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Test: SEA TO SUMMIT Pursuit Plus Self-Inflating Sleeping Mat


Sea to Summit	Pursuit Plus Self-Inflating Sleeping Mat

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Test: SEA TO SUMMIT Spark Daunenschlafsack


Sea to Summit	Spark Daunenschlafsack

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Test: SEA TO SUMMIT Ultralight Air Sleeping Mat


Sea to Summit	Ultralight Air Sleeping Mat

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Test: KARPOS Lavaredo Wind Vest - Windweste Damen


KARPOS Lavaredo Wind Vest - Windweste Damen

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Test: NEWLANE Foldable MIPS Bike Helmet - Faltbarer Fahrradhelm


NEWLANE Foldable MIPS Bike Helmet
Robuste Jacke, die ihren Zweck erfüllt, aber sehr teuer ist.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Dicht
  • Schöne Farben
  • Super Kapuze
  • Nicht zu steif
  • Lange Ärmel
  • Hohe Taschen

NACHTEILE

  • Relativ kurz
  • Wasser perlt schon nach kurzer Zeit nicht mehr ab
  • Bauchige Passform
  • Hoch geschnitten vorne am Hals
  • Ärmel saugen sich mit Wasser voll am Bund

BEWERTUNG

BEWERTUNG

Erneut habe ich eine Jacke für euch getestet. Dieses Mal die hochfunktionelle Alta XT Regenjacke von Montane für Damen. Die mit GoreTex Pro ausgestattete Jacke hat mich bisher immer trocken gehalten. Was mir sonst positiv und negativ aufgefallen ist, lest ihr im folgenden Testbericht. 

Mam sieht eine Person mit der Jacke im Wald
Auch bei Nässe immer trocken geblieben

Allgemeines 

UVP: 680€, also hochpreisig und klar eine Jacke aus dem Premium-Segment

Kategorie: 3-Lagen-Hardshell / Regenjacke

Einsatzbereich: Trekking, Hochtouren, lange Regenphasen, alpines Gelände, Bergsteigen, Klettern, Skitouren

Die Montane Alta XT ist ganz klar eine Jacke für schlechtes Wetter und anspruchsvolle Touren. Wie ihr dem Einsatzbereich entnehmen könnt geht es hier nicht um Regenfälle in der Stadt sondern den extremen Outdoor-Einsatz. Schon beim Auspacken wird deutlich: Hier geht es weniger um Lifestyle, sondern um Funktion und Schutz. Die Jacke richtet sich an Frauen, die auch bei Dauerregen draußen unterwegs sind und eine robuste, zuverlässige Hardshell suchen.

 

Material und Verarbeitung 

Die GORE-TEX PRO Membran ist das Herzstück dieser Jacke – eine der widerstandsfähigsten Membranen, die es aktuell gibt. Sie bietet:

  • Absolute Wasserdichtigkeit bei Starkregen,
  • Sehr hohe Atmungsaktivität auch unter hoher körperlicher Belastung,
  • Robuste Außenlage gegen Schrammen und Abnutzung.
Man sieht das GoreTex Logo
GoreTex Pro überzeugt durch Robustheit und Dichtheit 

Das DWR-Finish soll zusätzlich dafür sorgen, dass Wasser an der Jacke „abperlt“, statt im Gewebe zu hängen. An meiner Wortwahl merkt ihr schon, dass dem zumindest stellenweise nicht so ist. Schon nach wenigen Regengüssen zeigen sich Stellen, an denen das Wasser nicht mehr abperlt. 

Man sieht, dass das Wasser nicht überall abperlt
Stellenweise perlt alles Wasser ab, stellenweise gar nicht

Hierbei handelt es sich nicht (!) um Stellen, die großer Belastung ausgesetzt waren (wie beispielsweise unterm Rucksack). 

Nach einigen Regengüssen ist mir leider auch unangenehm aufgefallen, dass sich der Bund an den Ärmeln mit Wasser voll saugt...

Man sieht den Bund am Arm von Außen
Leider saugt der Bund das Wasser auf. Nicht nur von Außen,
Man sieht den Bund am Arm con innen
sondern auch von Innen.

Die Verarbeitung ist sauber, mit verstärkten Nähten, hochwertigen Reißverschlüssen und langlebigen Kordelzügen (mehr dazu im übernächsten Abschnitt), was ich aber bei einer Jacke dieser Preisklasse auch erwarte.

