Ein wertiges Kochsystem, das keine Wünsche offen lässt.
VORTEILE
- Produktverabreitung
- Topfstabilität
- Brennerleistung
- Topfinnenbeschichtung
- Robuste Handhabung
NACHTEILE
- Preis
BEWERTUNG
Jetboil Trailcook 1.2L
Für meinen aktuellen Test hat Outside-Stories mir den Jetboil Trailcook 1.2 Litern für einen Testzeitraum von sechs Wochen zur Verfügung gestellt.
In meinem Test habe ich den Kocher mit zwei anderen Kochern verglichen, die in anderen Preissegmenten angesiedelt sind.
Zum Vergleich hatte ich einen Kocher von Sotos sowie einen von Primus.

Zum genauen Testaufbau sowie zu den Ergebnissen komme ich im späteren Verlauf meiner Bewertung.
Zum Unternehmen:
Jetboil ist ein US-amerikanischer Hersteller von Outdoor-Kochsystemen, der sich auf kompakte und leistungsstarke Lösungen für Camping, Trekking, Bergsteigen und andere Outdoor-Aktivitäten spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 gegründet und hat sich durch innovative Produkte einen festen Platz im Markt für Outdoor-Ausrüstung erarbeitet. Charakteristisch für Jetboil ist das integrierte Kochsystem, bei dem Brenner, Topf und Wärmetauscher optimal aufeinander abgestimmt sind. Dadurch wird Wasser besonders schnell erhitzt und der Brennstoff effizient genutzt.
Ob diese Innovation wirklich so gut funktioniert, werde ich in meinem Test feststellen.
Die Produkte zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht, ihre einfache Handhabung und ihre hohe Zuverlässigkeit aus, was sie insbesondere bei Wanderern und Rucksackreisenden beliebt macht. Das Sortiment umfasst neben Kochsystemen auch Zubehör wie Töpfe, Pfannen, Besteck und Gaskartuschen. Jetboil gehört heute zur Unternehmensgruppe Johnson Outdoors und vertreibt seine Produkte weltweit über den Fachhandel sowie verschiedene Online-Plattformen.
Nachhaltigkeit:
Konkrete Nachhaltigkeitsinformationen gibt es nur über die Unternehmensgruppe Johnson Outdoors und nicht von Jetboil direkt. So wird von Jetboil selbst kein eigener Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
Bei der Verpackung des Produkts wurde komplett auf Kunststoff verzichtet und der Kocher kam originell in Pappe verpackt bei mir an.


Ein weiterer positiver Aspekt, der für die Nachhaltigkeit des Produkts spricht, ist die qualitativ hochwertige Verarbeitung. Diese lässt das Produkt langlebig wirken und unterscheidet es von den günstigeren Alternativen. Dazu jedoch später mehr.
Zum Produkt:
Die Jetboil Kochersysteme gibt es in unterschiedlichen Varianten und damit verbunden in unterschiedlichen Topfgrößen.
Der mir zur Verfügung gestellte Trailcook hat ein Fassungsvolumen von 1,2 l und ist somit optimal als Kocher für 1–2 Personen geeignet, ist jedoch auch mit Töpfen anderer Anbieter mit einem Fassungsvermögen von 2 Litern kompatibel. Der Trailcook unterscheidet sich durch seine feine Gasdosierbarkeit von anderen Kochern. So hat Jetboil auch einen Kocher im Sortiment, der lediglich auf das Aufkochen von Wasser ausgelegt ist und hier maximale Leistung zeigt.
Der Lieferumfang umfasst vier Teile. Darunter: den Topf (inkl. Deckel), den Kocher selbst sowie einen Kartuschenstandfuß und einen Transportbeutel.


Alle Teile wirken auf mich sehr wertig. Der Topf wird durch einen Neopren-Überzug vor Kratzern oder Dellen geschützt.

Diesen gibt es in Duck Carmo, Carbon und Sunset Orange Optik.
Der Topf:
Der Topf besteht aus Aluminium mit einer keramikbeschichteten Innenseite, die für eine einfache Reinigung sorgt. Auf der Topfinnenseite ist eine Füllstandsanzeige, die eine maximale Füllmenge von 700 ml ausweist. Bei einer Befüllung über 700 ml kann es zum Überkochen kommen.
Der Topf verfügt über einen mit Silikon überzogenen, umklappbaren Griff, der nach dem Ausklappen solide einrastet und einen sicheren Umgang mit einem gefüllten Topf ermöglicht.
Beim Zusammenpacken wird der Griff zurückgeklappt und fixiert so sicher den Deckel auf dem Topf.
Der Hauptunterschied zu anderen Töpfen liegt auf der Unterseite. Während andere Töpfe einfach einen flachen Boden haben, gehört der Topfboden zum Kochersystem. Der Topfboden verfügt über das Jetboil Fluxring System. Dieses lässt den Kocher mit maximaler Effizienz arbeiten.


Der Fluxring sorgt dafür, dass der Topf nicht nur zentral, sondern auch im Außenbereich erhitzt wird.
Der Fluxring wird nach der Nutzung durch eine Plastikschale geschützt, die gleichzeitig als Schüssel zum Essen genutzt werden kann.
Der Kocher:
Der Kocher verfügt über drei ausklappbare Schenkel, die den Topf sicher aufnehmen und zentral halten. Der Gasdruckregler ermöglicht eine gute Dosierung der Flamme und dient gleichzeitig als Funkengeber. Der Drehregler wird komplett aufgedreht und wirft durch ein leichtes Überdrehen den Funken. Im Anschluss kann die Flamme reguliert werden.
Als Gaskartusche wird von Jetboil die eigene Gaskartusche empfohlen. Ich habe für meinen Test Gas eines anderen Herstellers genutzt. Dieses hat auch wunderbar funktioniert.
Der mitgelieferte Standfuß ist für die kleineren Kartuschen ausgelegt. Meine 500 Gramm Kartusche hat leider nicht gepasst. Die Kartusche ist jedoch so groß, dass der Kocher ohnehin solide steht.
Der Vergleicht:
Ich habe den Trailcook mit einem Kocher von Primus (Primus Mimer) und einem Kocherset von Soto (Amicus + New River Pot) verglichen.
In meinem Vergleich möchte ich Kocher/Systeme in unterschiedlichen Punkten vergleichen und dabei auf die einzelnen Vor- und Nachteile der Systeme eingehen.
Was einen Vergleich für mich besonders interessant macht, sind die unterschiedlichen Preissegmente, in denen die Kocher angesiedelt sind.
Um für mich das optimale Preis-/Leistungsverhältnis zu ermitteln, werde ich in jeder Kategorie 1–3 + vergeben.
Am Ende könnte sich ein solcher Kocher klar vor den anderen positionieren.

