Viel Stabilität, viel Schutz: Trekkingstiefel fürs Gelände.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr stabile Konstruktion für anspruchsvolle Trekkingtouren
  • Robustes und langlebiges Leder-Obermaterial
  • Sicherer Halt durch stabilen Schaft
  • Griffige Vibram XS Trek Außensohle
  • Zuverlässiger Wetterschutz durch GORE-TEX
  • Hoher Komfort

NACHTEILE

  • Höheres Gewicht als viele moderne Leichtwanderschuhe
  • Benötigt eine gewisse Einlaufzeit
  • Für kurze Tagestouren teilweise überdimensioniert
  • Leder benötigt regelmäßige Pflege

BEWERTUNG

Scarpa Mustang TRK GTX

Ich habe den Scarpa Mustang TRK GTX im Frühjahr 2026 von OUTSIDEstories zum Testen erhalten. Diese Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Weder wurde ich dafür bezahlt noch bin ich gegenüber dem Hersteller eine Verpflichtung eingegangen. Der rund sechswöchige Testzeitraum bildet die Grundlage für die folgenden Eindrücke.

Wer regelmäßig auf längeren Wanderungen oder Trekkingtouren unterwegs ist, weiß, wie entscheidend der richtige Schuh sein kann. Gerade auf steinigen Pfaden, bei wechselnden Untergründen oder mit schwerem Rucksack zeigt sich schnell, ob ein Schuh wirklich Stabilität, Komfort und zuverlässigen Schutz bietet.

In den letzten Jahren hat sich bei mir eine recht breite Sammlung an Outdoor- und Laufschuhen angesammelt – vom klassischen Road-Running-Schuh bis hin zu stabilen Trekkingstiefeln. Dazu gehören unter anderem Modelle wie der ASICS Gel Nimbus 23, der Brooks Glycerin 21 oder der Columbia Montrail Caldorado II, aber auch Wander- und Bergschuhe wie der LOWA Catalan GTX oder der AKU Tengu Lite GTX. Durch diese Mischung aus Running-, Trail- und Trekkingmodellen fällt es mir relativ leicht, neue Schuhe realistisch einzuordnen.

Auch mit der Marke Scarpa habe ich bereits Erfahrung sammeln können. Vor einiger Zeit hatte ich den Rush im Test, einen sportlichen Cross-Trail-Schuh, der Trailrunning-Agilität mit der Stabilität eines Wanderschuhs kombiniert.

Der Mustang TRK GTX verfolgt dagegen ein deutlich klassischeres Konzept. Statt eines leichten Hybrid-Schuhs steht hier ein robuster Trekkingstiefel im Mittelpunkt, der klar auf Stabilität, Schutz und Langlebigkeit im Gelände ausgelegt ist.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

WAS BIETET DER SCARPA MUSTANG TRK GTX?

Der Scarpa Mustang TRK GTX gehört zur Trekking-Serie der italienischen Marke und ist für Wanderungen, Tagestrips sowie leichte bis mittlere Trekkingtouren konzipiert. Der Fokus liegt dabei klar auf Stabilität, Komfort und zuverlässigem Schutz auf unterschiedlichstem Terrain.

Der Schuh basiert auf einer klassischen Trekkingstiefel-Konstruktion mit mittelhohem Schaft aus robustem Leder. Dieses Material sorgt für hohe Strapazierfähigkeit und schützt den Fuß zuverlässig vor Abrieb, Geröll und äußeren Einflüssen. Eine zusätzliche Zehenkappe verstärkt den Schutz im Vorderfußbereich und erhöht gleichzeitig die Haltbarkeit bei anspruchsvolleren Bedingungen.

Im Inneren sorgt eine wasserdichte Membran dafür, dass der Schuh auch bei Regen oder nassen Wegen zuverlässig vor Feuchtigkeit schützt, während entstehende Wärme und Feuchtigkeit nach außen abgeführt werden können. Dadurch bleibt das Fußklima auch auf längeren Touren angenehm.

Für Stabilität und Gehkomfort setzt der Schuh auf eine stabile Zwischensohlenkonstruktion mit integrierter Dämpfung. Sie unterstützt den Fuß bei der natürlichen Abrollbewegung und sorgt gleichzeitig für ausreichend Torsionsstabilität, damit der Schuh auch auf unebenem Untergrund eine sichere Führung bietet.

Die Außensohle ist auf vielseitige Trekkingeinsätze ausgelegt und bietet zuverlässigen Grip auf unterschiedlichen Untergründen, von Waldwegen über Schotter bis hin zu felsigem Terrain.

Der mittelhohe Schaft stabilisiert zusätzlich das Sprunggelenk. Gerade auf längeren Strecken oder bei unebenem Untergrund kann das helfen, Ermüdungserscheinungen zu reduzieren und das Risiko von Umknickverletzungen zu verringern.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Material

• Obermaterial: Leder
• Membran: GORE‑TEX Prism XT
• Sohle: Vibram XS Trek
• Zwischensohle: PU mit Dämpfungssystem
• Schafthöhe: mittelhoher Trekkingstiefel
• Gewicht: ca. 610 g (½ Paar Größe 42)

Merkmale

• Trekking- und Wanderschuh für Tages- und Mehrtagestouren
• stabiler Schaft für zusätzlichen Knöchelschutz
• wasserdichte und atmungsaktive Membran
• griffige Vibram-Außensohle
• robuste Lederkonstruktion
• schützende Zehenkappe im Vorderfußbereich
• geeignet für unterschiedliche Untergründe

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Technologien

IKS – Interactive Kinetic System: Beim Mustang TRK GTX setzt Scarpa auf das sogenannte IKS-System. Dabei handelt es sich um eine Sohlenkonstruktion mit integrierten Dämpfungszonen, die an den natürlichen Druckpunkten des Fußes positioniert sind. Diese Bereiche wirken wie kleine Stoßdämpfer und unterstützen eine gleichmäßige Abrollbewegung beim Gehen.

GORE-TEX Prism XT: Die Prism XT Membran sorgt für zuverlässigen Wetterschutz und gleichzeitig für eine gute Atmungsaktivität. Regen und Nässe bleiben draußen, während Feuchtigkeit aus dem Inneren nach außen transportiert wird.

Vibram XS Trek: Die XS Trek Außensohle wurde für vielseitige Trekkingeinsätze entwickelt. Die Gummimischung bietet eine ausgewogene Kombination aus Grip, Stabilität und Haltbarkeit und sorgt für sicheren Halt auf unterschiedlichen Untergründen.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

WIE MACHT SICH DER SCHUH IM EINSATZ?

Schon beim ersten Anziehen merkt man, dass der Scarpa Mustang TRK GTX kein ultraleichter Wanderschuh sein möchte. Stattdessen wurde bewusst auf eine robuste und stabile Konstruktion gesetzt, wie man sie von klassischen Trekkingstiefeln kennt.

Das beginnt bereits beim Obermaterial. Das verwendete Leder wirkt hochwertig und widerstandsfähig und vermittelt sofort ein sehr solides Gefühl. Gerade auf steinigen Wegen oder im alpinen Gelände ist das ein klarer Vorteil, weil der Fuß deutlich besser geschützt wird als in vielen leichten Wanderschuhen.

Die Passform fällt typisch Scarpa aus. Im Fersenbereich sitzt der Schuh relativ präzise und bietet dadurch eine gute Führung, während der Vorfußbereich ausreichend Platz lässt. Dadurch steht der Fuß stabil im Schuh, ohne eingeengt zu wirken. Besonders auf längeren Etappen sorgt diese Balance aus Halt und Bewegungsfreiheit für ein angenehmes Gehgefühl.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Während der ersten Touren zeigte sich allerdings auch ein klassisches Merkmal vieler Ledertrekkingstiefel: Der Mustang TRK GTX benötigt eine gewisse Einlaufzeit. Zu Beginn wirkt das Leder noch relativ fest. Nach einigen Kilometern passt sich das Material jedoch spürbar an den Fuß an und der Tragekomfort steigt deutlich.

Im Gelände spielt der Schuh seine Stärken besonders klar aus. Auf unebenem Untergrund vermittelt er ein sehr sicheres Gefühl. Die Kombination aus stabilem Schaft, griffiger Vibram-Außensohle und fester Zwischensohle sorgt dafür, dass der Fuß auch auf steinigen oder wurzeligen Wegen gut geführt wird. Gerade bei längeren Abstiegen oder auf losem Untergrund zahlt sich diese Stabilität deutlich aus.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Auch bei nassen Bedingungen konnte der Schuh im Test überzeugen. Die integrierte GORE-TEX-Membran hält zuverlässig Wasser draußen, während überschüssige Feuchtigkeit nach außen transportiert wird. Selbst bei längeren Touren bleibt das Fußklima dadurch relativ angenehm.

Natürlich bringt diese robuste Konstruktion auch einen kleinen Nachteil mit sich. Das Gewicht liegt spürbar über dem vieler moderner Leichtwanderschuhe. Für schnelle Tagestouren auf einfachen Wegen könnte der Mustang TRK GTX daher für manche Nutzer etwas überdimensioniert wirken.

Wer jedoch längere Trekkingtouren plant oder häufiger mit Rucksack unterwegs ist, wird genau diese Stabilität schnell zu schätzen wissen. In diesem Einsatzbereich fühlt sich der Schuh am wohlsten und spielt seine Stärken konsequent aus.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

FÜR WEN IST DER SCHUH GEMACHT?

Der Scarpa Mustang TRK GTX richtet sich in erster Linie an Wanderer und Trekkingfreunde, die Wert auf Stabilität, Schutz und eine langlebige Konstruktion legen. Besonders auf längeren Touren mit Rucksack oder in anspruchsvollerem Gelände spielt der Schuh seine Stärken aus.

Wer häufig auf steinigen Wegen, in den Mittelgebirgen oder im alpinen Gelände unterwegs ist, profitiert von der stabilen Bauweise und dem sicheren Halt. Auch für Mehrtagestouren oder klassische Trekkingetappen ist der Stiefel gut geeignet.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Weniger geeignet ist der Mustang TRK GTX dagegen für Nutzer, die vor allem kurze Spaziergänge oder schnelle Tagestouren auf gut ausgebauten Wegen planen. In solchen Szenarien können leichtere Wanderschuhe oft die angenehmere Wahl sein.

Wer jedoch einen klassischen Trekkingstiefel sucht, der auch auf längeren und technischeren Touren zuverlässig funktioniert, findet im Mustang TRK GTX einen sehr soliden Begleiter.

WAS STECKT HINTER DER MARKE SCARPA?

Wer sich intensiver mit Berg- und Outdoor-Schuhen beschäftigt, stößt früher oder später auf Scarpa. Die italienische Marke gehört seit vielen Jahrzehnten zu den festen Größen im Bergsport und ist besonders für ihre hochwertigen Trekking-, Kletter- und Alpin-Schuhe bekannt.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1938 in der norditalienischen Region Asolo. Diese Gegend gilt bis heute als eines der traditionsreichsten Zentren der italienischen Schuhherstellung. Der Name Scarpa ist dabei mehr als nur ein Markenname. Er steht ursprünglich für „Società Calzaturieri Asolani Riuniti Pedemontana Anonima“, also eine Vereinigung lokaler Schuhmacher aus der Region rund um Asolo.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Die Gründung geht auf den Unternehmer Lord Cecil Iveagh zurück. Ziel war es damals, den zahlreichen Schuhmachern der Region eine gemeinsame Produktionsstruktur zu bieten und ihre handwerkliche Erfahrung zu bündeln.

1956 übernahm schließlich die Parisotto Familie das Unternehmen. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Unternehmen von einer regionalen Schuhmanufaktur zu einem international bekannten Hersteller im Outdoor- und Bergsportsegment.

Bereits in den 1960er-Jahren erkannte das Unternehmen früh den wachsenden Bedarf an spezialisierten Berg- und Kletterschuhen. Ab 1965 wurden die ersten Modelle in die USA exportiert. Damit begann der internationale Ausbau der Marke.

Heute entwickelt das Unternehmen in Asolo Schuhe für eine Vielzahl von Outdoor-Disziplinen. Dazu gehören Trekking, Alpinismus, Klettern, Trailrunning und Skitouren. Die Marke kombiniert dabei traditionelles Handwerk mit modernen Materialien und innovativen Technologien.

Viele Modelle werden weiterhin in Europa entwickelt und teilweise auch dort produziert, während andere Fertigungsstandorte weltweit verteilt sind. Der internationale Vertrieb wird unter anderem über die Scarpa Schuhe AG organisiert.

