IM TEST

Test: NORDISK Walloe -10 - Ultraleicht Schlafsack


Nordisk Walloe -10 Daunenschlafsack
Ein grundsolider, robuster und durchdachter Bike-Rucksack.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Mit Protektor
  • Strapazierfähig
  • Mit Regenschutz
  • Gute Aufteilung
  • Gute Ereichbarkeit der Fächer

NACHTEILE

  • Zu klein für mehrtägige Touren
  • Helmfach für mich nicht optimal
  • Seitliche Fächer nicht optimal für Stöcke
  • Zum Bergehen eher schlechte Belüftung
  • Kein Leichtgewicht

BEWERTUNG

1. Allgemeiner Eindruck

Der EVOC FR Trail Blackline wurde bewusst gekauft, da der Nutzer bereits im Vorfeld positive Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Umfeld kannte. Der erste Eindruck war durchgehend positiv. Verarbeitung, Aufteilung, Reißverschlüsse und Tragekomfort wurden als sehr hochwertig wahrgenommen.

2. Einsatzbereich & Nutzung

Der Rucksack ist seit ca. 2018 im Einsatz und wird hauptsächlich für folgende Bereiche genutzt:

Mountainbike / Downhill

Freizeit & Sport

Eintagestouren

Transport von persönlichen Gegenständen und Bike-Equipment

Für Mehrtagestouren ist das Volumen eher begrenzt, für Tages- und Bikeeinsätze jedoch ideal.

3. Tragekomfort im Einsatz

Im Langzeiteinsatz (ca. 4 Stunden pro Tour im Schnitt) zeigt der Rucksack sehr gute Trageeigenschaften.

Der integrierte Rückenprotektor sorgt für guten Sitz am Rücken und ein sicheres Gefühl.

Sehr guter Sitz durch Hüftgurt und Brustgurt

Gute Anpassungsmöglichkeiten

Auch bei voller Beladung komfortabel

Schwitzverhalten typisch für einen Bike-Rucksack (keine aktive Belüftung wie bei Wanderrucksäcken)

Insgesamt: komfortabel und stabil im Downhill- und Trail-Einsatz.

4. Verarbeitung & Haltbarkeit

Die Verarbeitung wird insgesamt als sehr hochwertig bewertet.

Reißverschlüsse sehr robust und langlebig

Nach Sturz kleiner Schaden am Hauptreißverschluss, dennoch weiterhin voll funktionsfähig

Sehr gute Haltbarkeit über viele Jahre

Nähte grundsätzlich stabil

Kritik:

Im Bereich der Helmhalterung kam es zu Problemen (teilweise Nachnähen notwendig)

Helmfach nicht optimal gelöst, besonders bei Vollvisierhelmen

5. Aufteilung & Stauraum

Die Organisation des Rucksacks wird als sehr gelungen beschrieben:

Separates Werkzeugfach (Pumpe, Werkzeug, Erste Hilfe, Ersatzschlauch etc.)

Viel Platz für Jacke, Handschuhe, Protektoren etc.

Trinksystem sehr gut integriert (zwischen Rücken und Hauptfach)

Rückenprotektor herausnehmbar

Einschränkung:

Für 2–3 Tagestouren zu klein, ideal für Eintagestouren

6. Rückenprotektor & Sicherheit

Der integrierte Rückenprotektor bietet im MTB- und Trailbereich guten Schutz.

Bereits ein Sturz wurde gut abgefangen

Kein Vergleich zu Hard-Shell-Downhill-Protektoren, aber für Trail/Enduro ausreichend

Sehr guter Halt durch Gurt-System

Gute Bewegungsfreiheit

7. Kritikpunkte

Helmhalterung nicht optimal gelöst (besonders bei Fullface-Helmen)

Einzelne Nähte im Helmfachbereich mussten nachgebessert werden nach dem Sturz.

Schwitzverhalten typisch (keine starke Belüftung)

8. Empfehlung & Fazit

Gesamtbewertung: 8,5 / 10

Der EVOC FR Trail Blackline ist ein sehr solider, langlebiger und funktionaler Bike-Rucksack. Besonders geeignet für Mountainbike-, Downhill- und Trail-Einsätze sowie Freizeitnutzung.

Er bietet:

hohe Stabilität

sehr gute Organisation

sicheren Sitz inkl. Protektor

lange Haltbarkeit

Klare Empfehlung für:

Mountainbiker

Downhill-/Trail-Fahrer

sportliche Eintagestouren



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IM TEST

Test: EVOC FR TRAIL BLACKLINE – Fahrradrucksack


EVOC FR TRAIL BLACKLINE – Fahrradrucksack
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Test: GSI OUTDOORS Glacier 20FL. OZ. Stovetop Javapress - Coffee-Maker


GSI Outdoors Glacier 20FL. OZ. Stovetop Javapress

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu GSI OUTDOORS Glacier 20FL. OZ. Stovetop Javapress - Coffee-Maker:

Kundenorientierung at its best!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

NACHTEILE


BEWERTUNG

Bei diesem Test geht es um eine Modifikation meines bisherigen Tests dieses Helmes

Denn ursprünglich hatte ich den Helm aufgrund eines Defekts beim Zusammenklappen nur mit drei Sternen bewertet. Dabei war ein kleiner Pin an der Verschlussmechanik gebrochen, wodurch sich der Helm nicht mehr korrekt schließen ließ.

Besonders positiv hervorheben möchte ich jedoch die Reaktion von Newlane auf mein Feedback. Der Gründer und Geschäftsführer Mr. Cotton  hat persönlich Kontakt aufgenommen und sich in einem ausführlichen Videogespräch genau angesehen, welches Bauteil betroffen war und wie der Defekt entstanden ist. Dabei hatte ich jederzeit das Gefühl, als Tester ernst genommen zu werden.

Statt die Kritik einfach hinzunehmen, wurde die Konstruktion analysiert und die betroffene Stelle inzwischen sogar verstärkt bzw. konstruktiv verbessert. Genau so sollte Produktentwicklung funktionieren: Kundenfeedback wird aufgenommen, transparent besprochen und fließt direkt in die Verbesserung des Produkts ein.

Um mich nun auch selbst von der Modifikation überzeugen zu können, wurde mir zudem ein neuer Helm zugeschickt. 

Ein solches Engagement erlebt man selten. Der professionelle und lösungsorientierte Umgang mit meinem Feedback hat mich überzeugt, weshalb ich meine Bewertung von drei auf fünf Sterne anhebe. Für mich ist das ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Hersteller und Produkttester gemeinsam zur Verbesserung eines Produkts beitragen können.



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Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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sabine
sabine

Danke Mario, für die schnelle "Erweiterung" deines Tests. Es freut uns sehr, dass der direkte Kontakt zwischen einem Hersteller - hier NEWLANE - und einem Produkttester von OUTSIDEstories ein solch positives Feedback auslöst. Wir freuen uns auf deine weiteren ausführlichen und ehrlichen Tests.

2 Tage 21 Stunden her


Praktische Trinkblase passend für Camelbak Rucksäcke .
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Großzügige Öffnung zum befüllen, entleeren und reinigen.
  • Kein unangenehmer Geruch.
  • Schlauch lässt sich leicht anbringen.
  • Großzügiges Mundstück, leicht zu bedienen.
  • Sicherer Auslaufschutz.
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis.

NACHTEILE

  • Nicht einfach im Rucksack zu befestigen.
  • Wenn der Deckel nicht richtig sitzt, läuft Wasser aus.
  • Ein leichter Silikongeschmack beim Trinken.

