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Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen


MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

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Test: OSPREY Talon 22 - Rucksack Herren


OSPREY Talon 22 - Rucksack Herren

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Test: OSPREY Tempest 22 - Rucksack Damen


OSPREY Tempest 22 - Rucksack Damen

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Test: CAMELBAK Rim Runner X22 - Rucksack Herren


CAMELBAK Rim Runner X22 - Rucksack Herren

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Test: CAMELBAK Rim Runner X28 - Daypack Damen


CAMELBAK Rim Runner X28 - Rucksack Damen
Laufen wie auf Wolken :)
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Luftig
  • Rollt toll ab
  • Gut klemmende Schnürriemen mit guter Länge
  • Sehr gute Dämpfung

NACHTEILE

  • Für meinen Fuß leider nicht optimal.

BEWERTUNG

Als OUTSIDEstories Produktscout bekam ich den Brooks Glycerin Max 2 zum Testen zur Verfügung gestellt. Als Gelegenheitsläufer, der ansonsten auch auf Brooks Schuhen unterwegs ist, interessierte mich dieser Schuh besonders. Meine Läufe sind keine Trainings für Wettkämpfe, sondern dienen eher der allgemeinen Fitness. So laufe ich meist um die 10km und orientiere mich an einem Schnitt von 5:00 bis 5:30 min/km. Bei trockenem Wetter biege ich gerne auch mal in den Wald ab und laufe dort befestigte Wege, ansonsten bin ich auf dem Asphalt unterwegs. Unter diesen Voraussetzungen stand mein Test des Brooks Glycerin Max 2. 

 

Draufsicht

 

Bei meinem ersten Lauf bemerkte ich bereits, dass der Schuh mich nochmals stärker unterstütze, als mein bisheriger Schuh. Der Lauf wirkte auf mich nochmals etwas runder und angenehmer. Ohne das Tempo gewollt zu pushen, stieg der Schnitt etwas, ohne eine größere Ermüdung. 

Ich war schon versucht zu sagen, dass dieser Schuh mein neuer Laufschuh wird. Jedoch stellte sich nach einigen Kilometern die erste Blase ein, der ich zuerst keine zu große Bedeutung zumaß. Auf weiteren Läufen und schließlich auch beim Gehen mit dem Schuh zeigte sich das Problem, welches regelmäßig wieder Blasen erzeugte. 

Mein Fuß ist sehr platt, was wohl aus einem Senkfuß, der bereits in meiner Kindheit festgestellt wurde, hervorgerufen wurde. Durch den so sehr platten Auftritt neige ich das zu, nach innen zu kippen. Aufgefallen ist das besonders bei diesem Schuh meiner Frau, als wir eine gemütliche Runde spazierten. Der Spann liegt dabei im innen liegenden Mesh und kann sich nicht richtig abstützen. Durch die recht weiche Schuhsohle kippt der Fuß etwas stärker, als bei anderen Schuhen nach innen ein. Die Folge ist eine Blasenbildung im Bereich der inneren Zehengrundgelenke beider Füße. 

Das ist ein individuelles Grundproblem meinerseits, bzw. der Menschen, die ähnliches Probleme mit ihren Füßen haben. Die Stütze für die Füße fehlt mir einfach und obwohl das sich das Laufen gut anfühlt, führt es immer wieder zu den Problemen. Prinzipiell ist der Schuh gut konzipiert und wird für viele Menschen gut passen!

 

beim Laufen

 

Die Schnürung ist durch dicke Schnürriemen mit einer sehr passenden Länge und einem langen Einstellbereich perfekt. Der Schuh lässt sich gut an den Fuß anpassen und sitzt dadurch sehr gut, ohne zu drücken. Die Zunge sitzt ebenfalls angenehm und dadurch, dass sie etwas weich gepolstert ist, drückt nichts. 

 

Schnüren

 

Der Schuh ist gut belüftet. Mesh-Material lässt genügend Luft an den Fuß, im Umkehrschluss aber auch Wasser, sofern es nass wird. Ich würde den Schuh nur bei trockenem Wetter tragen. 

