Eine ziemlich gute und hochwertige Kraxe.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sonnenschutz inklusive
  • Möglichkeiten zu "Zupackens"
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Waschbarer Bezug in Mund- Kinnhöhe
  • Verstellbarer Sitz
  • Seiteneinstieg des Kindes möglich

NACHTEILE

  • Hoher Preis
  • Regenschutz nicht inklusive

BEWERTUNG

Einleitung

Wir nutzen diese Kraxe inzwischen seit fast einem Jahr intensiv und unter sehr unterschiedlichen Bedingungen. Sie war mit uns auf Winterwanderungen in der Hohen Tatra unterwegs, auf Schneetouren im Winterurlaub, auf langen und teils steilen Wanderungen in der Serra de Tramuntana auf Mallorca sowie auf heißen, trockenen Wegen in Dalmatien. Dazu kommen viele kleinere Touren im Alltag, Tageswanderungen und spontane Spaziergänge.

Entsprechend konnte die Kraxe nicht nur unter Idealbedingungen getestet werden, sondern auch bei Schnee, Kälte, Wind, Hitze, langen Anstiegen und wechselndem Gelände. Besonders wichtig war für uns dabei nicht nur der Tragekomfort für die tragende Person, sondern vor allem die Frage: Wie wohlfühlt sich das Kind darin über mehrere Stunden hinweg?

Und genau hier liegt für uns die größte Stärke dieser Kraxe: Unser kleiner Mann liebt sie wirklich. Er sitzt ausgesprochen gerne darin, wirkt entspannt, sicher und zufrieden – selbst auf langen Touren. Das hat für uns den Unterschied gemacht zwischen „funktioniert irgendwie“ und einem System, das man wirklich gerne nutzt.


Basics

Einsatzbereich

Die Kraxe eignet sich vor allem für:

  • längere Wanderungen
  • Bergtouren  
  • Reisen mit Outdoorfokus
  • unwegsames Gelände
  • Schnee- und Winterwanderungen
  • warme Regionen mit starker Sonneneinstrahlung
  • Mehrtagestouren mit zusätzlichem Gepäck 

Für reine Stadtspaziergänge wäre sie oft überdimensioniert. Ihre Stärken spielt sie klar im Outdoorbereich aus.

Daten: 

  • Gewicht: 3230 g
  • Rucksackvolumen: 14 Liter
  • Maße: 72 / 43 / 34 (H x B x T) cm
  • Zuladungsempfehlung: 9-22 kg
  • Rückenlänge: 44 - 58 cm
  • Farben: Die Kraxe gibt es in drei unterschiedlichen Farben:
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Gewicht und Größe

Je nach Ausstattung ist die Kraxe natürlich kein ultraleichtes Produkt. Das merkt man besonders dann, wenn zusätzlich Wasser, Wechselkleidung, Essen und weiteres Material transportiert werden.

Trotzdem wirkt das Gewicht beim Tragen überraschend gut verteilt. Gerade auf längeren Touren hat sich gezeigt, dass eine gute Lastverteilung wesentlich wichtiger ist als ein paar hundert Gramm weniger Gewicht.

Die Konstruktion wirkt robust und stabil, ohne unnötig klobig zu sein.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Für wen geeignet?

Aus unserer Sicht besonders geeignet für:

  • wanderaffine Familien
  • Eltern mit regelmäßigen Outdooraktivitäten
  • Reisen mit Baby oder Kleinkind
  • längere Tageswanderungen
  • aktive Familienurlaube 

Weniger geeignet für Personen, die nur gelegentlich kurze Wege laufen und hauptsächlich eine kompakte Alltagstrage suchen.


Das Wichtigste: Das Kind sitzt extrem gerne darin

Das war letztlich der entscheidende Punkt.

Unser kleiner Mann fühlt sich in der Kraxe sichtbar wohl. Das merkt man sofort daran, wie entspannt er darin sitzt – selbst über längere Zeiträume.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Er wirkt nicht eingeengt, sondern eher wie in einem kleinen, geschützten Sitzbereich. Gerade auf langen Wanderungen war das enorm wichtig. Immer wieder fielen ihm auch entspannt die Augen zu. Einzig die Fußhalterung hat er immer mal wieder verloren und so mussten die Füße neu positioniert werden. 

Besonders positiv:

  • gemütliche Sitzposition
  • gute Stabilität
  • angenehme Polsterung
  • Möglichkeit, den Kopf abzulegen
  • geschütztes Gefühl durch die Konstruktion 

Gerade die Möglichkeit, den Kopf anzulehnen oder abzulegen, hat sich als extrem wertvoll erwiesen. Bei längeren Wanderungen oder wenn er müde wurde, konnte er sich entspannen oder sogar einschlafen.

Das hat unterwegs einen enormen Unterschied gemacht. Praktisch ist auch, dass der Einstieg von der Seite möglich ist. Gerade mit dreckigen Schuhen oder bei etwas unwilligem Kind ist dies von Vorteil.


Anpassbarkeit und Wachstum

Ein großer Pluspunkt ist die schnelle Anpassbarkeit.

Kinder verändern sich gerade in den ersten Lebensjahren extrem schnell. Kleidung wird dicker oder dünner, die Körpergröße verändert sich ständig und die Sitzposition muss regelmäßig angepasst werden.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Hier lässt sich vieles unkompliziert einstellen:

  • Sitzhöhe  
  • Gurte  
  • Beinposition  
  • Rückenbereich  

Dadurch wächst die Kraxe sehr gut mit.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Wir mussten nicht ständig kompliziert nachjustieren oder umbauen.


Tragekomfort für Erwachsene

Gute Gewichtsverteilung – aber Grenzen bleiben spürbar

Gerade in der Hohen Tatra oder in der Tramuntana gab es lange Anstiege und viele Höhenmeter.

Dabei hat sich gezeigt:

Eine schlechte Kraxe wird auf solchen Touren schnell zur Belastung.

Hier war der Tragekomfort insgesamt überzeugend.

Positiv aufgefallen:

  • gute Gewichtsverteilung
  • stabiler Hüftgurt
  • angenehme Rückenauflage
  • relativ stabiles Tragegefühl auch auf unebenem Gelände
  • wenig unangenehmes Pendeln 

Besonders wichtig war der Hüftgurt. Viel Gewicht wird sauber auf die Hüfte übertragen, wodurch die Schultern entlastet werden.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Trotzdem gilt auch:

Nach zwei bis drei Stunden merkt man die Belastung deutlich.

Gerade mit größer werdendem Kind und zusätzlichem Gepäck macht sich das Gewicht irgendwann im Rücken bemerkbar – besonders im unteren Rückenbereich.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Das lässt sich bei einer voll beladenen Kraxe vermutlich nie komplett vermeiden.


Wanderstöcke helfen enorm

Was mir persönlich sehr geholfen hat:

Wanderstöcke.