Preis:
Primus Mimer (UVP 29,95 €): +++
Soto Amicus (UVP solo: 45 € im Set: 74,95 €): ++
Jetboil Trailcook (UVP 199,90 €): +
Gewicht:
Soto (im Set 240 g): +++
Primus (solo 240 g): ++
Jetboil (im Set 550 g): +
Topf Stabilität:
Jetboil: +++
Primus: ++
Soto: +
Funkengeber:
Jetboil: +++
Soto: ++
Primus: (Feuerzeug muss mitgeführt werden)
Verarbeitungsqualität:
Jetboil: +++
Primus: ++
Soto: +
Kochzeit von 500 ml Wasser:
Jetboil (ca. 1:50min): +++ (unter Herstellerangabe)
Primus (ca. 2:20min): ++
Soto (ca. 2:47 min): +
Endergebnis:
Jetboil: 14
Primus: 11
Soto: 10
Das Endergebnis ist sehr eindeutig. Der Jetboil kann besonders bei der Topfstabilität, der Verarbeitungsqualität sowie der Kochzeit überzeugen. Für diese Vorteile muss man natürlich auch einen Preis von knapp 200 € in Kauf nehmen.
Preis/Leistungssieger ist für mich ganz klar der Kocher von Primus, der trotz seines niedrig angesetzten Preises auf ganzer Linie überzeugen kann.
Der Kocher von Soto hat mich nicht wirklich überzeugt. Die Verarbeitungsqualität stimmt einfach nicht. Einziger Vorteil des Kochers ist das geringe Gewicht, wenn man möglichst leicht unterwegs ist und jedes Gramm zählt.

Solltet ihr weitere Fragen zu den anderen Kochern haben lasst es mich in den Kommentaren gerne wissen. Ich versuche eure Fragen dann dort zu beantworten.
Fazit:
Der Jetboil Trailcook ist ein absolutes Spitzenklasse-Produkt in seinem Segment. Wenn das Budget keine Rolle spielt, kann man hier einfach nichts falsch machen.
Ich denke, dass es sich aufgrund der Verarbeitungsqualität um ein sehr langlebiges und zuverlässiges Produkt handelt, das keine Ermüdungserscheinungen zeigt, und würde es daher auf ganzer Linie weiterempfehlen.