 

luftiges Mesh

 

Der Fersenbereich schließt nach oben mit einer stabilen, aber weichen Kante ab. So gelingt auch das Anziehen problemlos. Durch etwas Verspannung in diesem Bereich scheuert der Schuh bzw. die Kante nicht an der Achillessehne. Ein kleiner reflektierender Patch hinten am Schuh hilft, auch im Dunkeln etwas gesehen zu werden.

 

Fersenbereich
Reflektor

 

Die Laufsohle hat hervorragenden Grip auf festen Untergründen. Sie ist nicht stark profiliert, aber mit einem feinen, weichen Rillenprofil ausgestattet, welches gute Haftung vermittelt. Für Trail-Läufe ist der Schuh nicht geeignet, harte Waldwege hingegen ließen sich ebenfalls gut laufen. 

 

Laufsohle

 

Wie das Seitenprofil des Schuhs bereits vermuten lässt, dämpft die Sohle seeeeehr gut. Das macht sie aber nicht undefiniert oder wabbelig, sondern sehr gut definiert mit der Stütze in die richtige Richtung. Das Abdrücken, sowie das Aufkommen fühlen sich einfach gut an. Das krasseste Gefühl stellt sich dann ein, wenn man nach einem Lauf langsam ausgeht. So muss es sich anfühlen, wenn man auf Wolken geht, einfach nur herrlich. :)

 

Seitenansicht

 

Würden meine Füße nicht zum Knicken neigen, würde ich diesen Schuh gerne bei jedem Lauf tragen. Er vermittelt mir mehr Energie, längere Ausdauer und ein gutes Laufgefühl (abgesehen von den Blasen).

 

Die Erfahrung bei Brooks hat bei mir gezeigt, dass ich die Schuhe in einer halben Größe größer benötige, als ich normal trage. Normal bin ich mit 44 unterwegs, hier habe ich zu 44,5 gegriffen.

 

Eine UVP von 200,00 € finde ich stolz, aber auch im Vergleich in Ordnung. Im Handel bekommt man den Schuh auch mal bis zu 25% günstiger.

 

tolles Laufwetter

 

Fazit:

Ein toller Laufschuh mit dem Potential, noch mehr aus einem Lauf rauszuholen. Für runde Laufabläufe und eine Wahnsinnsdämpfung hat er alles Nötige an Board. 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Akzeptable Matratze für das leichte Camping/Trekking.
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Kompremierbarkeit
  • Preis

NACHTEILE

  • Isolationsschicht
  • Materialstärke Pumpsack
  • Nachhaltigkeit

BEWERTUNG

Grand Canyon Hance 8.0 M Pro

In meinem heutigen Test möchte ich mich mit der Grand Canyon Hance 8.0 beschäftigen. Diese habe ich von Outside Stories für einen Testzeitraum von sechs Wochen zur Verfügung gestellt bekommen. 

Die Hance 8.0 ist in den Bereich des UL-Campings/Trekking einzuordnen und eignet sich durch einen R-Wert von 5 auch für alpine Wintertouren.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte

 

Zum Hersteller: 

Grand Canyon gehört zur dänischen Outdoor-Gruppe Nordisk mit deren Hauptsitz in Silkeborg in Dänemark. Das Unternehmen existiert bereits seit den frühen 1990er Jahren und bietet Produkte im Bereich Familiencamping und Einsteiger-Outdoorequipment an.

Ich muss gestehen, dass mir die Herstellerrecherche dieses Mal etwas schwerer gefallen ist, da es zum Hersteller Grand Canyon recht wenige Informationen gibt.

Ob Grand Canyon die gleichen Nachhaltigkeitsstandards befolgt, die über die Nordisk Group beworben werden, konnte ich nicht herausfinden. 