 

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Hard Facts


• Gründung: 1938 – Asolo (Norditalien)
• Gründer: Unternehmer Lord Cecil Iveagh
• Eigentümer: Parisotto family (seit 1956)
• Kernkompetenz: Entwicklung technischer Bergsport- und Outdoorschuhe
• Einsatzbereiche: Trekking, Alpinismus, Klettern, Trailrunning und Skitouren
• Technologie-Fokus: Kombination aus traditionellem Schuhhandwerk und modernen Materialien
• Produktion: Entwicklung in Italien und Europa, ergänzt durch internationale Fertigungsstandorte
• Positionierung: etablierter Hersteller hochwertiger Berg- und Outdoorschuhe im internationalen Bergsportmarkt

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

FAZIT?

Der Mustang TRK GTX ist ein klassischer Trekkingstiefel im besten Sinne. Statt auf maximale Gewichtsreduktion setzt Scarpa bewusst auf Stabilität, Robustheit und langfristigen Komfort auf anspruchsvollen Touren.

Im Test zeigte sich schnell, dass genau darin seine größte Stärke liegt. Der Schuh bietet sehr guten Halt, schützt den Fuß zuverlässig und vermittelt auch auf schwierigem Untergrund ein sicheres Laufgefühl. Gerade auf längeren Wanderungen mit Rucksack oder auf unebenem Gelände spielt der Mustang TRK GTX seine Qualitäten aus. Die stabile Konstruktion unterstützt den Fuß spürbar und sorgt dafür, dass auch längere Etappen kontrolliert und komfortabel bewältigt werden können.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Natürlich gehört der Mustang TRK GTX nicht zur Kategorie ultraleichter Wanderschuhe. Wer hauptsächlich kurze Tagestouren auf gut ausgebauten Wegen plant, findet vermutlich leichtere Alternativen. Wer dagegen einen langlebigen und stabilen Trekkingstiefel sucht, der auch auf anspruchsvolleren Touren zuverlässig funktioniert, wird mit diesem Modell sehr gut bedient. Besonders Wanderer, die regelmäßig mit Rucksack unterwegs sind oder Wert auf eine robuste Lederkonstruktion legen, dürften mit dem Mustang TRK GTX langfristig zufrieden sein.

Unterm Strich richtet sich der Mustang TRK GTX an Outdoor-Enthusiasten, die Wert auf Stabilität, Schutz und eine robuste Konstruktion legen und dafür ein etwas höheres Gewicht bewusst in Kauf nehmen.

Oder um es mit Edmund Hillary zu sagen: „It is not the mountain we conquer, but ourselves.“ Und genau für diesen Weg braucht man vor allem eines: verlässliche Ausrüstung.
#wirsehenunsdraussen…

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Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis bei ansprechender Optik.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Preis Leistung
  • Optik
  • Material
  • Langlebigkeit

NACHTEILE


BEWERTUNG

Super Tragegefühl auch bei längeren Fahrten. Guter Fit, angenehmes Gefühl auf der Haut.



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Gute Regenjacke für Alltag und Outdoor.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Viele Taschen
  • Preis-Leistung gut

NACHTEILE

  • Farbe ungünstig, da man jeden Dreck drauf sieht
  • Design

BEWERTUNG

Ich persönlich trage fast immer eine Regenjacke, nur im Winter greife ich stattdessen zu einer Daunenjacke. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass die Jacke funktional, zeitlos und praktisch ist. Sie sollte mich zuverlässig im Alltag begleiten, aber auch beim Wandern überzeugen. Getestet wurde im Alltag, sowie beim Wandern.

Die Jacke gibt es in den Größen XS bis 2XL und ist in der Farbe Blasslila und Grau für ca. 129 Euro zu haben. 

Die Wasserdichtigkeit der Regenjacke überzeugt auf ganzer Linie. Dank der dreilagigen Membran mit einer Wassersäule von 25 000 Millimeter hält sie auch anhaltendem moderatem Regen problemlos stand. Bei sehr sehr starkem und anhalten Regen würde ich persönlich ein anderes meiner Regenjackemodell bevorzugen. 

Zusätzlich sind sowohl der Reißverschluss als auch die Nähte wasserdicht verarbeitet, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Insgesamt bietet die Jacke einen guten Schutz bei schlechtem Wetter.

Darüber hinaus punktet die Jacke mit einer guten Atmungsaktivität, kommt natürlich ein wenig auf die Wetterverhältnisse an. Bei starkem Regen und anstrengenden Touren, bei denen viel geschwitzt wird, muss man schon die Reißverschlüsse ca. 40 Zentimeter an der Seite öffnen, damit die Körperfeuchtigkeit entweicht.

Seitliche Reißverschlüsse für die Belüftung

Praktisch ist auch die Ausstattung mit insgesamt sechs Taschen: Drei Innentaschen – darunter eine mit Reißverschluss – bieten sicheren Stauraum für Wertsachen. Ergänzt wird dies durch drei Außentaschen mit Reißverschluss, die schnell zugänglich sind und ebenfalls zuverlässig geschützt sind.

Ein weiterer Pluspunkt ist das geringe Gewicht der Jacke. Je nach Größe fällt sie angenehm leicht aus und lässt sich dadurch komfortabel tragen. Der Schnitt ist gut, wenn die Jacke hinten etwas länger geschnitten ist, denn durch den Rucksack wurschtelt sich die Jacke eh immer ein bisschen hoch. Durch einen Gummizug am Saum kann sie enger gestellt werden.

 

Jacke ist hinten länger geschnitten
Jacke hinten

Auch die Ärmel sind im Bereich des Handrückens länger und man kann sie mittels Klettverschluss gut und an den Handgelenken festmachen. Die Kapuze ist so groß, dass eine Capi drunterpasst. Diese trage ich gerne bei Regen als zusätzlichen „Schirm“. Durch das Gummiband hinten an der Kapuze, kann man sie enger stellen. Durch den hohen Kragen zieht auch kein Wind mehr an den Hals.

Der hohe Kragen hält den Wind ab

Was mir persönlich nicht gefällt, ist die blassviolette Farbe, die wirkt etwas altmodisch und ist zudem relativ anfällig für Schmutz. Die Jacke ist auch in einem schönen Grauton erhältlich, der deutlich unempfindlicher und optisch ansprechender wirkt.

Insgesamt handelt es sich um eine funktionale Regenjacke zu einem guten Preis, die sowohl bei schlechtem Wetter als auch bei aktiver Nutzung überzeugt. Auf die Jacke gibt es zwei Jahre Garantie, das finde ich sehr verbraucherfreundlich, und einen Reparaturservice hat der Hersteller auch. 

Jacke von vorne


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IM TEST

Test: MH 900


Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu MH 900:

Hochwertige, atmungsaktive Regenjacke für jedes Wetter. TOP.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr hochwertige Materialien, top verarbeitet.
  • Leichtes, weichfließendes, komfortables Obermaterial und Innenfutter.
  • Große, verstellbare Kapuze.
  • 15.00mm Wassersäule und atmungsaktiv mit 4.000g/m²/24h
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
  • Tolle Ausstattung mit großzügigen Taschen für viele Kleinigkeiten.

NACHTEILE

  • Kein besonders kleines Packmaß, bedingt für Backpacking geeignet.
  • Die Reflektoren sind nicht besonders sichtbar.

BEWERTUNG

VARJA JACKET – DAMEN REGENJACKE VON DIDRIKSONS

Varja Jacket-Hochwertige Regenjacke von Didriksons

                                                                                                              

Leichte, wetterfeste Jacke für Alltag und Outdoor

  • Farbe: Yellow Pollen
  • Größe: 40
  • Preis laut Hersteller: 120,00 € inklusive MwSt.
  • Testzeitraum: 5 Wochen
  • Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

EIN SCHWEDENPRODUKT IM TEST

Eine zuverlässige Regenjacke gehört für mich zur Grundausstattung, wenn ich draußen unterwegs bin. Gerade im Mittelgebirge kann das Wetter schnell umschlagen. Was am Morgen noch nach Sonnenschein aussieht, endet am Nachmittag nicht selten im Nieselregen oder in kräftigen Schauern.

Umso wichtiger ist eine Jacke, die zuverlässig vor Wind und Nässe schützt, dabei aber angenehm zu tragen bleibt. Die Varja Jacket soll genau diese Eigenschaften verbinden: wetterfest, atmungsaktiv und gleichzeitig leicht genug für den täglichen Einsatz.

Rundum geschützt mit 15.000mm Wassersäule.
Der perfekte Schutz bei Wind und Wetter.

Ich habe die Jacke von Didriksons für einen Produkttest für Outside Stories zur Verfügung gestellt bekommen und ich habe sie ausführlich über mehrere Wochen hinweg bei unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet. Dabei habe ich auf folgende Eigenschaften besonders geachtete:

• Material

• Look/Farbe

• Passform

• Trageigenschaften 

• Atmungsaktiv oder belüftende Eigenschaften

• Schnelltrocknung

• Einsatzmöglichkeiten/Wetterbedingungen 

• Pflegeeigenschaften

• Nachhaltigkeit 

Dabei ging es mir nicht nur um den reinen Regenschutz, sondern auch um Tragekomfort, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie sich die Jacke bei längeren Touren wirklich verhält.

Auch bei Sonnenschein gut geschützt vor kaltem Wind.
Auch bei Sonnenschein gut geschützt vor kaltem Wind.

 

Meine Bewertung beruht allein auf meiner persönlichen Meinung und auf den von mir gesetzten Präferenzen. Ich wurde weder für den Test bezahlt noch stehe ich in Verbindung zum Hersteller, und daher ist meine Bewertung vollkommen neutral!

Ich habe das Produkt in Größe 40 und der Farbe Yellow Pollen erhalten.

Ich bin 180 Zentimeter groß, wiege 70 Kilo und trage in Jacken normalerweise Größe L. (hauptsächlich in Bezug auf die Länge)

Die Größe 40 passt perfekt bei meinen 180cm Stockmaß.

DAS SAGT DER HERSTELLER

Der Hersteller beschreibt die Varja Jacket als vielseitige Outdoorjacke für Alltag und Freizeitaktivitäten.

Das Modell besteht aus einem robusten Polyamid-Gewebe, das sowohl wasser- als auch winddicht sein soll. Alle Nähte sind versiegelt, sodass kein Regen eindringen kann.

Mit einer Wassersäule von 15 000 Millimetern bietet die Jacke einen zuverlässigen Regenschutz. Gleichzeitig soll das Material atmungsaktiv bleiben und ein angenehmes Körperklima ermöglichen.

Die Jacke besitzt eine fest integrierte Kapuze mit geformtem Schirm. Diese lässt sich über Kordelzüge individuell anpassen.

Die hochwertige Regenjacke gibt es auch in fünf weiteren Farben.

Zur Ausstattung gehören:

Viele Ausstattungsmerkmale hochwertig verarbeitet.
Viele Ausstattungfeatures mache n sie zu dem perfekten Wanderbegleiter.

 

  1. zwei Außentaschen mit Reißverschluss, eine Innentasche
  2. elastische Bündchen an den Ärmeln
  3. reflektierende Logos für bessere Sichtbarkeit
  4. Kapuze mit Größenregulierung 

Der Schnitt wird als Regular Fit beschrieben und bietet Platz für zusätzliche Kleidungsschichten.

 

TECHNISCHE DATEN

  • Material Außenstoff : 100 % Polyamid
  • Innenfutter: 100 % Polyamid
  • Wassersäule: 15.000 mm
  • Atmungsaktivität: 4.000 g/m² / 24h
  • Passform: Regular Fit
  • Entworfen in Schweden
  • Produziert in Vietnam

Viele Kilometer unterwegs

 

MEIN TEST

Ich habe die Jacke in Größe 40 getestet. 

Während der Testphase habe ich sie regelmäßig bei Spaziergängen und Wanderungen, getragen – sowohl im Alltag, auf der Arbeit als auch auf längeren Touren.

Die Temperaturen lagen im Testzeitraum zwischen etwa 2° und 18°. Damit deckt der Test genau den Bereich ab, in dem ich eine solche Jacke besonders häufig nutze. Es gab aber auch Einsätze mit gefühlten Minustemperaturen.

 

DER VERSAND

Die Jacke wurde in einem sehr großen Karton geliefert. Der Hersteller hat sie lediglich einmal gefaltet, vermutlich damit sie möglichst faltenfrei beim Kunden ankommt.

Das funktioniert zwar gut, allerdings wäre eine kompaktere Verpackung durchaus möglich gewesen. Zwei zusätzliche Faltungen hätten der Jacke sicher nicht geschadet.

