Macht seinem Namen alle Ehre. Klein, aber mit ordentlich Wumms.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Klein
  • Leicht
  • Hochwertig
  • Fein justierbar

NACHTEILE

  • Kleine Aufliegefläche
  • Laut

BEWERTUNG

Zum Test steht hier der Gaskocher „Pocket Rocket 2“ aus dem Hause MSR.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Pocket Rocket 2 i

Technische Details:

  • Material: Aluminium
  • Gewicht: 73g
  • Zeit: 1l in 3,5 min (Herstellerangabe)
  • Extra: zusammenklappbar

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Pocket Rocket 2 i

Nahezu unschlagbar ist der Kocher in seiner Größe und seinem Gewicht. Zum Vergleich liegt er hier neben einem Feuerzeug von BIC. Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um ein Mini-Feuerzeug, nicht das Standardformat!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Pocket Rocket 2 i

Die drei Arme des Kochers lassen sich umklappen, genauso wie der Verstellbügel der Gaszufuhr. Dadurch passt er in seine im Lieferumfang enthaltene Transportbox. 

Fazit:

Man kann zu dem Kocher tatsächlich nicht so viel sagen. Er ist wahnsinnig kompakt und hat dafür eine beachtliche Leistung. Die Verarbeitungsqualität ist sehr hoch. Die Gasmenge lässt sich fein justieren. Klar will ich hierauf jetzt kein 3-Gänge-Menü für 15 Personen kochen, aber dafür, sich unterwegs mal eben einen Kaffee zu kochen, ideal!

Ich bin von dem kleinen Teil begeistert!



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Günstiges Klappergestell, das macht, was es soll.
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Kompakt
  • Günstig
  • Schnelle Wärmeleitung

NACHTEILE

  • Billige Materialien
  • Schlechte Verarbeitung
  • Kein Füllstrich im Wasserbehälter

BEWERTUNG

Zum Test steht hier der kleine Espresso-Maker „Bellanapoli“ von Relags bzw. Origin. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Bellanapoli Espresso-Maker von Relags/Origin

Technische Details:

  • Material: Aluminium natur
  • Gewicht: 245g

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Bellanapoli Espresso-Maker von Relags/Origin

Verarbeitung und Aufbau:

Die Qualität entspricht seinem Preis von pummelichen 10 €. Alles Anbauteile wackeln ein wenig, das Überdruckventil suppt und vermutlich hält er keine 20 Jahre. Aber wenn man ehrlich ist, was soll's?! Der Kocher funktioniert!

Der Aufbau ist wie gewohnt: ein Wasserbehälter, ein Kaffeesieb und der Aufsatz mit Ausguss. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Bellanapoli Espresso-Maker von Relags/Origin

Das Set-up:

Was ist neben dem Kocher natürlich das Wichtigste? Der Kaffee! Hier freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Murnauer Kaffeerösterei, genauer von „Unterwegs Kaffee“. Also Wasser in den unteren Teil, das perfekt gemahlene Kaffeepulver in das Sieb, den Kopf aufgeschraubt und den Kocher startklar gemacht:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Bellanapoli Espresso-Maker von Relags/Origin

Dank der guten Wärmeleitung und der Leistung des kleinen Kochers hat es keine 60 Sekunden gedauert, bis der Kaffee durch war:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Bellanapoli Espresso-Maker von Relags/Origin

Man sieht bei dem Preis über vieles hinweg. So stört es mich nicht, dass alles etwas wackelt, der Deckel nicht 100 % aufliegt und überall Kaffee rauskommt, das Überdruckventil spritzt. Am Ende sah das Endprodukt nicht nur nach Kaffee aus, sondern roch auch so. Bleibt nur noch eins, verkosten:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Bellanapoli Espresso-Maker von Relags/Origin

Fazit:

Aroma: schön kräftig und vollmundig, dunkle Farbe und leicht fruchtig im Abgang, überraschend cremig

Für mich zählt es, draußen zu sein. Einen solchen Espresso zusammen mit meiner Frau am Wasser, zwischen uns liegt unser Hund, in abendlicher Stimmung, ein Traum.  Hierzu passt der Kaffee bzw. Espresso einfach perfekt. Er passt sich sehr gut als Entspanner in eine sommerliche Abendstimmung nach getaner Outdoor-Aktivität ein. Einfach ideal, wenn man den Kaffee nicht als reinen Aufputscher sieht, sondern als Genussmittel zur Abrundung eines Moments. 

