Leichter, schneller Schuh für harte Böden, hoher Komfort.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Super softer Innenschuh
  • Gute Dämpfung
  • Guter Vortrieb auf harten Böden
  • Gute Belüftung, Atmungsaktivität

NACHTEILE

  • Sehr strenger Geruch, der über Wochen bleibt

BEWERTUNG

In den letzten gut 6 Wochen durfte ich für OUTSIDEstories den neuen Meraki 7 von 361° testen. Ein Laufschuh, der eher für den Einsatz auf Asphalt konzipiert wurde, ich habe ihn allerdings auf verschiedenen Untergründen (Teer, Schotter grob und fein, Wiesenweg, Waldweg) getestet, da meine Laufstrecken nicht nur auf geteertem Boden entlang führen.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
Frisch ausgepackt

Passform

Vor etwas mehr als 2,5 Jahren durfte ich bereits einen Schuh der mir bis dahin unbekannten Marke 361° testen – damals war es der „Futura“ und ich war sehr positiv angetan. Entsprechend habe ich mich gefreut, wieder einen 361°-Schuh zu erhalten. Allerdings hat die Größe von damals (so lange ist es ja nicht her) definitiv nicht mehr gepasst und war deutlich zu klein – ich bin mit den Zehen vorn angestoßen. Mit nur einer halben Nummer größer hat der Schuh dann in US 9 für meine Füße (24,5 und 25cm lang) sehr gut gepasst. 

Ich hatte kurz die Befürchtung, dass eine halbe Nummer nicht reichen würde, da der erste Testschuh mit US 8,5 wirklich ordentlich zu kurz war. Aber nach dem Probieren und auch nach den verstrichenen Testwochen passt er immer noch mit unterschiedlichen Socken wunderbar. Ich hatte den Meraki 7 mit knie- und wadenhohen Kompressionssocken, normalen Alltags-Baumwollsocken, Merinosocken etwas dicker im Zehen- und Fersenbereich) und dünnen Merino-Sportsocken an. Nirgendwo hat etwas gedrückt, gescheuert oder sonst irgendein unangenehmes Gefühl verursacht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
Hier im Einsatz beim Wings-for-Live-Worldrun mit Knie-hohen Kompressionsstrümpfen

Was mich persönlich sehr freut, als schnürfaules Wesen: ich kann den Schuh einmal binden und dann immer wieder ohne Probleme rein- und rausschlüpfen, ohne die Schnürsenkel anfassen zu müssen. Das schätze ich sehr 😉

 

Features

Passend zur Erfahrung des letzten 361°-Schuhs ist auch der Meraki 7 innen super angenehm weich gepolstert und trägt sich einfach super. Unterstützt wird dieses angenehme Tragegefühl – Reinschlüpfen und Wohlfühlen – von einer 2-Schaum-Sohle in der Mitte. Die sieht man zwar nicht, macht ihren Job aber wunderbar. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
auch für die Alpaka-Begleitung im Einsatz auf unterschiedlichen Untergründen - sehr angenehm zu tragen

Wie oben bereits erwähnt, habe ich den Schuh nicht nur auf geteerten oder ähnlichen Untergründen getestet, da meine normalen Laufstrecken sich auch auf Schotter, Wiesen- oder Waldwegen befinden und ich grundsätzlich lieber Rundkurse laufe, als dieselbe Strecke wieder zurück. Hier habe ich allerdings einen deutlichen Unterschied im Vortrieb gemerkt. 

Grip ist zwar auf allen Untergründen da, allerdings ist die Unterstützung in der Vorwärtsbewegung auf den harten Böden wie Teer deutlich größer. Die Sohle setzt sich unterschiedlich zusammen: Gekkogrip vorn und H.A.R.T hinten an der Schuhsohle. Das ist weder optisch erkennbar, noch macht es sich in der Dämpfung bemerkbar. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
hier sieht man die Sohle neu und sauber - das bleibt sie nicht lange

Gerade bei so sommerlichen Temperaturen wie in den letzten 1,5 Wochen (<30°) ist eine gute Belüftung essentiell. Hier sorgt 26% recyceltes Mesh an der Oberfläche nicht nur dafür, sondern auch für Atmungsaktivität und zumindest einen gewissen Teil Nachhaltigkeit. Zumindest was die Belüftung bzw. die Atmungsaktivität angeht, kann ich klar sagen: es funktioniert! Meine Füße haben nicht gekocht und ich hatte auch kein Problem, dass sich der zwangsläufig bei derartigen Temperaturen produzierte Schweiß ansammelt und ich irgendwann im eigenen Saft schwimme. Natürlich haben meine Füße nach dem Ausziehen der Schuhe feuchte Tapsen hinterlassen, aber bei welchem Laufschuh wäre das bei mehr als 27° nicht der Fall.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
hier nicht so gut erkennbar: Tau- oder Regentropfen kommen durchs Mesh durch