Aus Nachhaltigkeitssicht wäre eine kleinere Verpackung daher sinnvoll gewesen.

Positiv ist allerdings, dass sich das Material sehr gut aushängen lässt und kaum knittert.

Die Verpackung war für meinen Geschmack zu groß.

  

Die Jacke wurde nur locker gefaltet verpackt.

  

Die Reflektoren

Alle Infos auf Pappe
 
Und noch mehr Infos
  
Pappanhänger

 

Waschanleitung
 
Aufhänger und Infos innen eingenäht.
  
Mit QR Codes direkt zum Hersteller

DAS MATERIAL

Die Jacke habe ich in der Farbe Yellow Pollen getestet.

Der Farbton ist ein schönes, kräftiges Gelb. Gerade bei trübem Wetter sorgt diese Farbe für eine gute Sichtbarkeit.

Der Hersteller bietet die Jacke in insgesamt sechs Farben an. Da ist für jeden etwas dabei.

Das Material besteht aus Polyamid, einem Stoff, der im Outdoorbereich häufig verwendet wird. Polyamid gilt als besonders robust und gleichzeitig leicht.

Interessant ist die Haptik des Materials: Die Jacke wirkt keineswegs steif oder raschelnd, sondern überraschend weich und flexibel.

Rundum hochwertiges Material.

 

Wasserfeste Reißverschlüsse.

  

stabile Bündchen mit Gummizug

Das Innenfutter ist stabil eingenäht, alles Nähte sind wasserdicht.

DAS INNENFUTTER

Ein Punkt, der mir besonders positiv aufgefallen ist, ist das Innenfutter.

Viele Regenjacken besitzen kein Innenfutter. Gerade wenn man nur ein T-Shirt darunter trägt, kann sich das Material schnell unangenehm auf der Haut anfühlen.

Bei der Varja Jacket ist das anders. Das Innenmaterial ist weich und angenehm. Obwohl man nur ein Shirt darunter trägt, fühlt sich das Material komfortabel an und klebt nicht auf der Haut. Gerade bei Bewegung oder bei wechselnden Temperaturen sorgt das Innenfutter für ein sehr angenehmes Hautklima. Auch die Taschen sind mit dem Futter ausgestattet.

Das Innenfutter macht die Jacke zum Wohlfühlobjekt.

Kapuze 

Die Kapuze ist sehr großzügig geschnitten und bietet sogar Platz für einen Helm. Gleichzeitig lässt sie sich sehr gut anpassen. Am Hinterkopf befindet sich ein breites Klettband zur Regulierung. Zusätzlich sorgen zwei innen liegende Zugbänder dafür, dass sich die Kapuze optimal an das Gesicht anpassen lässt. Selbst bei starkem Wind bleibt sie sicher auf dem Kopf und die Sicht bleibt frei.

Die Kapuze
 
Klettverschluss zur Größenverstellung
 
Passt sich auch einem Helm an.

Reißverschlüsse 

Der Frontreißverschluss sowie die beiden Reißverschlüsse der Außentaschen sind stabil verarbeitet. Die Zipper besitzen kleine Zugbänder, sodass sich die Jacke auch mit kalten Händen gut öffnen und schließen lässt.

Sehr stabiler Zipper

 

Top verarbeitete Reißverschlüsse.

    

Wasserdichte Nähte.

Außentaschen 

Die beiden Taschen sind sehr großzügig geschnitten und reichen tief in die Jacke hinein. Dadurch bleiben Gegenstände auch dann sicher verstaut, wenn man die Jacke einmal um die Hüfte bindet.

Auch die großzügigen Taschen werden durch Reißverschlüsse gesichert.

  

Zipperbänder sichern guten Zugriff.

Innentasche 

Die schräg angesetzte Innentasche besitzt einen Klettverschluss und ist ebenfalls überraschend groß. Selbst ein größeres Smartphone lässt sich problemlos darin unterbringen.

Stabile Gummibänder

Bundregulierung 

Der Saum lässt sich über zwei Zugbänder regulieren. Dadurch kann man die Jacke sehr dicht schließen, sodass kein Wind von unten eindringt. Gleichzeitig lässt sie sich auch bewusst lockerer tragen.

Dank der Zugbänder wird die Jacke Wasser- und Winddicht.

Druckknopf am Frontverschluss 

Ein kleines, aber sehr praktisches Detail ist der Druckknopf am Frontverschluss. Öffnet man den Reißverschluss, kann die Jacke über diesen Knopf weiterhin geschlossen bleiben. Dadurch entsteht eine angenehme Belüftung, ohne dass die Jacke vom Wind aufgerissen wird.

Den Druckknopf findet man häufig bei Laufjacken. Für mich das praktischste Feature.
So wird die Jacke nie vom Winde verweht.
So wird die Jacke nie vom Winde verweht.

Ärmelbündchen 

Die elastischen Bündchen sitzen angenehm am Handgelenk. Sie halten Wind zuverlässig ab, ohne einzuengen. Auch die Länge ist bei meiner Größe optimal. Die Ärmel reichen bis zu den Handgelenken und diese lassen sich auch problemlos nach oben schieben.

Die elastischen Bündchen sitzen gut ohne einzuschneiden.
  
Breites Gummibund

Nähte 

Alle Nähte sind sauber verarbeitet und zuverlässig versiegelt, sodass auch bei längerem Regen keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Alle Nähte top verarbeitet.
Außen wie Innen; Alle Nähte schützen nachhaltig vor Nässe.

DER LOOK

Die Regenjacke von Didriksons gehört nicht zur Kategorie „Supersportler“. Sie ist locker geschnitten und reicht über die Hüften rüber. Daher ist sie in erster Linie fürs Wandern und nicht für High Impact Sport-Einsätze geschaffen. 

Regular Fit
 
Große Kapuze auch für Helme.
 
Weite Ärmel bieten Platz für Midlayer.

Der regular Schnitt fällt locker, ohne zu schlabbern, und hat eine angenehme Weite, damit man mehrere Schichten darunter tragen kann. Auch mit dicken Midlayern darunter behält sie ihren sportlichen Look. 

das Logo

Aufgrund des weich fallenden Materials und der klaren Linie eignet sich die Jacke auch als Alltags- und Cityjacke. Und auch wenn das Gelb nicht für jeden etwas ist, bietet Didriksons die Varja Jacket auch in fünf weiteren Farben an. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei, etwa ein leuchtendes Rot oder ein dezentes Schwarz. 

Moderner Look für verschiedene Einsätze

                                                                             EINSATZBERICHT – DIE VARJA JACKET IM PRAKTISCHEN OUTDOORTEST

Viele Kilometer unterwegs.

UNTERWEGS IM MITTELGEBIRGE

Während der Testphase habe ich die Varja Jacket unter sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen getragen. Meine Wege führen mich regelmäßig durch das Siebengebirge, rund um den Wachtberg sowie durch die Wege und Höhenzüge im Ahrtal. Dort bin ich häufig mit meinem Hund unterwegs – mal auf kurzen Spaziergängen im Regen, mal auf längeren Wanderungen über viele Kilometer. Auch die täglichen Hunderunden bei jedem Wetter gehören dazu, da ist eine zuverlässige Regenjacke ein absolutes Muss. 

Über Felder, durch Wälder und über Höhen.

Die Landschaft in dieser Region eignet sich hervorragend, um Outdoorbekleidung realistisch zu testen. Wälder, offene Höhenzüge und freie Feldwege wechseln sich ständig ab. Gleichzeitig können sich Wind, Temperatur und Wetter dort sehr schnell verändern. Genau diese wechselnden Bedingungen zeigen sehr deutlich, wie zuverlässig eine Jacke im Alltag wirklich funktioniert.

Es gibt für die Jacke kein schlechtes Wetter

WETTER UND GELÄNDE IM TEST

Die Wetterbedingungen während meines Testzeitraums

• kalter Wind 

• Sonnenschein

• wechselhaftes Wetter 

• Nieselregen 

• kräftiger Dauerregen 

• kühle Temperaturen 

• Temperaturen von etwa 2° bis 18°

Und auch heftiges Aprilwetter war dabei.

Auch bei gutem Wetter dabei.

 Das Gelände

• Waldwege 

• Feldwege 

• Mittelgebirge 

• offene Höhenzüge 

• schmale Wanderpfade

Durch Wälder
 
auf Expedition mit Hund
 
Waldrunden

WIND, WETTER UND WECHSELNDE BEDINGUNGEN

An Tagen mit Sonnenschein und gleichzeitig starkem kaltem Wind hat sich die Varja Jacket besonders als Windbreaker bewährt. Gerade auf offenen Höhenzügen merkt man sehr schnell, ob eine Jacke Wind wirklich zuverlässig abhält. In diesem Punkt hat die Jacke im Test sehr gut funktioniert.

Eiskalter Wind fühlt sich an wie -1°

Selbst bei stärkeren Böen schützt sie zuverlässig vor Auskühlung. Besonders auf freien Passagen im Gelände entsteht oft ein unangenehmer, kalter Wind, der sich durch Kleidung schnell bemerkbar macht. Hier hat die Jacke im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Auch an den langen Regenwanderungen konnte ich mich von der Vielseitigkeit der Jacke überzeugen. Der Regen kommt bei dem heftigen Wind, besonders auf den Höhenzügen, von allen Seiten, auch gefühlt von unten. Dank der vielseitigen Gummizüge an Kapuze und am Bund, schützt die Jacke nachhaltig vor dem Eindringen von Nässe und die Weite lässt sich auf den individuellen Bedarf gut regulieren. 

 

ANPASSBARER SITZ UND FLEXIBLE BELÜFTUNG

Ein großer Vorteil der Jacke ist die Möglichkeit, sie je nach Situation unterschiedlich zu tragen.

Zieht man die Zugbänder am Bund fest, sitzt sie deutlich dichter am Körper und verhindert, dass Wind von unten eindringt. Lässt man die Bänder lockerer, entsteht eine luftigere Passform. Dadurch bleibt die Belüftung angenehm und die Jacke wirkt weniger geschlossen.

Gerade bei längeren Spaziergängen oder moderater Bewegung ist diese Flexibilität sehr angenehm. Die Jacke kann je nach Wetter und Aktivität enger oder lockerer getragen werden. 

Auch erhält die Jacke bei lockerem Bund einen Citylook, was sie weniger wie eine Sportjacke wirken lässt. Das gefällt mir sehr gut. 

DAUERREGEN ALS HÄRTETEST                                          

Die Kapuze lässt sich individuell einstellen.

Besonders aussagekräftig waren mehrere längere Touren bei über zwei bis drei Stunden Dauerregen. Während dieser Zeit blieb ich vollständig trocken.

Weder über die Nähte noch über die Reißverschlüsse konnte Feuchtigkeit eindringen. Gerade bei längeren Regenphasen zeigt sich sehr schnell, ob eine Jacke wirklich zuverlässig dicht hält. In diesem Punkt hat die Varja Jacket im Test sehr überzeugend abgeschnitten.

Trotz des anhaltenden Regens blieb das Körperklima angenehm. Die Jacke fühlte sich nicht wie eine starre Regenhülle an, sondern ließ ausreichend Luftzirkulation zu.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass leichte Regenjacken nach zwei Stunden, besonders an den Schultern, dem Regen nicht mehr standhielten. Die Varja Jacket hat diesen Härtetest mit Bravour bestanden.

Bei Anstrengung keine Überhitzung.
 
Auch bei niedrigen Temperaturen
 
Schützt or kaltem Wind.
Das Wetter im März ist oft unberechenbar.

ATMUNGSAKTIVITÄT IN DER PRAXIS

Besonders positiv aufgefallen ist die Kombination aus Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Viele Hersteller versprechen Atmungsaktivität, aber Didriksons hält dieses Versprechen. Das hat mich tatsächlich sehr überrascht. Und das, obwohl die Regenjacke aufgrund der zwei Schichten, mehr Isolation verspricht.

Trotz der hohen Wassersäule entsteht kein unangenehmer Hitzestau. Gerade bei längeren Anstiegen oder bei schnellerem Gehen konnte ich deutlich merken, dass überschüssige Wärme entweichen kann.

Auch bei etwas höheren Temperaturen lässt sich die Jacke angenehm tragen. Öffnet man den Reißverschluss und nutzt den Druckknopf vorn, entsteht eine sehr angenehme Belüftung, ohne dass die Jacke komplett aufweht.