BEWERTUNG

Camelbak Crux® 2L Reservoir

 

Testzeitraum: 6 Wochen 

Preis laut Hersteller: 45,00 € inklusive MwSt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Die passende Trinkblase für den Rim Runner X28 Terra

Camelbak hat das Trinksystem zusammen mit dem passenden Rucksack, dem Camelbak Rim Runner X28 -Daypack  zur Verfügung gestellt. Die Beiden gehen eine perfekte Symbiose ein.

Wenn Trinken unterwegs plötzlich richtig angenehm wird

Es gibt draußen diese Ausrüstungsgegenstände, über die man anfangs erstaunlich wenig nachdenkt – bis man irgendwann merkt, wie stark sie den eigenen Outdoor-Alltag verändern können. Eine gute Trinkblase gehört für mich inzwischen definitiv dazu. Gerade bei längeren Wanderungen, schnellen Powerwalking-Runden oder sportlichen Touren durchs Mittelgebirge macht es einen riesigen Unterschied, ob man ständig nach einer Flasche greifen muss oder einfach während der Bewegung trinken kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Trinksysteme wie das von Camelbak sind ein echter Mehrwert für jeden Rucksack. Die Schlauchhalterung erleichtert die Anwendung.

Vor allem hier im Wachtberger Ländchen, im Siebengebirge oder im Ahrgebirge ändern sich Belastung und Gelände oft permanent. Man läuft bergauf, kurz darauf wieder schnelle Feldwege, dann matschige Waldabschnitte oder offene Höhenzüge mit starkem Wind. Gerade wenn man sportlich unterwegs ist, möchte man eigentlich nicht ständig anhalten, den Rucksack absetzen oder lange nach Wasser suchen.

Genau deshalb fand ich die Camelbak Crux® 2L Trinkblase sofort interessant. Camelbak gehört im Bereich Trinksysteme schließlich fast schon zu den bekanntesten Herstellern überhaupt. Entsprechend gespannt war ich natürlich, wie sich die Crux im echten Alltag draußen schlägt – also nicht nur kurz getestet im Wohnzimmer, sondern über mehrere Wochen auf richtigen Touren bei wechselhaftem Wetter und unterschiedlichstem Gelände.

Die Trinkblase wurde zusammen mit dem Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen geliefert und kam bei fast allen Touren regelmäßig zum Einsatz. Besonders wichtig waren mir dabei:

  • Unkompliziertes Trinken unterwegs
  • leichtes Befüllen
  • gute Reinigung
  • zuverlässige Dichtigkeit
  • und ein insgesamt stressfreies Handling.

Denn genau daran scheitern viele Trinksysteme irgendwann im Alltag. Entweder nervt das Befüllen, das Mundstück tropft oder das Einsetzen in den Rucksack wird jedes Mal zu einer kleinen Geduldsprobe.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Bei langen Touren ist schnell verfügbares Wasser eine große Erleichterung!

Ich habe die Crux über mehrere Wochen bei Wanderungen, schnellen Outdoor-Runden, Powerwalking-Einheiten und längeren Tagesausflügen getestet.

Meine Bewertung basiert wie immer ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und meinen eigenen Vorlieben im Outdoor-Alltag.

Ein perfektes Duo- Das Trinsystem und der Rucksack

Mehr Wasser pro Schluck – das verspricht Camelbak

Camelbak beschreibt die Crux® 2L als weiterentwickelte Trinkblase mit verbessertem Wasserdurchfluss und vereinfachtem Handling. Laut Hersteller soll man pro Schluck deutlich mehr Wasser bekommen als bei älteren Modellen. Gerade bei sportlicher Bewegung klingt das natürlich interessant, weil man dadurch weniger stark ziehen muss und schneller trinken kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Die große Öffnung erleichtert das Befüllen und Reinigen ungemein.

Zusätzlich setzt Camelbak auf eine große Befüllöffnung, die das Nachfüllen und Reinigen erleichtern soll. Dazu kommt ein Ein-/Aus-Hebel am Schlauch, der verhindern soll, dass Wasser ungewollt austritt.

Das bekannte Big Bite Valve Mundstück dichtet sich nach dem Trinken selbstständig ab und soll dadurch Nachtropfen vermeiden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Das Herz jedes Trinksystems ist das Mundstück.

Insgesamt wirkt das Konzept relativ klar: möglichst unkompliziert trinken, schnell nachfüllen und unterwegs wenig Stress haben.

Mit zwei Litern Fassungsvermögen bewegt sich die Crux außerdem genau in dem Bereich, den ich persönlich für Tageswanderungen oder längere sportliche Touren ideal finde. Groß genug für mehrere Stunden unterwegs, aber trotzdem noch angenehm leicht und kompakt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
2 Liter sind für eine ausgedehnte Wanderung eine gute Größe.

Technische Daten

Camelbak Crux® 2L Reservoir

  • Volumen: 2 Liter
  • Gewicht: ca. 210 g
  • Große Befüllöffnung
  • Big Bite Valve Mundstück
  • Selbstabdichtendes Ventil
  • Ein-/Aus-Hebel am Schlauch
  • Ergonomischer Griff
  • Material: TPU, Silikon und Kunststoff-Mix
  • Einsatzbereich: Wandern, Outdoor, Sport, Tagestouren

Der erste Eindruck – angenehm unkompliziert

Schon beim ersten Auspacken fiel mir positiv auf, dass die Crux relativ funktional und unkompliziert wirkt. Viele Trinkblasen sehen inzwischen fast über technisiert aus oder wirken unnötig kompliziert aufgebaut. Die Camelbak dagegen konzentriert sich angenehm auf das Wesentliche.

Besonders die große Öffnung fällt sofort positiv auf. Gerade wer ältere Trinksysteme kennt, weiß, wie nervig kleine Verschlüsse oder fummelige Deckel unterwegs sein können. Hier wirkt alles deutlich alltagstauglicher.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Mit allem ausgestattet, was man braucht, ohne zu übertreiben.

Das Material fühlt sich weich und flexibel an, gleichzeitig aber robust genug für regelmäßige Nutzung. Die Trinkblase knistert nicht unangenehm und macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck.

Auch der Schlauch wirkt stabil verarbeitet. Nichts sieht billig oder empfindlich aus. Gerade bei Outdoor-Ausrüstung finde ich das wichtig, weil solche Systeme oft relativ grob behandelt werden – mal schnell in den Rucksack gestopft, draußen auf feuchtem Boden abgelegt oder bei längeren Touren ständig in Bewegung.

Befüllen ohne Gefummel – endlich praktisch gelöst

Einer der größten Vorteile der Crux ist für mich ganz klar die große Öffnung.

Gerade vor Touren möchte ich nicht minutenlang mit einer Trinkblase kämpfen. Die Crux lässt sich angenehm einfach öffnen und relativ schnell befüllen. Auch größere Wassermengen laufen problemlos hinein, ohne dass ständig Luftblasen entstehen oder Wasser daneben läuft.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Die große Öffnung ist sehr praktisch und lässt sich auch unterwegs einfach neu befüllen.

Besonders praktisch ist dabei der ergonomische Griff. Gerade mit nassen Händen oder morgens unterwegs funktioniert das deutlich angenehmer als bei vielen einfacheren Systemen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Alles fest im Griff.

Auch komplett gefüllt bleibt die Trinkblase relativ stabil in Form und wirkt nicht sofort extrem labberig oder instabil.

Im Alltag wurde schnell deutlich, wie angenehm unkompliziert die gesamte Handhabung eigentlich ist. Genau solche Kleinigkeiten entscheiden oft darüber, ob man ein Trinksystem dauerhaft nutzt oder irgendwann doch wieder zu normalen Flaschen greift.

