Wandelbarer Rucksack mit kleinem Nachbesserungsbedarf.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Rucksack und Fahrradtasche in einem
  • Durch Rolltop-Verschluss erweiterbar
  • Urbaner Stil, macht sich gut am Fahrrad und am Rücken
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viele Farben verfügbar
  • Laptopfach und Handyfach

NACHTEILE

  • Karabiner zu klein geraten, etwas fummelig
  • Keine Außentasche für Flasche/nassen Regenschirm

BEWERTUNG

Ich bin Produkt-Scout von OUTSIDEstories und habe das Produkt vom Hersteller zum Testen erhalten. Dabei wurde ich nicht bezahlt, und ich darf mich frei äußern. Die Bewertung basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen, ohne Verpflichtungen gegenüber dem Hersteller.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack

Der MeroMero Annecy Backpack ist ein moderner Fahrradrucksack, der gleichzeitig auch als Fahrradtasche genutzt werden kann. Gerade im Alltag ist diese Kombination äußerst interessant, da viele klassische Fahrradrucksäcke entweder beim Tragen oder bei der Befestigung am Fahrrad Kompromisse eingehen. MeroMero versucht hier, beide Welten sinnvoll miteinander zu verbinden. Nach mehreren Wochen Nutzung im Alltag konnte ich mir ein gutes Bild vom Produkt machen.

Über den Hersteller

Hinter der Marke MeroMero steht ein französisches Unternehmen aus Annecy, einer Stadt, die stark vom Outdoor-Sport geprägt ist. Genau dieser Hintergrund spiegelt sich auch in der Philosophie des Herstellers wider. MeroMero entwickelt Taschen und Rucksäcke, die sowohl im urbanen Alltag als auch bei Outdoor-Aktivitäten funktionieren sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei Nachhaltigkeit, Funktionalität und ein möglichst langlebiges Produktdesign.

Besonders positiv finde ich den Fokus auf recycelte Materialien und eine bewusst nachhaltige Produktion. Viele Hersteller werben inzwischen mit Umweltfreundlichkeit, bei MeroMero wirkt dieses Konzept jedoch glaubwürdig und konsequent umgesetzt. Laut Hersteller kommen recycelte Stoffe zum Einsatz, außerdem achtet das Unternehmen auf schadstoffarme Beschichtungen und langlebige Materialien. Gerade bei Produkten, die täglich genutzt werden, halte ich diesen Ansatz für sinnvoll. Ein guter Fahrradrucksack sollte schließlich mehrere Jahre problemlos durchhalten und nicht nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.

Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen auch im Bereich Umweltprojekte und ist Teil der Initiative „1% for the Planet“. Das bedeutet, dass ein Teil des Umsatzes in Umwelt- und Naturschutzprojekte fließt. Solche Maßnahmen sind natürlich kein Ersatz für ein gutes Produkt, zeigen aber, dass sich der Hersteller Gedanken über die langfristigen Auswirkungen seiner Produktion macht.

Auch optisch verfolgt MeroMero einen klaren Ansatz. Die Produkte wirken modern und schlicht, ohne zu technisch oder überladen zu erscheinen. Gerade das gefällt mir persönlich gut, weil der Annecy Backpack dadurch nicht nur auf dem Fahrrad funktioniert, sondern auch im Büro oder im Alltag und beim Wandern eine gute Figur macht.

 

Über das Produkt

Der MeroMero Annecy Backpack kombiniert die Eigenschaften eines klassischen Rolltop-Rucksacks mit denen einer Fahrradtasche. Das Grundkonzept ist dabei relativ einfach: Der Rucksack kann über ein Befestigungssystem am Gepäckträger montiert werden, lässt sich aber gleichzeitig angenehm auf dem Rücken tragen.

Das Volumen liegt je nach Nutzung des Rolltop-Verschlusses ungefähr zwischen 10 und 15 Litern. Für den Alltag reicht das meiner Meinung nach völlig aus. Laptop, Brotzeit, Getränk, Jacke und kleinere Einkäufe lassen sich problemlos verstauen. Besonders praktisch ist dabei das Rolltop-System, weil sich der Stauraum flexibel anpassen lässt. Wenn der Rucksack nicht voll beladen ist, bleibt er kompakt und schlank. Benötigt man mehr Platz, kann das Volumen schnell erweitert werden.

Das Material macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Der Stoff fühlt sich robust an und wirkt gleichzeitig angenehm leicht. Laut Hersteller werden recycelte Materialien verwendet, was gut zum nachhaltigen Gesamtkonzept passt. Zusätzlich ist das Material wasserabweisend beschichtet, wodurch leichte bis mittlere Regenschauer problemlos gemeistert werden. Während meiner Nutzung musste der Rucksack mehrfach bei schlechtem Wetter eingesetzt werden und der Inhalt blieb dabei zuverlässig trocken.

Positiv hervorheben möchte ich außerdem die Verarbeitung. Die Nähte sind sauber gearbeitet, ich konnte keine losen Fäden oder unsaubere Übergänge entdecken. Auch die Reißverschlüsse wirken hochwertig und laufen angenehm leichtgängig. Gerade bei häufig genutzten Alltagsrucksäcken merkt man schnell, wenn an solchen Stellen gespart wurde. Beim Annecy Backpack hatte ich diesen Eindruck nicht.

Der Innenraum ist übersichtlich gestaltet. Besonders praktisch finde ich das gepolsterte Laptopfach, das genügend Schutz für ein Notebook bietet. Zusätzlich gibt es kleinere Fächer für Zubehör oder Alltagsgegenstände. Der Rucksack bleibt dabei insgesamt angenehm minimalistisch und verzichtet auf unnötig komplizierte Innenaufteilungen.