Zusätzlich gibt 361° an, dass der Meraki 7 mit verbesserter Passform und Flexibilität die natürliche Bewegung unterstützt. Auch hier kann ich es nicht dementieren – ich hatte keine Probleme mit den Knien, was ich immer mal wieder bekomme.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
frisch ausgepackt und sauber auf die Waage gestellt

 

Der Meraki 7 soll 236 Gramm wiegen, es wird allerdings nicht angegeben, in welcher Größe. Mein Exemplar hat mit US9 knapp drüber gelegen und bringt 253 Gramm auf die Waage (einzeln). Das ist nur geringfügig leichter als der Futura mit 274 Gramm – und der hat als Trailrunningschuh etwas gröbere „Stollen“ an der Sohle. Vom Gefühl her ist der Meraki 7 ein sehr angenehm leichter Schuh. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
beide Schuhe zusammen gewogen, noch sauber und ohne Dreck als Zusatzgewicht

Ein Feature, das leider nicht so positiv ankommt, ist der strenge Geruch. Der Schuh kam im Karton und der nochmal in einem Paket-Karton. Kaum hatte ich das Paket geöffnet, roch es schon etwas seltsam. Als ich dann den eigentlichen Schuhkarton geöffnet habe, wusste ich, woher der Geruch kam – vom Schuh! Schwer zu beschreiben, wonach der Meraki 7 riecht… nach Herstellung von Gummi-Material, Fabrik, „neu“ – eine sehr strenge und leider etwas unangenehme Mischung. Beide Exemplare hatten diesen Geruch und erst nach 4 Wochen hat er endlich etwas nachgelassen. Im Auto schon für eine Fahrt länger als 30 Minuten sehr unangenehm, in der Garderobe breitet sich der Geruch auch aus und Lüften im Garten wollte ich wegen möglicher „Besucher“ nicht. 

 

Preis/Leistung

Direkt bei 361° bekommt man den Meraki 7 für 150 €- dabei entfallen die Versandkosten. Frau kann aus drei verschiedenen Farben wählen, wobei eine sehr viel Weiß enthält, und das muss jede für sich entscheiden, wie sinnvoll das an einem Laufschuh ist… 😉 Die Größen sind in Halbschritten angegeben, allerdings nur in der US-Angabe. Sie starten bei US5.0 und enden bei US12.0 – damit sollte für jeden Fuß etwas dabei sein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der 361° Meraki 7 i
der feuchte Sand sammelt sich in der Sohle, läuft sich auf Teer dann aber wieder raus

Fazit

Der Meraki 7 ist ein leichter, angenehmer Laufschuh, der gut verarbeitet ist und die Läuferin gut unterstützt. Störend finde ich den leider über Wochen extrem intensiven Geruch, den man natürlich nur in geschlossenen Räumlichkeiten wahrnimmt. Ist man auf der Laufstrecke in der Natur oder Stadt unterwegs, merkt man nichts mehr davon. Abgesehen davon ist die Dämpfung gut, der Grip passend für das Einsatzgebiet und der Vortrieb auf harten Böden wirklich gut. 

On top kommt noch der wunderbar weiche „Innenraum“, der einfach ein super angenehmes Tragegefühl hervorruft. Bin gespannt, wie lange die Sohle diesmal hält, die letzte (am Futura) habe ich in 2,5 Jahren komplett runtergelaufen, dass der Ballenbereich spiegelglatt wurde. 

 



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Ein komfortabler Langstreckenbegleiter mit super Grip!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Exzellenter Grip auf nassem und trockenem Untergrund
  • Überraschend leicht für ein Maximal-Dämpfungs-Modell
  • Hoher Langstreckenkomfort, der über Kilometer konstant bleibt
  • Sehr gutes Laufgefühl
  • Robuste Verarbeitung

NACHTEILE

  • Wenig Bodengefühl auf steinigem Terrain durch hohe Sohlenstapelhöhe
  • Bei Hitze und intensiver Sonne schnell schweißtreibend

BEWERTUNG

Über mich und den Test

Meine Laufrunden sind recht divers, mal auf kurzen Joggingrunden, mal auf längeren Ausdauerläufen. Mein Terrain ist genauso vielseitig: Asphalt, Waldwege und unebene Pfade gehören genauso dazu wie schlammiges Gelände nach Regenfällen. Für diesen Test habe ich den ASICS Trabuco Max 5 über eine Gesamtdistanz von rund 50 Kilometern getragen, verteilt auf Läufe zwischen 5 und 15 Kilometern. So konnte ich ihn sowohl bei kurzen Einheiten als auch auf längerer Strecke beurteilen, bei Trockenheit ebenso wie bei nassen Bedingungen.

Über ASICS

ASICS ist ein japanischer Sportartikelhersteller mit Sitz in Kobe, der 1949 von Kihachiro Onitsuka gegründet wurde. Der heutige Name ist ein Akronym des lateinischen Mottos "Anima Sana In Corpore Sano" und bedeutet frei übersetzt "ein gesunder Geist in einem gesunden Körper". Das Unternehmen ist vor allem für seine Laufschuhe bekannt und gilt in der Branche als einer der wichtigsten Hersteller im Performance-Segment.