Das Mundstück – hier zeigt die Crux ihre größte Stärke

Was mir unterwegs sofort positiv auffiel, war der hohe Wasserdurchfluss.

Man bekommt tatsächlich relativ viel Wasser pro Schluck, ohne stark ziehen zu müssen. Gerade bei sportlichem Gehen oder schnellen Wanderungen macht das einen überraschend großen Unterschied.

Viele Trinkblasen liefern nur kleine Mengen oder fühlen sich beim Trinken etwas zäh an. Die Crux wirkt dagegen deutlich direkter und angenehmer.

Das Mundstück selbst liegt gut im Mund und dichtet nach dem Trinken zuverlässig ab. Dieses selbstabdichtende System funktioniert im Alltag wirklich gut. Während des gesamten Testzeitraums hatte ich keinerlei störendes Nachtropfen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase

Auch der Ein-/Aus-Hebel am Schlauch erwies sich unterwegs als sinnvoll. Gerade beim Transport oder wenn der Rucksack im Auto liegt, gibt das einfach ein zusätzliches Sicherheitsgefühl.

Unterwegs im Mittelgebirge – genau dort zeigt sich Alltagstauglichkeit

Die eigentliche Stärke der Crux zeigte sich für mich draußen in Bewegung.

Gerade bei längeren Touren durchs Siebengebirge oder schnelle Powerwalking-Strecken im Bonner Raum wurde das Trinksystem extrem angenehm. Statt ständig nach einer Flasche zu greifen oder den Rucksack abzusetzen, konnte ich einfach während der Bewegung trinken.

Besonders bei warmem Wetter oder längeren Anstiegen merkt man schnell, wie praktisch das ist. Man trinkt automatisch regelmäßiger und deutlich entspannter.

Auch auf schmaleren Waldwegen oder unruhigem Gelände bleibt der Schlauch angenehm erreichbar. Gerade wenn man sportlicher unterwegs ist, möchte man nicht ständig herumhantieren müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Der Trinkschlauch lässt sich sehr stabil am Rim Runner von Camelbak befestigen.

Das gesamte System wirkte dabei erstaunlich unauffällig. Nach kurzer Zeit denkt man unterwegs kaum noch darüber nach – und genau das ist für mich eigentlich das beste Zeichen für funktionierende Outdoor-Ausrüstung.

Wenn das Wetter umschlägt

Typisch Mittelgebirge: eben noch Sonne, kurz darauf Wind und Regen.

Gerade bei wechselhaftem Wetter wurde die Trinkblase für mich oft sogar noch praktischer. Während man bei Regen normalerweise ungern lange den Rucksack öffnet oder an Flaschen hantiert, bleibt das Trinken mit der Crux angenehm unkompliziert.

Auch bei kühlerem Wetter funktionierte das Mundstück zuverlässig. Nichts klemmte oder tropfte.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Bei jedem Wetter gut durchlässig und zuverlässig in der Wasserabgabe,

Besonders angenehm fand ich dabei, dass man insgesamt deutlich weniger mit dem Rucksack beschäftigt ist. Genau das macht unterwegs oft den Unterschied zwischen entspannter Bewegung und ständigem kleinen „genervt sein“ aus.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Der Rücken des Rim Runners kühlt den Rücken UND das Wasser in der Trinkblase.

Bei Hitze und intensivem Sonnenschein bleibt das Wasser angenehm kühl. Da sich das Fach der Trinkblase zwischen dem Rücken und der Innentasche befindet, entsteht ein optimaler Isolierungseffekt. Ein riesengroßer Pluspunkt für die Kombination Camelbak Rim Runner X28 -Daypack und Trinkblase.

Eine kleine Schwäche – das Einsetzen in den Rucksack

Ganz perfekt ist die Crux für mich allerdings nicht.

Die Trinkblase selbst funktioniert wirklich gut. Etwas kritischer sehe ich allerdings das Handling beim Einsetzen in den passenden Rucksack.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Um den Trinksack im Rim Runner zu befestigen, gehört ein wenig Fummelei.

Gerade im Camelbak Rim Runner sitzt das Fach relativ eng am Rückenbereich. Das Einhängen der Blase am vorgesehenen Band empfand ich teilweise als etwas fummelig. Auch der Reißverschluss könnte sich meiner Meinung nach etwas weiter öffnen lassen.

Das funktioniert zwar alles – aber gerade wenn die Blase bereits gefüllt ist, braucht man manchmal etwas Geduld.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Die Reißverschlussöffnung für den Trinksack ist etwas zu eng.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Das Befestigungssytem könnte erwas einfach sein.

Unterwegs spielt das später kaum noch eine Rolle, aber beim Vorbereiten oder Nachfüllen fiel mir dieser Punkt mehrfach auf.

Reinigung und Alltag – wichtiger als viele denken

Ein Punkt, der bei Trinkblasen oft unterschätzt wird, ist die Reinigung.

Denn viele Systeme landen irgendwann nur deshalb im Schrank, weil sie kompliziert sauber zu halten sind.

Bei der Crux empfand ich die große Öffnung als enorm hilfreich. Dadurch kommt man deutlich besser ins Innere und kann die Trinkblase angenehmer reinigen und trocknen.

Auch das Mundstück ließ sich problemlos sauber halten.

Gerade bei regelmäßiger Nutzung im Sommer finde ich das extrem wichtig. Nichts ist unangenehmer als eine Trinkblase, die irgendwann muffig riecht oder kompliziert zu reinigen ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Zum Reinigen lässt sich der Schlauch mit einem Handgriff vom Sack trennen.

Mein Fazit nach mehreren Wochen

Die Camelbak Crux® 2L hat sich für mich im Alltag tatsächlich schnell zu einem festen Bestandteil längerer Touren entwickelt.

Besonders überzeugt haben mich:

  • Der hohe Wasserdurchfluss,
  • das angenehme Mundstück,
  • die große Befüllöffnung,
  • die gute Alltagstauglichkeit
  • und das insgesamt unkomplizierte Handling unterwegs.

Gerade bei sportlichen Wanderungen oder schnellen Outdoor-Runden ist es unglaublich angenehm, trinken zu können, ohne ständig den Rucksack öffnen zu müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Das Mundstück ist simpel aber sehr effektiv.

Die Crux wirkt dabei durchdacht, robust und erstaunlich alltagstauglich.

Natürlich gibt es kleine Kritikpunkte. Das Einsetzen in den Rucksack könnte etwas komfortabler gelöst sein und das Handling im engen Trinkblasenfach ist teilweise leicht fummelig.

Im eigentlichen Outdoor-Einsatz überwiegen die Vorteile für mich aber ganz klar.

Gerade für:

  • Wanderungen
  • Powerwalking
  • Tagesausflüge
  • sportliche Outdoor-Touren
  • oder längere Strecken bei warmem Wetter

halte ich die Crux für ein extrem sinnvolles System.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Sicherer Halterung für den Schlauch, da stört nichts. Ein großer Vorteil bei sportlichem Einsatz.

Was besonders gut war

  • Hoher Wasserdurchfluss
  • Angenehmes Mundstück
  • Große Befüllöffnung
  • Kein störendes Nachtropfen
  • Unkompliziertes Trinken unterwegs
  • Alltagstaugliches Handling
  • Gute Schlauchführung am Rim Runner Rucksack
  • Gute Reinigung

Was man wissen sollte

  • Einsetzen in den Rucksack teilweise etwas fummelig
  • Gefüllte Blase etwas schwieriger einzuhängen
  • Enger Zugang im Trinkblasenfach

Persönliche Bewertung

5 von 5 Sternen

Eine durchdachte und extrem praktische Trinkblase, die gerade bei sportlichen Outdoor-Touren den Alltag deutlich angenehmer macht.

