Allrounder mit außergewöhnlichem Tragekomfort.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Warm
  • Atmungsaktiv
  • Robust
  • Leicht
  • Hochwertig

NACHTEILE


BEWERTUNG

Im Test: Die Lastei Active Plus W Jacket von Karpos

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen

Die Lastei Active Plus W Jacket von Karpos präsentiert sich als hochwertige, vielseitige und funktionale Isolationsjacke, die speziell für anspruchsvolle Outdoor-Aktivitäten entwickelt wurde. Sie kombiniert effektiven Wetterschutz mit hoher Bewegungsfreiheit und einem durchdachten, sportlichen Design. Es handelt sich um eine warme, innovative Jacke, die zuverlässig vor Wind und Regen schützt und sich damit ideal für wechselhafte Bedingungen in der Natur eignet.

Besonders ist die Kombination aus schützenden Materialien und elastischen Einsätzen: Während die Vorderseite und die Kapuze für maximale Wärmeleistung ausgelegt sind, sorgen elastische Steppnähte an Rücken, Seiten und Unterarmen für eine optimale Passform und ein angenehmes Tragegefühl. Die Kapuze ist zusätzlich mit einer thermischen Einlage ausgestattet, was den Komfort bei kaltem Wetter deutlich erhöht.

Auch im Detail zeigt sich die hochwertige Verarbeitung. Der vordere Reißverschluss ist mit kleinen Zähnen ausgestattet, was ein schnelleres Öffnen ermöglicht, und besitzt eine Innenverdeckung, die Wind zuverlässig abhält. Zwei minimalistische Fronttaschen mit dezenten Reißverschlüssen bieten Platz für Kleinigkeiten, ohne aufzutragen. Ärmelabschlüsse mit elastischem Rändchen sowie ein verstellbarer Kordelzug am Saum sorgen dafür, dass die Jacke eng anliegt und Wärme nicht entweichen kann. Die verwendeten Materialien – darunter K-Synthetic Down Micro – versprechen eine gute Balance aus Wärmeleistung, Atmungsaktivität und geringem Gewicht. Zudem setzt Karpos auf YKK-Reißverschlüsse, die für ihre Langlebigkeit und Zuverlässigkeit bekannt sind.

Optisch überzeugt die Jacke durch eine moderne, sportliche Linienführung und ist in zahlreichen Farbkombinationen erhältlich. Mit einem Preis von 260 € positioniert sie sich im gehobenen Segment, was angesichts der technischen Ausstattung und des Einsatzbereichs nachvollziehbar ist. Die Jacke eignet sich besonders für Outdoor-Enthusiastinnen, die bei Wanderungen, Bergtouren oder anderen Aktivitäten auf zuverlässigen Wetterschutz und hohen Tragekomfort angewiesen sind.

Insgesamt ist die Lastei Active Plus W Jacket eine robuste, funktionale und komfortable Begleiterin für alle, die sich auch bei widrigen Bedingungen gerne draußen aufhalten. Sie kombiniert Schutz, Wärme und Bewegungsfreiheit auf überzeugende Weise und richtet sich an Nutzerinnen, die Wert auf Qualität und Performance legen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen

Der Test:

Die Lastei Active Plus W Jacket hat mich in den vergangenen Wochen auf unterschiedlichsten Touren begleitet – beim Wandern, auf der Skipiste und bei mehreren Skitouren – und sie hat sich in jeder Situation als außergewöhnlich zuverlässig erwiesen.

Schon beim ersten Anziehen fällt auf, wie angenehm leicht die Jacke ist, ohne dabei an Wärmeleistung einzubüßen. Besonders auf langen Wanderungen, bei denen man schnell zwischen schattigen Waldpassagen und sonnigen Abschnitten wechselt, hat sich die Kombination aus guter Isolierung und hoher Atmungsaktivität als echter Vorteil gezeigt. Selbst bei steileren Anstiegen blieb das Körperklima angenehm ausgeglichen, und dank der elastischen Einsätze an Rücken und Seiten fühlte sich die Bewegungsfreiheit nie eingeschränkt an.

Beim Skifahren hat die Jacke dann ihre wind- und wetterfesten Eigenschaften voll ausgespielt. Die Vorderseite blockt den Fahrtwind zuverlässig ab, und die Kapuze – die sich problemlos über einen Helm ziehen lässt – bietet zusätzlichen Schutz, wenn es auf dem Sessellift mal ungemütlich wird. Besonders positiv ist mir der Reißverschluss aufgefallen: Er lässt sich auch mit Handschuhen leicht bedienen und läuft sauber, ohne zu haken. Die beiden Fronttaschen sind zwar dezent gehalten, bieten aber genug Platz für Handy, Skipass oder eine kleine Energieriegel-Reserve, ohne aufzutragen.

Auf Skitouren hat die Jacke schließlich gezeigt, wie gut sie für wechselnde Belastungsphasen geeignet ist. Beim Aufstieg sorgt das Materialmix-Konzept dafür, dass überschüssige Wärme entweichen kann, während die isolierten Bereiche den Oberkörper angenehm warm halten. Sobald es in die Abfahrt geht, merkt man sofort, wie effektiv die Jacke Wind und Kälte abfängt. Besonders beeindruckt hat mich, dass sie selbst bei leichtem Schneefall trocken blieb und sich auch nach mehreren Stunden nicht klamm anfühlte. Der verstellbare Saum und die elastischen Ärmelabschlüsse verhindern zuverlässig, dass kalte Luft eindringt – ein Detail, das man spätestens bei Minusgraden wirklich zu schätzen weiß.

Auch nach intensiver Nutzung zeigt die Jacke keinerlei Verschleißerscheinungen. Die Nähte sitzen fest, das Material wirkt robust und die Reißverschlüsse laufen wie am ersten Tag.

Optisch macht sie ebenfalls einiges her: sportlich, modern und vielseitig kombinierbar. Für mich ist sie inzwischen zu einer Art Allround-Begleiterin geworden, die ich bei fast jeder Outdoor-Aktivität dabeihabe.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: KARPOS Lastei Active Plus W Jacket - Winterjacke, Damen

Fazit:

Insgesamt hinterlässt die Lastei Active Plus W Jacket einen durchweg hervorragenden Eindruck. Sie ist warm, funktional, leicht, robust und bietet ein außergewöhnlich angenehmes Tragegefühl – egal ob beim gemütlichen Wandern, schnellen Carven auf der Piste oder anspruchsvollen Skitouren. Eine Jacke, die ihren Preis absolut rechtfertigt und die ich ohne Zögern weiterempfehlen würde.



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Schneller und effizienter Allrounder für feste Untergründe.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Rollwiderstand
  • Grip auf hartem Untergrund
  • Kurvenverhalten
  • Dichtigkeit
  • Komfort
  • Grip bei Nässe

NACHTEILE

  • Verhalten bei Schlamm und Matsch
  • Verhalten bei losen Untergrund
  • Verhalten bei Schotter
  • Kraftaufwand beim Aufziehen

BEWERTUNG

Hallo zusammen, heute bewerte ich den Pirelli Cinturato Gravel H den ich von Outside stories zum Testen gestellt bekommen habe. Ich habe die Reifen jetzt ein paar Wochen an meinem Gravel verbaut und habe sie sowohl bei meinen täglichen Pendelstrecken als auch auf ausgiebigen Gravelrunden getestet. 

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H

Der Pirelli Cinturato Gravel H ist in sechs Größen verfügbar

In der 28 Zoll Variante bekommt man die Breiten 35, 40, 45 und 50mm
In der 27,5 Zoll Variante bekommt man die beiden Breiten  
 

Erfahrungen bei der Montage

Das Aufziehen des Pirelli Cinturato Gravel H auf die Felge gestaltet sich im ersten Moment etwas schwierig aber mit etwas mehr Kraft klappt es dann problemlos. 

Pro: sehr sicherer Sitz geringe Gefahr, dass der Reifen abspringt
Contra: Kann beim ersten Aufziehen etwas Kraft kosten

Mit guten Reifenhebern geht es aber problemlos.
 

Tubeless - Setup

Hier spielt der Reifen seine kompletten Stärken aus:
direkt sehr gute Abdichtung schon beim ersten Aufpumpen
"Ploppt" sauber in die Felgenhörner
Tubeless Montage funktionierte auch mit einer normalen Standpumpe, somit ist ein Kompressor nicht zwingend nötwendig

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H

Schlauch - Setup

Auch mit einem Schlauch soll sich der Reifen gut montieren lassen aber dazu kann ich keine weiteren Angaben machen. Dadurch das mein Tubeless Setup direkt funktioniert hat, hatte ich keinen weiteren Bedarf mit einem Schlauch zu testen. 

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Montage-Tipps

Reifen vorher gut erwärmen
Felgen + Reifenwulst leicht mit Seifenwasser benetzen
Gegenüber vom Ventil anfangen zu arbeiten
Wulst immer wieder in die Felgenmitte drücken

Das Montage Verhalten ist insgesamt straff, aber problemlos machbar!

Dafür bietet dir der Pirelli Reifen einen sicheren Sitz, gute Tubeless Dichtigkeit und wenig Ärger beim Aufpumpen.

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Testeindruck

Der Pirelli Cinturato Gravel G ist klar auf harte und kampakte Untergründe ausgelegt - also genau das richtige für alle, die viel auf Schotterwegen, festen Waldstraßen oder Asphalt unterwegs sind oder sein möchten. Schon beim ersten Aufziehen fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Da merkt man das dieser Reifen von einem renommierter Reifenhersteller kommt.

