Hier geht es nicht um Bikepacking-Romantik, die nächste Insta-Kulisse oder die perfekte Gravelroute. Als Arnold Zimprich mit seinem Rad Richtung Ukraine aufbricht, führt ihn der Weg durch ein Land im Krieg, über die Karpaten und hinein in einen Alltag, den man als Reisender nur selten zu sehen bekommt.
Zwischen Schlaglochpisten, Militärcheckpoints, unerwarteter Gastfreundschaft und den bis zu 2.000 Meter hohen Karpaten erlebt er eine Reise, die weit mehr ist als eine sportliche Herausforderung. Sein Ziel ist Lviv, das historische Lemberg. Doch eigentlich geht es um die Menschen entlang der Strecke, um Begegnungen, Hilfsbereitschaft und darum, wie sich ein Land anfühlt, das seit Jahren unter den Folgen des Krieges lebt.
Dieser Bericht versteht sich ausdrücklich nicht als klassische Reiseempfehlung. Er ist vielmehr die persönliche Momentaufnahme einer außergewöhnlichen Gravelbike-Tour. Eine Geschichte vom Unterwegssein mit Muskelkraft, vom Hinsehen statt Vorbeifahren und von einer Ukraine, die sich jenseits der Schlagzeilen zeigt.
Als Erstes streikt das Radtrikot
Das fängt ja gut an! Kurz hinter Pressbaum bei Wien, wo meine Schwägerin wohnt und wo ich übernachtet habe, zieht es mir meinen nagelneuen Trikot in die Schaltung. Das ungefähr 80 Euro teure Stück wird in Fetzen gerissen … Warum habe ich es nicht ordentlicher befestigt?
Doch die Vorfreude auf die Ukraine ist groß – und da hat die Befestigungs-Sorgfalt gelitten. Derweil wollte ich doch nur die ca. 30 Kilometer zum Wiener Hauptbahnhof radeln, um mich anschließend mit dem Zug via Budapest bis ins nordostungarische Sarospatak shuttlen zu lassen. Dort war ich schon mit unseren ukrainischen Mitbewohnern im Rahmen einer Hilfslieferung.
Nach einem geselligen Abend führt mich ein mit EU-Geldern mitfinanzierter Fernradweg Richtung Osten. Ich habe bewusst einen „kleinen“ Grenzübergang gewählt, werde am Zoll zwar gründlich unter die Lupe genommen, bin aber zügig in der Ukraine. Es scheint nichts allzu Ungewöhnliches zu sein, dass jemand auf dem Rad daherkommt, allein meine Gaskartuschen werden aus guten Gründen etwas skeptisch beäugt.
Ich halte mich nicht lange auf der vergleichsweise großen Transitstraße auf, folge meiner auf Komoot angelegten Route, biege in einer kleinen Siedlung links ab – Ziel ist Mukatschewo, auf Deutsch Munkatsch. Karpatendeutsche haben sich hier angesiedelt.
Was nun kommt, ist weniger den Ukrainern geschuldet als meiner Reifenwahl. Ich habe die „Qualität“ ukrainischer Nebenstraßen schlichtweg unterschätzt. Mit meinen recht schmalen Slicks, die ich bewusst noch vor der Reise aufgrund meines Needs for Speed montiert habe, stoße ich schnell an die Grenzen meines fahrerischen Könnens. Schlagloch reiht sich auf Schlagloch, ganze Abschnitte der Teerstraße fehlen und sind von grob-bröseligem Schutt geprägt. Die Schlaglöcher werden zu Schlagmulden. Es dauert nicht lang und ich habe meinen ersten bösen Plattfuß.
Der größte Gegner: platte Radreifen und fehlendes Flickzeug
Auf die erste folgen zwei weitere Platten – und der Tag geht langsam zur Neige. Entspanntes Radeln ist das hier auch nicht gerade, denn ich muss gut auf mein Navi achten. Zu allem Überfluss gehen meine Flicken langsam zur Neige. In einem kleinen Dorf mache ich, an die Mauer eines Anwesens gelehnt, erneut „Flickpause“.
Eine vielleicht 70-Jährige kommt mit dem Einkauf die Straße hinauf, sieht mich – und fragt, ob ich Hunger und Durst habe, was ich beides bejahe. Ehe ich es mich versehe, bekomme ich Wasser, belegte Brote und einen Becher Wein kredenzt – und als ich meine liebe Not habe, den verflixten Schlauch dicht zu bekommen, werde ich auch noch eingelassen und kann den Wasserhahn zur Lochfindung nutzen. Das ist also die berühmte ukrainische Gastfreundschaft!
Gerade noch so kann ich mein Hinterrad zur Kooperation bewegen. Was ich auf der Karte für einen Campingplatz gehalten habe, entpuppt sich schließlich als Hotel. Der Besitzer lässt mich jedoch auf dem riesigen Grundstück gratis zelten und drückt mir einen Gartenschlauch als Dusche in die Hand. Auch beim Flicken geht er mir zur Hand – so gut es eben geht. Danke, danke, danke!
Am nächsten Tag habe ich mich (schon von zu Hause aus) für einen Laufwettbewerb des Uzhhoroder Laufclubs angemeldet. Mit Müh und Not und unter stetigem Luftverlust fahre ich so schnell es geht zum Startplatz – oder zumindest dorthin, wo ich ihn vermute. Leider hat mir niemand mitgeteilt, dass den Teilnehmern die Koordinaten des Ortes recht kurzfristig via WhatsApp mitgeteilt wurden. Hmpf! Das 8-Kilometer-Rennen durch die Weinberge muss also ohne mich stattfinden …Mist!
Die ukrainischen Karpaten
Der Gebirgszug bildet den westlichsten Teil des Landes und gehört zu den Ostkarpaten, auch Waldkarpaten genannt. Mit dem 2.061 Meter hohen Howerla befindet sich hier nicht nur der höchste Gipfel der Region, sondern der gesamten Ukraine.
Dichte Buchen- und Fichtenwälder, weite Almwiesen, klare Flüsse und Bergseen prägen das Landschaftsbild. Zahlreiche Nationalparks und das Biosphärenreservat Karpaten schützen eine artenreiche Natur mit Braunbären, Luchsen und Wölfen.
Gleichzeitig sind die Karpaten Heimat traditionsreicher Bergvölker wie der Huzulen, Bojken und Lemken, deren Kultur bis heute lebendig ist.
Typisch für die Region sind kunstvoll verzierte Holzhäuser, historische Holzkirchen und traditionelle Handwerkskunst.
Neben Forstwirtschaft und Viehzucht spielt heute auch der Tourismus mit Wandern, Mountainbiken, Skifahren und Erholung in Kurorten eine wichtige Rolle.
Kwass en masse. Der Brottrunk gibt Kraft
Zum Glück finde ich ein geöffnetes Schwimmbad mit Kiosk. Erst mal ein Frust-Eis essen und das ukrainische Nationalgetränk Kwass probieren, einen Brottrunk mit minimalstem Alkoholanteil. Es ist Liebe auf den ersten Schluck und ich liter gleich drei frisch gezapfte Kwass runter.
Na gut, dann fahren wir halt ohne Laufwettkampf weiter. Doch halt – was ist das? Da höre ich doch ein Megafon und die typischen Lauf-Anfeuerungsrufe durch die Weinberge schallen?! Tatsächlich, an einer Stelle, an der ich vorher vorbeigedüst war, parken ein paar Autos und erschöpfte Läuferinnen und Läufer tapsen umher … Ich habe den Lauf doch noch entdeckt! Ich mache die Organisatoren ausfindig und erzähle ihnen von meinem Leid. Zur Belohnung gibt es eine Medaille und eine Flasche Wein. Schwamm drüber.
Der Luftverlust bei meinem Bike ist leider nicht zu stoppen und ich habe schon alles verflickt, was ich dabei habe. Mit Müh und Not schaffe ich es zu einem gut ausgestatteten Fahrradladen in einem Hinterhof Mukatschewos. Und kaufe mir den fettesten Schlappen, den ich montieren kann…
Gut bereift fahre ich in den Abend hinein nach Uzhhorod, der Hauptstadt der Oblast Transkarpatien am Fuße der ukrainischen Waldkarpaten. Zum Zelten habe ich nach diesem Tag keinen Bock mehr. Also muss es ein gut ausgestattetes Motel tun, für das ich umgerechnet nicht einmal 30 Euro löhne.
Endlich Berge: Über den Hauptkamm der Karpaten
Voller Vorfreude starte ich am nächsten Tag in einen wolkenlosen Morgen. Durch Nebenstraßen fahre ich frei Schnauze Richtung Innenstadt, Richtung Theiß, die hier schon in etwa so groß ist wie die Loisach in meinem Heimatlandkreis. Im „Riverside Café“ gönne ich mir einen Morgenkaffee und Pfannkuchen mit Blaubeeren. Mjam! Doch nun heißt es „Hit the Road, Arnold“.
Die Straße H-13 ist eine Transitroute und bis Perechyn auch stark befahren, wird jedoch bald schmaler und windet sich entlang des westlichen Hochufers der Theiß. In moderater Steigung geht es gen Norden.
Ich halte an einem kleinen Laden an. Produkti – unter diesem Titel firmieren hier viele kleine Tante-Emma-Läden. Straßenhunde suchen nach etwas Essbarem, hübsche Kerle sind darunter. Als Hundebesitzer hat man Mitleid – einer verfolgt mich über ein paar hundert Meter, bald wird es ihm aber zu dumm, es gibt Wichtigeres zu tun.
Die Berge rücken indessen an die Straße heran, ich überquere die Grenze des Nationalparks Waldkarpaten. Ein Zug stampft vorbei – die Strecke von Lviv über Sambir und Turka nach Uzhhorod ist ein landschaftlicher Leckerbissen, die Trasse stammt noch aus K.-u.-k.-Zeiten.
Ab Uschok steigt sie schließlich an und der Blick weitet sich über die waldreichen Täler und Höhen der Waldkarpaten.
Der höchste Berg der Umgebung ist der Pikuj mit 1408 Metern. Das hört sich nach nicht viel an, doch die Berge sind vom Umfang her mächtiger als die bayerischen Voralpen und die Bevölkerungsdichte deutlich dünner. Dazu ist die Infrastruktur weniger gut ausgebaut. Auch hier gilt: Biegt man auf Nebenstrecken ab, wird es schnell „schlaglochiger“. Doch auf die H-13 lassen die Ukrainer nichts kommen, die Straße ist in einem hervorragenden Zustand, oft habe ich sogar frischen Teer.
Andere Radler treffe ich wenig, aber wenn, freut man sich und grüßt – einmal sehe ich sogar ein Rennradteam im Training. Eine letzte Rampe noch, dann bin ich oben auf dem 853 Meter hohen Uschok-Pass, der die Grenze zwischen der Oblast Transkarpatien und der Oblast Lwiw darstellt (eine Oblast ist in etwa so groß wie ein Regierungsbezirk). Ein Militärcheckpoint ist hier eingerichtet. Wie bei allen Checkpoints, durch die ich radle, werde ich auch hier bestimmt, aber freundlich behandelt.
Szenenwechsel auf dem Hochplateau
Mit dem Pass ändert sich die Szenerie. Herrschten bisher tief eingeschnittene Täler vor, befährt man nun eine Art welliges Hochplateau. Über Kilometer bleibe ich auf mehr oder weniger 800 Meter Höhe. Der Blick kann schweifen und die Seele kann baumeln, der Verkehr ist moderat, ich kann gut Strecke machen. An einer Tanke hole ich mir einen Kaffee.
Langsam mache ich mir Gedanken über meinen nächsten Übernachtungsort und beschließe, mich bei einer Ferienhaussiedlung einzumieten. Auf die Schnelle finde ich keinen Campingplatz in der Nähe und mir fehlt der Schneid, mich mit dem Zelt irgendwo hinzustellen. Ich bin schließlich das erste Mal in der Ukraine allein unterwegs und möchte nicht gleich einen Fauxpas begehen…
Bei Turka geht es schließlich rasant hinab an den Stryj, einen gut 230 Kilometer langen Nebenfluss des mehr als 1300 Kilometer langen Dnister, der ins Schwarze Meer mündet. Über einen kleinen Pass gelange ich schließlich an meinen Zielort Rika. Hübsch ist es hier, am Waldrand stehen ein paar dreieckige Ferienhäuschen, ich habe eine kleine FeWo ganz für mich allein. Am Grillplatz koche ich mir was und falle hundemüde ins Bett.
Next Stop: Lviv
Im Gegensatz zum Vortag ist es am nächsten Tag bewölkt, was mir nicht unrecht ist. Ich bin kein Fan von Hitzefahrten und ich „performe“ bei kühleren Temperaturen definitiv besser als bei Wärme. Ich befinde mich nun bereits im Tal des Dnister, dem ich eine ganze Weile folge. Wenige Autos sind unterwegs, die Dörfer hier sind klein, alles scheint in die nächste Stadt Sambir zu strömen – oder zumindest nach Staryj (Alt) Sambir, das durch den Salzbergbau zu Wohlstand kam.
In Sambir selbst – einer pulsierenden Kommune mit rund 35000 Einwohnern und einem großen Markt – gönne ich mir am Hauptplatz vor dem Theater einen Kaffee. Les Kurbas wurde hier geboren, einer der bekanntesten ukrainischen Regisseure.
Plötzlich ertönt lautes Ticken – es ist neun Uhr, ein Großteil der Ukraine steht wie jeden Tag für eine Minute still, es wird der Kriegsgefallenen gedacht. Zum Abschluss der Schweigeminute ertönt die Nationalhymne.
Work & Bike. Doch wo arbeiten?
Ich habe mir vorgenommen, in Lviv wenigstens für ein paar Tage zu arbeiten. Ein mobiler Pizzadienst, der Binnenflüchtlinge versorgt, sagt mir ab. Doch bei @by_porokhova werde ich fündig. Die Tarnnetzflechterinnen in der Lviver Innenstadt können immer Unterstützung gebrauchen, sagen sie. Ich soll einfach kommen. Also nichts wie ab in die westukrainische Metropole.
Nach Sambir wird es jedoch zunächst eintönig. Die breite, inzwischen stark befahrene Straße führt über Kilometer schnurgerade. Aber wozu bin ich denn auf dem Gravelbike unterwegs? In Rudy reicht es mir und ich fahre nach einem kurzen Kartenblick rechts ab.
Statt stark befahrener Schnellstraße habe ich nun wieder eine Schlaglochpiste, allerdings eine der freundlicheren Art. Die Schlaglöcher lassen sich gut umfahren – und vor allem ist es einsam. Nur vereinzelte Autos folgen der Strecke Richtung Komarno. Ich genieße die Ruhe und schlängle mich Richtung Nordosten auf Lviv zu. Scheinbar endlose Sonnenblumenfelder prägen das Bild, unterbrochen von Bachniederungen, Wäldchen, kleinen Siedlungen. Die Sonne strahlt inzwischen vom Himmel, das Radfahren ist eine Wonne.
Schmerzhafter Schlag auf die Schulter
Komoot schlägt eine Route über die Felder vor – doch die Wege sind teilweise recht anspruchsvoll, da tief ausgewaschen und ausgefahren. Ehe ich noch gegenlenken kann, ist es schon passiert – das Vorderrad verkeilt sich in einer besonders tiefen Furche und ich fliege auf die linke Schulter. Der Boden ist durch die Trockenheit steinhart. Das war gar nicht gut!
Es ist inzwischen richtig heiß geworden und ich lege mich am Waldrand erst mal in den Schatten, bis sich die Schmerzen etwas legen. Es hat geknirscht und ich mutmaße, dass ich mir ein Band angerissen habe. Danke, Komoot, für diesen Wegvorschlag! Wie sich bei weiterem Radfahren herausstellen wird, ist der App in der Ukraine nur sehr bedingt zu trauen.
Langsam legt sich der Schmerz und ich arbeite mich etwas mühsam über sandige Ziehwege und lichte Nadelwälder nach Osten vor. Der Tag fordert mich, in einem Lviver Vorort gönne ich mir etwas „Zuckernahrung“ in Form von Riegeln. Dazu gibt es Sprudel aus dem Kühlschrank und Kwass, das inzwischen auch zu meinem ukrainischen Lieblingsgetränk geworden ist.
Endlich Lviv - und Luftangriff
Ich bin nicht mehr weit vom Lviver Flughafen entfernt, der seit Beginn des Krieges für die zivile Luftfahrt geschlossen ist. Bald biege ich auf die von Radwegen flankierte Horodotska-Straße ein, die bis zur Oper ins Stadtzentrum führt. Wenig später erreiche ich auch meine Unterkunft in einer schmucken Nebenstraße.
Zur Begrüßung gibt es gleich am Abend Luftalarm – die russische Armee greift, wie mehrmals in den nächsten Tagen, Energieinfrastruktur außerhalb der Stadt an. Der Krieg, er ist trauriger Alltag in der Ukraine, auch wenn ich ihn auf dem Fahrrad nur nebenher mitbekommen habe.
Von Barabás nach Lviv. Die Route auf einen Blick
Die Karte entspricht nur grob der tatsächlichen Route von Arnold. Sie soll mehr einen Überblick über den Verlauf geben.
Wichtig ist auch zu wissen, dass Navigationsgeräte wegen bewusster militärischer Störungen sehr ungenau sein können.
Ein paar allgemeine Informationen zur Einreise in die Ukraine
(Stand: Oktober 2026):
- Zusatz-Krankenversicherung über den Reisezeitraum, bei der Kriegsgefahren mit abgedeckt sind: War Risk Medical Insurance for Ukraine – Buy Online | Visit Ukraine (ca. 4 EUR/Tag).
- Reisepass obligatorisch.
- Zahlungsmittel: bargeldloses Zahlen (per App) ist in der UKR zwar weitverbreitet. Trotzdem empfiehlt der Autor eine gewisse Summe an Cash-Euro mitzuführen, um dann in der Ukraine auch in Cash-Hrywnia wechseln zu können.
- Allgemeine Empfehlung: Man sollte die ungefähre Reiseroute im Kopf haben (an den Militär-Checkpoints kommt es (selten) vor, dass jmd. fragt, was man vorhat).
- Grenzübergänge gibt es von folgenden Ländern aus: Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Moldawien. Der Autor reiste über die Grenze Barabás (HU) nach Koson (UKR) ein. Die Ausreise erfolgte nach Polen (Jaroslaw).
- Spezielle Dokumente für das Rad sind NICHT notwendig.
- Unterkünfte: Am einfachsten über Booking und AirBnB.
- Sprache: Lern-Apps wie Mondly sind super zum Reinschnuppern in die Sprache, viele Menschen (v.a. unter 50) sprechen fantastisches Englisch. Google-Übersetzung kann ebenfalls sehr hilfreich sein.
- Verhalten bei Angriffen: Die Installation der App „Air Alarm Ukraine“ ist obligatorisch (auch auf Englisch). Sie lässt sich sehr genau einstellen und warnt bei Luftangriffen in der unmittelbaren Umgebung. Weiß man in der Früh schon, wo man übernachten wird, sollte man sich über die vorhandenen Luftschutzeinrichtungen informieren. Im Falle von Lviv gibt es bspw. eine Liste auf der Website der Stadt, auf der Luftschutzbunker verzeichnet sind. Auch der jeweilige Gastgeber gibt gerne Auskunft.
- Aktuelle Lage: Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, in die Ukraine zu reisen, muss sich vorher auf jeden Fall über die aktuellen Bedingungen beim Auswärtigen Amt erkundigen.
Haftungsausschluss: Diese Tour(en) wurde(n) nach bestem Wissen aufbereitet. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben wird dennoch nicht gegeben. Das Befahren und Begehen erfolgt stets auf eigene Gefahr. Lies hier den vollständigen Haftungsausschluss.