Viel Spaß bei eurer nächsten Tour.

Wir sehen uns draußen!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Viel Spaß bei eurem nächsten Outdoorabenteuer mit einem gut gefüllten Trinksystem im Gepäck.

 



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Test: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase


Der kompetente Test auf OUTSIDEstories: CAMELBAK Crux 2L Reservoir – Trinkblase
Super für Tagestouren, tolle Belüftung mit viel Stauraum.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Highlight: super tolle Belüftung im Rücken, mit hochwertiger Stützfunktion
  • Moderner Look in einem trendigen Jeansblau
  • Viel Stauraum auf kleiner Fläche, viele Fächer
  • Alle Materialien sind hochwertig und super verarbeitet
  • Ergonomische Form auf die weibliche Anatomie abgestimmt
  • Sehr geringes Eigengewicht

NACHTEILE

  • Das Fach für die Trinkblase ist nicht sehr großzügig geschnitten.
  • Die Trinkblase lässt sich nicht einfach einsetzen
  • Keine Farbauswahl

BEWERTUNG

Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Ein Tagestourer für Anspruchsvolle

Farbe im Test: Crystal Blue

Preis laut Hersteller: 144,99€ inklusive MwSt.

Testzeitraum: 6 Wochen

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
6 Wochen auf unterschiedlichen Touren getestet.

Wenn ein Rucksack unterwegs einfach funktionieren muss

Es gibt draußen diese Touren, bei denen man schon nach wenigen Minuten merkt, ob ein Rucksack wirklich zum eigenen Bewegungsstil passt oder nicht. Gerade hier im Wachtberger Ländchen oder im Siebengebirge wechseln die Bedingungen oft schneller, als man denkt. Eben noch läuft man entspannt über trockene Feldwege, kurz darauf geht es durch feuchten Wald, über matschige Wurzelpfade oder über offene Höhenzüge, auf denen einem der Wind plötzlich frontal entgegenbläst. Genau dort merkt man sehr schnell, ob ein Rucksack nur auf Produktbildern gut aussieht – oder ob er draußen wirklich funktioniert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra

Für mich persönlich muss ein Tagesrucksack deshalb vor allem eines sein: unkompliziert. Ich möchte unterwegs nicht ständig überlegen müssen, wo etwas verstaut ist oder ob der Rucksack verrutscht. Gerade bei längeren sportlichen Touren oder schnellen Powerwalking-Strecken nervt nichts mehr als ein instabil sitzender Rucksack, schlecht erreichbare Taschen oder ein verschwitzter Rücken nach kurzer Zeit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Rundum gelungen! Der Tagesrucksack von Camelbak 

 

Genau deshalb fand ich den Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen sofort interessant. Die Kombination aus relativ kompakter Bauweise, sportlicher Passform, vielen schnell erreichbaren Taschen und integrierter Trinksystem-Vorbereitung klang für meinen Alltag draußen extrem passend. Dazu kommt, dass ich inzwischen gerade bei längeren Wanderungen oder schnellen Tagestouren die Kombination aus Trinkblase und gut organisiertem Stauraum enorm schätze. Wenn Wetter und Gelände ständig wechseln, möchte ich nicht jedes Mal den kompletten Rucksack absetzen müssen, nur um kurz an Wasser, Regenjacke oder Kleinigkeiten zu gelangen.

    

Von vorne zeigt er auch auf der Puppe, wie gut er an die weibliche Anatomie angepasst ist.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra

 

Besonders spannend fand ich außerdem die eher sportliche Konstruktion. Viele klassische Wanderrucksäcke wirken auf mich inzwischen fast etwas zu massiv oder schwer. Der Rim Runner dagegen sieht deutlich moderner und dynamischer aus. Nicht ultraleicht oder minimalistisch, sondern eher wie ein vielseitiger Hybrid aus Wander- und sportlichem Outdoor-Rucksack.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra

Getestet habe ich ihn über sechs Wochen im ganz normalen Outdoor-Alltag – also nicht nur auf gemütlichen Spaziergängen, sondern bei schnellen Wanderungen, sportlichem Gehen, längeren Tagestouren und wechselhaftem Wetter. Einsatzorte waren vor allem das Wachtberger Ländchen, das Siebengebirge, das Ahrgebirge und der gesamte Bonner Raum. Dort ist man selten nur auf perfekten Wegen unterwegs. Stattdessen wechseln Untergründe ständig zwischen Asphalt, Schotter, Waldwegen, Geröll, nassem Gras, Schlamm und moosbewachsenen Steinen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Mit Regenjacke und Midlayer bei kühlen Temperaturen passt er sich den Bedingungen an.

Dazu kommen typische Mittelgebirgsbedingungen: Sonne und Regen im Wechsel, kalter Wind auf freien Flächen, plötzliche Schauer und Temperaturen zwischen etwa 10 und 28 Grad während meines Testzeitraums.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Bei Sommertemperaturen punktet der Rim Runner mit der optimalen Belüftung.

Ich habe das Produkt im Rahmen eines Produkttests für Outside Stories zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Bewertung basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und meinen eigenen Präferenzen. Ich wurde für den Test nicht bezahlt und stehe in keiner Verbindung zum Hersteller.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Auch mit 180cm Körpergröße lässt sich der Rucksack bequem tragen,

Ich habe den Rucksack in der Farbe Crystal Blue erhalten. Ich bin 180 cm groß, wiege 69 kg und trage normalerweise Größe L in Outdoor Oberbekleidung z.B. Jacke.

Mehr als nur Stauraum – was Camelbak mit dem Rim Runner vorhat

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra

Das sagt der Hersteller über sein Produkt.

Camelbak beschreibt den Rim Runner X28 Terra als vielseitigen Wanderrucksack für längere Tage draußen, bei denen Komfort, Belüftung und Organisation im Vordergrund stehen sollen. Auffällig ist dabei vor allem die Mischung aus sportlicher Bauweise und relativ großem Stauraum.

Der Rucksack besteht laut Hersteller aus einem leichten, aber robusten Nylon-Ripstop-Material, das auf geringes Gewicht und gleichzeitig hohe Belastbarkeit ausgelegt ist. Besonders im Fokus stehen dabei Belüftung und ergonomische Passform. Camelbak nutzt hier ein sogenanntes Air Support Backpanel, das mithilfe von Body-Mapping-Technologie gezielt die Bereiche belüften soll, an denen man beim Tragen besonders schnell schwitzt.

Gerade bei längeren Wanderungen oder sportlicher Bewegung klingt das natürlich erst einmal ziemlich interessant, weil viele Rucksäcke zwar gut sitzen, aber den Rücken gleichzeitig komplett abdichten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Der Rücken ist das Herzstück! Die hervorragende Belüftung macht ihn zum perfekten Begleiter für sportliche Einsätze.

Dazu kommen zahlreiche Organisationsmöglichkeiten. Seitliche Stretch-Taschen, eine große Fronttasche für schnell erreichbare Kleidungsschichten, Hüftgurttaschen, Befestigungsmöglichkeiten außen sowie ein separates Fach für Trinkblasen zeigen relativ schnell, dass der Rim Runner klar für aktive Tagestouren gedacht ist.

Ein Fach für die mitgelieferte Trinkblase.
 
Hochwertig verarbeitete Verschlüsse
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
 
Viel Stauraum für die Kleinigkeiten.
 
Die Schnallen sind leicht und stabil.
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
 
Ein großes Einsteckfach für schnellen Zugriff.
 
Meshmaterial und Schlüsselhaken im Inneren.