Das Profil ist flach und eng gestaffelt, wodurch der Reifen eine große Aufstandsfläche bietet und sehr ruhig läuft.

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H
OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Fahreigenschaften

+ Rollwiderstand und Geschwindigkeit
Der Gravel H rollt extrem leicht - fast schon auf Rennrad - Niveau. Besonders auf Asphalt und festem Schotter merkt man sofort, wie effizient der Reifen ist. Perfekt für lange Touren oder schnelle Gravelrides. 

+ Grip auf harten Untergrund
Trotz des flachen Profils bietet der Reifen überraschend viel Grip, auch bei Nässe konnte mich der Reifen überzeugen und gab mir immer ausreichend Sicherheit und nie ein schlechtes Gefühl. Die SmartEVO GR-Mischung sorgt für Effizienz und Kontrolle auf jedem kompakten Untergrund. Für Fahrer, die höchste Leistung suchen, verint diese Made-in-Italy-Mischung Geschwindigkeit, Grip und Vielseitigkeit.

+ Kurvenverhalten
Sehr präzise und kontrolliert. Der Reifen kippt nicht plötzlich weg, sondern vermittelt ein sicheres Gefühl - ideal für Einsteiger und schnelle Fahrer gleichermaßen.

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H


Komfort und Pannenschutz

+ Komfort
Mit der relativ breiten Variante (45 mm) bietet der Reifen ausreichend Dämpfung, bleibt aber dennoch eher auf der sportlichen Seite als auf einer komplett komfortorientierten.

+ Pannenschutz
Die mehrlagige Karkasse mit 120 TPI sorgt für Leichtlauf und Sensibilität auf unebenem Gelände. Verstätkte Seitenwände bieten Stabilität auch bei niedrigem Luftdruck und vermitteln ein präzises, sicheres Fahrgefühl mit mehr Kontrolle auf anspruchsvollen Gravel Strecken. Die Tubeless-Ready-Konstruktion sowie eine zusätzliche Schutzlage garantierten Zuverlässigkeit und Pannensicherheit - das perfekte Gleichgewicht zwischen Performance und Robustheit. 

 

Für wen ist der Reifen geeignet? 

Wenn du viel Straße und festeren Schotter fährst ist der Gravel H ideal für dich. Sollte es mehr ins Gelände gehen oder viel auf matschigen Untergründen vor ran gehen ist eher der Gravel M was für dich. Bikepacking auf eher festen Wegen und auch für schnelle Gravelrides ist der Reifen eben so bestens ausgelegt.

Weniger geeignet ist der Gravel H, wenn es schlammig oder ziemlich sandig ist. Trails mit viel losem Untergrund sind nicht sein Hauptrevier. 

OUTSIDEstories Test: PIRELLI Cinturato Gravel H

Fazit

Der Pirelli Cinturato Gravel H ist ein Top Gravelreifen für Geschwindigkeit und Effizient. Wer hauptsächlich auf festeren Wegen unterwegs ist, bekommt hier einen sehr schnellen und zuverlässigen Reifen. Bei all meinen Touren und Pendeleinsätzen hatte ich keinerlei Probleme mit dem Reifen. Auf die ganze Testdauer hatte ich bei Druckkontrollen kaum Druckverlust und musste somit nie wirklich nach pumpen. Ich kann den Gravel H Reifen nur wärmstens empfehlen. Vor allem als Pendelreifen hat er mich sehr überzeugt. 

Kurz gesagt: ein sehr schneller, effizienter und starker Allrounder für eher feste Untergründe

Hier noch ein Kurzvideo.

 

 



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Gute Ergänzung zum Training.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Individuell einstellbare Intensität
  • Gezielte Aktivierung
  • Einfache und schnelle Bedienung
  • Sofort einsatzbereit
  • Sinnvolle Ergänzung zum Training

NACHTEILE

  • Zu langes Gurtband
  • Trainingseffekt schwer messbar

BEWERTUNG

Ausführlicher Praxistest: Antelope Corefit EMS-Gürtel

Testkontext & Zielsetzung

EMS-Training bewegt sich irgendwo zwischen sinnvollem Zusatztool und überverkauftem Fitnessversprechen. Genau mit dieser Mischung aus Neugier und Skepsis bin ich an den Test herangegangen. Der Gürtel kam über mehrere Trainingseinheiten hinweg im Kraftraum zum Einsatz – nicht isoliert, sondern bewusst eingebettet in ein klassisches Core-Workout.

Der Fokus lag dabei klar auf der zentralen und seitlichen Bauchmuskulatur sowie ergänzend auf dem unteren Rücken. Konkret habe ich den Gürtel bei Planks, Side Planks, Crunch-Varianten, Hanging Leg Raises und Rückenstreckern getragen. Teilweise lief er auch in Satzpausen weiter, um zu sehen, ob sich daraus ein zusätzlicher Effekt ergibt.

 


Bedienung & Alltagstauglichkeit

Was sofort auffällt, ist die unkomplizierte Handhabung. Der Gürtel ist im Prinzip sofort einsatzbereit: anlegen, Bedienelement einschalten, Intensität wählen – fertig. Gerade im Studio, wo man keine Lust auf technische Spielereien hat, ist das ein echter Pluspunkt.

Das abnehmbare Bedienelement ist übersichtlich gestaltet und lässt sich auch während des Trainings gut bedienen. Ich konnte die Intensität problemlos zwischen Sätzen oder sogar während einer Übung anpassen. Diese direkte Steuerbarkeit macht in der Praxis einen großen Unterschied, weil man den Reiz situativ variieren kann.

Die neun Trainingsprogramme mit Laufzeiten zwischen 20 und 30 Minuten wirken auf dem Papier sinnvoll, spielen in der Praxis aber eine etwas andere Rolle. Ich habe sie selten strikt genutzt, sondern eher als Grundlage verstanden. Entscheidend war für mich weniger das Programm als vielmehr die Möglichkeit, die Intensität individuell anzupassen – und genau das funktioniert sehr gut.

Der flexible Bauchumfang ist ebenfalls praxisgerecht gelöst. Der Gürtel lässt sich schnell anpassen und sitzt ohne großes Nachjustieren stabil.


Passform & Tragekomfort

In Sachen Ergonomie macht der Gürtel vieles richtig. Die Form ist anschmiegsam, die Elektroden liegen sauber an, und auch bei Bewegung verrutscht nichts. Gerade bei Übungen wie Planks oder bei Rotationen bleibt der Kontakt konstant, was für die Funktion entscheidend ist.

Während des Trainings hatte ich nie das Gefühl, dass der Gürtel die Bewegungsfreiheit einschränkt. Im Gegenteil: Bei statischen Übungen integriert er sich fast unauffällig in die Bewegung.

Allerdings gibt es einen Punkt, der dieses insgesamt positive Bild deutlich trübt: das überlange Gurtband. Im statischen Einsatz fällt das kaum auf, im dynamischen Trainingsalltag dagegen sehr. Beim Wechsel zwischen Übungen, beim Aufstehen oder beim Umsetzen von einer Station zur nächsten hängt das Band im Weg und muss ständig neu sortiert werden. Das wirkt unnötig unpraktisch und hätte deutlich besser gelöst werden können.


Trainingseindruck: Bauchmuskulatur (zentral & seitlich)

Hier zeigt sich der eigentliche Kern des Produkts. Die elektrische Muskelstimulation ist nicht subtil – sie ist klar spürbar und verändert das Trainingserlebnis.

Bei der geraden Bauchmuskulatur verstärken die Impulse vor allem das Gefühl in der Endkontraktion. Crunches fühlen sich „dichter“ an, als würde der Muskel intensiver arbeiten. Es ist kein komplett neuer Reiz, sondern eher eine Verstärkung dessen, was ohnehin passiert.

Noch interessanter ist die Wirkung auf die seitliche Bauchmuskulatur. Gerade bei Side Planks hatte ich den Eindruck, dass die Aktivierung deutlich bewusster wird. Die Impulse setzen genau dort an, wo man Spannung halten muss, und machen es schwer, „nachlässig“ zu werden. Man wird gezwungen, sauber zu arbeiten, weil jede kleine Instabilität sofort spürbar wird.

Diese gezielte Ansprache der Obliques ist für mich einer der größten praktischen Vorteile des Gürtels.


Intensität & Trainingssteuerung

Die Möglichkeit, die Intensität individuell anzupassen, ist aus meiner Sicht die zentrale Stärke des Geräts.

Die Bandbreite ist groß:

  • Niedrige Intensität: leichtes Kribbeln, kaum störend
  • Mittlere Intensität: klare Muskelkontraktion, gut kontrollierbar
  • Hohe Intensität: sehr intensiv, teilweise unangenehm 

Ich habe die Intensität oft situativ angepasst:

  • Höher bei statischen Übungen wie Planks
  • Etwas reduziert bei dynamischen Bewegungen 

Dadurch lässt sich der Gürtel flexibel in unterschiedliche Trainingssituationen integrieren. Genau diese Anpassbarkeit macht ihn im Alltag wirklich nutzbar und hebt ihn von einfacheren EMS-Geräten ab.


Erweiterbarkeit & Zusatzfunktionen

Ein interessanter Aspekt ist die Möglichkeit, das System mit zusätzlichen Elektroden zu erweitern. Damit lassen sich weitere Muskelgruppen gezielt ansteuern, etwa im unteren Rückenbereich.