Meiner Meinung nach handelt es sich um einen Kocher, der auch aufgrund des Preises regelmäßig genutzt werden sollte. Wenn man seltener damit kochen möchte, reicht auch ein preisgünstigeres Modell vollkommen aus, um diesen Zweck zu erfüllen.
Würde ich das Produkt weiterempfehlen? Ja, auf jeden Fall
Von mir erhält dieses Produkt 5 von 5 Sterne.
Danke fürs Lesen!
Gruß Gaudi
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Super leichte&kompakte Matte, deren R-Wert sich sehen lässt.
VORTEILE
- Super leicht
- Tolles Packmaß
- Hoher Recyclinganteil
- Hoher R-Wert
- Vegan
- Dick
NACHTEILE
- Unbequem für Seitenschläfer
- Kein integrierter Packsack
- Knistert etwas
- Keine anatomische Form
- Ventil nicht immer direkt zu
BEWERTUNG
Dieses Mal hatte ich die Gelegenheit, eine ultraleichte Isomatte von VAUDE für euch zu testen. Es handelt sich um die „VAUDE Performance 9 M“, eine High-Performance-Isomatte, die speziell für anspruchsvolle Bergtouren, und Trekking und dank des hohen R-Wertes für Ganzjahres-Camping entwickelt wurde. Die Matte ist nur in einer Größenausführung und Farbe erhältlich und die UVP liegt bei 180,00 €.
Allgemeines
Die Matte wird in einer Schutzhülle geliefert – ein Pumpsack ist hier nicht integriert. Dieser könnte gesondert erworben werden, ist aber zur Zeit ausverkauft. Die Matte ist 183cm lang, 51cm breit und stolze 9cm dick. Ob diese Abmessungen reichen, lest ihr später. Mit nur 370 GRamm ist die Matte sehr leicht und lässt sich super klein verpacken.
Durch ihren Aufbau und die gewählten Materialien (gleich mehr dazu) kommt sie auf einen R-Wert von 5,5 und lässt sich somit das ganze Jahr über nutzen. Im Lieferumfang ist außerdem ein Notfall-Reparaturset enthalten.
Exkurs R-Wert
Der R-Wert ist ein Maßstab für den Wärmedurchgangswiderstand eines Materials (Widerstand = engl. resistance). Er gibt an, wie gut oder schlecht ein Material die Wärme leitet.
| 1 | bis +7°C | Frühling, Sommer, Herbst | Camping im Sommer |
| 2 | bis +2°C | Frühling, Sommer, Herbst | Camping im Frühjahr und Herbst |
| 3 | bis -5°C | Frühling, Sommer, Herbst, gemäßigte Winternächte | Ganzjahrescamping |
| 4 | bis -11°C | Alle Jahreszeiten | Biwaks im alpinen Umfeld |
| 5 | bis -17°C | Winter | Winterbiwaks |
| 6 | bis -24°C | Winter, Expeditionen | Expeditionen |
| über 6 | ab -24°C | Extreme Winter- und Expeditionseinsätze | Extremeinsätze auf Polarexpeditionen, etc. |
Quelle: Bergzeit.
Aufbau und Material
Der Hauptstoff besteht zu 100 % aus recyceltem Polyester (20D) mit einer robusten TPU-Laminierung. Typisch für Vaude merkt man sofort, dass hier viel Wert auf Umweltfreundlichkeit gelegt wurde, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen. Für diese Matte werden PET-Flaschen recycelt. Bisher habe ich keinerlei Abnutzung feststellen können und das Material wirkt sehr robust. Auch beim Einpacken der Matte auf (teils steinigen) Waldböden hatte ich nie sorgen, dass sie kaputtgeht und ich besonders vorsichtig sein müsse.
Um Gewicht einzusparen, ist das Herzstück der Konstruktion ein bei Vaude neues Kammerdesign ohne durchgehende Stege. Diese Längskammern sorgen für eine optimale Druckverteilung, die alle Schlafpositionen ermöglichen soll. Wie ich geschlummert habe, lest ihr weiter unten.
Ventilsystem: Ausgestattet ist die Matte mit dem bewährten Vaude-Flachventil. Einmal verschlossen ist es natürlich absolut dicht und sorgt für ein unkompliziertes Aufblasen sowie schnelles Ablassen der Luft am Morgen. Hat man die Matte zu fest aufgepumpt, kann man durch leichten Druck auf das Ventil etwas Luft ablassen.
Isolation und Technologie
Ich habe mich gefragt, wie eine Matte so kompakt und leicht sein kann und trotzdem den hohen R-Wert aufweist. Das liegt daran, dass sie nicht auf eine Isolierung mithilfe von Daune oder Kunstfaser setzt, sondern die sogenannte Reflect-Technology nutzt. Das Innere der Luftkammern wird durch reflektierende PE‑Folie in zwei Konvektionskammern aufgeteilt, wodurch oben die vom Körper erwärmte Luft zirkuliert und unten gleichzeitig die kalte Bodenluft abgefangen wird.
Außerdem strahlt die Beschichtung logischerweise die eigene Körperwärme zurück. Das Ergebnis ist der bereits erwähnte R-Wert von 5,5, sodass Vaude eine Temperaturempfehlung von bis zu –21 °C angibt. Damit ist die Matte voll wintertauglich.
Komfort und Passform
Mit einer Dicke von stolzen 9 cm bietet die Performance 9 M exzellenten Liegekomfort – selbst Seitenschläfer sinken nicht bis zum harten Boden durch. Auf den Schlafkomfort gehe ich aber gleich noch ein. Die Kammern der Matte sind zudem im Waffelmuster angeordnet, sodass man nicht zwischen zwei beispielsweise langen Längskammern einsinken kann.
Die Ecken der Matte sind abgerundet, was den perfekten Kompromiss darstellt, um unnötiges Materialgewicht einzusparen und dennoch maximalen Komfort zu bieten.
Bis auf die abgerundeten Ecken ist die Matte rechteckig. Es wird also keinerlei Rücksicht auf die menschliche Anatomie genommen. Das hat in meinen Augen ein paar Nachteile (mehr dazu gleich), laut Vaude aber den Vorteil, dass man zwei Matten lückenlos aneinanderlegen kann, um ein stabiles „Doppelbett“ zu bauen, ohne dass in der Mitte ein lästiger Graben entsteht. Dafür müssen allerdings auch beide die gleiche Matte haben und man muss es schaffen, dass diese nicht auseinanderrutschen und wirklich fest sind (Klettverschluss als Idee? Ich habe es nicht probiert...).
Der Praxistest: Unterwegs im Einsatz
Meine „alte“ Isomatte hat nur 5 Zentimeter Dicke, sodass ich am Anfang einen riesen Schlafkomfort erwartet habe. Nach der ersten Nacht war ich jedoch enttäuscht. Wichtig ist, nicht zu viel Luft in die Matte zu pusten. Ganz prall halte ich sie für eher unbequem. Mit weniger Luft drin wurde sie dann aber besser – mehr dazu gleich noch.
Aufgrund des sehr dünnen 20-D-Außenmaterials war ich anfangs ganz kurz etwas skeptisch, ob die Matte raueren Untergründen „im“ Zelt bzw. beim Auf- und Abbau standhält. Diese Skepsis hat sich – wie oben beschrieben – in der Praxis jedoch schnell gelegt.
Trotz des extrem leichten Gewichts und des minimalistischen Packmaßes ist das Material im Einsatz ausreichend robust.
Zum Befüllen habe ich den Pumpsack meiner anderen Isomatte benutzt. Ob das gleich beschriebene Problem daher kommt, dass es ein SeaToSummit-Pumpsack ist, oder auch bei dem von Vaude auftritt, kann ich leider nicht beurteilen.
Es war jedoch so, dass fast bei jedem zweiten Aufpusten das Ventil nach Entfernen des Pumpsacks nicht ganz dicht war. Es war etwas Luft entwichen und ich musste es erst schließen und konnte es dann wieder öffnen (dann war alles dicht), um Luft nachzujuzustieren. Ansonsten funktioniert das Ventil kinderleicht: Einfach pusten (Mund oder Pumpsack) und es verschließt automatisch.
Zum Feinjustieren einfach etwas Druck aufs Ventil ausüben und die Luft entweicht langsam. Danach verschließen. Zum Einpacken kann man den Verschluss ins Ventil stecken, sodass die Luft entweicht und das Ventil offen bleibt.
Durch die besondere Isolierung hatte ich zunächst Angst vor lautem Knistern/ Rascheln, da man beim Aufbauen die Folie doch schon gehört hat. Einmal aufgepumpt hält sich das lästige, laute Rascheln, das man von vielen anderen isolierten ultraleichten Luftmatratzen kennt, hier erfreulicherweise stark in Grenzen.
Die Druckverteilung funktioniert leider für Seitenschläfer nicht gut. Obwohl ich nicht zum Boden sinke (wie eingangs erwähnt), haben bei mir nach 2–3 Nächten immer starke Hüftschmerzen eingesetzt. Der Wechsel zurück auf meine alte Matte oder der Isomattentausch mit einer Freundin haben Abhilfe geschaffen.
Es lag also nicht einfach nur an meinem Körper und auch die gerade Form bringt für mich einige Nachteile mit sich. Wir Frauen haben eher breite Hüften, und da sind 51 Zentimeter einfach schmal. Ich konnte mich nicht von einer auf die andere Seite drehen, ohne meine Position auf der Matte anzupassen, sonst wäre ich leicht runtergerutscht. Auch in „Embryoposition“ ist die Breite eng bemessen, wenn die Knie auch auf der Matte sein sollen.
Dafür bräuchte ich an den Füßen und am Kopf weniger Platz. Eine anatomisch angepasste Matte würde mir deutlich mehr Komfort liefern und eventuell nochmal etwas Material einsparen.
Die Länge von 183 Zentimetern sind bei einer Körpergröße mit 173 Zentimeter das Minimum.
Ich habe die Matte mit kleinen Klebepatches versehen, damit mein Kissen darauf haftet. Also nicht wundern, was das auf den Bildern ist.
Fazit
Die Vaude Performance 9 M überzeugt durch ihr geringes Gewicht und ihr kleines Packmaß bei einem überragenden R-Wert und ansprechender Dicke. Das Wärme-Gewichts-Verhältnis ist in meinen Augen echt überragend und der Liegekomfort dank der üppigen Dicke von 9 Zentimetern und der Waffelstruktur echt hoch. Trotz Isolation mit reflektierender Folie raschelt die Matte angenehm wenig.
Toll ist außerdem die Verwendung von recyceltem Polyester. Zudem ist die Matte vegan.
Abstriche muss man beim Lieferumfang machen, da ein (integrierter) Pumpsack bei diesem Preis eigentlich Standard sein sollte. Außerdem gibt es die Matte nur in einer Ausführung in rechteckiger Form.
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Leichter, robuster, griffiger und moderner Wanderschuh.
VORTEILE
- Sehr geringes Gewicht.
- Hervorragender Grip, sehr gutes Profil.
- Stabiler Rundumschutz, schützt den kompletten Fuß.
- Hochwertige Verarbeitung, alle Materialien top.
- Sicherer Halt im Gelände.
- Gestricktes, elastisches Bündchen hält zuverlässig Schmutz draußen.
NACHTEILE
- Die Sohle ist etwas fest und starr.
- Bei großer Hitze mäßig luftig.
- Fällt klein aus.
- Nur bedingt für Speedhiking geeignet.
- Etwas längere Einlaufphase.
BEWERTUNG
- Modell: La Sportiva Ultra Raptor 3 Woman
- Farbe meines Testmodells: Limestone/Carbon
- Preis: 165 Euro
- Testgröße: 42,5
- Obermaterial: strapazierfähiges Ripstop-Mesh mit recycelten Materialanteilen
- Integrierter Gamaschenkragen
- Gummiverstärkte Zehenkappe und umlaufender Schutzrand
- EVA-Zwischensohle mit zusätzlicher Stabilisierung im Fersenbereich
- Ortholite Hybrid Mountain Hiking Fußbett, 5 Millimeter
- FriXion-White-Außensohle mit Impact Brake System
- Sohlenhöhe: 35 Millimeter an der Ferse und 27 Millimeter im Vorfußbereich
- Sprengung: 8 Millimeter
- Stollenhöhe: 4,5 Millimeter
- Keine Wide-Fit-Ausführung
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Wanderschuh La Sportiva Ultra Raptor 3 Woman
Der La Sportiva Ultra Raptor 3 Woman ist für mich ein sehr gelungener Allround-Wanderschuh für unebene, steinige und anspruchsvollere Wege. Seine größten Stärken sind der hervorragende Grip, der sichere Rundumschutz und das vergleichsweise geringe Gewicht. Trotz seiner stabilen Bauweise fühlten sich meine Füße auch auf längeren Touren nicht unnötig schwer an.
Sehr gut gefallen hat mir außerdem das gestrickte Bündchen am Schaft. Während des gesamten Tests blieben kleine Steine, Grashalme und anderer Schmutz zuverlässig draußen. Auch nasse Wiesen und hohes feuchtes Gras meisterte der Schuh problemlos, meine Füße blieben trocken. Ob er auch bei stundenlangem Dauerregen vollständig wasserdicht bleibt, konnte ich allerdings nicht überprüfen.
Die feste Sohle gibt viel Sicherheit und ein gutes Bodengefühl, macht den Schuh aber gleichzeitig weniger flexibel. Für normales bis flotteres Wandern ist das kein Problem. Für sehr schnelles Speedhiking, starkes Powerwalking oder leichtes Laufen würde ich persönlich jedoch einen dynamischeren Schuh wählen.
WAS BESONDERS GUT WAR
• sehr geringes Gewicht für einen so stabilen Wanderschuh
• hervorragender Grip auf steinigen, lockeren und rutschigen Untergründen
• sehr guter Schutz für Zehen, Ferse und Fußseiten
• hochwertige und robuste Verarbeitung
• gestricktes Bündchen hält Steine, Gras und Schmutz draußen
• auch auf längeren Touren keine schweren Füße
• nasse Wiesen und hohes Gras problemlos gemeistert
WAS MAN WISSEN SOLLTE
• fällt eher klein aus
• relativ schmal geschnitten
• feste und recht starre Sohle
• braucht etwas Zeit zum Einlaufen
• Dämpfung eher fest als weich
• bei extremer Hitze nur eingeschränkt luftig
• Wasserdichtigkeit bei Dauerregen konnte ich nicht abschließend testen
• für lange Asphaltstrecken weniger geeignet
FÜR WEN GEEIGNET?
Aus meiner Sicht ist der Ultra Raptor 3 besonders für Menschen geeignet, die viel auf unebenen, steinigen oder rutschigen Wegen unterwegs sind und dabei Wert auf sicheren Halt und einen sehr guten Schutz der Füße legen.
Auch für längere Tageswanderungen, Touren mit Rucksack, Mittelgebirge, Bergwege und anspruchsvollere Untergründe ist er ein zuverlässiger Begleiter. Wer einen eher schmalen Fuß hat und einen leichten, aber trotzdem stabilen Wanderschuh sucht, dürfte sich hier sehr wohlfühlen.
FÜR WEN WENIGER GEEIGNET
Weniger geeignet ist er für sehr breite Füße und für Menschen, die einen besonders weichen, stark gedämpften und flexiblen Schuh bevorzugen.
Auch für lange Asphaltstrecken, sehr schnelles Speedhiking, Powerwalking oder leichtes Laufen wäre er nicht meine erste Wahl. Dafür ist die Sohle einfach zu fest und zu starr.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis von 165 Euro empfinde ich aufgrund der hochwertigen Verarbeitung, der robusten Materialien und des sehr guten Schutzes als angemessen.
PERSÖNLICHE BEWERTUNG
Ein leichter, robuster und ausgesprochen trittsicherer Wanderschuh, der seine größten Stärken dort zeigt, wo die Wege steinig, uneben und etwas anspruchsvoller werden.
4,75 von 5 Sternen
Sehr empfehlenswert.
Viel Spaß mit deinen neuen Wanderschuhen! Wir sehen uns draußen.
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Laufweste, die auf ganzer Linie überzeugt.
VORTEILE
- Hochwertiges Material
- Perfekte Passform
- Viele Verstaumöglichkeiten
- Optisch sehr zeitlos
NACHTEILE
- Herstellung in Vietnam
BEWERTUNG
Im Test: MONTANE Gecko VP12+ Laufweste
Montane ist eine seit 1993 wachsende Marke, die sich auf die Entwicklung von technischer Bekleidung, Rucksäcken und Ausrüstung für schnelle Bergsportarten spezialisiert hat und ihren Unternehmenssitz im Nordosten Englands hat. Der Fokus liegt auf der Herstellung leichter und atmungsaktiver Produkte, die keine Kompromisse beim notwendigen Wetterschutz eingehen. Das Sortiment richtet sich gezielt an ambitionierte Sportler in den Bereichen Trailrunning, Klettern und Wandern. Neben der Funktionalität legt Montane einen besonders großen Wert auf verantwortungsvolles Handeln und Produktlanglebigkeit. Dies zeigt sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, den ökologischen Fußabdruck durch zeitlose Designs und den gezielten Einsatz recycelter Materialien kontinuierlich zu reduzieren. (Quelle: Montane)
Die wichtigsten Informationen: (Quelle: Montane)
- Größen: S, M, L
- Farben: Schwarz, Weiß
- Gewicht: 219 g
Material: Die Laufweste besteht hauptsächlich (85 %) aus recyceltem Nylon mit 4-Wege-Differenzial-Stretch. Zusätzlich wurde noch 15 % Elasthan verwendet. Das Material ist laut Beschreibung wasserabweisend, schnelltrocknend, geruchshemmend und abriebfest. (Quelle: montane)




Meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke:
Zur Testung: Ich habe die Laufweste in Größe M von OutsideStories zum Testen erhalten und werde nicht für die Bewertung bezahlt. Die Laufweste kann ich nach der Testphase behalten. Sollte sich an meiner Erfahrung nach den 6 Wochen Testzeit etwas verändern, werde ich dies in den Kommentaren ergänzen.
Ich habe die Laufweste in Schwarz erhalten. Optisch sehr schön und das verwendete Material macht einen sehr hochwertigen Eindruck.
Komfort/Passform: Ich habe den Laufrucksack hauptsächlich für Wanderungen, aber auch für kurze Trail-Läufe verwendet. Der erste Eindruck war schon mal sehr positiv. Die Weste ist sehr angenehm zu tragen und lässt sich schnell und unkompliziert anlegen. Ich trage Größe M und habe einen eher langen Oberkörper. Die Weste passt mir perfekt. Die Träger schnüren auch nirgends unangenehm ein. Das Material ist auch angenehm auf der bloßen Haut.
An der Vorderseite sind beidseits biegbare „Stäbe“ eingearbeitet, welche sich an den Körper anpassen lassen und Stabilität geben. Der Rucksack lässt sich schnell anpassen und mit 2 Haken verschließen. Die Gummibänder sind flexibel und in ihrer Länge verstellbar. Der Verschluss hält dann auch bombenfest, schnürt aber nirgends unangenehm ein.
Funktionalität/Features: Der Laufrucksack ist mit vielen Taschen in den unterschiedlichsten Größen ausgestattet. Gezählt habe ich 13 Taschen, 3 davon mit Reißverschluss, die Trinkblasen-Tasche mit einem Schiebeverschluss. Die restlichen Taschen sind Einstecktaschen oder haben einen Gummizug als „Rausfallschutz“. In der großen Reißverschlusstasche ist noch ein Haken zur Befestigung integriert. Auch Schlaufen für die Befestigung von Stöcken sind am unteren Bereich der Weste vorhanden.
Sehr angenehm finde ich, dass das große Fach am Rücken innen nochmals eine Beschichtung hat, sodass die Feuchtigkeit vom Körper nicht durchdringt. Bei einigen Laufrucksäcken hatte ich nämlich immer wieder das Problem, dass meine Wechselkleidung durchfeuchtet wurde. Hier erübrigt sich dieses Problem vollständig.
Der Druck an der Vorder- als auch Hinterseite reflektiert, was in der Dämmerung oder bei Dunkelheit sehr wichtig ist.
2 Flaschen mit einem Füllvolumen von 500 ml sind dabei.
Verarbeitung/Nachhaltigkeit: Wie schon beschrieben macht das Material einen sehr hochwertigen Eindruck. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden recycelte Materialien verwendet. Nach einigen Einsätzen hat der Rucksack bisher keine Gebrauchsspuren davongetragen. Die Weste wird in Vietnam hergestellt – im Sinne der Nachhaltigkeit (Transportwege, Wirtschaft) wäre eine Herstellung in Europa wünschenswert.
Pflege: Die Laufweste darf laut Hersteller nur per Hand gewaschen werden.