Mit Stöcken gehe ich deutlich aufrechter und stabiler. Ohne Stöcke neigt man bei schwerer Last schnell dazu, leicht nach vorne einzusacken.

Durch die aufrechtere Haltung wird der Rücken spürbar entlastet.

Gerade bei längeren Bergtouren würde ich die Kombination aus Kraxe und Trekkingstöcken mittlerweile klar empfehlen.


Verhalten bei unterschiedlichen Bedingungen

Wintereinsatz – Hohe Tatra und Schneewanderungen

Die Kraxe wurde mehrfach bei Schnee und Kälte genutzt.

Dabei positiv:

  • stabile Konstruktion auch auf rutschigem Untergrund
  • Kind sitzt geschützt
  • ausreichend Platz für dicke Winterkleidung
  • Sonnendach schützt zusätzlich gegen leichten Schneefall und Wind 

Gerade im Winter war die erhöhte Sitzposition angenehm, weil das Kind nicht direkt mit Schnee oder Nässe in Kontakt kam.


Hitze und Sonne – Mallorca und Dalmatien


Sonnen- und Regenschutz

Sonnenschutz

Der Sonnenschutz ist grundsätzlich gut gelöst. In südlichen Regionen war der Sonnenschutz extrem wichtig.

Das integrierte Sonnendach war hier wirklich sinnvoll und nicht nur ein Marketingdetail.

Gerade auf offenen Wegen in der Tramuntana oder in Dalmatien spendete es deutlich spürbaren Schatten.

Das Kind war dadurch wesentlich entspannter.

 

Positiv:

  • schnell ausklappbar
  • unkompliziert nutzbar
  • stabiles System
  • hochwertiges Material 

Allerdings gibt es auch einen Schwachpunkt:

Der Schutz funktioniert hauptsächlich frontal beziehungsweise von oben.

Seitlich bietet das Sonnendach relativ wenig Schutz. Sobald die Sonne schräg steht, kommt weiterhin viel Licht und Wärme von der Seite hinein.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Das haben andere Hersteller – beispielsweise Osprey – teilweise besser gelöst.

Gerade in südlichen Regionen wäre mehr seitlicher Schutz sinnvoll gewesen.


Regenschutz

Hier gibt es einen klaren Kritikpunkt:

Der Regenschutz muss zusätzlich gekauft werden.

Das finden wir bei einer ohnehin hochpreisigen Kraxe unnötig.

Eigentlich sollte ein vernünftiger Wetterschutz bereits im Lieferumfang enthalten sein. er ist jedoch recht schnell montiert und bietet tatsächlich zuverlässig Schutz. 

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Stauraum und Transportmöglichkeiten

Ein sehr wichtiger Punkt bei längeren Wanderungen.

Gerade mit Kind sammelt sich unglaublich viel Material an:

  • Wasser  
  • Snacks  
  • Wechselkleidung  
  • Windeln  
  • Regenkleidung  
  • Mützen  
  • Handschuhe  
  • Kamera  
  • kleine Einkäufe unterwegs 

Hier bietet die Kraxe erfreulich viele Möglichkeiten.


Zusätzliche Volumenoptionen

Je nach Aufbau lassen sich unterschiedliche Taschen und Fächer nutzen.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Besonders praktisch:

  • großes Hauptfach unten
  • kleinere Schnellzugriffsfächer
  • seitliche Taschen
  • Befestigungsmöglichkeiten außen 

Dadurch kann man zusätzliche Ausrüstung sinnvoll verteilen.


Fehlende Trinkblasenlösung

Ein Punkt, der uns allerdings gestört hat:

Die Integration für eine Trinkblase ist aus unserer Sicht nicht gut gelöst beziehungsweise praktisch kaum vorhanden.

Gerade auf längeren Wanderungen wäre ein ordentlich integriertes Trinksystem extrem sinnvoll gewesen.

Stattdessen nutzt man meist die seitlichen Taschen für Wasserflaschen.

Das Problem:

Der kleine Mann kommt dort teilweise selbst dran und beschäftigt sich natürlich gerne damit.

Das ist unterwegs nicht immer ideal.

Hier wäre eine durchdachte Trinkblasenlösung mit Schlauchführung deutlich praktischer gewesen.


Was man zusätzlich transportieren kann

Auf unseren Touren hatten wir häufig dabei:

  • Windeln  
  • Feuchttücher  
  • Thermosflasche  
  • Ersatzkleidung  
  • Snacks  
  • Regenjacken  
  • kleine Picknickausrüstung
  • Kameraequipment  
  • Mützen und Handschuhe
  • Wanderkarten  

Gerade bei Tageswanderungen ersetzt die Kraxe dadurch teilweise zusätzliches Gepäck.


Verarbeitung und Materialqualität

Hier überzeugt die Kraxe weiterhin sehr.

Nach fast einem Jahr intensiver Nutzung mit:

  • Schnee  
  • Feuchtigkeit  
  • Staub  
  • Felskontakt  
  • Hitze  
  • häufigem Ein- und Ausladen 

sind erstaunlich wenige Abnutzungserscheinungen sichtbar. Auch steht die Sache wirklich sicher auf dem Boden.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Das Material wirkt hochwertig und robust. Nähte, Gurte und tragende Elemente machen weiterhin einen stabilen Eindruck.

Auch die Mechanik des Sonnenverdecks funktioniert weiterhin sehr gut. Das Ein- und Ausfahren klappt problemlos und wirkt stabil.


Waschbarer Kissenbezug

Ein kleines, aber im Alltag sehr wichtiges Detail:

Der obere Kissenbezug lässt sich abnehmen und waschen.

Gerade mit kleinen Kindern ist das extrem praktisch.

Durch Schweiß, Sonnencreme, Essen oder normalen Gebrauch wird dieser Bereich schnell schmutzig.

Dass sich der Bezug unkompliziert reinigen lässt, ist deshalb wirklich sinnvoll gelöst.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Alltagstauglichkeit

Auch abseits großer Wanderungen praktisch:

  • schnelles Reinsetzen des Kindes
  • unkompliziertes Anschnallen
  • guter Zugriff auf Gepäck
  • stabile Standfunktion beim Abstellen 

Gerade beim kurzen Anhalten unterwegs ist die Standfestigkeit wichtig.


Kritikpunkte

Natürlich ist nicht alles perfekt.

Negativ aufgefallen:

  • Regenschutz muss extra gekauft werden
  • keine wirklich gute Trinkblasenintegration
  • seitlicher Sonnenschutz eher schwach
  • mit voller Beladung auf Dauer schwer
  • Rückenbelastung nach mehreren Stunden spürbar
  • benötigt relativ viel Platz beim Transport 
  • hoher Preis 

    Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe

Fazit

Nach fast einem Jahr intensiver Nutzung hat sich die Kraxe für uns klar bewährt.