Ich konnte keine öffentlich einsehbaren Nachhaltigkeitsberichte oder Nachhaltigkeitsstrategien finden. Auf der Website findet man lediglich Angaben darüber, dass Qualitätskontrollen der Produkte stattfinden.

Die Produktion erfolgt im asiatischen Raum und auch das von mir getestete Produkt ist „Made in China“.

Hier gibt es aus meiner Sicht starken Nachholbedarf, da sich Marktkonkurrenten deutlich abheben.

 

Zum Produkt: 

Die Grand Canyon Hance 8.0 ist in den Bereich des ultraleicht Camping und Trekking einzuordnen und eignet sich durch einen R Wert von 5 (laut Herstellerangaben) theoretisch auch für alpine Wintertouren.  

Ich habe die Hance 8.0 in der Größe M und der Farbe Misty Blue erhalten. Das Produkt gibt es auch noch in der Größe L (198x63cm).

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte

 

Hardfacts:

Maße: 185 x 55 cm

Höhe: 8 cm  

Gewicht: 680 Gramm

Packmaß: 24 x 11 cm

Material: Polyester 20D Ripstop

Füllung: Reflektionsfolie

Packsack: Polyester

Im Lieferumfang: Reparaturset

 

Aufblasen/ Leeren der Matratze:

Die Matratze verfügt über ein Schnellablassventil, über das die Matratze vollständig geleert werden kann. Das Ablassventil ist kein Einwege-Ventil, wodurch auch immer ein bisschen Luft in der Matratze verbleibt. Das fällt vor allem beim Zusammenpacken auf, da so natürlich schwer das minimale Packmass erreicht werden kann.

Das Aufblasen ist sehr angenehm und erfolgt über ein Ventil, welches sowohl mit dem Mund als auch mit dem mitgelieferten Packsack aufgeblasen werden kann. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte

Der Packsack verfügt über einen passenden Aufsatz und kann an die Matratze angeschlossen werden. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte

Die Matratze ist durch 10 Verwendungen des Packsacks vollkommen aufgepumpt. 

Der Packsack besteht nach meinem Empfinden aus dem gleichen Material wie die Matratze selbst.

Genaue Angaben dazu gibt es nicht.

Bei einem 20 D Polyester Material handelt es sich um ein sehr dünnes Material. 

Das Aufpumpen auf sauberem Boden und auf Zeltböden ist kein Problem. Dünnes Material ist natürlich sehr beschädigungsanfällig und ich könnte mir vorstellen, dass das Aufpumpen auf z. B. Waldboden oder steinigem Grund schwierig ist. Eine weitere Schwierigkeit könnte der Kontakt mit scharfen oder spitzen Gegenständen beim Transport im Rucksack sein.

Wenn der Pumpsack durch Beschädigungen kleine Löcher aufweist, ist die Nutzung nur noch beschränkt möglich.

Auch das mitgelieferte Reparaturset ist natürlich eher für die Matratze selbst gedacht als für den Pumpsack.

 

Liegekomfort:

Den Liegekomfort finde ich angenehm. Nach meinem Geschmack dürfte sie etwas breiter sein, um noch bequemer zu liegen, aber wir sind hier ja nicht im Komfort-Campingbereich. Die Matratze verfügt über ein Kammer-Design und erreicht im aufgeblasenen Zustand eine Dicke von 8 cm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte

Laut Herstellerdatenblatt kommt man im aufgeblasenen Zustand weder im Liegen noch im Sitzen an den Boden.

Ich hatte während meines Tests einen etwas anderen Eindruck. Im Liegen war das Ganze kein Problem, beim Aufrichten habe ich den Boden dann aber doch durchgespürt. 

 

Isolierleistung:

Die Hance 8.0 wird mit einem R-Wert von 5 beworben. Das entspricht einer Temperaturtoleranz von -16 Grad Celsius Bodentemperatur. Solche Temperaturen erreicht man nur in nördlichen Gefilden oder im alpinen Bereich. Bei der Isolierung handelt es sich um Reflektionsfolie. Diese kann man durch das geöffnete Auslassventil sehen. 