Mein Fazit: Wahnsinnig bequeme und durchdachte Laufweste. Die Laufweste liegt in der oberen Preiskategorie, vergleichbar aber mit anderen Premium-Laufwesten der Kategorie. Somit passt für mich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Meinerseits eine absolute Kaufempfehlung, wenn man eine Premium-Laufweste sucht und auf nichts verzichten möchte.
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Toller Allrounder – vom Bergrucksack bis zum Wickelrucksack ;)
VORTEILE
- Einfach verstellbare Rückenlänge - Frauenergnomisch
- Sehr leicht: 1 Kg
- Hüftgurt ist ohne Nähte mit der Rückenplatte / Lendenbereich verbunden = keine Druckstellen
- Vielzahl an Fächervarianten
- Viele Befestigungsmöglichkeiten (Gummischlaufen, Stockbefestigung, Helmhalterung)
- Hüftgurt mit 2 Reißverschlusstaschen
NACHTEILE
- Das Handy passt leider nicht in die Hüfttasche oder beim Schulterträger (Netzfach) rein
BEWERTUNG
Der Tages-Wanderrucksack (22 Liter) ist in 5 verschiedenen Farben erhältlich und ist für mich ein guter Tageswanderrucksack und Alltagsrucksack geworden.
Ich hatte ihn in der Schwangerschaft noch im Einsatz, deshalb war ich über das leichte Gewicht von nur einem Kilo sehr froh und auch über die schnelle und einfache Körperanpassung/Verstellmöglichkeiten. Auch jetzt nach der Schwangerschaft habe ich ihn multifunktional im Einsatz. Als Wickelrucksack immer dabei mit vielen Zusatzfächern und genauso für die ersten Wanderungen (Baby vorn in der Trage und Rucksack hinten drauf).
Genauso eignet er sich für Fahrradtouren, denn die Helmhalterung und Blinklichthalterung sind ebenso bei diesem Modell integriert.
Details weiter unten ;-)



Hüftgurt/Schulterträger:
Es sind bei Hüfte/Lenden keine Nähte vorhanden. Dadurch gibt es keine Druckstellen, das finde ich sehr angenehm!
Die Schultergurte sind ein Schaumstoffgewebe ….relativ dünn, aber sehr bequem. Ich hatte auch bei schwerem Gepäck das Gefühl, dass sich die Last gut verteilt und ich keine Druckstellen verspüre. Es lässt sich auch der Brustriemen einfach in der Höhe verstellen (Signalpfeife – wie bei fast allen Rucksäcken – ist hier ebenso integriert).

Rückenplatte/verstellbarer Schultergurt :
Generell ist die Rückenplatte sehr gut durchlüftet. So wie ich es als Laie beschreiben kann, ist es eine Art Schaumstoff (mit speziellem Lüftungsdesign), über dem ein dünnes Netz/Mesh drübergezogen ist.
Bei vielen Rucksäcken sind die Schultergurte verstellbar, aber wenn es zu kompliziert ist, mache ich es nicht – da bin ich zu faul und lasse den Rucksack in der (falschen) Größe... Also war ich bei dem Modell gespannt, wie es funktioniert. Ich versuchte es ohne Anleitung (immer mein erster Versuch) und ich kann euch sagen: Es ist so einfach, dass wirklich keine Anleitung notwendig ist. ;-)
Man sieht auf der Rückseite 2 Bahnen mit verschiedenen Höhenmarkierungen. Hier lässt sich links und rechts der Haken nach oben oder unten einhaken und schon ist die Rückenlänge angepasst. Sollte man während der Wanderung merken, dass es doch nicht ganz passt, so kann man schnell und unkompliziert noch einmal die Höhe verstellen. Auch mein Partner (er ist fast 20 Zentimeter größer als ich) verwendet den Rucksack gerne bzw. wechseln wir ab (1 trägt das Baby in der Trage und 1 den Rucksack). Somit kann auch er das Modell schnell für sich anpassen, damit es bequem ist.