 

 

Passform und Schnitt

Die Passform ist funktional, aber nicht figurbetont. Bei der Auswahl der Größe habe ich mich an der Größentabelle orientiert und war genau zwischen S und M. Ich habe M gewählt, was auch gut war, da die Jacke sonst auf jeden Fall viel zu kurz gewesen wäre. Sie sitzt dafür bei mir aber insgesamt eher großzügig und bauchig. Das bietet zwar viel Bewegungsfreiheit und Platz für dicke Midlayer, ist optisch aber nicht unbedingt vorteilhaft – vor allem für schlanke Figuren.

Man sieht dass die Jacke bauchig ist
Am Bauch etwas unvorteilhaft geschnitten

Am Rücken ist die Jacke schön lang heschnitten. 

Man sieht die Jacke von hinten
Zum Wandern eine super Länge 

Beim Radfahren auf dem Rennrad oder Gravel ist die Länge auch in Ordnung; ein Punkt für die Vielseitigkeit!

Man sieht die Länge auf dem Rad
Länge am Rücken auch auf dem Rad OK.

 

Toll finde ich auch die Länge der Ärmel. Sie sind lang (auch für Frauen mit langen Armen lang genug) und auch bei ausgestreckten Armen, auf dem Rad oder mit Rucksack rutschen sie nicht hoch und reichen noch bis ans Handgelenk.

Man sieht die Jacke auf dem Rad und die Länge am Ärmel
Beim Radfahren lang genug... 
Man sieht den Ärmel einer Person im Stand
...und auch beim Wandern eine Top Länge!

Wer eine taillierte, sportlich-schlanke Jacke sucht, wird hier eher enttäuscht sein. Wer dagegen eine Jacke für harte Einsätze braucht und auch dickere Midlayer nutzen möchte, wird mit dem Schnitt gut zurechtkommen.

 

Ausstattung (Kapuze, Reißverschlüsse, Taschen, Gummizüge)

Die Kapuze ist gut. Sie ist doppelt verstellbar und kann so individuell angepasst werden. Sowohl mit und ohne Helm bekomme ich sie ideal an meinen Kopf angepasst, sodass sie hält, nicht verrutscht oder stört und mein Sichtfeld kaum einschränkt. 

Man sieht die Gummizüge der Kapuze
An den beiden Gummizügen kann man die Kapuze super indivuell einstellen. 
Gummizüge angezogen zu sehen
Der obere und der untere Gummizug kann individuell verstellt werden.

Einziges, aber für mich "schlimmes"  Manko: Wenn ich die Kapuze über den Helm ziehe und dann die Jacke schließen möchte, geht sie so hoch, dass mein Mund und die Nase bedeckt sind. 

Man sieht, dass die Kapuze über den Mund geht
Sehr unangenehm für mich, dass die Kapuze den Mund verdeckt. 

Ich kann sie zwar von der Nase runter schieben, aber der Mund ist nur dann komplett frei, wenn ich den Reißverschluss etwas offen lasse, was bei Starkregen natürlich sehr unpraktisch ist. 

Man sieht die Jacke von der Nase runter geschoben
Von der Nase runter geschoben. Jetzt kann ich zwar durch die Nase atmen, aber super angenehm ist es nicht...

Das Problem habe ich allerdings nicht nur bei dieser Jacke... Also vielleicht liegt es auch an meinem Kopf.

Man sieht die Jacke ein Stück offen am Hals
Jetzt lässt sich zwar gut atmen, aber der Regen läuft auch oben rein.

Bei den Außentaschen und den Reißverschlüssen wurde ich positiv überrascht. Die Alta XT hat zwei großzügige Taschen am Bauch, die so hoch angebracht sind, dass man problemlos einen Rucksack mit Hüftgurt oder einen Klettergurt tragen kann und trotzdem an die Taschen kommt. 

Man sieht die Taschen am Bauch
Auch mit Hüftgurt lassen sich die Taschen prima erreichen 

Die Reißverschlüsse sind leichtgängig, hochwertig und zuverlässig dicht und lassen sich auch mit nassen, kalten Fingern gut bedienen.

Ergänzend dazu ist die Jacke mit einem Zwei-Wege-Reißverschluss ausgestattet. Das ist vor allem im alpinen Einsatz oder beim Tragen eines Klettergurts praktisch, da man die Jacke von unten ein Stück öffnen kann, ohne sie komplett aufmachen zu müssen. 

