IM TEST

Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt


OTWELL Birdland 4TC - Test
Schöner Schuh für Alltag und leichte Wanderungen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Stabile Schnürung bis sehr weit nach vorne
  • Geschützte Zehenbox
  • Schlaufe an der Ferse zum Anziehen und Schuh fixieren
  • Hochwertige Naturmaterialien und Verarbeitung
  • Herausnehmbare Innensohle

NACHTEILE

  • Schlechter Halt auf losem Untergrund
  • Druckkante auf die hinteren Zehen

BEWERTUNG

Ich durfte den Doghammer,  Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe für Damen die letzten Wochen testen und tat dies im Alltag, auf langen Autofahrten / Reisen, beim Wandern sowie im Kletterzustieg und dem Sportklettergarten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

**  Eckdaten: **

  • Barfußschuh
  • niedrig geschnitten (freier Knöchel)
  • herausnehmbare Sohle aus Kork (recycelten Weinkorken)
  • Hauptmaterialien: Leder (LWG zertifiziert) und Merinowolle (portugisisches Urmerino-Schaf)
  • Vibram-Sohle mit leichtem Profil, sehr weich, Sohlendicke 3,7 mm
  • 0 mm Sprengung
  • verstärkte Zehenbox
  • klassische Schnürung bis ganz nach vorne an die Zehenbox

 

**  Aufbau: **

Der Doghammer, Terrar Rock Wool besteht Großteils aus Leder und Merinowolle. Die einzelnen Bauteile sind mit kräftigen Nähten verbunden. In Innenraum des Schuhes ist eine Korksohle, der rest ist aus Wolle. Diese Kombination ist ein angenehmes Fußklima. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

Die herausnehmbare Innensohle aus Kork, das Innenleben aus Wolle. Der gut gepolsterte Abschluss hinten und die Schnürung weit nach vorne,

Die gepolsterte Lasche des Schuhes ist nicht angenäht. kann jedoch über die Schuhbänder und einer integrierten Schlaufe auf der lasche sehr gut fixiert werden.

Die klassische Schnürung (Schuhbänder) des Schuhes ist richtig gut. Die Schnürung geht bis ganz nach vorne an die Zehenbox. Im vorderen Teil des Schuhes direkt durch das Leder. hält die Schnürung dort auch die Spannung die man vorgegeben hat. Das hat den Vorteil, dass nicht jedes mal bis nach ganz vorne festgezogen werden muss. Wenn man den Schuh jedoch einmal weiter oder enger haben möchte, muss man das auch Stück für Stück nach-ziehen/geben. Oben werden die Bänder dann durch Ösen geführt und so kann über dem Rist sehr schnell festgezogen werden. Die Schuhbänder haben einen sehr guten Halt und gingen mir nie auf.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

In rot und orange die verschiedenen Fixierungen des Schuhbandes. In gelb die Halterung der Lasche. Der grüne Balken zeigt an wie weit ca. die verstärkte Zehenbox geht, ehe der Schuh weich wird

 

An der Sehne hinten ist der Schuh sehr gut gepolstert, sodass keinerlei Druckstellen entstehen. Weiters befindet sich über der Ferse eine kleine Schlaufe, welche beim Anziehen helfen kann, aber noch angenehmer ist, wenn man die Schuhe z.B. auf dem Klettergurt verstauen möchte.

Die Vibram-Sohle des Schuhes hat ein minimales Profil und ist sehr weich. So kann der Schuh sehr gut abgerollt werden, Sie ist jedoch auch dick genug um vom Untergrund keine unangenehmen Druckstellen durch Steine oder Äste durchzuspüren. Auch seitlich am Fuß hat die Sohle keinerlei Kante und geht einfach und weich in das Obermaterial über.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

 

Die Zehenbox des Schuhes ist einerseits über die Sohle und andererseits durch das Obermaterial geschützt und stabilisiert. Auch wenn der ganze Schuh seitlich und von vorne nach hinten weich und verdrehbar ist, die Zehenbox ist steif. Hier kann man weder von der Seite noch von vorne die Sohle bzw. den Schuh eindrücken. Das schützt natürlich die Zehen, hat aber leider auch einen Nachteil im Tragekomfort der Zehen (Druckstelle am Knick, siehe Tragekomfort).

