Damenregenjacke die auch 200% leistet.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Wasserdicht bis 20.000mm
  • Atmungsaktiv bis 20.000 g/m²/24h
  • Helmtauglich
  • Dry Q Technologie
  • Pitzips
  • Geringes Gewicht

NACHTEILE

  • Vorteil: 3-lagig
  • Vorteil: viele Taschen
  • Preis

BEWERTUNG

Griast eich!

Heute stelle ich euch mal sozusagen das Gegenstück zu meiner Sherpa AngTharkay Regenjacke vor. Nämlich auch eine Regenjack nur für Frauen und von Mountain Hardwear. Genauer gesagt die Mountain Hardwear Sharkstooth. Ihr wisst ja bereits wie ich zu coolen Farben im Sport stehe, hier wieder eine hammer Farbe wie ich finde! Besonders mit den gelben Reißverschlüssen wurde hier ein super Kontrast geschaffen.

Auch die Kapuze dieser Jacke ist wieder Helmtauglich, dies ist glaub ich im höherpreisigem Segment normal so, denn die Jacke ist ja dann auch auf mehr ausgelegt als nur zum Spazieren gehen. Ohne Helm verfügt die Kapuze über drei Gummizüge mit der man sie ganz individuell dem Kopf anpassen kann. Auch das einstellbare Schild trägt dazu bei, dass sich die Kapuze passgenau einstellen lässt.

Die Jacke ist mit jeweils einem Reißverschluss untern den Achseln ausgestattet, den sogenannten „Pitzips“. Wird es einem zu heiß unter der Jacke kann man diese einfach öffnen und es zieht angenehm am Oberkörper durch. Man kann diese auch auflassen, wenn es regnet solange man nicht die Arme in die Lüfte streckt.

Die Jacke verfügt über jeweils drei Taschen an der Außenseite und drei Stück in der Innenseite. An der Außenseite sind natürlich alle mit einem wasserdichten Reißverschluss versehen, wie das so üblich ist sind diese etwas schwergängiger. Zwei größere Taschen befinden sich an den Hüften, eine kleinere an der Brust. Auf der Innenseite hat man auf Höhe der Hüfttaschen Netze, in die man schnell und einfach Sachen unterbringen kann. Für wichtigere Sachen gibt es eine Reißverschlusstasche etwas höher gelagert. Beim Hauptreißverschluss findet man einen Kinnschutz.

Ganz unten an der Jacke befinden sich auf jeder Seite ein Zipper mit denen man die Jacke an den Hüften enger schnüren bzw. anpassen kann.

Kommen wir nun zu einem der wichtigsten Punkte einer Hardshelljacke, die Wasserdichtigkeit und die Atmungsaktivität. Die Sharkstooth ist eine dreilagige Regenjacke. Die verwendete Membran-Technology von Mountain Hardwear nennt sich Dry Q. Das besondere an der Dry Q Technology ist, dass nicht wie etwa bei Gore-Tex der Körper erst eine bestimmte Temperatur erreichen muss, dass die Atmungsaktivität beginnt, sondern die Atmungsaktivität jederzeit stattfindet. Die Atmungsaktivität ist mit 20.000 g/m²/24h und die Wasserdichtigkeit auch mit 20.000mm Wassersäule gegeben. Diese Werte sind für anstrengende Wanderrungen oder sportliche Aktivitäten bestens geeignet. Zusätzlich sind alle Nähte im inneren getaped und diese tapes halten auch gut nach dem Waschen. Das faszinierende an diesen Hardshelljacken finde ich, wie schon die erste von drei Schichten das Wasser komplett abperlen lässt, erst wenn die Imprägnierung der ersten Schicht aufgebraucht ist würde die zweite eigentliche Schicht zum Zuge kommen. Aber schön die Imprägnierung erneuern damit es keinen „Wet-Out“-Effekt gibt.

Zum Gewicht kann man sagen, dass es für eine ordentliche Hardshell total in Ordnung ist mit 493 Gramm. Sie ist also leicht und kann auch super in einem Rucksack bei nicht gebrauchen verstaut werden.

Der Preis ist wie das Gewicht noch im Rahmen mit 359 €. Teilweise gibt es sie auch heruntergesetzt, aber dann eher Größen, die Frauen nicht so oft tragen.

