Mitwachsender Kinderhelm mit integrierter LED.
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Kindgerechte Farbvarianten
  • Zusätzliche Individualisierung durch Einsätze in den Lüftungsschlitzen
  • Integrierte Rückleuchte mit mehreren Leuchtmodi und frei wählbaren Farben
  • USB C Ladebuchse für die Beleuchtung
  • Fidlock Magnetverschluss
  • NFC Tag integriert

NACHTEILE

  • Relativ hohes Gewicht für einen Kinderhelm
  • Y Clips an den Riemen verstellen sich sehr leicht und müssen häufig neu ausgerichtet werden
  • Kein integriertes Licht an der Front

BEWERTUNG

Sparky Helm draußen
Ich bin Produktscout bei Outside Stories und in diesem Rahmen wurde mir der Unit1 Sparky Junior Smart Helmet zum Testen an meinen Kindern zur Verfügung gestellt. Ziel war es herauszufinden, wie sich ein smarter Kinderhelm im Alltag bewährt. Im Folgenden gehe ich auf den Hersteller, die Features, den ersten Eindruck, den Einsatz in der Praxis und mein abschließendes Fazit ein:
  • Über den Hersteller
  • Features
  • Erster Eindruck
  • Im Einsatz
  • Fazit

Über den Hersteller

Unit1 ist ein international agierender Hersteller, der sich auf die Entwicklung von Schutzhelmen mit integrierten Sicherheits und Sichtbarkeitsfunktionen spezialisiert hat. Das Unternehmen verfolgt einen technologieorientierten Ansatz und kombiniert klassische Helmkonzepte mit elektronischen Komponenten wie Beleuchtung und smarten Zusatzfunktionen. Der Fokus liegt dabei klar auf dem urbanen Einsatz, insbesondere im Fahrradverkehr.

Zum Produktportfolio gehören Helme für Erwachsene und Kinder, die sich vor allem durch integrierte LED Beleuchtung, modulare Anpassungsmöglichkeiten und moderne Verschlusssysteme auszeichnen. Unit1 positioniert sich als Marke, die Sicherheit durch bessere Sichtbarkeit erhöhen möchte und dabei ein modernes Design mit funktionalen Details verbindet.

Verpackt
Inserts Verpackt

Helm ausgepackt
Anleitung und ladekabel

Hem mit Einsätzen
Innenseite

Features

  • Kinderfahrradhelm mit integrierter LED Rückleuchte
  • Mehrere Leuchtmodi einstellbar
  • Farbwahl der Beleuchtung möglich
  • USB C Anschluss zum Laden der integrierten Lampe
  • NFC Tag im Helm integriert
  • Fidlock Magnetverschluss
  • Austauschbare Einsätze für die Lüftungsschlitze
  • Klassisches Verstellsystem für den Kopfumfang
  • die Größe lässt sich anpassen und der Helm "wächst" mit
  • Erfüllt die gängigen Sicherheitsstandards (EN 1078 & CPSC)

Erster Eindruck

Der Helm macht beim Auspacken einen sehr hochwertigen Eindruck, den ich so bei anderen Kinderhelmen noch nicht gesehen habe. Die Farbe wirkt kräftig und sauber verarbeitet. Die Oberflächen sind gleichmäßig, scharfe Kanten oder Verarbeitungsfehler sind mir nicht aufgefallen. 

Der Fidlock Verschluss funktioniert präzise und lässt sich leicht bedienen und ist mir bereits von mehreren anderen Helmen gut bekannt. Das Gewicht fällt bereits beim ersten Aufsetzen auf und wirkt für einen Kinderhelm eher hoch. Das Verstellsystem für den Kopfumfang lässt sich per Drehrad einstellen. 

Darüber hinaus kann die Größe aber noch in drei weiteren Schritten erweitert werden, wodurch der Helm mit dem Kind mitwachsen soll. Mit dabei sind noch zwei Silikoneinsätze für die hinteren Lüftungsschlitze, in Form von Blitzen, um den Helm etwas mehr zu individualisieren.

Rückseite
Seitenansicht

 

Größeneinstellung1
Größeneinstellung2
Hier kann der Kopfumfang des Helms unabhängig vom EInstellrad noch erweitert werden
Weiche Einsätze

Im Einsatz

Im Alltagstest wurde der Helm beim täglichen Weg zur Kita sowie bei Freizeitfahrten eingesetzt. Den Helm habe ich von meinem sechsjährigen und dreijährigen Sohn testen lassen.