Vorbei an alten Windmühlen

KOMFORTABLE DETAILS IM EINSATZ

Auch einige Details haben sich im praktischen Einsatz bewährt.

Die Ärmelbündchen lassen sich zwar nicht verstellen, was mich im Test jedoch überhaupt nicht gestört hat. Sie sitzen ausreichend dicht, um Wind und Regen abzuhalten, bleiben aber gleichzeitig flexibel genug, um nicht einzuschneiden.

Sehr gut funktioniert auch die Kapuze. Sie lässt sich über Klettverschlüsse regulieren, sodass sie sowohl locker als auch enger getragen werden kann. Dadurch bleibt die Sicht stets frei, selbst bei stärkerem Wind.

Die Jacke ist perfekt.

PLATZ FÜR DAS ZWIEBELSYSTEM

Durch den Regular-Fit-Schnitt bietet die Jacke außerdem ausreichend Platz für mehrere Kleidungsschichten.

Selbst bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt konnte ich problemlos ein langärmeliges Shirt und einen Midlayer darunter tragen und hatte trotzdem noch genügend Bewegungsfreiheit. Dadurch lässt sich die Jacke nicht nur im Frühling oder Herbst einsetzen, sondern auch an kühleren Tagen im Winter sehr gut nutzen.

Diese Flexibilität macht sie zu einem sehr vielseitigen Begleiter – sowohl für kurze Runden im Alltag als auch für längere Wanderungen im Mittelgebirge.

 

Mit guten Zwischenschichten auch bei Kälte gut geschützt.

DIE PFLEGE

In der Regel sollte man Regenjacken nicht häufig waschen, da dadurch die Imprägnierung schneller abnutzt. Das war bei der Regenjacke von Didriksons im Testzeitraum auch nicht nötig. Das Material ist nur wenig schmutzanfällig und ich bewahre  die Jacke NICHT im Schrank auf, sondern sie hängt an einem Kleiderständer, um sie dauerhaft zu lüften. Nach einem Regeneinsatz hänge ich die Regenjacke auf einen Kleiderbügel, damit sie vollständig, ohne Staunässe, trocknen kann. 

Auch wenn ich bei anstrengenden Touren ins Schwitzen kam, entwickelten sich keine Gerüche im Innenfutter der Jacke. Kleine Schlammspritzer ließen sich mit einem feuchten Lappen problemlos von der Außenseite abwischen! 

Schmutz lässt sich leicht entfernen.
Matsch macht nix.

NACHHALTIGKEIT

Die Jacke besteht aus robustem Polyamid, einem Material, das für seine Langlebigkeit bekannt ist.

Der Produktionsstandort liegt in Vietnam, während das Design aus Schweden stammt. Diese Kombination ist im Outdoorbereich weit verbreitet.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt die großzügige Versandverpackung.

Schützt mit 15.000mm optimal auch vor Dauerregen.
Sie hält auch Dauerregen stand.

MEIN FAZIT

Mein Fazit
Mein Fazit nach 5 Wochen intensiven Testeinsätzen: 5 Sterne*****

Die Varja Jacket von Didrison hat im Test einen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen. Schweden beweist wieder einmal, dass sie Ahnung von Outdoorsport haben. Sie kombiniert zuverlässigen Regenschutz, guten Windschutz und einen sehr angenehmen Tragekomfort mit einem modernen, sportlichen Look. Und auch das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

TOP-Qualität

Besonders positiv fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Die Nähte sind sauber versiegelt, die Reißverschlüsse wirken stabil und alle Details sind durchdacht umgesetzt. 

Das Innenleben

Ein echtes Highlight ist das weiche Innenfutter. Gerade bei sportlichen, leichten Regenjacken vieler Hersteller ist das nicht selbstverständlich. Dadurch trägt sich die Jacke auch direkt auf der Haut sehr angenehm. Das war das Erste, was mir aufgefallen ist. Das angenehme Innenfutter findet sich auch in den Taschen wieder.

Ein Versprechen wird gehalten.

Atmungsaktivität und Wassersäule sind leider oft ein Widerspruch und viele Produkte halten das Versprechen nicht. Anders bei der Varja Jacket! 

Die Belüftung funktioniert überraschend gut. Trotz der hohen Wassersäule und der zwei Schichten entsteht kein unangenehmes Klima in der Jacke. Gerade bei längeren Touren bleibt das Körpergefühl angenehm. Schon das allein ist für mich eine absolute Kaufempfehlung. 

Atmungsaktiv trotz hoher Wassersäule

Atmungsaktiver Windbreaker: kein Widerspruch!

Durch den lockeren Schnitt lässt sich die Jacke vielseitig einsetzen. Sie kann locker getragen werden, bietet aber über die Zugbänder die Möglichkeit, sie enger zu schließen. Dadurch eignet sie sich sowohl als leichter Windbreaker als auch als zuverlässige Regenjacke. Und es funktioniert! Obwohl sich die Jacke als überaus atmungsaktiv gezeigt hat, schützt sie ebenso vor sehr kaltem und schneidendem Wind. 

Hochwertige Verarbeitung.

Nur ein kleiner Nachteil…

…ist das eher begrenzte Packmaß: Für größere Backpacking-Touren, bei denen jeder Zentimeter im Rucksack zählt, ist die Jacke weniger geeignet. 

Doch für Tagestouren ist die Jacke ein perfekter Begleiter.

Gut Belüftet.

Schichtsystem

Ein weiterer Vorteil ist der Platz für mehrere Kleidungsschichten. Base Layer und Mid Layer lassen sich problemlos darunter tragen. Dadurch eignet sich die Jacke nicht nur für mildes Wetter, sondern auch für kühlere Tage.

Und auch wenn der Hersteller sie als Frühlingsregenjacke bewirbt: Mit den richtigen Schichten eignet sich die Jacke für alle Bedingungen und ist somit von Frühling bis Herbst und sogar in Teilen im Winter einsetzbar, was sie zu einem zuverlässigen Begleiter macht. 

 

Uneingeschränkt empfehlenswert

Ob kurze Hundespaziergänge im Regen oder längere Wanderungen durch das Mittelgebirge – die Varja Jacket hat sich in allen Situationen als sehr zuverlässiger Begleiter erwiesen. Dazu kommt das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der Varja Jacket bekommt man ein Hightech-Kleidungsstück zu einem angemessenen Preis, an dem man lange Freude haben wird. 

Ich kann die Varja Jacket von Didriksons uneingeschränkt empfehlen. 

Viel Spaß bei eurem nächsten Outdoorabenteuer, wir sehen uns draußen.

Viel Spaß mi eurer neuen Regenjacke.
...wir sehen uns draußen!!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

 

Uneingeschränkt empfehlenswert.



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Funktionelle Skitourenhose.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Schlichtes Design
  • Atmungsaktiv
  • Wasserabweisend
  • Warm
  • Genügend Taschen

NACHTEILE

  • Reißverschluss an den Beinenden lässt sich mit Skischuhen nicht schließen

BEWERTUNG

Im Test: TRAUNSTEIN SPORT Montreal Skitourenhose

 

Logo

Zur Marke Traunstein Sport: Die Marke war mir bisher unbekannt und ich musst mich genauer einlesen: Traunstein Sport wurde 2008 im Österreich, genauer gesagt im Salzkammergut, gegründet und hat derzeit zwei Schauräume in der näheren Umgebung. Entwickelt und vertrieben werden Freizeit- und Sportbekleidung für Winter, als auch Sommer. Auf der Homepage wird das Unternehmen auch als Teamausstatter für z.B. Bergbahnen und Skiclubs beworben. Vertrieben werden die Produkte über einen B2B Shop an andere Unternehmen. Ein Online-Shop für den Endkunden findet man auf der Homepage nicht (Quelle: traunsteinsport.at)

 

Produktbild

Produktbeschreibung der Montreal-Hose (Quelle: Traunsteinsport. "Egal ob auf Skitour oder mit Schneeschuhen unter den Füßen, die Montreal-Damenhose ist der optimale Begleiter bei winterlichen Verhältnissen. Belüftungsreißverschlüsse erlauben es, das Körperklima zu unterstützen, und sie verstärken die Wirkung des hoch atmungsaktiven Materials. Ein Kantenschutz am Beinabschluss, sowie abnehmbare Gamaschen runden die Wintersporthose in ihrer Funktionalität ab.")

  • Material: 90 % Polyester, 10 % Elastan (PFC-frei)
  • Größen: Normalgröße: 34–48, Kurz: 17 - 24, Lang: 68 - 88
  • Farbe: Schwarz
  • weitere Eigenschaften: wasser- und windabweisend, atmungsaktiv, Stretch (4-Wege Stretch), abriebfest
  • Ausstattung: Komfortbund, Safety Pocket, Lüftungsschlitz, reflektierendes Logo, abzippbarer Schneefang
  • UVP: 159,90 €
  • Herstellung in Europa
Größentabelle
Größentabelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine persönlichen Erfahrungen:

VerwendungIch habe die Hose zum Skifahren, Wandern als auch Paragliden getragen. 

DesignDas Design der Montreal-Damenhose ist sportlich, zeitlos und hochwertig zugleich. Durch die schwarze Farbe ist die Hose vielseitig kombinierbar – sowohl mit funktionellen Outdoorjacken als auch mit schlichteren Winteroberteilen. Optisch macht die Hose einen sehr professionellen Eindruck und entspricht genau dem, was man von einer hochwertigen Wintersporthose erwartet.

Sie wirkt weder zu technisch noch zu schlicht, sondern findet einen gelungenen Mittelweg zwischen Funktionalität und schönem Design. Besonders positiv fällt auf, dass das Design nicht aufdringlich ist. Das reflektierende Logo ist dezent platziert und erfüllt seinen Zweck. Die Linienführung der Hose unterstützt eine sportliche Silhouette und lässt die Hose modern wirken. Trotz ihrer funktionalen Ausstattung trägt sie nicht auf und wirkt nicht klobig – ein Punkt, der bei Wintersporthosen oft kritisch ist. Insgesamt ist die Hose ein optisch ansprechender Begleiter für winterliche Aktivitäten.

Tragebild

Passform: Die Passform der Montreal-Damenhose ist einer ihrer größten Pluspunkte. Die Hose sitzt sehr gut und schmiegt sich angenehm an den Körper an, ohne einzuengen. Besonders hervorzuheben ist der Gummizug an der Hüfte, der für einen hohen Tragekomfort sorgt.

Dadurch passt sich die Hose optimal an unterschiedliche Körperformen an und bietet auch bei breiteren Hüften eine sehr gute Passform. Die Hose sitzt sicher, rutscht nicht und bleibt auch bei Bewegung an Ort und Stelle. Zusätzlich sind Gürtelschlaufen vorhanden, was die Passform nochmals individualisierbar macht. Wer möchte, kann die Hose mit einem Gürtel ergänzen und so den Sitz weiter optimieren – für mich nicht notwendig. 

Die Kombination aus elastischem Bund und durchdachtem Schnitt sorgt dafür, dass man sich jederzeit frei bewegen kann – egal ob beim Gehen, Steigen oder in knienden Positionen. Auch bei längeren Aktivitäten bleibt die Hose bequem und verursacht keine Druckstellen. Besonders angenehm ist, dass die Hose weder einschneidet noch spannt. Sie engt nicht ein und vermittelt dennoch ein sicheres, gut sitzendes Gefühl. Insgesamt ist die Passform sehr gelungen und zeigt, dass bei der Entwicklung der Montreal Hose viel Wert auf Komfort und Praxistauglichkeit gelegt wurde.

Material: Das Material der Montreal-Damenhose fühlt sich von Beginn an sehr angenehm auf der Haut an. Die Kombination aus Polyester und Elastan sorgt für eine spürbare Elastizität und ein weiches, komfortables Tragegefühl. Die Hose reibt nicht und verursacht auch bei längerer Nutzung keinerlei unangenehme Stellen. Selbst bei direktem Hautkontakt fühlt sich das Material hochwertig und angenehm an. Besonders positiv ist die Dehnbarkeit des Stoffes. 

Der 4-Wege-Stretch ermöglicht maximale Bewegungsfreiheit in alle Richtungen, was gerade bei sportlichen Aktivitäten wie Skitouren oder Schneeschuhwanderungen ein großer Vorteil ist. Trotz der Elastizität wirkt das Material sehr robust und widerstandsfähig. Es macht einen langlebigen Eindruck und scheint auch intensiveren Belastungen problemlos standzuhalten. Das Material vermittelt insgesamt eine sehr hohe Qualität. Es fühlt sich stabil an, ohne steif zu sein, und kombiniert Funktionalität mit Tragekomfort auf überzeugende Weise. Auch der abriebfeste Eindruck verstärkt das Vertrauen in die Langlebigkeit der Hose. Zudem ist die PFC-freie Ausrüstung ein weiterer Pluspunkt, der zeigt, dass neben Funktion auch Umweltaspekte berücksichtigt wurden.