Besonders interessant fand ich die frauenspezifische Konstruktion. Die Schultergurte sind S-förmig aufgebaut und sollen sich besser an den weiblichen Körper anpassen. Auch die gesamte Gewichtsverteilung und Rückenform wurden laut Camelbak entsprechend angepasst.

Mit etwa 840 Gramm bleibt der Rucksack trotz 28 Litern Volumen angenehm leicht. Gleichzeitig wirkt er auf den ersten Blick aber nicht ultrafiligran oder empfindlich, sondern eher wie ein robuster Allrounder für sehr unterschiedliche Bedingungen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Voll beladen für eine Tageswanderung.  +5 Kg dank des geringen Eigengewichts lassen sich die 2 Liter Trinkblase, Proviant und Co. leit Transportieren.

Technische Daten

  • Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen
  • Volumen: 28 Liter
  • Gewicht: ca. 840 g
  • Maße: 50 x 24 x 29 cm
  • Material: Nylon- und Polyester-Mix
  • Air Support Backpanel
  • belüfteter Hüftgurt
  • frauenspezifische Passform
  • separates Fach für Trinkblase
  • große Front-Overflow-Tasche
  • seitliche Stretch-Taschen
  • Hüftgurttaschen
  • Dual Cargo Compression
  • Tube Trap Schlauchhalterung
  • Daisy Chains außen

Beim Versand fängt die Nachhaltigkeit an.

Der Rucksack kam in einem weißen Karton mit für meinen Geschmack zu viel Klebeband an. 

Für meinen Geschmack etwas zu viel Plastikklebeband.
 
Ein lieber persönlicher Gruß
 
In der Kiste keine weiteren Kartons.
 
Nachhaltigkeitshinweis.

Aber dafür wurde auf einen zweiten Promokarton verzichtet. Der Rucksack wurde zum Schutz vor Nässe in einem Plastiksack verpackt. Gefreut habe ich mich über einen kleinen handschriftliche Gruß und den kleinen Nachhaltigkeits-Reminder im Deckel des Kartons. Eine echt pfiffige Idee. Gefreut hätte ich mich, wenn komplett auf Plastik verzichtet worden wäre. Aber leider gibt es da wohl keine Alternativen. 

Leider zum Schutz in Plastik verpackt.
 
Die Produktplakette ist simpel.
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra

Eine echte Überraschung war die mitgelieferte Trinkblase! Damit hatte ich nicht gerechnet, da sie nicht im Lieferumfang enthalten ist. Selbstverständlich gibt es dafür einen separaten Testbericht. Vielen Dank an Camelbak für die gelungene Überraschung! <3 :)

Die Trinkblase mit passendem Schlauch war eine echte Überraschnung.

Der erste Eindruck – leicht, modern und erstaunlich sportlich

Schon beim Auspacken fiel sofort auf, wie modern der Rim Runner wirkt. Viele Wanderrucksäcke sehen inzwischen entweder extrem technisch oder sehr klassisch aus. Der Camelbak liegt irgendwo angenehm dazwischen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
 
Die Belüftung ist einzigartig.
   

Die Farbe Crystal Blue gefällt mir persönlich extrem gut. Dieses leicht jeansartige Blau wirkt freundlich und modern, ohne grell oder künstlich auszusehen. Gerade draußen in Wald- und Mittelgebirgslandschaften passt die Farbe erstaunlich harmonisch ins Gesamtbild.

Auch die Größe wirkt sofort sehr gelungen. Der Rucksack sieht nicht überdimensioniert aus, bietet aber trotzdem sichtbar genug Volumen für längere Tagesausflüge oder wechselhaftes Wetter mit mehreren Kleidungsschichten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
Genau die richtige Größe für eine Tagestour.

Besonders überrascht hat mich das Gewicht. Trotz der vielen Taschen, Gurte und Belüftungselemente fühlt sich der Rim Runner angenehm leicht an. Gerade beim ersten Anheben hatte ich eher das Gefühl eines sportlichen Outdoor-Rucksacks als eines klassischen Wanderrucksacks.

Das Material selbst fühlt sich angenehm weich und modern an. Kein steifes, lautes Gewebe, kein unangenehmes Knistern. Stattdessen wirkt alles relativ flexibel und gleichzeitig robust genug für regelmäßige Outdoor-Nutzung.

Angenehmes Material, die Haptik ist sehr gut.

Viele Taschen, aber sinnvoll verteilt

Gerade bei Rucksäcken merkt man oft erst draußen, ob Taschen wirklich sinnvoll platziert wurden oder nur auf dem Papier praktisch wirken.

Beim Rim Runner hat mir die Aufteilung insgesamt sehr gut gefallen.

Aufbewahrungstasche direkt am Brustgurt.
 
Innen wie Außen, viele praktische Taschen aus hochwertigem Material.
 
Hochwertige Reißverschlüsse schützen den Inhalt.
 
Hüfttaschen sind gut erreichbar.
 
Dehnbares Meshmaterial für Becher und Flaschen
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Camelbak Rim Runner X28 Terra
 
Für den schnellen Zugriff.
 
Die Fronttaschen für eine Jacke gefällt mir besonders gut.

Besonders praktisch ist die große Front-Overflow-Tasche. Genau dort habe ich unterwegs meistens meine Regenjacke oder zusätzliche Kleidungsschichten verstaut. Gerade bei wechselhaftem Wetter im Mittelgebirge ist das enorm angenehm, weil man nicht jedes Mal den Hauptbereich öffnen muss.

Auch die seitlichen Stretch-Taschen funktionieren sehr gut. Selbst größere Flaschen lassen sich problemlos verstauen und durch das elastische Material sitzt alles erstaunlich sicher.

Die kleinen Taschen an den Schultergurten wirken zunächst unscheinbar, wurden unterwegs aber schnell zu einem meiner Lieblingsdetails. Gerade kleinere Dinge wie Müsliriegel oder Kleinigkeiten lassen sich dort angenehm schnell erreichen.

Die Hüftgurttaschen sind ebenfalls praktisch dimensioniert. Nicht riesig, aber groß genug für typische Kleinteile wie Schlüssel, Taschentücher oder kleinere Snacks.

In Bewegung hat dabei erstaunlich wenig gestört. Viele Taschen bedeuten oft auch viel Bewegung oder Druckpunkte – hier wirkte alles relativ ausgewogen verteilt.

 

Belüftung statt Hitzestau

Das Belüftungssystem des Rim Runners ist besonders ausgereift.
Das Belüftungssystem des Rim Runners ist besonders ausgereift.

Gerade im Frühling oder an wärmeren Tagen zeigt sich schnell, wie gut ein Rucksack wirklich belüftet.

Der Rückenbereich des Rim Runner hat mich hier tatsächlich positiv überrascht. Natürlich schwitzt man bei sportlicher Bewegung trotzdem. Aber dieser typische komplett nasse „Rucksackrücken“, den viele Modelle erzeugen, blieb deutlich reduziert.

Der Rücken stützt und belüftet.
 
Stabile Lüftungsschlitze.
 
Belüftung auch an den Schultergurten.
 
Hochwertig verarbeitetes Netzmaterial.
 
Beckengurte sind weich und ebenfalls belüftet.
 
Da kommt man nicht so schnell ins schwitzen.

Besonders auf längeren Powerwalking-Strecken oder schnelleren Anstiegen im Siebengebirge merkte man, dass die Belüftung tatsächlich funktioniert.

Auch die Schultergurte und der Hüftgurt wirken angenehm atmungsaktiv. Selbst bei wärmeren Temperaturen fühlte sich der Rucksack nie unangenehm stickig an.

Die Passform – erstaunlich stabil ohne schwer zu wirken

Körpernah und stützend, ohne einzuengen.
Körpernah und stützend, ohne einzuengen.

