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Test: Odlo Herren Merino 260 Hose



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Der Test: Odlo Herren Merino 260 Hose:

Warmer Baselayer aus dicker Merinowolle für höchsten Tragekomfort bei allen Outdooraktivitäten in der kalten Jahreszeit
Robuste Klettershort mit Komfort für Sport und Alltag.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Robuster Twillstoff mit angenehmem Stretch
  • Hoher Tragekomfort und große Bewegungsfreiheit
  • Flache Gürtelschlaufen stören unter dem Klettergurt nicht
  • Hochwertig verarbeitet
  • Zeitloses Design auch für den Alltag geeignet
  • Bio-Baumwolle und recycelte Materialanteile

NACHTEILE

  • Keine verschließbare Tasche für Wertsachen
  • Für sehr heiße Sommertage etwas kräftigeres Material
  • Fehlender elastischer Bund

BEWERTUNG

Ich habe die La Sportiva Mainliner Short von OUTSIDEstories im Sommer 2026 zum Testen erhalten. Die Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Es gab weder eine Bezahlung noch Vorgaben durch den Hersteller. Über einen Zeitraum von knapp sechs Wochen hatte ich die Möglichkeit, die Short beim Bouldern, bei verschiedenen Outdoor-Aktivitäten sowie im Alltag ausführlich kennenzulernen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Kurze Outdoorhosen und Kletterhosen gehören für mich vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein zur Standardausrüstung, egal ob beim Bouldern, auf Wanderungen oder einfach im Alltag. Beim Bouldern nutze ich sonst seit Jahren wahlweise kurze oder lange Kletterhosen von Edelrid. Hohe Tritte, dynamische Bewegungen oder der Kontakt zu den rauen Wänden stellen ganz andere Anforderungen an eine Hose als bei anderen Sportarten. Genau deshalb interessiert mich bei einer Klettershorts weniger die Optik als vielmehr die Frage, ob sie Bewegungsfreiheit, Robustheit und Alltagstauglichkeit sinnvoll miteinander verbindet.

La Sportiva ist mir als Marke nicht unbekannt. Besonders die charakteristischen Retro-Designs haben es mir angetan. Ich besitze bereits einige T-Shirts, Hosen und Schuhe des Herstellers. Entsprechend war ich gespannt, wie sich eine vergleichsweise schlicht gehaltene Shorts im praktischen Einsatz behauptet.
 

Was bietet die Mainliner Short?

Die Mainliner Short ist eine klassische Klettershort, die La Sportiva für Sportklettern, Bouldern und den vielseitigen Outdoor-Einsatz entwickelt hat. Optisch orientiert sich die Mainliner an einer klassischen Five-Pocket-Short. Dadurch wirkt sie deutlich dezenter als viele technische Outdoorhosen und lässt sich problemlos auch außerhalb des Sports tragen. Gleichzeitig sorgen verschiedene konstruktive Details dafür, dass sie den Anforderungen beim Klettern gerecht wird.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Das Hauptmaterial besteht aus 66 % Bio-Baumwolle, 31 % Polyester und 3 % Elasthan. Die Bio-Baumwolle sorgt für ein angenehm natürliches Tragegefühl, während Polyester die Strapazierfähigkeit erhöht und Elasthan die notwendige Bewegungsfreiheit ermöglicht. Das Ergebnis ist ein vergleichsweise kräftiger Stoff, der sich deutlich robuster anfühlt als ultraleichte Sommer-Shorts.

Auffällig sind außerdem die flachen Gürtelschlaufen. Diese tragen kaum auf und vermeiden Druckstellen im Hüftbereich. Verschlossen wird die Hose klassisch über einen Knopf und Reißverschluss. Zur Ausstattung gehören zwei Eingrifftaschen, eine kleine Münztasche sowie zwei Gesäßtaschen. Auf zusätzliche technische Details oder zahlreiche Reißverschlusstaschen verzichtet La Sportiva bewusst und bleibt dem schlichten Gesamtkonzept treu.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Mit einem Gewicht von rund 290 Gramm gehört die Mainliner Short nicht zu den leichtesten Klettershorts am Markt. Das höhere Gewicht ist jedoch eine direkte Folge des robusteren Materials und unterstreicht den Anspruch, eine langlebige Hose für unterschiedlichste Einsätze anzubieten. Erhältlich ist sie in den Größen XS bis XXL mit einer Innenbeinlänge von neun Zoll und regulärer Passform.

Features

  • Robuste Kletter-, Wander- und Outdoor-Short
  • klassischer Five-Pocket-Schnitt
  • elastisches Baumwollmischgewebe
  • Bio-Baumwolle
  • recycelte Materialanteile
  • flache Gürtelschlaufen für angenehmen Sitz unter dem Klettergurt
  • Knopf- und Reißverschluss
  • zwei Eingrifftaschen
  • zwei Gesäßtaschen
  • reguläre Passform (Regular Fit)
  • dezentes La Sportiva Logo auf der Gesäßtasche
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Technische Daten

  • Kategorie: Klettershort/Boulder-Short/Outdoor-Short
  • Material: 66 % Bio-Baumwolle, 31 % Polyester, 3 % Elasthan
  • Gewicht: ca. 290 g
  • Innenbeinlänge: 9 Zoll
  • Größen: XS bis XXL
  • Verschluss: Knopf und Reißverschluss
  • Taschen: zwei Fronttaschen, zwei Gesäßtaschen
  • Einsatzbereiche: Sportklettern, Bouldern, Freizeit, Reisen, Alltag
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Technologien

  • Bio-Baumwolle: Im Vergleich zu konventionell angebauter Baumwolle wird diese ohne synthetische Pestizide oder mineralische Stickstoffdünger produziert. Daher ist der Anbau ressourcenschonender und stellt eine geringere Umweltbelastung dar. Für den Nutzer verändert sich dadurch das Tragegefühl nicht. Die Bio-Baumwolle sorgt weiterhin für den angenehm natürlichen Griff und den hohen Komfort auf der Haut.
  • Stretch-Gewebe: Der geringe Elasthan-Anteil von drei Prozent mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, reicht aber aus, um die Bewegungsfreiheit deutlich zu verbessern. Gerade beim Klettern entstehen häufig große Schrittweiten. Das elastische Gewebe folgt diesen Bewegungen, ohne einzuengen oder unangenehm zu spannen. Im Gegensatz zu sehr dünnen Performance-Stoffen bleibt das Material dabei angenehm formstabil und vermittelt insgesamt einen robusteren Eindruck.
  • Twill-Gewebe: Dabei handelt es sich um eine besondere Webart, bei der die Fäden diagonal verlaufen. Charakteristisch sind die feinen schrägen Linien, die sich auf der Stoffoberfläche erkennen lassen. Diese Konstruktion macht das Material widerstandsfähiger gegen Abrieb als viele einfache Leinwandgewebe und sorgt gleichzeitig für einen angenehm weichen Griff. Aus diesem Grund wird Twill häufig bei strapazierfähigen Freizeit- und Arbeitshosen eingesetzt. Für eine Klettershort stellt diese Materialwahl einen sinnvollen Kompromiss zwischen Robustheit und Tragekomfort dar.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Wie macht sich die Mainliner Short im Einsatz?

Eine gute Klettershort muss für mich weit mehr können, als lediglich bequem zu sein. Sie sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten, den Kontakt mit rauen Wänden, egal ob am Fels oder in der Halle, möglichst klaglos überstehen und auch nach mehreren Stunden nicht unangenehm drücken. Gleichzeitig schätze ich Bekleidung, die sich nicht ausschließlich für den Sport eignet, sondern auch im Alltag getragen werden kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Der Mainliner Short sieht man optisch zunächst nicht wirklich an, dass es sich um eine Kletterhose handelt. Während viele Modelle vollständig auf leichte Kunstfasern setzen und entsprechend sportlich wirken, erinnert die Mainliner eher an eine klassische Freizeithose. Bereits beim ersten Anziehen fällt das angenehm wertige Material auf. Trotz des vergleichsweise kräftigen Gewebes wirkt der Stoff überraschend weich und trägt sich ausgesprochen angenehm auf der Haut. Gleichzeitig fühlt er sich deutlich robuster an als beispielsweise typische Sportshorts.

Auch die Bewegungsfreiheit überzeugt. Der Elasthan-Anteil sorgt dafür, dass die Hose selbst bei hohen Tritten, weiten Spreizbewegungen oder dynamischen Boulderzügen problemlos mitarbeitet. Während des gesamten Testzeitraums hatte ich nie das Gefühl, dass der Stoff spannt oder mich in meinen Bewegungen einschränkt. Dazu kommt der angenehm lockere Schnitt. Die Mainliner sitzt weder zu eng noch wirkt sie weit oder unförmig. Dadurch trägt sie sich sowohl beim Sport als auch im Alltag ausgesprochen komfortabel.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Der Bund sitzt sicher, ohne einzuengen. Im Vergleich zu meinen anderen Kletterhosen fehlt mir allerdings ein elastischer Anteil im Bund. Sitzt die Hose nicht exakt passend, bleibt letztlich nur der Griff zum Gürtel. Gerade beim Sport und insbesondere beim Bouldern empfinde ich einen Gürtel eher als störend. Er kann bei dynamischen Bewegungen den Tragekomfort beeinträchtigen und birgt zudem das Risiko, mit der Schnalle oder dem Gurtband an einem Boulder hängen zu bleiben. Ein dezenter elastischer Bund hätte den Komfort aus meiner Sicht erhöht und die Mainliner noch etwas sporttauglicher gemacht.