Tragebild

Atmungsaktivität: In puncto Atmungsaktivität überzeugt die Montreal-Damenhose auf ganzer Linie. Während der Nutzung entsteht kein Hitzestau, selbst bei intensiver Bewegung. Die Hose reguliert das Körperklima sehr gut und sorgt dafür, dass überschüssige Wärme nach außen abgegeben werden kann. Das macht sie besonders angenehm bei wechselnden Belastungen, wie sie bei winterlichen Outdoor-Aktivitäten typisch sind. 

Ein großer Vorteil ist, dass bei Temperaturen um die 0 °C keine zusätzliche Hose darunter notwendig ist. Die Montreal-Hose bietet ausreichend Schutz und Wärme, ohne dabei zu überhitzen. Gleichzeitig bleibt das Tragegefühl leicht und angenehm. In Kombination mit den Belüftungsmöglichkeiten unterstützt die Hose ein ausgeglichenes Körperklima und trägt so wesentlich zum Wohlbefinden bei. Auch bei längeren Touren bleibt die Hose angenehm trocken und luftig. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, „eingepackt“ oder eingeschränkt zu sein. Die hohe Atmungsaktivität zeigt, dass das Material nicht nur robust, sondern auch funktional durchdacht ist. Gerade für sportlich aktive Nutzerinnen ist dies ein entscheidender Vorteil.

Taschen: Die Taschen der Montreal-Damenhose sind praktisch und gut durchdacht. Sie bieten ausreichend Platz für kleinere persönliche Gegenstände wie Schlüssel, Smartphone oder Karten und sind so platziert, dass sie beim Bewegen nicht stören. Besonders positiv ist die integrierte Safety Pocket, in welcher wichtige Dinge sicher verstaut werden können. Die Reißverschlüsse lassen sich leicht öffnen und schließen und wirken stabil sowie hochwertig verarbeitet. Insgesamt fügen sich die Taschen funktional und unauffällig in das Design der Hose ein und erhöhen deren Alltagstauglichkeit deutlich. 

Tasche hinten
Safety Pocket

 

 

 

 

 

 

 

Verarbeitung: Die Verarbeitung der Montreal-Damenhose ist insgesamt auf sehr hohem Niveau. Alle Nähte sind sauber verarbeitet, gleichmäßig gesetzt und wirken äußerst stabil. Es sind keine losen Fäden oder unsaubere Stellen zu erkennen, was den hochwertigen Gesamteindruck zusätzlich unterstreicht. 

Die Hose wirkt sehr sorgfältig gefertigt und macht einen langlebigen Eindruck. Auch die Details sind hochwertig umgesetzt. Reißverschlüsse, Schlaufen und funktionale Elemente sind sauber integriert und lassen sich leicht bedienen. Der Kantenschutz am Beinabschluss wirkt robust und gut verstärkt. Der abzippbare Schneefang fügt sich nahtlos ins Gesamtbild ein und ist ebenfalls hochwertig verarbeitet. Die saubere Verarbeitung, kombiniert mit der Herstellung in Europa, spricht für hohe Qualitätsstandards und eine lange Lebensdauer.

Funktionalität: Den einzigen negativen Aspekt, welchen ich finden konnte, ist, dass sich der Reißverschluss am Fuß beim Tragen von Skischuhen nicht mehr schließen lässt. Durch die Lage darunter kommt zwar kein Schnee hindurch, sie ist aber optisch nicht ganz so ansprechend. 

Schneefang

abnehmbarer Schneefang

Belüftung

Schneefang

 

 

 

 

 

 

 

Verfügbarkeit: Ich habe die Tourenhose online bei einzelnen Anbietern gefunden.

Fazit:
Die Montreal Damenhose überzeugt durch ein hochwertiges Design, eine sehr gute Passform, angenehmes und robustes Material, hervorragende Atmungsaktivität und eine erstklassige Verarbeitung. Sie ist funktional, komfortabel und optisch ansprechend. 

 



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Top-Handling, Venting & Aktivkohle: Upgrade überzeugt.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr schneller Durchfluss
  • Venting = kein Flaschen-Kollaps
  • Robuste, griffige Flasche
  • Extrem leicht & kompakt

NACHTEILE

  • Sedimentanfällig
  • "Shake to clean“ limitiert
  • Kein integrierter Vorfilter

BEWERTUNG

Einleitung

In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit Gewässern im Alpenvorland und im Salzkammergut beschäftigt. Im Zuge der Recherche zu meinem aktuellen Buchprojekt über die Seenlandschaft der Region war ich an knapp hundert Gewässern unterwegs – von glasklaren Quellen bis zu moorigen Lacken habe ich der EZ-Membran von Katadyn über viele Jahre hinweg jede Variante von Gewässer im Salzkammergut gezeigt.

Ich kenne das System seit seinen Anfängen und damit auch seine Stärken und seine Grenzen unter realen Bedingungen. 

Die BeFree AC Bottle 0,7 L habe ich zum Testen bekommen und seitdem auf rund 20 Touren im Alpenvorland und in den österreichischen Alpen dabei gehabt. Was man hier bekommt, ist kein neues Prinzip – sondern eine Weiterentwicklung eines bewährten Systems. Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick.

KATADYN GROUP BeFree AC Bottle
KATADYN GROUP BeFree AC Bottle

Technische Daten

  • Volumen: 0,7 Liter
  • Filtration: 2-stufig (EZ-Clean Hohlfaser + Aktivkohle)
  • Porengröße Hohlfaser: 0,1 µm
  • Durchfluss: bis zu 2 Liter pro Minute
  • Gewicht: ca. 93 g
  • Maße: 95 × 75 × 236 mm

 


Erster Eindruck

Beim Auspacken merkt man klar: Das Design ist erwachsener geworden.

Die 0,7-Liter-AC-Version wirkt sofort robuster als die klassische Softflask. Sie ist griffiger, weniger wabbelig, liegt ruhiger im Rucksack und fühlt sich insgesamt wertiger an. Der Filter hat noch einen Befestigungspunkt bekommen, was ich sofort sehr zu schätzen weiß und viele der bisherigen 3D-Druck Montage System für den herkömmlichen Befree obsolet macht. Durch die stabilere Form kann der Befree jetzt auch in eine Flaschenhalterung oder auf der Seite in den Rucksack rein. 

Er ist eine echte Trinkflasche geworden.

Oben gibt es noch eine Neuheit. Das Venting System. Also Luft kommt wieder in die Trinkflasche wenn man ansaugt. 

Und dann das Herzstück der neuen Variante. Die zusätzliche Akitvkohle Filterstufe. Diese befindet sich nach der Hohlfaser und wird ganz einfach eingesetzt. Durch das alltagstauglichere Design und diese zusätzliche Filterstufe eröffnen sich neue Einsatzbereiche in denen Chlor, Pestizide und andere Stoffe eine noch größere Rolle spielen.

KATADYN GROUP BeFree AC Bottle

Im Einsatz

Getestet wurde ausschließlich im Alpenvorland und in den österreichischen Alpen.

Im Gebirgsbach ist der BeFree in seinem Element. Starker Durchfluss, angenehmes Handling, direkt trinken funktioniert hervorragend.

Im Vergleich zur Vorgängervariante konnte ich keine Einbußen bei der Durchflussgeschwindigkeit durch den neuen Aktivkohle Filter feststellen. Eine Änderung im Geschmack lässt sich aber definitiv feststellen im Vergleich zur Standard Variante. Je nach gefiltertem Wasser hatte die AC Variante deutlich weniger erdige oder muffige Note. Auch Quellwasser oder klare Bäche enthalten oft feine gelöste Stoffe – Huminsäuren, organische Reste oder ganz leichte Einträge von außen. Das merkt man manchmal gar nicht sofort, aber im direkten Vergleich ist das Wasser mit Aktivkohle einfach „runder“ und neutraler.

Die Kohle filtert genau diese gelösten Stoffe heraus, die die Hohlfaser nicht erwischt. Das ist kein Muss im alpinen Gelände, aber ein spürbarer Unterschied – vor allem bei stehenden Gewässern, Schneeschmelzwasser oder Quellen mit Oberflächeneinfluss. 

Damit wird der BeFree mehr als nur ein Sicherheitsfilter gegen Keime. Er deckt jetzt auch die „feinen“ Sachen ab, die man früher einfach mitgetrunken hat. Der Befree wird dadurch zu einem vollwertigeren System.

Unterm Strich: Die Aktivkohle eine sinnvolle Erweiterung. Sie macht aus dem BeFree kein anderes Produkt – aber ein deutlich besser abgestimmtes.

Die Hohlfaser selbst ist technisch überzeugend. In klarem Wasser läuft ein Element über lange Zeit stabil – oft über mehrere Saisonen. Das Ende kommt nicht durch Keime, sondern durch Widerstand.

Und dieser Widerstand entsteht fast immer durch Sediment.

Gerade in moorigen Gewässern oder bei hohem Anteil an Schwebstoffen zeigt sich die Grenze des Systems sehr deutlich. Dann wird aus „Flow“ sehr schnell „Krafttraining“.

„Shake to clean“ hilft – aber nur begrenzt.

Das ist kein Qualitätsproblem der Membran. 
Aber ohne Vorfilter bekommt sie den Dreck direkt auf die Poren gedrückt.

Ich war mit meinem ersten Befree damals eine Wochen autark im Gebirge unterwegs. Am ersten Tag beim ersten Einsatz hat sich der Filter in der Karstlacke leider zugesetzt und ich durfte eine Woche Krafttraining betreiben. Dadurch lernte ich schnell auf was man beim Befree achten muss. 

Sediment

 

Meine provisierte Lösung seit damals: Vorfilter beim Befüllen.
Ein einfacher Baumwoll-Teebeutel als Sedimentfänger verhindert, dass sich die Membran bei problematischem Wasser schnell zusetzt. Das ist ein Notbehelf aber keine saubere Lösung.

Ich möchte hier ganz klar erwähnen, dass dies ein systemimmanentes Problem aller Hohlfaser-Filter ist und kein spezifisches BeFree Problem. 

 

KATADYN GROUP BeFree AC Bottle

Handling unterwegs

Direkt trinken funktioniert angenehm. Ja – man muss etwas stärker drücken, weil das Material stabiler ist. Aber der Wasserfluss bleibt konstant und sauber. Durch die neue Form ist auch das trocknen der Flasche endlich kein Problem mehr. Die Softflasks kleben ja immer gerne aneinander und sind dann der ideale Nährboden für Keime. Das Thema ist mit der neuen Variante endlich Geschichte. 

Im Vergleich zu Pumpfiltern oder Rückspülsystemen ist der BeFree für mich das intuitivste und praktischste System. Füllen. Drücken. Trinken.

Das Nachfüllen im vollen Rucksack ist in der Praxis umständlich.
Viele – mich eingeschlossen – greifen hier zu eigenen Lösungen.

Ich habe mir einen Adapter gebaut, um über den Trinkschlauch zu befüllen, ohne den Rucksack auszuräumen.

Das funktioniert, aber es ist alles andere als optimal. 3D-Prints sind zum Teil wahre Bakterienfallen, genauso wie feuchte Baumwollbeutel beim Vorfilter..

Hier liegt aus meiner Sicht ein großes, noch ungenutztes Potenzial:

Ein standardisierter, sauberer Anschluss und ein nachrüstbarer Vorfilter  – kein Workaround, sondern Teil des Systems.

Das Venting ist für mich in der aktuellen Version in punkto Handling der eigentliche Gamechanger:
kein Zusammenziehen mehr, kein Widerstand im System, kein „Arbeiten gegen die Flasche“. Vorallem gab es während dem Testzeitraum dadruch nie Wasseraustritt.

Man merkt klar es geht in eine, wie ich finde sehr gute Richtung. Man geht weg davon den Befree jedes Gramm abzuringen und inkludiert wieder etwas mehr Funktionalität, was ich sehr begrüße.  

Fazit

Die BeFree AC Bottle 0,7 L erfindet das System nicht neu – aber sie bringt es spürbar weiter.

Flasche und Venting zusammen mit AC sind ein echter Gamechanger für mich. Das Handling ist durch das Ende des „Vakuum-Effekts“ so viel besser, dass diese 0,7-AC-Version für mich ab sofort die erste Wahl im Katadyn-Sortiment ist – einfach, weil sie sich im Alltag und am Berg am stimmigsten anfühlt.