Die integrierte Beleuchtung sorgt für eine sehr gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr und die vielen verschiedenen Leuchtmodi und die unterschiedlichen Farben sind für meine Kinder ein Highlight am Helm. Die LED ist auch sehr leuchtstark und sorgt für eine gute Sichtbarkeit von hinten.  

Die verschiedenen Leuchtmodi lassen sich einfach umschalten nur das selbstständige Einschalten fällt dem Jüngeren etwas schwer, da recht präzise in der Mitte der Lampe für ca. eine Sekunde gedrückt werden muss und das etwas doller. Außerdem lassen sich auch verschiedene Farben auswählen. Beim Ein- und Ausschalten wird in Grün immer der Akkustand angezeigt.

Akkustand
Akkustand in Grün beim Ein- und Ausschalten

Leuchtmodi1
Leuchtmodi2
Leuchtmodi3

Helm draußen
beim Radfahren

Der Fidlock Verschluss erweist sich im täglichen Gebrauch als praktisch. Die Kinder können ihn auch mit Handschuhen leicht  öffnen und schließen und es kann auch keine Haut in dem Verschluss eingeklemmt werden. 

Fidlock Verschluss

Negativ ist uns ziemlich schnell aufgefallen, dass sich die Y Clips an den Riemen sehr schnell verstellen. Dabei meine ich nicht beim Radfahren an sich, sondern wenn der Helm abgesetzt wird, am Riemen getragen wird oder in oder an einem Rucksack verstaut wird. So musste ich bei ca. jedem zweiten Helm Aufsetzen die Einstellung überprüfen und korrigieren. 

Y-Schnalle

Das Rad am Hinterkopf um die Größe korrekt einzustellen, lässt sich meinem Gefühl nach nicht so gut greifen und auch meinen Kindern viel es etwas schwerer als bei Ihren anderen Helmen. 

Verstellrad Kopfumfang

Der größte Nachteil des Sparky ist das Gewicht, das wesentlich höher ist als unserer bisherigen Helme. Der Sparky wiegt (selbst gemessen) 404 Gramm, im Vergleich dazu wiegen die Helme meiner Kids 204 und 238 (mit integierter Lampe) Gramm. Das höhere Gewicht ist bei längeren Fahrten für beide Kinder spürbar und störte Sie. 

Den Sechsjährigen störte das Gewicht ziemlich zeitig, weshalb er Ihn nach einer Woche nicht mehr testen wollte. Nachdem der Jüngere den Helm zwei Wochen getragen hatte, wollte er ebenfalls seinen alten Helm wieder haben. Er sagte ebenfalls, dass er Ihm zu schwer sei. 

Ich habe nach ca. ein bis zwei Wochen nochmals versucht die Kinder dazu zu überreden den Helm zu nutzen, aber Sie wollten nicht mehr. Man muss auch bedenken, das der Helm für 3-9 Jahre gedacht ist. Dementsprechend ist der Helm für einen Dreijährigen auch ziemlich groß. 

Auf dem Kindersitz
Auf dem Kindersitz2

Die Silikoneinsätze zur Individualisierung sind bei beiden Kindern nicht gut angekommen und mussten nach einmaliger Nutzung abgenommen werden. Die sind wohl Geschmackssache.

Das Feature mit dem NFC Tag habe ich lediglich für den Test ausprobiert. Wirklich praktikabel finde ich es nicht und eher überflüssig. Auf der einen Seite kann ich auch für den Fall, dass der Helm mal verloren geht, kontakt Informationen mit einem Aufkleber innen im Helm anbringen, auf der anderen Seite glaube ich kaum, das der NFC Tag jemanden auffällt, wenn der Helm gefunden wird. Auch finde ich es etwas übertrieben den Helm aus diesen Grund als "smart" zu bezeichnen.

NFC Tag
NFC Tag2

Fazit

Der Unit1 Sparky Junior Smart Helmet bietet eine gute Sichtbarkeit dank der integrierten Lampe. Die integrierte Beleuchtung und der Magnetverschluss überzeugen im praktischen Einsatz. Einschränkungen gibt es beim Gewicht und bei der Riemeneinstellung. 

Das NFC Tag halte ich eher für eine Spielerei die den Helm meiner Meinung nach nicht wirklich "smart" macht. Für mich gibt es keinen Aspekt der diesen Helm in Sachen Sicherheit besser macht als die Konkurrenz. Zwar kann man sagen, dass der Helm mitwächst und das Alter 3-9 abdeckt, allerdings kann ich mir im täglichen Gebraucht kaum vorstellen, das der Helm so lange überlegt. Davon abgesehen sollte ein Helm ja auch ca. alle 3-5 Jahre mal getauscht werden.