Die Trabuco-Linie gibt es seit vielen Jahren und richtet sich an Trailläuferinnen und -läufer, die auf wechselnden Untergründen unterwegs sind. Der Trabuco Max 5 ist das aktuellste Modell dieser Reihe mit maximaler Dämpfung und soll besonders für längere Distanzen geeignet sein.

 

Produktdaten

  • Einsatzbereich: Trail
  • Dämpfung: Maximal
  • Sprengung: 5 mm
  • Gewicht: 302 g (Größe 42 / 10.5 oz)
  • Unterstützung: Neutral
  • Obermaterial: Mesh mit wasserabweisender Verarbeitung
  • Mittelsohle: FF BLAST PLUS Schaum
  • Außensohle: ASICSGRIP Gummimischung
  • Sohlenform: GUIDESOLE Technologie (geschwungen)
  • Einlegesohle: EVA mit Feuchtigkeitsregulierung
  • Pronation: Neutral / leichte Unterpronation
  •  

Erläuterung der Produktdaten

  • FF BLAST PLUS ist der Schaumstoff, den ASICS in der Mittelsohle verwendet. Er soll zwei Eigenschaften kombinieren, die sich oft widersprechen: weiche Dämpfung und gleichzeitig eine gewisse Reaktivität, also ein Rückfederungsverhalten beim Abdrücken. Im Vergleich zur einfacheren FF BLAST Variante ist die PLUS-Version laut Hersteller leichter und gleichzeitig dämpfender.
  • Hinter GUIDESOLE verbirgt sich ein geschwungenes Sohlendesign. Die Idee dabei ist, die Knöchelbeugung beim Abrollen zu verringern und so Ermüdung über längere Distanzen zu reduzieren. In der Praxis bedeutet das ein eher "rolliges" Laufgefühl, das den Schritt nach vorne leitet.
  • ASICSGRIP ist die eigens von ASICS entwickelte Gummimischung für die Außensohle. Sie ist speziell auf den Einsatz auf wechselnden Untergründen ausgelegt und soll sowohl auf trockenem als auch auf feuchtem Terrain guten Halt bieten. Die Stollenmuster sind dabei je nach Modell unterschiedlich geformt und ausgerichtet.
  • Die Sprengung beschreibt den Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß innerhalb der Sohle. Bei 5 mm fällt sie für einen Maximalschuhe vergleichsweise gering aus, was einen natürlicheren Bewegungsablauf begünstigt und einen etwas aktiveren Vorfußeinsatz fördert.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5

Erster Eindruck und Verarbeitung (+++)

Das erste echte Urteil fällt oft schon in dem Moment, in dem man den Schuh aus dem Karton nimmt. Beim Trabuco Max 5 war mein erster Gedanke die Optik: ein sehr stimmiges Design, und die Farbgebung hat mir direkt gut gefallen. Sobald man ihn in die Hand nimmt, fällt der Kontrast zwischen dem massiven Volumen und dem tatsächlichen Gewicht auf. Für einen Schuh mit so einer dicken Sohle wirkt er auf Anhieb überraschend leicht.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen ausgewogenen Eindruck. Auffällig ist das Schnürsystem mit kleinen Schlaufen, das zwar etwas filigran wirkt, aber bei keinem der Testläufe Probleme bereitet hat. Ein weiteres durchdachtes Detail ist die elastische Schnürsenkel-Halterung an der Zunge, die im Alltag wirklich praktisch ist.

 

Dämpfung und Laufgefühl (+++)

Für Trail-Einheiten ist die Dämpfung sehr gut abgestimmt. Sie ist eher auf der festeren Seite, was mir persönlich gut gefällt, weil man dadurch noch ein gewisses Feedback vom Untergrund bekommt. Der Vorfußbereich wirkt dynamischer als die Ferse, was dem Schuh insgesamt eine ausgewogene Charakteristik gibt.

Besonders bergauf macht der FF BLAST PLUS Schaum eine gute Figur: Er ist reaktiv und lässt den Schuh in Steigungen leichter und dynamischer wirken als auf der Ebene. Den Rückfederungseffekt im Vorfuß finde ich beim Bergauflaufen angenehm.

Täuschen lassen sollte man sich jedoch nicht: Das hier ist kein Schuh für Sprints. Er ist etwas zu schwer, um von einer signifikanten Energierückgabe zu sprechen, die den Schritt aktiv nach vorne katapultiert. Auf Asphaltabschnitten wirkt er eher steif, was aber bei den meisten Trailschuhen der Fall ist. Bei lockeren Läufen und auf langen Distanzen funktioniert er dagegen sehr gut, das Komfortniveau bleibt konstant über Kilometer hinweg.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5

Grip und Stabilität (+++)

Der Grip ist das stärkste Argument für diesen Schuh. Auf Waldwegen ist er schlicht exzellent, die Stollen halten selbst auf rutschigen Abschnitten und bei Schräglagen sehr zuverlässig. Auch der Zehenschutz macht seinen Job gut, ich hatte damit keinerlei Probleme.