Vor allem auf längeren Wanderungen und Reisen war sie ein zentraler Bestandteil unserer Ausrüstung.

Der entscheidende Punkt bleibt aber:

Unser kleiner Mann sitzt unglaublich gerne darin.

Er wirkt entspannt, sicher und zufrieden, kann den Kopf bequem ablegen und verbringt auch längere Touren problemlos darin.

Dazu kommen:

  • guter Tragekomfort
  • sinnvolle Anpassbarkeit
  • brauchbarer Stauraum
  • robuster Gesamteindruck
  • hochwertige Materialien
  • sinnvolles Sonnendach
  • gute Alltagstauglichkeit
  • sehr geringe Abnutzungserscheinungen selbst nach intensiver Nutzung 

Schwächen gibt es vor allem beim Wetterschutz-Zubehör, der fehlenden Trinkblasenlösung und dem nur begrenzten seitlichen Sonnenschutz.

Trotzdem ist die Kraxe für aktive Familien, die regelmäßig wandern und reisen, aus unserer Sicht insgesamt eine sehr überzeugende Lösung. Wahrscheinlich würde ich aber aufgrund des doch hohen Eigengewichts das nächste Mal auf die Active Variante umsteigen.

Der OUTSIDEstoires-Test: DEUTER Kid Comfort Trage – Kinderkraxe
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Hervorragende 3-Jahreszeiten-Matte.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Faires Preis- Leistungsverhältnis
  • Kleines Packmaß
  • R Wert von 4,2
  • Ausreichend breit bei geringem Gewicht
  • Spannende neue Technologien
  • Durchaus robust

NACHTEILE

  • Pumpsack muss zusätzlich angeschafft werden

BEWERTUNG

KLYMIT Insulated Static V2

Die KLYMIT Insulated Static V2 hatte ich beim ersten richtigen Campingtrip dieses Frühjahrs dabei. Mehrere Nächte im Zelt, noch recht kühle Temperaturen in der Nacht, wechselnder Untergrund zwischen weicher Wiese und härteren Stellen – also genau die Bedingungen, bei denen man schnell merkt, ob eine Isomatte draußen wirklich funktioniert oder ob sie nur mit technischen Daten überzeugt.

Nach den ersten Nächten hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, dass die Matte genau weiß, was sie sein will: eine leichte, kompakte und durchdachte Lösung für Leute, die draußen unterwegs sein wollen, ohne direkt mehrere hundert Euro für eine High-End-Matte auszugeben.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Gewicht und Packmaß 

Schon beim ersten Auspacken ist mir aufgefallen, wie klein die Matte zusammengerollt eigentlich ist. Trotz ihrer normalen Liegelänge wirkt sie im Packsack fast absurd kompakt. Mit 183 x 58 x 6 Zentimeter bietet sie eine klassische Größe, auf der ich bequem liege, ohne mich eingeengt zu fühlen.

Mit einem Packmaß von gerade einmal 12 × 19 Zentimetern verschwindet sie problemlos im Rucksack. Morgens habe ich sie einfach unten ins Rucksackfach geschoben und danach kaum noch gemerkt, dass sie überhaupt dabei ist.

Mit ihren 590 Gramm bleibt sie angenehm leicht. Nicht extrem ultraleicht, aber genau in dem Bereich, in dem Gewicht, Stabilität und Komfort noch sinnvoll zusammenpassen.

Gerade auf Tour merkt man schnell, wie wichtig so etwas ist. Wenn man Schlafsack, Kocher, Kleidung, Wasser und Kleinkram dabeihat, zählt irgendwann wirklich jedes eingesparte Gramm und jeder freie Zentimeter im Rucksack.

Die Matte wurde ganz klar mit Backpacking und leichtem Reisen im Hinterkopf entwickelt – und das merkt man.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Material 

Die Konstruktion wirkt durchdacht.

Auf der Unterseite kommt robusteres 75D-Polyester zum Einsatz, während oben ein leichteres Material verwendet wird, um Gewicht zu sparen und das Packmaß klein zu halten.

Trotz des geringen Gewichts hatte ich nie das Gefühl, auf etwas Fragilem zu liegen. Natürlich sollte man bei einer Luftmatte immer etwas aufpassen, aber das Material macht einen widerstandsfähigen Eindruck.

Interessant fand ich auch, dass das Innere antibakteriell behandelt wurde, um die Bildung von Mikroorganismen, Pilzen und Bakterien zu reduzieren. Gerade weil man die Matte ohne Pumpsack mit Atemluft aufbläst, finde ich das tatsächlich sinnvoll.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Die V-Kammern 

Das auffälligste Merkmal der Matte ist natürlich die V-förmige Kammerstruktur.

Ich war anfangs skeptisch. Viele solcher Designs wirken erst mal nach Marketing. Nach mehreren Nächten muss ich aber sagen, dass das System tatsächlich funktioniert.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Die Body-Mapping-Technologie mit den V-förmigen Kammern sorgt dafür, dass ich nicht einfach flach aufliege, sondern leicht „geführt“ werde. Egal ob Rücken-, Seiten- oder Mischschläfer – ich hatte immer das Gefühl, stabil zu liegen und weniger zu verrutschen.

Die integrierten Side Rails haben mich ehrlich überrascht. Diese leicht erhöhten Seitenbereiche sorgen dafür, dass man nachts nicht so schnell von der Matte rutscht. Gerade wenn man sich viel bewegt, ist das ein echter Komfortgewinn.

Das Deep Weld Patterning ist ein Detail, das man nicht sofort sieht, aber merkt. Der Schlafsack wird weniger zusammengedrückt und kann sich besser entfalten. Dadurch bleibt mehr isolierende Luft erhalten, was sich positiv auf das Liegegefühl und die Wärme auswirkt.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Die V-Struktur „führt“ den Körper etwas. Man rutscht weniger herum und bleibt stabiler auf der Matte liegen.

Dazu kommen die integrierten Side Rails – leicht erhöhte Seitenbereiche, die verhindern, dass man nachts zu weit an den Rand rutscht.

Ich musste mich nachts deutlich seltener neu positionieren als auf älteren, glatten Luftmatten.

 

In der Praxis

Offen gesagt hatte ich bei einer Matte in dieser Gewichtsklasse weniger Komfort erwartet.

Aber schon nach der ersten Nacht war ich positiv überrascht. Unebenheiten wurden ordentlich ausgeglichen, und die Matte fühlte sich stabiler an als viele einfache Luftmatten.

Besonders als Seitenschläfer fand ich die Konstruktion angenehm. Die V-Form sorgt dafür, dass man nicht ständig wegrutscht oder sich der Schlafsack komplett verdreht.

Wichtig ist allerdings der Luftdruck.

Zu hart aufgeblasen wird die Struktur schnell spürbar und unangenehm. Mit etwas weniger Luft wurde die Matte deutlich komfortabler.