Die größte Baustelle ist und bleibt das Sedimentmanagement. Die Hohlfaser ist für unsere Wasserqualität technisch überlegen, scheitert in der Praxis aber nicht an Keimen, sondern schlicht an Schwebstoffen. Wenn sich der Filter im Gletscher-, Karst- oder Moorwasser „zubetoniert“, wird aus einem Weltklasse-Werkzeug ein Problem.

Draußen zählt nur die binäre Realität: Kommt Wasser oder nicht?

Unterm Strich ist die neue Variante des Befree ein hervorragend weiterentwickeltes Werkzeug mit einem spürbaren Upgrade.

Was jetzt noch fehlt, ist der Mut zu einer Art „Pro-Variante“ oder ein „Mission Kit“ mit Vorfilter und einem sauberen Anschluss zur Befüllung von Trinksystemen.

Und ja – ich und viele andere wären bereit, dafür mehr Gewicht und einen höheren Preis in Kauf zu nehmen.

Eine Version für den Einsatz unter widrigen Bedingungen – „For the mission“

KATADYN GROUP BeFree AC Bottle


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Sehr gute, leichte, selbsttönende Sportbrille zum Sparpreis.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Coole Optik und sehr leicht
  • Gute Selbsttönung und sehr gute Belüftung
  • Gute Aufbewahrungsbox und Säckchen im Lieferumfang
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Verzerrungsfrei bis zu den äußersten Rändern

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Cimalp Vision One Sport
  • Testzeitraum: ca. 3 Wochen
  • Hersteller: CIMALP
  • Modell: Matteo Eydallin LTD Photochrom
    (Teil der nachhaltigen Kollektion „PINK MATTEO“, inspiriert von Matteo Eydallins Weltmeistertitel 2021)
  • Kategorie: Sportbrillen, Sonnenbrillen, Laufbrillen, Radbrillen, selbsttönende Brillen
  • Merkmale: Photochrome Scheibe (selbsttönend), verstellbare Bügel und Nasenpolster, Belüftung mit 6 Öffnungen, inkl. Hardcase und Softcover
  • Schutzstufen: Kategorie 1–3, verkehrstauglich
  • Passform/Größe: Unisex/Einheitsgröße
  • Farben: grün, weiß
  • Abmessungen: Brillenbreite 142 mm; Bügellänge 130 mm
  • Material: Fassung aus GRILAMID TR90 – leicht, flexibel, witterungsbeständig
  • Glas: bruchfestes Polycarbonat der Kategorie 3 mit 92–95 % Lichtfilterung und UV400-Schutz
  • Zertifizierung: ISO 12312‑1‑A‑2015
  • Gewicht: ca. 26 g
  • Preis: ca. 95 €

Optik und Haptik

Wie immer zuerst einmal die kleine Anmerkung: Geschmack oder Gefallen liegt natürlich im Auge des Betrachters :-). Deshalb sind die folgenden Zeilen dieses Abschnitts auch lediglich meine subjektive Meinung.
Während man bei den meisten Produkten noch sagen könnte: „Hauptsache, die Funktion stimmt“, ist es bei Brillen, die prominent mitten im Gesicht platziert sind, leider kaum möglich, die Optik außen vorzulassen.
Zusätzlich gibt es hier auch noch das Problem, dass z.B. Schuhe optisch nicht unbedingt mit der Form von Fuß, Knöchel oder Wade harmonieren müssen, Brillen aber schon.

Schon beim Auspacken fällt auf: Cimalp hat hier kein 08/15-Produkt abgeliefert. Die Farbkombination aus Weiß und einem frischen Grün wirkt sportlich-modern und hebt sich wohltuend vom Einheitsbrei ab. Das Design ist eine gelungene Mischung aus der angesagten Shield-Optik und funktionaler Aerodynamik.

Ich sage immer: „Ich habe kein Brillengesicht.“ Irgendwie passte bisher noch nie eine Brille so richtig zu meinem Gesicht, zumindest aus meiner Sicht. Oft ist es auch so, dass ich die Brille und die Sicht aus der Ego-Perspektive super finde, bis ich in den Spiegel schaue :-).

Was mich jedoch bei der Cimalp-Brille sofort begeistert hat, ist die ästhetische Wirkung im Gesicht. Sportbrillen wirken oft klobig oder deplatziert – die Vision One hingegen integriert sich harmonisch in mein Gesicht und passt irgendwie zu meiner Gesichtsform. Es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich bei einer Sportbrille sage: „Die steht mir wirklich gut.“ Ein Faktor, der bei aller Technik nicht zu unterschätzen ist.

Geliefert wird die Brille inklusive einer stylischen Hardcover-Box und einem Softcover-Täschchen. Die Verarbeitung macht einen einwandfreien Eindruck, trotz des extrem geringen Gewichts wirkt die Brille nicht zerbrechlich und die Materialien wirken allesamt recht hochwertig. Natürlich sind knapp unter 100 € auch nicht supergünstig, aber nach dem ersten Hands-on hätte ich die Brille teurer eingeschätzt, vor allem da viele Konkurrenzprodukte namhafter Hersteller auch das Doppelte kosten.

Cimalp Vision One Sport
Cimalp Vision One Sport

Photochrome Gläser

SPIELEREI ODER SUPERPOWER?

Die SPECTRA-Scheibe

Das Herzstück der Cimalp Vision One ist zweifelsohne die photochrome SPECTRA-Scheibe. Diese selbsttönende Technologie deckt die Kategorien 1 bis 3 ab, was sie zu einem echten Allrounder für wechselnde Lichtverhältnisse macht.

Ein kritischer Punkt bei photochromen Brillen ist oft die Farbwiedergabe. Viele Scheiben neigen zu einem unnatürlichen Grau- oder Blaustich, sobald sie abdunkeln. Hier liefert Cimalp jedoch erstklassig ab: Die Farben wirken extrem echt und unverfälscht. Die Kontraste werden sauber herausgearbeitet, ohne die Welt künstlich einzufärben.
Ein weiterer Punkt, bei dem es riesige Unterschiede gibt, ist die Reaktionszeit, also die Zeit, die Gläser benötigen, um abzudunkeln und aufzuhellen. Früher dachte ich, es dauert bei jeder Brille gleich lang, ungefähr so wie ein Sonnenaufgang und Sonnenuntergang halt so lange dauern wie sie dauern, und daran kann man nicht ändern, aber tatsächlich ist es deutlich anders.

Manche Brillen sind schneller als andere, manche dunkeln besonders schnell ab, andere hellen besonders schnell auf und einige funktionieren nicht im Auto oder im Zug, da sie nur auf UV Strahlen reagieren und diese bereits von der Scheibe gefiltert werden.

Was alle selbsttönenden Brillen gemeinsam haben: Bei Kälte dauert der Vorgang länger, da die Moleküle im Material langsamer sind, und Abdunkeln geht deutlich schneller als Aufhellen.

Außerdem dachte ich früher nicht nur, es dauert immer gleich lange, sondern ich dachte auch, es geht viel schneller, also sekundenschnell. In der Realität ist es aber so, dass alle Gläser ca. 20–60 Sekunden zum Abdunkeln und bis zu 5 Minuten zum kompletten Aufhellen benötigen.
Obwohl also eigentlich alle photochromen Gläser das gleiche physikalische Prinzip nutzen, gibt es riesige Unterschiede.
Auf plötzliche Änderungen reagieren photochrome Gläser überhaupt nicht, auch wenn die Werbung das oft suggeriert.

Cimalp Vision One Sport

 

Belüftung

Ein Punkt, der oft erst dann unterschätzt wird, wenn man keuchend am Gipfel steht oder bei einer roten Ampel zum Stehen kommt: das Beschlagen der Gläser. Nichts ist nerviger, als wenn die Sicht im entscheidenden Moment durch eine graue Nebelwand getrübt wird und man gezwungen ist, die Brille während der Fahrt abzunehmen.

Cimalp setzt bei der Vision One auf ein ausgeklügeltes Belüftungssystem, das aus insgesamt sechs strategisch platzierten Lüftungsschlitzen besteht. Diese befinden sich dezent am oberen und unteren Rand der Scheibe sowie an den Seiten. Das Ziel: Eine konstante Luftzirkulation zu gewährleisten, ohne dass es unangenehm an den Augen zieht.

In der Praxis funktioniert das System hervorragend und ist beinahe auf Augenhöhe mit einer deutlich teureren Alpina Turbo Pro. Bei schweißtreibenden Uphill-Passagen im Wald, blieb die Scheibe bei mir meistens klar und frei von Beschlag, bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit an einem kühlen regnerischen Tag kann aber jede Scheibe mal beschlagen, so auch die Cimalp. Sobald man sich aber etwas zügiger bewegt, sorgt der Luftstrom dafür, dass entstehende Feuchtigkeit sofort abtransportiert wird und die Scheibe vor dem nächsten Ausatmen wieder frei ist. Ein echter Clou ist dabei die Balance: Die Belüftung ist effektiv genug, um Beschlag bei Gegenwind zuverlässig zu verhindern, aber so dezent platziert, dass man auch bei hohen Geschwindigkeiten in der Abfahrt keine tränenden Augen bekommt.
 

Sitz und Passform

Wie eine zweite Haut

Was nützt die beste Optik, wenn die Brille nach einer Stunde auf dem Rad Kopfschmerzen verursacht? Hier punktet die Vision One durch ihre durchdachte Ergonomie. Das Gestell aus Grilamid TR90 ist nicht nur extrem robust, sondern auch federleicht.

Dank der verstellbaren Nasenpads und der flexiblen Bügelenden lässt sich die Brille individuell anpassen. Bei mir saß sie von der ersten Sekunde an bombenfest, ohne unangenehme Druckpunkte zu hinterlassen. Selbst bei intensiven Einheiten und Schweißbildung verrutscht nichts. Besonders hervorzuheben ist die Belüftung: Durch die strategisch platzierten Öffnungen zwischen Scheibe und Rahmen wird ein Beschlagen effektiv verhindert – ein riesiger Pluspunkt bei langsamen, steilen Uphill-Passagen.

Cimalp Vision One Sport

Erfahrungen beim Laufen und Biken

Ein Begleiter für alle Fälle

Auf dem Trail zeigt die Cimalp Vision One ihre wahre Stärke. Das Sichtfeld ist durch das rahmenlose Design im unteren Bereich extrem weiträumig, was besonders bei technischen Abfahrten für Sicherheit sorgt, da man Hindernisse im Bodenbereich früher wahrnimmt.

Die Selbsttönung hat mich im Test vollends überzeugt. Der Übergang von einer hellen Cat. 1 (beinahe transparent) bis hin zur dunklen Cat. 3 (für strahlenden Sonnenschein) funktioniert zuverlässig. Man vergisst schlichtweg, dass man eine Brille trägt, da sich die Sicht immer optimal an die Umgebung anpasst.

Gerade wenn man zwischen Waldpassagen, offenen Feldern und schattigen Trails wechselt, zeigt sich, wie gut eine Brille wirklich ist. Die Vision One spielt hier ihre Stärke voll aus: Die selbsttönende Scheibe reagiert zuverlässig und sorgt dafür, dass man nie das Gefühl hat, plötzlich „ins Dunkle“ zu laufen oder geblendet zu werden. Besonders angenehm ist, dass die Farbwiedergabe natürlich bleibt – nichts wirkt künstlich eingefärbt oder überbetont. Man vergisst schlichtweg, dass die Lichtverhältnisse wechseln, weil die Brille das unauffällig für einen regelt.

Eine Brille kann technisch noch so stark sein – wenn sie drückt oder rutscht, landet sie im Schrank. Die Vision One sitzt dagegen wie eine zweite Haut. Das extrem leichte TR90-Gestell und die verstellbaren Nasenpads sorgen dafür, dass sie auch nach langen Einheiten nicht unangenehm wird. Selbst bei schweißtreibenden Uphill-Passagen bleibt sie stabil, ohne zu verrutschen. Die Belüftungsschlitze leisten hier ganze Arbeit: Schweiß wird nicht unter die Scheibe gedrückt, und selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit bleibt die Sicht überraschend klar.