Was mir relativ schnell auffiel: Der Rucksack sitzt erstaunlich körpernah, ohne dabei einzuengen.

Gerade bei schnellen Bewegungen oder unruhigem Gelände bleibt der Rim Runner angenehm stabil am Körper. Viele größere Tagesrucksäcke beginnen irgendwann leicht zu schaukeln oder zu ziehen. Hier blieb das Tragegefühl selbst bei längeren Strecken erstaunlich ruhig.

Unterwegs zeigt er, was er kann.

Die Schultergurte verteilen das Gewicht angenehm gleichmäßig. Auch der Hüftgurt hilft spürbar dabei, Last vom Rücken zu nehmen.

Besonders gelungen finde ich die Balance zwischen Bewegungsfreiheit und Stabilität. Der Rucksack sitzt sportlich, ohne ständig spürbar präsent zu sein.

Gerade auf längeren Touren macht genau das einen riesigen Unterschied.

Der Hüftgurt passt gut und sitzt selbst bei meinen 180cm auf der Hüfte.
 
Der Schultergurt lässt Bewegungsfreiheit zu.
 
Perfekt der weiblichen Anatomie angepasst.
Perfekt der weiblichen Anatomie angepasst.

Die Trinkblase – tolle Idee mit kleinen Schwächen

Zum Test wurde zusätzlich die Camelbak Crux® 2L Trinkblase mitgeliefert. Darüber habe ich mich ehrlich gesagt wirklich gefreut, weil ein gutes Trinksystem gerade bei längeren Wanderungen unglaublich praktisch ist.

Die Trinkblase selbst macht einen hochwertigen Eindruck. Besonders positiv fiel sofort die große Öffnung auf. Dadurch lässt sie sich angenehm leicht befüllen und reinigen.

Die Trinkblase ist besonders praktisch.

Auch das Mundstück funktioniert sehr gut. Man bekommt relativ viel Wasser pro Schluck und muss nicht ständig stark ziehen.

Das Mundstück

Im Alltag wurde das schnell extrem angenehm. Gerade bei schnellen Wanderungen oder Powerwalking-Strecken ist es deutlich praktischer, einfach während der Bewegung trinken zu können, statt ständig eine Flasche herauszuholen.

Etwas kritischer sehe ich allerdings das Einsetzen der Trinkblase in den Rucksack. Das Fach sitzt relativ eng am Rückenbereich und der Reißverschluss könnte etwas weiter öffnen. Gerade das Einhängen der Blase am vorgesehenen Band empfand ich teilweise als etwas fummelig.

Etwas fummelig einzuhängen.

Das funktioniert zwar – aber dort hätte ich mir etwas mehr Komfort gewünscht.

Unterwegs im Mittelgebirge – hier zeigt der Rim Runner seine Stärke

Testbedingungen

Unterwegs mit dem Rim Runner von Camelbak.
Unterwegs mit dem Rim Runner von Camelbak.

Einsatzorte

  • Wachtberger Ländchen
  • Siebengebirge
  • Ahrgebirge
  • Bonner Raum

Wetterbedingungen

  • Sonne und Regen im Wechsel
  • Windige Höhenzüge
  • Wechselhaftes Frühlings- und Sommerwetter
  • Kurze Regenschauer
  • Warme sonnige Abschnitte
  • Teilweise kräftiger Wind bis Sturm

Temperaturbereich

Ca. 10° bis 28° Celsius

Untergründe

  • Waldwege
  • Feldwege
  • Schotter
  • Asphalt
  • Geröll
  • Matschige Wege
  • Nasses Gras
  • Moosbewachsene Steine

Aktivitäten

  • Wandern
  • Sportliches Wandern
  • Powerwalking
  • Tagesausflüge
  • Schnelle Outdoor-Runden im Alltag

Die eigentliche Stärke des Rucksacks zeigte sich für mich vor allem draußen in Bewegung.

Gerade im Mittelgebirge wechseln Belastung und Bedingungen oft ständig. Man läuft bergauf, kurz darauf wieder längere flache Passagen, dann schmale Waldwege oder offene windige Höhenzüge. Genau dort wirkte der Rim Runner extrem ausgewogen.

Besonders angenehm war dabei das geringe Eigengewicht. Selbst voll beladen fühlte sich der Rucksack nie unnötig schwer oder träge an.

Gerade bei sportlichem Gehen merkt man jedes zusätzliche Gewicht irgendwann deutlich. Hier blieb das Gesamtgefühl erstaunlich leicht.

Auch die Lastverteilung funktioniert sehr gut. Selbst wenn der Rucksack etwas voller gepackt war, zog nichts unangenehm nach hinten.

Auf langen Wanderungen bewährt sich der Rim Runner mit seinem geringen Gewicht.

Wenn das Wetter plötzlich kippt

Typisch Mittelgebirge: Eben noch Sonne, wenige Minuten später Wind und Regen.

Genau solche Bedingungen hatte ich während des Tests mehrfach. Gerade dann merkt man schnell, wie praktisch eine gute Organisation wirklich ist.

Die große Fronttasche wurde dabei unterwegs fast ständig genutzt. Regenjacke rein, wieder raus, kurz verstauen, wieder anziehen – genau solche Situationen machen einen guten Wanderrucksack im Alltag aus.

Auch bei leichtem Regen wirkte das Material insgesamt relativ unempfindlich. Natürlich ersetzt der Rucksack keine vollständige Regenhülle bei Dauerregen, aber kurze Schauer oder feuchte Bedingungen steckt er problemlos weg.

Besonders angenehm fand ich dabei, dass das Material relativ schnell wieder trocknet.

Gut bestückt und für jedes Wetter gerüstet.
Gut bestückt und für jedes Wetter gerüstet.

Sportlich unterwegs – genau dafür scheint er gebaut zu sein

Viele Wanderrucksäcke fühlen sich beim schnellen Gehen irgendwann schwer oder träge an.

Der Rim Runner dagegen wirkte fast die ganze Zeit eher wie ein sportlicher Bewegungsrucksack.

Gerade auf schnellen Feldweg-Passagen oder längeren Powerwalking-Einheiten blieb das Tragegefühl angenehm dynamisch.

Nichts sprang stark herum, nichts zog unangenehm an den Schultern und auch bei längeren Strecken entstanden keine Druckstellen.

Besonders positiv fiel mir auf, dass der Rucksack trotz seines relativ kompakten Sitzes genug Stauraum für wechselhaftes Wetter bietet. Gerade im Mittelgebirge trägt man oft:

  • Regenjacke,
  • zusätzliche Schicht,
  • Snacks,
  • Wasser,
  • kleine Ausrüstung

und manchmal trotzdem noch spontan mehr.

Genau dafür wirken die 28 Liter sehr sinnvoll gewählt.

Alles Nötige dabei.
 
Für eine Tagestour bestückt
 

Kleine Kritikpunkte gehören dazu

Ganz perfekt ist natürlich auch der Rim Runner nicht.

Das Einsetzen der Trinkblase könnte komfortabler gelöst sein. Gerade das relativ enge Fach empfand ich teilweise etwas fummelig.

Etwas unpraktisch: das kleine Trinkblasenfach.
Etwas unpraktisch: das kleine Trinkblasenfach. und die fummelige Aufhängung.

Sehr gut gefällt mir die Struktur im Hauptfach. Gerade viele kleine Gegenständen kann man sehr gut organisieren, damit nicht alles unten landet oder unerreichbar im Gewühl der vielen Kleinigkeiten verschwindet. Es stehen mehrere kleine Fächer aus Mesh Material mit Reißverschlüssen zur Verfügung, so kann man alle Kleinigkeiten gut und schnell erreichbar unterbringen.