Positiv fand ich außerdem, dass die Matte vergleichsweise leise ist. Viele leichte Luftmatten knistern oder rascheln bei jeder Bewegung. Die Klymit war hier deutlich angenehmer.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Wärmeleistung: Die Matte besitzt einen R-Wert von 4,2 nach ASTM-Standard.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte
Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Das merkt man draußen tatsächlich. In den kühleren Nächten hatte ich nie das Gefühl, dass die Bodenkälte unangenehm durchzieht.

Natürlich ersetzt sie keine reine Wintermatte für extreme Bedingungen, aber für Frühjahr, Sommer und kühlere Herbstnächte halte ich sie absolut brauchbar.

Gerade in dieser Gewichts- und Preisklasse ist das ziemlich stark.

 

Aufblasen und Handling – 

Das integrierte Flip-Ventil funktioniert angenehm unkompliziert. Aufblasen und Luft ablassen gehen schnell und ohne Gefummel.

Der OUTSIDEstories-Test: KLYMIT Insulated Static V Lite - 3-Jahreszeiten-Isomatte

Was allerdings fehlt, ist ein Pumpsack.

Man bläst die Matte also klassisch mit Atemluft auf. Das funktioniert zwar problemlos, bringt aber Feuchtigkeit ins Innere der Matte. Deshalb habe ich darauf geachtet, sie nach der Nutzung immer gut trocknen zu lassen.

Ein passender Pumpsack kann separat gekauft werden – allerdings kostet der ungefähr 40 €, was ich im Verhältnis zur Matte selbst ziemlich teuer finde.

Was mir an der Matte besonders gefallen hat, war ihre unkomplizierte Art.

Sie war morgens schnell verstaut, hat kaum Platz weggenommen und abends genauso schnell wieder funktioniert.

 

Reparaturset und Garantie

Positiv finde ich auch, dass direkt ein Flickenset mitgeliefert wird. Ich musste es zwar nicht benutzen, aber gerade unterwegs gibt das ein gutes Gefühl.

Dazu kommt die lebenslange Garantie, was zumindest zeigt, dass der Hersteller Vertrauen in das eigene Produkt hat.

 

Für wen die Matte sinnvoll ist

Ich sehe die Matte vor allem bei Leuten, die eine leichte, funktionierende und bezahlbare Lösung suchen.

Nicht unbedingt bei Extremtouren oder ultraleichten Winter-Setups, sondern eher bei Leuten, die unkompliziert draußen schlafen wollen und dabei Wert auf ein gutes Verhältnis aus Gewicht, Komfort und Preis legen.

 

Fazit

Die KLYMIT Insulated Static V2 hat mich deutlich positiver überrascht, als ich erwartet hatte.

Sie kombiniert ein kleines Packmaß, vernünftigen Komfort, durchdachte Details und eine überraschend gute Isolation zu einem Gesamtpaket, das draußen einfach funktioniert.

Natürlich hat sie Grenzen. Der fehlende Pumpsack ist etwas schade, und die spezielle Kammerstruktur wird nicht jeder mögen.

Aber insgesamt ist das für mich eine der interessantesten Matten in diesem Preisbereich.

Ich werde sie definitiv weiter nutzen – besonders auf Touren, bei denen ich leicht unterwegs sein will, ohne auf vernünftigen Schlafkomfort verzichten zu müssen.

 


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Angenehmer, schlicht-eleganter Barfußschuh.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Großzügige Zehenbox
  • Angenehmes Gehgefühl
  • Robustes Material
  • Weich
  • Wasserabweisend

NACHTEILE

  • Keine herausnehmbare Innensohle

BEWERTUNG

Ich durfte den BluSun 200 W Sneaker die letzten Wochen testen und trug ihn dabei sehr viel im Alltag. Das heißt: Natürlich viel Asphaltstraße, Büro- und Innenräume, aber auch kurze Fahrradstrecken und Waldwege/Forststraßen waren dabei. In einem Temperaturbereich von ca. 0°C bis Raumtemperatur. Auf trockenem sowie nassem Untergrund.

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

* Eckdaten: *
   • Sneaker
   • klassische Schnürung
   • Made in Portugal
   • Barfußschuh
   • Sehr breite Zehenbox
   • Glatt und Nubuk-Leder als Obermaterial
   • Leather Working Group gonz zertifiziert
   • Gummisohle (Polyurethan) 4 mm mit 1 mm Stollen
   • Keine herausnehmbare Einlagesohle
   • Innenmaterial aus Bio-Baumwolle + arneplant-Mikrofaser
   • wasserabweisend
   • atmungsaktiv

 

* Aufbau, Design und Materialien: *

Der  BluSun 200 W überzeugte mich auf den ersten Blick mit seinem einfachen Design. Die Kombination der beiden schwarzen Leder (glatt und Nubuk) gibt dem Schuh ein sehr klassisches und schlichtes Aussehen, wenngleich er in seiner Form mit der großzügigen Zehenbox dennoch etwas auffällt. 

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

Das Schwarz kaschiert in meinen Augen die hohe Funktionalität/Besonderheit des Schuhes und macht ihn für mich daher deutlich alltagstauglicher und bürotauglicher bzw. gibt ihm für mich einen besonderen Chic.
Die TPU-Sohle ist seitlich etwas hochgezogen, was bei nassem Untergrund vorteilhaft ist und das Leder Schützt. 

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

Der Schuh hat keine herausnehmbare Innensohle. Das ist im Allgemeinen kein Problem und unterstützt die dünne Sohle eines Barfußschuhs. Das einzig Gute an herausnehmbaren Innensohlen ist (in meinen Augen), dass man diese einfach reinigen/waschen kann und daher dem Schuh eine neue Frische geben kann, ohne den gesamten Schuh reinigen zu müssen.

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

Die Außenfläche des Schuhes ist aus sehr, sehr weichem Leder gefertigt, welches im Knöchel- und Fersenbereich angenehm verdickt ist. So kann sich der Schuh einerseits angenehm an den Fuß anschmiegen und die Polsterung hinten, unterstützt das sehr angenehme Tragegefühl.

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

Die Lasche ist lose (nicht angenäht), kann jedoch über eine Schlaufe mit dem Schuhband fixiert werden.
Die Schuhbänder sind breit und haben einen sehr guten Halt sowie eine angenehme Länge. Ich trage Alltagsschuhe meist sehr locker geschnürt und weich/offen. Der Schnitt des Schuhes sowie die vorhandene Schnürung ermöglichen es aber auch, den Schuh sehr gut an dem Fuß angepasst festzuschnüren, um einen perfekten Halt im Schuh zu haben.
Der Schuh weist sehr viele Nähte auf. Diese machen alle einen sehr guten und robusten Eindruck
Die Größe des Schuhes ist passend. Ich trage meine typische Schuhgröße.
Der Schuh ist übrigens in richtig vielen Farben erhältlich!