Bei der Stabilität ist mein Eindruck etwas differenzierter. Überraschenderweise schränkt der breite Vorfuß den natürlichen Bewegungsablauf kaum ein, es fühlt sich ziemlich natürlich an, auch in Kurven gab es keine spürbaren Stabilitätsprobleme. Der Minuspunkt liegt woanders: Weil der Schuh so breit und hoch ist, spürt man weniger, was unter dem Fuß passiert. Auf steinigem Terrain erfordert das etwas mehr Aufmerksamkeit, weil man im Vorfußbereich sehr hoch steht und damit an Präzision einbüßt. Wer gerne ein direktes Feedback vom Untergrund möchte, wird das hier vermissen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5

Passform (+++)

Der Schuh fällt nach meinem Empfinden eher weit aus. Für normale bis breite Füße ist das ein klarer Vorteil, besonders über lange Distanzen, wenn die Füße sich ausdehnen. Für Personen mit sehr schmalen Füßen könnte das Modell dagegen zu viel Spielraum bieten.

 

Langlebigkeit (+++)

Nach rund 50 Testkilometern auf verschiedenen Untergründen zeigt der Schuh keinerlei Verschleißerscheinungen. Er wirkt solide konstruiert, und ich bin überzeugt, dass er auch über deutlich längere Distanzen seine Qualität beibehält.

 

Nachhaltigkeit

Zu den Nachhaltigkeitsaspekten des Trabuco Max 5 macht ASICS in den Produktinformationen keine konkreten Angaben zur Materialherkunft oder zu Zertifizierungen. Das ist ein Punkt, bei dem das Unternehmen im Vergleich zu einigen Wettbewerbern noch aufholen könnte. ASICS hat zwar allgemeine Nachhaltigkeitsziele kommuniziert, beim Trabuco Max 5 lässt sich das aber nicht direkt am Produkt ablesen. Hier wäre mehr Transparenz wünschenswert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS Trabuco Max 5

Preis-Leistungs-Verhältnis (Fazit)

Der Trabuco Max 5 hält, was er verspricht: ein komfortabler, langstreckentauglicher Trailschuh mit ausgezeichnetem Grip, der sich durch ein bemerkenswert geringes Gewicht für seine Sohlenstärke auszeichnet. Er ist ideal für alle, die regelmäßig mittlere bis lange Distanzen auf wechselnden Untergründen laufen und dabei Komfort über Agilität stellen.

Mit einem Listenpreis von rund 170 bis 180 Euro liegt er im oberen Mittelfeld der Kategorie. Für diesen Preis bekommt man einen Schuh, der in den für ihn vorgesehenen Einsatzbereichen wirklich überzeugt, also bei lockeren bis moderaten Trail-Einheiten, auf schlammigem Gelände und auf langen Strecken. Wer dagegen Bodengefühl, Agilität oder Eignung für technisch anspruchsvolles Gestein sucht, sollte sich nach Alternativen umsehen.

Insgesamt bin ich mit dem Schuh zufrieden und würde ihn für den beschriebenen Einsatzzweck weiterempfehlen.



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Einfach , praktisch und gut.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Gewicht
  • Packmaß
  • Stabilität durch Aluminium
  • Angenehme Schaumstoffgriffe
  • Fairer Preis

NACHTEILE


BEWERTUNG

C.A.M.P. Laser ADJ im Test – leichte Trekkingstöcke für lange Touren

Auf Trekkingtouren gehören Trekkingstöcke für mich mittlerweile zur Standardausrüstung. Gerade bei längeren Wanderungen mit Gepäck oder auf anspruchsvolleren Wegen entlasten sie die Knie spürbar und sorgen für mehr Sicherheit. Entsprechend viele Modelle hatte ich in den vergangenen Jahren bereits in der Hand. Die C.A.M.P. Laser ADJ haben mich vor allem aufgrund ihres geringen Gewichts neugierig gemacht.

Nach mehreren Touren im Mittelgebirge und einigen Ausflügen in felsigeres Gelände haben sich die Stöcke insgesamt als sehr gelungener Begleiter erwiesen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke

Das Gewicht fällt sofort positiv auf

Mit rund 424 Gramm pro Paar gehören die Laser ADJ zu den leichteren verstellbaren Faltstöcken auf dem Markt. Auf dem Papier klingt das zunächst nach einem Detail, in der Praxis macht es aber tatsächlich einen Unterschied.

Besonders auf längeren Touren merkt man schnell, wie angenehm leichte Ausrüstung sein kann. Die Stöcke schwingen unauffällig mit, wirken nie träge und fallen auch dann kaum ins Gewicht, wenn sie zeitweise am Rucksack befestigt werden. Das kompakte Packmaß von etwa 43 Zentimetern trägt zusätzlich dazu bei, dass sie sich problemlos verstauen lassen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke

Trotz des niedrigen Gewichts hatte ich nie den Eindruck, einen empfindlichen Leichtbaustock in der Hand zu halten. Die Konstruktion wirkt insgesamt vertrauenerweckend und ausreichend robust für den vorgesehenen Einsatzbereich.