Beim Öffnen des Auslassventils kommt einem diese Folie auch etwas entgegen und muss zurück in die Matratze gestopft werden.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro – Schlafmatte
 

Die Folie sieht der eines Erste- Hilfe-Sets sehr ähnlich.

Ich konnte die Matte aufgrund der aktuellen Temperaturen natürlich nicht unter den angegebenen Extrembedingungen testen, würde mich jedoch aufgrund meines Eindrucks von Isolationsfolie nicht darauf verlassen.

Weitere Informationen über die Funktionsweise der Isolationsschicht konnte ich online nicht finden.

 

Preis:

Die Hance 8.0 bekommt man für einen Preis zwischen 100 und 120€, was ich als OK empfinde. Das Produkt ist trotz des hohen R-Werts, was es natürlich zumindest von den Daten auszeichnet, preislich nicht zu hoch angesetzt.

 

Fazit:

Es gibt Produkte, die man auspackt und die einen einfach direkt umhauen. Die Matte von Grand Canyon ist keines dieser Produkte. Ich hatte direkt dieses eine Gefühl: "Na, ich weiß ja nicht.” Und dieses Gefühl hat sich dann auch in meinem weiteren Test nicht aufgelöst. Die Internet-Recherche zum Produkt und auch zum Unternehmen lief schwierig. Das Produkt ist nicht mal auf der Herstellerwebsite repräsentiert.

Als Nächstes ist mir beim Auspacken dieser extrem dünne Pumpsack in die Hände gefallen. Dass es sich um Ripstop Material handelt, ist ja schön und gut, aber ich will gar nicht erst Löcher in meinem Pumpsack haben. Das würde meiner Meinung nach besser durch festeres Material verhindert werden.

Beim Ablassen der Luft kommt einem die Isolationsfolie entgegen, die man dann ein Bisschen zurückstopfen muss. Auch irgendwie nicht so schön.

Für die Matte spricht die gute Komprimierbarkeit des Produkts sowie meiner Meinung nach der Preis. Wobei man bei der Komprimierbarkeit nicht vergessen darf, dass es keinen Einweg-Ablass gibt, also immer ein bisschen Luft in der Matte zurückbleibt. Für kurze Camping/ Trekking Ausflüge unter normalen klimatischen Bedingungen würde ich die Matte schon mitnehmen.

Wenn es jedoch ans Eingemachte geht, sollte man sich vielleicht noch nach Alternativen umschauen.

Aufgrund der vielen Aspekte, die mich zum Nachdenken anregen, bekommt die Matte von mir 3 von 5 Sternen.

 

Würde ich die Matte weiterempfehlen? Die Matte ist für normale Ausflüge okay. Einem Freund würde ich sie dennoch nicht weiterempfehlen.

Würde ich mir die Matte selbst kaufen? Nein 

 

Danke fürs Lesen

Gruß Gaudi 



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Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro - Schlafmatte


Test: GRAND CANYON Hance 8.0 M Pro - Schlafmatte
Großes Zelt für die ganze Familie mit tollem Licht-Ambiente!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr geräumig
  • Hochwertig
  • Integriertes Lichtsystem
  • Gut belüftet
  • Solides Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE


BEWERTUNG

Über mich und den Test

Ich zelte seit Jahren regelmäßig und habe dabei schon einiges erlebt. Vom kleinen Einmannzelt bis hin zum geräumigen Fünfpersonenzelt war schon alles dabei, und auch die Bedingungen waren vielfältig. Ob bei knapp null Grad auf einer Herbsttour oder bei sommerlichen 30 Grad auf dem Campingplatz, ich kenne beide Extreme gut und weiß, worauf es bei einem Zelt wirklich ankommt.