Die Silikoneinsätze sind ein nettes Feature zur Individualisierung, das ich persönlich ganz schön finde, meinen Kinder aber gar nicht gefallen hat. Was ich mir für den Helm bei so einer guten integrierten Lampe am Hinterkopf gewünscht hätte, wäre ein integriertes Licht vorne gewesen. Damit hätte sich der Helm tatsächlich von anderen Helmen abgehoben.

 

 



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Schicke und funktionelle Jacke. Verbesserungsfähige Herstellungsbedingungen.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Tolle Passform
  • Super Kapuze
  • Angenehm auf der Haut
  • Schöne Farben
  • Gut zu reinigen

NACHTEILE

  • Made in Bangladesch
  • Nicht so klein komprimierbar

BEWERTUNG

BEWERTUNG

Dieses Mal habe ich eine weitere Jacke für euch getestet. Es handelt sich um ein Modell der Marke Karpos und zwar um die Castore Jacke für Damen. Wie sie sich im Test geschlagen hat, erfahrt ihr im Folgenden. 

Man sieht die Jacke auf dem Rad
Die Jacke auf dem Rad im Test

Allgemeines

Die UVP der Karpos Castore W Jacket liegt bei 280€, wobei sie im Handel/ Internet aktuell häufig günstiger (knapp unter 200€) zu finden ist. Angeboten wird sie in sechs verschiedenen Farbvarianten, die ich alle sehr gelungen finde. Darunter Black, Jungle Green, Sterling Blue (mint), Deco Rose (bordeaux-rosa), Lavender sowie Forget (hellblau), sodass sowohl dezente als auch etwas auffälligere Geschmäcker bedient werden. Bei den Größen deckt Karpos ein breites Spektrum ab: Die Jacke ist von XS bis XXL erhältlich und fällt größengerecht aus, sodass man in der Regel problemlos seine normale Größe wählen kann.

Material

Die Castore W Jacket besteht aus Pertex® Quantum Air als Außenmaterial mit DWR-Behandlung, die leichten Regen und laut Internetauftritt von Karpos auch etwas Schnee abweist.

Man sieht das Material
Wetterabweisendes Material 

Innen sorgt die Primaloft® Gold Active-Isolierung (60 g am Körper, 40 g an Ärmeln und Kapuze) für eine mittelwarme Wärmeleistung (mehr dazu später) bei minimalem Gewicht. Sie bringt weniger als 350g auf die Waage, was schon echt super ist. 

Hauptmaterial ist 100 % Polyamid, gefüttert mit 100 % Polyester. Obwohl die Innenseite der Jacke komplett synthetisch ist, ist sie auch direkt auf der Haut angenehm zu tragen, da der Stoff etwas angeraut ist und sich somit nicht so „nach Plastiktüte“ anfühlt. 

Man sieht die Innenseite
Innen leicht angeraut und dadurch angenehm zu tragen 

Leider habe ich mir ziemlich am Anfang einen recht großen Fleck mit Kettenöl geholt. Aber mit dem entsprechenden Reinigungsmittel ließ sich die Jacke echt super reinigen und es ist nichts zurück geblieben.

 

Passform und Tragekomfort

Die Passform ist wirklich gelungen: Regular Fit, aber nicht zu kastig, sitzt körpernah dort, wo es angenehm sein soll und lässt genug Platz für eine dünne Midlayer (z.B. noch ein Merino-Langarm drunter). Sie schmiegt sich gut an, ohne einzuengen und fühlt sie sich wie eben bereits erwähnt überraschend angenehm und weich auf der Haut an, selbst wenn sie „nur“ aus synthetischen Materialien besteht.

Sowohl im Alltag, als auch beim Wandern oder auf dem Rad ist die Passform sowohl funktionell absolut gelungen, aber meiner Meinung nach auch optisch ansprechend. Nicht knalleng, aber trotzdem etwas figurbetonend.

Super Passform zu sehen
Tolle Passform - super Mischung aus figurbetont aber nicht zu eng 

Zusätzlich lässt sie sich unten am Bund mit einem Gummidung eng ziehen, falls mal kälter ist. 

Man sieht den Gummizug unten
Individuell verstellbar Dank Gummizug

Was mir immer wichtig ist, ist die Länge der Ärmel. Auch auf dem Rad sind diese lang genug. Top!