Man sieht den 2-Wege-RV
Klassischer 2-Wege-RV

So bleibt der Oberkörper geschützt, während man unten etwas mehr Bewegungsfreiheit hat.

Zusätzlich verfügt die Alta XT am unteren Saum über einen Druckknopf, mit dem die Jacke auch bei geöffnetem Reißverschluss fixiert werden kann. 

Man sieht den Druckknopf unten an der Jacke
Besonders beim Radfahren und bei Wind finde ich das sehr praktisch 

Die Funktion dahinter ist simpel, aber sinnvoll: Öffnet man den Reißverschluss von unten zur Belüftung oder für mehr Beweglichkeit, verhindert der Druckknopf, dass die Jacke komplett aufklappt oder im Wind flattert. Gerade bei Starkwind bleibt so zumindest der untere Bereich geschlossen.

Innen ist die Jacke mit zwei weitere Taschen versehen. 

Innen rechts ist eine offene Tasche zu sehen
Das ist die Tasche innen rechts.

Rechts eine oben offene Tasche mit elastischem Bund für Snacks, Tempos, Handschuhe oder Sonne-/ Skibrillen. 

Man sieht wieder die rechte Innentasche mit einer Sonnenbrille drin
Eine Sonnenbrille passt problemlos. Je nach Modell der Skibrille kann es etwas eng werden.

Links eine Tasche mit Reißverschluss, in der zum Beispiel ein Handy verstaut werden kann.  

Man sieht die linke Innentasche
Die linke Innentasche bietet sich super an fürs Handy

Am Saum ist die Jacke zusätzlich mit einem Gummizug versehen, der sich über Kordelstopper gut und gleichmäßig zuziehen lässt. 

Man sieht den Gummizug unten
Lässt sich beidseitig unten zuziehen 

So kann die Jacke unten sauber abgeschlossen werden, was besonders bei Wind und Regen dafür sorgt, dass keine kalte Luft oder Nässe von unten eindringt. Der Saum lässt sich dabei auch mit Handschuhen problemlos bedienen.

Auch im Halsbereich ist die Alta XT gut gelöst. Der hohe Kragen schließt sauber ab und liegt angenehm an, ohne einzuengen (außer das Problem mit der Kapuze und dem Helm - siehe weiter oben). Hier gibt es ebenfalls eine Verstellmöglichkeit per Gummizug, sodass sich die Jacke eng an den Hals anpassen lässt, wenn es stürmisch oder nass wird. 

Man sieht die Verstellmöglichkeit am Hals
Hier kann sie am Hals enger gezogen werden 

Gleichzeitig bleibt der Tragekomfort hoch, da nichts scheuert oder drückt – selbst wenn die Jacke komplett (ohne Helm) geschlossen getragen wird.

Damit bietet die Jacke auch in diesem Bereich genau die Einstellmöglichkeiten, die man bei einer Hardshell für den Einsatz bei schlechtem Wetter erwartet.

Die Jacke ist also mit ganz vielen Details für wiedrige Bedingungen ausgestattet. Aber auch für den Einsatz bei wärmeren Temperaturen oder stärkerer körperlicher Betätigung ist gesorgt: 

Zur Belüftung gibt es Unterarmreißverschlüsse. Diese lassen sich gut erreichen und weit öffnen (von oben und unten !), sodass sie bei schweißtreibenden Anstiegen oder wärmeren Temperaturen für spürbar mehr Luftzirkulation sorgen.

Man sieht die Unterarm Reißverschlüsse
Leichtgängige, beidseitig zu öffnende Unterarm-RV

Auch hier machen die Reißverschlüsse einen sehr hochwertigen Eindruck, laufen sauber und lassen sich gut dosieren öffnen, ohne dass direkt Regen eindringt. Neben der Atmungsaktivität der GorePro Membran helfen sie deutlich dabei, das Klima unter der Jacke besser zu regulieren.

Insgesamt wirkt die Ausstattung sehr durchdacht und klar auf den ernsthaften Outdoor-Einsatz ausgelegt: funktional, robust und ohne unnötige Spielereien.