Auch der Fersenbereich ist leicht verstärkt, jedoch nicht so stark wie die Zehen.

 

**  Praxistest: **

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

Ich trug den Schuh m Alltag, auf langen Autofahrten / Reisen, beim Wandern sowie im Kletterzustieg und dem Sportklettergarten.

Für den Alltag und Reisen: Der Schuh ist optisch sportlich schick und kann daher gut auch im Alltag getragen werden, Er ist relativ leicht und bietet ein angenehmes Fussklima. Daher ist er auch fürs Reisen oder längere Autofahrten oder das Büro gut geeignet.

Der eigentliche Einsatzbereich des Schuhes sollte jedoch das Wandern sein. Ich habe ihn hier auf leichten bis mittelschweren Wanderungen getragen. Das Gehgefühl mit der Sohle ist angenehm. Der Fuß rollt dank der sehr weichen Sohle sehr gut ab. Unangenehme Unebenheiten spürt man jedoch nicht. Der Halt in der Ferse ist sehr gut und dank der langen Schnürung kann der Schuh sowieso sehr gut geschnürt und an den Fuß angepasst werden um einen guten Halt im Schuh zu bekommen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

Hier wandert es sich mit dem Schuh perfekt. Obwohl ich ihn nicht allzu fest zu geschnürt habe sitzt er sehr gut, auch an der Ferse hinten

Lediglich mit dem Untergrund muss man leider etwas aufpassen. Hier waren sogar mittelschwere Wanderwege nicht immer optimal. Der Schuh ist sehr gut auf Forststraßen oder steinigen Wanderwegen. Vor allem im Losen Untergrund bietet er jedoch kaum halt und rutscht mit seinem minimalen Profil sehr gerne (viel Laub oder auch trockener Nadelwaldboden mit einer Steigung). Hier muss man mit dem Schuh wirklich aufpassen und ich hätte mir mehr erhofft.  Auf trockenem Fels hält die Sohle jedoch richtig gut. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

Auch wenn es ein angenehmer Wanderweg ist, auf Laub oder Nadeln ist der Halt der Sohle nicht besonders gut

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

Das Profil ist schnell mit Schlamm aufgefüllt

Fürs Alpinklettern wollte ich die Schuhe daher nicht wirklich mitnehmen, da dort der Untergrund in Zu- und Abstieg für den Schuh doch zu fordernd sind. Für talnahe Mehrseillänge ist der Schuh angenehm und leicht an den Gurt zu befestigen und dann kann darin entweder gemütlich abgeseilt werden oder über einen schönen leichten Wanderweg abgestiegen werden. Beim Sportklettern kann der Schuh durch ein schnelles An- und Ausziehen überzeugen. Mit dem Untergrund des Zustiegs bzw. der Einstiege, sollte jedoch wieder etwas aufgepasst werden.

 

**  Tragekomfort: **

Innen besteht der Schuh Großteils aus Wolle und der Korksohle. Diese Kombination gibt ein angenehmes Tragegefühl. Die gute Schnürung und der Schnitt der Ferste geben einen sehr guten Halt, sodass der Schuh auch im steilen Gelände gut und angenehm sitzt. Weiters ist er sehr leicht und daher am Fuß kaum spürbar

Leider habe ich bei dem Schuh jedoch eine unangenehme Druckstelle. Die Zehenbox des Schuhes ist relativ steif und endet mit den Zehen. So entsteht beim Gehen genau am Ende der Zehen eine Druckfalte oben im Leder (zwischen dem steigen und dem weichen Teil des Schuhes). Diese Falte drückt dann auf das Ende der Zehen darunter und ist für mich durchgehend unangenehm, v.a. in Gelände wo der Schuh vorne so stark abgebogen wird. (Auf einer flachen Forststraße kommt auf die Zehen deutlich weniger druck als wenn es steiler wird oder etwas durchwachsener (Wurzeln, Felsen)). Weiters ist diese Druckstelle v.a. rund ums Klettern  unangenehm. (Ich habe jedoch auch einen breiten Fuß mit hohem Rist. Diese Kombination könnte das negativ beeinflussen.) 