Das Birdland 4 TC wollte ich eigentlich auf einem langen Campingwochenende ausgiebig testen. Die Lieferung verzögerte sich allerdings um rund einen Monat und kam damit zu spät für den geplanten Urlaub. So blieb mir nur der Garten als Testgelände. Das klingt zunächst nach einer Einschränkung, ist es aber nur bedingt. Für eine gründliche Prüfung von Aufbau, Verarbeitung, Raumgefühl und Details ist das völlig ausreichend, und genau das habe ich gemacht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
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Über Outwell

Outwell ist eine dänische Campingmarke und gehört zum Unternehmen Oase Outdoors, das 1984 von Mogens Arens gegründet wurde. 1995 entstand Outwell als eigenständige Marke, mit dem Ziel, hochwertige Zelte speziell für Familien und Komfortcamper zu bauen. Heute ist Oase Outdoors mit seinen drei Marken Outwell, Easy Camp und Robens auf über 45 Märkten vertreten. Entwickelt wird in Dänemark, produziert in Asien.

Produktdaten

  • Zelttyp: Dreiraum-Tunnelzelt
  • Personen: 4
  • Farbe: Sand
  • Gestänge: PowerTec Fiberglas (quadratische Segmente)
  • Aufbauart: Überzelt zuerst oder gemeinsam mit Innenzelt
  • Aufbauzeit: 16 Minuten (bezugsfertig in 7 Minuten)
  • Überzelt: Outtex® Airtech, 65 % Polyester / 35 % Baumwolle, 210 g/m²
  • Innenzelt: 65 % Polyester / 35 % Baumwolle
  • Boden Innenzelt: PU-beschichtetes Polyester-Taftgewebe
  • Zeltboden: Wasserdichtes Polyethylen mit doppelter Beschichtung
  • UV-Schutz: UPF 50+
  • Stehhöhe: 190 cm (Innenmaß 180 cm)
  • Gesamtlänge: 450 cm (mit ausgezogenem Vordach 530 cm)
  • Breite: 260 cm
  • Wohnbereich: 180 cm tief
  • Vordach: 85 cm tief
  • Schlafkabinen: 2 x 120 cm breit, jeweils 215 cm lang
  • Gewicht Zelt: 19,5 kg
  • Gewicht Gestänge: 9,5 kg
  • Packmaß Zelt: 78 x 39 x 32 cm
  • Packmaß Gestänge: 77 x 34 x 12 cm
  • Lieferumfang: Heringe, Reparaturset, 5 Haken für HookTrack

Erläuterung der Produktdaten

Outtex® Airtech ist das eigene Gewebematerial von Outwell für das Außenzelt. Es kombiniert 65 % Polyester mit 35 % Baumwolle zu einem sogenannten Polycotton-Gewebe. Der Baumwollanteil sorgt dafür, dass das Material atmet und Feuchtigkeit reguliert, was Kondensation im Inneren deutlich reduziert. Gleichzeitig bringt Polyester Stabilität und Wasserbeständigkeit mit. Das Ergebnis ist ein Stoff, der sich vom Raumklima her deutlich angenehmer verhält als reines Synthetik-Gewebe.

PowerTec-Gestänge bezeichnet das hauseigene Fiberglas-Stangensystem von Outwell. Die Besonderheit liegt in den quadratischen Querschnitten der Segmente, die im Vergleich zu runden Stangen eine höhere Steifigkeit und Stabilität bieten.

UPF 50+ ist der höchste Wert im UV-Schutzstandard für Textilien. Er bedeutet, dass weniger als 2 % der UV-Strahlung durch das Material dringt. Für ein Zelt, das bei sommerlichen Bedingungen im Dauereinsatz steht, ist das ein relevanter Wert.

HookTrack ist ein Schienensystem im Inneren des Zeltes, an dem sich mitgelieferte Haken einhängen lassen. Darüber können Lampen, Organizer oder andere Accessoires flexibel befestigt werden.

PU-beschichtetes Polyester-Taftgewebe beim Innenzeltboden bedeutet, dass der Stoff mit einer Polyurethanschicht versehen ist, die ihn wasserdicht macht und gleichzeitig robust hält.