Fazit 

Montane hat hier mit der Alta XT eine kompromisslose Hardshell für schlechtes Wetter geschaffen. Sie überzeugt mit Dichtigkeit, durchdachten Details und sehr guter Verarbeitung. Optisch und preislich muss man allerdings Abstriche machen: Die Jacke ist teuer und schmeichelt der Figur nicht zwingend. Zudem lässt die DWR-Beschichtung schnell nach. 

Für wen geeignet?

Für Frauen, die viel draußen sind, bei Regen nicht umdrehen wollen und eine zuverlässige, langlebige Jacke suchen.

Für wen weniger?

Für alle, die eine leichte, taillierte oder günstige Regenjacke möchten.



Wie wurde das Produkt erworben?

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Zuverlässige Skitourenjacke
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Klein verstaubar
  • Kapuze
  • Hervorragende Atmungsaktivität
  • Gut angeordnete Taschen

NACHTEILE

  • Fällt klein aus

BEWERTUNG

Karpos Alagna Plus 2.0 Jacke

Die Karpos Alagna Plus 2.0 Jacke habe ich in den letzten Wochen bei Schneewanderungen in den Bergen der Steiermark getragen. Zwar war ich nicht auf klassischen Skitouren unterwegs, aber die Bedingungen waren durchaus anspruchsvoll, mit teilweise starkem Wind und sehr sehr kalten Temperaturen (bis minus 15 Grad) . Dabei konnte ich die Jacke unter realen Bedingungen testen. Zu der Jacke wurde auch noch die passende Skitouren-Hose getestet, die in einem extra Bericht noch zusätzlich erscheint.

Zunächst zum Vorkommen und Erscheinungsbild:

Die Jacke gibt es in vier verschiedenen Farben und wird von S bis XXL angeboten. Das finde ich praktisch, weil man nicht nur in der klassischen Schwarz- oder Grautönung wählen kann, sondern auch eine Farbe aussucht, die besser zu deiner restlichen Ausrüstung passt. Die passenden Hosen gibt es dann ebenfalls in der Farbkombination dazu. 

 

Einsatzspektrum

Die Jacke ist hervorragend geeignet für

- für Skitouren, aktive Winterwanderungen, Schneetrails, kurze Gipfeltouren
- Tadellos, wenn man sich viel bewegt und warm bleiben willst
Zudem ist sie inn Kombination mit der passenden Hose ein echt stimmiges Set, das Bewegungsfreiheit und Schutz vereint.

Was sie nicht ist:
Sie ist nicht eine vollwertige Hardshell für Dauerregen, Starkwind oder extreme Wetterlagen – dazu ist sie einfach zu „weich“ und auf Atmungsaktivität statt Total-Wetterschutz ausgelegt. Das war aber auch nicht ihr Anspruch

Material: 

HAUPTGEWEBE:  91 % Polyester, 9 % % Elasthan
AUSSERER KRAGEN:  100 % Polyamid
VORDERSEITE:  100 % Polyamid
OBERER ARMEL:  100 % Polyamid
TASCHEN:  92 % Polyester, 8 % Elasthan
FUTTER:  100 % Polyester

Ein großer Teil dessen, was die Jacke ausmacht, liegt in den verwendeten Materialien. Karpos verwendet hier eine Mischung aus verschiedenen technischen Stoffen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen:

Vorderseite & obere Ärmel:
Ein winddichtes, leicht elastisches Material aus Polyester und Elastan, kombiniert mit einer 170 Gramm Octa-Isolierung (aus recyceltem Polyester). Diese Konstruktion hält den Wind draußen und speichert die Körperwärme.

Rücken & Seiten:
Hier setzt Karpos auf ein atmungsaktives, abriebfestes Gewebe. Dadurch kann Schweiß nach außen entweichen, wenn man bergauf geht bzw. man sich anstrengt. Bei längeren Wanderungen habe ich genau diesen Unterschied gemerkt: weniger „klamme Rückseite“ trotz Rucksackes und somit weniger Hitzestau.

Nachhaltigkeitsaspekt

Alle Stoffe haben eine PFC-freie DWR-Wasserabweisung. Das bedeutet, sie perlen Wasser und nassen Schnee gut ab, ohne die umweltbelastenden PFAS-Chemikalien, wie man sie bei vielen älteren Jacken findet.