Man sieht die Ärmel auf dem Rad
Ärmel perfekt für mich (habe eher lange Arme)

Ein Highlight, das im Alltag oft unterschätzt wird: die Kapuze. Sie ist ergonomisch geschnitten, mit festem Rand und Gummizug, der wirklich Sinn macht – auch bei Wind oder Bewegung bleibt sie dort, wo sie sitzen soll. Auf dem Kopf und nicht im Sichtfeld.

Man sieht den Gummizug der Kapuze
Sitzt Dank Gummizug super 👍🏽 

Sie ist auch groß genug, um über einen Helm zu passen. 

Man sieht die Kapuze überm Helm
Kapuze über Fahrradhelm 

Allerdings stört mich bei der Nutzung mit Kapuze, dass man die Jacke dann nicht mehr gut schließen kann. Sie verdeckt dann den ganzen Mund. Ich persönlich finde das unangenehm, habe das Problem aber tatsächlich bei den meisten Jacken...

Mam sieht dass der Mund bedeckt isz
Den Stoff einfach runter an den Hals zu schieben geht leider nicht. Aber wie gesagt - das Problem habe ich fast immer...

 

Ein weiteres oft unterschätztes Detail, welches hier aber positiv auffällt, sind die hochwertigen YKK-Reißverschlüsse. 

Man sieht die Reißverschlüsse
Super leichtgängig 

Sowohl der Frontreißverschluss als auch die Taschenzips laufen extrem sauber, verkanten nicht und lassen sich auch mit kalten Fingern oder Handschuhen gut bedienen. Gerade draußen merkt man schnell, wie viel angenehmer gute Reißverschlüsse sind – für mich ein klarer Qualitätspluspunkt.

Taschenreißverschluss
Sehr schick!

Die Reißverschlüsse an den Seitentaschen sind so genäht, dass sie gar nicht auffallen. Finde ich toll!

 

Wetterschutz

Dank DWR-behandeltem Pertex® Quantum Air-Obermaterial bietet die Jacke eine wasserabweisende Schicht, die leichten Regen und Schnee durchaus abweist. 

Man sieht regen abperlen
Leichter Regen perlt Dank DWR ab

Sie hat leichten Schauern Stand gehalten, was mich positiv überrascht hat. Angeblich ist die Jacke auch winddicht. Ich muss aber sagen, dass ich davon wenig spüre - im Gegenteil, bei Wind fröstelt es mich recht schnell mit der Jacke, wobei ich das Gefühl habe, dass der meiste Wind am Reißverschluss und an den Nähten reinkommt.

Reißverschluss zu sehen
Leider kommt hier viel Wind durch...

 

Wärmeleistung

Das Wärmegefühl ist natürlich super individuell. Mich friert es eher schnell, daher sind alle Einschätzungen natürlich relativ zu sehen. 

Mit einer synthetischen Primaloft® Gold Active-Isolierung ist sie mittelwarm – bei 10-15 Grad oder bei sportlicher Betätigung als Außenjacke noch in Ordnung. Bei allem was kühler war, habe ich mich mit der Jacke entweder nur mal so eine Viertelstunde draußen aufgehalten oder sie als midlayer genutzt. 

 

Packmaß und Gewicht

Mit knapp 350g ist die Jacke echt leicht. Leider ist sie nicht sonderlich gut komprimierbar. Was auf dem Papier „klein verpackbar“ heißt, hat mich beim Packen ein wenig enttäuscht: Ja, sie schrumpft, aber nicht so extrem wie manche andere Isolations- oder natürlich Daunenjacken. Für Minimalisten, die jeden Zentimeter Rucksackplatz lieben, wäre noch etwas mehr Komprimierbarkeit schön gewesen.

 

Produktion und Nachhaltigkeit

Karpos ist eine italienische Outdoor-Marke aus den Dolomiten, die Performance mit Nachhaltigkeitsbemühungen verbinden möchte. Dazu gehören der Einsatz von recycelten Materialien, DWR-Behandlungen ohne PFAS und Umweltschutzinitiativen. Die Marke berichtet auch davon, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette zu berücksichtigen. So weit - so gut. 

Man sieht das Etikett
Schade :(

Allerdings ein großer Wermutstropfen: Der Produktionsort ist Bangladesch, wo die Arbeitsbedingungen in der Industrie häufig kritisch bewertet werden. Das Land steht immer wieder wegen problematischer Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in der Kritik (schlechte Löhne, unsichere Arbeitsplätze, Umweltprobleme). Das ist ärgerlich und macht die Jacke aus ökologischer und sozialer Sicht weniger sympathisch – gerade bei einem Outdoor-Produkt einer Marke, die Nachhaltigkeit suggeriert.