Fachaufteilung:
Ich liebe es, wenn ich genug Fächer habe und alles seinen Platz findet. Es gibt die tollsten Rucksäcke, aber wenn dann nur ein Hauptfach besteht, dann ist das nichts für mich. Bei diesem Modell gibt es vielerlei Fächer, die auch durch Netz oder stretchigem Material gut dehnbar sind. Auch wenn ich das Fach schon vollgestopft habe, der Reißverschluss stretcht sich gut mit, sodass auch mehr Gepäck ordentlich seinen Platz findet.
Aufteilung:
- Vorne ein großes, stretchiges Netzfach, wo alles, was schnell griffbereit sein muss, reinkommt (meist die Jacke)
- Seitlich 2 große Netzfächer für Trinkflaschen
- am Hüftgurt 2 Taschen mit Reißverschluss
- ein kleineres Reißverschlussfach
- ein großes Hauptfach mit folgender Unterteilung:
- • kleineres Netzinnenfach mit Schlüsselbefestigung und Reißverschluss
- Hauptfach
- Fach für Trinkblase
- Befestigungsmöglichkeiten außen:
- Stockbefestigung
- Eispickelhalterung (Spanngummischlaufe) - wobei mir der Rucksack zum Eisklettern zu klein wäre
- Blinklichthalterung
- Helmhalterung




Praxiserfahrung in Fakten:
- Das Grundgewicht mit 1 Kilo empfinde ich als sehr leicht
- Vieles an Equipment kann schnell reingesteckt oder durch stretchige Netzfächer noch erweitert werden
- angenehm zu tragen durch ideale Verstellmöglichkeiten und Kompressionsriemen
- einfach verstellbares Rückensystem – unkompliziert, wenn auch mein Partner den Rucksack einmal verwenden möchte
- am Berg erprobt, aber genauso mit dem Baby als Wickelrucksack im Einsatz, wenn ich mit Kinderwagen oder Trage unterwegs bin. Die Fächeraufteilung ermöglicht es, alles an einem festen Platz organisatorisch leicht zu befestigen.
- Trinkbeutelfach, 2,5–3 Liter Trinkblase gehen sich aus
- seitliche Außenfächer für Trinkflaschen oder weitere Verstaumöglichkeit
- Handy passt beim Hüftgurt leider nicht rein, das wäre so praktisch und passt bei keinem meiner bisherigen Rucksäcke … Das wäre noch ein tolles Extra, welches mir fehlt.
- Dünnes, aber robustes und wasserabweisendes Außenmaterial
Der Rucksack ist bei mir aktuell der Favorit, weil er für Wanderungen, Einkauf, Fahrradtouren oder – aus gegebenem Anlass – auch als Wickelrucksack in Verwendung ist. Er passt sich für so viele Gelegenheiten an und durch die teilweise stretchigen Fächer, deckt er für meine Tages-/Wochenendaktivitäten aktuell alles ab. :-)
Wie wurde das Produkt erworben?
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Macht seinem Namen alle Ehre. Klein, aber mit ordentlich Wumms.
VORTEILE
- Klein
- Leicht
- Hochwertig
- Fein justierbar
NACHTEILE
- Kleine Aufliegefläche
- Laut
BEWERTUNG
Zum Test steht hier der Gaskocher „Pocket Rocket 2“ aus dem Hause MSR.

Technische Details:
- Material: Aluminium
- Gewicht: 73g
- Zeit: 1l in 3,5 min (Herstellerangabe)
- Extra: zusammenklappbar

Nahezu unschlagbar ist der Kocher in seiner Größe und seinem Gewicht. Zum Vergleich liegt er hier neben einem Feuerzeug von BIC. Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um ein Mini-Feuerzeug, nicht das Standardformat!

Die drei Arme des Kochers lassen sich umklappen, genauso wie der Verstellbügel der Gaszufuhr. Dadurch passt er in seine im Lieferumfang enthaltene Transportbox.
Fazit:
Man kann zu dem Kocher tatsächlich nicht so viel sagen. Er ist wahnsinnig kompakt und hat dafür eine beachtliche Leistung. Die Verarbeitungsqualität ist sehr hoch. Die Gasmenge lässt sich fein justieren. Klar will ich hierauf jetzt kein 3-Gänge-Menü für 15 Personen kochen, aber dafür, sich unterwegs mal eben einen Kaffee zu kochen, ideal!
Ich bin von dem kleinen Teil begeistert!
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Günstiges Klappergestell, das macht, was es soll.
VORTEILE
- Kompakt
- Günstig
- Schnelle Wärmeleitung
NACHTEILE
- Billige Materialien
- Schlechte Verarbeitung
- Kein Füllstrich im Wasserbehälter
BEWERTUNG
Zum Test steht hier der kleine Espresso-Maker „Bellanapoli“ von Relags bzw. Origin.

Technische Details:
- Material: Aluminium natur
- Gewicht: 245g

Verarbeitung und Aufbau:
Die Qualität entspricht seinem Preis von pummelichen 10 €. Alles Anbauteile wackeln ein wenig, das Überdruckventil suppt und vermutlich hält er keine 20 Jahre. Aber wenn man ehrlich ist, was soll's?! Der Kocher funktioniert!
Der Aufbau ist wie gewohnt: ein Wasserbehälter, ein Kaffeesieb und der Aufsatz mit Ausguss.

Das Set-up:
Was ist neben dem Kocher natürlich das Wichtigste? Der Kaffee! Hier freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Murnauer Kaffeerösterei, genauer von „Unterwegs Kaffee“. Also Wasser in den unteren Teil, das perfekt gemahlene Kaffeepulver in das Sieb, den Kopf aufgeschraubt und den Kocher startklar gemacht:

Dank der guten Wärmeleitung und der Leistung des kleinen Kochers hat es keine 60 Sekunden gedauert, bis der Kaffee durch war:

Man sieht bei dem Preis über vieles hinweg. So stört es mich nicht, dass alles etwas wackelt, der Deckel nicht 100 % aufliegt und überall Kaffee rauskommt, das Überdruckventil spritzt. Am Ende sah das Endprodukt nicht nur nach Kaffee aus, sondern roch auch so. Bleibt nur noch eins, verkosten:

Fazit:
Aroma: schön kräftig und vollmundig, dunkle Farbe und leicht fruchtig im Abgang, überraschend cremig
Für mich zählt es, draußen zu sein. Einen solchen Espresso zusammen mit meiner Frau am Wasser, zwischen uns liegt unser Hund, in abendlicher Stimmung, ein Traum. Hierzu passt der Kaffee bzw. Espresso einfach perfekt. Er passt sich sehr gut als Entspanner in eine sommerliche Abendstimmung nach getaner Outdoor-Aktivität ein. Einfach ideal, wenn man den Kaffee nicht als reinen Aufputscher sieht, sondern als Genussmittel zur Abrundung eines Moments.
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IM TEST
Kompakter MTB Rucksack mit D30-Rückenprotektor.
VORTEILE
- Integrierter D3O‑Rückenprotektor
- Taschen auf beiden Seiten des Hüftgurts
- Trinkblasen kompatibel
- Notfallpfeife
- Helmhalterung
- Regencover
NACHTEILE
- Keine Halterung / kein Clip für den Trinkschlauch
- Fehlende Straps für eine Zugentlastung oben an den Schultergurten
- Die ungepolsterten Schultergurte machen sich auf Dauer bemerkbar
BEWERTUNG
Als Outside Stories Produktscout durfte ich dieses Mal den Canyon LOAD 16L MTB Backpack mit integriertem D30 Rückenprotektor testen. Der Rucksack soll Stauraum, Schutz und Trail‑Tauglichkeit in einem Rucksack kombinieren. Im Folgenden erfahrt ihr, wie er sich bei mir im Einsatz auf dem Trail geschlagen hat. Hier zur besseren Übersicht die Gliederung meines Tests:
„Auf dem Trail“
Über den Hersteller Canyon
Canyon ist ein deutscher Fahrradhersteller mit Sitz in Koblenz. Dieser entstand ursprünglich aus dem 1985 gegründeten Fachhändler „Radsport Arnold“. Anfangs wurden vor allem Fahrradteile verkauft, später kamen eigene Räder hinzu. Seit 2002 läuft die Marke offiziell unter dem Namen Canyon Bicycles GmbH. Canyon ist für seine direkt vertriebenen Rennräder, Mountainbikes, Gravel Bikes und E‑Bikes bekannt und bietet neben den Bikes auch eine breite Auswahl an Zubehör. Von Bekleidung bis zu eigenen Rucksäcken und Bikepacking‑Taschen, findet man mittlerweile alles, was das Radfahrerherz begehren könnte, in Ihrem Shop.
- Material: 100 % Polyester
- integrierter D3O‑Rückenprotektor für zusätzlichen Schutz bei Stürzen
- Gewicht laut Hersteller ca. 1,15 kg
- belüftetes Tragesystem mit Mesh‑Schulterträgern
- breiter Hüftgurt und höhenverstellbarer Brustgurt
- Hauptfach mit wasserdichtem Reißverschluss, komplett aufklappbar
- >mehrere Netzfächer zur Organisation im Inneren
- kompatibel mit Trinkblasen (Trinkblase nicht im Lieferumfang enthalten)
Helmhalterung / Haltepunkte zum Befestigen eines (Fullface‑)Helms oder Protektoren
- Fächer im Hüftgurt für Werkzeug, CO-Kartuschen, Riegel etc.
- reflektierende Elemente und Canyon‑Logo für bessere Sichtbarkeit
- Notsignalpfeife und Fach für Notfall‑ bzw. Karteninformationen im Schultergurt





Erster Eindruck
Auf den ersten Blick macht der LOAD 16L einen soliden und kompakten Eindruck. Verarbeitung und Materialien machen einen sauberen Eindruck: Die Nähte wirken solide und der Protektor ist unauffällig, im Rückenteil verstaut und herausnehmbar. Trotz Protektor ist das Gesamtgewicht angenehm niedrig.
Die Aufteilung der Fächer ist logisch: Hauptfach mit Unterteilung durch drei Netztaschen, Hüftgurttaschen für Werkzeug, Verpflegung, bzw. Dinge, zu denen man schnell Zugriff haben möchte, sowie eine Helmhalterung außen, die auch zum Transport von Protektoren oder anderen Dingen genutzt werden kann. Die reflektierenden Details und die Notrufpfeife am Brustgurt sind kleine, aber sinnvolle Extras, die zeigen, dass Canyon hier auch neben dem Protektor an Sicherheit gedacht hat. Auch wenn die meisten Reißverschlüsse wasserfest sind, kann man bei Regen ein Regencover aus einem Fach am Boden ziehen und über den Rucksack ziehen.
Im Einsatz
Ich habe den Rucksack hauptsächlich auf einer für zwei Tage geplante 170 km langen MTB Tour getestet. Da diese Tour an dem super heißen Wochenende im Juni 2026 geplant war, war ein Rucksack mit Trinkblase unabdingbar und natürlich wollte ich auch nicht auf einen Rückenprotektor verzichten. Da man bei dem Wetter nicht viel Kleidung benötigt und ich nur für die Unterkunft saubere Kleidung brauchte, haben die 16 l super ausgereicht. Den größten Teil der 16 l haben die Trinkblase und meine Verpflegung eingenommen. Insgesamt wog der Rucksack mit Verpflegung und vollständig gefüllter Blase knapp über 6 kg.

Das Hauptfach lässt sich gut beladen, da es sich vollständig aufklappen lässt. Trotz der integrierten Protektorplatte bekommt man seine Ausrüstung strukturiert unter, und selbst meine 3‑Liter‑Trinkblase, die eigentlich zu groß für den Rucksack ist, ließ sich trotzdem komplett gefüllt verstauen, ließ sich dann aber nicht mehr mit dem dafür vorgesehenen Klettverschluss befestigen. Canyon selbst bietet keine passende Trinkblase an, daher gehe ich davon aus, dass jede 2-Liter Blase passen sollte. Der Schlauch kann sowohl am linken als auch am rechten Schultergurt herausgeführt werden.


Was hier allerdings negativ auffällt: Es gibt keinen wirklich durchdachten Clip bzw. keine gute Halterung für den Trinkschlauch. Zwar gibt es eine elastische Lasche, durch die der Schlauch geführt werden kann, ab da hängt der Schlauch aber herunter und wackelt herum. Man könnte den Schlauch theoretisch unter den Brustgurt klemmen, was ich allerdings in der Praxis nicht so gut fand. Ich hatte bei mir noch einen Clip für Trinkschläuche, den ich am Brustgurt befestigen konnte, mit dem der Schlauch auch fest verstaut war und ich auch immer wusste, wo ich hinzugreifen muss, um ihn direkt greifen zu können.
Der Rucksack lässt sich vollgepackt gut an den Körper anpassen. Der Hüftgurt übernimmt hier den größten Teil der Lastverteilung und sorgt auch dafür, dass der Rucksack mit dem Protektor da sitzt, wo er soll. Allerdings dürfte ich kaum dünner sein, den Hüftgurt habe ich fast auf Anschlag festziehen müssen bei meinen 63 kg auf 170cm Körpergröße. Bei den Schultergurten wiederum habe ich das Gefühl, dass hier die Gurte zum Einstellen etwas länger sein könnten. Für Nutzer mit breiteren Schultern bzw. größere Fahrer kann es hier eventuell knapp werden.
Die seitlichen Taschen am Hüftgurt sind extrem praktisch für Dinge, die man schnell zur Hand haben möchte, wie ein Multitool, Riegel & CO.