In der Praxis: 

Passform:

Die Jacke ist in ihrer Passform ziemlich sportlich und sitzt relativ eng. Im Vergleich zu anderen Karpos-Jacken fällt die Größe M bei mir ein Stück kleiner aus. Deshalb würde ich sie in Zukunft eher in Größe L bestellen, um auch genug Platz für eine dickere Schicht darunter zu haben. Was mich allerdings wirklich überzeugt hat, ist die Bewegungsfreiheit. 

Die Jacke passt sich den Bewegungen gut an, ohne zu spannen. Bei längeren Aufstiegen oder schnellen Bewegungen spürt man keinerlei Einschränkungen. Sie ist zwar figurbetont, aber das Material dehnt sich gut mit und schränkt die Bewegungen nicht ein. Auf den Wanderungen durch den Schnee und im steilen Gelände hat sie sich als äußerst bewegungsfreundlich gezeigt – nichts hat gescheuert oder unangenehm gedrückt.

Taschen

Besonders gut gefallen haben mir die Taschen. Sie sind wirklich groß und bieten viel Stauraum für die üblichen Kleinigkeiten wie Handschuhe, Snacks oder ein kleines Erste-Hilfe-Set. Die Taschen sind so angeordnet, dass man auch mit Rucksack noch problemlos an sie herankommt. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich unterwegs Dinge schnell verstauen konnte, ohne den Rucksack abnehmen zu müssen – das ist besonders praktisch, wenn es mal schnell gehen muss.

 

Kapuze

Die Kapuze sitzt sehr gut und schützt den Kopf bei Wind und leichten Schneefällen. Sie lässt sich ordentlich anpassen und schließt gut ab, sodass man bei kalten Bedingungen keine Zugluft hat. Sie schützt nicht nur, sondern bleibt auch während des Gehens in Position, was bei anderen Jacken oft ein Problem sein kann.

Dabei ist die Kapuze anatomisch geformt, mit festem Schirm, und sie schließt eng um Kopf und Hals. Gerade bei Wind oder leichtem Schneefall ist das kein kleines Detail, sondern etwas, das mich wirklich wärmer und „runder“ fühlen ließ.

Erfahrungen

Die Jacke hat bei mir vor allem bei aktiven Touren überzeugt, wenn ich viel in Bewegung war. Sie hielt warm, ohne mich zu überhitzen, und schützte mich effektiv vor Wind. Die atmungsaktiven Eigenschaften haben mir besonders bei längeren Anstiegen gefallen, da ich nicht das Gefühl hatte, in meiner eigenen Feuchtigkeit zu ersticken. Auch in Bezug auf die Bewegungsfreiheit gibt es nichts zu meckern – die Jacke macht alles mit, ohne dass irgendetwas einschneidet oder unangenehm wird.

Was mich ein wenig überrascht hat, war der enge Schnitt in Größe M. In Zukunft würde ich eine Nummer größer wählen, da die Jacke dann noch etwas bequemer für das Tragen von mehreren Schichten darunter wäre. In Sachen Haltbarkeit und Flexibilität konnte ich bislang nichts Negatives feststellen, auch nach mehreren Stunden Wandern bei widrigen Wetterbedingungen.

Insgesamt ist es eine sehr gut durchdachte Jacke, die sich perfekt für aktive Wintertouren, ob auf Schnee oder in den Bergen, eignet – aber sie ist definitiv nicht für extreme Kälte oder Dauerregen gedacht. Sie ist eher eine aktive Schicht, die beim Schwitzen hilft und gleichzeitig schützt, ohne dabei zu schwer oder unbequem zu sein.

Fazit:

EIne sehr sehr brauchbare Jacke für jegliche Winteraktivitäten. Sie ist dabei eher auf Bewegung und aktive Nutzung ausgelegt – weniger geeignet als „einzige Schicht“ bei extremem Wetter. 

 



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Trailrunningschuh für den harten Einsatz im Winter/Regen
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Integrierte Gamasche
  • Griffige Sohle
  • Simples Schnellschnürsystem
  • Kletterzone an der Front

NACHTEILE


BEWERTUNG

1. Produktbeschreibung

Bei dem Norvan 4 GTX Nivalis von Arcteryx handelt es sich um einen Trailrunningschuh, der, wie das GTX schon verlauten lässt, für Trails bei harten und vor allem nassen/feuchten Winterbedingungen gedacht ist. Insbesondere die integrierte Gamasche sticht hier direkt ins Auge.
Ich habe den Schuh im Winter 25/26 auf etlichen Kilometern und unterschiedlichstem Terrain testen dürfen.
Der Schuh ist in vier Farben für aktuell 250€ erhältlich und findet sich damit im oberen Preissegment für GTX-Trailrunningschuhe.