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DOGHAMMER	Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe, Damen

Auch wen hier mit dem so spitzen Auftreten etwas übertrieben wurde und auch der Schuh in der Schnürung noch etwas optimiert werden kann, verdeutlicht das Bild den Ort meiner Druckstelle. natürlich ist es beim normalen Gebrauch des Schuhes bei weitem nicht so stark, an meinen Füßen jedoch deutlich spürbar

 

**  Zusammenfassung: **

Für mich ist der Doghammer,  Terrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe ein sehr angenehmer Schuh für leichte Wanderungen und Alltag. Am Berg sind die Grenzen des Schuhes recht schnell erreicht. Wer jedoch auf leichten Wanderwegen bleibt, wird damit viel Freude haben. Die Verarbeitung ist Top, Der Nachhaltigkeitsgedanke sehr gut umgesetzt und spürbar und die Materialien angenehm zu tragen, wenn man an den Zehen nicht zu empfindlich ist.



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Moderner Trailschuh mit Fokus auf Komfort und Grip.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr hoher Komfort durch den gut gepolsterten Innenschuh
  • Gute Mischung aus Flexibilität und Stabilität im Aufbau
  • Angenehme Dämpfung mit spürbarer Rückfederung
  • Sehr guter Grip auf unterschiedlichen Untergründen
  • Moderne Optik, ohne übertrieben auffällig zu sein
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

NACHTEILE

  • Nicht optimal für extrem lange Distanzen
  • Schnürsenkel etwas wenig flexibel

BEWERTUNG

Testprodukt: Mammut Aenergy Trail All Mountain Low

Produktgröße: 41 1/3

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Optik: Der Mammut Aenergy Trail All Mountain Low ist sowohl als Herren- als auch als Damenmodell erhältlich und wird in mehreren Farbvarianten angeboten, darunter Black, Moonbeam Savannah, White-Black sowie Alpine Calmint-White (nur Damen). Mein eigenes Modell ist in der Farbkombination Nebla-Mammut Red.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Auf den ersten Blick wirkt der Schuh durch die hellblaue Grundfarbe des Oberschuhs eher ruhig und zurückhaltend. Bei genauerem Hinsehen schafft das Meshmaterial jedoch eine moderne Optik. Besonders die rote Gestaltung im hinteren Schuhbereich bewirkt dabei einen deutlichen Kontrast zum Blau und verleiht dem Schuh einen auffälligen Akzent, ohne dabei übertrieben oder billig zu wirken. Insgesamt macht der Schuh auf mich dadurch einen sehr hochwertigen Eindruck.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Auch die schwarzen Elemente – wie die Schnürsenkel, die Zunge und die verstärkten Bereiche der Schnürung – fügen sich gut ins Design ein. Sie bilden wie der weiße Sohlenbereich einen zusätzlichen Kontrast, fügen sich aber gleichzeitig gut ins Gesamtkonzept des Produktes ein. Dies gilt auch für die Außensohle, die zwar dezent gehalten ist, optisch aber perfekt zum restlichen Aufbau passt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Schön finde ich auch die kleinen Elemente, die das Design abrunden – vor allem die beiden Mammut-Logos: eines an der Außenseite des Fersenbereiches und ein kleines auf der Zunge.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Insgesamt wirkt der Schuh modern, aber auch funktional. Man merkt meines Erachtens, dass hier sowohl auf Auffälligkeit als auch auf Funktionalität geachtet wurde – was an der schlichten, schwarzen Gestaltung der Außensohle deutlich wird.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Obermaterial: Besonders genial finde ich den Aufbau des Obermaterials, weil der Schuh im Prinzip wie ein „Schuh im Schuh“ aufgebaut ist. Außen setzt Mammut laut eigener Aussage auf ein leichtes Polyestergestrick, das atmungsaktiv und gleichzeitig ziemlich robust sein soll.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Dazu kommt ein stabiler TPU-Rand, der vom Zehenbereich an der Seite entlang bis in den Fersenbereich verläuft. Dadurch ist der Schuh oben herum schön flexibel und passt sich dem Fuß echt gut an, schützt untenrum aber trotzdem ordentlich vor Steinen, Ästen oder anderen Dingen, gegen die der Fuß bei den Trailläufen stößt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Richtig begeistert hat mich aber vor allem der Innenschuh, weil ich die Konstruktion echt ziemlich innovativ finde. Sowohl der Innenschuh als auch die Zunge sind laut Mammut thermogeformt, wodurch auf viele Nähte verzichtet werden kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Besonders cool finde ich, dass diese Struktur auch im vorderen Bereich genutzt wird, wo außen das Meshmaterial sitzt. Trotz des Innenschuhs bleibt der Schuh hier angenehm belüftet, weil Feuchtigkeit über kleine Lüftungsschlitze gut nach außen transportiert werden kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Auch die Imprägnierung des Außenschuhs hat bei mir einen echt guten Eindruck hinterlassen. Selbst an regnerischen Tagen bleiben die Füße überraschend lange trocken, ohne dass der Schuh dadurch zu warm oder wenig atmungsaktiv wirkt.

