das zu einem insgesamt sehr angenehmen Tragekomfort bei.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Im Praxiseinsatz zeigt sich auch die Hybrid-Konstruktion als sinnvoll. Während der Frontbereich einen guten Windschutz bietet, sorgen die atmungsaktiveren Materialzonen am Rücken und unter den Armen dafür, dass überschüssige Wärme schneller entweichen kann. Die Belüftungsöffnungen unter den Achseln unterstützen diesen Effekt zusätzlich.

Auch beim Thema Windschutz macht die Jacke einen guten Eindruck. So hält sie beispielsweise den Fahrtwind auf dem Bike spürbar ab. Gleichzeitig bleibt sie deutlich luftiger als klassische Hardshelljacken.

Leichte Regenschauer stellen ebenfalls kein Problem dar. Die DWR-Imprägnierung sorgt dafür, dass kleinere Mengen Wasser zunächst gut abperlen. Bei länger anhaltendem oder stärkerem Regen stößt die Jacke allerdings erwartungsgemäß an ihre Grenzen. Für intensive Aktivitäten bei wechselhaftem Wetter funktioniert dieser Ansatz jedoch sehr gut.

Ein weiterer Pluspunkt ist das kleine Packmaß. Die Jacke lässt sich schnell zusammenfalten und problemlos im Rucksack verstauen. Gerade auf längeren Touren, bei denen sich die Bedingungen im Laufe des Tages ändern können, ist es praktisch, eine so leichte und kompakte Zusatzschicht dabeizuhaben. Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Nähte, Reißverschlüsse und Materialübergänge wirken sauber verarbeitet.

Ganz ohne Kritikpunkte bleibt die Jacke jedoch nicht. Wird der Frontreißverschluss nicht komplett geschlossen, fällt der Kragen durch den integrierten Schutz gegen ein Einklemmen des Reißverschlusses etwas asymmetrisch. Eine Seite legt sich relativ sauber an, während die andere etwas absteht, was optisch leicht ungeordnet wirkt.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren
OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Ein weiterer Punkt betrifft den elastischen Stretchstoff an den Ärmeln. Dieser sorgt zwar für einen guten Sitz und hohen Komfort, wirkt aber gleichzeitig etwas empfindlicher. Bei Kontakt mit raueren Oberflächen können relativ schnell kleinere Gebrauchsspuren im Material entstehen.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Schade ist außerdem, dass der Jacke eine integrierte Pack-away-Lösung fehlt. Viele vergleichbare Modelle lassen sich in einer der eigenen Taschen verstauen und so besonders kompakt transportieren. Gerade bei einer so leichten Performancejacke wäre eine solche Lösung durchaus sinnvoll gewesen.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Insgesamt hinterlässt die Lavaredo Evo Jacket im Praxiseinsatz dennoch den Eindruck einer sehr durchdachten Performancejacke, die ihre Stärken besonders bei schnellen, bewegungsintensiven Aktivitäten ausspielen kann.

FÜR WEN IST DAS PRODUKT GEMACHT?

Die Lavaredo Evo Jacket richtet sich in erster Linie an sportlich orientierte Outdoor-Nutzer, die bei ihren Aktivitäten möglichst leicht und flexibel unterwegs sein möchten. Ihr Konzept ist klar auf dynamische Einsätze ausgelegt, bei denen Bewegungsfreiheit und ein gutes Körperklima wichtiger sind als maximaler Wetterschutz.

Besonders gut passt die Jacke zu Trailrunnern, Speed-Hikern oder schnellen Bergwanderern. Auch auf Mountainbike-Touren oder bei sportlichen Tagesausflügen in den Bergen kann sie sinnvoll eingesetzt werden. In solchen Szenarien dient sie vor allem als leichte Schutzschicht gegen Wind, kühlere Temperaturen oder kurze Wetterumschwünge.

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren

Weniger geeignet ist die Lavaredo Evo dagegen für längere Touren bei dauerhaft schlechtem Wetter oder für klassische Trekkingeinsätze mit schwerem Rucksack. Wer häufig mehrere Stunden im Regen unterwegs ist oder eine besonders robuste Allroundjacke sucht, wird mit einer klassischen Hardshell meist besser bedient.

Wer jedoch eine minimalistische Zusatzschicht für schnelle Aktivitäten sucht, bei der Gewicht und Beweglichkeit im Vordergrund stehen, findet in der Lavaredo Evo Jacket einen sehr passenden Begleiter.

WAS STECKT HINTER DER MARKE KARPOS?