Optisch gefällt mir der Annecy Backpack ebenfalls sehr gut. Das Design wirkt modern, schlicht und gleichzeitig funktional. Der Rucksack passt dadurch sowohl zu sportlicher Kleidung als auch zu einem eher alltäglichen oder beruflichen Umfeld. Gerade dieser Spagat gelingt vielen Fahrradrucksäcken nicht besonders gut.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
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Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MEROMERO Annecy Backpack - Fahrradrucksack

Persönliche Erfahrungen – Vor- und Nachteile

Im Alltag habe ich den Annecy Backpack überwiegend beim Pendeln mit dem Fahrrad genutzt. Dabei musste der Rucksack sowohl kurze Strecken in der Stadt als auch längere Fahrten überstehen. Zusätzlich kam er regelmäßig im Alltag und bei kleineren Einkäufen zum Einsatz.

Der allgemeine Tragekomfort ist gelungen. Die Schultergurte sitzen angenehm und auch bei längerer Nutzung entsteht kein unangenehmer Druck. Durch das vergleichsweise geringe Eigengewicht trägt sich der Rucksack insgesamt sehr angenehm. Besonders auf dem Fahrrad merkt man schnell, ob ein Rucksack ständig verrutscht oder unangenehm zieht. Beim Annecy Backpack bleibt alles relativ stabil und körpernah. So ist der Rucksack auch für kürzere Wanderungen mit leichtem Gepäck geeignet.

Auch das Befestigungssystem am Fahrrad funktioniert grundsätzlich gut. Der Wechsel zwischen Fahrradtasche und Rucksack gelingt schnell und unkompliziert. Genau hier gibt es allerdings auch meinen größten Kritikpunkt.

Die verwendeten Karabiner sind meiner Meinung nach minimal zu klein geraten. Dadurch funktioniert das Einhängen nicht immer ganz so komfortabel, wie ich es mir wünschen würde. Oft muss man den richtigen Winkel treffen oder leicht nachdrücken, damit der Ring sauber in die Befestigungsöse rutscht. Das ist kein gravierendes Problem, fällt im Alltag aber regelmäßig auf. Gerade wenn man morgens schnell los möchte oder den Rucksack häufiger am Tag abnimmt und wieder befestigt, wird dieser Punkt spürbar.

Das System funktioniert letztlich zuverlässig, könnte aber mit etwas größeren Karabinern oder einer minimal anderen Konstruktion deutlich komfortabler sein. Es handelt sich also weniger um einen echten Defekt, sondern eher um ein Detail, das im täglichen Gebrauch auffällt.

Ein weiterer Punkt, den ich mir wünschen würde, ist eine Außentasche für Getränke. Der Innenraum ist zwar gut nutzbar, allerdings fehlt eine schnell erreichbare Möglichkeit, eine Trinkflasche außen unterzubringen. Gerade auf dem Fahrrad wäre das praktisch gewesen. So muss man jedes Mal den Rolltop öffnen, um an die Flasche zu gelangen. Das ist zwar kein großes Problem, aber im Alltag eben etwas weniger komfortabel.

Sehr positiv ist dagegen die allgemeine Materialqualität. Nach mehreren Wochen Nutzung zeigt der Rucksack kaum Verschleißerscheinungen. Das Material wirkt robust und die wasserabweisende Beschichtung erfüllt ihren Zweck zuverlässig. Auch die Reißverschlüsse und Nähte hinterlassen weiterhin einen hochwertigen Eindruck.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich insgesamt als ordentlich bewerten. Der Annecy Backpack gehört sicherlich nicht zu den günstigsten Fahrradrucksäcken auf dem Markt, bewegt sich aber in einem nachvollziehbaren Rahmen. Man bekommt dafür ein hochwertig verarbeitetes Produkt mit nachhaltigem Hintergrund, gutem Design und hoher Alltagstauglichkeit. Gleichzeitig gibt es kleinere Schwächen beim Bedienkomfort des Befestigungssystems, weshalb ich das Preis-Leistungs-Verhältnis eher als fair denn als herausragend bezeichnen würde.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Vielseitigkeit des Produkts. Der Annecy Backpack wirkt nicht wie eine reine Sporttasche, sondern eher wie ein hochwertiger Alltagsrucksack mit zusätzlicher Fahrradfunktion. Dadurch nutzt man ihn automatisch häufiger und nicht nur bei bestimmten Aktivitäten. Genau das macht für mich einen guten Alltagsbegleiter aus.

Fazit und Empfehlung

Der MeroMero Annecy Backpack ist ein hochwertiger und durchdachter Fahrradrucksack für den Alltag. Besonders überzeugen konnten mich das geringe Gewicht, die sehr gute Verarbeitung, das moderne Design sowie die nachhaltige Ausrichtung des Herstellers. Der Rucksack eignet sich hervorragend für Pendler, die regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs sind und dabei eine flexible Kombination aus Fahrradtasche und Rucksack suchen.

Im täglichen Gebrauch punktet der Annecy Backpack mit angenehmem Tragekomfort, guter Materialqualität und einer sinnvollen Innenaufteilung. Auch optisch wirkt das Produkt modern und unaufdringlich, wodurch es sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld gut eingesetzt werden kann.

Kritikpunkte gibt es vor allem beim Befestigungssystem. Die Karabiner könnten etwas komfortabler konstruiert sein, da das Einhängen teilweise etwas Präzision erfordert. Außerdem hätte ich mir eine Außentasche für Getränke gewünscht, um im Alltag noch flexibler zu sein.