Überzeugend auf Waldwegen, Schotter und Fels

Den Großteil meiner Touren mit den Laser ADJ habe ich im Mittelgebirge absolviert. Dort waren die Stöcke auf typischen Waldwegen, wurzeligen Pfaden und längeren Anstiegen im Einsatz. Gleichzeitig gab es immer wieder felsigere Abschnitte, auf denen die Belastung deutlich höher ausfällt als auf einfachen Wanderwegen.

Hier konnten die Stöcke überzeugen. Die Aluminiumkonstruktion wirkt ausreichend steif und vermittelt ein sicheres Gefühl. Selbst wenn man sich auf steileren Passagen kräftig auf die Stöcke stützt, entsteht kein unangenehmes Nachgeben.

Auch die Hartmetallspitzen leisten gute Arbeit. Auf Fels, Schotter, Waldboden und feuchteren Passagen fand ich stets ausreichend Halt. Gerade bergab sorgten die Stöcke für eine spürbare Entlastung der Knie.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke

Griffe und Bedienung im Alltag

Die Schaumstoffgriffe liegen angenehm in der Hand und bieten auch bei längeren Touren guten Komfort. Besonders praktisch finde ich die verlängerte Griffzone. Dadurch kann man bei steileren Anstiegen schnell etwas tiefer greifen, ohne die Stocklänge anpassen zu müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke

Auch die Handschlaufen hinterlassen einen gelungenen Eindruck. Sie sind weich, lassen sich gut einstellen und haben bei mir selbst nach mehreren Stunden keine Druckstellen verursacht.

Die Längenverstellung funktioniert über einen klassischen Klemmverschluss und ließ sich während meiner Touren jederzeit problemlos anpassen. Die Arretierung wirkte dabei zuverlässig und hielt die gewählte Länge sicher.

Faltmechanismus: durchdacht, aber mit einer kleinen Frage für den Winter

Der Faltmechanismus gehört für mich zu den Stärken der Laser ADJ. Die Stöcke lassen sich schnell aufbauen und ebenso schnell wieder zusammenfalten. Gerade wenn man sie nur zeitweise benötigt oder häufig zwischen Tragen und Benutzen wechselt, ist das ein echter Vorteil.

Eine kleine Überlegung habe ich allerdings hinsichtlich des Wintereinsatzes. Die Entriegelung erfolgt über vergleichsweise kleine Knöpfe. Bei normalen Temperaturen funktioniert das problemlos. Mit kalten Fingern oder dicken Winterhandschuhen könnte die Bedienung jedoch etwas fummeliger werden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke

Das ist kein wirklicher Kritikpunkt, sondern eher ein Aspekt, den ich bei einer zukünftigen Wintertour genauer beobachten werde. Viele leichte Faltstöcke stehen vor derselben Herausforderung.

Warum ich Aluminium in diesem Fall bevorzuge

Interessanterweise empfinde ich die Aluminiumkonstruktion sogar als Vorteil. In den letzten Jahren habe ich verschiedene Carbonstöcke genutzt. Einer davon ist mir nach einer ungünstigen Belastung komplett gerissen.

Carbon hat zweifellos Vorteile beim Gewicht, kann im Schadensfall aber sehr abrupt versagen. Aluminium verhält sich meist gutmütiger. Bevor ein Aluminiumstock endgültig aufgibt, verbiegt er sich häufig zunächst. Dadurch hat man zumindest eine gewisse Vorwarnung und oft noch die Möglichkeit, die Tour sicher zu beenden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke

Gerade auf längeren Wanderungen oder in abgelegenerem Gelände schätze ich diese Eigenschaft mittlerweile mehr als die letzten eingesparten Gramm.

Praktische Details für verschiedene Jahreszeiten

Positiv ist außerdem, dass verschiedene Tellergrößen mitgeliefert werden. Dadurch lassen sich die Stöcke flexibel an unterschiedliche Bedingungen anpassen. Vom Sommerwanderweg bis zu winterlichen Verhältnissen decken sie damit ein breites Einsatzspektrum ab.

Das Kabelsystem im Inneren macht ebenfalls einen soliden Eindruck und sorgt dafür, dass die einzelnen Segmente sauber geführt werden. Bislang gab es keinerlei Probleme beim Auf- oder Abbau.

Fazit

Die C.A.M.P. Laser ADJ haben mich vor allem durch ihre gelungene Kombination aus niedrigem Gewicht, hoher Alltagstauglichkeit und zuverlässiger Stabilität überzeugt.

Mit nur rund 424 Gramm pro Paar gehören sie zu den leichtesten verstellbaren Aluminium-Faltstöcken, die ich bisher genutzt habe. Gleichzeitig vermitteln sie deutlich mehr Robustheit, als man angesichts des Gewichts erwarten würde.

Besonders Wanderer, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen und auf jedes Gramm achten, dürften an den Laser ADJ Gefallen finden. Wer einen leichten, kompakten und dennoch vertrauenerweckenden Trekkingstock sucht, bekommt hier ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen sind die Laser ADJ keine Ausrüstung, die durch spektakuläre Einzelmerkmale auffällt. Stattdessen machen sie viele Dinge einfach richtig – und genau das ist auf Tour oft wichtiger als jedes Marketingversprechen.