* Praxistest: *
Gleich beim ersten Hineinschlüpfen bemerkt man die herrlich großzügige Zehenbox. Der Fuß kann sich hier komplett entfalten. Dennoch sitzt der Schuh sehr gut. Beim Gehen merkt man die angenehm weiche Sohle und den weichen Schuh.

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

Die Sohle schützt vor dem Untergrund (man spürt nicht jedes Steinchen) erlaubt aber einen flachen und barfußschuhmäßigen Gang am Untergrund. Der Halt der Sohle ist gut. Da die Sohle rundherum etwas hochgezogen ist, erfüllt sie sogleich die Funktion eines Stoßschutzes für die Zehen.

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

Der getestete Temperaturbereich war ca. 0°C bis Raumtemperatur. Auch bei kalten Temperaturen, am Bahnsteig wartend, wurde mir in dem Schuh nicht kalt. Auch an einem Bürotag macht der Schuh gut mit mir, ohne dass die Füße viel zu warm werden. Dieser Temperaturbereich passt daher sehr gut.
Ich trug den Schuh auch bei Regenwetter. Auch hier ist die hochgezogene Sohle wieder von Vorteil, da so im Zehenbereich das Leder etwas geschützt von der nassen Straße ist. Normaler Regen konnte dem Schuh einmal nichts anhaben. Daher kann ich den Schuh in allen Alltagsbereichen bei gemäßigten Temperaturen einmal sehr empfehlen!

In meinem Alltag sind auch immer wieder kurze Radstrecken inkludiert. Auch hier war der Schuh angenehm zu tragen und die Zacken der Pedale drückten nicht unangenehm durch.
Ein kurzer Spaziergang auf Waldwegen oder Forststraßen ist für den Schuh auch kein Problem. Ich würde ihn jetzt nicht unbedingt durch den Schlamm ziehen müssen, da er doch ein schöner Leder-Alltagsschuh ist. Ich denke jedoch, dass er gut zu reinigen ist und man danach das Leder etwas pflegen kann.

Der OUTSIDEstories-Test: BLUSUN 200 W Sneaker – Barefoot-Sneaker, Damen

* Zusammenfassung: *
Mich hat der Blusun W200 Barfußschuh im Alltag top begleitet. Ob optisch oder vom Tragegefühl, es bleibt kein Wunsch offen. Ein wirklich sehr gelungener Schuh!



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IM TEST

Test: BLUSUN 200W - Barefoot-Sneaker, Damen


BLUSUN 200W - Barefoot-Sneaker, Damen

Der Test: BLUSUN 200W - Barefoot-Sneaker, Damen:

Watt-Jagd im Verborgenen: das High-Performance-Tretlager
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Maximale Effizienz
  • Leicht zu Warten
  • Hohe Präzision - kein Knacken
  • CNC-gefräst
  • Keramiklager
  • Leichte Wattersparnis

NACHTEILE

  • Wartung notwendig

BEWERTUNG

 

Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket

Griasts eich!

Wer sein Rennrad auf maximale Effizienz trimmt, optimiert meist zuerst die Aerodynamik oder das Gewicht. Doch die „Marginal Gains“, die über Sieg oder Niederlage (oder einfach das bessere Fahrgefühl) entscheiden, verstecken sich oft dort, wo man sie nicht sieht: im Tretlagergehäuse. Nachdem ich bereits positive Erfahrungen mit OSPW-Systemen gesammelt hatte, wollte ich wissen, was das BB86 Shimano Bottom Bracket von CyclingCeramic in der Praxis leistet.

Hard Facts

Bevor wir uns dem Fahrgefühl widmen, ein Blick auf die nackten Zahlen und die technologische Basis des Bottom Brackets, da es hier viele verschiedene Ausführungen gibt, je nach Kurbel und Rahmenhersteller. 

FeatureSpezifikation
StandardBB86 Pressfit (86,5 mm Gehäusebreite)
Kompatibilität24 mm Achsen (Shimano Hollowtech II & andere)
Material GehäuseHochpräzises, CNC-gefrästes Aluminium
Lager-TypGrade 3 Silicon Nitride (Si3N4) Keramikkugeln
BesonderheitHand-Assembled & Individually Tested in France
DichtungHigh-Performance Seals (All-Condition)
Gewichtca. 55 g
Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket

Cycling Ceramic hat eine wirklich tolle Matrix, der man entnehmen kann, welches Tretlager das Richtige für sein Bike ist.

Erster Eindruck & Verarbeitung: CNC-Präzision aus Frankreich

Schon beim Auspacken wird klar, dass man hier kein Massenprodukt in den Händen hält. Das Tretlager wirkt direkt extrem wertig, vor allem auch im Vergleich zu dem Standard Tretlager von Shimano. Ich hatte ja beim Umbau beide in den Händen. CyclingCeramic fertigt die Lagerschalen mit mikrometrischer Genauigkeit. Das ist bei Pressfit-Standards wie BB86 absolut kritisch, da minimale Toleranzen hier oft die Ursache für das gefürchtete Knacken im Wiegetritt sind. Die Passform ist so exakt berechnet, dass eine perfekte Ausrichtung der Lager garantiert wird, was wiederum die Steifigkeit des gesamten Antriebsbereichs spürbar erhöht.

Das Herzstück, das Keramik Tretlager

Das eigentliche Highlight sind die verbauten Keramikkugeln. CyclingCeramic verwendet ausschließlich Grade 3 Keramikkugeln, die nicht nur 58 % leichter, sondern auch 121 % härter als herkömmliche Stahlkugeln sind. Das Resultat ist eine Reduktion der Reibung.

Im „Trockentest“ – also wenn man die Kurbel ohne Kette anstößt – dreht sich das System gefühlt ewig. Doch entscheidend ist die Performance unter Last. In der Praxis bedeutet das: Wenn man im Zielsprint oder am steilen Anstieg mit maximaler Wattzahl in die Pedale tritt, verformt sich im Lager nichts. Die Energieübertragung wirkt direkter, fast schon „digital“ – jeder Tritt wird unmittelbar in Vortrieb umgewandelt.

Ein häufiges Vorurteil gegenüber Keramiklagern ist die mangelnde Haltbarkeit bei schlechtem Wetter. CyclingCeramic begegnet diesem Problem mit einer zusätzlichen Abdichtung des Lagers. Diese Dichtungen schützen das Innere effektiv vor Wasser, Staub und Straßendreck, ohne dabei den Rollwiderstand spürbar zu erhöhen.

Ich bin das Lager unter verschiedensten Bedingungen gefahren – von staubigen Sommerausfahrten bis hin zu regnerischen Frühjahrstouren und Temperaturen um die 0 Grad. Das Lager fährt sich super unter allen Bedingungen. Ich hatte es auch bereits aufgemacht und eine Wartung ist noch nicht nötig. 

Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket

Ich glaube, uns ist allen bewusst, dass die Wattersparnis nur leicht ist, aber natürlich was bringt. Ich hatte sogar wirklich das Gefühl, dass ein Unterschied spürbar ist zum Shimano-Tretlager. Das von Cycling Ceramic läuft einfach so viel leichter und das gibt einfach ein gutes Gefühl, ob am Berg oder im Sprint. Man hat High Performance-Tretlager verbaut und das zeigt sich!

Wartung und Pflege für dauerhaften Leichtlauf

https://www.youtube.com/watch?v=Ch8SUIZ8hUM

Trotz der exzellenten Dichtungen ist ein High-Performance-Lager kein „Set-and-forget“-Bauteil, wenn man die maximale Watt-Ersparnis dauerhaft erhalten will. Der Hersteller empfiehlt einen regelmäßigen Service: Je nach Fahrleistung und Wetterbedingungen (ca. alle 5.000 bis 10.000 Kilometer oder einmal pro Saison) sollte man die Dichtungen vorsichtig anheben, das Lager reinigen und mit dem speziellen CyclingCeramic-Fett neu abschmieren. 

Das Lagerfett wird bereits von CyclingCeramic mitgeliefert. Hierbei sollte man in etwa 60 bis 80 Prozent des Lagers einfetten. Da die Keramikkugeln extrem hart sind, ist sauberes Fett essenziell, um die Laufbahnen vor Pitting zu schützen. Pitting ist ein schalenförmiger Materialausbruch an Oberflächen, verursacht durch hohe, wechselnde tribologische Beanspruchung. Wer aber diesen kleinen Service-Schritt beherrscht, sichert sich über Jahre hinweg das butterweiche Gefühl der ersten Ausfahrt.

Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket

Montage

Jetzt möchte ich noch auf die Montage des Tretlagers eingehen. Da braucht man natürlich etwas Basiswissen und das nötige Fingerspitzengefühl, sowie natürlich auch das passende Werkzeug. 

https://www.youtube.com/watch?v=PvqxuHbnoSE

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Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
  1. Als Erstes ist ein Montageständer zwingend notwendig. Ich bringe mein Rennrad immer an der Sattelstütze an. 
  2. Um jetzt zum Tretlager zu kommen, bauen wir als Erstes die Shimano-Ultegra-Kurbel aus. Das ist relativ einfach: einfach die beiden Schrauben am linken Kurbelarm lösen, den Sicherheitspin lösen, und schon kann der linke Kurbelarm abgezogen werden. Wir lösen die Kette und ziehen nun auch die Kurbel mit den Kettenblättern ab. Wir haben nun direkten Zugang zum Tretlager.

    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
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  3. Da es sich hierbei um ein Pressfit-Tretlager handelt, muss dieses herausgeschlagen werden. Hierfür gibt es passendes Werkzeug. Der Schlag wird durch das Tretlager gesteckt und rastet dann ein. Mit ein paar vorsichtigen Schlägen geht das Tretlager auch raus. Gleiches dann noch auf der anderen Seite. Und hier lieber etwas leichter ausschlagen und dafür öfter.

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    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
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  4. Jetzt muss natürlich die Tretlageraufnahme gereinigt werden. Bitte dafür einen passenden Rennradreiniger verwenden.
  5. Jetzt benötigen wir etwas Montagefett, das sorgt dafür, dass das Tretlager sehr gut eingepresst werden kann, auch wieder ausgeschlagen werden kann und nicht irgendwann fest sitzt und natürlich damit nichts knackt. Das Montagefett bringen wir sowohl am Rahmen als auch am Tretlagergehäuse an.

    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
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  6. Jetzt brauchen wir wieder das Spezialwerkzeug zum Einpressen der Lager. Hierfür die richtigen Adapterscheiben für 24-Millimeter-Tretlager verwenden. Die Tretlager von beiden Seiten anbringen und dann werden diese vorsichtig wie bei einem Schraubstock gleichmäßig in die Tretlageraufnahme eingepresst. 

    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
  7. Jetzt fetten wir noch das Tretlager wo der Kontakt zur Kurbel besteht und auch noch die Kurbel. 

    Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
  8. Danach werden beide Kurbelarme wieder angebracht und mit dem richtigen Drehmoment angezogen.
Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket

Die Montage hört sich so jetzt erst mal sehr einfach an, man muss aber äußerst vorsichtig und präzise arbeiten, damit man nichts am Carbonrahmen beschädigt. Wer sich hier nicht ganz sicher ist, bringt sein Rennrad mit dem Tretlager lieber in eine Werkstatt, und die kümmert sich darum.

Trotzdem lohnt es sich, das Bottom Bracket selbst zu kaufen. Bei r2-bike gibt es fast alle Tretlager für den Unschlagbaren Preis von circa 150 EUR, also 35 EUR unter dem UVP. Das sollte eine Überlegung wert sein!

Pfiats eich!

Der OUTSIDEstories-Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket
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IM TEST

Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket


CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others

Der Test: CYCLINGCERAMIC BB86 Shimano & Others – (24mm) – Bottom Bracket:

Perfekte Energiequelle für lange Ausdauereinheiten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Effiziente Energie und Koffein Versorgung
  • Leicht zubereitet
  • Merkbare Verbesserung

NACHTEILE

  • Geschmacklich gewöhnungsbedürftig.

BEWERTUNG

Aktuell bin ich durch mein Studium und meine Arbeit gezwungen, oft sehr früh zu trainieren. Ich würde mich nicht unbedingt als Morgenmuffel bezeichnen, aber mir fällt es dann doch schwer, um 6:00 Uhr auf dem Rad zu sitzen. Da ich auch teilweise ohne anständiges Frühstück losfahre, ist der Maurten Drink Mix 320 Caf 100 perfekt. Nicht nur 78g Kohlenhydrate auf 500 ml sondern auch 100g Koffein geben mir die benötigte Energie.

Geschmack:

Der Drink-Mix ist ganz klar auf Performance ausgerichtet und nicht darauf, gut zu schmecken. Darauf muss man sich einlassen und darf sich nicht zu viel erhoffen. Es ist ein süßes Hydro-Gel, das keinen klar definierbaren Geschmack hat. Mich hat das gar nicht gestört, da ich es auch hauptsächlich zur Energieaufnahme benutze und nicht, um einen leckeren Sportdrink zu haben.

Performance:

Wie schon erwähnt, bin ich sehr begeistert, da ich nicht nur sehr leicht Kohlenhydrate aufnehmen kann, sondern durch die 100 g Koffein auch nochmal einen extra Boost bekomme, um strukturiert und hart zu trainieren. Ich kann es jedem empfehlen der etwas ambitionierter trainiert und sich vergleichsweise einfach die benötigte Energie zuzuführen. 