Fazit: stylische Regenjacke die zu 200% leistet und einen nicht schwitzen bzw. im Stich lässt.

Pfiats eich!



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Super Uhr für ambitionierte Sportler. Es ist immer Verlass auf die Uhr und die Werte stimmen sehr genau. Die Akkulaufzeit ist hervorragend. Hatte noch nie Probleme mit der Uhr
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute Akkulaufzeit
  • Viele Funktionen
  • Messwerte sehr genau
  • Bequemes Tragen

NACHTEILE

  • Kein Skitouren- Modus
  • Keine Kartenfunktion

BEWERTUNG

GPS-Multisportuhr mit Pulsmessung am Handgelenk

integrierte Herzfrequenzmessung
kratzfestes Saphirglas
robustes Gummiarmband
Smartwatchfunktion
Fitnesstracker
hochempfindlicher GPS-Empfänger
Tracknavigation
voreingestellte Profile
WLAN
Ant+ kompatibel

Die Uhr hält was sie verspricht!  Die Herzfrequenzmessung ist relativ genau; bei starker behaarung am Handgelenk werden die Werte oft verfälscht als ich mir dort die Haare rasierte passte es gut! Wichtig ist auch die Uhr eng am Handgelenk zu trangen sonst stimmen die Werte ebenfalls nicht. Die einzigen Dinge die mich stören ist, dass es keinen Skitourenmodus gibt und die Uhr beim Anziehen oder Ausziehen der Jacke oft stört. 



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Schnell und einfach verstellbare Standplatzschlinge
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Schnell und einfach verstellbar von 15 cm bis 95 cm

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der Petzl Adjust ist ein Verbindungsmittel zur Selbstsicherung am Standplatz. Er überzeugt dadurch, dass er schnell und einfach in der Länge zwischen 15 cm und 95 cm verstellt werden kann. Die Befestigung erfolgt ganz einfach mittels Ankerstich am zentralen Anseilring des Klettergurtes.



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Super bequemer und trotzdem relativ leichter Sitzgurt, der sich mit dem Petzl Top schnell zu einem vollwertigen Gurt aufrüsten lässt.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Bequem
  • Gute Passform
  • Breite Beinschlaufen
  • Befestigungsmöglichkeit Caritool Gerätehalter
  • Seitliche Halteösen
  • Leicht

NACHTEILE

  • Hinteren Materialschlaufen etwas schlecht zu erreichen

BEWERTUNG

Ich benutze diesen Gurt bei der Bergwacht. Er bietet uns ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis da einerseits als Sportklettergurt geeignet ist aber durch die breite Polsterung auch bei längerem Hängen bequem ist. Ebenfalls vorteilhaft ist das der Gurt in Verbindung mit dem Petzl Top einen vollwertigen Gurt darstellt.



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Gelungener MTB Helm mit durchdachten Features und guter Belüftung.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • gute Belüftung
  • GoPro Mount
  • gute Einstellbarkeit
  • Visier mit Rasterung
  • Design
  • super Service

NACHTEILE

  • aufgeriebene Polster nach kurzer Zeit

BEWERTUNG

Das Biken begeistert mich seit letztem Jahr immer mehr. Mit der Zeit merkte ich, dass mein damaliger Helm etwas zu groß war, da ich ihn ohne zu öffnen einfach nach hinten über den Kopf schieben konnte. Das sollte bei einem Fahrradhelm nicht möglich sein, da er somit bei einem Sturz einfach vom Kopf geschoben werden könnte. 

Da sich mein Interesse Richtung Enduro/Trail bewegte, sollte es auch ein Helm aus diesem Segment sein. Der Schutz des Kopfes sollte eine hohe Priorität beim Biken haben. Daher beschränkte ich meine Suche auf Helme mit MIPS-System. Dieses erkläre ich weiter unten nochmal etwas. 

Design:

Wie viele andere MTB Helme bzw. Helme aus dem Segment Enduro und Trail zieht der Montaro MIPS am Hinterkopf etwas weiter herunter und besitzt einen verstellbaren Sonnenschirm. Große Lüftungsöffnungen garantieren eine gute Belüftung des Kopfes. Das funktioniert hervorragend. Farblich wurde auf hellblau mit neongelben Akzenten gesetzt. Das passt perfekt zu meinem Bike, welches eben diese beiden Farben hat.