Auch wenn ich das nur punktuell getestet habe, zeigt sich hier ein gewisses Potenzial über den reinen Bauchgürtel hinaus. Für Nutzer, die gezielt an bestimmten Schwachstellen arbeiten wollen, kann das ein sinnvoller Zusatz sein.


Subjektiver Trainingseffekt

Der vielleicht wichtigste Punkt – und gleichzeitig der schwierigste.

Subjektiv fühlt sich das Training mit dem Gürtel:

  • intensiver  
  • fokussierter  
  • „aktiver“ im Core-Bereich 

Man nimmt die Muskulatur bewusster wahr, und die Spannung ist präsenter. Gerade bei längeren Halteübungen entsteht ein zusätzlicher Reiz, der das Training fordernder macht.

Was sich allerdings nicht eindeutig sagen lässt, ist der tatsächliche Mehrwert im Sinne von messbarem Fortschritt. Der Gürtel verstärkt das Gefühl von Training – ob er auch den Trainingseffekt signifikant steigert, bleibt schwer zu beurteilen.


Wissenschaftliche Einordnung

EMS basiert auf der Idee, Muskeln durch elektrische Impulse zusätzlich zur Kontraktion zu bringen. Das kann theoretisch:

  • mehr Muskelfasern aktivieren
  • die Muskelansteuerung verbessern
  • zusätzliche Trainingsreize setzen 

In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild. Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass EMS vor allem dann sinnvoll ist, wenn es ergänzend zu aktivem Training eingesetzt wird. Der Effekt ist also eher additiv als revolutionär.

Die oft beworbene Vorstellung, mit EMS allein sichtbare Fortschritte zu erzielen, hält einer genaueren Betrachtung meist nicht stand. Der Gürtel kann unterstützen – aber er ersetzt keine saubere Trainingsarbeit.


Stärken & Schwächen im Gesamtbild

Der größte Mehrwert des Gürtels liegt klar in der Kombination aus einfacher Handhabung und spürbarer Zusatzaktivierung der Muskulatur. Er integriert sich gut in bestehende Trainingsroutinen und bietet vor allem im Core-Bereich interessante Impulse.

Dem gegenüber stehen Schwächen, die vor allem im Detail liegen – allen voran das störende Gurtband. Auch die fehlende klare Messbarkeit des Trainingseffekts relativiert die Erwartungen etwas.


Gesamtfazit

Der Antelope Corefit EMS-Gürtel ist ein durchdachtes Trainingsgerät mit klar erkennbaren Stärken in der Praxis. Besonders im Core-Training kann er die Muskelaktivierung intensivieren und das Körpergefühl verbessern.

Gleichzeitig bleibt er das, was er letztlich ist: ein Zusatztool. Wer ihn als Ergänzung zu einem ohnehin strukturierten Training nutzt, kann davon profitieren. Wer sich davon grundlegende Veränderungen ohne entsprechende Trainingsarbeit erhofft, wird enttäuscht sein.

Meine persönliche Bilanz fällt daher realistisch positiv aus:
Ein sinnvolles Gadget mit echtem Nutzen im Detail – aber ohne die großen Versprechen, die oft damit verbunden werden.



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Tages-MTB-Rucksack mit ergonomischem Rückensystem für Frauen.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Verstellbare Rückenlänge: stufenlos statt Raster --> sehr präzise und einfach einstellbar
  • Sehr gute Belüftung
  • 2 Netz-Außentaschen für Trinkflaschen o.ä.
  • Robustes, wasserabweisendes Material (schnell und einfach zu reinigen)
  • Gute Fächeraufteilung für Werkzeug, Helmbefestigung, Hüfttasche,... und mehrere Reflektoren
  • Ergonomisch geformte Schulterpolster

NACHTEILE

  • Kein Rückenprotektor (hier eher nach Downhill-Modellen suchen)

BEWERTUNG

Material und Rucksackaufbau/Eigenschaften:

Beim Trailvent Damenrucksack kommt ein durchdachter Materialmix zum Einsatz, der auf Haltbarkeit und geringes Gewicht ausgelegt ist. Das Hauptgewebe besteht überwiegend aus recycelten Kunstfasern/Polyamid, die zusätzlich wasserabweisend behandelt sind.

Hervorheben möchte ich bei diesem Modell das Tragesystem:
Ein gespanntes Netzrückenteil sorgt dafür, dass der Rucksack nicht direkt auf dem Rücken aufliegt. Dadurch entsteht ein Luftspalt, der die Belüftung deutlich verbessert. Unterstützt wird das Ganze durch einen leichten Rahmen, der die Form stabil hält.

Die Schulterträger sind ergonomisch angepasst und speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmt. Insgesamt wirkt die Konstruktion solide und auf langfristige Nutzung ausgelegt.

Die einstellbare Rückenlänge habe ich weiter unten noch ausführlicher beschrieben!

 

Besonderheiten/Vergleich mit anderen MTB-Rucksäcken, die mir aufgefallen sind:

  • Belüftung statt Kompression:
    Während viele Modelle auf einen möglichst engen Sitz setzen, priorisiert VAUDE hier die Luftzirkulation. Das macht sich besonders bei anstrengenden Anstiegen bemerkbar, da sich deutlich weniger Hitze am Rücken staut.
  • Konsequente Nachhaltigkeit
    Viele Hersteller bieten inzwischen „grüne“ Produktlinien an – bei VAUDE ist dieser Gedanke jedoch umfassender umgesetzt. Materialien, Verarbeitung und Unternehmensstruktur sind auf Umweltverträglichkeit ausgelegt, was in dieser Konsequenz nicht selbstverständlich ist.
  • Damen-spezifische Passform
    Der Rucksack ist nicht einfach ein verkleinertes Unisex-Modell, sondern gezielt angepasst. Das betrifft Rückenlänge, Gurtführung und Sitz insgesamt, was sich vor allem auf längeren Touren positiv bemerkbar macht. Darüber bin ich unglaublich froh, denn mit meinen 160 cm Größe, hatte ich früher immer Themen, dass mir die Rückenlänge nicht passte und ich immer im Nacken den Rucksack liegen hatte – gerade beim Biken, wo ich den Kopf nach links/rechts dynamisch drehen soll, sehr unangenehm gewesen.
  • Praxisorientierte Ausstattung
    Alle wichtigen Funktionen für Mountainbikerinnen sind vorhanden, aber nichts überflüssiges:
    • Befestigungsmöglichkeiten für Helm,
    • Schlauchauslass für Trinksysteme
    • 2 seitliche Netztaschen für Trinkflaschen (oder Riegel etc.)
    • Regenhülle im Bodenfach verstaut
    • Schlüsselhalter im Innenfach
    • Blinklichthalter
    • mehrere Reflektoren außen
    • sinnvoll aufgeteilte Fächer (1 Hauptfach, in kleinerem Fach mit Reißverschluss ist Platz für Werkzeug, Ersatzschlauch und kleiner Pumpe, zusätzlich gibt es auch noch ein kleines Hüftgurtfach)

Praxistest / Erfahrungen:

Tragekomfort
Der größte Vorteil zeigt sich direkt beim Fahren: Durch das luftige Rückensystem bleibt der Rücken vergleichsweise trocken, selbst bei schweißtreibenden Anstiegen. Gleichzeitig sitzt der Rucksack stabil genug für die MTB-Touren. Dies bezieht sich auf getestete Ausfahrten im Durchschnitt von 25-60 Kilometer und 300–1000 Höhenmetern. Also eher Halbtages- bis maximal Tagestouren.

Stauraum und Organisation
Mit 10 Litern Volumen hat nicht viel Schnickschnack Platz, sondern es muss schon gut überlegt sein, was wirklich benötigt wird, und das findet dann auch wirklich seinen Platz! Viel Wechselkleidung bringt man nicht unter, deshalb greife ich gerne zu dem Rucksack, wenn es kürzere und knackige Ausfahrten werden oder wenn das Wetter nicht allzu unstabil ist und ich z. B. nur eine Regenjacke oder Ersatzshirt mit dabei haben möchte. 

Also für Halbtagestouren bis Tagestouren durchaus empfehlenswert, aber bitte bedenken, dass dann eher minimalistisch gepackt werden muss. Werkzeug, Verpflegung und eine zusätzliche Kleidungsschicht lassen sich wie gesagt problemlos unterbringen. Die Fächer sind sinnvoll angeordnet und erleichtern den Zugriff unterwegs.

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack
 
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack
 
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack

 

Fahrverhalten
Auf flowigen Trails und normalen Touren überzeugt der Rucksack mit einem angenehmen Sitz. In sehr technischem oder ruppigem Gelände merkt man jedoch, dass das luftige Tragesystem nicht ganz so körpernah ist wie bei stärker komprimierenden Modellen. Dies ist allerdings eher die Ausnahme für meine Verwendungszwecke – ich bin auf klassischen MTB-Wegen/Trails unterwegs. Sollte nur ein Hinweis sein, wenn jemand überwiegend Downhill fährt.

 

Verstellbare Rückenlänge:

Mein Lieblings „Accessoire“ bei diesem Rucksack (gerade als Frau mit kürzerem Rücken – ich bin 160 cm). Mir ist wichtig, dass das Verstellen/Anpassen einfach, schnell und unkompliziert funktioniert, denn ich habe auch Wanderrucksäcke, bei denen eine Verstellung (scheinbar?) möglich ist. Aber wenn ich da ein Projekt draus machen muss, dann bin ich doch zu faul, mich damit zu beschäftigen, und lasse es dann mit einer halbrichtigen Einstellung (sorry, das ist bei mir so).