 



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IM TEST

Test: RUDY PROJECT Terraform - MTB Helm


RUDY PROJECT Terraform - MTB Helm

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu RUDY PROJECT Terraform - MTB Helm:

Kompakter MTB Rucksack mit D30-Rückenprotektor.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Integrierter D3O‑Rückenprotektor
  • Taschen auf beiden Seiten des Hüftgurts
  • Trinkblasen kompatibel
  • Notfallpfeife
  • Helmhalterung
  • Regencover

NACHTEILE

  • Keine Halterung / kein Clip für den Trinkschlauch
  • Fehlende Straps für eine Zugentlastung oben an den Schultergurten
  • Die ungepolsterten Schultergurte machen sich auf Dauer bemerkbar

BEWERTUNG

Als Outside Stories Produktscout durfte ich dieses Mal den Canyon LOAD 16L MTB Backpack mit integriertem D30 Rückenprotektor testen. Der Rucksack soll Stauraum, Schutz und Trail‑Tauglichkeit in einem Rucksack kombinieren. Im Folgenden erfahrt ihr, wie er sich bei mir im Einsatz auf dem Trail geschlagen hat. Hier zur besseren Übersicht die Gliederung meines Tests:

„Auf dem Trail“

Über den Hersteller Canyon

Canyon ist ein deutscher Fahrradhersteller mit Sitz in Koblenz. Dieser entstand ursprünglich aus dem 1985 gegründeten Fachhändler „Radsport Arnold“. Anfangs wurden vor allem Fahrradteile verkauft, später kamen eigene Räder hinzu. Seit 2002 läuft die Marke offiziell unter dem Namen Canyon Bicycles GmbH. Canyon ist für seine direkt vertriebenen Rennräder, Mountainbikes, Gravel Bikes und E‑Bikes bekannt und bietet neben den Bikes auch eine breite Auswahl an Zubehör. Von Bekleidung bis zu eigenen Rucksäcken und Bikepacking‑Taschen, findet man mittlerweile alles, was das Radfahrerherz begehren könnte, in Ihrem Shop.

  • Material: 100 % Polyester
  • integrierter D3O‑Rückenprotektor für zusätzlichen Schutz bei Stürzen
  • Gewicht laut Hersteller ca. 1,15 kg
  • belüftetes Tragesystem mit Mesh‑Schulterträgern
  • breiter Hüftgurt und höhenverstellbarer Brustgurt
  • Hauptfach mit wasserdichtem Reißverschluss, komplett aufklappbar
  • >mehrere Netzfächer zur Organisation im Inneren
  • kompatibel mit Trinkblasen (Trinkblase nicht im Lieferumfang enthalten)

Helmhalterung / Haltepunkte zum Befestigen eines (Fullface‑)Helms oder Protektoren

  • Fächer im Hüftgurt für Werkzeug, CO-Kartuschen, Riegel etc.
  • reflektierende Elemente und Canyon‑Logo für bessere Sichtbarkeit
  • Notsignalpfeife und Fach für Notfall‑ bzw. Karteninformationen im Schultergurt

Rucksack
Fronttasche
Hauptfach
Hauptfach 2
Rückenteil

 

Schultergurt
Mesh-Schultergurt mit Fach für Sicherheitskarte

 

Sicherheitskarte
Sicherheitskarte

 

Hüftgurt Taschen
Tasche am Hüftgurt und schmale Einschübe für Werkzeug

 

Regencover
Ein Regencover ist auch dabei

 

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick macht der LOAD 16L einen soliden und kompakten Eindruck. Verarbeitung und Materialien machen einen sauberen Eindruck: Die Nähte wirken solide und der Protektor ist unauffällig, im Rückenteil verstaut und herausnehmbar. Trotz Protektor ist das Gesamtgewicht angenehm niedrig.

Die Aufteilung der Fächer ist logisch: Hauptfach mit Unterteilung durch drei Netztaschen, Hüftgurttaschen für Werkzeug, Verpflegung, bzw. Dinge, zu denen man schnell Zugriff haben möchte, sowie eine Helmhalterung außen, die auch zum Transport von Protektoren oder anderen Dingen genutzt werden kann. Die reflektierenden Details und die Notrufpfeife am Brustgurt sind kleine, aber sinnvolle Extras, die zeigen, dass Canyon hier auch neben dem Protektor an Sicherheit gedacht hat. Auch wenn die meisten Reißverschlüsse wasserfest sind, kann man bei Regen ein Regencover aus einem Fach am Boden ziehen und über den Rucksack ziehen.