Trotz dieser kleineren Schwächen hinterlässt der Annecy Backpack insgesamt einen positiven Eindruck. Wer Wert auf Nachhaltigkeit, modernes Design und eine gute Alltagstauglichkeit legt, erhält hier ein gelungenes Gesamtpaket. Besonders für Pendler und urbane Radfahrer ist der Rucksack meiner Meinung nach eine interessante und empfehlenswerte Lösung. 

 

 



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Natürlicher Outdoor- und Alltagsschuh, für leichtes Gelände.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmes natürliches Laufgefühl
  • Hochwertige Naturmaterialien
  • Deutlich angenehmeres Fußklima als viele synthetische Barfußschuhe
  • Präzise Schnürung bis weit nach vorne
  • Gute Passform und stabiler Sitz
  • Sehr schöner Alltagsschuh mit Wanderpotenzial

NACHTEILE

  • Profil im schwierigen Gelände schnell am Limit
  • Wenig definierte Kanten
  • Feuchte Bedingungen liegen ihm nicht

BEWERTUNG

Barfußschuhe zum Wandern finde ich seit einiger Zeit sehr spannend. Nicht, weil ich glaube, dass damit plötzlich jeder Bergschuh überflüssig wird. Sondern weil dieses direkte Gefühl zum Untergrund etwas hat, das viele klassische Wanderschuhe komplett verlieren.

Man spürt mehr.
Man arbeitet mehr mit dem Fuß.
Man geht bewusster.

Zuletzt war ich viel mit einem Modell von Xero unterwegs und war anfangs wirklich begeistert. Vor allem die Michelin-Sohle hatte überraschend viel Grip und zeigte, wie gut Kraftübertragung funktionieren kann, wenn zwischen Fuß und Boden nicht eine massive, steife Bergsohle sitzt.

Die Ernüchterung kam dann im Herbst.

Mehrtagestouren, dauerhaft feuchte Bedingungen und Schuhe, die nie wieder richtig trocken wurden. Dazu kam eine massive Geruchsentwicklung. Waschen, Trocknen, Sprays – alles half nur begrenzt. Die Einlagen musste ich am Ende wegwerfen.

Deshalb war der Doghammer Terrar Rock Wool für mich interessant. Naturmaterialien, Wolle, Leder, Kork und ein Konzept, das genau diese synthetische Feuchtigkeits- und Geruchsproblematik entschärfen soll.

Und ja: Der Schuh macht vieles richtig. Aber er zeigt auch ziemlich klar, wo aktuell noch die Grenze zwischen Barfuß-Wanderschuh und echtem Bergschuh verläuft.


Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Doghammer Terrar Rock Wool - Wanderschuhe, Barfußschuhe

Technische Daten

Laut Hersteller bringt der Doghammer Terrar Rock Wool folgende Eckdaten mit:

  • Barfuß-Wanderschuh mit 0 mm Sprengung
  • Vibram-Barfußsohle
  • Obermaterial aus Leder und Naturmaterialien
  • Innenmaterial mit Woll-/Merinoanteil
  • Herausnehmbare Korkeinlage
  • Schnürung bis weit in den Vorfußbereich
  • Gewicht laut Hersteller: ca. 350 g pro Schuh
  • Farbe im Test: Dark Grey
  • Größe im Test: 43
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Doghammer Terrar Rock Wool - Wanderschuhe, Barfußschuhe

Erster Eindruck

Der erste Eindruck war wirklich gut.

Der Schuh wirkt hochwertig, sauber verarbeitet und deutlich erwachsener als viele klassische synthetische Barfußschuhe. Leder, Wolle und Kork fühlen sich einfach anders an als Kunststoff, Mesh und Schaum. Nicht automatisch besser für jeden Einsatz, aber angenehmer, natürlicher und wertiger.

Auch optisch gefällt mir der Terrar Rock Wool sehr gut. Für mich ist das fast mehr ein schöner Alltagsschuh mit Outdoor-DNA als ein klassischer Wanderschuh. Ein Schuh, den man gerne anzieht, weil er nicht nur funktioniert, sondern auch gut aussieht.

Die Passform in Größe 43 war für mich gelungen. Die Zehenbox bietet genug Platz, der Schuh sitzt trotzdem stabil am Fuß. Besonders gut gefällt mir die Schnürung, die weit nach vorne gezogen ist und etwas an Kletterschuhe erinnert. Dadurch lässt sich der Schuh sehr sauber an den Fuß anpassen.

Der Fersenhalt ist ebenfalls gut. Allerdings ist der Fersenbereich relativ hart. Das war am Anfang kein großes Thema, wurde später aber relevanter. Gerade bei Feuchtigkeit oder wenn etwas Schmutz in den Schuh kommt, merkt man, dass hier Potenzial für Reibung und Blasenbildung vorhanden ist.

 


Im Einsatz

Alltag, Waldwege und leichte Wanderungen

Hier ist der Schuh richtig stark.

Auf Spaziergängen, Waldwegen, Forststraßen und einfachen Wanderungen trägt sich der Terrar Rock Wool sehr angenehm. Man spürt den Untergrund, der Fuß arbeitet aktiv mit, und genau dieses direkte Laufgefühl macht den Schuh spannend.

Auch längere Asphaltstücke waren für mich kein Problem. Wobei man das sauber einordnen muss: Ich gehe auch abseits von Barfußschuhen viel barfuß und bin direkten Untergrundkontakt gewohnt. Wer bisher nur stark gedämpfte Schuhe kennt, wird das vermutlich anders empfinden.

Im Alltag ist der Doghammer aktuell sogar einer meiner meistgetragenen Schuhe geworden. Und das ist eigentlich die ehrlichste Aussage über ihn.