UMSO BESSER IST DIESES SYSTEM! Es ist stufenlos anpassbar und individuell an die Rückenlänge von 38 bis 54 cm einstellbar. Es wird dabei die komplette Position vom Schulterträger verändert. Ganz oben im Rückenbereich ist eine Schlaufe der Schultergurte. Diese kann geöffnet werden und dann lässt sich der Schultergurt schon bewegen. 

Für eine kürzere Rückenlänge muss etwas nach oben geschoben werden oder für eine längere Rückenlänge etwas nach unten geschoben werden. Dann das System wieder fixieren und fertig! Dadurch ist ein optimaler Sitz für ein gutes Fahrverhalten möglich und die Last ist richtig verteilt.

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack
 
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack

Verarbeitung / Material
Die Qualität der Materialien und Nähte hinterlässt einen robusten Eindruck. Der Rucksack ist klar auf Langlebigkeit ausgelegt und nicht als Produkt, wo ein schneller Verschleiß den Wegwerfkonsum erhöht. Das Material an sich lässt sich auch sehr einfach reinigen! Gerade jetzt im Frühling, sind die Wegabschnitte meist noch matschig/gatschig und dadurch wird von unten auch der Rucksack angespritzt. 

Ich habe ihn danach einfach mit einem feuchten Reinigungstuch abgewischt und er war wieder sauber. SEHR ANGENEHM UND GROSSER PLUSPUNKT in meinen Augen. Nicht viel Aufwand und er kann am nächsten Tag gleich wieder benutzt werden, ohne dass er eine wirkliche Trocknungsphase benötigt! :-)

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack
 
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent Damen Liter - MTB-Rucksack

 

Wofür ist das Modell eher nicht geeignet?

  • Für sehr aggressive Fahrstile (z. B. Enduro oder Downhill) fehlt ein besonders fester Sitz
  • Kein integrierter Rückenprotektor

 

Infos zur Marke:

VAUDE ist ein deutscher Outdoor-Ausrüster, der sich über Jahre hinweg vor allem durch seine konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit einen Namen gemacht hat. Anders als viele klassische Sportmarken ist Umweltverträglichkeit hier kein Marketing-Zusatz, sondern Teil der Unternehmensstrategie.

Das zeigt sich unter anderem in der Verwendung recycelter Materialien, fairen Produktionsbedingungen sowie langlebigen Produktkonzepten. Gleichzeitig bleibt die Marke stark praxisorientiert – insbesondere im Bike-Segment, wo Funktionalität eine zentrale Rolle spielt.

 

Fazit:

Der VAUDE Trailvent Damen MTB-Rucksack richtet sich vor allem an Fahrerinnen, die Wert auf Komfort, durchdachte Details und nachhaltige Materialien legen.

Seine größte Stärke liegt in der Belüftung, die ihn besonders für Halb- oder Tagestouren (ich freue mich im Sommer wieder auf die After-Work-Ausfahrten damit) als idealen Begleiter macht. Wer maximale Stabilität für anspruchsvolle Trails sucht, wird bei spezielleren (Downhill‑)Modellen eher fündig.

Auch mehrere schöne Farben stehen zur Auswahl und mit einem Standardpreis von ca. 100€ finde ich das Preis-Leistungsangebot sehr fair!



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Hochwertige photochrome Gläser – bin begeistert (Bergbrille).
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr breites Sichtfeld
  • Für schmales Gesicht geeignet
  • Photochrome Brillengläser (Kategorie 2-4) mit Antibeschlag Beschichtung!!!
  • Brillenglas einfach zu tauschen (Magnet)
  • Zubehör für Bergsport: Nasenschutz und seitliche Blenden (auch einfach mit Klipp zu befestigen)
  • Wechselgläser können zugekauft werden

NACHTEILE

  • Schnitt/Form passt für Alltag eher weniger bzw. steht diese nicht jeder*m :-)

BEWERTUNG

Hi, ich bin generell überwiegend in den Bergen unterwegs (von leichten Wanderungen bis zu anspruchsvollen Kletter-Bergtouren oder Hochtouren), genauso gerne aber auch am Rennrad.

Deshalb freute ich mich besonders auf den Test der neuen Julbo Edge Cover-Bergsonnenbrille. Mein Ziel ist immer, ein Produkt für mehrere Sportarten einsetzen zu können, und das ist bei dieser Brille wieder einmal gelungen – auch wenn sie vom Hersteller nur für den Bergsport beworben wird.

Weitere wichtige Infos: Ich bin EXTREM lichtempfindlich! Ich benötige eine Sonnenbrille, wenn es bewölkt ist und wenn Leute nicht mal an eine Sonnenbrille zu denken wagen. Deshalb habe ich für meine Bergtouren/Hochtouren eine Sonnenbrille mit Faktor 4 (sehr abdunkelnd) damit meine Augen geschützt sind. Was allerdings immer der Nachteil ist: Es ist mir oft zu dunkel, dann muss ich erst recht wieder die Brille nach oben geben, damit ich alles gut erkennen kann … und deshalb bin ich schon soooooooo gespannt auf diese photochromen Brillengläser von Julbo, wo automatisch abgedunkelt/angepasst wird (zwischen Kategorie 2 und -4). Details dazu weiter unten).

 

Verpackung, Lieferumfang

  • Brillencase (wo auch ein Steckfach für ein Wechselglas Platz hat)
  • Stoffsackerl um Brille unterwegs auch ohne Case zu schützen
  • Brillenglas
  • Nasenpad
  • Seitliche Augenpads
  • Gummiband, damit Brille nicht herunterrutschen kann.
  • Anleitung mit Fotos für Gläserwechsel usw. (Auf Homepage sind auch gute Videos dazu!)

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille

Infos zur Brille/Rahmen

  1. Also der Rahmen ist sehr filigran/schlicht, aber wirkt durchaus sehr robust!
  2. Das Bügelende ist elastisch, somit drückt es am Hinterkopf und oberhalb der Ohren nicht, verrutscht nicht und haftet auch nicht an den Haaren.
  3. Das Nasenstück ist innen verstellbar, man kann es nach innen oder außen formen, sodass es den idealen Sitz für jede Nase gibt ;-) (= 3D Fit Nose)
  4. extrem leicht
  5. Handhabung zum Gläsertausch/Zubehör ein- bzw. ausklipsen sehr einfach gemacht
    1. Gläsertausch: Die exklusive MagneFix-Magnettechnologie, die sich auf der Nase befindet, ermöglicht es, das Glas einfach durch andere Julbo REACTIV- und SPECTRON-Gläser zu ersetzen. Wie geht das? Unten beim Rahmenende das Glas anheben und mit leichtem Druck nach oben schieben. Somit löst sich das Glas vom Magnet und schiebt sich oben raus!
    2. Die Seitenteile und der Nasensteg sind auch abnehmbar und bieten volle Flexibilität. Wenn es höher hinausgeht (Hochtouren/Gletscher), kann der Nasensteg für zusätzlichen Schutz hinzugefügt werden. Die Seitenteile können je nach Wunsch rungergenommen werden oder wenn die Sonneneinstrahlung stört, sehr einfach und schnell seitlich aufgeklippt werden. 

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille
 
Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille
 
Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille
 Der 

 

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille

Infos zu den Julbo Reactiv-Gläsern

es gibt von der Reactiv-Serie viele verschiedene Gläser für unterschiedlichste Sportarten/Anwendungen. Es handelt sich um die fortschrittlichste Julbo-Glastechnologie, präzise auf jede Anforderung abgestimmt dank verschiedener Beschichtungen. 

Die selbsttönenden REACTIV-Gläser passen sich also automatisch an die Lichtverhältnisse an. (= photochrom)
Je nach Helligkeit verändern sie ihre Tönung und sorgen so jederzeit für eine klare, präzise und angenehme Sicht.

  • Bei Sonnenschein, wird das Glas dunkler, um Blendung zu reduzieren.
  • Bei Schatten oder Bewölkung hellt es sich wieder auf.

Und unabhängig von der Tönung bleibt der UV-Schutz vollständig: Die Augen sind bei ausgedehnten Bergtouren vom Morgen bis zum Abend geschützt, selbst wenn das Glas fast transparent ist.

Auf der Homepage ist ebenso ein Hinweis für LEBENSLANGE GARANTIE auf die Gläser.

Es gibt eine sehr große Brillenglasauswahl für die ideale Kategorie und entsprechende Sportart. Somit werde ich evtl. noch ein Glas dazukaufen, das für Langlauf/Rennrad ideal ist (Reactive 0-3 High Kontrast), aber wie ihr unten lesen könnt, habe ich es auch mit den aktuellen Gläsern (Reactive 2-4) extrem gut gefunden. Hier ist man wirklich mit einer Brille für alle Sportarten gut ausgestattet.

 

Was bedeuten die Kategorien? 

Kategorie 0–4 = extrem flexibel (von fast klar bis sehr dunkel)

Kategorie 1–3 oder 2–4 = etwas stärker auf Sonne ausgelegt

Kategorie 4 = maximaler Blendschutz (Hochgebirge/Gletscher)

Kategorie 0–1 = auch bei schlechtem Licht nutzbar

--> Je größer die Spanne, desto vielseitiger ist die Brille einsetzbar.