Schutz vor Wind und äußeren Einflüssen
Gerade auf schnellen Downhills oder beim Radfahren merkt man, wie gut die Brille vor Zugluft schützt. Die Vision One schafft hier eine beeindruckende Balance: genug Belüftung, um Beschlag zu verhindern, aber nicht so viel, dass die Augen anfangen zu tränen. Auch seitlich bietet die große Panorama-Scheibe einen soliden Schutz – egal ob Wind, Staub oder kleine Insekten. Das gibt ein spürbares Sicherheitsgefühl, besonders auf technischen Trails, wo man sich voll auf den Boden konzentrieren muss.

Fazit

Eine Brille, die mehr liefert, als sie verspricht

Die CIMALP Vision One hat mich im Test ehrlich überrascht. Während viele Modelle großer Marken vor allem mit ihrem Namen glänzen, punktet diese Brille dort, wo es wirklich zählt: in der Praxis. Die Kombination aus extrem natürlicher Farbwiedergabe, zuverlässiger Selbsttönung und einem Sichtfeld, das gerade auf technischen Trails enorm Sicherheit gibt, macht sie zu einem echten Allrounder. Dazu kommen der hervorragende Tragekomfort – leicht, stabil, ohne Druckpunkte – und eine Belüftung, die selbst bei feuchten Bedingungen erstaunlich gut funktioniert.

Unterm Strich liefert CIMALP hier eine Sportbrille ab, die technisch in der Oberklasse spielt, preislich aber angenehm bodenständig bleibt. Für mich ist sie aktuell der neue Maßstab in meinem Gear‑Schrank: eine Brille, die man aufsetzt und sofort vergisst – im besten Sinne. Wer eine zuverlässige, stylische und langlebige Begleiterin für Laufen, Biken und Outdoor‑Abenteuer sucht, wird hier definitiv nicht enttäuscht werden.

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Cimalp Vision One Sport

     

Cimalp Vision One Sport
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Cimalp Vision One Sport
Cimalp Vision One Sport

    

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 FAQs – Häufig gestellte Fragen

Wie schnell reagieren die photochromen Gläser der Vision One?

Die SPECTRA‑Scheibe benötigt je nach Temperatur etwa 20–60 Sekunden zum Abdunkeln und bis zu 5 Minuten zum vollständigen Aufhellen. Das ist völlig normal und entspricht dem physikalischen Verhalten aller hochwertigen photochromen Gläser.

Funktioniert die Selbsttönung auch im Auto?

Wie bei den meisten photochromen Gläsern reagiert die Vision One primär auf UV‑Licht. Da Autoscheiben UV‑Strahlen stark filtern, ist die Tönung im Fahrzeug deutlich reduziert.

Beschlägt die Brille bei Anstiegen oder im Winter?

Dank der sechs strategisch platzierten Belüftungsöffnungen bleibt die Scheibe in der Praxis meist klar. Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder Kälte kann jede Brille kurz beschlagen – die Vision One klärt aber schnell wieder auf, sobald man sich bewegt.

Wie gut sitzt die Brille bei langen Läufen oder viel Schweiß?

Das TR90‑Gestell ist extrem leicht und flexibel, die Nasenpads und Bügelenden sind verstellbar. Dadurch sitzt die Brille stabil, ohne zu drücken oder zu verrutschen – selbst bei intensiven Einheiten.

Ist die Vision One auch für schmale oder breite Gesichter geeignet?

Die Brille ist als Unisex‑Einheitsgröße konzipiert. Durch das flexible Material und die anpassbaren Kontaktpunkte passt sie sich vielen Gesichtsformen gut an. Meiner Meinung nach passt die Brille aber hervorragend zu schmalen Gesichtern, bei denen viele Brillen ansonsten zu klobig aussehen.

Wie natürlich ist die Farbwiedergabe der Gläser?

Die Vision One gehört zu den wenigen photochromen Brillen, die Farben extrem natürlich darstellen. Kein künstlicher Blau‑ oder Graustich – Kontraste werden sauber betont, ohne verfälscht zu wirken.

Kann die Brille auch beim Radfahren oder Wandern genutzt werden?

Ja, absolut. Das große Sichtfeld, die stabile Passform und der Windschutz machen sie zu einem echten Allrounder für Laufen, Biken, Wandern und Trailrunning.

Wie pflege ich die Gläser richtig, damit die Beschichtung lange hält?

Am besten mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Spülmittel reinigen und anschließend mit einem Mikrofasertuch trocknen. Keine aggressiven Reiniger oder Papiertücher verwenden.

Wie robust ist die Brille im Alltag?

Die Kombination aus TR90‑Rahmen und bruchfestem Polycarbonat‑Glas macht die Vision One sehr widerstandsfähig. Trotz des geringen Gewichts wirkt sie keineswegs fragil.

Gibt es die Vision One in anderen Farben oder Glasvarianten?

Ja, CIMALP bietet verschiedene Rahmen‑ und Scheibenkombinationen an. Bei deinem Testmodell sind Rahmenfarbe und Glastyp fest miteinander gekoppelt. Es gibt verspiegelte Versionen und Versionen ohne Selbsttönung in verschiedenen Farben.Test



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Einsteiger-Modell mit Reservoir zum Kampfpreis.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr geringes Eigengewicht
  • 1,5 L CRUX Reservoir inklusive
  • Kompakt, körpernah, bewegungsfreundlich
  • Atmungsaktives 3D-Vent-Mesh-Rückenpanel
  • Nachhaltigere Materialien (recycelt, C0-DWR)
  • Laptop-/Tablet-Fach integriert

NACHTEILE

  • Keine echte Lastübertragung (kein Hüftgurt)
  • Begrenztes Volumen für lange Touren
  • Kaum interne Organisation
  • Nicht wasserdicht

BEWERTUNG

Ich habe den Camelbak Arete 14 von OUTSIDEstories zum Test erhalten. Diese Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Weder wurde ich dafür bezahlt noch bin ich gegenüber dem Hersteller Verpflichtungen eingegangen. Der rund sechswöchige Testzeitraum bildet die Grundlage für die nachfolgenden Eindrücke.

Die Produkte des US-amerikanischen Hydration-Spezialisten begleiten mich beziehungsweise uns als Familie bereits seit mehreren Jahren. In dieser Zeit habe ich unter anderem den K.U.D.O. 18, den Scout, die Eddy+ Kids 400 ml, die MultiBev 500 ml sowie die Eddy+ Vacuum Insulated getestet und bewertet. Damit decken meine bisherigen Erfahrungen sowohl den Bereich technischer Bike-Rucksäcke als auch Kinderprodukte und isolierte Trinklösungen ab.

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack
OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

Das Unternehmen gilt als Pionier des modernen Trinkrucksacks. Was 1989 mit einer improvisierten Hydration-Lösung bei einem texanischen Wüstenrennen begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem technologisch ausgereiften System mit durchdachten Reservoirs und hoher Praxistauglichkeit. Heute ist die Marke im Bike-, Trail- und Outdoor-Segment fest etabliert und steht für funktionale, langlebige Lösungen rund um das Thema Flüssigkeitsversorgung. 

Entsprechend hoch ist meine Erwartungshaltung gegenüber dem Arete 14. Die bisherigen Modelle konnten in Verarbeitung, Funktion und Alltagstauglichkeit überzeugen. Gleichzeitig habe ich in den vergangenen Jahren zahlreiche Rucksäcke unterschiedlichster Bauart für OUTSIDEstories getestet und kann dieses Modell daher in einen breiteren Kontext einordnen. Entscheidend ist am Ende, ob der Arete dem eigenen Markenanspruch gerecht wird und in seinem vorgesehenen Einsatzbereich einen echten Mehrwert bietet.

 

WAS BIETET DER ARETE 14?

Der Arete 14 ist ein bewusst reduzierter Hydration-Rucksack mit 14 Litern Gesamtvolumen und integriertem 1,5-Liter-CRUX-Reservoir. Seine Konstruktion folgt einem klaren Prinzip: geringes Gewicht, hohe Bewegungsfreiheit und unmittelbare Körpernähe stehen im Vordergrund. Maximale Lastübertragung oder ausgeprägte Organisationsstrukturen sind hier nicht das Ziel.

Mit einem Eigengewicht von rund 290 Gramm ohne Reservoir zählt der Arete zu den sehr leichten Modellen seiner Klasse. Das Volumen verteilt sich funktional auf etwa 12,5 Liter Stauraum plus 1,5 Liter Trinksystem. Die Bauweise ist rahmenlos. Es gibt weder Aluminiumstreben noch eine versteifende Rückenplatte oder einen Hüftgurt zur Lastübertragung. Das Tragesystem setzt vollständig auf eine kompakte, körpernahe Passform.

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Das 3D-Vent-Mesh-Rückenpanel sorgt für eine leichte Distanz zum Rücken und ermöglicht eine gewisse Luftzirkulation. Die Schulterträger sind schlank, aber ausreichend gepolstert. Ein höhenverstellbarer Brustgurt stabilisiert das System bei Bewegung. Auf einen Hüftgurt wurde bewusst verzichtet, was den minimalistischen Ansatz unterstreicht.

Auffällig ist die Dual-Use-Ausrichtung. Neben dem Outdoor-Einsatz bietet der Arete ein gepolstertes Fach, das wahlweise das Reservoir oder ein Laptop beziehungsweise Tablet bis etwa 13 Zoll aufnimmt. Damit positioniert sich das Modell zwischen sportlichem Trail-Pack und urbanem Daypack. 

Die PFAS-freie DWR-Imprägnierung sorgt für wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften, ersetzt jedoch keinen vollwertigen Wetterschutz bei längerem oder starkem Regen. Die Organisation ist bewusst reduziert gehalten. Es gibt keine speziellen Werkzeugfächer oder komplexe Innenunterteilungen. Diese Klarheit spart Gewicht, setzt aber eine strukturierte Packweise voraus.

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

MATERIAL

• Hauptmaterial: 200D Ripstop, teilweise recycelt
• Innenmaterial: 135D Nylon, solution dyed
• Imprägnierung: C0-DWR, PFAS-frei
• Rückenpanel: 3D-Vent-Mesh
• Reservoir: CRUX 1,5 Liter
• Gewicht: ca. 290 g ohne Reservoir
• Volumen: 14 Liter inklusive Reservoir

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MERKMALE

• 1,5 Liter CRUX-Reservoir im Lieferumfang enthalten
• Großes Hauptfach mit Panel-Loading-Zugang
• Separates Laptop- beziehungsweise Tablet-Fach
• Elastische Fronttasche
• Seitliche Schlauchführung
• Höhenverstellbarer Brustgurt
• Weiches, komprimierbares Packdesign

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

TECHNOLOGIEN

  • CRUX-Reservoir: Das CRUX-Reservoir von CamelBak bietet 1,5 Liter Kapazität und ist seit Jahren im Sortiment etabliert. Der große Schraubverschluss erleichtert das Befüllen und Reinigen deutlich. Das Ventil ist auf hohen Durchfluss ausgelegt, sodass Flüssigkeit mit geringem Saugaufwand verfügbar ist. Die Konstruktion unterstützt hygienische Handhabung im Alltag.

  • 3D-Vent-Mesh: Das Rückenpanel besteht aus einem atmungsaktiven Abstandsmaterial, das direkten Kontakt zwischen Rücken und Rucksack reduziert. Es ermöglicht eine leichte Luftzirkulation, ersetzt jedoch kein gespanntes Netzrückensystem wie bei großen Trekkingrucksäcken. In dieser Gewichtsklasse stellt es einen funktionalen Kompromiss zwischen Komfort und Minimalismus dar.

  • DWR ausgeschrieben Durable Water Repellency bedeutet so viel wie dauerhaft wasserabweisend was nicht gleichzusetzen ist mit wasserdicht. Dahinter verbirgt sich eine unsichtbare Imprägnierung von Textilien oder Schuhen. DWR ist also eine Eigenschaft, welche ein Textil haben kann und kein bestimmtes Material oder System. 

    Diese wird durch Verwendung verschiedener Chemikalien und Technologien herbeigeführt. Ziel der Behandlung ist es die Oberfläche des Materials sehr glatt zu bekommen, damit Wasser einfach abperlt und nicht aufgenommen wird. Ohne Membran würde bei Dauer und Starkregen trotzdem Wasser durchdringen. Durch viele Waschgänge und Verschleiß wird der Lotusblüteneffekt aber nachlassen und muss erneuert werden, da Membranen zwar das Wasser draußen halten, es aber in die äußeren Textilschichten eindringen kann. Es bildet sich ein geschlossener Film welcher die Dampfdurchlässigkeit und Atmungsaktivität mindert. In der Fachsprache nennt man diesen Effekt „Wetting out“

 

WIE MACHT SICH DER TRINKRUCKSACK IM EINSATZ?