Doch nicht nur beim Klettern hinterlässt die Mainliner einen positiven Eindruck. Auch auf längeren Wanderungen trägt sie sich angenehm. Der Stoff scheuert nicht und der Regular Fit bietet ausreichend Bewegungsfreiheit, auch wenn größere Schritte oder steilere Passagen anstehen. Gerade hier zeigt sich die Vielseitigkeit der Short. Im Alltag wirkt sie durch ihr schlichtes Casual-Design ebenfalls nie fehl am Platz und unterscheidet sich damit angenehm von typischen Sportshorts.

La Sportiva - Mainliner

Beim Material merkt man, dass La Sportiva bewusst auf Robustheit statt auf maximale Gewichtsersparnis setzt. Der Stoff vermittelt einen hochwertigen und widerstandsfähigen Eindruck und dürfte auch regelmäßigen Kontakt mit rauen Oberflächen gut verkraften. Natürlich lässt sich nach einem Testzeitraum von knapp sechs Wochen keine belastbare Aussage über eine jahrelange Haltbarkeit treffen. Verarbeitung und Materialqualität hinterlassen jedoch einen sehr guten Eindruck und sprechen für eine entsprechend langlebige Auslegung.

Im Hochsommer zeigt sich gleichzeitig der größte Unterschied zu sehr leichten Synthetikshorts. Das kräftigere Baumwollmischgewebe speichert etwas mehr Wärme und trocknet nach starkem Schwitzen oder einem Regenschauer langsamer als reine Kunstfasern. Für mich ist das bei moderaten Temperaturen kein wirklicher Nachteil, bei sehr warmem Wetter merkt man den Unterschied zu leichteren Shorts jedoch deutlich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Auch die Taschenanordnung orientiert sich eher an einer klassischen Freizeithose. Smartphone, Schlüssel oder Geldbeutel finden problemlos Platz und sind schnell erreichbar. Für den Alltag reicht das vollkommen aus. Beim Bouldern oder Klettern hätte ich mir für Schlüssel oder andere Wertsachen allerdings zumindest eine kleine Reißverschlusstasche gewünscht. Gerade wenn die Sachen während einer Session sicher verstaut sein sollen, wäre das eine sinnvolle Ergänzung gewesen.

Optisch gefällt mir die Mainliner ebenfalls sehr gut. Sie verzichtet auf auffällige Farben oder große Logos und wirkt dadurch angenehm zurückhaltend. Genau das macht sie für mich zu einer Hose, die sich nicht nur beim Sport, sondern ebenso im Alltag, auf Reisen oder beim Wandern problemlos tragen lässt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Was steckt hinter La Sportiva?

Kaum eine Marke ist im Kletter- und Bergsport so eng mit den Dolomiten verbunden wie La Sportiva. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1928 zurück, als Narciso Delladio im italienischen Tesero begann, handgefertigte Holz- und Lederschuhe für Landwirte, Holzfäller und Bergsteiger herzustellen. Aus dieser kleinen Werkstatt entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte einer der weltweit bekanntesten Hersteller technischer Bergsportausrüstung.

Bis heute befindet sich der Firmensitz im Fleimstal in den italienischen Dolomiten. Die Nähe zu den Bergen prägt die Entwicklung neuer Produkte maßgeblich. Viele Mitarbeiter sind selbst aktive Bergsportler und testen Prototypen direkt unter realen Bedingungen. Dieses enge Zusammenspiel zwischen Entwicklung und Praxis gehört seit jeher zur Philosophie des Unternehmens.

Bekannt wurde La Sportiva zunächst durch seine Kletter- und Bergschuhe. Inzwischen umfasst das Sortiment jedoch deutlich mehr als nur Schuhe. Neben Kletter- und Bergschuhen entwickelt La Sportiva heute auch Bekleidung, Trailrunning-Schuhe, Skitourenausrüstung sowie technische Ausrüstung für alpine Unternehmungen.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit hat La Sportiva in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Das Unternehmen setzt zunehmend auf recycelte Materialien und Bio-Baumwolle, arbeitet kontinuierlich an der Reduzierung seiner Umweltauswirkungen und investiert in langlebige Produkte, die möglichst viele Jahre genutzt werden können. Gleichzeitig bleibt die Produktion zu einem großen Teil in Europa, wodurch Transportwege verkürzt und Qualitätsstandards besser kontrolliert werden können.

Was La Sportiva seit Jahrzehnten auszeichnet, ist die konsequente Ausrichtung auf den Bergsport. Während viele Hersteller sowohl Lifestyle- als auch Outdoor-Produkte entwickeln, bleibt der Fokus hier klar auf funktioneller Ausrüstung für Kletterer, Alpinisten, Trailrunner und Bergsportler gerichtet. Dieses Selbstverständnis spiegelt sich auch in der Mainliner Short wider.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Hard Facts

  • Gründung: 1928
  • Gründer: Narciso Delladio
  • Hauptsitz: Tesero, Trentino, Italien
  • Unternehmensform: Familienunternehmen (heute in vierter Generation)
  • Produktschwerpunkte: Kletter- und Bergschuhe, Trailrunning-Schuhe, Bekleidung, Skitourenausrüstung und Alpin-Equipment
  • Bekannt für: Miura, Solution, Katana, Nepal Evo, Bushido, Jackal
  • Philosophie: Entwicklung technischer Bergsportausrüstung mit Fokus auf Funktion, Langlebigkeit und Performance
  • Nachhaltigkeit: zunehmender Einsatz von Bio-Baumwolle und recycelten Materialien, europäische Produktion großer Teile des Sortiments, kontinuierliche Optimierung der Umweltbilanz 

Fazit

Die La Sportiva Mainliner Short hat mich während des knapp sechswöchigen Testzeitraums insgesamt überzeugt. Sie verbindet einen angenehmen Tragekomfort mit einem robusten Material und bietet dabei genügend Bewegungsfreiheit für unterschiedliche Outdoor-Aktivitäten. Besonders gut gefällt mir ihre Vielseitigkeit. Beim Bouldern funktioniert sie ebenso wie auf Wanderungen, oder einfach im Alltag.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: La Sportiva - Mainliner Shorts

Dabei wirkt sie angenehm unaufgeregt. Das schlichte Design lässt sie eher wie eine hochwertige Freizeithose wirken als wie eine technische Sportshort. Genau das macht sie für mich zu einer Hose, die man problemlos den ganzen Tag tragen kann.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt der fehlende elastische Bund. Gerade beim Bouldern hätte ich einen flexibleren Bund angenehmer gefunden. Auch für sehr heiße Tage gibt es leichtere Alternativen.

Wer eine möglichst leichte und kompromisslos technische Klettershort sucht, findet passendere Modelle. Wer dagegen eine robuste und komfortable Short sucht, die Sport und Alltag miteinander verbindet, bekommt mit der Mainliner ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Für mich ist sie deshalb weniger die reine Klettershort als vielmehr eine vielseitige Outdoor-Short mit klarer Stärke im täglichen Einsatz. 

 

#wirsehenunsdraussen



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Leichte und robuste Sandale. Potenzial beim Trocknen und Halt.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Mit Aufbewahrungsbeutel
  • Rutschfeste Sohle
  • Im Wasser guter Halt
  • Robuste Sohle

NACHTEILE

  • Kompliziert anzuziehen
  • Trocknen langsam
  • Wenig Halt beim Trekking
  • Fußbett (ver-)formt sich schnell
  • Dreck geht nicht gut ab
  • Eher unbequem an der Ferse

BEWERTUNG

Dieses Mal hatte ich die tolle Möglichkeit, eine superleichte Wassersandale von Source unter die Lupe zu nehmen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-TEst: SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Seit Langem nochmal eine Wassersandale für mich.

Als Kind und Jugendliche bin ich quasi nur in Wassersandalen rumgelaufen und habe inzwischen schon den ein oder anderen Barfußschuh getestet, sodass ich den Test besonders spannend fand. Es handelt sich um die „Source Solo“, eine minimalistische Barfuß- und Outdoor-Sandale, die speziell für heiße Sommerfreizeit-Tage, Wassersport-Aktivitäten, Reisen und entspannte Outdoor-Unternehmungen entwickelt wurde. Die UVP liegt bei 75€ (im Shop von Source bei 85$). Geliefert wird der Schuh in einem Schuhbeutel.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Praktischer Beutel - besonders beim Reisen.

 

Der Schuh wird auch in einer Damenvariante produziert, was mir allerdings bis zum Schreiben des Berichts nicht bewusst war. Die Probleme mit der Passform (siehe weiter unten) würden beim Damenmodell eventuell nicht auftreten. Wenn man jedoch andere Bewertungen im Internet liest, bin ich nicht die einzige Person mit dem Problem.