 

Im Einsatz

Ich habe den Rucksack hauptsächlich auf einer für zwei Tage geplante 170 km langen MTB Tour getestet. Da diese Tour an dem super heißen Wochenende im Juni 2026 geplant war, war ein Rucksack mit Trinkblase unabdingbar und natürlich wollte ich auch nicht auf einen Rückenprotektor verzichten. Da man bei dem Wetter nicht viel Kleidung benötigt und ich nur für die Unterkunft saubere Kleidung brauchte, haben die 16 l super ausgereicht. Den größten Teil der 16 l haben die Trinkblase und meine Verpflegung eingenommen. Insgesamt wog der Rucksack mit Verpflegung und vollständig gefüllter Blase knapp über 6 kg.

 

Mein Gepäck

Das Hauptfach lässt sich gut beladen, da es sich vollständig aufklappen lässt. Trotz der integrierten Protektorplatte bekommt man seine Ausrüstung strukturiert unter, und selbst meine 3‑Liter‑Trinkblase, die eigentlich zu groß für den Rucksack ist, ließ sich trotzdem komplett gefüllt verstauen, ließ sich dann aber nicht mehr mit dem dafür vorgesehenen Klettverschluss befestigen. Canyon selbst bietet keine passende Trinkblase an, daher gehe ich davon aus, dass jede 2-Liter Blase passen sollte. Der Schlauch kann sowohl am linken als auch am rechten Schultergurt herausgeführt werden.

Gepackt
gepackt mit Trinkblase

Was hier allerdings negativ auffällt: Es gibt keinen wirklich durchdachten Clip bzw. keine gute Halterung für den Trinkschlauch. Zwar gibt es eine elastische Lasche, durch die der Schlauch geführt werden kann, ab da hängt der Schlauch aber herunter und wackelt herum. Man könnte den Schlauch theoretisch unter den Brustgurt klemmen, was ich allerdings in der Praxis nicht so gut fand. Ich hatte bei mir noch einen Clip für Trinkschläuche, den ich am Brustgurt befestigen konnte, mit dem der Schlauch auch fest verstaut war und ich auch immer wusste, wo ich hinzugreifen muss, um ihn direkt greifen zu können.

Der Rucksack lässt sich vollgepackt gut an den Körper anpassen. Der Hüftgurt übernimmt hier den größten Teil der Lastverteilung und sorgt auch dafür, dass der Rucksack mit dem Protektor da sitzt, wo er soll. Allerdings dürfte ich kaum dünner sein, den Hüftgurt habe ich fast auf Anschlag festziehen müssen bei meinen 63 kg auf 170cm Körpergröße. Bei den Schultergurten wiederum habe ich das Gefühl, dass hier die Gurte zum Einstellen etwas länger sein könnten. Für Nutzer mit breiteren Schultern bzw. größere Fahrer kann es hier eventuell knapp werden.

Die seitlichen Taschen am Hüftgurt sind extrem praktisch für Dinge, die man schnell zur Hand haben möchte, wie ein Multitool, Riegel & CO.-Kartusche. In meinem Fall waren sie gefüllt mit Riegeln, und nach dem Verzehr nutze ich sie, um die leeren Verpackungen zu verstauen. Neben den Reißverschlusstaschen aus Mesh gibt es auch noch drei Einschübe/Taschen für Tools oder CO₂‑Kartuschen. Zwei dieser Einschübe sind sehr schmal, man bekommt dort schmalere Reifenheber unter oder vielleicht auch ein sehr schmales Tool, was ich nicht besitze. Die breitere Tasche war für mein Tool zu groß und ich wollte nicht riskieren, dass hier etwas Wichtiges herausfällt. Daher habe ich es nur genutzt, um eine kleine Sonnencreme zu verstauen.