Die Wurzeln von KARPOS reichen bis ins Jahr 1946 zurück, als Olindo und Irma Cremonese in Fonzaso, einem kleinen Dorf am Fuße der Dolomiten, die Spinnerei Manifattura Valcismon gründeten. Ursprünglich zur Herstellung von Wollgarn gedacht, entwickelte sich das Unternehmen später zu einem bedeutenden Akteur im Bereich der Sportbekleidung. Die Marke Sportful wurde 1983 geboren und begann, Profi-Teams weltweit sowie die italienische Nationalmannschaft auszustatten.

Im Jahr 2007 nahm die Geschichte von KARPOS ihren Anfang. Inspiriert von der majestätischen Schönheit der Dolomiten und den wilden Landschaften der italienischen Alpen, entstand die Vision, funktionale und ästhetisch ansprechende Outdoor-Bekleidung zu schaffen. Der Meilenstein wurde 2009 mit der Einführung der ersten Kollektion erreicht. Seitdem hat sich die Marke durch ihre technischen Materialien und durchdachtes Design einen Namen gemacht und ist zu einem geschätzten Anbieter für Bergsportler geworden.

Die Entwicklung von KARPOS setzte sich im Laufe der Jahre fort, und das Sortiment wurde um eine Vielzahl von Produkten erweitert, darunter Jacken, Hosen, Shirts und Zubehör. Die Marke gewann schnell an Beliebtheit und Bekanntheit in der Outdoor-Community, sowohl in Italien als auch international.

Ein weiterer bedeutender Meilenstein war die Integration nachhaltiger Praktiken in die Unternehmensphilosophie von KARPOS. Als umweltbewusste Marke setzt sich KARPOS aktiv für den Schutz der Natur ein und bemüht sich um umweltfreundliche Produktionsverfahren und Materialien.

Die Marke steht heute für erstklassige Outdoor-Bekleidung, die Funktionalität, Stil und Nachhaltigkeit vereint. Mit ihrer stetig wachsenden Fangemeinde und ihrem Engagement für Qualität und Umweltschutz bleibt KARPOS eine führende Kraft in der Outdoor-Industrie.

Das Konzept von KARPOS wird durch den Slogan „Free to keep going“ verkörpert und durch das Logo einer grünen, übermenschlichen Hand, die der Hand eines Geckos hält, dargestellt. Diese Symbole repräsentieren den Bergsteiger und die Natur und zeigen das Bestreben von KARPOS, Mensch und Natur in Einklang zu bringen.

Um diesem Ziel gerecht zu werden, wurde das Projekt „Help the Mountains“ ins Leben gerufen, bei dem KARPOS 1 % seines jährlichen Umsatzes an verschiedene Projekte spendet. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt Rina Bag, bei dem recycelte Materialien für die Herstellung einer Tasche verwendet werden. Zudem soll das Projekt „Climb & Clean“ das Bewusstsein für das Müllproblem in beliebten Bergregionen schärfen und die Verantwortung jedes Einzelnen stärken.

 

Hard Facts

• Gründung der Marke: 2007 – Fonzaso, Dolomiten (Italien)
• Unternehmen: Teil der italienischen Manifattura Valcismon Group
• Wurzeln der Gruppe: 1946 – gegründet von Olindo und Irma Cremonese
• Schwestermarken: Sportful und Castelli (Ski- und Radsportbekleidung)
• Kernkompetenz: Entwicklung technischer Outdoor- und Bergsportbekleidung
• Einsatzbereiche: Trailrunning, Alpinismus, Skitouren, Trekking und Klettern
• Produktentwicklung: enge Zusammenarbeit mit Bergsportlern und Athleten
• Positionierung: Performance-orientierte Outdoor-Marke mit Fokus auf Funktionalität, geringes Gewicht und alpine Einsätze
• Leitmotiv: „Free to keep going“
• Nachhaltigkeit: Initiative „Help the Mountains“ zur Unterstützung von Umwelt- und Bergschutzprojekten

FAZIT

Die Lavaredo Evo Jacket ist konsequent auf Bewegung und Leichtigkeit ausgelegt. Ihre Stärken zeigt sie vor allem bei intensiven Aktivitäten unter wechselhaften Bedingungen.

Besonders überzeugen das sehr geringe Gewicht und die hohe Atmungsaktivität. Auch der Tragekomfort ist hoch, selbst direkt auf der Haut fühlt sich das Material angenehm weich und unaufdringlich an.