Produktbild

2. Bewertung

  • Integrierte Gamasche: Zunächst einmal der offensichtlichste Unterschied zu den meisten anderen Trailrunningschuhen - die knöchelhohe Gamasche. Diese ist eng anliegend, aber dennoch flexibel genug gestaltet, sodass sie auch bei längeren Läufen nicht stört, unangenehm drückt oder scheuert. 

    Anfangs war es ein etwas ungewohntes Gefühl mit der Gamasche, weil ich das Gefühl hatte, dass der Schuh zu locker sitzt, es jedoch nur die Gamasche ist, die eben am Knöchel locker anliegt.

    Auch bei tiefem Schnee hatte ich nicht das Problem, dass mir Schnee von oben in den Schuh gefallen ist. Gerade in Verbindung mit einer langen Regenhose ist die Gamasche absolut genial. Die GORE-TEX-Verarbeitung des Obermaterials erledigt den Rest und so hatte ich stets trockene Füße.
     
  • Griffige Sohle: Eine VIBRAM-Sohle mit 6 Millimeter Stollenprofil ist natürlich eine Ansage, da befinden wir uns bereits im Gebiet von einigen Bergstiefeln oder zumindest sehr guten Zustiegsschuhen. In der Praxis hatte ich damit, egal ob im Matsch, im Pulver oder im nassen Schnee, immer guten Halt. Im nassen Schnee hat man natürlich irgendwann das Problem, dass der Schnee stollt (Klumpen zwischen den Stollen bildet), aber das ist leider fast unumgänglich und lässt sich mit ein paar festen Schritten auch lösen. Dabei war es auch unerheblich, ob ich im Uphill oder Downhill unterwegs war, die Sohle hat wirklich gehalten, was sie verspricht.

    Bei eisigen Bedingungen hilft natürlich auch die beste Sohle nichts, aber wie Arc’teryx schon auf der Website schreibt, kann man sich hier mit Spikes oder Grödeln schnell Abhilfe schaffen. Im Winter habe ich fast immer zumindest die Spikes dabei und ziehe diese dann einfach kurz über die Schuhe, sollte ich an einer eisigen Passage vorbeikommen.

    Sohle im Schnee

     
  • Schnellschnürsystem: Das Schnellschnürsystem ist unter einer Lasche auf dem Spann versteckt. Mittels eines kurzen Zugs an dem Schnürsenkel lässt sich der Schuh zuziehen und der Halt ziemlich genau einstellen. Was ich sehr zu schätzen wusste, ist, dass man den Schuh mit dem System wirklich eng schnüren kann, da dies bei rutschigen Verhältnissen oder im technischen Terrain essenziell ist.
     
  • Kletterzone an der Front: Im Produktbild lässt es sich bereits erkennen, aber Arc’teryx weist es extra nochmals aus: An der Front befindet sich ein Stück Sohle, das über keine Stollen verfügt und aus einem weicheren Material gefertigt ist. Dies sorgt dafür, dass man auch in Kletterpassagen besten Halt hat und sicher unterwegs ist. Leuchtet mir so auch ein, habe ich aber bei winterlichen Bedingungen nicht getestet.

 

3. Fazit

Für mich ein sehr gelungener Trailrunningschuh für den Einsatz im Winter oder bei Regen und Matsch. Der Preis liegt natürlich etwas höher im Vergleich zu ähnlichen Schuhen anderer Marken, dafür bekommt man mit dem Nivalis GTX aber auch das Rundum-Sorglos-Paket für den angestrebten Einsatz.
Von der Passform her habe ich den Schuh 1/2 Nummer kleiner genommen als meine sonstigen Laufschuhe, da er in meinem Empfinden etwas größer ausfällt und ich ihn recht eng haben wollte, um den besten Halt zu gewährleisten.