Schnürung: Hier verwendet Mammut wie viele Hersteller im Trailbereich eine Schnürung mit 12 Ösen. Auf eine zusätzliche Einfädelmöglichkeit an der Lasche, wie sie von anderen Produkten bekannt ist, verzichtet der Hersteller komplett. Ich habe alle 12 Ösen genutzt, wobei das jeweils unterste und oberste Ösenpaar als klassisches Loch ausgeführt ist und die mittleren vier eher als Schlaufen gestaltet sind. Dadurch lässt sich der Druck meiner Meinung nach ziemlich gut und gleichmäßig über den Spann verteilen, was sich beim Tragen echt angenehm anfühlt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Die Schnürsenkel selbst sind, wie bei vielen Trailschuhen, flach, im Vergleich zu anderen Modellen zum Beispiel von Brooks oder ASICS aber deutlich weniger elastisch. Das ist an sich aber nichts Negatives, weil die dick gepolsterte Zunge diese fehlende Flexibilität gut ausgleicht. Dadurch wirkt der ganze Bereich stabil, ohne dass sich der Fuß unangenehm anfühlt – der Schuh sitzt fest am Fuß, drückt aber überhaupt nicht.

Sohle: Wie bei vielen Herstellern im Trailbereich setzt auch Mammut hier auf eigene Entwicklungen mit eigenen Bezeichnungen.

Die Zwischensohle mit dem Namen Core PLUS ist dabei so aufgebaut, dass sie eine gute Mischung aus Dämpfung, Reaktionsfreudigkeit und Stoßabsorption bietet. Genau diese Eigenschaften kann ich der Sohle auch so bestätigen. Beim Laufen werden Stöße wirklich gut abgefangen, ohne dass man das Gefühl hat, der Schuh würde den Laufimpuls ausbremsen. Gleichzeitig bleibt ein sehr direkter Bodenkontakt erhalten, was gerade bei schnelleren, flachen Passagen richtig angenehm ist. Dazu kommt eine spürbare Rückfederung, die den Lauf insgesamt dynamisch wirken lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Die Außensohle wirkt auf den ersten Blick eher schlicht und ohne viel Schnickschnack, aber genau das macht sie am Ende vielleicht so gut. Sie bietet sowohl bergauf als auch bergab sehr zuverlässigen Grip auf unterschiedlichsten Untergründen. Durch den relativ großen Abstand zwischen den Stollen setzen sich diese kaum mit Schmutz zu, sodass man auch bei wechselnden Bedingungen oder schnellen Richtungswechseln keine Probleme hat. Insgesamt fühlt sich die Sohle sehr verlässlich an, und das Gummi wirkt robust und langlebig. Durch die Ausrichtung der Stollen nach vorne im vorderen Bereich und nach hinten im hinteren Bereich hat man zusätzlich guten Halt beim Bergauf- und Bergablaufen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Passend dazu ist auch die Innensohle sehr bequem gestaltet. Sie liegt stabil im Schuh, verrutscht nicht und lässt sich bei Bedarf einfach herausnehmen, was ich praktisch zum Lüften oder Reinigen finde. Außerdem ist sie so aufgebaut, dass sie die Rückfederung der Zwischensohle unterstützt. Schon beim Anziehen entsteht dadurch ein angenehmes Gefühl unter dem Fuß, das sich auch auf längeren Läufen durchzieht und den Komfort des gesamten Innenschuhs gut abrundet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Praxiseinsatz und Alltag: Ich habe den Mammut Aenergy Trail All Mountain Low bei Läufen unterschiedlicher Länge bis ungefähr 20 Kilometer getestet – sowohl auf der Straße als auch auf Trail-Abschnitten und bei verschiedenen Intensitäten. Dadurch würde ich sagen, dass der Schuh meiner Meinung nach weniger für richtig schnelle Einheiten oder extrem lange Distanzen gemacht ist.