 



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Sicherer, leichter Helm für Gravel, MTB & Alltag.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Gute Belüftung
  • Separate Einstecklöcher für die Brillenaufbewahrung
  • Vorbereitung für separat erhältliches passendes Rücklicht
  • Top Sicherheitsbewertung

NACHTEILE

  • Für Brillenträger etwas fummeliger Einstieg mit dem steifen Kinnriemen

BEWERTUNG

In den letzten Wochen durfte ich für OUTSIDEstories den Deflectr Trail Helmet von Canyon testen. Dieser Helm wartet mit einigen Features auf, die nicht nur für den Einsatz auf dem Trail, sondern auch auf dem Gravel-Bike auf der Straße gedacht sind. Dementsprechend habe ich ihn auf den heimischen Trails mit dem MTB und auf schnelleren Touren auf dem Gravel getestet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
Hier sieht man den noch neuen Helm, frisch ausgepackt von oben - Lüftungsschlitze gut erkennbar.

Passform

Mein Kopfumfang misst 53cm und damit falle ich genau in die Spanne für die Größe SMALL, bzw. 51-55 cm. Der Test-Helm hat auch wirklich gut auf meinen Kopf gepasst. Zum Festzurren gibt es hinten ein Einstellrad, das individuell enger oder weiter gestellt werden kann, je nachdem, wie fest der Helm sitzen soll. 

Ich bin eher von der Sorte „sollte nicht wackeln“ und ziehe ihn meistens recht fest. Bei Touren länger als 2 Stunden habe ich dann doch einmal hingelangt und etwas weiter gedreht, ansonsten lasse ich ihn meist so. Zum Kindergarten-Bringen und -Holen setze ich ihn ebenfalls auf und zurre ihn passend fest. 

Da langen schon 10-15 Minuten, dass ich einen kleinen Abdruck sehe. Bin ich dann doch mal länger als 1 Stunde unterwegs, sind die Abdrücke auf der Stirn dann doch deutlich! Während des Tragens stört da aber nichts, das merkt man dann erst nach dem Abnehmen des Deflectr. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
Nach der Tour sieht man die Abdrücke sehr deutlich auf der Stirn, die bleiben manchmal auch noch 1-2 Stunden sichtbar...

Der Kinnriemen ist erstaunlich starr, gehört aber zum Design und Sicherheitskonzept dazu. Zum An- und Ausziehen kann man ihn zur Stirn hochklappen und zieht ihn dann erst unter das Kinn. Dort gibt es wieder ein Rad zum individuellen Einstellen – das sich seltsamerweise andersherum dreht zum enger oder weiter Stellen… liegt vielleicht an mir, aber ich drehe meist erst einmal falsch rum. Sobald der Kinnriemen eingestellt ist, merkt man nichts mehr davon, dass er anders als die bisher bekannten aus Gurt-Stoff ist. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
Hier ist der Kinnriemen und das zugehörige Rad zum Verstellen gut sichtbar.

Einzig Brillenträger wie ich sollten aufpassen: beim Anziehen hilft es manchmal, erst die Brille abzunehmen und dann den Riemen runterzuklappen. Mit ein bisschen Übung und etwas schiefem Draufsetzen auf den Kopf klappt es dann auch mit Brille. Wichtig für mich an dieser Stelle: egal wie schnell man unterwegs ist und wie stark der Wind von vorn oder von der Seite weht, es pfeift nichts oder macht sonst komische Geräusche!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
hier sieht man die Brille mit relativ großen Gläsern ist der Einstieg manchmal etwas fummelig

Features

Gleich beim Auspacken fällt einem das geringe Gewicht auf. Canyon gibt den Deflectr Helm mit 395g an – mein Testmodell hat mit 404g geringfügig mehr auf die Küchenwaage gebracht. Ist der Helm auf dem Kopf, ist er aber wirklich sehr leicht und angenehm zu tragen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
Die Küchenwaage gibt 404g an - etwas mehr als von Canyon selbst angegeben.

Das Visier ist in 3 Positionen einstellbar, ohne Werkzeug, allerdings etwas schwergängig. Unter der Fahrt mit nur einer Hand zu Beginn der Testphase habe ich es nicht hinbekommen, da ich Bedenken hatte, ich biege das Visier so durch, dass es bricht. Daheim in Ruhe noch einmal ausprobiert, habe ich festgestellt, dass das Visier in sich nicht so steif ist, wie erwartet, einer ein-Hand-Bedienung aber durchaus standhält. Und dann klappte es auch unterwegs während der Fahrt - vorausgesetzt, der Helm ist richtig richtig festgezurrt, denn sonst rutscht er auf dem Kopf in der Bewegung mit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
das Visier und die Brillen-Aufbewahrungslöcher sind zu erkennen - hier auf einer Graveltour unterwegs