Denn realistisch betrachtet bin ich viel öfter mit den Kindern draußen, gehe kleinere Runden, Spazierwege, Waldstücke oder einfache Wege, als dass ich jeden Tag schwierige Bergtouren mache. Genau dort passt der Schuh sehr gut hinein.

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Fußklima und Geruch

Beim Fußklima merkt man den Unterschied zu vielen synthetischen Barfußschuhen deutlich. 

Die Naturmaterialien funktionieren.

Der Schuh fühlt sich weniger schwitzig an, weniger künstlich feucht und insgesamt angenehmer am Fuß. Auch beim Geruch bleibt er deutlich länger unproblematisch als meine früheren synthetischen Modelle.

Aber Wunder sollte man trotzdem nicht erwarten.

Wenn man bei warmem Wetter den ganzen Tag ohne Socken unterwegs ist, entwickelt auch dieser Schuh irgendwann Geruch. Wolle und Naturmaterialien reduzieren das Problem spürbar, sie lösen es aber nicht magisch auf.

Der wichtigste Unterschied ist für mich ein anderer:
Der Schuh kippt nicht so schnell in dieses synthetisch-feuchte „Nie-wieder-richtig-frisch“-Gefühl, das ich bei anderen Barfußschuhen erlebt habe.

Das ist ein echter Pluspunkt.

 


Die Sohle

Die Sohle ist für mich der zentrale Punkt des ganzen Tests.

Der Terrar Rock Wool gibt sehr gutes Feedback vom Untergrund. Man spürt fein, wie man auftritt, wie sich der Boden verändert und wie der Fuß arbeitet. Genau dafür trägt man Barfußschuhe.

Aber dieses gute Gefühl wird nicht immer in guten Halt übersetzt.

Die Vibram-Sohle wirkt auf mich eher gleichmäßig und rund ausgelegt. Für Waldwege, trockene Pfade, Forststraßen und Alltag passt das sehr gut. Im steileren Gelände fehlen mir aber klare Kanten, aggressivere Zonen und mehr Biss.

Dadurch entsteht ein seltsamer Effekt:
Man spürt den Untergrund sehr gut, kann diese feine Fußarbeit aber nicht immer sauber in Grip umsetzen.

Beim Xero-Modell mit Michelin-Sohle war das für mich im schwierigen Gelände besser gelöst. Dort hatte ich mehr Vertrauen, wenn es steiler, schräger oder rutschiger wurde.

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Die Grenze im Gelände

Die eigentliche Erkenntnis kam bei einer Tour auf einen Hausgipfel.

Nach den sehr positiven Erfahrungen im Alltag und auf einfachen Wegen wollte ich wissen, wie weit man dieses Konzept wirklich in Richtung Bergschuh denken kann.

Am Anfang funktionierte alles gut. Dann wurde der alte Jagdsteig steiler. Der Weg verlor sich zunehmend im Buchenwald, der Untergrund wurde laubbedeckt, weich und rutschig.

Und plötzlich war Schluss.

Ich bin mehrfach weggerutscht und habe gemerkt, dass ich mit dieser rund ausgelegten Sohle und den fehlenden Kanten keinen sauberen Halt mehr finde. An diesem Punkt habe ich die Tour abgebrochen.

Nicht, weil der Schuh schlecht ist.
Sondern weil dort seine Grenze liegt.

Und genau das muss man vor dem Kauf wissen: Der Doghammer Terrar Rock Wool ist kein echter Barfuß-Bergschuh für schwieriges Gelände, steile Hangquerungen, rutschige Steige oder matschige Bedingungen.

Wenn aus dem trockenen Waldweg eine schmierige Matschpiste wird, macht der Schuh keinen Spaß mehr. Dann will ich mehr Profil, mehr Kante, mehr Reserve.

 


Feuchtigkeit und Korkeinlage

Der Schuh ist nicht wasserdicht. Das muss man bei diesem Materialmix auch nicht erwarten.

Feuchtes Gras, nasse Wege oder dauerhaft feuchte Bedingungen sorgen relativ schnell dafür, dass der Schuh Feuchtigkeit zieht. Für kurze Passagen ist das okay. Für lange nasse Tage ist es nicht seine Lieblingsumgebung.

Ein kleiner Praxispunkt ist mir bei der Korkeinlage aufgefallen: Wenn der Fuß schwitzt oder der Schuh feucht wird, bleibt die Einlage gerne am Fuß hängen und kommt beim Ausziehen mit heraus. Dadurch knickt sie immer wieder. Ich habe dabei das Gefühl, dass sie langfristig brechen könnte.

Das ist kein riesiges Drama, aber genau so ein Detail, das man erst im Alltag merkt und das auf Dauer lästig wird und gerade weil die Korkeinlagen eine Säule des Konzepts sind und einen sehr angenehmen Tragekomfort bieten wollte ich sie auch nicht weglassen. 

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Vergleich & Einordnung

Für mich steht der Doghammer Terrar Rock Wool genau zwischen zwei Welten.

Auf der einen Seite ist er deutlich angenehmer, natürlicher und wertiger als viele synthetische Barfußschuhe. Das Fußklima ist besser, der Geruch bleibt länger im Rahmen, und im Alltag trägt man ihn einfach gerne.

Auf der anderen Seite fehlt ihm im schwierigen Gelände der Biss, den ich bei stärker performance-orientierten Modellen erlebt habe. Der Xero mit Michelin-Sohle war dort für mich griffiger und kompromissloser, hatte dafür aber bei Feuchtigkeit und Geruch klare Schwächen.

Der Doghammer fühlt sich schöner und erwachsener an.
Der Xero fühlt sich im Gelände funktionaler an.