 

Fazit

Eine leichte, funktionelle , aber dennoch alltagstaugliche Jacke. Sie überzeugt mit tollen Farben und einer großartigen Passform, super Kapuze und guten Reißverschlüssen.

Aufgrund des Produktionsortes „Bangladesch“ würde ich mir diese Jacke aber nie selbst kaufen. Gerade bei Outdoor-Bekleidung wünsche ich mir transparentere und fairere Produktionsstandorte. Leider ein Stern Abzug!

Man sieht die Jacke auf dem Rad
Vielseitige Jacke - viel Spaß damit!

 



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Test: AKU Trekker Therm200 GTX – Winterwanderstiefel, Damen


AKU Trekker Therm200 GTX

BIKE FILM TOUR Season 2 - Kinokarten zu gewinnen

Von Kai Schmid
12 Mar 2026
Der OUTSIDEstories Unterwegstipp präsentiert: Die Bike Film Tour Season 2 zeigt sechs eindrucksvolle Fahrradfilme aus den Bereichen BMX, Urban Cycling, Bikepacking, Frauenradsport und Mountainbiking. Flatland‑BMX‑Rider Mr. Cato begeistert mit kreativen Tricks und seinem Einsatz für den BMX‑Nachwuchs. „Wie der Hase läuft“ porträtiert den Düsseldorfer Fahrradkurier Albert Rabaev und seinen intensiven Alltag im Großstadtverkehr. „Breakaway Femmes“ würdigt die Pionierinnen der Frauen‑Tour de France und macht ihre vergessenen Leistungen sichtbar. Mit „Okawari. Please.“ geht es auf eine abenteuerliche Bikepacking‑Reise durch Japan, während „UCX“ ein geheimes Urban‑Rennen in einem verlassenen Stadion einfängt. „Mandala“ begleitet MTB‑Profi Kilian Bron auf spektakulären Trails durch Nepal. Ergänzt wird die Tour durch ein Gewinnspiel mit Tickets für Filmvorführungen im April 2026.
Winterwanderstiefel mit Stabilität,Grip, Wärme+Schneeschutz.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Integrierte Schneegamasche (Neopren)
  • Sehr warm und wintertauglich (Schneeschuhwandern, Winterwandern)
  • Top Grip und Stabilität
  • Gutes Schnürsystem

NACHTEILE

  • Nicht steigeisenfest
  • Etwas schwer

BEWERTUNG

Hello zusammen, 

ich habe den Schuh in den letzten Wintermonaten (Dezember und Jänner) in Österreich auf einfachen und mittelschweren Touren im Schnee bzw. bei Schneeuntergrund getestet.

AKU Trekker Therm200 GTX
AKU Trekker Therm200 GTX 

 

 

Erster Eindruck beim Auspacken:

Der AKU Trekker Therm200 GTX wirkt wie ein solider, winterfester Begleiter: warm, robust und klar auf Schnee ausgelegt. Die integrierte Neoprengamasche und das Gore‑Tex Insulated Comfort Futter zeigen bereits beim ersten Anprobieren, dass hier Winterperformance im Fokus steht.

 

Performance/Grip im Gelände

Die Vibram‑Außensohle liefert hervorragenden Grip im Schnee, auf eisigen Stellen und auf winterfeuchten Wurzeln. Sie ist speziell für Wintertouren optimiert und sorgt für ein sehr kontrolliertes Geh-Gefühl.

Der Schuh bietet viel Stabilität, besonders bei Querungen und auf härteren Untergründen. Die Torsionssteifigkeit und die robuste Bauweise vermitteln ein hohes Sicherheitsgefühl trotz rutschigem Untergrund (Herbst und Winter)

AKU Trekker Therm200 GTX
AKU Trekker Therm200 GTX

 

Komfort, Gewicht & Wärmeleistung

Ich war wirklich sehr überrascht, wie angenehm warm die Temperatur im Fußbereich bleibt, obwohl ich mehrere Stunden im Schnee herumgegangen bin. Ende Dezember war es bei uns über mehrere Wochen sehr kalt - also fast dauerhaft zwischen -5 bis -15 Grad! 