Polyethylen mit doppelter Beschichtung beim Zeltboden ist ein besonders robustes und wasserdichtes Bodenmaterial, das auch feuchtem Untergrund standhält.

Aufbau

Der Aufbau folgt einem Schema, das die meisten Camper kennen. Zeltkörper ausbreiten, drei Stangen einfädeln und spannen, Heringe setzen, dann die vierte und letzte Stange für den Türbogen einsetzen und anschließend die restlichen Heringe und Abspannseile fixieren. Das war es im Wesentlichen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt

Größtenteils ist das alleine machbar. Beim Einfädeln der Stangen ist eine zweite Person aber durchaus hilfreich, damit die Stangen besser durchrutschen. Beim Spannen der Stangen ist sie dann fast schon nötig, da man da an zwei Enden gleichzeitig arbeitet. Im absoluten Notfall geht es sicher auch alleine, empfehlenswert ist es aber nicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt

Der erste Aufbau hat erwartungsgemäß etwas länger gedauert. Danach lag ich sowohl beim Auf- als auch beim Abbau bei knapp 12 Minuten, und wer sich beeilt, dürfte das noch unterbieten. Die Herstellerangabe von 16 Minuten ist also realistisch, eher sogar etwas konservativ. Eine Aufbauanleitung liegt dem Zelt bei und hängt direkt im Beutel.

Materialqualität und Verarbeitung

Das Material macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Outtex Airtech Gewebe des Überzelts fühlt sich deutlich robuster und wertiger an als das typische dünne Synthetik-Material vieler Konkurrenzprodukte. Man merkt dem Stoff an, dass er etwas aushält.

Auch die Nähte und Reißverschlüsse überzeugen. Alles ist sauber verarbeitet, nichts wirkt billig oder fragil. Die Fenster bestehen wie bei den meisten Zelten dieser Klasse aus transparentem Kunststoff, was vollkommen üblich und funktional ist.

Das PowerTec-Gestänge fügt sich solide zusammen und wirkt robust, hat dabei aber eine angenehme Flexibilität, die beim Spannen hilft und gleichzeitig Stabilität bei Wind gibt. Die mitgelieferten Heringe sind ebenfalls hochwertig. Sie biegen sich nicht, selbst wenn man sie mit etwas Nachdruck in den Boden treibt.

Der Zeltboden ist robust, wasserdicht und eingenäht, was bedeutet, dass keine separate Unterplane nötig ist. Gerade auf feuchtem Untergrund ist das ein echter Vorteil und spart zusätzliches Gewicht und Aufwand.

Insgesamt hinterlässt die Materialqualität den Eindruck, dass hier nicht an den falschen Stellen gespart wurde.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
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Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt

Raumgefühl und Wohnbereich

Mit 190 cm Stehhöhe kommt man als erwachsene Person gut zurecht. Mit 1,80 m hatte ich im Wohnbereich keinerlei Probleme aufrecht zu stehen und mich frei zu bewegen. In den Schlafkabinen ist das naturgemäß nicht mehr möglich, was aber bei einem Tunnelzelt dieser Bauart völlig normal und im Alltag kaum ein Problem ist.

Der Wohnbereich selbst ist wirklich großzügig. Tisch, Stühle, Kühltruhe und Taschen fanden alle gleichzeitig Platz, ohne dass es eng wurde. Für vier Personen ist das mehr als ausreichend, und wer es drauf anlegt, kann den Wohnbereich auch für eine größere Gruppe nutzen.

Das Vordach mit seinen 85 cm Tiefe ist ein nettes Extra für den Eingangsbereich. Es schützt beim schnellen Rein- und Rausgehen und gibt dem Eingang eine gewisse Struktur. Als vollwertiger Unterstand bei starkem Regen oder als Abstellfläche ist es allerdings zu flach.

Die sandtonige Farbe des Überzelts tut ihr Übriges. Das Innere wirkt hell und freundlich, was dem Raumgefühl merklich zugutekommt.