Ein Feature, das von Canyon intensiv beworben wird, allerdings nicht sichtbar ist und von mir zum Glück auch nicht getestet werden musste/konnte, ist das integrierte und mehrfach getestet und ausgezeichnete RLS (Release Layer System). Dank dieses Systems werden im Falle eines Aufpralls die Rotationskräfte minimiert und damit das Risiko einer Gehirnerschütterung gesenkt. Da ich im Testzeitraum keinen Crash hatte, kann ich dementsprechend nicht sagen, ob es funktioniert 😉 Es wurde allerdings ausführlich vom (angeblich) weltweit führenden Forschungsinstitut für Helmsicherheit, Virginia Tech, in Hunderten Aufpralltests geprüft und mit dem höchsten 5-Sterne-Sicherheitsranking ausgezeichnet – so schreibt es zumindest Canyon auf seine Homepage.

in Aktion auf dem Singletrail beim MTBiken
MTB-Ausfahrt mit dem Nachwuchs auf den heimischen Trails

Auch ein Feature, das ich im Testzeitraum nicht gebraucht habe und auch sonst eher selten nutzen werde: es gibt unter dem Visier spezielle Brillen-Slots mit Grip zur sicheren Aufbewahrung der Sonnenbrille, falls sie mal nicht auf der Nase bleiben soll. Da meine Fahrten bisher meist ohne Pause verliefen, blieb die Brille wo sie war und dadurch habe ich diese speziellen Slots nicht gebraucht. Im Urlaub bin ich dann meist mit Rucksack unterwegs und falls nötig, wird die Brille dann dort verstaut. Ich kenne aber Gravel- oder Roadbiker, die diese Slots sehr begrüßen würden – nur für mich haben sie eben nicht den großen Mehrwert. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
innen liegen die Polster, die zusammen mit den Lüftungsschlitzen für einen kühlen Kopf sorgen - das Feststellrad ist auch zu sehen

Was mir allerdings wichtig ist, ist eine gute Belüftung, grade bei den Ausfahrten im Sommer bei um die 30 Grad… Auf den ersten Blick sieht man die rund um den Helm angebrachten Lüftungsschlitze. Weniger offensichtlich sind die sogenannten Belüftungspolster und inneren Luftkanäle, die alle zusammen für optimale Ventilation sorgen sollen. Tatsächlich habe ich nie das Gefühl gehabt, dass mir der Kopf platzt oder ich zu viel schwitze oder gar heiß laufe. Es war immer ein sehr angenehmes Tragegefühl, egal bei welchem Wetter und welcher Temperatur – und ich war bei Wind, Regen, Sonne "normal" und Hitze (>30°) unterwegs.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
große Belüftungsöffnungen an der Seite - aber alles ruhig, keine Windgeräusche

 

Ein weiteres Feature ist sicherlich gut gedacht, konnte von mir während der Testphase allerdings nicht ausprobiert werden: Es gibt hinten am Helm eine Vorbereitung, die ein integriertes Rücklicht per Magnetismus festhalten kann, nur war dieses Rücklicht bei mir nicht dabei. Dementsprechend gibt es hier ein Lob für die Idee, nur kann ich nicht sagen, ob es auch gut umgesetzt wurde. Recherche hat ergeben, dass dieses Rücklicht separat erstanden werden kann – dann ist es für zwar nicht integriert, aber das ist nahe an der Haarspalterei…

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
die rote Markierung soll die Vorbereitung zeigen - ebenfalls hier sichtbar meine bevorzugte Zopf-Variante für die Hometrails (zwischen Helmende und Feststellrad durch)

Preis/Leistung

Direkt bei Canyon kostet der Deflectr Trail Helm knapp 160€ - auch sonst habe ich ihn nicht günstiger gefunden. Es gibt ihn in 3 Farben, davon 2 dunkel (schwarz und dunkles grün) und in 3 Größen (S, M, L).  Mit dem oben erwähnten super getesteten Sicherheitssystem, dem geringen Gewicht und der wirklich guten Belüftung ist das allerdings nicht zu viel verlangt. Immerhin schützt man damit seinen Kopf und der ist definitiv schützenswert! Mit dem Rücklicht (separat erhältlich für knapp 15€) bzw. der Vorbereitung hat man dann noch bspw. für Pendelfahrten in der dunkleren Jahreshälfte einen weiteren Pluspunkt.

Rückkehr von der Gravelrunde
Bei etwas stärkerem Wind und entsprechend eher Frühlingshaften Temperaturen eine Gravel-Runde gefahren: ohne störende Geräusche, Druckstellen oder sonstiges nerviges ;)

Fazit

Mir taugt der Deflectr Helm total. Optisch passt er sowohl fürs Gravel, als auch fürs MTB. Da ich lange Haare habe, fahre ich meist mit irgendeiner Art Zopf. Der Pferdeschwanz geht am schnellsten, ist bei diesem Helm aber etwas hinderlich, da ich ihn nicht so leicht zwischen Helmende und Einstellrad durchbekomme und drunter ist er mir fast zu tief. Ein französischer Zopf baut im Helm zu dick auf und dann passt er nicht mehr so gut, daher ist die simple geflochtene Variante am einfachsten. Aber das soll dem Helm und seiner Bewertung keinen Abbruch tun, schließlich hat nicht jeder Kopf die gleichen Haare. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon Deflectr Trail Helmet
stimmiges Gesamkonzept mit den Lüftungsschlitzen und dem optisch dahinleitenden Visier - auch die große Sportbrille passt ohne Probleme drunter