Tasche für Tool
Fullface Helm Halterung

Helmhalterung
Helmhalterung Halbschale

Die Helmhalterung funktioniert zuverlässig. Für das Befestigen eines Fullface Helms kommen alle vier Gurte zum Einsatz, bei einer Halbschale nur die oberen Gurte. Allerdings habe ich die Halterung nicht aktiv benötigt und nur fürs Foto benutzt (selbstverständlich habe ich dabei den Rucksack herumgeschüttelt und bin etwas herumgesprungen, um zu testen, ob der Helm abfallen kann – und nein, kann er nicht). Allerdings habe ich die unteren Straps der Helmhalterung genutzt, um mein Erste-Hilfe-Set immer griffbereit zu transportieren. Das hat super gehalten und das Set war immer direkt griffbereit.

Dreckiger Rucksack
Das erste-Hilfe-Set ist unten an der Helmhalterung direkt griffbereit

 

Nach einiger Zeit auf Tour wurden leider die ungepolsterten Schultergurte spürbar. Klar, sie sind superleicht und sehr gut durchlüftet, und für kürzere Touren ist das auch völlig in Ordnung, aber auf längeren Strecken und bei einem Gewicht im Rucksack um die 6 kg merkt man die eher dünn gehaltenen Träger dann doch mit der Zeit. Es tat nun nicht weh und eingeschnitten haben Sie auch nicht, aber es war irgendwann etwas unangenehm, was in Kombination mit steigender Erschöpfung dann nicht mehr so schön ist.

Außerdem wären vermutlich Zugentlastungs‑Straps oben an den Schultergurten angenehm, sodass man den Sitz des Rucksacks feiner einstellen kann.

Am Brustgurt befindet sich im Clip eine integrierte Signalpfeife, die ich als sehr sinnvoll erachte. Sie ist sehr hell und gut hörbar. Außerdem gibt es im rechten Schultergurt eine kleine Tasche ,in der eine Notfallkarte steckt, die individuell mit Notfallkontakt oder medizinischen Informationen versehen werden kann. Wenn man allerdings nicht weiß, dass es diese Tasche mit einer solchen Karte gibt, kann diese von Rettungskräften sehr leicht übersehen werden, ich habe sie erst nach einigen Tagen bemerkt. Allerdings kann man das Fach alternativ auch zum Transport einer Bankkarte nutzen.

Signalpfeife

Auf dem Trail macht der LOAD 16L eine gute Figur. Der Rucksack sitzt richtig eingestellt, fest am Rücken und macht jede Bewegung gut, ohne mich irgendwie zu behindern. Der integrierte D3O‑Protektor sorgt für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl, ohne dass er für mich spürbar ist. Was die Belüftung angeht, will ich meinen, dass diese so weit ziemlich ok ist. Selbstverständlich schwitzt man am Rücken, durch die Schultergurte ist aber ganz gut Luft gekommen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich teilweise bei 46°C gegrillt wurde und alles an Schweiß sofort verdampft ist.

Schlecht für mich, aber gut für den Test, musste der LOAD 16L auch einige Stürze mitmachen. Bereits am Anfang meiner Tour wurde ich einmal vom Rad geworfen, wobei ich seitlich auf Knie und Ellenbogen in einer Wiese gelandet bin. Der Rucksack hatte hier kaum Kontakt zum Boden, da ich, wie gesagt, auf die Seite gefallen bin, und auch mir ist dabei bis auf ein paar kleine Kratzer nichts passiert. 

Da ich dann allerdings einen Platten hatte und meinen Schlauch wechseln musste, habe ich den Rucksack abgelegt, um an meinen Ersatzschlauch zu kommen. Nach der Reparatur war ich dann sehr überrascht, dass ich beim Wiederaufsetzen des Rucksacks einen abgerissenen Schultergurt in der Hand hielt. Wie auf den Fotos zu sehen, hat sich die Naht gelöst und der Gurt ist unten am Hüftgurt herausgerissen. 

Ob die Naht eventuell schon bei Auslieferung beschädigt oder fehlerhaft war, kann ich nicht sagen, da diese Naht verdeckt ist, wie man auf den Bildern auf der intakten Seite sehen kann. Da mir dies bei Kilometer 9 von 170 passiert ist, musste eine Notlösung her. So schnitt ich mit der Schere aus meinem Erste-Hilfe-Set ein Loch in den Hüftgurt und knotete den Gurt dort fest und fuhr weiter.