Und genau dort liegt für mich die spannende offene Frage bei Barfuß-Wanderschuhen:

Kann man natürliches Laufgefühl, hochwertige Materialien und echten alpinen Grip irgendwann sauber verbinden?

DOGHAMMERTerrar Rock Wool - Barfuß-Wanderschuhe

Fazit

Der Doghammer Terrar Rock Wool ist für mich (noch) kein vollwertiger Barfuß-Bergschuh.

Aber er ist ein sehr schöner, hochwertiger und angenehmer Outdoor- und Alltagsschuh mit ehrlichem Wanderpotenzial.

Für Spaziergänge, Waldwege, Alltag, leichte Wanderungen und Menschen, die ein natürliches Laufgefühl mögen, funktioniert er richtig gut. Die Materialien fühlen sich hochwertig an, das Fußklima ist besser als bei vielen synthetischen Barfußschuhen, und die Passform hat mir sehr gut gefallen.

Seine Grenze liegt dort, wo es nass, steil, matschig oder technisch wird. Dann fehlt der Sohle der Biss. Der Name „Rock“ und die weit nach vorne gezogene Schnürung lassen ein wenig mehr Gelände erwarten, als der Schuh am Ende wirklich einlöst.

Das finde ich schade, weil das Potenzial spürbar groß ist. Mit einer aggressiveren, differenzierteren Sohle könnte daraus für mich ein richtig spannender Barfuß-Bergschuh werden.

Doghammer positioniert den Terrar Rock Wool klar als natürlichen Barfuß-Wanderschuh für leichte bis mittlere Outdoor-Einsätze. Und dort sehe ich ihn nach meinem Test auch.

Ein hervorragender natürlicher Outdoor- und Alltagsschuh, der leichte Wanderungen liebt – und anspruchsvolleres Gelände lieber den Bergschuhen überlässt.

 



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Leichte und extrem gut sitzende Sportbrille für sonnige Tage.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Fester Sitz
  • Nasenpad austauschbar
  • Leicht
  • Robust
  • Beschichtet

NACHTEILE

  • Nicht polarisiert

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Zum Test steht hier eine Sportbrille aus dem Hause 100%, genauer das Modell „Slendale". 

Ich habe die Brille aktiv beim Rennradfahren getestet. 

Technische Daten:

  • Breite 156mm
  • Höhe 61mm
  • Tiefe 119mm
  • Lichtdurchlässigkeit 12%
  • Filter CAT 3
  • 11 verschiede Farb-Gläser Varianten

Aufbau:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Die Brille weist ein schön umschließendes Design auf. Durch den recht steifen oberen Bügel kann an anderen Stellen Material eingespart werden, was deutlich am leichten Gewicht der Brille zu merken ist. Die Gläser bei diesem Modell sind für sonnige Tage konzipiert. Für Fahrten in die Dämmerung hinein oder an trüben Tagen sind sie schnell zu dunkel. Für sonnige Tage, sehr angenehm. 

Gearbeitet sind die Gläser mit einer „Ultra HD – lens technology“ welche für eine hervorragende Sicht sorgen. 

Beschichtet sind sie mit einer „Hydrophobic and Oleophobic“‑Beschichtung. Diese sorgen für einen Abperleffekt von Wasser, Dreck und Öl.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Die Nasenpads bieten einen sehr festen und rutschfesten Halt. Bei Bedarf kann dieser gegen den im Lieferumfang enthaltenen Ersatz-Bügel ausgetauscht werden. 

Von allen Brillen, die ich bisher beim Radfahren getragen/getestet habe, sitzt dieses Modell mit Abstand am festesten. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: 100% Slendale - Sport-Sonnenbrille, Radbrille

Die Bügel der Brille weisen eine angenehme Biegung auf, welche auch ihren Beitrag zum Komfort und Sitz leisten. Die Enden sind hier mit einem rutschfesten Material gearbeitet, wodurch sie auch fest sitzt, wenn der Schweiß läuft. 

Fazit:

Ich bin von der Brille wirklich begeistert. Sie ist schön leicht, trägt sich sehr angenehm und hat dabei einen sehr festen Halt. Sie geht an den Seiten angenehm weit nach hinten, was die Augen schön vor Seitenwinden schützt. Ich kann diese Brille absolut empfehlen!



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Klassischer, robuster und stabiler Wanderschuh.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Robust und stabil
  • Wasserfest mit seitlichem Wasserschutz
  • Angenehmes Tragegefühl durch gute Polsterung

NACHTEILE

  • Schwer
  • Verwendung von Leder

BEWERTUNG

Ich habe den Damenwanderschuh Apex Hike Pro Lth Texapore Mid von Jack Wolfskin zum Testen erhalten

Zum Hersteller

Die deutsche Outdoor-Marke Jack Wolfskin ist ein klassischer Ausrüster im Wander- und Trekkingbereich. Produkte sind in der Regel robust, alltagstauglich und auf Komfort ausgelegt, allerdings teilweise etwas schwerer als hochspezialisierte High-End-Bergsportmarken. Daher nutze ich bei meinen Aktivitäten, die auf ultraleichtes Equipment ausgerichtet sind, eher selten Jack-Wolfskin-Produkte.

Nachhaltigkeit: 

Jack Wolfskin ist Bluesign-Systempartner. Das bedeutet:

  • strengere Kontrolle von Chemikalien
  • geringere Belastung von Wasser und Luft
  • höhere Standards bei Arbeitssicherheit und Ressourceneinsatz 

Viele Stoffe der Marke (offenbar nicht alle) sind inzwischen „Bluesign approved“. Das gilt als einer der besseren Standards in der Outdoorbranche.