Schlafkabinen

Die beiden Schlafkabinen sind jeweils 120 cm breit und 215 cm lang, was für zwei Personen mit Schlafsäcken gut ausreicht. Eng wird es nicht, solange man keine überdimensionierten Isomatten mitbringt.

Ein echtes Highlight ist die Verdunkelung. Selbst bei Tageslicht ist es in den Kabinen angenehm dunkel, was für alle, die morgens nicht von der Sonne geweckt werden wollen, ein klarer Vorteil ist. Nachts sowieso.

Die Belüftung über die Netzstofföffnungen funktioniert solide. Bei rund 20 Grad in der Nacht war die Temperatur in den Kabinen angenehm, ohne dass es stickig wurde.

Die Trennwand zwischen den beiden Kabinen lässt sich abnehmen, was flexibel ist. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, kann die Kabinen so zusammenlegen oder getrennt halten, je nach Bedarf.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
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Belüftung und Klimaverhalten

Das Zelt ist rundum gut belüftet. Alle Schlafkabinen haben Lüftungsnetze, die vordere Tür verfügt über ein vollständiges Netzpanel, und auch an den Seiten sowie hinten gibt es Belüftungsöffnungen. Das Zusammenspiel funktioniert gut.

Besonders positiv fällt die geringe Kondensation auf. An der Innenseite des Überzelts hat sich kaum Feuchtigkeit gesammelt, was beim Polycotton-Material von Outtex Airtech nicht überrascht. Der Baumwollanteil reguliert Feuchtigkeit spürbar besser als reines Polyester, und genau das merkt man morgens beim Aufwachen. Wer schon mal in einem günstigen Synthetik-Zelt geschlafen hat und morgens eine tropfnasse Innenseite vorgefunden hat, weiß den Unterschied zu schätzen.

Wettertauglichkeit

Schlechtes Wetter hatte ich leider keines, das Zelt hat sich also erfolgreich gedrückt. Den Praxistest bei Regen holt es beim nächsten Campingtrip nach, ob es will oder nicht.

Funktionalität und Details

Die Netztaschen in den Schlafkabinen sind praktisch und griffbereit, ein Feature das man aus vielen Zelten kennt und das trotzdem immer wieder nützlich ist.

Die Eingänge sind alle großzügig geschnitten und lassen sich problemlos mit einer Hand öffnen, was besonders nachts angenehm ist, wenn man sich nicht erst umständlich durch enge Reißverschlüsse kämpfen will.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt

Das integrierte Outwell Light System ist aber das eigentliche Highlight. Es lässt sich in drei Stufen dimmen, kann bei Bedarf richtig hell werden und schafft gleichzeitig eine sehr angenehme Atmosphäre im Zelt. Der Anschluss läuft über USB-C, und der Zugang zur Anschlussöffnung ist über einen eigenen Reißverschluss auf der Seite gelöst, was durchdacht und sauber umgesetzt ist. Wer abends noch gemütlich zusammensitzt, wird das System lieben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Birdland 4 TC – Familienzelt
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Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Preis von knapp 800 Euro ist das Birdland 4 TC kein Schnäppchen. Wer aber weiß, was er kauft, bekommt ein Zelt das in Verarbeitung, Material und Ausstattung auf ganzer Linie überzeugt. Das Polycotton-Material, das stabile PowerTec-Gestänge, die durchdachten Details und das integrierte Light System rechtfertigen den Preis für alle, die regelmäßig auf dem Campingplatz unterwegs sind und dabei nicht auf Komfort verzichten wollen.

Wer geduldig ist, findet das Zelt gelegentlich auch unter dem UVP, was das Preis-Leistungs-Verhältnis noch einmal deutlich verbessert.

Insgesamt ist das Birdland 4 TC eine klare Empfehlung für Familien und Komfortcamper, die ein langlebiges und durchdachtes Zelt suchen, das auch nach vielen Saisons noch gut aussieht und funktioniert.



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OTWELL Birdland 4TC - Test