Gerissener Gurt
Der aus dem Hüftgurt ausgerissene Schultergurt

 

Diese Notlösung erwies sich aber als sehr ausdauernd, denn es sollte nicht der einzige Sturz an diesem Tag bleiben, und so bin ich schon kurze Zeit später über den Lenker geflogen und genau auf den Rücken gefallen. Dank des Protektors und meiner prall gefüllten Trinkblase ist mir absolut nichts passiert und auch der Rucksack ist nicht weiter kaputtgegangen (und auch die Trinkblase ist nicht geplatzt). Insgesamt musste der Rucksack fünf Stürze einstecken, wobei aber nur dieser eine auf den Rücken ging. Nach dem Sturz war mein Vertrauen in den Protektor auf jeden immens gewachsen. Nur die Sorge, dass bei einem weiteren Sturz eine Naht reißen könnte und der Schutz dann eben nicht mehr gegeben ist, beunruhigte mich, aber dazu ist es zum Glück nicht gekommen.

Ich habe daraufhin sofort Outside-Stories informiert und Fotos gesendet. Der Canyon-Support hat schnell reagiert und ohne Weiteres einen neuen Rucksack versendet und vermutet, dass es sich um einen Produktionsfehler handelt. Bei dem mir neu zugesendeten Rucksack habe ich dann einige Male am Schultergurt gezogen, um die Naht zu testen. Hier hat nichts nachgegeben und es scheint alles in Ordnung zu sein, weshalb ich nun auch von einem Produktionsfehler ausgehe, der immer einmal vorkommen kann.

auf dem Trail 2

Fazit

Der Canyon LOAD 16L MTB Backpack ist ein gut durchdachter und kompakter Trail‑Rucksack, der zuverlässigen Schutz und Stauraum kombiniert. Der integrierte D3O‑Rückenprotektor, das geringe Gewicht, die praktischen Hüftgurttaschen, die Helmhalterung, das Regencover, die Signalpfeife und die reflektierenden Details machen ihn zu einem sehr nützlichen Begleiter für Tages‑ und mehrtages Touren, bei denen nicht viel Gepäck mitgenommen werden muss.

Besonders positiv: Der Rucksack lässt sich gut packen und kommt auch mit einer randvollen 3‑Liter‑Trinkblase und einer Gesamtlast von rund 6 kg noch gut klar (der Rucksack ist für eine 2-Liter-Trinkblase konzipiert). Auch mit wenig Gepäck ist der Rucksack kompakt genug, dass nichts hin und her wackelt, bzw. sind hier die internen Netztaschen sehr hilfreich, um alles an seinem Platz zu halten.

Die Kritikpunkte betreffen vor allem Komfort und Details: eine fehlende, saubere Halterung für den Trinkschlauch, die ungepolsterten Schultergurte, die sich auf langen Touren bemerkbar machen können, die fehlenden Zugentlastungs‑Straps an den Schultergurten und in meinem Fall der gerissene Schultergurt aufgrund eines scheinbaren Produktionsfehlers, kombiniert mit einem eher unspektakulären Sturz.

Unterm Strich bietet der LOAD 16L aber ein super Gesamtpaket für alle, die einen MTB‑Rucksack mit integriertem Protektor suchen, der sowohl auf dem Trail als auch bei Touren eine gute Figur macht und im Ernstfall nachweislich Schutz bietet.

 

 



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IM TEST

Test: CANYON MTB Rucksack 16L mit D3O Protektor - MTB-Protektorenrucksack


CANYON MTB Rucksack 16L mit D3O Protektor - MTB-Protektorenrucksack
Abhängen bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Klein
  • Leicht
  • Hochwertig vernäht
  • Luftig
  • Komfortabel

NACHTEILE


BEWERTUNG

Ich werde euch heute eine Hängematte näherbringen. Konkret geht es um die Travel Hammock von Cocoon. Es gibt Momente im Leben, in denen man sich fragt, warum man sich jahrelang mit unbequemen Campingsesseln oder dem Boden zufriedengegeben hat. Für mich kam dieser Moment, als ich das erste Mal in dieser neuen Hängematte lag und so die Zeit am Abend nach einer Klettertour ausklingen lies. Leider habe ich noch keine Nacht darin verbracht – aber ich bin sicher das auch das gar kein Problem ist und ich nicht schlechter als in meiner alten Hängematte schlafen werde – welche ich nur benutze um in der Höhle, in der ich forsche zu übernachten.

COCOON Travel Hammock - Hängematte
gemütlich hängen nach eine langen klettertour

 

Beginnen wir zuerst einmal mit den langweiligen technischen Eckdaten.