Quelle: Jack Wolfskin

Recycelte und Hightech-Materialien werden eingesetzt. Trotzdem findet Leder immer noch Verwendung. So auch bei diesem Schuh. Hier ist ein erster Kritikpunkt: Im Schuh musste ich wirklich nach dem unauffälligen Materialaufkleber suchen, der vorgeschrieben ist. Auf der Herstellerseite zu dem Schuh, wird Leder überhaupt nicht erwähnt und erst auf Händlerseiten (z.B. Bergfreunde)  findet man in der Produktbeschreibung den Hinweis auf die Verwendung von Leder.

Hersteller-Info zum Schuh:

  • Wasserdichte Wanderschuhe
  • Dämpfendes EVA-Fußbett
  • Doppellagige EVA-Mittelsohle
  • griffige Gummiaußensohle
  • Gepolstertes Textilfutter für maximalen Komfort
  • strapazierfähige Zehen- und Fersenkappe aus Gummi
  • Metallschnürhaken oben für perfekten Sitz
  • Wasserdicht: 20.000mm
  • atmungsaktiv: 6.300 g/m²/24Std
  • Gewicht: keine Angabe, gewogen in Gr. 40: 1100 Gramm/Paar

UVP: 210 €

Quelle: Jack Wolfskin

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen

Materialien und Technologien

Der Apex Hike Pro ist ein klassischer, stabiler Wanderstiefel mit Fokus auf Schutz und Komfort:

  • Obermaterial: Leder (Lth = Leather) für Strapazierfähigkeit
  • Membran: TEXAPORE ECOSPHERE PRO (wasserdicht & atmungsaktiv)
  • Sohle: TEXAGRIP (griffige Gummimischung)
  • Stabilität: TEXAPLATE-Verstärkung im Mittelfuß
  • Dämpfung: EVA-Fußbett + doppelte EVA-Mittelsohle
  • Innenfutter: gepolstertes Textilfutter

 

Im Test

Passform

Ich habe einen eher breiten Fuß und Schuhgröße 40 – 40,5. Der Schuh passt perfekt zu meinem Fuß, er sitzt fest, ohne einzuengen.

Tragegefühl:

Der Apex Hike pro entspricht einem klassischen Wanderstiefel. Schwer, stabil, dadurch wenig flexibel. Der mittelhohe Schaft sorgt für viel Halt und ist im Knöchelbereich gut und weich gepolstert. 

Die starke Dämpfung der Sohle hat positive und negative Seiten: Durch die doppelte EVA-Mittelsohle soll sich der Schuh auch auf längeren Strecken sehr komfortabel und gelenkschonend laufen. Allerdings entsteht aufgrund der kräftigen Dämpfung und der festen Konstruktion nur wenig direkter Kontakt zum Untergrund. Dieses reduzierte Bodengefühl ist typisch für stark gedämpfte Wanderschuhe mit integrierter Stabilitätsplatte. Da ich viel mit Trailrunnern wandere, war es für mich eine starke Umstellung, auf  einen so konstruierten Schuh umzusteigen.

Ich habe den Schuh im April bei durchaus noch kühlen Temperaturen getragen, trotzdem war mein Fuß im Schuh manchmal unangenehm warm. Daher würde ich die Schuhe eher für die kalte Jahreszeit empfehlen.

Die Sohle hat ein starkes Profil und war durchgehend rutschfest, auch auf nassen Steinen. Nach sechs Wochen Test kann ich zur Haltbarkeit noch keine Aussage treffen.

Wasserfestigkeit:

Der Schuh war solide wasserfest. Besonders gut finde ich die an den Seiten leicht hochgezogene Gummibeschichtung, die dafür sorgt, dass man trockenen Fußes durch flache Gewässer gehen kann. Wer kennt sie nicht, die von Wasser umspülten Trittsteine durch einen Bach.😊

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: JACK WOLFSKIN Apex Hike Pro Lth Texapore Mid - Wanderschuhe, Damen

Fazit

Der Apex Hike Pro Lth Texapore Mid W von Jack Wolfskin ist ein klassischer, robuster Wanderstiefel mit Fokus auf Stabilität, Schutz und Komfort. Besonders positiv fallen der sichere Halt, die starke Dämpfung und die griffige Sohle auf, die auch auf nassen Untergründen zuverlässig funktioniert. 

Die Kehrseite dieser stabilen Bauweise ist allerdings das vergleichsweise hohe Gewicht sowie das eher geringe Bodengefühl. Die Wärmeentwicklung fiel für einen ungefütterten hoch aus, weshalb ich den Schuh eher für kühlere Temperaturen empfehlen würde.

Insgesamt ist der Apex Hike Pro ein hochwertiger Wanderstiefel für alle, die einen stabilen, komfortablen und wetterfesten Schuh für längere Touren oder anspruchsvolleres Gelände suchen. Wer dagegen besonders leicht, flexibel und mit viel Bodengefühl unterwegs sein möchte, sollte eher zu einem leichteren Wanderschuh oder Trailrunner greifen.

Die Verwendung von Leder und die Wärmeentwicklung haben zu einem Punkt Abzug geführt.

 

 



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IM TEST

Test: RAB Phantom Mountain Jacket - Hardshelljacke, Regenjacke, Damen


Rab - Women's Phantom Jacket - Regenjacke

Der Test: RAB Phantom Mountain Jacket - Hardshelljacke, Regenjacke, Damen :

Regenjacke von Rab: leicht, robust und funktional
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • leicht
  • robustes, relativ festes Material
  • Packsack in Kapuze integriert
  • Kapuze reicht über ein Kap
  • sehr guter Regenschutz im Kopfbereich
  • PFAS frei

NACHTEILE

  • relativ teuer
  • Material fühlt sich auf nackter Haut kalt an

BEWERTUNG

 

Ich habe die Rab Phantom Mountain Jacke für Damen zum testen erhalten.