Bei der Konstruktion des Helms handelt es sich um einen In-Mold Aufbau, also einer Polycarbonat-Außenschale mit einer aufgeschäumten, eingeklebten EPS-Innenschale. 

In den oberen Lüftungslöchern lässt sich perfekt eine Sonnenbrille bei Nichtgebrauch einschieben und stört so nicht.

Mit gewogenen 394g (mit GoPro Mount Grundplatte) weicht das Gewicht um 24g von der Herstellerangabe ab. Das stört mich nicht weiter, es sei aber angemerkt.

Anpassung:

Für meinen Kopf wählte ich Größe M mit einem Einstellbereich von 55-59cm. Mit ca. 58cm Kopfumfang liege ich gut in diesem Rahmen. Mir war wichtig, dass noch etwas Platz nach „oben“ ist, um im Winter auch ein Buff unter dem Helm tragen zu können. Die Einstellung geschieht über ein Drehrad hinten. Dieses lässt sich präzise drehen und rastet in feinen Abständen ein. Die Position wird sehr gut gehalten. 

Der Kinnriemen ist mit einer einfachen, aber sehr robust wirkenden Steckschnalle versehen. Auf einer Seite lässt sich die Länge des Riemens mittels einer Schlaufe anpassen, die in einem Gummi rückgeführt wird. Unterhalb des Ohrs kann die Aufspreizung des Riemens verstellt werden. Mit diesen Verstellmöglichkeiten konnte ich den Helm perfekt auf meinen Kopf anpassen. Natürlich muss man Helme immer anprobieren. Mir passt die Giro Form sehr gut, andere Helme hingegen wollten einfach nicht richtig sitzen. 

 

Polster:

Die Polster des Helms werden über einen Klettverschluss auf die MIPS-„Schale“ gesetzt. Somit lassen sie sich leicht herausnehmen und waschen. Insgesamt sind das nur drei Teile, die nur einen kleinen Teil des Helminneren ausfüllen, aber der Helm sitzt sehr gut.

Leider war bereits nach einigen Wochen das Polster an der Stirn etwas aufgerieben, sodass sich die äußerste geklebte Schicht leicht löste, wie auf dem Foto erkennbar ist. Giro reagierte daraufhin sehr schnell und sendete mir einen neuen Polstersatz zu. Somit ein sehr guter Service!

MIPS:

Herkömmliche Helme sind für statische Aufschläge konzipiert und können diese am besten aufnehmen. Statische Aufschläge sind Schläge die rechtwinklig, also gerade auf die Schale auftreffen. Da Stürze aber meist anders aussehen, wurde das MIPS System entwickelt, welches auch Rotationskräfte aufnehmen kann. Rotationskräfte entstehen, sobald ein Schlag eben nicht statisch einwirkt, sondern unter einem Winkel. Die Kräfte bauen sich dabei in unterschiedliche Richtungen ab. Um diese Kräfte nicht auf den Kopf einwirken zu lassen, sondern im Helm abzufangen hat ein MIPS-Helm eine dünne Innenschale, die über bewegliche Lager mit der Außenschale verbunden ist. Somit kann sich die Außenschale in geringem Rahmen unabhängig vom Kopf bewegen. 

Sonnenvisier:

Das Sonnenvisier ist in fünf Stufen rastbar und sehr weit nach oben klappbar. So kann auch eine große Google (wie Skibrille) darunter geschoben werden. Für solche Brillen befindet sich auf der Rückseite auch eine leicht abgesetzte Führung für das Brillenband. 