Hier noch ein Screenshot von der Julbo-Homepage, da das Glas von meinem Modell hier sehr gut mit den Eigenschaften beschrieben ist:

Screenshot von der Julbo Homepage

 

Brille im Einsatz beim Bergsport

Die Brille schützt rundum vor Sonne, Kälte und Wind – das sind alles Bedingungen, die uns am Berg erwarten, deshalb der ideale Begleiter für Bergsportler*innen! :-)

Die Fassung selbst ist sehr leicht und bietet ein besonders breites Sichtfeld. Das ist eigentlich (neben dem Schutz der Augen und gutem Glas) das Allerwichtigste für mich. 

Oben habe ich schon die versch. Gläser und Kategorien beschrieben, aber wie wird das Glas getauscht? Ich habe mir kurz auf der Homepage ein Video dazu angesehen (Anleitung ist im Lieferumfang aber genauso dabei) und kann euch sagen: Durch die MagneFix-Technologie geht der Glaswechsel super einfach und schnell!

 

Die Brillenform an sich ist (wie immer) Geschmackssache. Ich musste mich etwas daran gewöhnen bzw. finde, dass sie mit einem Helm am besten wirkt/aussieht. Sie schmiegt sich von der Form richtig gut an und schließt gut ab!

Die flexiblen Bügelenden finde ich übrigens besonders bei langen Bergtagen sehr angenehm, weil dadurch der Sitz immer gut ist und auch keine Druckstellen zu spüren sind. 

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille
  

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille
 

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille

Brille im Einsatz beim Rennradfahren 
(Info: Vom Hersteller ist die Brille für Berg-/Gletschertouren empfohlen)

--> Dennoch habe ich und auch mein Partner die Brille beim Rennradfahren getestet, weil das große Sichtfeld, die seitliche Abdeckung bzgl. Fahrtwind und vor allem die selbsttönenden Gläser für uns auch spannend zum Rennradfahren sind. Gerade bei Übergängen zwischen Waldabschnitten (schattig) und sonnigen Straßen.

Da die Gläser 2–4 abdecken und 4 ja schon sehr dunkel ist, möchte ich „auf eigene Gefahr“ hinweisen! (eigentlich nicht für Straßenverkehr geeignet, da zu dunkel)-

Für uns jedoch hat es überraschenderweise sehr gut geklappt. Der Kontrast bei den verschiedenen Licht/Schattenbedingungen war extrem gut. Da konnte unsere bisherige Rennradbrille nicht mithalten. 

Die Form bzw. der Schnitt passt sich beim Rennradhelm ideal an. Sie sitzt fast wie angegossen am Gesicht, obwohl wir eher ein schmales Gesicht haben und da solche Brillen meist etwas zu groß sind oder sehr weit außen drüberstehen. Deshalb waren wir so verleitet, die Brille auch immer beim Rennradfahren mitzutesten, auch wenn sie als Bergsportbrille ausgewiesen ist. :-)

Sollte mir das Glas doch zu dunkel werden, gäbe es ja auch noch die Möglichkeit, bei Julbo für ca. 70 € ein Wechselglas für eine andere Kategorie dazuzukaufen. Mal sehen... der Geburtstag naht ;-)

Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille
 
Der OUTSIDEstories-Test: JULBO Edge Cover - Berg-Sonnenbrille

FAZIT:

Auch wenn die Form nicht für den Alltag meinen Geschmack trifft. Für den Bergsport und auch Rennrad/Langlauf ist sie wirklich ideal! Die Gläser sind auch von höchstem Niveau, solche hatte ich bisher noch nie erlebt, und der sehr hohe Kontrast bietet einfach so hohen Komfort. Auch auf die verschiedenen Lichtverhältnisse wird so gut reagiert und der einfache Gläsertausch hat mich auch überzeugt. Sei es für eine einfache Reinigung oder weil wirklich ein anderes Glas eingesetzt werden soll. Ich freue mich auf viele weitere Touren im Sommer damit! 

 



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Outdoorjacke für Alltag, Spaziergänge u leichte Wanderungen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Alltagstauglich
  • Stretchig, sollte man mal etwas mehr Schichten darunter anziehen
  • Kapuze abnehmbar
  • Wassersäule 10.000 mm (ausreichend für Alltag und Tageswanderungen mit leichtem Regen)
  • Recyceltes Polyester und ist PFC-frei imprägniert

NACHTEILE

  • Kapuze nicht sehr eng anpassbar - bei stürmischeren Wind, ist mir diese immer runtergerutscht

BEWERTUNG

Erster Eindruck

Die MAIER SPORTS Metor rec W Outdoorjacke wurde von mir sowohl im Alltag als auch bei leichten Wanderungen getestet und hinterlässt einen gemischten, aber überwiegend positiven Eindruck.

Im täglichen Gebrauch – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei Spaziergängen – punktet die Jacke zunächst mit ihrem angenehmen Tragekomfort. Sie sitzt bequem, ohne einzuengen, und lässt genug Bewegungsfreiheit, auch wenn man mal einen Rucksack trägt. Bei leichtem Regen hält sie zuverlässig trocken, und auch Wind wird gut abgehalten. Für typische Übergangstage ist sie daher durchaus geeignet.

Die Verarbeitung wirkt insgesamt ordentlich. Reißverschlüsse und Nähte machen einen sehr guten Eindruck. Positiv hervorzuheben ist das schlichte Design, das alltagstauglich ist und nicht zu sportlich wirkt. Der Reißverschluss kann auch noch mit einer Knopfleiste geschlossen werden und ist dadurch noch geschützter vor dem Regen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen

 

Wassersäule
Die mTEX 10.000 Membran sorgt für Wind- und Wasserdichtigkeit bei ordentlicher
Atmungsaktivität. Was heißt das jetzt genau? Es gibt verschiedene Angaben bzgl. Wasseräule - je höher die Zahl, desto wasserdichter ist die Jacke über einen längeren Zeitraum (vor allem bei Dauerregen)

Die Wassersäule von 10 000 Millimetern ist also ein Maß dafür, wie wasserdicht ein Material ist. Sie gibt an, wie viel Wasserdruck der Stoff aushält, bevor Wasser durchdringt.

Man stellt sich das wie einen Zylinder vor, der auf dem Stoff steht und mit Wasser gefüllt wird:

  • 10.000 mm = 10 Meter Wassersäule
  • Der Stoff hält also den Druck von 10 Metern Wasserhöhe aus, bevor er undicht wird

In der Praxis habe ich das bisher so wahrgenommen bzw. gelernt:


  • Leichter Regen: absolut kein Problem
  • Normaler Regen: bleibt dicht
  • Starker Regen: meist noch zuverlässig
  • Dauerregen / hoher Druck (z. B. Rucksackriemen): wird nach kurzer Zeit kritisch 

     

  • 1.000–5.000 mm: wasserabweisend, eher für trockene Bedingungen
  • 5.000–10.000 mm: guter Basisschutz gegen Regen
  • 10.000–20.000 mm: solide wasserdicht (typisch für gute Outdoorjacken)
  • 20.000 mm +: sehr hoher Schutz, auch für extreme Bedingungen, Bergtouren/mehrtägige Trekkingtouren, wo man lange dem Regen ausgesetzt ist.

Die Wassersäule allein sagt nicht alles. Entscheidend sind auch:

  • Nähte (versiegelt oder nicht)
  • Reißverschlüsse (wasserdicht?)
  • Atmungsaktivität (sonst schwitzt man innen)


10.000 Millimeter, wie bei diesem Modell, sind also ein guter, alltagstauglicher Wert, der für Spaziergänge, Pendeln und leichte Wanderungen im Regen völlig ausreicht – aber nicht unbedingt für stundenlangen Starkregen oder anspruchsvolle Touren gedacht und geeignet ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen
 

Jackendetails:

  • Innen: Das Silverplus-Netzfutter fühlt sich angenehm an und verhindert schnelle Geruchsbildung. Das Klima in der Jacke bleibt über weite Strecken angenehm, nur bei langen Anstiegen wird es etwas wärmer.
  • Abnehmbare Kapuze,
  • weitenregulierbare Armabschlüsse,
  • ein verstellbarer Saum
  • zwei Außen- und zwei Innentaschen.
     
  • Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen
     
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    Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen

 

Wander-Praxistest 

Überwiegend hatte ich die Jacke bei Regen- und Wandertouren eingepackt oder auch, wenn es sehr windig war und ich zu Fuß in die Stadt wollte bzw. das Wetter instabil war.
Was ich definitiv bestätigen kann: Bei leichtem bis mäßigem Regen perlt das Wasser schön zuverlässig ab. So wie es sein soll (siehe oberen Abschnitt zur Wassersäule)


Die Winddichtigkeit überzeugt spürbar. Unser Hausberg ist dafür bekannt, dass es ganz oben beim Aussichtsturm eigentlich immer windig ist. Deshalb war ich die letzten Wochen immer wieder mit dieser Jacke oben und konnte den Windschutz gut gebrauchen. Auch der verstellbare Saum hält unnötige Zugluft zuverlässig fern. Lediglich bei der Kapuze war ich nicht ganz happy: Wenn es sehr windig war, hat es mir diese immer runtergeblasen. 

Hier habe ich es nicht geschafft, die richtige Einstellung zu finden, sodass sie sich gut am Kopf anpasst und kein Wind reinkommt. Mittels Kordel ist es durchaus möglich, diese fester/enger zu machen, jedoch hatte ich dann bei den Ohren eine Lücke, wo der Wind reingeblasen hat. Das wurde unangenehm kalt, oder wenn ich die Kordel etwas lockerer machte, hat es mir die Kapuze vom Kopf verblasen. 