​Aufbau und Material
​Source setzt bei der Solo auf ein extrem minimalistisches und dennoch robustes Barfuß-Konzept:

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Die wichtigsten Infos einmal kompakt


​Das Herzstück der Sandale ist eine superdünne, extrem biegsame Sohle mit lediglich 12 mm Gesamtstärke. Sie verfügt über keinerlei Sprengung (Zero Drop) – Ferse und Ballen befinden sich also exakt auf gleicher Höhe über dem Boden. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Dünne Zero Drop Sohle.

Das ermöglicht ein sehr direktes Untergrundfeedback und ein natürliches Abrollverhalten der Füße. Dadurch, und weil die Sandale auch nicht über ein Fußbett verfügt, gehört sie in die Kategorie der Barfußsandalen. 

Die Laufsohle besteht aus einem abriebfesten Gummi (Solo-Gummisohle), kombiniert mit einer leicht dämpfenden Schicht aus EVA-Schaum, der zu 30 % aus recycelten Materialien hergestellt wird. Das Material ist laut Aussage von Source für Veganer*innen geeignet und in die Gummimischung ist eine antibakterielle No-Smell-Gummitechnologie integriert, die das Entstehen unangenehmer Gerüche auch bei feuchtwarmem Wetter oder intensivem Wasserkontakt effektiv unterbinden soll.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Sehr gute Sohle - mehr zur Funktionalität später.

​Beim Verschlusssystem setzt Source bei der Solo auf das patentierte X-Strap™-Riemensystem.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Die Anleitung zeigt am besten, wie der Verschluss funktioniert.

Es besteht aus weichem, strapazierfähigem und angebich extrem schnelltrocknendem Polyester-Gewebe.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Leider trocknet das Material nicht sooo schnell (mehr später).

Die Fixierung erfolgt über ein Schieber-Anpassungssystem, sodass keine störenden Bandenden überstehen. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Ist zwar sehr...

Der Fersenriemen ist auf Innenseite mit einem weichen Mikrofaser-/Mikrofleece-Polster ausgestattet, um Scheuer- und Druckstellen an der Achillessehne vorzubeugen.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Hier einmal das Fersenpolster von innen...
SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
...und von außen.


​Mit einem Paargewicht von ca. 390 Gramm ist die Sandale ein absolutes Fliegengewicht und lässt sich durch die dünne Sohle, die flexiblen Riemen ohne Polster und das Auskommen ohne Fußbett extrem flach im Gepäck verstauen.


​Passform, Barfußgefühl und Komfort
​Durch die flache Sohle ohne Sprengung und den flexiblen Aufbau bietet die Source Solo eine sehr natürliche Passform. Die Riemen beginnen erst oberhalb der Zehengrundgelenke, sodass der Fuß ausreichend Raum hat, um flexibel zu arbeiten und abzurollen.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Die Zehen sind frei.


​Über das stufenlos verstellbare Riemensystem lässt sich die Sandale präzise an die eigene Fußform anpassen. Ob dadurch ausreichend Halt gewährleistet wird, lest ihr weiter unten. Die Sandale ist – besonders vorne – eher weit geschnitten. Wichtig für das Barfußgefühl, jedoch muss trotzdem auch genug Halt gewährleistet werden. Die Sohle ist zwar dünn, jedoch robust genug, um spitzen Steinen, Zapfen oder Wurzeln keine Chance zu geben. 

Ein kleiner Gewöhnungspunkt beim An- und Ausziehen: Da die Riemen wie oben beschrieben durch Schlaufen geführt sind und sich nicht wie bei klassischen Klettsandalen komplett aufklappen lassen, schlüpft man durch Weitstellen des Schiebers hinein. Um den Schuh auszuziehen, muss man diesen wieder öffnen, beim Anziehen wieder schließen etc., sodass bei mir die Sandale jedes Mal etwas anders saß. 

Praxistest
​Aufgrund der mit 12 mm recht dünnen Sohle war ich anfangs etwas skeptisch, wie komfortabel sich die Sandale auf steinigen Wegen anfühlt. Diese Skepsis hat sich in der Praxis jedoch schnell gelegt. Wie eben beschrieben schützt sie zuverlässig vor allen spitzen Dingen, die so auf dem Boden rumliegen. 

​Eine Dämpfung ist durch das Barfuß-Konzept natürlich nicht vorhanden. Da ich Barfußschuhe gewöhnt bin, war das für mich kein Problem. Solltet ihr da unerfahren sein, überfordert euren Körper nicht mit zu langen Touren. 

Im letzten Abschnitt habe ich bereits angesprochen, dass die Sandale im Vorderfuß sehr weit ist. Bei mir haben die Riemen nicht genug Halt gewährleistet und mein Fuß ist regelmäßig nach innen gerutscht, sodass meine Großzehe schräg von der Sandale runter rutscht.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Hier sieht man den Fuß schon nach Innen rutschen.

Bei flachen Untergründen war das kein Problem, sobald es etwas uneben wurde, war dies jedoch sehr unangenehm. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Bei Unebenheiten bin ich manchmal dann mit dem Fuß auf den Boden geraten.

Der Mikrofasereinsatz an der Ferse ist zwar eine gute Idee, er musste aber bei mir sehr genau an einer Stelle sitzen, um nicht mit seinen Enden einzuschreiben. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Sitzt es an der richtigen Stelle, ist das Polster gut. Durch das Verstellsystem saß die Sandale aber wie eben beschrieben immer etwas anders und manchmal hat das Polster auch gedrückt.

Ob die Anti-Geruchsmischung im Gummi funktioniert kann ich leider noch nicht beurteilen. Bei mir war der Schuh so regelmäßig nass, dass da Gerüche noch keine Chance hatten. 

Da kommen wir zum nächsten Punkt: Der Einsatz im Wasser. Im Nassbereich spielt die Source Solo ihre größten Stärken aus. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Echt toller Halt auf nassen Steinen.

Die Gummisohle bietet hervorragenden Grip auf nassen Steinen und das eben beschriebene Problem des Verrutschens des Fußes ist im Wasser nicht stärker als an Land.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals

Leider trocknen die Riemen der Sandalen - besonders der Microfasereinsatz an der Ferse - ziemlich langsam. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Nach 45 Minuten in der Sonne leider immer noch sehr feucht.

Die Sohle ist deutlich früher trocken als der Rest, und durch die Riemen werden die Füße (oder abends die Socken) dann aber wieder feucht. Besonders bei den Riemen würde ich mir ein schnelleres Trocknen wünschen.
​

Verschmutzungen durch Schlamm oder Sand lassen sich nach der Tour leider nicht so leicht entfernen. Auch ein sehr starkes Ausklopfen der trockenen Sandalen und ein Reiben führen nicht zu einem befriedigenden Ergebnis. Man muss sich schon die Mühe machen, sie in Wasser und am besten mit einer Bürste zu säubern. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Das Säubern habe ich mir leichter erhofft. Leider haftet der Dreck echt gut im Material.

An der Sohle sind mir bisher keine Abnutzungserscheinungen aufgefallen,

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Alles noch top in Schuss.

 jedoch sieht man, dass sich die Sohle entsprechend meiner Fussform verformt hat. Das Foto wurde schon nach den ersten Testspaziergängen aufgenommen.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
An sich nicht schlimm, ich hoffe, die Sohle hält trotzdem lange.

Die Riemen kommen quasi aus der Sohle raus. 

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Leider ist die Befestigung nicht erkennbar.

Leider lässt sich nicht erkennen, wie diese befestigt sind (vernäht? Verklebt?). Bisher ist alles bombenfest...

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Zug von außen hält die Befestigung stand


​Fazit
​Die Source Solo Wassersandale ist ein extrem leichter und vielseitiger Begleiter für den Sommer. Sie überzeugt mit ihrem minimalen Packmaß, dem ultraleichten Gewicht und einer hervorragenden Rutschfestigkeit im Wasser. Schwächen zeigt sie allerdings in der Passform. Die Riemen bieten bei mir nicht genug Halt und mein Fuß rutscht immer nach innen. Außerdem trocknet sie sehr langsam und Schmutz haftet hartnäckig an der Oberfläche der Sohle.

SOURCE Solo Superlight - Barefoot Sandals
Ein guter Begleiter für leichte Touren oder bei wenig Gepäck - Abstriche beim Halt und beim Trocknen müssen aber in Kauf genommen werden.


Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Bequemer & leichter MTB-Helm mit extra Sicherheitsfeatures.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr gut Belüftet
  • B esteht zu 77% aus recycelten Materialien
  • NTA 8776-Zertifizierung für E-Bikes und höhere Geschwindigkeiten
  • Leicht
  • Integrierter NFC-Chip für medizinische Infos und Notfallkontakte
  • Schickes Design

NACHTEILE

  • Keine Halterung für eine Sonnenbrille
  • Das Einstellen des Kopfumfangs ist mit nassen Händen nur schlecht bis gar nicht möglich

BEWERTUNG

Als Outside Stories Produktscout wurde mir der Rudy Project Terraform in der Farbe Metal Olive/Black/Acid Green matte zum Testen zur Verfügung gestellt. Den Helm habe ich in Größe S/M über mehrere Touren hinweg genutzt und schildere euch hier meine Eindrücke, Vor- und Nachteile sowie die wichtigsten Eigenschaften.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
  • Über den Hersteller
  • Features
  • Erster Eindruck
  • Im Einsatz
  • Fazit

Über den Hersteller
Rudy Project ist eine italienische Marke aus Treviso, die 1985 von Rodolfo „Rudy“ Barbazza gegründet wurde. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren vor allem für Sportbrillen, Fahrradhelme und andere Performance-Produkte bekannt und verbindet italienisches Design mit technischer Ausrichtung und einem klaren Fokus auf den Sporteinsatz.

Beim Thema Nachhaltigkeit setzt Rudy Project als Unternehmen zunehmend auf ressourcenschonendere Lösungen und einen höheren Einsatz recycelter Materialien in seiner Produktentwicklung. Die Marke betont außerdem langlebige Produkte, verantwortungsbewusste Materialwahl und einen insgesamt technisch wie qualitativ orientierten Entwicklungsansatz.

Features

  • 16 Belüftungsöffnungen
  • Twiceme-Technologie mit NFC-Chip für medizinische Daten und Notfallkontakte
  • NTA 8776-Zertifizierung für E-Bikes und höhere Geschwindigkeiten
  • RP Rotational Impact Technology
  • Verstellbares Visier
  • Insektenschutz / Bugstops in den Belüftungsöffnungen
  • RSR12-Anpassungssystem mit Höhenverstellung
  • Größe S/M: 400 g
  • Größe L : 470 g
  • Recyclinganteil: über 77%
  • Erhältliche Farben: Black Matte, White Matte, Green Sage Matte, White/Mint/Gold Matte, Metal Olive/Black/Acid Green Matte

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm

Erster Eindruck
Der Terraform macht auf den ersten Blick einen sehr modernen und sportlichen Eindruck. Das Design in Metal Olive/Black/Acid Green Matte wirkt auffällig, aber nicht zu wild, und passt meiner Meinung nach sehr gut zu einem MTB-Helm und gefällt mir persönlich sehr gut. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck und der Helm sitzt schon beim ersten Aufsetzen angenehm und stabil. Der Kopfumfang lässt sich sehr präzise durch das Rudy-Project-eigene RSR12-Anpassungssystem auf die gewünschte Weite anpassen. 

Allerdings kommt mir das Einstellrad im Vergleich mit anderen Helmen ziemlich klein vor. Dafür lässt sich das System aber nicht nur in der Weite, sondern auch in der Höhe einstellen, was ich als sehr sinnvoll erachte, da jeder Kopf anders ist. Die Gurte lassen sich individuell auf den Kopf anpassen, allerdings ist das ziemlich fummelig und man sollte sich dafür Zeit nehmen. Einmal richtig eingestellt, muss man da aber nie wieder ran. 


Außerdem fällt oben auf dem Helm das Twiceme Logo auf, unter dem ein NFC Chip integriert wurde. Hier kann man über die Twiceme-App z. B. medizinische Informationen hinterlegen, die im Notfall darüber abgerufen werden können. Außerdem bietet die App noch die Funktion, dass, wenn das Smartphone einen Sturz registriert, bzw. über einen vorher festgelegten Zeitraum eine Bewegungslosigkeit feststellt, die App eine Warnung an das Smartphone sendet, auf die der Nutzer reagieren muss. Tut er dies nicht, wird ein vorher eingestellter Notfallkontakt mit Standortangaben benachrichtigt, bzw., wenn so eingestellt, der Rettungsdienst. Ich habe die App aber nicht weiter getestet, sondern nur den Helm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Twiceme Logo zeigt die Position des NFC Chip an


An dieser Steller sei auch nochmal die NTA 8776-Zertifizierung erwähnt. Um diese Zertifizierung zu erhalten, muss der Helm stärkere Stöße absorbieren und höhere Aufprallenergien aushalten. Außerdem müssen Hinterkopf und Schläfen besser als bei herkömmlichen Helmen abgedeckt sein. Diese Norm ist gerade für diejenigen interessant, die mit schnellen S-Pedelecs (bis 45 km/h) unterwegs sind. 


Auch möchte ich noch auf die RP Rotational Impact Technology eingehen. Hierbei handelt es sich um ein von Rudy Projects entwickeltes Prüfverfahren zum Thema Schutzwirkung bei schrägen Aufprallen und Rotationskräfte, die auf den Kopf wirken. Hierbei handelt es sich allerdings um ein firmeneigenes Testverfahren und nicht um eine offizielle Prüfnorm. Das Testverfahren orientiert sich jedoch an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Arbeiten der CEN Working Group 11. Ich muss hier auch klar erwähnen, dass es sich hierbei nur um ein Prüfverfahren handelt, nicht um eine Technologie wie z.B. MIPS die im Helm verbaut ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
RP Rotational Impact Test Logo auf dem Helm

Im Einsatz

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Im Einsatz 2

Im Einsatz zeigt der Terraform schnell, dass er für Trail, Enduro und E-MTB gemacht ist. Die Passform in Kombination mit dem Gewicht ist gut genug, dass ich schon bald gar nicht mehr merke einen Helm zu tragen.


Die Belüftung ist sehr gut und sorgt dafür, dass sich der Helm auch bei längeren Fahrten nicht unangenehm aufheizt. Durch die großen Öffnungen und den Innenaufbau (Airflow) bleibt das Klima am Kopf angenehm. Auch in Kombination mit einem Cycling Cap und bei 46°C in der Sonne.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Selbst mit Cycling Cap unter dem Helm bei 46° war die Belüftung ausreichend


Auch der Sitz überzeugt mich. Die Gurte können sich nicht unbeabsichtigt verstellen (was bei manch anderem Helm der Fall ist), was ich im Einsatz wirklich angenehm fand. Einmal eingestellt, bleibt alles so wie eingestellt, egal wie oft man den Helm mal abnimmt, an den Lenker hängt oder am Gurt trägt. Das bringt einfach Ruhe rein, gerade wenn man den Helm häufiger auf- und absetzt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm


Beim Verstellrad für den Kopfumfang hätte ich mir allerdings etwas mehr Grip bzw. ein größeres Verstellrad gewünscht. Mit nassen Händen ist das Einstellen für mich nicht möglich, da ich am Rad abrutsche und keinen Halt finde. In meinem Fall ist es mir an einer Wasserstelle auf meiner Tour aufgefallen: Aufgrund der hohen Hitze hat man Wasser aufgefüllt, sich etwas nass gemacht usw. und man hatte nasse Hände. Beim Versuch, den Helm ohne wieder einzustellen war ich überrascht. Ich habe dann meine MTB-Handschuhe angezogen, und damit hatte ich wieder genügend Grip, um das Rad zu drehen. Aber wenn man bei Regen ohne Handschuhe unterwegs ist, stelle ich mir das sehr schwer vor.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm
Das Einstellrad hätte ruhig größer sein können, bzw. griffiger


Was mir außerdem wirklich schmerzlich gefehlt hat, ist eine gute Möglichkeit, eine gewöhnliche Sonnenbrille am Helm zu befestigen. Ich habe es auf mehrere Arten versucht, die Brille in den Lüftungslöchern unterzubringen, oder unter dem Visier zu verstauen.

Es hat aber nichts richtig gehalten und mir ist mehrfach meine Brille runtergefallen, als ich dann mal dachte, ich hätte jetzt eine Möglichkeit gefunden. Gerade bei einem MTB-Helm hätte ich mir dieses Feature sehr gewünscht. Die Verwendung mit einer MTB - Goggle (Brille mit Gummiband) ist dagegen kein Problem. Auch kann diese bei nach oben geklapptem Visier einfach auf den Helm geschoben werden, wenn man sie einmal von den Augen nehmen möchte.


Der Verschlussclip ist grundsätzlich okay, ich hätte mir hier aber einen etwas eleganteren und vor allem einhändig bedienbaren Verschluss gewünscht. Aber mit dem vorhandenen Clip kann man ohne Probleme leben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm

Der integrierte NFC-Chip mit Twiceme ist für mich ein sehr sinnvolles Sicherheitsdetail. Im Ernstfall können medizinische Daten und Notfallkontakte per Smartphone abgerufen werden. Das braucht man natürlich nicht jeden Tag, ist im Notfall aber ein echtes Plus. Inwieweit Rettungsdienste über solche Systeme Bescheid wissen bzw. die Technik dabei haben, um so etwas auszulesen, ist natürlich eine andere Frage.

Und auch beim Reisen mit dem Rad, lässt sich der Helm gut an Rucksäcken verstauen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Rudy Project Terraform MTB-, Enduro- und E-MTB-Helm

Fazit


Der Rudy Project Terraform ist ein sehr gelungener MTB- und Enduro-Helm mit einem klaren Fokus auf Belüftung, Schutz und Sicherheit. Gerade der zusätzliche Schutz bei höheren Geschwindigkeiten und Aufschlägen ist im MTB-Bereich (egal ob mit Motor oder ohne) ein super Feature. 

Das Design gefällt mir sehr gut, die Passform überzeugt definitiv und auch der hohe Recyclinganteil passt gut zum Gesamtanspruch der Marke. Der integrierte NFC-Chip mit Twiceme ist ein starkes Plus für den Notfall, wenn vom Rettungsdienst der Sache Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Kritikpunkte gibt es von mir vor allem bei den Details: keine Brillenhalterung und ein Verstellrad, das sich vor allem mit nassen Händen nicht gut bedienen lässt.
Trotzdem überwiegen für mich die positiven Eigenschaften, weshalb der Terraform für mich eine starke Wahl für Trail-, Enduro- und E-MTB-Einsätze ist.
 



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Universeller Kletterschuh zwischen Komfort und Präzision.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Hohe Präzision
  • Guter Komfort
  • Solide Verarbeitung / Gesamteindruck
  • Nachhaltigkeit

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der Test

Ich habe den Skwama Lite Kletterschuh in den vergangenen Wochen im Rahmen meiner wöchentlichen Klettersession in der örtlichen Kletterhalle getestet. In der Regel klettere ich auf dem Niveau 6+/7-. Für den Test habe ich an meinen Routinen nichts verändert. Normalerweise klettere ich mit einem eher komfortorientierten Modell einer anderen Marke.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Skwama Lite Kletterschuh

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Mein Ergebnis

Als Ergebnis meines Tests möchte ich die vier folgenden Punkte besonders herausheben:

Hohe Präzision

Der Skwarma Lite wird beworben mit „für all diejenigen entwickelt, die ihre Technik verfeinern und an ihr Limit gehen möchten“. Dem wird der Schuh für mich persönlich auch gerecht. Der leichte Downturn hat es mir ermöglicht, sehr präzise zu klettern. 

Im Vergleich zu meinen bisherigen sehr bequem ausgelegten Schuhen, konnte ich hier schnell einen deutlichen Unterschied feststellen. Auch sehr kleine Tritte können mit der Sohlenspitze gut angetreten werden. Die Sohle selbst erfüllt die Anforderungen im Hinblick auf Reibung vollständig. 

Eigentlich bin ich ein großer Verfechter von Schnürschuhen beim Klettern. Dem Klettverschluss dieses Modells kann ich allerdings auch nichts Negatives nachsagen. Der Schuh lässt sich präzise auf die passende Größe einstellen und sitzt ausreichend stramm.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Skwama Lite Kletterschuh

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Guter Komfort

Trotz der doch etwas technischeren Auslegung, habe ich mich im Skwarma Liter schnell wohl gefühlt. Das hat schon beim Anziehen des Schuhs angefangen. Neben den Anziehschlaufen hinten an der Ferse (die zwei klassischen Großen) befindet sich auch am Spann eine kleine Schlaufe. 

Damit fällt es leicht, den Schuh fest zu packen und hineinzuschlüpfen – auch wenn die Füße schon mal ordentlich angeschwitzt sind. Weiterhin trägt ein dehnbarer Gummieinsatz im Spannbereich zum Komfort bei. Dieser elastische Bereich schmiegt sich schön dem Fuß an, ohne zu drücken. In der nach meinem Empfinden tendenziell eher großzügig ausgelegten Zehenbox finden auch etwas bereitere Vorderfüße gut Platz. 

Somit wird ein sehr ausgewogenes Verhältnis aus Präzision und Komfort zu schaffen. Für mich war es kein Problem, die Schuhe für volle 2 Stunden – während des Kletterns und Sicherns – an den Füßen zu behalten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Skwama Lite Kletterschuh

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Solide Verarbeitung/Gesamteindruck

Da ich kein Materialtechniker bin, kann ich diesen Punkt nur sehr subjektiv beschreiben. Dennoch ist mir wichtig, das Thema Verarbeitung und Gesamteindruck zu erwähnen, da ich das Gefühl habe, dass hier immer häufiger noch billiger produziert wird, um die Margen noch weiter zu steigern. 

Nicht so beim La Sportiva-Kletterschuh. Die Verarbeitung wirkt auf mich sehr solide. Keine Klebereste, keine losen Stellen, keine abstehenden Fäden. Der Schuh macht ein insgesamt wertiges Erscheinungsbild und fühlt sich sauber verarbeitet an. Während des Testzeitraums konnte ich noch keinerlei übermäßige Abnutzung feststellen.

Nachhaltigkeit

Die folgenden Punkte konnte ich im gegebenen Rahmen nicht wirklich testen. Trotzdem sind mir diese Punkte positiv aufgefallen, weshalb ich sie hier erwähnen möchte:

  • Vegan: Der komplette Schuh besteht aus veganen Materialien. Auf tierisches Leder wird verzichtet.
  • Waschmaschinentauglichkeit: Laut Hersteller (bzw. dessen Homepage) können die Kletterschuhe bei 30°C mit Flüssigwaschmittel in der Maschine gewaschen werden. Für mich im Hinblick auf die sich von Woche zu Woche steigernde Geruchsbelästigung ein echter Game Changer.
  • Wiederbesohlbarkeit: Die Kletterschuhe lassen sich aufgrund des gegebenen Grundaufbaus durch entsprechende Fachleute bzw. Dienstleister neu besohlen. Für mich ein sehr wichtiger Punkt, da die Sohle ggf. deutlich weniger haltbar ist, als der Oberbau des Schuhs.

Fazit

Der Skwama Lite von La Sport ist nach meiner Erfahrung ein sehr guter Schuh für all diejenigen, die etwas mehr Präzision für anspruchsvollere Routen suchen, gleichzeitig aber auf ein Mindestmaß an Komfort nicht verzichten wollen. Der Schuh ist solide verarbeitet und bietet einige Extras im Hinblick auf die Nachhaltigkeit (vegane Materialien, Wiederbesohlbarkeit, Waschmaschinentauglichkeit).

 



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Leichte, sehr angenehm zu tragende Sportjacke.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehm zu tragendes Material
  • Zwei-Wege-Reißverschluss
  • Gute Passform
  • Viel Bewegungsfreiheit
  • Nachhaltige Produktion

NACHTEILE

  • Nur wasserabweisend - nicht wasserfest
  • Brusttsche etwas zu klein

BEWERTUNG

 

Produkttest: La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Ich habe die Jacke als Produkt-Scout zum Testen bekommen und habe sie sechs Wochen bei unterschiedlichen Bedingungen getestet.

Unternehmen

La Sportiva ist ein italienisches Familienunternehmen und wurde 1928 als reiner Schuhhersteller für Landwirte und Waldarbeiter gegründet. Über die Erweiterung der Produktpalette mit Berg- und Kletterschuhen wird heute die gesamte Palette der  Outdoorbekleidung bedient. Schwerpunkt ist der Bergsport. Geworben wird mit hochwertigen, innovativen Materialien und einer nachhaltigen Produktion vorwiegend in Italien.  

Produkteigenschaften

Laut Herstellerangaben besteht die Jacke aus 100 % recyceltem Polyamid und wurde gezielt für das Klettern und den Bergsport entwickelt.  

Merkmale:

  • Ultraleichtes, windabweisendes Obermaterial, das gleichzeitig abriebfest ist
  • Integrierte Brust-/Packtasche mit Karabiner-Schlaufe, sodass sich die Jacke kompakt verstauen und direkt am Klettergurt befestigen lässt
  • Helmkompatible Kapuze mit Laserperforationen, die ein ungehindertes Hören ermöglichen sollen – ein durchdachtes, kletterspezifisches Detail
  • Laserperforationen unter den Armen zur Verbesserung der Atmungsaktivität
  • Elastische Bündchen und ein verstellbarer Saum für eine enganliegende, windabweisende Passform
  • UVP 135 €

Der Hersteller ordnet die Jacke selbst als „water resistant“ (nicht als voll wasserdicht) und „wind stop“ ein – ein Hinweis darauf, dass der Fokus klar auf Windschutz liegt, während der Regenschutz nur begrenzt ausgelegt ist. Das hat sich auch im Praxistest bestätigt.

Quelle: La Sportiva.

Laserperforation:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Nachhaltigkeit 

La Sportiva positioniert sich als Unternehmen, das Nachhaltigkeit zunehmend in seine Unternehmensphilosophie integriert. Für die getestete Jacke weist der Hersteller drei konkrete Nachhaltigkeitsmerkmale aus:

  • Recyceltes Material: Das Hauptobermaterial besteht zu 100 % aus recyceltem Polyamid.
  • PFC-frei: Die Jacke kommt ohne per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) aus, die klassischerweise für Wasserabweisung genutzt werden, aber als besonders langlebige und umweltproblematische Schadstoffe gelten. Das erklärt im Übrigen auch, warum die Wasserabweisung im Test eher moderat ausfiel – PFC-freie Imprägnierungen sind in der Regel weniger beständig als PFC-basierte.
  • bluesign APPROVED: Das Material erfüllt den bluesign-Standard, der auf eine ressourcenschonende und schadstoffarme textile Produktionskette abzielt.

Auf der Homepage kann man einen 66-seitigen Nachhaltigkeitsbericht herunterladen. Hier findet man auch einige Nachhaltigkeitslabel, an denen sich La Sportiva beteiligt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Im Test

Die Freeway Wind Jacket W wird als ultraleichte, kompakt verstaubare Windjacke, die speziell für das Klettern entwickelt wurde, beworben. Sie soll zuverlässigen Schutz vor Wind und leichtem Regen bieten, dabei aber so leicht und kompakt sein, dass sie jederzeit am Klettergurt mitgeführt werden kann. 

Ich klettere nicht, bin aber ambitionierte Wanderin und nutze meine Spaziergänge mit den Hunden für sportliche Übungen unterwegs. In diesem Bereich habe ich die Jacke bei unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Passform: Die Jacke sitzt hervorragend – ich habe Größe L gewählt, obwohl ich normalerweise M trage, da ich gerne etwas mehr Bewegungsfreiheit habe. Ich konnte die Arme in alle Richtungen gut bewegen, ohne dass sich die Jacke zu sehr hochzog oder die Arme zu kurz wurden. 

Die elastischen Bündchen waren nicht zu eng, und der verstellbare Saum ist so konzipiert, dass keine störenden Ösen oder Bänder herumflattern. Besonders positiv finde ich den 2-Wege-Reißverschluss. So kann man für noch mehr Belüftung sorgen, ohne dass die Jacke herunterrutschen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Gewicht & Packmaß: Die Jacke ist wirklich sehr leicht (136 Gramm nachgewogen) und lässt sich dank der integrierten Packtasche (ist zeitgleich die Brusttasche)  klein zusammenpacken. Diese Kombi spart zwar Gewicht, aber führt dazu, dass ein größeres Handy nicht in die Brusttasche passt. Weitere Taschen gibt es nicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W

Tragekomfort: Angenehm überrascht hat mich, wie komfortabel sich das Material selbst direkt auf nackter Haut anfühlt – sehr weich, keine Reibung an den Nähten, kein unangenehmes Festkleben an schwitziger Haut. Einen Helm hatte ich nicht auf, daher kann ich die Kombi Kapuze mit Helm nicht beurteilen.

Atmungsaktivität: Egal bei welchen Wetterbedingungen war die Jacke gut atmungsaktiv; ob es an den Laserperforationen unter den Armen lag, kann ich nicht beurteilen.  

Wasserabweisung: Hier liegt die klare Schwachstelle. Die Jacke ist nur leicht wasserabweisend und bietet schon bei etwas mehr Regen keinen zuverlässigen Schutz. Für leichten Nieselregen oder als reiner Windschutz reicht sie aus, für echte Regenfestigkeit braucht es zusätzliche Ausrüstung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die La Sportiva Freeway Wind Jacket W
An den dunklen Stellen ist das Wasser durchgekommen, leichter Regen

Fazit

Die Freeway Wind Jacket W hat mich vorwiegend durch das angenehm zu tragende Material und die gute Passform überzeugt. Sie ist schnell zu meinem täglichen Begleiter bei unbeständigem, aber eher trockenem Wetter geworden. Wenn jetzt noch mehr Regenschutz dazukommen würde, wäre es perfekt. Absolut gesehen ist der Preis relativ hoch, aber wenn man vergleichbare Outdoor-Marken heranzieht, liegt die Jacke im soliden preislichen Mittelfeld. Über die langfristige Haltbarkeit kann ich (noch) nichts sagen, das werde ich ggf. später in den Kommentaren ergänzen.

 

 



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Leichte Allrounder-Sandale, die guten Halt im Gelände bietet
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Guter Tragekomfort
  • Guter Halt
  • Schnelltrocknend
  • Leicht
  • Gutes Profil
  • Gutes Allroundmodell

NACHTEILE

  • Zehenriemen nach meinem Empfinden etwas zu weit hinten (sehr subjektiv)
  • Fällt klein aus
  • Etwas schwerer als vergleichbare Alternativen

BEWERTUNG

Passend zum heißen Wetter habe ich die Classic Sandalen von Source zum Testen bekommen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source

Erster Eindruck und Design

Beim Auspacken habe ich mich sofort über die praktische Tragetasche gefreut, die robust und auch wasserabweisend ist. So können die Sandalen auch nass oder dreckig in der Tasche verstaut werden, ohne dass man sich Gedanken machen muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source
    
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source

Mir gefällt das Design der Sandale sehr gut. Die Farbe der Riemen ist dezent, aber nicht langweilig, und das Design der Sandale ist nicht zu rustikal. Sie ist robust genug, dass man sie beim Wandern oder sonstigen Ausflügen im Gelände sehr gut nutzen kann, aber man kann die Sandale trotzdem auch noch gut in der Stadt tragen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source

Der Schuh ist mit 458g deutlich leichter als die robusteren Modelle der Marke Source allerdings ein wenig schwerer als zum Beispiel ein vergleichbares Modell der Marke Teva.

Tragekomfort und Material

Das Material der Riemen finde ich angenehm auf der Haut beim Tragen, außerdem sind sie meiner Meinung nach breit genug, um guten Halt zu bieten, aber trotzdem schmal genug, um genug Luft zu lassen und nicht zu robust zu wirken. Die Anordnung der Riemen gefällt mir auch sehr gut und liefert einen guten Halt im Schuh. Lediglich der vorderste Riemen an den Zehen könnte meiner Meinung nach etwas weiter vorne sein, aber das ist sehr subjektiv und liegt bei mir vielleicht auch daran, dass ich von meinen Birkenstocks eine andere Riemenposition gewöhnt bin.


Praktisch finde ich außerdem, dass man die Weite der Riemen an drei Stellen einstellen und damit perfekt auf den eigenen Fuß anpassen kann. Zum An- und Ausziehen reicht es dann, einen der Riemen zu öffnen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source

Ein zusätzliches praktisches Detail ist der Abschluss an den Riemen. Am Ende des Riemens ist noch einmal ein kleines Klettstück befestigt, das dafür sorgt, dass die Riemen nicht abstehen und sich nicht so leicht von selbst öffnen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source
   
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source

Laut Hersteller sind die Riemen aus schnelltrocknendem Material, was ich beim Testen auch so empfunden habe. Auch wenn man mit den Schuhen durchs Wasser gelaufen ist, sind sie danach relativ schnell wieder trocken und tragen sich auch nass noch sehr angenehm.

Für die Sohle wurde laut Hersteller antibakterielles Material verwendet, das unangenehme Gerüche vermeiden soll. Während des Testens hatte ich nie das Gefühl, dass die Schuhe unangenehm riechen, das gilt aber natürlich nur über den Zeitraum von ein paar Wochen.

Ich habe bei Schuhen meistens je nach Hersteller entweder Größe 41 oder 42. Bei diesen Sandalen habe ich nun 41 getestet und hatte das Gefühl, dass sie mir etwas zu klein sind. Sie fallen also etwas klein aus und für mich könnte die Größe 42 passender sein.

Der Schuh im Test

Ich fand den Schuh sehr angenehm zu tragen. Das Fußbett fühlt sich sehr angenehm an und auch die Riemen schnüren nicht ein und haben eine angenehme Haptik. Ich bin zwar nach dem ersten längeren Tragen nicht ganz blasenfrei geblieben, aber das ist bei mir bei neuen Sandalen vollkommen normal, und nach einer Blase hatte ich danach keine Probleme mehr. 

Das Profil gibt auf unterschiedlichen Untergründen guten Halt und die Riemen geben gute Stabilität, sodass man zum Beispiel beim Klettern über größere Steine im Bachbett immer einen guten Stand hat. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source

Im Großen und Ganzen finde ich, sind die Schuhe gute Allrounder, die robust genug für kleine Outdoor-Abenteuer sind aber trotzdem nicht zu rustikal für den Alltag aussehen. Praktisch finde ich auch, dass man die Schuhe bei 30 °C in der Waschmaschine waschen kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Classic Sandalen von Source
Der Schuh im Alltag zur Stoffhose

 

 



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IM TEST

Test: Source Damen Classic



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Der Test: Source Damen Classic:

Sehr leichtes Sportkletterseil mit sehr angenehmem Handling.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Krangelfreie Verpackung
  • Mittelmarkierung
  • Keine schwarzen Hände
  • Sehr angenehm im Handling

NACHTEILE

  • Keine Imprägnierung

BEWERTUNG

Ohne Seil geht nichts beim Klettern. Das Angebot an unterschiedlichen Seilen ist über die Jahre immer vielfältiger geworden, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Und so war sehr gespannt, das Elektra 9.2 von CAMP testen zu dürfen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil

Specs und Technologien

Das Elektra 9.2 ist als Einfach-, Zwillings- und Halbseil zertifiziert. Es besitzt eine Mittelmarkierung und wird in unterschiedlichsten Längen angeboten (40 Meter bis 80 Meter in 10-Meter-Schritten). Ich habe ein 50-Meter-Seil zum Testen bekommen. 

Wie der Name bereits sagt, hat das Seil einen Durchmesser von 9,2 Millimetern. Es wiegt 52,2 g/m, was sehr leicht ist. Bei meinem 50-Meter-Seil kommt man dann auf 2,6 Kilo, bei 70-Meter-Seil auf 3,7 Kilo. Die statische Dehnung beträgt 5,9 % bei der Verwendung als Einfach- bzw. Halbseil und 4,0 % bei der Verwendung als Zwillingsseil. 

Die dynamische Dehnung beträgt 34, 9% als Einfachseil, 28,7 % als Halbseil und 25,3 % als Zwillingsseil. Da ich selbst auch nicht ganz sicher war, was hier die Unterschiede sind, kurz zusammengefasst:

  • Einfachseil: Verwendung als Einzelstrang
  • Zwillingsseil: Verwendung im Doppelstrang, es werden immer beide Seile geclippt
  • Halbseil: Verwendung beider Seile, aber abwechselndes Clippen der Seile

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil

Mit fast 35 % dynamischer Dehnung ist das Seil sehr dynamisch. Das bedeutet, dass Stürze automatisch weicher werden, damit allerdings die Sturzlänge automatisch etwas größer wird. Das macht es einfacher, weich zu sichern, vor allem, wenn der Sicherer deutlich schwerer ist als der Kletterer, oder ein Bremskraftverstärker wie das Ohm im Einsatz ist.

Leider hat das Seil keinerlei Imprägnierung. In der Kletterhalle ist das komplett egal, das Seil ist durch das geringe Gewicht aber eigentlich gar nicht für die Halle gedacht, sondern für Sportklettern, Alpinismus und Mehrseillängen ausgelegt. Selbst dafür halte ich es für angenehm, wenn es zumindest teilweise imprägniert ist, da das Seil dann weniger Schmutz aufnimmt. 

Bei einem komplett neuen Seil merkt man da wenig Unterschied, weshalb ich das bei meinem neuen Elektra nicht so gut sagen kann. Grundsätzlich fände ich das Seil vom Gewicht und Durchmesser aber auch super für Hochtouren, da es aber überhaupt nicht imprägniert ist, habe ich mich nicht getraut, es dafür zu verwenden. Schade und ein Minuspunkt für mich, da CAMP auch keine imprägnierte Variante anbietet, das gibt es nur für das 9,0-Millimeter- oder 9,.4-Millimeter-Seil von CAMP.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil
Das Seil schimmert mehr blau oder mehr orange, je nach Perspektive

Erster Einsatz

Vor dem Losklettern muss das Seil erst mal ausgepackt werden. Dabei ist positiv hervorzuheben, dass die Verpackung aus 100 % recyceltem Material besteht. Das erste Abwickeln ist bei Kletterseilen meistens ein kritischer Moment. 

Einmal nicht aufgepasst und kurz falsch abgewickelt, hat man Krangel ohne Ende und muss das Seil erst zigmal durchziehen, bevor man überhaupt damit klettern kann. Hier bekommt das Elektra große Pluspunkte. Es ist so verpackt, dass das Seil direkt verwendet werden kann und überhaupt gar nicht erst entkrangelt werden muss. CAMP nennt das „untwisted package“. Ich war auch skeptisch, ob das wirklich funktioniert, aber es hat mich überzeugt. Ich habe das Seil trotzdem lieber einmal durchgezogen, aber das eine Mal hat vollkommen ausgereicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil
Solche Krangel habe ich immer erst nach häufiger Benutzung - sie gibt es aber auch.

In Verwendung

Das Seil ist von Anfang an sehr geschmeidig in der Verwendung. Manche Seile sind anfangs noch sehr drahtig und wehren sich förmlich dagegen, dass man Knoten damit macht. Das konnte ich beim Elektra nicht beobachten. Von Beginn an war der Knoten geschmeidig zu knüpfen und durch den dünnen Seildurchmesser braucht der Knoten auch nicht viel Platz am Gurt, was ich sehr angenehm finde.

Bulin-Knoten

Das Elektra ist nicht mit Grafit geschmiert, was ich sehr gut finde. Jeder Kletterer kennt die schwarzen Hände, wenn man viel gesichert hat, und das Pulver ist nach einem Tag am Fels häufig auch nur mit starkem Schrubben wieder loszubekommen. Das gibt es beim Elektra nicht, die Hände bleiben sauber, das finde ich super.

Das Handling des Elektra ist sehr angenehm. Ich habe es mit mehreren Kletterpartnern bereits genutzt und auch diese waren einstimmig äußerst zufrieden. Man kann sehr schnell Seil ausgeben, es flutscht gut beim Sichern, es krangelt wenig und ist nicht steif und nicht unflexibel. Es liegt auch angenehm in der Hand, bei noch dünneren Seilen finde ich es oft unangenehm, das Seil zu greifen. Das gilt auch vor allem, wenn man gestürzt ist und sich am Seil hochziehen möchte.

Im neuen Zustand, als ich das Elektra getestet habe, hatte das Seil ziemlich wenig Reibung. Beim Ablassen mit einem Grigri (nicht das neueste Modell, aber für die Seildicke zugelassen) musste der Sicherer stark aufpassen, dass es nicht zu schnell durchläuft. Mit meinem Jul funktioniert es super, ich habe keine Probleme gehabt. 

Da ich häufig mit schweren Kletterpartnern klettere, ist die geringe Reibung allerdings tatsächlich gar nicht so praktisch für mich. Bei größeren Gewichtsunterschieden werden die Stürze so schlechter gebremst und weiter. Ich vermute aber, dass das nach etwas Abnutzung automatisch besser wird. Abnutzung ist nach meinem Testzeitraum von 1,5 Monaten und regelmäßiger Verwendung von 1–2 Mal pro Woche noch nicht eingetreten. 

Um eine Aussage über die Langlebigkeit des Elektra zu treffen, finde ich das aber noch nicht aussagekräftig. Auf der Webseite wirbt CAMP damit, dass die Konstruktion des Elektra extra auf Langlebigkeit ausgelegt ist. Dazu kann ich aber bisher noch nicht mehr sagen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil
Im Jul liegt das Elektra super, es gibt auch keine schwarzen Hände

Fazit

Tolles Seil, für mich genau die richtige Dicke, sehr angenehm im Handling und ohne schwarze Hände. Die Verpackung sorgt für krangelfreies Losklettern. Das geringe Gewicht ist super für lange Zustiege an den Fels oder alpines Sportklettern, leider ist es aber nicht imprägniert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CAMP Elektra 9.2 leichtes Kletterseil


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Ein absolut durchdachter und stimmiger (Mehr-) Tagesrucksack!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Verstellbare Rückenlänge
  • Integrierte Regenhülle
  • Flaches Innenfach mit Reißverschluss
  • Halterung für faltbare Stöcke
  • Durchdachte Trinksystemlösungen

NACHTEILE

  • Regenhülle nicht abnehmbar und in unscheinbarer Farbe

BEWERTUNG

 

Black Diamond Trail Vista 28 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

 

Erster Eindruck

Da im Juli eine mehrtägige Hüttentour in den Alpen anstehen sollte, passte es geradezu perfekt, dass mir der Trail Vista 28 zum Test angeboten wurde. Frage dabei sollte von Beginn an sein: Reicht das Volumen für eine 5-tägige Tour, wie „praktisch“ ist der Rucksack wirklich, und dazu natürlich die Klassiker: Wie ist das Tragesystem und die Belüftung des Rucksacks? Ausgepackt und direkt auf die Schultern geworfen, zeigten sich direkt ein paar positive Aspekte, persönlich für mich. Denn ich liebe Riegel- bzw. Trinkflaschenfächer an den Brust- bzw. Schultergurten, da sich hier auch immer gut, ein Handy verstauen lässt.  

Auch das Eigengewicht fiel nicht negativ aus. Zwar ist der Trail Vista kein Ultraleichtgewicht, aber noch absolut im Rahmen. Damit der Rucksack auch wirklich passt (und das ist der Clou an dem Rucksack), gibt es die Möglichkeit, die Rückenlänge zu verstellen. Diese Option bietet kaum ein anderer Tagesrucksack, daher hier noch einmal genauer draufgeschaut.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Verstellbare Rückenlänge 

Ein zentrales Highlight ist das Slide-Fit-System zur Anpassung der Rückenlänge. Im Gegensatz zu vielen Tagesrucksäcken in dieser Klasse, die nur in festen Größen angeboten werden, lässt sich der Trail Vista direkt am Rücken individuell einstellen. Zum Einstellen der Rückenlänge wird zunächst die Klettlasche mit der Aufschrift „Slide Fit“ angehoben. Anschließend löst man den Klettverschluss, der den Schultergurt fixiert, und verschiebt ihn je nach Bedarf nach oben oder unten. Die aufgenähten Größenmarkierungen (S/M bzw. M/L) dienen dabei als Orientierung. Abschließend wird der Klettverschluss wieder fixiert und die Klettlasche geschlossen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Das sorgt für einen sehr stabilen Sitz und eine gleichmäßige Lastverteilung. Dabei praktisch: Auch andere in der Familie können ihn einfach mal mitnehmen und auf sich anpassen. Bei uns in der Familie ist das besonders lohnenswert, wenn man sich beim Tragen der Kraxe abwechseln möchte und dann direkt einen für sich passenden Rucksack dabei hat. 