GoPro Mount:

Im hinteren Bereich der Oberseite ist ein GoPro Mount eingelassen. Da abstehende Actioncams auf Helmen oft zu Unfällen führen, wurde hier bereits vorgebeugt. Fest verklebte Mounts können dazu führen, dass der Helm beim Sturz zusätzlich belastet wird, was zu nicht vorhersehbaren Brüchen der Helmschale führt. Der Montaro MIPS hat einen Mount eingebaut, der die Kamera bei einem Sturz sofort vom Helm entkoppelt. Der Mount ist nur in eine runde Aufnahme geclipt. Das erleichtert auch die Befestigung, wenn man den Helm bereits aufgezogen hat. Die Kamera lässt sich sehr einfach „einstecken“. Neben Kameras kann man daran natürlich auch bspw. eine Lampe befestigen, sofern ein entsprechender Adapter vorhanden ist. Für Lupine Lampen gibt es solche Adapter beispielsweise. Mit Kamera auf dem Helm fahre ich eher ungern, da man so auch leicht an Ästen hängen bleibt und das Sichtfeld eher unspektakulär ist. Nutzt man den Mount gar nicht, kann die Grundplatte herausgenommen werden und man hat eine normale offene Lüftungsöffnung. Die Grundplatte sollte man jedoch nicht zu oft herausnehmen und wieder einstecken, da sie doch recht straff sitzt und man den Helm bei häufigem Umbauen beschädigen könnte.

Fazit:

Der Giro Montaro MIPS ist ein gelungener MTB Helm. Durchdachte Funktionen wie das weit verstellbare Visier und das Drehrad mit fester Rasterung überzeugen bei dem Helm. Als kleines Extra ist auch der GoPro Mount ein erfreuliches Feature. Auch auf längeren Touren bei warmen Temperaturen kann der Helm dank großzügiger Belüftung punkten. Den Preis fand ich für einen Helm mit dieser Ausstattung und dem MIPS System in Ordnung. 



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Warmer, leichter und wasserdichter Winterstiefel
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • warme Fütterung
  • wasserdicht
  • geringes Gewicht
  • gutes Profil
  • schönes Design

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der Winterstiefel Kaina Mid GTX ist ein zuverlässiger Winterstiefel, fast schon Leichtwanderstiefel, der den Fuß schön warm hält. Der hohe Schuh ist extrem leicht, deshalb ist er auch auf langen z.B. Strand- und Dünenspaziergängen im Winter ein angenehmer Begleiter und fällt nicht zur Last. Auch bei Schnee und Regen bleiben die Füße dank Gore-Tex Membran trocken. Das Außenmaterial, bis auf den Schaft, ist zudem wasserabweisend.



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Reisen, Wandern, Backpacken?? --> Reiserucksack
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Zusätzliche Griffe
  • RV-Frontalzugang
  • Regenschutz aka Transport Cover
  • Vari Quick System
  • Durchbruch zum Schlafsackfach möglich
  • Hohe Gewichtsbelastbarkeit

NACHTEILE

  • Vorteil: Daypack
  • Vorteil: Preis
  • Vorteil: Zusätzlich 10l durch höhenverstellbaren Deckel
  • Vorteil: individuell einstellbar durch Lageverstellriemen
  • nicht Kompatibel mit einem Trinksystem

BEWERTUNG

Griast eich!

Was braucht man natürlich auf jeder Wanderung um sein ganzes Equipment zu verstauen? Richtig, einen Wanderrucksack! Und wenn man nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage unterwegs ist? Einen Treckingrucksack. Aber jetzt soll die Wanderung nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sein, diese Länder sind ja leicht mit dem Auto zu erreichen. Sondern in einem Land, welches nur mit dem Flieger zu erreichen ist, wie Indien, Thailand, Vietnam oder doch Australien. Dann ist der beste Helfer ein Reiserucksack, der sowohl praktisch im Flieger ist, beim Wandern und beim Backpacken. Hier hilft der Deuter Quantum 70 + 10 mit ganz vielen tollen Features.

Dieser Rucksack ist halb Koffer und halb Trekkingrucksack, er vereint wirklich beides in sich. Fangen wir mal mit dem Äußeren an:

Kofferähnlich:

Der Reiserucksack hat oben, unten und mittig jeweils einen Griff, genauso wie ein Koffer. Also ist es gar kein Problem den schweren Rucksack zum Beispiel von einem Gepäckband aus dem Bus oder ähnlichem zu befördern. Die Farben des Rucksackes sind schlicht gehalten und machen andere nicht unnötig aufmerksam auf sich selbst. Dies ist besonders beim Reisen in ferne Länder ganz praktisch.