Das ist eines meiner wenigen Mankos bei dieser Jacke. Es ist zwar auch nicht als alpine Bergjacke ausgewiesen, wo die Kapuze normalerweise sehr guten Sitz (mit und ohne Helm) mitbringt, aber auch für den Alltag, Hundespaziergänge etc. ist für mich die Kapuze schon sehr relevant und wichtig.

   

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen
  
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen

 

Bewegungsfreiheit & Tragekomfort
Die Jacke bleibt flexibel und macht Bewegungen beim Wandern/in Bewegung problemlos mit. Sie sitzt gut, ist leicht und lässt sich gut im Rucksack verstauen.

Der Regular-fit-Schnitt bietet Bewegungsfreiheit, ohne zu weit zu wirken. An kühleren Tagen reicht die Isolierung allein oft nicht aus, sodass man zusätzlich eine wärmende Schicht darunter braucht. Das Positive: Auch im Zwiebellock ist der  Jackenschnitt sehr gut geeignet, weil das Material leicht stretchig ist. 

Ich hatte die Jacke auch während meiner Schwangerschaft relativ lange in Gebrauch, weil ich sie (zum Schluss) zumindest mit den Knöpfen noch schließen konnte, auch wenn es mit dem Reißverschluss beim Bauchumfang schon zu knapp war. Aber so konnte ich sie wirklich beim unbeständigen bzw. windigen Wetter noch gut und lange benützen. ;-)

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAIER SPORTS Metor rec W - Outdoorjacke, Damen

Ein weiterer positiver  Punkt: Die Jacke besteht aus recyceltem Polyester und ist PFC-frei imprägniert.

Fazit: Die MAIER SPORTS Metor rec W ist eine gute Wahl für den Alltag und gelegentliche, eher entspannte Outdoor-Aktivitäten. Wer jedoch regelmäßig längere Wanderungen macht oder eine Jacke für anspruchsvollere Wetterbedingungen und Bergtouren sucht, sollte sich nach einem technisch leistungsfähigeren Modell umsehen.


Zusätzlich empfehle ich sie für umweltbewusste Wanderinnen, die eine leichte und wetterfeste Begleitung suchen. 
Sie bietet soliden Schutz, gute Verarbeitung und hohen Tragekomfort mit minimalen Einschränkungen. (Kapuze)

 

 



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Faltbare Wanderstöcke fürs Wandern, Klettern & Trailrunning

Von sabine
26 May 2026
Faltbare Wander‑, Trekking‑ und Trailrunningstöcke bieten Stabilität, Entlastung und effizienten Vortrieb in alpinem und technischem Gelände. In Kooperation mit C.A.M.P., dem italienischen Spezialisten für Kletter‑ und Bergsportausrüstung, stellt outside‑stories.de die Vorteile moderner Faltstöcke vor. Der C.A.M.P. Laser ADJ überzeugt durch robuste Aluminiumkonstruktion, geringes Gewicht, sehr kompaktes Packmaß und schnelle Längenverstellung. Ideal für Wandern, Trekkingtouren, Trailrunning, Mehrtagestouren und Reisen, bei denen Zuverlässigkeit, Flexibilität und einfaches Verstauen entscheidend sind. Ergänzt wird der Ratgeber durch ein Gewinnspiel, bei dem faltbare C.A.M.P. Laser ADJ Trekkingstöcke für Damen und Herren verlost werden.
Perfekter Fahrrad-Rucksack für einen schweißfreien Rücken.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Viele Fächer und Organisationsmöglichkeiten
  • Schweißfreier Rücken
  • Hochwertig und langlebig
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Nachhaltig

NACHTEILE


BEWERTUNG

Über mich und den Test

Ich bin regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs, meistens auf kürzeren Runden, aber auch mal länger und bei ganz unterschiedlichen Bedingungen. 

Den Trailvent 10 nutze ich jetzt schon eine ganze Weile. Ich hatte ihn nicht nur bei kühleren Temperaturen im Einsatz, sondern auch an den ersten richtig warmen Tagen. Dadurch konnte ich ganz gut einschätzen, wie er sich beim Tragen, bei Hitze und allgemein im Alltag schlägt.

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren

Über das Unternehmen

Vaude ist ein deutscher Outdoor-Hersteller, der sich ziemlich stark auf Nachhaltigkeit konzentriert. Viele Produkte bestehen aus recycelten Materialien und werden möglichst umweltfreundlich produziert. Auch dieser Rucksack gehört dazu und trägt das Green Shape Label.

 

Produkteigenschaften

  • Volumen: 10 Liter
  • Gewicht: 880 g
  • Maße: 43 x 29 x 21 cm
  • Beladung: 0 bis 4 kg
  • Rückenlänge: 38 bis 54 cm verstellbar
  • Rückensystem: Aeroflex Netzrücken
  • Regenhülle: dabei, mit Halterung für ein Blinklicht

Ausstattung:

  • Organizer in der Fronttasche
  • Schlüsselhalter
  • Halterung für Fahrradpumpe
  • Netzseitentaschen
  • Helmhalterung
  • gepolsterter Hüftgurt mit kleiner Tasche
  • Brustgurt mit Halter für den Trinkschlauch
  • Vorbereitung für Trinksystem
  • Reflektoren
  • übersichtliches Hauptfach mit extra Reißverschlussfach

 

Material und Nachhaltigkeit (+++)

Ganz positiv finde ich, dass hier auf recycelte Materialien gesetzt wird und die Imprägnierung ohne PFC auskommt. Außerdem ist der Rucksack vegan, was allerdings jede Rucksack sein sollte, der nicht aus Leder istt.

Die Stoffe fühlen sich robust an und sind so beschichtet, sodass sie auch ein bisschen was aushalten. Es fühlt sich insgesamt nicht nur wertig, sondern auch langlebig an (und das ist vielleicht der größte Nachhaltigkeitsfaktor).

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren

Materialqualität und Verarbeitung (+++)

Die Verarbeitung macht einen wirklich guten Eindruck. Alles wirkt stabil und sauber gemacht. Nicht nur die Stoffe an sich fühlen sich robust an, sondern auch alle eingenähten Netzfächer und die Nähte im Allgemeinen. Es gibt keine schwachen oder unsauber gearbeiteten Stellen. Auch die Verarbeitung lässt auf ein langes Produktleben hoffen. Auch bei den Reißverschlüssen und Gurten gibt es nichts zu meckern. Alles passt.

 

Passform und Tragekomfort (+++)

Für mich ist einer der größten Pluspunkte das Tragesystem. Der Netzrücken sorgt dafür, dass der Rucksack nicht direkt auf dem Rücken aufliegt. Dadurch kommt Luft dran und man schwitzt deutlich weniger. Das ist bei Touren im Sommer wahrscheinlich das Wichtigste. Das Netz ist ziemlich straff und robust. Man braucht also keine Sorge zu haben, dass es durchhängt und sich der Rucksack unangenehm locker anfühlt. Da das Netz robust ist, ist auch kein schnelles Kaputtgehen zu erwarten. 

Die Rückenlänge lässt sich stufenlos anpassen, was gut funktioniert. Dadurch sitzt der Rucksack ordentlich und wackelt nicht rum. Die Schultergurte sind ebenfalls bequem und schneiden nicht ein.

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren

Hüftgurt und Brustgurt erhöhen den Tragekomfort nochmal, da mit denen alles nochmal stabiler sitzt. 

 

Funktionalität (+++)

Die Aufteilung ist wirklich gut gelungen. Man bekommt alles ordentlich verstaut und es gibt für alles passende Netzfächer.

Im Hauptfach gibt es Platz für eine Trinkblase und zusätzlich ein kleines Reißverschlussfach für Wertsachen. Was ich besonders praktisch finde, sind die Fächer innen drin, da fliegt nichts lose herum.

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren

Die Fronttasche ist super für Werkzeug oder eine Pumpe. Seitlich hat man noch Netzfächer für Sachen, die man schnell griffbereit haben will. Eine Trinkschlauchöffnung gibt es ebenfalls. 

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren

Auch die ganzen Extras wie Helmhalterung, Blinklichthalter oder die Regenhülle (welche inklusive ist und unten im Fach verstaut ist) sind sehr lobenswert.

Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: VAUDE Trailvent - MTB-Rucksack, Herren

 

Wettertauglichkeit und Belüftung (+++)

Der Rucksack ist nicht komplett wasserdicht, aber leicht wasserabweisend. Für kurzen Regen reicht das, und wenn es stärker wird, nimmt man einfach die Regenhülle.

Die Belüftung ist sehr gut, dank des Netzrückens. Das ist wahrscheinlich das Hauptverkaufsargument für den Rucksack. Gerade wenn man schnell ins Schwitzen kommt, macht der Netzrücken einen großen Unterschied. Für mich definitiv eines der Highlights.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis (++)

Mit rund 110 Euro ist der Rucksack nicht supergünstig, aber auch nicht übertrieben teuer für das, was man bekommt.

Verarbeitung, Komfort und die ganzen Funktionen passen gut zusammen. Dazu kommt noch das Thema Nachhaltigkeit, was für mich persönlich auch ein Pluspunkt ist.

 

Fazit

Der Trailvent 10 ist ein richtig guter Mountainbike Rucksack für kurze bis mittlere Touren. Er sitzt bequem, ist gut belüftet und hat eine durchdachte Aufteilung mit vielen praktischen Details.

Vor allem der Netzrücken und die vielen kleinen Fächer machen ihn im Alltag echt angenehm. 

Insgesamt ein sehr solider Rucksack, mit dem man eigentlich nichts falsch macht.