Viel eher sehe ich ihn bei Leuten, die gelegentlich Trails laufen, gerne zwischen Straße und Gelände wechseln oder generell mit dem Trailrunning anfangen möchten. Genau dafür bietet der Schuh meiner Meinung nach eine richtig gute Mischung aus Komfort, Stabilität und Flexibilität. Vor allem das angenehme Laufgefühl macht echt Spaß und sorgt dafür, dass man auch auf verschiedenen Untergründen gerne unterwegs ist. Gleichzeitig eignet sich der Schuh aber auch super für kürzere Wanderungen oder längere Spaziergänge, weil er selbst nach mehreren Stunden noch angenehm zu tragen ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men

Fazit: Der Mammut Aenergy Trail All Mountain Low hat bei mir vor allem dadurch einen positiven Eindruck hinterlassen, dass er sich insgesamt einfach sehr rund anfühlt. Besonders der Aufbau mit dem Innenschuh, die bequeme Passform und die gelungene Mischung aus Stabilität und Flexibilität haben mir richtig gut gefallen.

Aber auch die griffige Außensohle, auf die man sich bergauf wie bergab verlassen kann, und der angenehme Sitz am Fuß finde ich wirklich sehr gelungen. Dazu wirkt das Design sehr sportlich, ohne übertrieben auffällig zu sein – was mir persönlich besonders gefällt. Insgesamt ist Mammut hier ein wirklich vielseitiger und angenehm zu tragender Trailschuh gelungen, den ich auch aufgrund seines vergleichsweise fairen Anschaffungspreises absolut empfehlen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men


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Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men


Von OUTSIDEstories getestet: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low – Trailrunningschuh men
Leichte Aluminium-Teleskopstöcke mit sehr gutem Preis.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Einfache Bedienung
  • Langer Schaumstoffgriff - Möglichkeiten zum Umgreifen
  • Verschiedene mitgelieferte Teller
  • Leicht und kleines Packmaß
  • Einfache Bedienung

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der letzte Schnee schmilzt bald und damit startet Richtung Sommer auch die Wander- und Trekkingsaison. Ein neues Modell an Stöcken bietet die Firma C.A.M.P. mit dem „Laser ADJ W“, also dem Damenmodell des „Laser ADJ“. Ich durfte die Stöcke in den letzten Wochen auf unterschiedlichen Touren testen und berichte euch hier über meine Erfahrungen. 