Was den Rucksack auch noch kofferähnlich macht, ist der RV-Frontalzugang an der Vorderseite des Rucksacks. So kann man den Rucksack einfach hinlegen und Packen wie einen Koffer. Natürlich kann man wichtige Gegenstände auch oben lagern und somit ganz normal über den Deckel darauf zugreifen.

Der Regenschutz ist in einem Fach ganz unten vorhanden, aber in einer speziellen Ausführung. Er dient nämlich auch als Transport Cover. Man kann ihn komplett mit einem Reißverschluss verschließen und dann noch mit einem Zipper am Rucksack fixieren, sodass er nicht lose an ihm hängt. Außerdem gibt es zwei Griffe an dem Cover zum Tragen und ein Namensschild für Flugreisen. Das Transport Cover hat einen Zwei Wege Reißverschluss somit kann man auch ein Schloss dranhängen um Diebstahl vorzubeugen. Das Material des Covers ist viel dicker und robuster als das der normalen Rain Cover. Finde ich persönlich eine super Idee um den kompletten Rucksack vor Schmutz und Beschädigung zu schützen, dies trifft auch besonders auf das Tragesystem.

Trekkingrucksackähnlich:

Nun kommen wir zu den Funktionen, die diesen Reiserucksack so praktisch für Wanderungen machen. Als aller erstes muss man natürlich das Tragesystem von Deuter ansprechen. Dieses wird auch in allen anderen Treckingrucksäcken verbaut. Das Contact System Rückensystem mit Vari Quick System ermöglicht das Anpassen für unterschiedliche Rückenlängen und ein komfortables tragen von schweren Lasten. Außerdem gibt es noch diverse Kompressionsriemen und Lageverstellriemen um den Rucksack perfekt an den Körper anzupassen. Die Rückenschienen sind herausnehmbar und dann kann man sie individuell an den Rücken anpassen. Das Vari Quick System ist ganz einfach über einen Klettverschluss einzustellen – selbsterklärend.

Der Rucksack hat wie gewohnt im unteren Teil ein extra Fach für den Schlafsack, wird dieses nicht benötigt kann man mit Hilfe eines Reißverschlusses den Boden zu diesem Fach aufmachen und hat ein einzelnes durchgehendes Fach.

Der Deckel ist höhenverstellbar und man kann je nach Inhalt des Rucksackes diesen anpassen. Oben sind noch zwei Laschen angebracht. Unter dem Deckel sind zwei verschiedene „Züge“ um das Hauptfach unter dem Deckel zu verschließen. Wenn man den Deckel ganz nach oben stellen muss, kann man den inneren Teil hochklappen und als erweiterte Rucksackwand verwenden.

Taschen befinden sich jeweils noch an den Außenseiten des Rucksacks und eine an den Hüftflossen, welche ich zum Beispiel für eine Kamera ganz praktisch finde.

Außerdem besitzt der Rucksack zwei ganz große Fächer in dem Deckel, äußere Tasche kann im Prinzip um 300 Grad geöffnet werden um sie zu befüllen, die innere hat einfach einen horizontalen Reißverschluss. Das Innenfach hat einen kleinen Haken zum befestigen von einem Schlüssel. Somit geht dieser nicht verloren.

Eines der Highlights des Reiserucksacks ist der dazugehörige Daypack. Diesen kann man je nach Wunsch an der Rückseite des Rucksacks oder auf Höhe des Brustgurtes, also im Sichtfeld befestigen. So hat man den kleinen Daypack auch immer im Blick, falls er Wertgegenstände beinhaltet. Zum Daypack selber kann man sagen, dass er maximal 17 Liter fasst, braucht man nur weniger kann man ihn mit einem Reißverschluss vergrößern bzw. verkleinern. Für kurze Ausflüge ist er perfekt, da kann man dann den großen Rucksack auf dem Zimmer lassen. Er hat eine Fronttasche und ein Hauptfach in dem sich auch nochmal eine kleines Fach mit Reißverschluss befindet. Zum Daypack muss man sagen, dass er kein Rückensystem hat, was meiner Meinung auch nicht gebraucht wird da er eh sehr klein ist und nicht viel wiegen kann. Wenn man den Daypack nicht mitnehmen will kann man die Kompressionsriemen des Reiserucksacks auch ohne Daypack schließen.