Einen Hinweis möchte ich aber noch geben: Der Rucksack ist klar auf den Einsatz beim Mountainbiken bzw. Radfahren ausgelegt. Und genau dafür funktioniert er auch wirklich sehr gut. Durch den Netzrücken ist er allerdings für andere Aktivitäten wie Wandern eher weniger geeignet. Wenn ihr also einen klassischen Allround-Rucksack sucht, ist das hier nicht unbedingt die beste Wahl.

 



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Vielfältiger Schuh, leider etwas hart.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Schöne Farben
  • Vielseitig
  • Gute Sohle

NACHTEILE

  • Hart
  • Eher warm statt luftig

BEWERTUNG

Allgemeines

Dieses Mal durfte ich wieder einen Schuh für euch testen und zwar den Brooks Ghost Trail Women’s Trail Running Schuh.

Man sieht die schuhe
Sehr schick in meinen Augen!

Er richtet sich an Läuferinnen, die auf ihren Trainingsrunden sowohl auf Asphalt als auch auf Waldwegen oder einfachen Trails unterwegs sind. Brooks ordnet das Modell deshalb als Road-to-Trail-Schuh ein – also einen Schuh, der sowohl auf Straße als auch im leichten Gelände funktionieren soll. Wie er sich dabei geschlagen hat, berichte ich euch im Folgenden. Doch bevor es an meinem Eindruck geht, ein paar allgemeine Infos und Daten zum Schuh.

Mam sieht den Karton und einige Infos
Schaut euch die Größentabelle gut an. Ich trage bei anderen Marken meist 41,5.

Als mir der Schuh zum Test angeboten wurde, bin ich beim Namen erstmal stutzig heworden. Der Ghost Trail ist nämlich - wie der Name vermuten lässt - eng mit dem bekannten Brooks Ghost verwandt. Die Ghost-Serie gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Straßenlaufschuhen von Brooks und ist vor allem für ihre ausgewogene Dämpfung und den neutralen Aufbau bekannt. Mit dem Ghost Trail hat Brooks dieses bewährte Konzept ins Gelände übertragen und in den Trailschuh integriert.

Lasche mit Ghost trail Aufschrift
Verwandt mit dem Brooks Ghost.

Die UVP liegt bei 150 €. Das Damenmodell ist in EU-Größen von 35,5 bis 44,5 erhältlich und wird in Standardbreite angeboten. Das Gewicht beträgt laut Brooks 272,2 g pro Schuh (ohne Größenangabe), die Sprengung liegt bei 8 mm.

BROOSK RUNNING  Ghost Trail - Trailrunningschuhe, Damen
Größe 42 wiegt 294g pro Schuh. Immer noch sehr leicht!

Die regulären Farbvarianten sind die folgenden: 

 – Coral / Peach / Spellbound (kräftiges Korall-Orange mit pfirsichfarbenen Elementen und violetten Details)

– Sand / Star White / Golden Hour (heller Sandton mit weißen Bereichen und warmen gold-orangenen Akzenten -> hier im Test) 

Man sieht den Schuh
Eher unpraktische Farbe für mazsxhige Trails, aber ich fand sie schön und es gibt ja auch dunkleren Farben zur Auswahl

 – Harbor Mist / Poppy / Yucca (hellgraue Basis mit roten und leicht grünlichen Akzenten)

 – Poppy Seed / Black / Pink (dunkles Grau bis Schwarz mit pinken Details)

– Coconut / Bluewash / Skywriting (sehr helles Off-White mit blauen und hellblauen Akzenten)

Zum Testzeitpunkt (März 2026) gibt es noch die folgenden limitierten Farbvarianten: 

– Onyx / Stone / Taupe (dunkle Farbkombination aus Schwarz- und Grautönen)

– Coconut / Black / Coyote (helle Basisfarbe kombiniert mit schwarzen und sandfarbenen Elementen)

 

Material und Aufbau des Schuhs

Beim Obermaterial setzt Brooks auf ein atmungsaktives Mesh. Es ist ansprechend robust und steckt bisher jeglichen Kontakt mit Steinen und Sträuchern im Wald gut weg. 

Mam sieht das mesh
Robust, dadurch aber nicht sehr luftig 

Gerade im Zehenbereich sind zusätzliche Verstärkungen eingearbeitet, die vor Steinen oder Wurzeln schützen sollen. 

Man sieht die verstärkte Zehenpartie
Farblich passende Gummiapplikationen schützen das Mesh vorne

Laut Hersteller werden im Obermaterial auch teilweise recycelte Materialien verwendet. Um die Robustheit zu gewährleisten, muss das Material natürlich eine entsprechende Dicke aufweisen, sodass der Schuh nicht besonders luftig ist. Jetzt im Frühling alles noch angenehm, im Sommer vermutlich etwas warm. 

Die Zwischensohle besteht aus DNA-Dämpfungsmaterial, das mit Stickstoff angereichert ist. 

Dicke Sohle und DNA Loft Aufdruck
Trotz dicker Sohle und Dämpfung ein eher harter Schuh

Diese Konstruktion soll für eine ausgewogene Mischung aus Dämpfung und Reaktivität sorgen – ein typisches Merkmal der Ghost-Serie.

Mit einer Sprengung von 8 mm ist der Schuh im mittleren Bereich angesiedelt. Die Sohlenhöhe von ca. 36 mm an der Ferse und 28 mm im Vorfuß bietet für einen Trailrunning-Schuh relativ viel Potenzial in der Dämpfung, was vorwiegend auf längeren Läufen und gemischten Untergründen angenehm sein kann.

Schuh in der Seitenansicht
Für einen Trail-Schuh recht hohe Sprengung 

Dennoch ist sie gering genug, um Feedback über den Untergrund zu liefern. 

Der Ghost Trail ist ein neutraler Schuh ohne spezielle Pronations- oder Supinationsstützen

Ein praktisches Detail ist die Schlaufe an der Ferse, mit der sich der Schuh leichter anziehen oder zum Trocknen aufhängen lässt.

Man sieht die schlaufen
Praktisch zum Aufhängen der Schuhe und zum Anziehen.

 

Sohle

Die Außensohle besteht aus TrailTack-Gummi mit einem moderaten Trailprofil. 

Man sieht die sohle
Guter Alleskönner..

Die Stollen sind nicht extrem ausgeprägt, wodurch der Schuh eher für leichte bis moderate Trails gedacht ist und sich gleichzeitig auch auf Asphalt angenehm laufen lässt. Also genau das Einsatzprofil, für das der Schuh auch gedacht ist. 

Im Praxistest zeigt sich die Sohle dadurch insgesamt recht vielseitig. Sie bietet sehr guten Grip auf weichem Untergrund wie Waldboden oder Schotter und ist auch auf Asphalt gut laufbar. Gerade für Runden mit wechselndem Untergrund – also Asphalt, Waldwege und Schotter – spielt der Schuh seine Stärken aus. 

Schuhe auf waldwegen
Super auf Waldwegen und Schotter.

Schwächen gibt es allerdings auch, und zwar ist die Sohle etwas rutschig auf nassen oder leicht feuchten Steinen.

Schuh auf etwas steinigen Untergrund
Schon auf gemischtem Untergrund rutscht man auf feuchten Steinen leider etwas. 

Dafür konnte ich bisher keine nennenswerte Abnutzung an der Sohle erkennen. Mehr dazu lest ihr im nächsten Abschnitt.

 

Passform

Die Passform würde ich insgesamt als eher fest bzw. relativ hart beschreiben. Wer sehr weich gepolsterte (Trailrunning-)Schuhe gewohnt ist, merkt das relativ schnell.

Im Vergleich zum klassischen Brooks Ghost auf der Straße fühlt sich der Ghost Trail etwas fester an. Das liegt weniger an der Zwischensohle selbst, sondern eher an der robusteren Außensohle mit Trailprofil, die für mehr Stabilität und Kontrolle auf unebenem Untergrund sorgt, was auch gut ist.

Er fühlt sich aber auch härter an als der Brooks Cascadia, welcher ein reiner Trail-Schuh ist, was mich verwundert hat. Für mich war es außerdem der erste Brooks-Schuh, in dem ich tatsächlich Blasen bekommen habe – das hatte ich bei anderen Modellen der Marke bisher noch nicht. Ein Punkt, der mir beim Tragekomfort besonders unangenehm aufgefallen ist, ist die Lasche. Diese ist nicht (viel) gepolstert, wodurch die Schnürsenkel zumindest bei mir auf den Fußrücken drücken, vor allem genau an der Stelle, an der man die Schleife bindet.

Lasche
Drückt leider bei mir.

Ansonsten ist der Schnitt relativ klassisch aufgebaut:

  • normale Passform
  • guter Halt im Fersenbereich
  • ausreichend, aber nicht ungewöhnlich viel Platz im Zehenbereich

 

Stabilität und Praxistest

Der Ghost Trail ist, wie eingangs erwähnt, ein neutraler Laufschuh, besitzt also keine spezielle Pronations- oder Supinationsstütze. Trotzdem wirkt er im Lauf erstaunlich stabil, was vor allem an der eher festen Konstruktion und dem sicheren Fersenhalt liegt. 

Schuh am Fuß in der Wohnung
Auch ohne zu Schnüren beim ersten Anziehen schon ein stabiles Gefühl! 