Die Hüftgurttaschen sind ausreichend groß für alles, was schnell erreichbar sein muss.
 
Alles gut verstaut.
Da fehlt nichts

Allerdings bei sehr voller Beladung merkt man natürlich irgendwann, dass der Rucksack eher auf sportliche Tagesnutzung als auf schwere Lasten ausgelegt ist.

Für klassische Mehrtagestouren mit viel Gewicht würde ich persönlich vermutlich eher zu einem größeren Trekkingmodell greifen.

Nachhaltigkeit und Verarbeitung

Die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig und langlebig.

Nähte, Gurte, Schnallen und Reißverschlüsse machen einen robusten Eindruck. Gerade die belasteten Bereiche wirken sauber verarbeitet und stabil genug für regelmäßige Outdoor-Nutzung.

Alles ist top verarbeitet.

Auch nach mehreren Wochen Nutzung zeigten sich keine auffälligen Abnutzungen.

Positiv finde ich außerdem, dass der Rucksack insgesamt nicht wie ein kurzlebiges Trendprodukt wirkt, sondern eher wie ein langlebiger Begleiter für viele Touren.

Mein Fazit nach sechs Wochen

Der Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen hat mich im Alltag tatsächlich ziemlich überzeugt.

Ich habe viele tolle Touren mit dem Tagesrucksack gemacht.

Gerade die Mischung aus:

  • sportlichem Sitz,
  • angenehmem Gewicht,
  • guter Belüftung,
  • sinnvoller Taschenaufteilung
  • und alltagstauglichem Stauraum

macht ihn für mich zu einem extrem gelungenen Tagesrucksack für aktive Outdoor-Touren.

Besonders stark fand ich das Tragegefühl unterwegs. Der Rucksack bleibt auch bei schnellen Bewegungen angenehm ruhig und wirkt nie unnötig schwer.

Dazu kommt die sehr gelungene Organisation. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Touren merkt man schnell, wie angenehm schnell erreichbare Taschen wirklich sind.

Natürlich gibt es kleinere Kritikpunkte. Das Trinkblasenfach könnte komfortabler zugänglich sein und bei sehr schwerer Beladung merkt man irgendwann die sportliche Ausrichtung des Rucksacks.

Besonders sportliche, anstrengende Touren meistert der Rim Runner problemlos.
Besonders sportliche, anstrengende Touren meistert der Rim Runner problemlos.

Im normalen Outdoor-Alltag überwiegen die Stärken für mich aber ganz klar.

Der Rim Runner wirkt modern, durchdacht, angenehm leicht und gleichzeitig robust genug für regelmäßige Nutzung in sehr unterschiedlichen Bedingungen.

Gerade für sportliche Wanderungen, schnelle Tagestouren, Powerwalking oder aktive Mittelgebirgstouren halte ich ihn für extrem gelungen.

Was besonders gut war

  • sehr angenehmes Tragegefühl
  • gute Belüftung
  • praktische Taschenaufteilung
  • sportlicher Sitz
  • geringes Eigengewicht
  • tolle Fronttasche für schnelle Wetterwechsel
  • hochwertige Verarbeitung

    Sportliche Wanderungen liebt der Rucksack besonders.
    Sportliche Wanderungen liebt der Rucksack besonders.

Was man wissen sollte

  • Trinkblasenfach etwas eng
  • eher sportlicher Tagesrucksack als schwerer Trekkingrucksack
  • Hauptfach könnte minimal strukturierter sein

    Trotz der kleinen Beanstandungen, passt die Trinkblase 100% .

Für wen geeignet?

Für alle, die:

  • sportlich wandern,
  • schnell unterwegs sind,
  • Tagesausflüge machen,
  • Powerwalking lieben
  • und einen leichten, modernen Outdoor-Rucksack suchen.
Ein sportlicher Begleiter, auch für Speedhiker.
Ein sportlicher Begleiter, auch für Speedhiker.

Persönliche Bewertung

5 von 5 Sternen

Ein extrem gelungener sportlicher Wanderrucksack mit sehr angenehmem Tragegefühl und durchdachter Alltagstauglichkeit.

Viel Spaß bei eurer nächsten Tour.

Pausenimpressionen.

Wir sehen uns draußen!

Wir sehen uns draußen.
Viel Spaß auf eurer nächsten Tour.


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Vielseitig einzusetzender Helm der Oberklasse mit Aero-Cover.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Passform
  • Gewicht
  • Gute Belüftung trotz Aero
  • Verarbeitung
  • Design
  • Magnetische Aero Covers

NACHTEILE

  • Preis
  • Cover müssen unterwegs irgendwo verstaut werden

BEWERTUNG

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Zum Test steht hier der Falconer Aero 2Vi Mips Helm aus dem Hause Sweet Protection.

Besonders auffällig ist der Helm natürlich durch seine Aero-Cover. 
An kühleren oder windigen Tagen bleiben die Cover drauf und der Helm wirkt deutlich ruhiger im Fahrtwind. 
Sobald es bergauf geht oder die Temperaturen steigen, lassen sie sich schnell entfernen und im Trikot verstauen.
Hierdurch weist der Helm eine sehr hohe Flexibilität auf. Auf den Bildern unten sieht man den Vergleich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Durch die gebogene Form und die Größe der Covers, empfand ich es insbesondere am Anfang etwas fummelig, sie bei der Fahrt in der Trikotasche zu verstauen und hatte auch immer Angst sie irgendwie zu verlieren.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Skeptisch war ich im Bereich Belüftung. Hier wurde ich jedoch vom Gegenteil überzeugt und konnte selbst bei wärmsten Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren. 
Natürlich nur mit entfernten Covers. Hier funktioniert die Belüftung des Kopfes hervorragend. Genug Luft kommt vorne herein und wird genauso gut nach hinten abtransportiert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Besonders überzeugt hat mich auch die Passform. Der Helm ist mit seinen knapp 300g, für all die Features die er bietet, sehr leicht. Das Innenfutter ist herausnehmbar und sehr bequem. Die Größe lässt sich stufenlos ideal an den Kopf anpassen. Der Helm sitzt sehr tief, was ich sehr angenehm empfinde da er nicht zu sehr aufträgt.  

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Als Verschluss ist ein Fidlock-System verbaut, welches sehr intuitiv zu bedienen ist und sehr gut hält. Die Gefahr sich irgendwie selbst einzuklemmen, wie bei normalen Steckschließen, ist bei dem System nahezu ausgeschlossen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Man kann es zwar von einem Helm in dieser Preiskategorie erwarten, ich will es dennoch nicht unerwähnt lassen. Natürlich verfügt der Helm über das MIPS System. 

Ich bin der Meinung, jeder Helm sollte dieses System verbaut haben, da es einfach die Sicherheit erhöht und bei diesem Thema sollte nicht gespart werden...

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Sehr gut gelöst ist auch das System zur Brillenhalterung. Ich bin den Helm mit unterschiedlichen Brillen verschiedener Hersteller gefahren und alle haben ausnahmslos einen sehr festen Sitz am Helm gehabt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SWEET PROTECTION Falconer Aero 2Vi Mips - RoadBike Helm

Fazit:

Natürlich sprechen wir hier von einem Helm der sich preislich in Richtung Oberklasse begibt. Zum einen sollte man jedoch an seiner Sicherheit nicht sparen und zum anderen bekommt man hier für sein Geld einen Helm mit einer wahnsinnig hohen Flexibilität und extrem hoher Verarbeitungsqualität. Ich persönlich kann den Helm nur wärmstens empfehlen, jedoch sollte man bei Helmen immer sehr auf die individuelle Passform achten und sich durchprobieren und nicht auf das hören was im Internet steht. Zum Beispiel wird dieser Helm wird im Internet für eher schmale Köpfe angepriesen. Ich habe eher eine gegenteilige Kopfform und der Helm passt perfekt. 