Den Schuh hatte ich dann bei ca. -10 Grad für eine längere Wanderung getragen und fühlte keine kalten Zehen! Damit hätte ich nicht gerechnet! Auf der Homepage habe ich vom Gore-Tex Insulated Comfort gelesen, was auch dazu führt, dass der Fuß nicht überhitzt aber stetig warm bleibt.

AKU Trekker Therm200 GTX
AKU Trekker Therm200 GTX

 

AKU Trekker Therm200 GTX

 

Schneeschutz

Absolute Stärke: Die Neoprengamasche, die das Eindringen von Schnee effektiv verhindert – ideal bei Pulverschnee oder wenn man durch höhere Schneeschichten stapfen muss bzw. wenn die Schneedecke immer wieder mal einbricht und man tiefer einsinkt. MEine Knöchel sind trocken geblieben!

Der Schneeschutz ist mein Lieblingsding bei diesem Schuh;-)

AKU Trekker Therm200 GTX
AKU Trekker Therm200 GTX

 

 

Schnürsystem

Das klassische Schnürsystem mit Metallösen und zwei Haken am Schaft lässt sich leicht und genau bedienen bzw. einstellen. 
Ein zusätzlicher Tiefzughaken sorgt für eine gute Fixierung im Vorfußbereich – so bleibt der Schuh stabil, ohne einzuengen. Ich hatte keine Schnürungsabdrücke.

AKU Trekker Therm200 GTX

 

Kompatibilität mit Steigeisen & Einsatzbereich

Der AKU Trekker Therm200 ist nicht für Steigeisen geeignet – er besitzt keine Steigeisenaufnahmen. Dafür ist er ideal für Schneeschuhwanderungen. Das Modell wird der Kategorie B zugeordnet.
Das bedeutet, dass Schuhe dieser Kategorie  Wander- und Trekkingstiefel sind, die jedoch nicht steif genug für Steigeisen sind (es sind auch keine Fersen- oder Frontkanten vorhanden, wie sie für halbautomatische oder vollautomatische Steigeisen notwendig wären. )

Kategoriebeschreibungen kurz zusammengefasst:

  • Kategorie B = nicht steigeisenfest, eventuell nur für sehr einfache Körbchensteigeisen bei Schneefeldern geeignet, aber offiziell nicht empfohlen.
  • Kategorie B/C oder C = bedingt steigeisenfest (halbautomatische Steigeisen möglich)
  • Kategorie D = voll steigeisenfest

 

Es handelt sich bei diesem Modell also um einen sehr guten Winter‑Wander- und Schneeschuh-Schuh, aber um keinen Bergschuh für Gletscher oder Steigeisenpassagen. Für Hochtouren oder eisige Anstiege muss dann zu einem Modell der Kategorien B/C, C oder D gegriffen werden.

 

AKU Trekker Therm200 GTX

Gewicht

Im Vergleich zu anderen Winterschuhen ist er etwas schwer – dieses Mehrgewicht bringt jedoch spürbare Stabilität und Schutz. Also müsst ihr hier selbst abwägen, was für euch besser ist bzw. worauf ihr mehr Wert legt. Während dem Wandern merkte ich das Mehrgewicht nicht wirklich. Das ist eher beim Hochheben und vergleichen mit anderen Schuhen für den Test aufgefallen. Also lasst euch nicht beunruhigen. Denn für schnelle Läufe ist dieses Modell sowieso nicht geeignet, da ist mir die Stabilität und Rutschfestigkeit wichtiger. 

 

Fazit

Ein hervorragender Winterwanderstiefel für alle, die Stabilität, Grip, Wärme und Schneeschutz priorisieren – und ein echtes Top‑Modell für Schneeschuhabenteuer aber nicht geeignet für Steigeisentouren - obwohl er optisch fast wie ein steigeisenfester Schuh aussieht, aber dafür ist die Sohle hinten zu weich.

 

Sonstiges: was mir noch gefällt ist die Info, wo welche Materialien her sind. (Traceability). Der Schuh generell wird in Rumänien produziert. Auf der Homepage ist das ziemlich genau abgebildet und ich habe es für die Bewertung einmal übersetzt:

  • Synthetisches Obermaterial: China, Italien
  • Leder: Italien
  • Gummirand: Italien
  • Synthetisches Futter: China, Deutschland, Italien
  • Außensohle: Italien
  • Zwischensohle: Italien
  • Brandsohle: Italien
  • Fußbett: Rumänien
  • Schnürsenkel: Italien
  • Weitere Komponenten: Rumänien u.a.

 



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