Im Einsatz in Eis und Schnee


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Test: ARC'TERYX Norvan 4 Nivalis GTX - Trailrunningschuh, Herren


ARC'TERYX Norvan 4 Nivalis GTX - Trailrunningschuh, Herren
Spezialist für blankes Eis
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr guter Grip auf blankem Eis
  • Wertige, belüftete Transportbox
  • Hochwertige Verarbeitung
  • 15 Millimeter Zacken

NACHTEILE

  • Neigen bei nassem Schnee zum Stollen

BEWERTUNG

Dieser Winter war eigenartig. Wenig Schnee, dafür viel Eis. Vereiste Wanderwege, hartgefrorene Forststraßen, schattige Passagen, die tagelang nicht auftauten. Genau jene Bedingungen also, bei denen Microspikes oft „eh irgendwie“ funktionieren – aber nicht dieses volle Vertrauen geben.

Die C.A.M.P. Ice Master Pro wurden mir zum Testen zugesendet und kamen damit genau zur richtigen Zeit. Quasi die Alltagstaugliche Vorstufe zu Steigeisen. 

C.A.M.P. Ice Master Pro
C.A.M.P. Ice Master Pro

Technische Details der C.A.M.P. Ice Master Pro

  • Einsatzbereich: Winterwandern, vereiste Wege, harte Altschneefelder, rutschiger Untergrund
  • Zacken: 16 Stück
  • Zackenlänge: 15 mm
  • Material Zacken & Struktur: rostfreier Nirosta-Stahl
  • Ketten: Mikrogliedketten aus rostfreiem Edelstahl
  • Befestigungssystem: innovatives 3D-Verschlusssystem aus zwei Materialien
    • weicher und anpassungsfähig im oberen Bereich
    • steifer und stabilisierend dort, wo Halt benötigt wird
  • Vorderteil: zweigelenkige Konstruktion zur besseren Anpassung an unterschiedliche Sohlenformen und deren Verformung beim Gehen
  • Größen & Gewicht:
    • S (36–38): 295 g
    • M (39–41): 305 g
    • L (42–44): 315 g
    • XL (45–47): 325 g
  • Transport: kompakte Hartschalenbox mit Belüftungsöffnungen

 

Erster Eindruck

Die Ice Master Pro wirken auf den ersten Blick deutlich „erwachsener“ als klassische Microspikes. Kein filigranes Draht-Gummi-Konstrukt, sondern eine klar strukturierte, stabile Einheit aus Stahl, Ketten und einem kräftigen 3D-Befestigungssystem.

Die Zacken sind mit 15 Millimeter Länge sichtbar präsenter – nicht aggressiv im Sinne von Steigeisen, aber definitiv ernstzunehmend. Alles wirkt sauber verarbeitet, nichts klappert, nichts wirkt billig oder überkonstruiert. Die Mikrogliedketten machen einen soliden Eindruck, die Übergänge zu den Stahlplatten sind ordentlich ausgeführt.

C.A.M.P. Ice Master Pro
C.A.M.P. Ice Master Pro

Das 3-D-Befestigungssystem fällt sofort auf. Es ist spürbar fester als bei einfachen Spikes, gleichzeitig aber dort flexibel, wo es sich an den Schuh anschmiegen muss. Beim ersten Anlegen am AKU Adapter war klar: Das sitzt nicht locker. Man muss sich beim Drüberziehen ein wenig trauen – besonders im Fersenbereich –, aber wenn der vordere Teil sauber positioniert ist, greift das System stabil und sicher.

Die mitgelieferte Hartschalenbox passt ins Gesamtbild. Wertig, kompakt, mit Belüftungsöffnungen – kein dünnes Sackerl, sondern eine durchdachte Lösung. Gerade bei nassen Stahlzacken im Rucksack weiß man das zu schätzen.

Insgesamt hinterlassen die Ice Master Pro einen sehr soliden, funktionalen Eindruck – kein Spielzeug, sondern ein ernst gemeintes Werkzeug für schwierige Bedingungen.

 


Im Einsatz

Die Ice Master Pro waren mit mir auf mehreren Gipfeln im Alpenvorland unterwegs – bei typischen Winterverhältnissen: schattige Passagen, blankes Eis, hartgefrorene Wege, dazwischen immer wieder Waldboden oder dünne Schneeauflage.

Auf blankem Eis sind sie schlicht ein Traum. Der erste Schritt fühlt sich sofort anders an als mit Microspikes. Mehr Biss, mehr Ruhe im Schritt, mehr Vertrauen. Bergauf greifen die 16 Zacken sauber, bergab kann man tatsächlich normal gehen – nicht vorsichtig tastend, sondern mit klarer Rückmeldung vom Untergrund.