Klar ist der Geschmack nicht so gut wie bei anderen Produkten, aber die positiven Argumente überwiegen für mich klar. Es ist oft schwer genug zu essen und zu trinken während man trainiert und Maurten unterstützt mich dabei super. Als ehemaliger Profisportler weiß ich, wie schnell man gelangweilt von Gels ist, wenn man sie stündlich mehrfach zu sich nehmen muss. Daher werde ich Marten weiterhin in meinen Trainingsalltag einbauen.



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Optimale Energieversorgung bei langen Ausdauereinheiten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr effiziente Kohlenhydratversorgung
  • Schnell zubereitet
  • Optimiert die Energieversorgung

NACHTEILE

  • Geschmacklich gewöhnungsbedürftig

BEWERTUNG

Bei langen Ausfahrten auf dem Rennrad ist es das Wichtigste, regelmäßig Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um den Körper ausreichend mit Energie zu versorgen. Damit es nicht eintönig wird, kann man dafür Gels, Riegel oder Sportdrinks verwenden. Der Maurten Drink Mix 320 liefert pro Packung 78 Gramm Kohlenhydrate, die direkt aufgenommen werden können. Das ist im Vergleich zu Konkurrenzprodukten ein sehr guter Wert. Wer kleinere Portionierung bevorzugt, hat die Möglichkeit, auch die 42 Gramm Beutel (Maurten Drink Mix 160) zu verwenden.

 

Geschmack:

Um ehrlich zu sein, ist es geschmacklich auf jeden Fall nicht so gut wie andere Produkte. Es ist kein klassischer Drink, sondern eher ein Gel. Maurten selbst beschreibt das Produkt als „Hydrogel“. Ich würde es einfach als sehr süßes Trink-Gel beschreiben. Allerdings hat mich das gar nicht gestört. Es geht bei dem Drink-Mix ganz klar um Performance und nicht um den Geschmack. 

 

Leistung:

Ich war wirklich sehr begeistert, als ich den Drink das erste Mal auf dem Fahrrad ausprobiert habe. Als Profi soll man 100 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde zu sich nehmen. Das ist gar nicht mal so einfach, da herkömmliche Gels meistens 20-40 Gramm liefern. Mit einer Flasche Maurten Drink Mix 320 nimmt man also 2 oder mehr Gels auf einmal zu sich. Da die Aufnahme von Flüssigkeit genauso notwendig ist wie die Kohlenhydrataufnahme, kann man so 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

 

Abschließend kann ich sagen, dass ich wirklich sehr begeistert war und den Drink auch zukünftig bei langen Ausfahrten benutzen werde. Jedem etwas ambitionierten Ausdauersportler kann ich es wirklich sehr empfehlen, da man selten so leicht auf die benötigten Kohlenhydrate kommen kann! 



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Toller Laufschuh mit ordentlich Vortrieb!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Carbonplatte in der Sohle
  • Sehr gute Dämpfung
  • Ordentlicher Vortrieb
  • Gelenkschonend
  • Cooles Design
  • Wettkampf und schnelle Läufe

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Griasts eich!

Meine Laufkarriere startete eigentlich erst vor Kurzem während eines dreimonatigen Aufenthalts in Österreich. Die Berge vor der Haustür und die doch kürzeren Tage waren die perfekte Motivation, um mehrmals die Woche die Laufschuhe zu schnüren. Bevor ich zum Joma R-5000 griff, war ich mit uralten Laufschuhen unterwegs. Der Wechsel war wie der Sprung vom Klapprad auf ein Rennrad – es liegen Welten dazwischen, besonders was die Dämpfung und den „Push“ angeht.

Sohlenkonstruktion

Das Herzstück des R-5000 ist die Kombination aus der Endoplate Carbonplatte und dem Fly Reactive Schaumstoff.

Dies führte zum einen zu einem gewissen Vorwärtsdrang. Die Carbonsohle hat eine unglaubliche Dynamik. Man merkt richtig, wie sie einen beim Abrollen nach vorne katapultiert. Als Anfänger ist das Fluch und Segen zugleich: Man will eigentlich langsam und entspannt laufen, aber der Schuh flüstert einem ständig zu: "Gib Gas!" Man muss sich aktiv bremsen, um nicht jedes Mal in viel zu hohe Pulszonen zu kommen. Und die waren bei mir trotz des vielen Rennradfahrens ungewohnt hoch.

Gleichzeitig fand ich den R-5000 extrem gelenkschonend. Trotz der Steifigkeit der Platte ist die Dämpfung hervorragend. Ich hatte keinerlei Schmerzen oder Probleme mit den Sehnen. Das war definitiv ein Punkt, vor dem ich als Einsteiger Respekt hatte.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Grip & Stabilität

Besonders beeindruckt hat mich die Performance im Herbst. In Österreich bin ich viel auf wechselnden Untergründen gelaufen. Auf Asphalt und Kies zeigte sich die Durability-Gummimischung der Außensohle, da sie hervorragenden Grip bot. Auch auf lockeren Kieswegen hatte ich immer einen stabilen Abdruck.

Nasses Laub ist ja eher der „Endgegner“ für viele Schuhe, wo man sich etwas unwohl und unsicher fühlt. Aber auch hier hat mich der Joma überzeugt. Trotz des leichten Gewichts (ca. 210 Gramm) vermittelt er viel Sicherheit. Der Halt im Schuh ist dank der gut strukturierten Fersenkappe und des Schnürsystems top. Man steht stabil über der Carbonplatte, ohne wegzukippen.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Belüftung und Tragekomfort

Ein weiteres Highlight ist das VTS-System. Das Obermaterial ist extrem atmungsaktiv. Im Herbst war das super, da der Fuß trocken bleibt und man bei kühleren Temperaturen nicht so schnell „überhitzt“. Das Mesh fühlt sich fast wie eine zweite Haut an und drückt an keiner Stelle.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Specs auf einen Blick

  • Gewicht: Federleichte 210 g.
  • Sprengung: 6 mm (ideal für einen mittelfußbetonten, schnellen Laufstil).
  • Technologie: Endoplate (Carbon) + Fly Reactive (Reaktiver Schaum).
  • Einsatzbereich: Wettkampf und schnelles Training auf Asphalt/befestigten Wegen (hat mich aber auch bei etwas langsamerem Training überzeugt).😉)

Mein Fazit als Einsteiger

Wer sagt, Carbon-Schuhe sind nur was für Profis, sollte den Joma R-5000 testen. Für mich war er der Gamechanger. Vor allem der Spaßfaktor, den der Vortrieb und die gute Dämpfung mit sich brachten, hat mich wirklich motiviert, laufen zu gehen.

Auch der Komfort war bei Welten besser. Besonders im Vergleich zu meinen alten Laufschuhen war dies wirklich eine enorme Verbesserung.