Der Stoff ist 100% Polyamid – auch bekannt als Nylon. Dieses Zeug ist auch in Fallschirmen und Gleitschirmen üblich als Segelmaterial. Was sagt uns das? Es hält einiges aus! Super dünn und superleicht – nämlich nur 350g – und trotzdem bis zu 180kg Nutzergewicht. Ich wiege zwar keine 180kg zum Glück, aber ich muss sagen es ist immer wieder ein seltsames Gefühl sich in solche dünnen Matten zu legen. Aber wenn darauf steht 180kg – dann muss man wohl vertrauen und das habe ich dann auch getan und bin extra darin herumgehüpft – es war gar kein Problem. Und so verging auch das seltsame Gefühl beim reinlegen 😉. Die nähte sind sauber gesetzt und was mir besonders gefällt ist, dass leinen zum aufhängen nicht einzeln in Laschen eingearbeitet sind – sondern eher zusammengefasst in einen vernähten Wulst. Das macht für mich einen sehr stabilen Eindruck und zeugt von Langlebigkeit.

kreativ mit dem kletterseil eine aufhängung gebaut
kreativ mit dem Kletterseil die Aufhängung gebaut

 

Die Maße von der Single variante – ja es gibt auch eine Double – sind: 285cm lang und 150cm breit. Jetzt wird sich jeder denken (zu mindestens hoffe ich das!! 😊): so groß und breit bin ich doch gar nicht. Aber man darf nicht vergessen, damit die Matte komfortabel ist, muss ein Überstand vorherrschen. Sowohl an Kopf und Fußseite – damit man da nicht eingeschnürt wird von der Aufhängung, als auch seitlich, damit man eine Umfassung hat und nicht rausfallen kann. Zumindest nicht so leicht rausfallen 😉. Und ich muss sagen mit meinen 180cm und 80kg (wie breit ich bin weis ich jetzt nicht auswenig 😉) fühlte ich mich sehr gut eingehüllt aber eben nicht eingequetscht bei beinen oder Kopf.

 

Mit im Lieferumfang sind zwei mehr als ausreichende Karabiner in winziger Ausführung – bitte nicht zum klettern verwenden! Damit wird die Installation super einfach, ganz egal wo man sie aufhängen möchte. Das einzige was man selbst mitbringen muss sind zwei schlingen oder seile, um die tragende Struktur (bei mir waren es Bäume) einzufangen und einen Aufhängepunkt zu schaffen.

Ein kleiner Tipp am Rande: hängt sie lieber etwas höher gleich von Beginn – man unterschätzt wie weit man durchhängt und auch die Dehnung von der Matte spielt sicher eine kleine Rolle. Allerdings bekommt man recht flott ein Gefühl dafür.

Auch vom Geräusch Niveau muss ich sagen war die Matte sehr ruhig. Sie hat weder geknarrt noch gequietscht und auch nicht geraschelt. Das finde ich sehr wichtig – vor allem wenn man tatsächlich auch mal darin schlafen will. Das habe ich nämlich vor bei meinen nächsten Forschungen in der Höhle – diese Matte ist leichter um vom Packmaß ebenfalls besser als meine Alte und bei den Touren kommt es auf jedes Gramm an!

COCOON Travel Hammock - Hängematte
Müde aber Happy :)

 

Wie habe ich sie getestet? Nun ja – es ist eine Hängematte, also habe ich mich reingelegt. Ebenso habe ich mich hinein gesetzt 😊. Viel mehr kann ich dazu jetzt aber gar nicht sagen, denn es ist relativ irrelevant für ihre Funktion ist, wohin ich die Matte mitgenommen habe.

Ein paar Auszüge natürlich trotzdem, um einen Punkt klarzumachen: sie ist superklein und leicht. Ich hatte sie beim klettern dabei: 300m Route bis zum Schwierigkeitsgrat 7+. Bei einer Route wie dieser nehme ich kein unnötiges Gewicht mit – die Matte hatte ich aber mit gutem gewissen hinten am Klettergurt angehängt gleich neben meinen Zustiegsschuhen und so konnte ich mir oben nach der Tour eine richtig feine Auszeit genehmigen. Ebenso hatte ich sie einmal beim Hike & Fly auf meinen Hausberg – bis mir oben auffiel ich kann sie nirgends montieren mangels Bäumen oder passenden Felsen. Also flog sie unausgepackt wieder mit ins Tal – merkt euch aus der Geschichte: Wenn man eine Hängematte aufhängen möchte, dann muss auch die Landschaft dafür passen 😉.