Leider ist der Rucksack nicht für ein Trinksystem ausgelegt. Den Schlauch aus dem Rucksack zu führen ist kein Problem, jedoch benötigt man die orange Lasche, sonst würde der Trinkbeutel bis nach ganz unten rutschen und dann wäre der Schlauch zu kurz. Nach kurzem Kontakt mit Deuter wurden mir zwei Klettverschluss Bänder zugeschickt, kurz zusammengenäht kann man sie per Klettverschluss ganz einfach im Rucksack an der richtigen Stelle befestigen und voila, er ist Trinksystem fähig!!

Eine zusätzliche befestigung einer Isomatte oder eines Zeltes ist am unteren Teil des Rucksackes möglich, hierfür verwendet man einfach die Kompressionsriemen.

In der Praxis kann ich sagen, dass ich den circa 3 Kg schweren Rucksack bereits auf insgesamt 25 Kg beladen habe und damit eine Stunde die Piste hochgelaufen bin. Das Tragesystem überträgt die Last super auf den Körper. Es war problemlos möglich den Rucksack so schwer bepackt mitzunehmen, aber dennoch würde ich das auf einer längeren Tour oder Reise nicht empfehlen. Aber das weiß ja jeder selbst umso weniger man dabei hat umso weniger muss man tragen (:

Zum Preis von 240€ ein toller Allrounder!

Pfiats eich!

Hier findet ihr noch Bilder zu dem Daypack

(Hier sieht man die Erweiterung des Daypacks durch das Öffnen eines Reißverschlusses)



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Der Kocher ist auf Trekking Touren fast unentbehrlich
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • viele Kochmöglichkeiten
  • sehr robust
  • absolut windstabil
  • relativ schnell aufgebaut
  • einsetzbar für Gas und Benzin

NACHTEILE

  • bei Spiritus zu lange Kochzeiten
  • Packmaß recht groß
  • im Detail zu optimieren

BEWERTUNG

Beim Trangia Kocher kannst Du sicher sein, dass dieser auch bei starkem Wind funktioniert. Er steht fest und man kann sicher sein, dass einem nicht das Essen umfällt. Es ist aber sehr von Vorteil, wenn man den Kocher umrüstet von serienmäßig Spriritus auf Gas oder Benzin. Ich habe lange Zeit mit Brennspiritus gekocht aber das ist sehr zeitaufwendig. Die erbrachte Hitze ist auch nicht sonderlich ausreichend. Nach dem Umbau auf Gas habe ich zwar einen Brenner von Markill zusätzlich im Gepäck ebenso eine Gaskartusche, aber das zahlt sich aus. Gerade in der kalten Jahreszeit ist das ein großer Vorteil. Getauscht habe ich auch die original Alutöpfe gegen Nonstick beschichtete Töpfe und der Pfanne. Diese lassen sich super leicht säubern. Somit ist der Trangia für mich einer der besten Kocher.



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Toller, funktional einsetzbarer Wanderschuh, der auch für den Klettersteig geeignet ist.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Steife Sohle
  • Wanderschuh auch für den Klettersteig geeignet
  • Resolable
  • Lowa Elika Sohle
  • Gore-Tex-Membran
  • Gewicht

NACHTEILE

  • Vorteil: Preis
  • Vorteil: perfekter Halt, auch dank 3-Haken-Schnürung
  • Vorteil: Made in Germany
  • Pflege ist ein Muss für eine lange Lebensdauer

BEWERTUNG

Griast eich!

Was findet man bei vielen Wanderern nicht? Richtig, das passende Schuhwerke. Und das ist einer der größten Fehler beim Wandern. Wenn man Leute mit Straßenschuhen beim Wandern sieht kann man nur den Kopf schütteln. Deswegen habe ich für euch mal einen guten robusten Wanderschuh für einen angemessenen Preis und das auch noch Made in Germany.

Ich spreche von dem Lowa Arco GTX Mid. Wieso habe ich mich für diesen Schuh entschieden? Davor hatte ich nur einen Wanderschuh von North Face, aber einen niedrigen. Top Modell, aber niedrig ohne richtigen halt am Sprunggelenk. Das war mir auf Dauer einfach zu gefährlich, bei einfachen Touren kein Problem und sehr angenehm, da sehr leicht. Aber bei etwas Anspruchsvollerem wollte ich lieber Nummer sichergehen. Und dann habe ich mich auch gleich für die Marke Lowa entschieden, da sie auch gleich bei mir um die Ecke ist. Nach kurzem Überlegen stand für mich fest, dass dieser Schuh der richtige für mich ist und das hat sich als richtig herausgestellt. 

 

Lowa teilt ihre Schuhe in sechs Kategorien ein: 1 steht für alpine Hochtouren 6 für Travel Schuhe.

(hier seht ihr den Auszug der sechs Kategorien von der Lowa-Homepage)

Der Arco hat die Nummer 3 und ist als Trekking Schuh eingestuft. Das Besondere am Lowa Arco ist, dass er ein sehr guter Wanderschuh für zum Beispiel Hüttenwanderungen ist, aber auch durch die Steife Sohle für Klettersteige gut genutzt werden kann. Der Schuh bietet sehr festen Halt dank der typischen 3-Haken Schnürung und dem etwas mehr als Knöchelhohen Schaft. Die sehr stark ausgeprägte Absatzkante bietet besonders gute Trittsicherheit bei Fels und Geröll. Ein und Aussteigen ist super einfach, da sich die Zunge sehr weit nach vorne Klappen lässt.

Die Sohle ist nicht von Vibram, sondern von Lowa selbst und trägt den Namen Elika. Sie dämpft super und hat ordentlich Grip, auch bei Nässe. Wie man hier sieht muss es nicht immer eine Vibram-Sohle sein, auch die eigenen Sohlen der Hersteller leisten super Dienste. Das Besondere an dem Schuh ist auch noch, dass man Ihn ganz einfach wiederbesohlen lassen kann. Falls hier irgendwann mal eine Vibram-Sohle gefragt sein sollte, kein Problem. Da der Schuh eine Gore-Tex-Membran hat, macht ihm Regen, Schnee oder ein Fluss gar nichts aus.

Mit dem Gewicht von 1200 Gramm bin ich auch äußerst zufrieden, da man nicht das Gefühl hat zwei Steine an den Füßen mitzuschleppen. Der Wanderschuh fällt von der Größe genauso aus wie Straßenschuhe, also nicht eine Nummer größer kaufen. Außerdem ist er eher schmal geschnitten.

Zuletzt hatte ich ihn auf einer Hütten in Österreich dabei, wo er mir super Dienste geleistet hat. (wir mussten von der Mittelstation 45 Minuten zu Hütte laufen) Der Vorteil von Schnee ist natürlich, dass er den Schuh besser säubert als man das selber könnte und auch noch ganz automatisch, nur so als kleinen Tipp nebenbei (:

Der einzige Nachteil, den er hat ist die Pflege. Da er aus Velourleder besteht ist diese sehr wichtig für eine lange Nutzungsdauer des Schuhs.

Für den Preis von 200€ ein super Wanderschuh, mit welchem ich höchst zufrieden bin, auch weil man ihn im Klettersteig verwenden kann.

Pfiat eich!

Hier seht ihr den Schuh noch angezogen:



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Bequemer, weit geschnittener Wanderschuh
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • gutes Dämpfungssystem
  • wasserdicht
  • kräftiges Profil
  • für breite Füße geeignet

NACHTEILE

  • Schnürsenkel lösen sich oft

BEWERTUNG

Der Wanderschuh mit dem kräftigen Profil ist dank der guten Dämpfung angenehm zu tragen. Er ist geeignet für den Alltag und auch für lange Waldspaziergänge, vom Design her aber eher ein Wanderschuh. Die Gore-Tex Membran hält den Fuß bei Regen, feuchten Wiesen und Schnee schön trocken. Der Schuh ist auch im Winter mit Wollsocken warm genug. Der einzige Nachteil ist, dass die Schnürsenkel sich häufig lösen und dann neu geschnürt werden müssen. Etwas Abhilfe schafft eine Doppelschleife.



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