Nicht ganz wie Steigeisen – aber näher dran, als man es von einem Grödel erwartet. Vor allem beim Bergabgehen auf vereistem Untergrund war der Unterschied zu Microspikes deutlich spürbar.

Auch bei Querungen auf hartem Schnee oder vereisten Steigen liefern sie sehr guten seitlichen Halt. Nichts verrutscht, nichts dreht sich. Bei mir saßen sie am AKU Adapta absolut stabil – kein einziges Mal musste ich nachjustieren.

Wenn unter der Eisauflage weicher Waldboden ist, funktionieren sie ebenfalls problemlos. Da merkt man, dass sie nicht nur für reine Eisflächen gedacht sind, sondern für realistische Winterbedingungen im Mittelgebirge.

Auf hartem, schneefreiem Untergrund merkt man sofort, dass die Ice Master Pro hier gar nicht zu Hause sind. Man steht spürbar höher auf den 15 mm Zacken. Das fühlt sich weniger natürlich an als mit Microspikes und erzeugt bei längeren Abschnitten Druck im Ballenbereich.

Für kurze Übergänge geht das problemlos. Aber längere trockene Teilstücke will man damit nicht gehen. Da bin ich lieber am Rand im Schnee geblieben, bis die nächste vereiste Passage begann.

Das Anlegen geht zügig – realistisch mit Rucksack öffnen, Box raus, entwirren, vorne sauber positionieren, hinten drüberziehen – etwa zwei bis drei Minuten für beide Seiten.

Schnell genug, um sie bei Bedarf anzulegen. Aber nicht so unkompliziert, dass man das alle paar hundert Meter wiederholen möchte. Sie sind kein „an – aus – an – aus“-System für Mischwege, sondern ein Werkzeug für klar definierte Bedingungen.

Wenn es richtig weich wird, sind sie schlicht zu viel. Da bringen sie keinen Mehrwert und neigen bei warmen Bedingungen auch etwas zum Stollen. Das ist kein spezielles Problem dieses Modells – sondern eine typische Eigenschaft von aggressiveren Zacken.

Unterm Strich zeigen die Ice Master Pro im Einsatz sehr klar, wo sie hingehören: auf hartes, vereistes Terrain. Dort liefern sie Sicherheit und Vertrauen. In weichem Schnee oder auf längerem, hartem, aperem Untergrund dagegen sind sie fehl am Platz – und das merkt man sofort.

C.A.M.P. Ice Master Pro
C.A.M.P. Ice Master Pro

Fazit

Die C.A.M.P. Ice Master Pro sind für mich kein „Immer-dabei-für-alles“-Grödel, sondern ein klarer Spezialist – und genau darin liegt ihre Stärke.

Ich habe sie bewusst nicht im technischen Gelände eingesetzt. Keine steilen Rinnen, keine ausgesetzten Felsflanken, keine ernsthaften Hochtouren. Maximal kurze, leicht felsige Gipfelaufstiege im Alpenvorland. Und dafür sind sie auch nicht gedacht. In technischem Gelände ersetzen sie keine klassischen Steigeisen – und das sollte man auch nicht erwarten. Die Ice Master Pro haben keine Frontzacken wie klassische Steigeisen. Sobald Gelände so steil wird, dass man auf dem Vorfuß steigen muss, endet ihr Einsatzbereich. Ebenso bleiben sie ein elastisches Überziehsystem – für Wanderbedingungen gemacht, nicht für technische Belastung.

Die Ice Master Pro sind für den Weg – nicht für die Wand.

Dort sind sie jedoch wirklich stark:
vereiste Wanderwege, blanke Forststraßen, Altschneefelder im Frühjahr, die tagsüber antauen und nachts wieder hart werden.

Sie sind kein Spielzeug für den zugefrorenen Badesee und keine Mini-Spikes für den Spaziergang oder zum Laufen. Und genauso wenig nimmt man sie auf jede Tour mit. So wie man den Pickel nicht automatisch in jeden Rucksack wirft, gehören auch die Ice Master Pro nur dann hinein, wenn die Bedingungen danach verlangen.

Aber wenn diese Bedingungen da sind – hart, blank, kompromisslos –, liefern sie genau das, was man sich wünscht: Vertrauen.

Für mich sind sie die perfekte Zwischenstufe zwischen Microspikes und Steigeisen. Nicht für alles. Aber für genau das Richtige.

 

 



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