Der Helm ist leicht und angenehm zu tragen, pfeift nicht und bringt neben dem großen Sicherheitsfeature noch ein paar kleinere nette Gimmicks mit. Auch am Preis habe ich nichts auszusetzen, von daher klare Empfehlung und volle Punktzahl von mir. Einziges Manko: das integrierte Rücklicht ist separat erhältlich und nicht irgendwo im Helm verstaut. Dann ist es integrierbar, aber eben nicht integriert (so, genug pingelig gewesen) …



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Test: AEVOR Roll Pack Daypack


AEVOR Roll Pack Daypack

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Daypack mit erweiterbarem Volumen dank Rolltop mit Hakenverschluss; geräumiges Hauptfach mit Klettverschluss; großes Einsteckfach auf der Vorderseite, auch für einen Helm geeignet; gepolstertes 15″-Laptopfach mit Reißverschlussöffnung am Rücken; kleines Reißverschlussfach (z.B. für Wertsachen) am Rücken; Seitentasche mit Kordelzugverschluss und eine Netzseitentasche; verstellbarer Brustgurt und verstellbare Schulterträger; Polsterung an Rücken und Trägern mit atmungsaktivem Mesh; wasserabweisend dank PFC-freier Imprägnierung; Wassersäule: 1.500 mm; Gewicht: ca. 760 g; Maße (H/B/T): ca. 55 x 32 x 20 cm; Volumen: 20-28 l; bluesign®-zertifiziert; Außenmaterial aus 100% recyceltem PET.
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Test: Deuter Guide 32+8 SL Kletterrucksack Damen


Deuter Guide 32+8 SL Kletterrucksack Damen

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Hochfunktionaler Wander- und Kletterrucksack aus äußerst strapazierfähigem Material; Rückensystem mit guter Belüftung; Delrin® U-Rahmen; gepolsterte Schulterträger; Brustgurt mit Signalpfeife; abnehmbarer Hüftgurt, mit gepolsterten Hüftflossen und kleiner Reißverschlusstasche; Frontfach mit Reißverschlussöffnung nach unten; höhenverstellbarer und abnehmbarer Deckel; mit 3 l-Trinkblase kompatibel; elastisches Nass-/ Trinkblasenfach innen; Halterungen für verschiedene Ausrüstung wie Kletterseile, Pickel, Stöcke, Isomatte; mit Kompressionsriemen; klimaneutral durch Zusammenarbeit mit Climate Partner; ohne PFC hergestellt; geeignet für eine Rückenlänge von 38 - 48 cm bei einer Körpergröße von 158 - 178 cm; Gewicht: ca. 1150 g; Volumen: 32 + 8 l; Maße (H/B/T): ca. 66 x 29 x 25 cm.
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Test: Deuter Raincover III Regenhülle


Deuter Raincover III Regenhülle

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Regenhülle für ausgezeichneten Nässeschutz durch PU-Beschichtung und getapte, wasserdicht versiegelte Nähte; reflektierende Elemente; Maße ca. 97 (H) x 37 (B) x 30 (T) cm; für Rücksäcke von 45 – 90 Litern; ohne PFAS hergestellt; unter fairen Bedingungen gemäß der Fair Wear Foundation hergestellt; Grüner Knopf-Produkt aus sozialer und ökologischer Herstellung; umweltfreundlich produziertes bluesign® product.
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Test: K2 F.I.T. ICE PRO Schlittschuhe Herren


K2 F.I.T. ICE PRO Schlittschuhe Herren

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Allround-Schlittschuhe mit hochfunktionaler 3M Thinsulate™-Isolierung für höchsten Kälteschutz; wasserabweisendes Obermaterial; die Single-Pull-Schnürung sorgt für hohe Stabilisation und Sicherheit; korrosionsbeständig Kufe.
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Test: Protest PRTFLOWERY Shorts Damen


Protest PRTFLOWERY Shorts Damen

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Shorts für Damen; weitenregulierbarer Strickbund mit integriertem Kordelzug; seitliche Eingriffstaschen; Seitenlänge: ca. 27 cm (Gr. 36); Material 60% Baumwolle, 40% Polyester.
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Test: HOKA Novafly Laufhose Herren


HOKA Novafly Laufhose Herren

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Laufhose in hybridem Design mit wasserabweisender Behandlung; leichtes Stretchmaterial auf der Vorderseite und Interlock-Strickmaterial auf der Rückseite; komfortabler Gummibund mit Kordelzug innen; 2 seitliche Reißverschlusstaschen; schmal zulaufende Beinform; Material I 92% Polyester, 8% Elastan; Material II 75% Polyester (recycelt), 25% Elastan.