COCOON Travel Hammock - Hängematte
ich weis ich hätte etwas als maßstab dazulegen müssen - man kann mit einer Faust rundherum klängen und sie schaut unten und oben ca 2 cm raus. 

 

 

Abschließend kann ich hier nur sagen: Es ist eine Hängematte, da gibt es nicht viel zu sagen! Wenn ihr auf der Suche nach einer seid, klare Empfehlung – sie ist superklein, leicht, absolut komfortabel, und preislich mit ca 40€ ebenso absolut leistbar. So kann der Sommer noch ein wenig gemütlicher werden!



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Perfekter Begleiter mit geringem Packmaß.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Leichter Aufbau
  • Robust
  • Schnelltrocknend
  • Preisleistungsverhältnis

NACHTEILE


BEWERTUNG

Cocoon Ultralight Hammock Hängematte

Erster Eindruck:

Die Cocoon Ultralight Hammock macht bereits beim Auspacken einen hochwertigen Eindruck. Das Material fühlt sich angenehm leicht und gleichzeitig robust an. 
Das geringe Packmaß fällt sofort auf – zusammengefaltet passt die Hängematte problemlos in jeden Rucksack oder die Fahrradtasche und eignet sich daher ideal für Wanderungen, Trekkingtouren oder Fahrradreisen.
Die Nähte und Aufhängeschlaufen sind sauber verarbeitet und wirken belastbar. Trotz des geringen Gewichts macht die Hängematte insgesamt einen stabilen Eindruck.

Hängematte

Praxistest:

Ich habe die Cocoon Ultralight Hammock leider nur im heimischen Garten testen können, da im Testzeitraum keine Ausflüge oder Touren stattgefunden haben. Der Aufbau gelingt mit passenden Gurten innerhalb weniger Minuten und ist auch alleine problemlos möglich, vorausgesetzt es gibt zwei passende Bäume, an welchen man die Hängematte befestigen kann. Diese müssen in einem Abstand von ca. 3-4 Metern stehen. Zur Montage werden Straps verwendet, die Cocoon für den Test in zwei Ausführungen zur Verfügung gestellt hat. 

Einen normalen Hammrock Strap mit je 303 cm Länge und einer max. Belastung von 180 kg und einen Ultralight Strap mit je 250 cm Länge und einer max. Belastung von 140 Kilogramm. Die Straps sollen in einer Höhe von etwa 170 cm über dem Boden angebracht werden. Danach einfach die Karabiner an den Aufhängeschlaufen befestigen. Die Montage erfolgte problemlos.

Beim Liegen bietet die Hängematte einen angenehmen Komfort. Das Material passt sich gut an den Körper an und vermittelt ein sicheres Liegegefühl. Die Liegeposition bequem, ohne dass unangenehme Druckstellen entstehen.
Besonders positiv ist das geringe Eigengewicht. Im Rucksack fällt die Hängematte kaum auf und nimmt nur wenig Platz ein. Gerade auf längeren Touren ist das ein großer Vorteil.
Das Material trocknet zügig und ließ sich nach dem Einsatz wieder problemlos im integrierten Packsack verstauen. Auch nach mehrmaligem Auf- und Abbau konnten keine Auffälligkeiten an Nähten oder Material festgestellt werden.

Hängematte
Karabiner

Fazit:

Die Cocoon Ultralight Hammock überzeugt durch ihr niedriges Gewicht, das kompakte Packmaß und den Liegekomfort. Die Verarbeitung ist hochwertig und der Aufbau unkompliziert. 
Wer eine leichte und zuverlässige Hängematte für Wanderungen, Trekkingtouren oder entspannte Pausen in der Natur sucht, erhält hier ein durchdachtes und hochwertiges Produkt, das im Praxistest einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.



Wie wurde das Produkt erworben?

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IM TEST

Test: UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Funktionsunterwäsche


UYN Fusyon Biotech Thermal Jersey Funktionsunterwäsche

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IM TEST

Test: ZONE3 kit trial SwimSuit


ZONE3 kit trial SwimSuit

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IM TEST

Test: ZONE3 Classic Swimsuit


ZONE3 Classic Swimsuit

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Mehr Infos zu ZONE3 Classic Swimsuit: