Die European Outdoor Film Tour feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert bringt die EOFT Menschen auf die große Leinwand, die draußen unterwegs sind, Grenzen ausloten und aus verrückten Ideen außergewöhnliche Projekte machen. Doch wer glaubt, dass es dabei ausschließlich um Extremsport und Rekorde geht, wird vom aktuellen Programm überrascht.
Die fünf Filme der EOFT 2026/2027 führen zu gewaltigen Granitwänden in Madagaskar, an wilde Flüsse Islands, tief in den venezolanischen Dschungel, an die Steilküsten der Ägäis und auf die verschneiten Hänge der Schweizer Alpen. Spektakuläre Schauplätze sind dabei jedoch nur die Bühne für die eigentlichen Geschichten.
Denn im Mittelpunkt stehen Menschen mit Träumen, die sie oft über viele Jahre verfolgen. Es geht um Leidenschaft und Zweifel, um Freundschaft und Verantwortung, um die Frage, warum manche Ziele uns einfach nicht loslassen. Genau darin liegt die besondere Stärke der EOFT: Die Filme begeistern auch diejenigen, die selbst nie eine Bigwall klettern, einen Wasserfall mit dem Kajak befahren oder über eine Highline in schwindelerregender Höhe balancieren werden.
► Wir stellen die fünf Filme der EOFT 2026/2027 genauer vor und verraten, warum diese Abenteuer noch lange nach dem Abspann nachwirken.
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Bravo Les Filles: Frauenklettern auf Madagaskar
Manche Kletterrouten sind mehr als nur eine Linie im Fels. Sie erzählen Geschichten, die oft erst Jahre später zu Ende geschrieben werden. Genau darum geht es in Bravo Les Filles.
Sasha DiGiulian und Mariana „Mango“ Ordoñez erklimmen Granitwände in Madagascar. Foto: Mariana Ordonez.
Für ihr jüngstes Abenteuer reisen Sasha DiGiulian und Mariana „Mango“ Ordoñez ins legendäre Tsaranoro-Tal auf Madagaskar. Die bis zu 800 Meter hohen Granitwände gehören seit Jahrzehnten zu den weltweit eindrucksvollsten Bigwall-Zielen und bilden die Kulisse für ein Projekt, das seine Wurzeln in den 1990er-Jahren hat.
1999 eröffneten die Kletterlegenden Lynn Hill, Nancy Feagin, Beth Rodden und Kath Pike die Route „Bravo Les Filles“. Damals gelang es dem rein weiblichen Team, nahezu alle Seillängen frei zu klettern. Lediglich die Schlüsselstelle blieb ungelöst. Damit wurde die Route zu einem Meilenstein des Frauenkletterns und galt damals als eines der anspruchsvollsten Bigwall-Projekte, das jemals von einer Frauen-Seilschaft eröffnet wurde.
Kletterpause auf dem Portaledge, dem hängenden Felsenhotel. Foto: Jan Novak.
Mehr als 25 Jahre später kehren DiGiulian und Ordoñez an dieselbe Wand zurück. Ihr Ziel: die erste vollständige freie Begehung durch ein Frauenteam, inklusive der berüchtigten 8b‑Schlüsselstelle. Der Film begleitet die beiden nicht nur beim technisch anspruchsvollen Klettern an der steilen Granitwand, sondern verknüpft ihre Expedition mit Archivaufnahmen und Erinnerungen der Erstbegeherinnen. Dadurch entsteht weit mehr als eine klassische Kletterdokumentation. Bravo Les Filles zeigt eindrucksvoll, wie Erfahrungen und Träume über Generationen hinweg weitergegeben werden.
Besonders gelungen ist dabei, dass der Film die historische Bedeutung der Route nicht nur erzählt, sondern unmittelbar erlebbar macht. Wenn die heutigen Protagonistinnen dieselben Passagen klettern wie ihre Vorbilder Jahrzehnte zuvor, wird deutlich, wie eng Vergangenheit und Gegenwart im Bergsport miteinander verbunden sind. Die spektakulären Aufnahmen aus der gewaltigen Felslandschaft Madagaskars liefern dabei genau die Portion Fernweh, die viele Outdoor-Filme auszeichnet, ohne jemals die eigentliche Geschichte aus den Augen zu verlieren.
Links: Volle Konzentration auf die 8b-Schlüsselstelle. Rechts: Neugierige und begeisterte Einheimische unterstützen unsere beiden Kletterinnen. Fotos: Jan Novak.
Wer sich für Klettern, Expeditionen und die Entwicklung des Frauenbergsports interessiert, findet in den 18 Minuten eine spannende Mischung aus historischer Einordnung, sportlicher Herausforderung und großartigen Bildern einer der beeindruckendsten Bigwall-Destinationen der Welt. Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass manche Projekte Jahrzehnte auf ihre Vollendung warten müssen. Und genau das macht ihre Geschichte noch stärker.
Thema: Bigwall-Klettern, Frauen im Bergsport, Madagaskar, Freiklettergeschichte
Schauplatz: Tsaranoro-Tal, Madagaskar
Besonderheit: Erste vollständige freie Begehung der Route „Bravo Les Filles“ durch eine reine Frauen-Seilschaft.
I Follow Rivers. Der Traum vom großen Wasserfall
Es gibt viele Filme über außergewöhnliche sportliche Leistungen. I Follow Rivers geht einen Schritt weiter und beschäftigt sich mit der Frage, was passiert, wenn sich ein Leben lang alles um einen Traum dreht und dieser Traum plötzlich mit Verantwortung, Familie und den Risiken des eigenen Sports kollidiert.
Die Whitewater-Expertin Mariann Sæther will es wissen und den Aldeyjarfoss in Island befahren. Foto: Martin Vinje, Field Productions.
Im Mittelpunkt steht die norwegische Wildwasserkajakerin Mariann Sæther, die seit zwei Jahrzehnten von einer ganz bestimmten Befahrung träumt: dem Aldeyjarfoss in Island. Der mächtige Wasserfall gilt als einer der spektakulärsten seiner Art und stellt selbst für Elitepaddler eine enorme Herausforderung dar. Dieser eine Traum begleitet Mariann durch ihre gesamte Karriere, durch zwei Weltmeistertitel, zahlreiche Expeditionen und schließlich auch durch die Gründung einer Familie.
Was den Film besonders macht: Er konzentriert sich nicht auf den perfekten Lauf oder den nächsten sportlichen Erfolg. Stattdessen zeigt Regisseurin Barbora Hollan, wie eine der besten Kajakerinnen der Welt mit Fragen ringt, die viele Outdoor-Enthusiasten kennen, wenn auch meist in kleinerem Maßstab. Wie viel Risiko ist vertretbar? Wann wird Leidenschaft zur Belastung? Und wie verändert sich die Wahrnehmung von Gefahr, wenn zu Hause Menschen warten, die einen brauchen?
Yippie-Ya-Yeah Mariann im Sturzflug. Foto: Martin Vinje, Field Productions.
Über einen Zeitraum von mehreren Jahren begleitet der Film Mariann auf diesem Weg. Dabei wechseln sich intensive Szenen auf wilden Flüssen mit sehr persönlichen Momenten ab. Die beeindruckenden Bilder aus den nordischen Landschaften dienen nicht bloß als Kulisse, sondern verdeutlichen, warum Menschen wie Mariann immer wieder aufs Wasser zurückkehren.
Gleichzeitig verschweigt der Film nie die Schattenseiten des Sports. Wildwasserkajak ist hier kein romantisiertes Abenteuer, sondern eine Disziplin, in der Fehler schwerwiegende Folgen haben können und in der Mariann bereits Unfälle und Verluste miterlebt hat.
Gerade deshalb wirkt I Follow Rivers ungewöhnlich ehrlich. Statt einer klassischen Heldengeschichte entsteht das Porträt einer Frau, die sich nicht zwischen Familie und Leidenschaft entscheiden will, sondern ihren ganz eigenen Weg sucht. Das macht den Film auch für Zuschauer spannend, die selbst nie im Kajak sitzen werden. Die zentrale Frage ist universell: Wie bleiben wir unseren Träumen treu, ohne dabei aus dem Blick zu verlieren, was uns wichtig ist?
Früh übt sich. Der Nachwuchs wird rangezüchtet. Foto: Martin Vinje, Field Productions.
Wer Outdoor-Filme mag, die nicht nur spektakuläre Action liefern, sondern auch die Menschen hinter den Leistungen zeigen, findet in I Follow Rivers einen der nachdenklicheren Beiträge des aktuellen Filmjahres. Die beeindruckenden Wasseraufnahmen und die raue Schönheit Islands machen den Film sehenswert. Im Gedächtnis bleibt jedoch vor allem die Geschichte einer Athletin, die lernen muss, dass Mut manchmal nicht nur bedeutet, einen Wasserfall hinunterzufahren, sondern auch die richtigen Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen.
Kurzprofil:
Dauer: 38 Minuten
Regie: Barbora Hollan
Protagonisten: Mariann Sæther, Ron Fischer, Oddbjørn Flaa, Julian Stocker, Benjamin Hjort, Benjamin Rowlands
Produktion: Field Productions
Sportart: Wildwasserkajak
Schauplätze: Island und Norwegen
Themen: Abenteuer, Familie, Risiko, Lebensbalance, Frauen im Outdoor-Sport
Six Days to the Edge: Sechs Tage bis zum großen Traum
Manche Abenteuer beginnen nicht mit dem ersten Schritt, sondern mit einer Idee, die einen über Jahre nicht mehr loslässt. Genau so eine Geschichte erzählt Six Days to the Edge. Der Film begleitet Slackliner Lukas Irmler und fünf Weggefährten auf einer außergewöhnlichen Expedition zu den Angel Falls in Venezuela, dem weltweit höchsten Wasserfall.
Seit 17 Jahren träumt Irmler davon, dort eine Highline zu spannen und mit rund 1.000 Metern Luft unter den Füßen über einen der spektakulärsten Orte unseres Planeten zu balancieren.
Wer hier eine Highline geht, muss schon sehr standhaft sein. Foto: Valentin Rapp.
Der Weg dorthin ist allerdings fast die größere Herausforderung als die Highline selbst. Die Crew kämpft sich durch Savanne, Flüsse, Morast, Springfluten und dichten Dschungel, bevor sie den abgelegenen Tafelberg Auyán-Tepui auf 2.450 Metern Höhe erreicht. Die Landschaft wirkt dabei so surreal, dass der Vergleich mit der Welt von „Avatar“ tatsächlich nachvollziehbar erscheint.
Was den Film besonders macht, ist die Mischung aus Expedition, Freundschaft und logistischer Herausforderung. Six Days to the Edge ist kein reiner Actionsport-Film mit spektakulären Bildern in Dauerschleife. Vielmehr zeigt Regisseur Valentin Rapp, wie viel Planung, Durchhaltevermögen und Teamgeist notwendig sind, um einen Traum dieser Größenordnung überhaupt möglich zu machen. Die Zuschauer erleben nicht nur den Moment auf der Highline, sondern vor allem den oftmals mühsamen Weg dorthin.
Die Tafelberge in Venzuela bilden die Kulisse für die spaktkulären Aufnahmen des Slackliners Lukas Irmler. Foto: Valentin Rapp.
Dabei profitieren die Aufnahmen von Rapps doppelter Leidenschaft für Film und Highline. Die Kamera fängt die gewaltige Dimension der Tepui-Landschaft ebenso eindrucksvoll ein wie die kleinen Momente im Team. Entstanden ist ein Film, der die Faszination großer Expeditionen spürbar macht, ohne die Realität dahinter auszublenden.
Nicht ohne Grund wurde Six Days to the Edge sowohl für die European Outdoor Film Tour 2026/27 ausgewählt als auch in das Programm des Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee aufgenommen.
Links: Der Mann hinter der Kamera: Valentin Rapp. Rechts: Der Mann vor der Kamera und meist auf einer Highline: Lukas Irmler.
Kurzprofil
Dauer: n. a.
Regie: Valentin Rapp
Protagonisten: Lukas Irmler, Raphael Bridi, Antonia Ruede-Passul, Jens Decke, Karl Schrader, Kevin Sar
Lukas Irmler und Valentin Rapp im OUTSIDEstories-Podcast:
Besonders spannend für die OUTSIDEstories-Community: Sowohl Lukas Irmler als auch Regisseur Valentin Rapp waren bereits Gäste bei mission Outdoor, dem Podcast von OUTSIDEstories.
Wer nach dem Film noch tiefer in die Hintergründe der Expedition, die Welt des Highlinens und die Entstehung des Films eintauchen möchte, findet dort viele zusätzliche Einblicke. Host ist der Radiojournalist Bernd-Uwe Gutknecht.
Es gibt Kletterfilme, die von schweren Graden erzählen. Und es gibt Filme, die zeigen, wie eine Idee Schritt für Schritt Wirklichkeit wird. Wand in Sicht gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Wer selbst gerne draußen unterwegs ist, wird sich schnell in dieser Geschichte wiederfinden: eine Karte, ein Ziel, eine gute Portion Abenteuerlust und die Frage, ob der eigene Traum tatsächlich umsetzbar ist.
Moritz und Philip Hans bei den letzten Vorbereitungen für ihre Klettertour. Foto: Moritz Attenberger.
Für Philipp Hans beginnt alles mit einer Felswand auf der griechischen Insel Amorgos. Die Linie, die er klettern möchte, existiert noch nicht. 250 Meter unberührter Kalkstein steigen direkt aus dem Meer empor. Der Zugang erfolgt nicht über einen Wanderweg, sondern mit dem Segelboot. Gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund Falk Oberbach macht sich Hans auf den Weg in die Ägäis, um seine erste selbst erschlossene Mehrseillängenroute einzurichten.
Schon die ersten Meter machen klar, dass dieses Projekt alles andere als Routine ist. Der allererste Bohrhaken muss vom schwankenden Boot aus gesetzt werden. Deshalb holt Philipp seinen Bruder Moritz Hans ins Team, den viele als Gewinner von Ninja Warrior kennen, der aber ebenso ein außergewöhnlich starker Kletterer ist. Gemeinsam wagen sie sich an eine Wand, die bislang niemand erschlossen hat.
Die östlichste Kykladeninsel Amorgos bietet einige Top-Kletterrouten. Foto: Moritz Attenberger.
Was den Film besonders sehenswert macht, ist die Verbindung aus Segelabenteuer, Erschließung und klassischem Entdeckergeist. Statt einer bereits bekannten Route folgen die Protagonisten ihrer eigenen Vision. Dabei spielt die Natur nicht immer mit. Wind, Wellen und wechselhafte Bedingungen machen Amorgos zu einem deutlich anspruchsvolleren Projekt, als es auf den ersten Blick erscheint. Die griechische Insel wird im Film nicht nur zur Kulisse, sondern zum eigentlichen Gegenspieler der Expedition.
Spannend ist zudem, dass die Geschichte weit über die eigentliche Kletterei hinausgeht. In einem später veröffentlichten Bericht beschreibt Philipp Hans die Route „Sailing Kooks“ als die Verwirklichung einer langgehegten Traumidee: eine große Wand, die direkt aus dem Meer aufragt und nur per Boot erreichbar ist. Die schließlich entstandene Route führt über neun Seillängen und rund 250 Meter durch bislang unberührten Fels.
Keine halben Sachen. Hier setzen die Protagonisten Bohrhaken. Foto: Moritz Attenberger.
Regisseur und Protagonist Philipp Hans gelingt gemeinsam mit Simone Miller ein Film, der die Faszination einer Erstbegehung authentisch einfängt. Nicht Rekorde oder Höchstleistungen stehen im Mittelpunkt, sondern die Freude daran, etwas Eigenes zu schaffen und dafür gemeinsam loszuziehen. Gerade deshalb dürfte Wand in Sicht bei vielen Outdoor-Begeisterten einen Nerv treffen.
Kurzprofil
Dauer: 27 Minuten
Regie: Philipp Hans, Simone Miller
Protagonisten: Philipp Hans, Moritz Hans, Falk Oberbach, Florian Schüle
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2025
Produktion: Hansbrüder
Schauplatz: Amorgos, Griechische Ägäis
Thema: Erstbegehung einer 250 Meter langen Mehrseillängenroute, die direkt aus dem Meer emporsteigt
La Source du Freeride: Zum Ursprung des Offpiste-Skifahrens
Wer Freeriden nur mit Wettkämpfen, Rankings und spektakulären Lines verbindet, sollte sich La Source du Freeride anschauen. Der Film startet zwar an einem Ort, der wie kaum ein anderer für die Freeride World Tour steht, erzählt aber letztlich eine ganz andere Geschichte. Es geht nicht um Punkte, Platzierungen oder Podestplätze. Es geht darum, weshalb Menschen überhaupt damit beginnen, offpiste unterwegs zu sein.
Der 3.233 Meter hohe Bec de Rosses in Verbier ist der traditionelle und hammerharte Start der Abschlussveranstaltung der Freeride World Tour. Foto: Thibaut Louvrier.
Früh am Morgen treffen sich die Freeride-Legenden Emilien Badoux und Géraldine Fasnacht mit Nachwuchsfahrer Liam Rivera in Verbier. Das Ziel ist der Bec de Rosses (3.223 m), jener legendäre Berg, der seit Jahren als ultimative Bühne des Wettkampf-Freeridens gilt. Alle drei kennen den Gipfel aus dem Wettbewerbskontext. Sie standen hier bereits in der Startzone, fokussiert auf die perfekte Linie und beobachtet von Juroren. Doch genau darum geht es dieses Mal nicht.