Der Wetterschutz ist für diese Jackenkategorie absolut ausreichend. Wind wird zuverlässig abgehalten und leichte Regenschauer perlen dank der DWR-Imprägnierung zunächst gut ab. Bei länger anhaltendem Regen stößt die Jacke jedoch erwartungsgemäß an ihre Grenzen, was bei einer so leichten Performancejacke kaum überrascht.

Im Detail zeigen sich aber auch kleinere Schwächen. Wird der Reißverschluss nicht vollständig geschlossen, wirkt der Kragen durch den Einklemmschutz etwas asymmetrisch. Zudem ist der elastische Stoff an den Ärmeln relativ empfindlich und kann bei Kontakt mit raueren Oberflächen schneller kleine Beschädigungen bekommen. Auch eine Pack-away-Lösung, bei der sich die Jacke in einer der eigenen Taschen verstauen lässt, wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Unterm Strich bleibt die Lavaredo Evo Jacket jedoch eine sehr gelungene Performancejacke für alle, die bei schnellen Aktivitäten möglichst leicht und flexibel unterwegs sein möchten. Wer genau dieses minimalistische Konzept sucht, bekommt hier eine durchdachte und angenehm zu tragende Begleiterin für viele sportliche Einsätze. #wirsehenunsdraussen

OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lavaredo Evo Jacket - Laufjacke, Herren


Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

2
0


IM TEST

Test: Lavaredo Evo Jacket


Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu Lavaredo Evo Jacket:

Komfortabler Allrounder für Trail und Straße.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr gutes Allround-Laufgefühl
  • Angenehm komfortables Laufgefühl
  • Guter Grip im Gelände
  • Hoher Schutz im Vorfußbereich
  • Stabiler Sitz im Fersenbereich
  • Gute Mischung für Straße und leichten Trail

NACHTEILE


BEWERTUNG

Tester: Christian (Schuhgröße: 42,5)

Testprodukt: Brooks Ghost Trail

Allgemein
Allgemein2

 Vorab: Nachdem ich schon seit ein paar Jahren immer wieder mit verschiedenen Ghost-Modellen unterwegs bin, konnte ich im letzten Herbst auch den Brooks Ghost 17 testen (dazu gibt’s auch schon einen eigenen Bericht von mir). Umso gespannter war ich jetzt auf die Trail-Version – vor allem darauf, wie sehr sie sich vom Straßenmodell unterscheidet und ob sie im Gelände genauso überzeugen kann. 

Schon bei den ersten Läufen ist mir aufgefallen, dass sich der Trailschuh ziemlich nah am bekannten Laufgefühl des Ghost 17 orientiert. Viele grundlegende Eigenschaften hat Brooks hier beibehalten, was den Einstieg echt angenehm macht – vor allem, wenn man das Straßenmodell schon kennt. Deshalb werden sich in diesem Bericht an einigen Stellen Punkte wiederfinden, die ich so oder ähnlich schon beim Ghost 17 beschrieben habe. Ich versuche daher, den Fokus klar auf die Unterschiede zu legen und am Ende nochmal darzulegen, wie sich die Trail-Version in der Praxis schlägt. 

Optik: Den Brooks Ghost Trail gibt es sowohl als Herren- als auch als Damenmodell – jeweils mit einer ziemlich großen Auswahl an Farbvarianten. Aktuell stehen bei den Frauen sieben und bei den Herren sechs verschiedene Designs zur Auswahl. Beim Herrenmodell reicht das Ganze von eher schlichten Kombinationen wie Grau/Schwarz bis hin zu auffälligeren Varianten wie Atlantic Deep/Black/Green oder Blue/Starfish/Moonlight. Mein Testprodukt hat die Farbkombi Bleached Sand/Rabbit/Bluefish.

Allgemein3

Auch wenn die Optik bei einem Laufschuh nicht das wichtigste Kriterium ist, ist sie mir persönlich auch nicht egal. Schon der Brooks Ghost 17 hat sich im Vergleich zu älteren Generationen optisch echt weiterentwickelt und wirkt deutlich moderner. Beim Ghost Trail hat Brooks meiner Meinung nach aber noch einmal einen draufgesetzt.

Was mir besonders gefällt, ist, dass das Design insgesamt ziemlich stimmig wirkt. Es gibt mit Beige und Grau zwei eher ruhige Grundfarben, die dann durch gelb-türkisblaue Akzente ergänzt werden. Diese Farbakzente ziehen sich wirklich durch den ganzen Schuh – vom Logo an der Seite über die 3-D-Struktur im Obermaterial, die Zunge und Schnürsenkel bis hin zur Lasche hinten und sogar Details an der Sohle sowie innen im Schuh. 