Die Stöcke gibt es, wie gesagt, als Herren- und Damenmodell, wobei sie sich lediglich farblich sowie in der Größe unterscheiden. Das Damenmodell reicht bis 125 Zentimeter, das Herrenmodell bis 135 Zentimeter. Somit betrifft dieser Testbericht beide Modelle gleichermaßen. Die „C.A.M.P. Laser“ sind Trekkingstöcke, die sehr schlicht gehalten wurden und trotzdem mit einer durchdachten Konstruktion überzeugen. C.A.M.P. setzt hier auf ein reduziertes Konzept ohne unnötige Spielereien, kombiniert dieses aber mit praktischen Details, die am Berg tatsächlich einen Unterschied machen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke

 

Steckbrief

  • Modell: CAMP Laser ADJ W
  • Einsatzbereich: Wandern, Trekking, alpine Touren
  • Material: Aluminium
  • Verstellbereich: 105–125 cm (Damenmodell)
  • Packmaß: 41 cm
  • Gewicht: ca. 400 g pro Paar
  • Besonderheiten: faltbar, verschiedene Telleroptionen, langer EVA-Schaumstoffgriff, Rotating-Lock-System
  • Erhältlich als Damen- und Herrenmodell
  • Preis: erhältlich ab 80 Euro 

Konstruktion und Material
Schon beim ersten Auspacken machen die Laser einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Design wirkt modern und sportlich, gleichzeitig aber angenehm schlicht. Die dreiteilige Aluminiumkonstruktion vermittelt ein stabiles Gefühl, ohne klobig zu wirken. Aluminium bringt dabei für mich einen guten Mittelweg aus Robustheit und Gewicht mit sich. 

Die Stöcke wirken dadurch alltagstauglich und ausreichend stabil, auch wenn es einmal etwas ruppiger wird. Die Spitze besteht aus Carbid-Hartmetall und ist dadurch nochmals robuster. Gewichtstechnisch ist der faltbare Aluminiumstock von C.A.M.P. meiner Erfahrung nach im mittleren Bereich angesiedelt, wirkt dafür aber deutlich robuster als vergleichbare, leichtere Modelle, die oft aus Carbon bestehen. 

Das Gewicht liegt bei rund 400 Gramm pro Paar, der Durchmesser des mittleren Segments beträgt 15,8 mm. Das Innengehäuse des unteren Schafts besteht aus Polyamid, wodurch der Stock flexibler und strapazierfähiger sein soll. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke

Mechanismus 
Der faltbare Aluminiumstock ist mit einem 1,5 mm starken, polyamidummantelten Stahlkabel verbunden. Zusammengefaltet erreicht der Stock ein Packmaß von nur 41 cm und lässt sich in zwei Teile falten. Gleichzeitig kann er rasch von 105 bis 125 cm verstellt werden, mithilfe eines Clips mit Kunststoffhebel und Aluminiummanschette. Für das Festziehen der Sperrschraube wird kein Werkzeug benötigt, sondern dies funktioniert einfach durch das Drehen der Schraube. Die konischen Segmentverbindungen sorgen dabei für eine einfache und schnelle Montage. Kleine Druckknöpfe erleichtern zusätzlich das Lösen und Falten der Stöcke. Auch das minimalistische Verpackungsdesign passt gut zum reduzierten Gesamtkonzept. Ein Detail, das mir im Alltag besonders gefallen hat: Die eingestellte Länge bleibt erhalten, auch wenn man die Stöcke zusammenschiebt oder außen am Rucksack befestigt. Dadurch spart man sich das ständige Neueinstellen und kann die Stöcke bei Bedarf sofort wieder verwenden. Dann sind sie zwar etwas länger verstaut, das stört aber kaum.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Einstellschraube
eingestellte Stöcke

Tellervariationen 
Besonders praktisch finde ich, dass die Winterteller zusätzlich zu den Sommertellern montiert werden können. So braucht man weniger Zeit beim Wechseln und die Stöcke wiegen nur unwesentlich mehr. Dadurch muss man auch nicht ständig suchen, wo man die kleineren Teller verlegt hat, und wechselt sie automatisch auch öfter. 

So lassen sich die Stöcke sehr flexibel einsetzen, egal ob auf Wanderwegen im Sommer oder bei winterlichen Bedingungen. Genau solche Kleinigkeiten machen die Stöcke vielseitiger, ohne das Konzept unnötig kompliziert zu machen. Serienmäßig werden die Stöcke mit sogenannten Darttellern sowie Schutzkappen geliefert. 