Aber ich habe mich mit den Joma R-5000 auch immer sicher gefühlt und hatte Top-Grip auf Laub und Kies, was im Herbst essenziell ist.

Dennoch wurde mir nach einiger Recherche klar, dass man nicht nur mit einem Carbonschuh trainieren sollte. Ein weiterer Schuh ohne die Platte und mit starker Dämpfung ist unerlässlich, um die Sehnen auch mal zu schonen.

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren

Der OUTSIDEstories-Test: JOMA R1000 - Laufschuhe, Herren
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Der Helm für Stadtverkehr und Pendler!
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • 250 Gramm in Größe M
  • RP Rotational Impact Test
  • Nachhaltig hergestellt
  • Recycelte Materialien
  • Moderne Optik
  • Super für den Stadtverkehr und Pendler

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Griasts eich!

Wer wie ich täglich mit dem Fahrrad durch die Stadt pendelt, weiß: Sicherheit ist im urbanen Verkehr kein Luxus, sondern die Basis für jede Fahrt. Gerade in München, wo Radwege häufig eng werden, Autos dicht überholen und man sich stetig zwischen Fußgängern, Taxen und E-Scootern bewegt, ist ein vertrauenswürdiger Helm unerlässlich. Ich fahre fast jeden Tag in die Arbeit, dazu Erledigungen, Treffen mit Freunden. Der Helm begleitet mich überall hin. Entsprechend hoch sind meine Ansprüche an Komfort, Schutz und Alltagstauglichkeit. Deshalb freue ich mich, meine Erfahrungen mit dem Rudy Project Sinergy in Schwarz Matt mit euch zu teilen.

Design, Verarbeitung & Passform

Schon beim Auspacken merkt man, dass Rudy Project viel Wert auf eine saubere Verarbeitung legt. Der Sinergy wirkt hochwertig, ohne aggressiv sportlich zu sein – perfekt für den urbanen Bereich. Die matte schwarze Oberfläche passt super zu schlichten Alltags-Setups, wirkt aber gleichzeitig modern und stilvoll genug, um auf dem Urban Bike nicht fehl am Platz zu sein.

Mit 250 Gramm in Größe M gehört der Helm zu den leichteren Urban-Modellen. Beim ersten Aufsetzen fällt das stabile, aber angenehm weiche Tragegefühl auf. Keine Hotspots, kein Verrutschen – stattdessen ein harmonischer, gut ausbalancierter Sitz, der auch nach langen Fahrten nicht unangenehm wird. Außerdem sorgen die Belüftungsöffnungen für ausreichend Luftzirkulation, ohne dass es zieht oder der Helm übermäßig schnell auskühlt. Im Winter sollte man natürlich ein Stirnband oder eine Mütze drunter ziehen.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Sicherheit und RP Rotational Impact Test

Rudy Project hebt beim Sinergy ausdrücklich den RP Rotational Impact Test hervor – ein Prüfverfahren, das reale Sturzsituationen mit schrägen und rotierenden Aufprallkräften simuliert. Genau diese Rotationsenergie ist im urbanen Umfeld besonders relevant, da Stürze selten frontal, sondern meist seitlich oder in schrägem Winkel passieren.

Auch wenn der Sinergy kein MIPS-System verwendet, zeigt der RP-Test, dass Rudy Project aktiv an Lösungen für Rotationsschutz arbeitet. 

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Nachhaltigkeit & Materialkonzept

Ein Punkt, der für mich immer wichtiger wird – und bei Rudy Project überraschend klar kommuniziert wird – ist die Nachhaltigkeit.

Beim Sinergy verwendet Rudy Project bewusst recycelte Materialien, insbesondere bei der Innenpolsterung und den Gewebeelementen. Damit ist er kein gewöhnlicher Helm. Er ist das Flaggschiff von Rudy Projects "Ride To Zero"-Initiative. Das Besondere: Er setzt auf eine Einstoff-Konstruktion (Monomat-Technologie). Das bedeutet, dass sowohl die Außenschale als auch der Kern aus Polystyrol bestehen, was das Recycling am Ende des Lebenszyklus massiv erleichtert.

Ohne den Helm künstlich als „Öko-Produkt“ zu vermarkten, gelingt es Rudy Project hier, moderne Sicherheits- und Komforttechnik mit einem vernünftigen und nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsanspruch zu verbinden. Besonders als täglicher Pendler finde ich das wichtig: Ein Produkt, das mich jeden Tag begleitet, sollte nicht nur mir guttun, sondern idealerweise auch der Umwelt etwas weniger schaden.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm
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Alltagstauglichkeit & Komfort

Der Sinergy zeigt im Alltag genau das, was man sich von einem hochwertigen Urban-Helm wünscht. Das Gurtsystem ist simpel und zuverlässig, die Verschlüsse lassen sich intuitiv bedienen – sogar mit Handschuhen. Die feuchtigkeitsabsorbierende Innenpolsterung trägt dazu bei, dass der Helm selbst bei warmen Temperaturen angenehm bleibt und schnell trocknet.

Durch seine leicht ovale Form und die fein abstimmbare Umfangsverstellung lässt sich der Helm so einstellen, dass er weder kippt noch klappert. Auf Münchens Straßen, Kopfsteinpflaster inklusive, macht sich das deutlich bemerkbar.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Fahreindruck im Stadtverkehr

Im täglichen Pendelverkehr fühlt sich der Sinergy jederzeit kontrolliert und komfortabel an. Beim gemütlichen Rollen durch die Stadt ist er unauffällig und angenehm zu tragen, bei schnellerer Fahrt oder kurzen Sprints sitzt er stabil und sicher.

Besonders positiv fällt mir die ruhige Lage am Kopf auf: Selbst wenn man schnell den Schulterblick macht oder einem Schlagloch ausweichen muss, bleibt der Helm genau dort, wo er hingehört. Das erhöht das subjektive Sicherheitsgefühl enorm und nach einigen Wochen greift man komplett selbstverständlich zu diesem Helm. Der Helm fühlt sich hier vom Sitz ähnlich wie mein Rennradhelm an.

Der OUTSIDEstories-Test: RUDY PROJECT Sinergy - Fahrradhelm

Fazit

Der Rudy Project Sinergy Black Matte ist ein rundum überzeugender Urban- und Alltagshelm. Er kombiniert:

  • moderne, cleane Optik
  • hohen Komfort durch die Monomat Technology
  • ein ernstzunehmendes Sicherheitskonzept inklusive RP Rotational Impact Test
  • sehr gute Alltagstauglichkeit
  • eine klare Ausrichtung auf Nachhaltigkeit durch recycelte Materialien

Für Pendler wie mich, die täglich im Stadtverkehr unterwegs sind, ist der Sinergy eine hervorragende Wahl: leicht, sicher, angenehm zu tragen – und dabei auch noch nachhaltiger als viele andere Helme in seiner Klasse.

Pfiats eich!

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