Logo
Design

Dazu kommen noch kleinere Designdetails, wie eingearbeitete Materialbezeichnungen an der Sohle. Ein nettes Extra ist auch der „Ghost“-Schriftzug, der ziemlich unauffällig hinten in den Schuh eingeprägt ist, was irgendwie ganz gut zum Namen passt.

Ghost Logo

Auch wenn die Farbgebung insgesamt eher hell ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass der Schuh super schnell dreckig aussieht. Klar, ein bisschen Schmutz bleibt bei Trails nicht aus, aber er fällt meiner Meinung nach nicht so extrem auf, wie man vielleicht zuerst denken würde.

Obermaterial: Hier finde ich zunächst den Nachhaltigkeitsaspekt gut: Laut Brooks bestehen 62,3 % des Obermaterials aus recycelten Materialien. Insgesamt macht der Schuh einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung passt, die Nähte sind sauber gesetzt und es steht nichts störend ab.

Beim Mesh-Obermaterial selbst habe ich im Vergleich zum Brooks Ghost 17 auf den ersten Blick gar nicht so große Unterschiede gemerkt. Wenn man genauer hinschaut (und läuft), fällt aber auf, dass die Struktur etwas feiner ist. Dadurch wirkt der vordere Bereich etwas flexibler, gleichzeitig aber auch robuster. Der Schuh passt sich vorn gut an den Fuß an, ohne labbrig zu wirken.

Mesh

Ein klarer Unterschied zum Ghost 17 ist die zusätzliche 3D-gedruckte Schicht, die im Zehenbereich und seitlich angebracht ist. Gerade im Gelände macht das echt Sinn, weil der Fuß dadurch besser vor Stößen gegen Steine oder Äste geschützt ist.

Druck

Richtig positiv überrascht hat mich der Fersenbereich. Genau da hatte ich beim Ghost 17 noch ein bisschen Kritik, weil sich die Verstärkung für mich nicht ganz rund angefühlt hat. Beim Ghost Trail hat Brooks das deutlich besser gelöst: Die Verstärkung ist breiter und gibt dem Schuh hinten spürbar mehr Stabilität. Praktisch finde ich auch die Lasche in diesem Bereich, die man von vielen Trailschuhen kennt. Diese hilft beim Reinschlüpfen und ist ganz nützlich, wenn man die Schuhe mal außen am Rucksack befestigen will.

Hinten

Außerdem hat Brooks am sogenannten „Kickback“-Fersenkragen festgehalten, der leicht von der Achillessehne weggeht. Das sorgt dafür, dass weniger Druck und Reibung entsteht – ich hatte zumindest das Gefühl, dass das ganz gut gegen Blasen hilft. Gleichzeitig ist der Bereich angenehm gepolstert und stabilisiert den Fuß, ohne einzuengen. Zusammen mit der weich gepolsterten Zunge sitzt der Schuh insgesamt sicher und bequem – und durch die Form kommt man beim Anziehen sehr leicht rein.

Schnürung: Bei der Schnürung hat Brooks im Vergleich zum Brooks Ghost 17 doch einiges verändert. Statt der klassischen Schnürung mit 14 Ösen gibt es hier nur noch 12 „Löcher“ plus eine zusätzliche Option an der Lasche. Anders ist auch, dass die beiden mittleren Ösen gar keine klassischen Löcher mehr sind, sondern kleine Schlaufen. 

Schnürsenkel

Ich selbst habe beim Laufen meistens nur zehn Ösen genutzt und das oberste Paar ausgelassen, weil mir dort sonst etwas zu viel Druck auf dem Spann entsteht – das kenne ich allerdings auch von anderen Laufschuhen schon.

Die Schnürsenkel selbst sind deutlich flacher und wirken auf mich auch etwas elastischer als beim Ghost 17. Dadurch lässt sich der Schuh insgesamt fester schnüren, ohne dass es direkt unangenehm wird. Gerade im Spannbereich bringt das spürbar mehr Flexibilität, während der Halt trotzdem gut bleibt.

Obwohl ich eigentlich eher dünnere, weniger gepolsterte Zungen bevorzuge, hat mich die Umsetzung hier echt überzeugt. In Kombination mit der Schnürung ergibt sich ein sehr angenehmer Sitz – fest, aber nicht drückend.

Sohle: Während Brooks beim Herzstück des Schuhs, der Zwischensohle, wie beim Ghost 17 weiterhin auf die stickstoff-injizierte DNA-LOFT-v3-Dämpfung setzt, hat sich bei der Außensohle des Brooks Ghost Trail dagegen deutlich mehr getan.