Die Dartteller sind vor allem aufgrund ihrer platzsparenden Form sehr praktisch und bleiben deutlich seltener hängen. Im weichen Schnee hingegen versinken sie allerdings schneller. Mit den „Laser ADJ W“ von C.A.M.P. und den drei verschiedenen mitgelieferten Telleroptionen ist man für nahezu jede Situation bestens ausgestattet. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Spitze mit Winterteller

gesamter Zubehör
montierte Sommer- und Winterteller
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke

 

Handling
Die Verstellung des Stocks funktioniert angenehm einfach und intuitiv. C.A.M.P. setzt hier auf das sogenannte „Rotating Lock“-System, bei dem die Segmente durch Anziehen und kurzes Drehen fixiert werden. Das sorgt für eine sehr cleane Konstruktion ohne außen liegende Verschlüsse und funktioniert im Einsatz unkompliziert. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke

Griff und Ergonomie
Ein echtes Highlight ist der lange EVA-Schaumstoffgriff. Gerade im steilen Gelände kann man dadurch schnell bergseitig tiefer greifen, ohne ständig die Länge der Stöcke anpassen zu müssen. Das funktioniert sehr angenehm und macht die Handhabung unterwegs deutlich flüssiger.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
verlängerter Schaumstoffgriff

Auch die Schlaufen gefallen mir sehr gut. Normalerweise verwende ich Schlaufen eher selten und schneide sie bei vielen Stöcken sogar ab, weil sie oft zu breit oder störend sind. C.A.M.P. setzt hier jedoch auf sehr dünne und minimalistische Schlaufen, die kaum im Weg sind. Genau deshalb habe ich sie tatsächlich öfter verwendet als sonst. Zudem lassen sich die Schlaufen einfach verstellen. Die gesamte Ergonomie wirkt dadurch sehr aufgeräumt und funktional, nichts stört, nichts wirkt überladen. 

Schlaufen
Schlaufen

Einsatzbereich 
Die „C.A.M.P. Laser“ fühlen sich vor allem auf klassischen Bergtouren, Wanderungen und schnellen alpinen Unternehmungen zu Hause. Durch das kompakte Packmaß lassen sie sich problemlos am oder im Rucksack verstauen und fallen dort kaum auf. Besonders gelungen finde ich die Balance zwischen einfacher Konstruktion und sinnvoller Funktionalität. Die Stöcke konzentrieren sich auf das Wesentliche, bieten aber trotzdem genau die Features, die man im realen Einsatz tatsächlich braucht. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke

Verarbeitung
Die Verarbeitung ist insgesamt sehr sauber. Die einzelnen Segmente sitzen ordentlich ineinander, das Verstellsystem arbeitet zuverlässig und auch nach mehreren Touren zeigen die Stöcke bislang kaum Gebrauchsspuren außer wenige Kratzer. Positiv fällt außerdem auf, dass die „Laser -Stöcke“ trotz ihrer minimalistischen Bauweise keineswegs empfindlich wirken. Genau dieser Mix aus schlichter Konstruktion, praktischen Details und solider Verarbeitung macht die Stöcke für mich besonders interessant. 

Fazit
Bei den „Laser ADJ W“ handelt es sich um sehr gelungene Trekkingstöcke mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, verzichten auf unnötige Features und überzeugen genau dadurch im praktischen Einsatz. Besonders gefallen haben mir der lange Schaumstoffgriff, die angenehm unauffälligen Schlaufen sowie die einfache Verstellung. 

Dazu kommen die verschiedenen Teller und die praktische Lösung, dass die eingestellte Länge auch beim Verstauen erhalten bleibt. Wer einen schlichten, funktionalen und vielseitigen Trekkingstock sucht, bekommt mit den „C.A.M.P. Laser ADJ“ einen sehr gelungenen Begleiter für unterschiedlichste Touren am Berg.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: C.A.M.P. Women's Laser ADJ - Trekkingstöcke


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