Das Rückenpanel mit  seinen integrierten Belüftungskanälen soll den Hitzestau spürbar reduzieren. Besonders bei längeren Anstiegen soll das für ein angenehmes Trageklima sorgen, auch wenn keine Netzrückenkonstruktion verbaut ist. In der Praxis sieht’s bei mir aber aus wie bei fast jedem Rucksack. Ich schwitze beim Anstieg unerlässlich, sodass Belüftungskanäle hin oder her mein Rücken und auch die Rückenpartie des Rucksacks nass bzw. feucht sind. Ist einfach so, komme ich aber mit klar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Was ist nun weiter wichtig? Natürlich das ...

Tragesystem und Hüftgurt 

Beim Trail Vista ist der Hüftgurt großzügig, aber nicht überdimensional gepolstert und mit einem weichen, gerippten Veloursmaterial ausgestattet. Dadurch schmiegt er sich angenehm und stabil um die Hüfte und verteilt die Last sehr effektiv. 

Die Verstellung ist praxisnah gelöst: Durch einfaches Ziehen nach innen wird der Gurt angezogen, das Lösen erfolgt schnell über seitliche Schnallen. Dadurch lässt sich die Passform auch unterwegs problemlos anpassen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Auch bei längeren Touren entstanden bislang keine unangenehmen Druckstellen. Selbst bei höherer Beladung bleibt der Komfort konstant hoch, da der Gurt das Gewicht aktiv mitträgt und so Schultern und Rücken entlastet. Praktischerweise sind am Hüftgurt Taschen integriert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

 Diese sind aber nicht groß genug, dass auch ein Handy mit aktuellen Maßen hier verstaut werden kann. Aber Sonnencreme, Riegel und weitere kleinere Sachen finden hier ausreichend Platz. Für das Handy habe ich für mich  die 

Schultergurte

Ausgeguckt. Diese verfügen auf einer Seite über ein Schultergurtfach, welches als Alternative fürs Handyverstauen sehr gut funktioniert. Während mein Wander-Buddy sein Handy fürs Foto oder Navigieren immer mühsam aus der Hüftflosse quälte, zog ich es einfach schnell aus dem Schultergurt. Das Gummi ist dort eng genug, dass das Handy nicht zufällig verloren geht. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

 Auch Riegel oder wie eigentlich vorgesehen eine Trinkflasche können hier verstaut werden. Gerne hätte ich diese Vorrichtung auch auf beiden Seiten gehabt. Funktioniert aber nicht, da die andere Seite für die 

Trekkingstöcke 

Vorgesehen isr.  Zwar ist der Rucksack ist nicht explizit als Trailrunning-Modell konzipiert, greift aber sichtbar Elemente aus diesem Bereich auf. So besteht auf der anderen Brustseite die Möglichkeit, faltbare Stöcke in das Z-Pole-Fixierungssystem einzubinden. Dies war am Anfang bei mir immer ein wenig Fummelei, aber irgendwann ging es dann doch halbwegs schnell.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Dies ist vor allem bei schnellen, technischen Passagen sehr hilfreich.

Für klassische Teleskopstöcke fehlt jedoch eine dedizierte Halterung. Sie lassen sich aber sonst einfach an der Seite befestigen. 
Die Stockspitzen lassen sich in ein seitliches Fach stecken, während der obere Teil über einen Kompressionsriemen fixiert wird. Das ist nicht perfekt stabil, erfüllt aber den Zweck, die Hände schnell freizubekommen. Wirklich unfassbar gut auf einer Mehrtageswanderung und auch sonst finde ich das 

Außen-Stretchfach 

Das große elastische Fach an der Außenseite ist im Tourenalltag eines der praktischsten Elemente. Denn dort lassen sich schnell verstauen:

  • nasse Regenjacken
  • feuchte oder verschwitzte Kleidung
  • Handschuhe, Mütze oder Zwischenlayer
  • Ausrüstung, die nicht ins Hauptfach soll
  • Essen, an das man schnell möchte

Dadurch entsteht zusätzlicher Stauraum, ohne dass der Rucksack innen überladen wirkt. Dadurch dass es Stretch ist, gewinnt man hier auch noch einmal etwas an Volumen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Black Diamond Trail Vista 28

Man sollte nur mit scharflantigen Sachen aufpassen, da diese das Stretch Material auch beschädigen können. Zu guter letzte das 

 

Taschen- und Organisationssystem

Die Aufteilung ist bewusst funktional gehalten:

  • Hauptfach
  • Deckelfach mit Reißverschluss
  • Innenfach mit Reißverschluss
  • großes Front-Stretchfach
  • zwei seitliche Stretchfächer
  • Schultergurtfach
  • zwei Hüftgurttaschen

Wir haben dabei einen klassischen Toploader vor uns. Der Trend geht allgemein natürlich zum kombinierten Top- und Frontloader.  Da ich von „früher“ aber den Toploader gewohnt bin, präferiere ich diesen eigentlich. Zu Beginn fehlte mir vielleicht ein Deckelinnenfach. Aber da der Rucksack tatsächlich noch über ein schmales Innenfach mit Reißverschluss verfügt, habe ich hier meine wichtigsten Reisegegenstände wie Geld und Schlüssel sicher verwahrt gewusst.  

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Woran hat Black Diamond noch gedacht. Natürlich an ein ausgiebiges

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Trinksystem

Die Hydration(break)-Lösung ist vielseitig und besser gelöst als bei der FIFA. Denn man hat:

  • zwei große seitliche Stretchfächer für Trinkflaschen
  • Trinksysteme für Trinkblase vorhanden
  • zusätzliche Schultergurt-Tasche für Flasche oder Softflask

Damit ist der Rucksack sowohl für klassische Wanderungen als auch für sportlichere Einsätze gut geeignet. Praktisch im Einsatz fand ich, dass man den Trinkschlauch der Trinkblase auf beiden Brustseiten befestigen konnte, sodass man hier seiner individuellen Lieblingstrageseite nachkommen konnte.

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Regenhülle

Klassisch hat der Trail Vista eine integrierte Regenhülle dabei, die sich zuverlässig über den Rucksack stülpen lässt. Diese ist in einem hellen Braun gehalten. Hier hätte ich mir eine knallige bunte Neonfarbe gewünscht, damit man bei schlechten Witterungsbedingungen besser zu sehen ist. Auch lässt sich die Regenhülle nicht vom Rucksack abnehmen. Okay. Dies hat natürlich den Vorteil, dass man die Hülle nicht verlieren kann. 

ABER: Hat es wirklich geregnet und man möchte den Rucksack mit auf sein Zimmer in der Hütte nehmen, macht man entweder das Zimmer nass oder aber die Hülle kann zusammengefaltet im Innern nicht trocknen.  Separate Trocknung im Trockenraum ist leider nicht möglich. 

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Kleiner Schwachpunkt

Ein kleiner  Kritikpunkt ist das fehlende Helmbefestigungssystem.

Gerade im Einsatz bei Klettersteigen oder via ferrata, wo der Rucksack durch seine Stabilität eigentlich ideal wäre, fehlt eine integrierte Lösung für den Helmtransport. Dieser muss entweder im Innenraum verstaut oder außen improvisiert befestigt werden.

Beides funktioniert zwar, ist aber nicht optimal: Im Innenraum nimmt der Helm wertvollen Platz weg, außen hängt er oft nicht wirklich sicher oder komfortabel.

 

Gewicht und Stabilität

Mit rund 999 Gramm ist der Rucksack für das, was er bietet, gut aufgestellt.

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Material und Nachhaltigkeit

Das Material wirkt insgesamt hochwertig und robust und hat nach dem Testzeitraum keinerlei Verschleißerscheinungen gezeigt. Hier eine Auflistung: 

  • Body: 100 % RC Robic Nylon
  • Frame: 100% Steel
  • Straps, finishes, Raincover: 100 % Nylon
  • Lining and mesh: 100 % Polyester
  • Shoulder straps: 100 % EVA

Das Hauptmaterial besteht vollständig aus post-consumer recyceltem Nylon und wird über ein Bluesign-zertifiziertes Färbeverfahren verarbeitet. 

 

Fazit

Der Black Diamond Trail Vista 28 gehört für mich aktuell zu meinen stärksten Tagesrucksäcken. Besonders das verstellbare Tragesystem und die praxisnahe Ausstattung machen ihn extrem vielseitig.

Kleine Schwächen bei der Stockintegration für klassische Teleskopstöcke sowie das fehlende Helmbefestigungssystem trüben den sehr positiven Gesamteindruck nur leicht.

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Für sowohl kurze als auch lange Tagestouren und Hüttentouren ist er ein absolut zuverlässiger und funktionaler Begleiter. 😊



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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