Die Zwischensohle war mir vom Ghost 17 bereits gut bekannt, sodass ich mich nicht groß umstellen musste. Das typische, angenehm weiche Laufgefühl hatte ich sofort wieder. Der Schuh läuft sich insgesamt sehr komfortabel beim Aufsetzen, und die Dämpfung ist wie gewohnt stark. Besonders die im Vergleich zu älteren Modellen reduzierte Sprengung sorgt für ein natürliches und angenehmes Abrollverhalten. Insgesamt wirkt die Dämpfung weich, aber nicht schwammig – eher genau richtig dosiert. Der Fuß rollt gleichmäßig ab, Stöße werden sauber abgefangen und das Laufgefühl bleibt durchgehend rund und harmonisch.

DNA

Deutlich verändert hat Brooks allerdings die Außensohle. Hier kommt beim Ghost Trail ein 3-Millimeter-Stollenprofil zum Einsatz, das mich in den Testläufen wirklich positiv überrascht hat. Die Struktur bietet sehr guten Grip, gerade auch auf nassem Untergrund, und sorgt für ein sicheres Auftreten. Besonders bei bergab führenden Passagen hatte ich nie das Gefühl, wegzurutschen. Aber auch bergauf sowie bei schnellen Richtungswechseln konnte ich mich jederzeit auf den Schuh verlassen.

Sohle3
Sohle2
Sohle4

Ergänzend dazu ist auch die mir bereits bekannte Innensohle wieder sehr bequem. Sie liegt stabil im Schuh, verrutscht nicht und lässt sich bei Bedarf problemlos herausnehmen – was ich praktisch zum Lüften oder Reinigen finde.

Innensohle

Praxiseinsatz und Alltag: Ich habe den Brooks Ghost Trail bei Läufen unterschiedlicher Länge bis etwa 20 Kilometer getestet – sowohl auf der Straße als auch auf Trail-Abschnitten und bei unterschiedlichen Intensitäten. Dadurch kann ich sagen, dass ich ihn für sehr schnelle Einheiten oder auch für Wettkämpfe eher weniger empfehlen würde, da es dafür aus meiner Sicht passendere Modelle gibt.

Was man dem Schuh aber definitiv anmerkt: Er ist eine sehr gelungene Weiterentwicklung des Straßenmodells Brooks Ghost 17. Der Komfort ist hoch, und das Laufgefühl bleibt über die gesamte Distanz angenehm konstant. Trotzdem würde ich ihn nicht als reinen Trailschuh einordnen, sondern eher als Allrounder, mit dem man problemlos auch abseits der Straße unterwegs sein kann – also auf Schotter, Waldwegen und leichten Trails.

Für echte, technisch anspruchsvolle Trails gibt es im Sortiment von Brooks meiner Meinung nach bessere Alternativen, zum Beispiel den Cascadia.

Für Läuferinnen und Läufer, die gerade erst in den Trailbereich einsteigen oder einfach mal etwas mehr abseits der Straße laufen möchten, ist der Ghost Trail aber eine wirklich gute Wahl. Er bietet viel Flexibilität, eine angenehme Dämpfung auf der Straße und gleichzeitig ausreichend Stabilität und sehr verlässlichen Grip im Gelände.

Für längere und technisch schwierigere Distanzen im alpinen Bereich ist er allerdings eher nicht gedacht – dafür stößt er dann doch an seine Grenzen.

Praxis1
 PRaxis2

Fazit: Der Brooks Ghost Trail ist für mich eine sehr gute Weiterentwicklung des Ghost 17. Die größte Stärke liegt für mich ganz klar in seiner Vielseitigkeit. Auf der Straße läuft er sich weiterhin komfortabel, weich und rund, gleichzeitig hat man durch die überarbeitete Außensohle mit Stollenprofil aber deutlich mehr Sicherheit im Gelände. Im Unterschied zum Ghost 17 hat sich auch beim Obermaterial, der Passform und der Schnürung einige Dinge verändert, wodurch der Schuh insgesamt etwas „trailiger“ ist, ohne seinen komfortablen Charakter zu verlieren. Trotzdem muss ich auch sagen: Der Ghost Trail ist kein spezialisierter Trailschuh für anspruchsvolles Terrain.

Insgesamt ist er aber ein starker Allroundschuh, weshalb ich ihn für den Einstieg in den Trailbereich empfehlen würde.

PRaxis5


Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

2
0