Auf dem gemeinsamen Aufstieg wird schnell klar, dass die eigentliche Botschaft des Films woanders liegt. Regisseur Thibaut Louvrier nutzt die Splitboard-Tour, um einen Blick hinter den sportlichen Erfolg zu werfen. Was treibt Menschen an, die ihr Leben dem Schnee verschrieben haben? Welche Werte möchten erfahrene Freerider an die nächste Generation weitergeben? Und wie verändert sich der Blick auf die Berge, wenn nicht mehr die Konkurrenz, sondern das Erlebnis im Mittelpunkt steht?
Regisseur und Fotograf Thibaut Louvrier beantwortet in seinem Film die Frage, was Menschen dazu treibt, sich dem Freeriden zu verschreiben.
Besonders gelungen ist der generationenübergreifende Ansatz. Badoux und Fasnacht zählen seit vielen Jahren zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Freeride-Szene. Gemeinsam begleiten sie Liam Rivera, geben Erfahrungen weiter und vermitteln etwas, das in Zeiten von Social Media und Leistungsgedanken manchmal verloren geht: Respekt vor dem Gelände, Geduld bei Entscheidungen und die Fähigkeit, auf den Berg zu hören, statt nur auf das eigene Ego.
Gerade dadurch hebt sich La Source du Freeride von vielen klassischen Wintersportfilmen ab. Die großen Abfahrten gehören selbstverständlich dazu, doch sie sind kein Selbstzweck. Der Film zeigt Freeriden als Kultur und als Lernprozess, bei dem Erfahrung, Verantwortung und Naturverständnis genauso wichtig sind wie fahrerisches Können.
Die FWT (Freeride World Tour) ist zwar ein Wettkampf, aber die Fahrer:innen sind doch alle eine Familie. Foto: Thibaut Louvrier.
Dass die Produktion bereits über die EOFT hinaus Aufmerksamkeit erhalten hat, überrascht nicht. In französischsprachigen Medien wurde besonders die Rolle des Mentorings hervorgehoben. Dort wird beschrieben, wie Badoux und Fasnacht ihrem Schützling nicht nur Technik vermitteln, sondern vor allem eine Philosophie des bewussten Unterwegsseins in den Bergen. Genau das macht den Film sehenswert, auch für Menschen, die selbst nie eine Wettkampf-Line fahren werden.
Schauplatz: Verbier und Bec de Rosses (3.223 m), Schweiz
Themen: Freeriden, Mentoring, Splitboard-Tour, Freeride World Tour, Naturverständnis und Weitergabe von Erfahrung
Besonderheit: Der Film beleuchtet die Philosophie hinter dem Freeriden und den Wissenstransfer zwischen zwei Freeride-Ikonen und der nächsten Generation.
GEWINNSPIEL
Zusammen mit der EOFT 26/27 verlosen wir je zwei Eintrittskarten für folgende ausgewählte Veranstaltungen:
Innsbruck, 22. November 2026, 19:00 Uhr, Congress (Einsendeschluss: 08. Nov. 2026, 23:59 Uhr)
München, 5. Dezember 2026, 19:00 Uhr, Alte Kongresshalle (Einsendeschluss: 22. Nov. 2026, 23:59 Uhr)
3. Gib dem Instagram-Post zum Gewinnspiel deinen Like und markiere im Kommentar, wen du in die Vorstellung mitnehmen möchtest.
Zudem würde uns interessieren, welche Unterwegs-Erfahrungen du schon gemacht hast, die es deiner Ansicht nach wert gewesen wären, sie zu verfilmen. Das muss kein „Extrem-Abenteuer“ im Sinne der EOFT sein, aber vielleicht hast du ja auch tolle Erlebnisse gehabt, an die man sich supergerne erinnert und die auch andere inspirieren. Diese Angabe ist aber freiwillig und hat keinen Einfluss auf deine Gewinnchance.
Einsende- bzw. Mitmachschluss ist jeweils der hinter der obigen Veranstaltung genannte Termin.
Mitmachen kann jede(r) Volljährige, der/die seinen/ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat. Mitarbeiter:innen von OUTSIDEstories oder von Moving Adventures sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Alle Teilnahmebedingungen findest du hier.