Die Helmhalterung funktioniert zuverlässig. Für das Befestigen eines Fullface Helms kommen alle vier Gurte zum Einsatz, bei einer Halbschale nur die oberen Gurte. Allerdings habe ich die Halterung nicht aktiv benötigt und nur fürs Foto benutzt (selbstverständlich habe ich dabei den Rucksack herumgeschüttelt und bin etwas herumgesprungen, um zu testen, ob der Helm abfallen kann – und nein, kann er nicht). Allerdings habe ich die unteren Straps der Helmhalterung genutzt, um mein Erste-Hilfe-Set immer griffbereit zu transportieren. Das hat super gehalten und das Set war immer direkt griffbereit.
Nach einiger Zeit auf Tour wurden leider die ungepolsterten Schultergurte spürbar. Klar, sie sind superleicht und sehr gut durchlüftet, und für kürzere Touren ist das auch völlig in Ordnung, aber auf längeren Strecken und bei einem Gewicht im Rucksack um die 6 kg merkt man die eher dünn gehaltenen Träger dann doch mit der Zeit. Es tat nun nicht weh und eingeschnitten haben Sie auch nicht, aber es war irgendwann etwas unangenehm, was in Kombination mit steigender Erschöpfung dann nicht mehr so schön ist.
Außerdem wären vermutlich Zugentlastungs‑Straps oben an den Schultergurten angenehm, sodass man den Sitz des Rucksacks feiner einstellen kann.
Am Brustgurt befindet sich im Clip eine integrierte Signalpfeife, die ich als sehr sinnvoll erachte. Sie ist sehr hell und gut hörbar. Außerdem gibt es im rechten Schultergurt eine kleine Tasche ,in der eine Notfallkarte steckt, die individuell mit Notfallkontakt oder medizinischen Informationen versehen werden kann. Wenn man allerdings nicht weiß, dass es diese Tasche mit einer solchen Karte gibt, kann diese von Rettungskräften sehr leicht übersehen werden, ich habe sie erst nach einigen Tagen bemerkt. Allerdings kann man das Fach alternativ auch zum Transport einer Bankkarte nutzen.

Auf dem Trail macht der LOAD 16L eine gute Figur. Der Rucksack sitzt richtig eingestellt, fest am Rücken und macht jede Bewegung gut, ohne mich irgendwie zu behindern. Der integrierte D3O‑Protektor sorgt für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl, ohne dass er für mich spürbar ist. Was die Belüftung angeht, will ich meinen, dass diese so weit ziemlich ok ist. Selbstverständlich schwitzt man am Rücken, durch die Schultergurte ist aber ganz gut Luft gekommen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich teilweise bei 46°C gegrillt wurde und alles an Schweiß sofort verdampft ist.
Schlecht für mich, aber gut für den Test, musste der LOAD 16L auch einige Stürze mitmachen. Bereits am Anfang meiner Tour wurde ich einmal vom Rad geworfen, wobei ich seitlich auf Knie und Ellenbogen in einer Wiese gelandet bin. Der Rucksack hatte hier kaum Kontakt zum Boden, da ich, wie gesagt, auf die Seite gefallen bin, und auch mir ist dabei bis auf ein paar kleine Kratzer nichts passiert.
Da ich dann allerdings einen Platten hatte und meinen Schlauch wechseln musste, habe ich den Rucksack abgelegt, um an meinen Ersatzschlauch zu kommen. Nach der Reparatur war ich dann sehr überrascht, dass ich beim Wiederaufsetzen des Rucksacks einen abgerissenen Schultergurt in der Hand hielt. Wie auf den Fotos zu sehen, hat sich die Naht gelöst und der Gurt ist unten am Hüftgurt herausgerissen.
Ob die Naht eventuell schon bei Auslieferung beschädigt oder fehlerhaft war, kann ich nicht sagen, da diese Naht verdeckt ist, wie man auf den Bildern auf der intakten Seite sehen kann. Da mir dies bei Kilometer 9 von 170 passiert ist, musste eine Notlösung her. So schnitt ich mit der Schere aus meinem Erste-Hilfe-Set ein Loch in den Hüftgurt und knotete den Gurt dort fest und fuhr weiter.
Diese Notlösung erwies sich aber als sehr ausdauernd, denn es sollte nicht der einzige Sturz an diesem Tag bleiben, und so bin ich schon kurze Zeit später über den Lenker geflogen und genau auf den Rücken gefallen. Dank des Protektors und meiner prall gefüllten Trinkblase ist mir absolut nichts passiert und auch der Rucksack ist nicht weiter kaputtgegangen (und auch die Trinkblase ist nicht geplatzt). Insgesamt musste der Rucksack fünf Stürze einstecken, wobei aber nur dieser eine auf den Rücken ging. Nach dem Sturz war mein Vertrauen in den Protektor auf jeden immens gewachsen. Nur die Sorge, dass bei einem weiteren Sturz eine Naht reißen könnte und der Schutz dann eben nicht mehr gegeben ist, beunruhigte mich, aber dazu ist es zum Glück nicht gekommen.
Ich habe daraufhin sofort Outside-Stories informiert und Fotos gesendet. Der Canyon-Support hat schnell reagiert und ohne Weiteres einen neuen Rucksack versendet und vermutet, dass es sich um einen Produktionsfehler handelt. Bei dem mir neu zugesendeten Rucksack habe ich dann einige Male am Schultergurt gezogen, um die Naht zu testen. Hier hat nichts nachgegeben und es scheint alles in Ordnung zu sein, weshalb ich nun auch von einem Produktionsfehler ausgehe, der immer einmal vorkommen kann.

Der Canyon LOAD 16L MTB Backpack ist ein gut durchdachter und kompakter Trail‑Rucksack, der zuverlässigen Schutz und Stauraum kombiniert. Der integrierte D3O‑Rückenprotektor, das geringe Gewicht, die praktischen Hüftgurttaschen, die Helmhalterung, das Regencover, die Signalpfeife und die reflektierenden Details machen ihn zu einem sehr nützlichen Begleiter für Tages‑ und mehrtages Touren, bei denen nicht viel Gepäck mitgenommen werden muss.
Besonders positiv: Der Rucksack lässt sich gut packen und kommt auch mit einer randvollen 3‑Liter‑Trinkblase und einer Gesamtlast von rund 6 kg noch gut klar (der Rucksack ist für eine 2-Liter-Trinkblase konzipiert). Auch mit wenig Gepäck ist der Rucksack kompakt genug, dass nichts hin und her wackelt, bzw. sind hier die internen Netztaschen sehr hilfreich, um alles an seinem Platz zu halten.
Die Kritikpunkte betreffen vor allem Komfort und Details: eine fehlende, saubere Halterung für den Trinkschlauch, die ungepolsterten Schultergurte, die sich auf langen Touren bemerkbar machen können, die fehlenden Zugentlastungs‑Straps an den Schultergurten und in meinem Fall der gerissene Schultergurt aufgrund eines scheinbaren Produktionsfehlers, kombiniert mit einem eher unspektakulären Sturz.
Unterm Strich bietet der LOAD 16L aber ein super Gesamtpaket für alle, die einen MTB‑Rucksack mit integriertem Protektor suchen, der sowohl auf dem Trail als auch bei Touren eine gute Figur macht und im Ernstfall nachweislich Schutz bietet.