Im Praxistest hat sich gezeigt, dass er einen stabilen Stand auf leichten Trails und einen guten Grip bei trockenem und weichem Boden bietet. Damit ist ausreichend Sicherheit auf Waldwegen und Schotter gewährleistet – bei Nässe muss man etwas mehr Acht geben, als mit einem reinen Trail-Schuh (s. letzter Abschnitt).

Durch die klassische Schnürung lässt sich der Schuh gut anpassen. Wer möchte, kann mit der zusätzlichen Öse auch eine Fersenschnürung (Runner’s Loop) nutzen, um den Halt noch etwas zu verbessern.

Mam sieht die Schnürung
Schnürung der Zusatzlasche führt zu super Halt.

 

Fazit

Der Brooks Ghost Trail Women’s Trail Running Shoes ist ein vielseitiger Road-to-Trail-Schuh, der besonders dann gut funktioniert, wenn eine Laufrunde sowohl Asphalt als auch einfache Trails enthält.

Besonders interessant ist der Schuh für Läuferinnen, die den Brooks Ghost bereits von der Straße kennen und ein ähnliches Laufgefühl auch auf Waldwegen oder Schotterstrecken haben möchten.

Positiv fallen vor allem die vielseitige Sohle, die Stabilität und die gute Haltbarkeit auf. Weniger überzeugend sind für mich die relativ harte Passform und die ungepolsterte Lasche, die beim Schnüren Druck auf dem Fußrücken verursacht.

Für sehr technische Trails, steile Bergpfade oder tiefen Schlamm ist der Ghost Trail weniger gedacht – hier zeigt er Schwächen, aber dafür gibt es schließlich auch spezielle Trailrunning-Modelle.

Unterm Strich ist der Ghost Trail ein solider Trainingsschuh für gemischte Untergründe, der seine Stärken vor allem auf Waldwegen, Parkrunden und moderaten Trails ausspielt.

 

 



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Super leicht und trotzdem extrem winddicht. Wow!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Extrem leicht
  • Winddicht
  • Angenehmer Kragen
  • Leichtgängige Reißverschlüsse
  • Schlicht

NACHTEILE

  • Relativ kurz geschnitten
  • Bauchige Passform
  • Unglückliche Positionierung der Brusttasche

BEWERTUNG

Allgemeines

Nachdem ich schon mal eine Jacke von Karpos testen durfte, habe ich dieses Mal eine Weste angeboten bekommen. Ich liebe Ausrüstung, die ich beim Laufen, Wandern oder auf dem Rad einfach „vergessen“ kann – und genau da setzt die LAVAREDO WIND W VEST an. Eine super leichte Windweste, die vor allem für bewegungsintensive Einsätze gedacht ist, bei denen jedes Gramm zählt.

Man sieht jemanden mit der Jacke
Leichtgewicht pur

Die Weste gehört zur Lavaredo-Serie, die es auch als passende Jacke gibt – praktisch, wenn man je nach Wetter zwischen minimalistischem Windschutz und vollständigem Wetterschutz wechseln möchte. Passend dazu gibt es aus der Serie auch Socken, Hosen, Röcke etc.

Bevor es an den Test und meine Erfahrungen mit der Weste geht, kommen hier erstmal ein paar technische Daten im Überblick:

Man sieht das Etikett
Bin 1,73 cm groß und L wäre zu weit.
  • UVP: 79,95 €
  • Gewicht: ca. 70 g (Größe M)
  • Material: 100 % Polyamid (ultraleichtes Windproof-Gewebe)
  • Winddicht: ja
  • Wasserabweisend: DWR-Beschichtung
  • Packmaß: sehr klein, gut verstaubar
  • Größen: XS – XL (Damenschnitt)
  • Farben: grau (hier im Test), schwarz mit Akzent, burgunderrot 

Was mir direkt aufgefallen ist: Die Weste ist wirklich extrem leicht und man spürt sie gar nicht. 

 

Aufbau und Material

Bei dieser Weste lohnt sich ein genauer Blick auf das Material – denn genau das macht den größten Unterschied zu anderen Jacken und Westen. 

Das eingesetzte Polyamid-Gewebe ist sehr dünn, winddicht und leicht elastisch bzw. flexibel im Tragegefühl.

Die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig. Die Nähte sind sauber gesetzt und die Weste ist minimalistisch aufgebaut – keine unnötigen Features, keine Spielereien.

Der Reißverschluss ist angenehm leichtgängig – das ist für mich ein echtes Plus, gerade wenn man unterwegs schnell reagieren will (z. B. bei Wind am Gipfel). Ich konnte ihn auch während des Laufens problemlos bedienen.

Man sieht den rv
Auch bei Bewegung gut zu bedienen.

Ein Detail, das mir positiv und negativ aufgefallen ist: die Brusttasche. Das Positive: Es gibt eine Brusttasche mit einem ebenfalls leichtgängigen Reißverschluss. Das Negative: Sie macht ihrem Namen alle Ehre und sitzt wirklich direkt auf der Brust – funktional, aber irgendwie ungewohnt platziert. Ich hatte zwar nie mehr als Taschentücher darin, aber ich habe mich nicht so wirklich an die Platzierung gewöhnt, vor allem, weil sie beim Laufen leicht spürbar ist und es seltsam aussieht. 

Echt seltsame Platzierung
Echt etwas seltsam platziert...

 

Passform 

Fangen wir unten an, und zwar mit der Länge. Die Weste ist relativ kurz geschnitten. 

Man sieht den Rücken einer Person
Mein Laufshirt ist deutlich (!) länger.

Beim Joggen OK - wobei es seltsam aussieht, da alle meine Langarmshirts länger sind. Auf dem Rad leider etwas zugig an den Nieren. 

Man sieht die Weste über einer Isolationsjacke
Bei der Rennradposition hinten zugig.

Weiter geht es mit dem Saum der Weste. Dieser ist leicht elastisch und eher schlicht gehalten. Ohne Silikon-Gripper oder Verstellmöglichkeiten. Damit die Weste sitzt und Halt hat, ist der Saum relativ eng. Funktioniert aber bei mir gut.

Man sieht die Säume
Saum unten und am Arm.

Gleichzeitig kommt hier einer meiner größten Kritikpunkte an der Passform und an der Weste gemerell. Sie ist unten etwas „bauchig“ geschnitten, was in Kombination mit dem engen Saum zu einem seltsamen Sitz führt. Die Weste liegt so nämlich nicht eng an, sondern steht leicht ab – was optisch nicht besonders vorteilhaft ist und funktional bei starkem Wind auch nicht ideal. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten auf dem Rad fängt sie an zu flattern. 

Man sieht die oassform am bauch
Unvorteilhaft am Bauch
Weitere Aufnahmen

Nach oben hin kann ich die Passform aber nur loben. Sie sitzt ab dem Bauchnabel angenehm figurbetont und bietet eine super Bewegungsfreiheit. 

Mam sieht den Oberkörper
Super Sitz von vorne...
Man sieht den Oberkörper von hinten
...und auch von hinten.

Zusätzlich hat sie für die sehr windigen oder kühlen Tage auch einen angenehmen Kragen. 

Kragen zu sehen
Er steht zwar hier ein klein wenig ab, aber das ist mir bei der Nutzung nicht aufgefallen!

 

Praxistest

Beim Auspacken war ich etwas frustriert, da sehr viel unnötiges (Plastik-)Verpackungsmaterial genutzt wurde. Danach war ich aber positiv überrascht.

Man sieht den Müll
Leider mit Plastik gefaltet, in Plastik verpackt und nochmal in Packtasche.

Ich habe die Weste bei mehreren Läufen und Radfahrten getestet – von lockeren Runden bis zu windigen Abschnitten auf freiem Gelände.

Positiv ist mir immer wieder das Gewicht aufgefallen. Sie ist so leicht, dass man sie nicht merkt, und trotzdem schützt sie zuverlässig vor Wind. Auch bei 65km/h auf dem Rennrad wurde es von vorn nicht zugig und ich war extrem positiv überrascht. Durch das dünne Material hat sie keine isolierenden oder wärmenden Eigenschaften, sondern fungiert “nur" als Windstopper, was sie perfekt für wechselhafte Bedingungen macht. Am Rücken ist sie perforiert, sodass es nicht zu Hitzestau oder übermäßigem Schwitzen kommt.

Nahaufnahme des Rückens
Perforierung verhindert Hitzestau.

Sie ist super klein verpackbar und passt problemlos in jede Laufweste. 

Toll ist die doppelt funktionale Innentasche. Man kann dort entweder ein Päckchen Tempos verstauen, oder aber die Weste bei Nichtbenutzung dort hinein stecken, sodass sie super komprimiert und kompakt ist.

Man sieht jemanden joggen
Falls es doch mal warm ist, einfach den Reißverschluss etwas öffnen. 

Fazit

Die LAVAREDO WIND W VEST ist eine minimalistische und extrem leichte Windweste, die vor allem durch ihr geringes Gewicht und ihre Funktionalität überzeugt.

Meine Highlights sind das Gewicht, die tolle Funktionalität, das Packmaß und der leichtgängige Reißverschluss.

Meine Kritikpunkte sind die Platzierung der Brusttasche direkt auf der Brust, der kurze Schnitt und besonders die bauchige Passform. 

Unterm Strich ist sie für mich eine starke Weste für alle, die eine ultraleichte Lösung für windige Tage suchen. Wer allerdings Wert auf eine figurbetonte Passform legt, sollte sie unbedingt vorher anprobieren.

Ich nutze sie trotz des Schnitts gerne – vor allem dann, wenn ich einfach nur einen leichten Windschutz brauche und keinen Ballast mitschleppen will.

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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