Die britische Outdoor-Marke Rab steht seit den 1980er-Jahren für funktionelle Bergsportbekleidung. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Kletterer Rab Carrington mit dem Anspruch, möglichst leichtes, technisch durchdachtes Equipment für anspruchsvolle Bedingungen zu produzieren. Rab setzt inzwischen verstärkt auf nachhaltigere Materialien, recycelte Stoffe und Langlebigkeit. Besonders wird darauf hingewiesen, dass das Material Fluorcarbon(PFAS)-frei ist. Die Gewebe enthalten keinerlei Fluorcarbone (PFAS), weder im Obermaterial noch in der Membran oder im Futter.

Foto Jacke
Label

Angaben des Herstellers:

Fit: Normal 

Gewicht: 201g (Größe 10) 

Wassersäule: 20.000mm 

Atmungsaktivität: (MVTR)20,000g/m²/24 Std.

Material: 30D  2,5-lagigen Pertex® Shield Diamond Fuse

Die Jacke besteht aus einem 2,5-lagigen Pertex® Shield Diamond Fuse Material, das laut Hersteller eine gelungene Balance aus Robustheit, Wasserdichtigkeit und geringem Gewicht bieten soll.

Quelle: https://rab.equipment/eu-de/

Label detail
Größenlabel

Material:

Erstaunt hat mich eine gelungene Kombination aus niedrigem Gewicht und überraschend robustem Material. Die Jacke ist leicht, lässt sich klein zusammenpacken und fühlt sich trotzdem wie eine stabile Hardshell-Jacke an.  Alle Nähte sind doppelt vernäht und abgeklebt.

Das Innenmaterial fühlt sich auf nackter Haut etwas kühl an – besonders beim Tragen mit T-Shirt hat mir das nicht so gut gefallen. 

Die Jacke hat keinen Eigengeruch, was ich sehr angenehm finde. Waschbar bei 30 Grad,

waschzettel
Jacke in Packsack

Passform und Features:

Ich trage Größe 38, bei 1,72 cm Körpergröße, und habe die Jacke in UK Gr. 12 erhalten. Sie passt mir perfekt und lässt genügend Platz, um noch ein leichtes Fleece darunter zu ziehen.

Besonders positiv fällt die hochgeschlossene Kapuze mit ihrem großen, stabilen Schirm auf. Sie sitzt auch über einem Cap sehr gut und schützt Gesicht und Stirn zuverlässig vor Regen und Fahrtwind – ein klarer Vorteil beim Wandern und besonders beim Radfahren. Die Kapuze kann durch einen mittigen Tunnelzug verstellt werden.

Auch die Ärmel sind für mich perfekt: Sie fallen angenehm lang aus, sodass die Hände bei Bedarf komplett in den Ärmeln verschwinden können. Gerade auf dem Fahrrad bietet das zusätzlichen Wetterschutz für Hände und Handgelenke. Unterstützt wird das durch das verlängerte Rückenteil, das den unteren Rücken auch in vorgebeugter Sitzposition sehr gut abdeckt. Bei viel Wind kann man das Rückenteil mit einem Tunnelzug eng an den Körper ziehen.

Sehr durchdacht sind außerdem die hoch angesetzten Seitentaschen. Durch ihre Position schlagen auch schwerere Gegenstände nicht unangenehm gegen die Hüfte. Gleichzeitig bieten sie erstaunlich viel Stauraum – selbst eine 500-ml-Flasche passt hinein. 

Ein weiteres Detail ist die in die Kapuze integrierte Packtasche. Dadurch lässt sich die Jacke schnell und kompakt verstauen, ohne dass ein separater Packsack verloren gehen kann. 

Jacke angezogen
Jacke von hinten
Kapuze getragen
Kapuze mit Cap
Tunnelzug Kapuze
Handbündchen Detail 1
Handbündchen Detail 2
Tunnelzug Rücken Detail
Reißverschluss Detail
Seitentasche Detail

Regendichtigkeit:

Die Regendichtigkeit hinterließ im Test einen guten Eindruck. Auch die Atmungsaktivität funktionierte, ich hatte sie allerdings nur beim Wandern und Radfahren ohne hohe sportliche Belastung getragen. Mangels entsprechender Wetterlage fand kein Einsatz im Starkregen statt, daher kann ich die Dichtigkeit bei diesen Bedingungen leider nicht beurteilen. 

Fazit:

Unterm Strich ist die Rab Phantom Mountain Jacket für Damen eine sehr gut durchdachte Regenjacke für alle, die eine möglichst leichte, wetterfeste und gleichzeitig praxisorientierte Hardshell suchen. Besonders Radfahrer profitieren von den langen Ärmeln, dem verlängerten Rücken und der sehr funktionellen Kapuze. Größter Nachteil ist aus meiner Sicht der Preis von fast 200 €. 

Ich bin gespannt auf einen Langzeittest, wenn die Jacke nach mehrfachen Wäschen keine Leistungseinbußen hat, wäre sie ihren Preis wert.



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Robuste Hardshell mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Robuste 3-Lagen-Hardshell
  • Alltagstaugliches, schlichtes Design
  • RECCO-Reflektor
  • Schlicht genug für den Alltag
  • Skipasstasche

NACHTEILE

  • Hoher Kragen kann offen stören
  • Relativ steifes Material

BEWERTUNG

Es gibt Jacken, die nimmt man mit, falls es vielleicht ein wenig regnet.
Und es gibt Jacken, die zieht man an, wenn man weiß: Heute wird es ungemütlich.