Neben dem Arete 14 nutze ich regelmäßig sehr unterschiedliche Rucksackmodelle, abhängig von Tourenlänge, Intensität und Aktivität. Dazu zählen unter anderem der CAMELBAK K.U.D.U. 18 mit Protektor, ein EVOC FR Tour 30l, ein leichter EVOC CC 3l + 2l sowie klassische Daypacks ohne Trinksystem. Entsprechend klar ist für mich, wo sich der Arete innerhalb dieses Spektrums positioniert.

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Die Passform ist klar körpernah ausgelegt. Durch die schlanke, kompakte Bauweise sitzt der Rucksack relativ dicht am Rücken. Auf dem Bike verschiebt sich der Schwerpunkt dadurch nicht unnötig nach hinten. Bei moderater Beladung bleibt das System stabil und unauffällig. Der höhenverstellbare Brustgurt erfüllt hier seinen Zweck und verhindert ein Verrutschen der Schulterträger.

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Sobald es jedoch ruppiger wird, bei schnellem Laufen, Joggen oder eben beim Trailsurfen mit dem Bike, zeigt sich die konstruktive Grenze. Ohne Hüftgurt liegt die gesamte Last auf den Schultern. Bei schnellen Richtungswechseln, kleinen Sprüngen oder technischeren Trails beginnt der Rucksack stärker zu arbeiten. Er pendelt nicht dramatisch, aber spürbar mehr als Modelle mit echter Lastübertragung. Für entspannte Touren absolut ausreichend, für sportlich ambitionierte Einsätze jedoch nicht optimal.

Im Vergleich zu Protektor-Rucksäcken oder speziell konstruierten Bike-Packs fehlt die strukturelle Stabilität. Das ist keine Schwäche im eigentlichen Sinne, sondern eine bewusste Designentscheidung zugunsten von Gewicht, Vielseitigkeit und natürlich auch Preis.

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Tragekomfort und Belüftung

Das 3D-Vent-Mesh-Rückenpanel erfüllt seine Aufgabe solide. Es sorgt für eine leichte Luftzirkulation und verhindert direkten Materialkontakt auf voller Fläche. Natürlich darf man hier kein gespanntes Netzrückensystem wie bei Trekkingmodellen erwarten. Bei sommerlichen Temperaturen entsteht vermutlich die typische Kontaktfeuchtigkeit, das kann ich aufgrund der aktuellen Jahreszeit (Winter) allerdings nicht prüfen.

Die Schulterträger sind schlank, aber ausreichend gepolstert. Bei höherem Gewicht merkt man allerdings, dass sie konstruktiv nicht für längere Lasten jenseits der 6–7 Kilogramm ausgelegt sind. Der Arete bleibt ein Leichtgewicht für leichte Einsätze.

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Organisation im Alltag

Im Alltag zeigt der Arete seine Stärke. Das separate Fach für Reservoir oder Laptop ist tatsächlich mehr als nur ein Marketing-Detail. Ich habe ihn sowohl mit Trinkblase auf kurzen Wanderungen als auch als urbanen Daypack mit Laptop genutzt. Der Wechsel funktioniert unkompliziert.

Das Hauptfach ist bewusst reduziert. Für eine Regenjacke, etwas Verpflegung, Multitool und Kleinteile reicht das Volumen aus. Wer jedoch Werkzeug strukturiert verstauen möchte oder viele Kleinteile organisiert transportieren will, stößt schnell an Grenzen. Es fehlen dedizierte Taschen oder elastische Halterungen. Man muss bewusst packen.

Die elastische Fronttasche ist praktisch für schnell zugängliche Kleidungsschichten. Eine nasse Jacke lässt sich hier gut verstauen, allerdings ist das Material nicht wasserdicht. Bei Regen dringt Feuchtigkeit entsprechend ein.

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

Im Praxistest

Das mitgelieferte CRUX-Reservoir arbeitet auf gewohnt hohem Niveau. Der Durchfluss ist angenehm hoch, das Mundstück dicht. Ein Nachtropfen konnte ich im Testzeitraum nicht feststellen. Der große Schraubverschluss erleichtert das Befüllen deutlich, insbesondere unterwegs. Das gleiche Modell mit größerer Füllmenge verwende ich seit vielen Jahren beim Biken und habe es u. a. auch vor allem im Winter mit einem Neoprenschlauch ergänzt, um das Einfrieren von Wasser im Schlauch zu verhindern.

Im direkten Vergleich mit älteren Camelbak-Reservoirs oder Systemen anderer Hersteller wirkt das CRUX ausgereift und alltagstauglich. Geschmackliche Beeinträchtigungen durch das Material konnte ich nach kurzer Einlaufphase nicht feststellen. Wie bei allen Trinkblasen empfiehlt sich eine gründliche Reinigung vor dem Ersteinsatz.

Die Schlauchführung ist funktional gelöst, aber schlicht. Eine magnetische Fixierung oder ein aufwendigeres Retentionssystem wie bei manchen Bike-Modellen gibt es nicht. Das passt zur minimalistischen Ausrichtung.

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

Grenzen des Konzepts

Mit 14 Litern inklusive Reservoir bleibt der Stauraum klar begrenzt. Für Sommerbedingungen absolut ausreichend, in der kälteren Jahreszeit mit zusätzlicher Isolationsschicht wird es schnell eng. Mehrtägige Touren sind definitiv nicht sein Einsatzbereich.

Ebenfalls klar: Der Arete ist kein bikespezifischer Rucksack. Es gibt keine Helmhalterung, keinen Rückenprotektor, keine ausgeprägte Werkzeugorganisation und keine Regenhülle. Wer genau das sucht, wird im Camelbak-Sortiment fündig, aber nicht bei diesem Modell.

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

Einordnung

Der Arete 14 ist am stärksten, wenn man ihn nicht überfordert. Als leichter Begleiter für kurze Outdoor-Aktivitäten, Reisen, Städtetrips oder den täglichen Weg zur Arbeit funktioniert er hervorragend. Er ist unkompliziert, leicht und vielseitig einsetzbar.

Wer hingegen regelmäßig technisch anspruchsvolle Trails fährt, größere Lasten transportiert oder maximale Stabilität erwartet, sollte zu einem spezialisierteren Modell und damit logischerweise auch tiefer in die Tasche greifen. Genau hier liegt aber auch seine Stärke: Er versucht nicht, alles zu sein. Er bleibt bewusst minimalistisch und in diesem Rahmen funktioniert er sehr gut.

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WAS STECKT HINTER DER MARKE CAMELBAK?

>Die Marke Camelbak feierte im Jahr 2019 ihr 30-jähriges Jubiläum. Geboren wurde das erste von vielen Camelbak-Produkte 1989 als der Rennrad-Fahrer Michael Eidson am Hotter’n Hell 100-Rennen teilnehmen wollte. Es galt 100 Meilen, mit wenig Möglichkeiten Wasser aufzufüllen, auf dem Bike in der Sommerhitze Texas zu absolvieren. 

>Aus diesem Grund erschuf sich Eidson, Rettungssanitäter, eine clevere, wenn auch denkbar einfache Lösung  für sein Problem. Er verwendete einen in einen Kniestrumpf gepackten Infusionsbeutel und verstaute diesen in der Rückentasche seines Trikots. Den Schlauch fixierte er mittels Wäscheklammer. Damit war der Grundstein einer Erfolgsgeschichte gelegt. Kurz danach gründete er die Firma CAMELBAK. Bei dem besagten Rennen war Jeff Wemmer, schwer beeindruckt von der Cleveren Erfindung und begann diese bei ähnlichen Events zu vertreiben. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Fahrradläden das Produkt in ihr Sortiment aufnahmen.

Im selben Jahr wurde mit dem Thermobak der erste Trinkrucksack angeboten. Es folgten viele Verbesserungen und Weiterentwicklungen während der 90er Jahre, z.B. das Bite Valve Mundstück. Mit dem CAMELBAK M.U.L.E. auch Mountainbiker in die Zielgruppe und 1999 stellte die Marke den ersten Trinkrucksack für Wintersportler vor. In den 2000er Jahren ging die Produktentwicklung und Marktexpansion weiter. So rückte auch der Laufsport ins Visier. 2012 brachte Camelbak eine Trinkweste für Läufer auf den Markt.

>Heute sind alle Flaschen von CAMELBAK frei von BPA, BPS und BPF. Plastikflaschen besteht seit 2020 zu 10 % aus natürlicher Maisstärke im selben Jahr wurden neue Rucksäcke und Gürteltaschen eingeführt, die zu 50% aus recycelten PET-Flaschen bestehen.

>Die Got Your Bak-Lebenslange Garantie deckt alle Reservoirs, Rucksäcke, Flaschen und Zubehörteile von Herstellungsfehlern in Material und Verarbeitung für die gesamte Lebensdauer des Produkts ab. Laut Camelbak werden folgende Schäden ausgeschlossen: „Schäden, die durch normale Abnutzung, Unfall (verloren/gestohlen), Kampfschäden, unsachgemäße Pflege oder Reinigung, unüblichen Gebrauch oder Fahrlässigkeit verursacht wurden.“ 

Hard Facts

Gründung: 1989 in Texas (USA) durch Michael Eidson
>Hell 100 entwickelt – Infusionsbeutel im Trikot
Erstes Produkt: Thermobak – erster serienreifer Trinkrucksack (1989)
Eigentümer: Seit 2015 Teil von Vista Outdoor, seit 2023 Outdoor-Sparte unter Revelyst
Sitz: Petaluma, Kalifornien (USA)
Produktion: International (Asien & weitere Standorte), Entwicklung in den USA
Fokus: Hydration-Systeme, Trinkrucksäcke, Soft Flasks, Flaschen & taktische Trinksysteme
Technologische Meilensteine: Bite Valve Mundstück, CRUX® Reservoir mit hohem Durchfluss, QuickLink™-System
Nachhaltigkeit: BPA-/BPS-/BPF-freie Materialien, zunehmender Einsatz recycelter PET-Fasern (teilweise bis 50 %), pflanzenbasierte Materialanteile in Flaschen
Garantie: „Got Your Bak™“ – lebenslange Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler
Philosophie: Performance-orientierte Hydration-Lösungen für Sport, Outdoor und Einsatzkräfte
Stärken: Hohe Durchflussrate, ergonomische Passform, langlebige Reservoir-Systeme, starke Markenidentität im Bike- und Trailrunning-Segment
Besonderheit: Pionier und Marktbegründer im Bereich moderner Trinkrucksäcke und integrierter Hydration-Systeme

FAZIT

Der Camelbak Arete 14 ist leicht, reduziert, funktional und preislich attraktiv positioniert. Mit dem bereits enthaltenen 1,5-Liter-CRUX-Reservoir bietet er ein Gesamtpaket, das in dieser Preisklasse absolut überzeugend ist. Im Alltag spielt er seine Stärken konsequent aus. Er trägt sich angenehm körpernah, wirkt unaufdringlich und macht als Pendler- oder Freizeitrucksack eine ebenso gute Figur wie auf kurzen Wanderungen oder entspannten Bike-Touren. Auch die nachhaltigeren Materialien und die PFAS-freie DWR-Imprägnierung passen ins Gesamtbild eines modernen, durchdachten Einstiegsmodells.

OUTSIDEstories-Test: CAMELBAK Arete 14 mit 1,5 Liter - Hydration-Rucksack

Seine Grenzen sind jedoch klar definiert. Ohne Hüftgurt gibt es keine echte Lastübertragung, bei dynamischen Bewegungen oder ruppigem Gelände fehlt spürbar Stabilität. Für ambitionierte Mountainbike-Touren, längere Distanzen oder technisch anspruchsvolle Unternehmungen ist er nicht konzipiert. 

>Unterm Strich sehe ich den Arete 14 als gelungenes, günstiges Einsteigermodell und als vielseitigen Alltagsrucksack mit Trinksystem. Wer ein leichtes, unkompliziertes Setup für kleine Touren, Reisen oder den täglichen Einsatz sucht, bekommt hier viel Funktion fürs Geld. Wer maximale Performance für sehr sportliche Aktivitäten erwartet, sollte sich innerhalb des Sortiments nach höher positionierten Modellen umsehen. Der Arete 14 ist kein Hochleistungssportler, sondern ein verlässlicher Begleiter für alles, was zwischen Büro, Feierabendrunde und Wochenendtour liegt. Er trägt nicht die Welt, nur das Nötigste – und genau das reicht, wenn der Weg ruft und wir wieder unterwegs sind, Richtung #wirsehenunsdraussen…



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