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Klein, Leicht, Unauffällig - Warm, Leise, Komfortabel!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

NACHTEILE


BEWERTUNG

Liebe Outdoorfreunde,

Heute und hier geht’s es um eine Isomatte. Meiner Meinung nach aber nicht um irgendeine Isomatte: Die VAUDE Performance L gehört zu jener Kategorie von Outdoor‑Ausrüstung, die man erst zu schätzen weis, wenn man sie im Gelände benutzt hat – und das durfte ich für euch tun. Auf dem Papier wirkt sie wie eine typische ultraleichte Matte: geringes Gewicht, kleines Packmaß, minimalistisches Design. Doch sobald man sie ausrollt, aufbläst und die erste Nacht darauf verbringt, merkt man, dass VAUDE hier nicht einfach eine weitere „UL‑Matte“ gebaut hat, sondern ein durchdachtes Stück Technik, das Komfort, Isolation und Gewicht in ein sehr ausgewogenes Verhältnis bringt – kannte ich nicht in dieser Form bei so leichten Matten.

Schon beim Auspacken ist mir aufgefallen, wie hochwertig die Matte verarbeitet ist. Die Schweißnähte wirken präzise, die Oberfläche ist gleichmäßig strukturiert und das Material fühlt sich hochwertig an – nicht zu glatt, nicht zu rau. Durch die „Schwammerlstruktur“ ist der Komfort noch einmal deutlich erhöht finde ich, aber dazu später. VAUDE setzt hier auf ein TPU‑laminiertes Polyamid, welches sowohl abriebfest als auch erstaunlich flexibel ist – weich und fest zugleich, fühlt sich genial an!

Die Performance L wirkt nicht wie ein empfindliches UL‑Produkt, das man nur mit Samthandschuhen anfassen darf. Sie vermittelt eher den Eindruck: „Ich bin leicht, aber ich kann was einstecken.“ Das habe ich erst sehr selten bei leichten Produkten, egal welcher Kategorie, so deutlich gespürt. 

Das Packmaß ist beeindruckend klein – ungefähr Bierdosenformat (also schätz ich mal, ich selbst trinke kein bier 😉) – und passt somit problemlos in Seitentaschen von Rucksäcken oder in kleine Rucksäcke ganz allgemein. Vor allem bei mir ist Packmaß immer ein wichtiges Thema, da bei mir beim Fliegen der Schirm schon einiges an Rucksackplatz wegnimmt – und ich gehe meistens nur auf den Berg wenn ich danach Fliegen kann 😊.

Bevor ich zu meinen Test Nächten komme hier noch etwas Trockene Zahlen:

Die L‑Version richtet sich an Menschen, die etwas mehr Länge brauchen oder einfach gerne großzügig liegen – ich bin letzteres, denn mit meinen 179cm bin ich definitiv kein Riese. Mit rund 600–650 g (je nach Charge offenbar) ist sie zwar nicht die leichteste Matte am Markt, aber sie spielt klar in der UL‑Liga mit!

Maße aufgeblasen:

  • Länge: ca. 195 cm
  • Breite: ca. 60 cm
  • Dicke: ca. 7 cm

Die Dicke ist ein entscheidender Punkt: 7 cm bieten genug Luftpolster, um auch Seitenschläfern wie mir eine angenehme Nacht zu ermöglichen. Keine Hüfte, die durchdrückt, kein Schulterpunkt, der den Boden berührt – ausreihendes aufblasen vorausgesetzt. Und damit kommen wir schon zu diesem Thema (bewundert hier bitte meine Überleitung 😉:

VAUDE verwendet ein hochwertiges Ventil mit Rückschlagklappe, damit die eingelassene Luft nicht entweichen kann. Normalerweise kommt ein Pumpsack dazu – ich erhielt leider keinen zum testen und musste daher „MC gyvern“ und den Pumpsack meiner anderen Matte mit isolierband ankleben um die zu befüllen. Leider habe ich davon kein Foto – die Mühe war enorm, aber ich wollte unbedingt vermeiden, mit dem Mund aufzublasen!

Um sie Abzulassen, muss man dann einfach einen Finger in die Öffnung Stecken um die Rückschlagklappe zu öffnen. Wie bei jeder UL Matte, ist sie nicht leicht wieder in die Packung zu bekommen nach dem zusammenrollen- aber das kennt man ja 😉.

Der Komfort ist der Punkt, an dem die Performance L für mich wirklich heraussticht. Die Luftkammerkonstruktion ist wie oben schon gesagt „Schwammerlförmig“ und dadurch ist es in jede Richtung nicht leicht runterzurutschen. 

Die Oberfläche ist leicht strukturiert, sodass der Schlafsack nicht rutscht. Das Material raschelt kaum – ein großer Pluspunkt gegenüber vielen Konkurrenzmatten, die sich anhören wie eine Tüte Chips. 

Der R‑Wert liegt bei ca 5.0, was die Matte klar in die 4 Jahreszeiten Matte einordnet. Laut Hersteller auch bis -20° geeignet. Das hatte ich nicht ganz bei meinem Test aber immerhin -12° und sehr „Feuchte“ Kälte. 

Die Isolation basiert auf einer Schaumstruktur im Inneren, die Luftbewegung reduziert und damit Wärmeverlust minimiert. Das ist effizienter als reine Luftmatten, aber leichter als vollschaumige Modelle. Leichter sind nur die Modelle mit den Folien (Infrarot reflektierend) – diese Rascheln jedoch wie die besagten Chipstüten 😊.

Wie habe ich die Matte für euch testen können? Leider muss ich mich entschuldigen – ich hab nur Übersicht Fotos der Übernachtungen und keine direkten der Matte. Das habe ich einfach beinhart vergessen ☹.

Einmal war ich bei einer richtig kalten Nacht am Berg. Auf 3400hm gemütlich neben einem Zugeeisten Felsblock. Traumhafter Sonnenaufgang nach einer bitterkalten Nacht. Allerdings nicht vom Boden – die Matte war warm, gemütlich, leise und ich hab mir keine sorgen machen müssen das sie vom Boden zerstochen wird; letzter Punkt ist allerdings überwiegend darauf zurückzuführen, dass der Boden Schnee war 😉.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: VAUDE Performance L - Isomatte, ultraleicht
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: VAUDE Performance L - Isomatte, ultraleicht

Die zweite Nacht war auf meinem Hausberg. Bei gemütlichen -2° über nacht und Windstille hat die Matte auch ihren Dienst super absolviert – Warm sowieso, weiche wie gewohnt und auch vor dem stacheligen Grasboden musste ich keine Angst haben. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: VAUDE Performance L - Isomatte, ultraleicht
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: VAUDE Performance L - Isomatte, ultraleicht



Das macht mir sehr Lust auf weitere Nächte im Freien – mit dieser Matte kein Problem auch bei sehr widrigen Bedingungen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: VAUDE Performance L - Isomatte, ultraleicht

Abschließend kann ich hier nur noch sagen: wer eine gute Isomatte sucht und nicht viel Tragen möchte, ist sehr gut beraten! Sie ist nicht die leichteste, aber sicher eine der gemütlichsten da draußen. Und ebenso ist sie auf jeden Fall nicht die Teuerste, sondern mit Preisen ab 150€ absolut Fair unterwegs. In diesem Sinne: Gute Nacht! 😊

 



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