Die RevolutionRace Cyclone 3L Shell Jacket gehört klar zur zweiten Kategorie. Sie wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt und war bei Regen, Wind, kaltem Übergangswetter, nassem Schnee und auch im Umfeld von Wintersport im Einsatz.

Was man hier bekommt, ist keine ultraleichte Notfalljacke für den Rucksackboden, sondern eine robuste Hardshell mit viel Ausstattung. Eher ein tragbares Haus gegen schlechtes Wetter als eine dünne Regenhaut.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Cyclone 3L Shell Jacket - Regen & Hardshelljacke – Hardshell, Herren

Technische Daten

Laut Hersteller bringt die Cyclone 3L folgende Daten mit:

  • Material: 85 % recyceltes Polyamid, 15 % Elastan
  • Konstruktion: 3-Lagen-Shell
  • Membran: Hypershell Pro
  • Wassersäule: 20.000 mm
  • Atmungsaktivität: 20.000 g/m²/24 h
  • Nähte: vollständig versiegelt
  • Reißverschlüsse: wasserabweisend
  • Imprägnierung: DWR-Behandlung
  • Kapuze: helmtauglich und verstellbar
  • Belüftung: Unterarmbelüftungen
  • Ausstattung: Brusttasche, zwei Seitentaschen, Skipasstasche, Innentasche, Mesh-Fach
  • Zusatz: integrierter RECCO-Reflektor

Ausstattungsseitig ist die Jacke stark. Gerade im Vergleich zu vielen sehr reduzierten Hardshells bekommt man hier wirklich viel Jacke fürs Geld.

 


Erster Eindruck

Schon beim ersten Anziehen merkt man: Das ist keine dünne Regenjacke. Die Cyclone 3L fühlt sich robust, steif und massiv an. Das Material hat Substanz, der Kragen steht hoch, die Jacke vermittelt sofort dieses Gefühl von Schutz.

Ich würde sie eher als kleines Haus beschreiben, als leichte Shell. Nicht negativ gemeint. Man merkt einfach sofort, wofür sie gebaut ist.

Die Verarbeitung wirkt sehr sauber. Reißverschlüsse, Zipper, Klettverschlüsse, Kapuze, Taschen und Nähte machen einen hochwertigen Eindruck. Nichts wirkt billig oder halbherzig. Gerade für den Preis war ich hier positiv überrascht.

Ich trage die Jacke in Größe L bei 1,75 Meter Körpergröße und rund 85 Kilo. Für mich ist das die beste Größe. Darunter passt noch problemlos ein Pullover, eine Isolationsschicht oder auch etwas mehr, ohne dass die Jacke spannt. Für richtig kalte Einsätze mit vielen Schichten darunter könnte XL interessant sein. Dann verliert sie für mich aber etwas an Alltagstauglichkeit und Allroundfähigkeit.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Cyclone 3L Shell Jacket - Regen & Hardshelljacke – Hardshell, Herren

Im Einsatz

Die Jacke kam für meinen Test ziemlich genau zum richtigen Zeitpunkt: Ende Winter, also noch mit Skifahren, danach aber schon mit regnerischem Übergangswetter, Mountainbike und Wandern.

Der erste richtige Einsatz war am Kasberg. Unten Regen, oben etwas Schneefall. Genau solche Bedingungen passen zu dieser Jacke. Der Nässeschutz war sehr gut, der Windschutz ebenfalls. Auch die Kapuze funktionierte mit Helm noch gut. Bei der Abfahrt entstand kein unangenehmer Hitzestau. In der Gondel musste ich die Jacke aber schon immer wieder öffnen, damit etwas mehr Luftaustausch möglich war.

Das beschreibt die Jacke eigentlich recht gut: Wenn das Wetter schlecht ist und man Schutz braucht, fühlt sie sich richtig an. Wenn man steht, fährt oder bei Kälte unterwegs ist, spielt sie ihre Stärken aus. Wenn man bergauf unterwegs ist, wird sie schnell warm.

Eine Hardshell bleibt eben eine Hardshell. Auch wenn die Atmungsaktivität am Papier stark aussieht, wird die Jacke beim Gehen bergauf oder bei intensiver Bewegung schnell zu viel. Die Unterarmbelüftungen helfen, aber sie machen aus der Cyclone keine leichte, luftige Aufstiegsjacke.

Bei Regen, Wind, nassem Schnee und kaltem Übergangswetter hat sich die Cyclone 3L sehr gut geschlagen. Gerade wenn Regen langsam in Schnee übergeht, bin ich froh um das etwas dickere und robustere Material. Im Vergleich zu dünnen Regenjacken gibt sie mehr Schutzgefühl, mehr Windschutz und mehr Vertrauen.

Beim Mountainbiken war sie für mich weniger zu Hause. Sie funktioniert, keine Frage. Aber sie ist mir dort etwas zu steif. Beim Treten schiebt sich die Jacke vorn immer wieder etwas auf und ab. Weichere, anschmiegsamere Jacken empfinde ich dafür als angenehmer. Außerdem dürfte sie fürs Biken hinten gerne etwas länger geschnitten sein, wie man es von klassischen Bike-Regenjacken kennt.

Auch fürs Klettern wäre sie nicht meine erste Wahl. Da möchte ich etwas Leichtes, Bewegliches, das näher am Körper liegt und sich weniger starr anfühlt. Die Cyclone ist für mich eher Wintersport, Schlechtwetter, Wandern, Alltag und Allround-Einsatz. Genau dort sehe ich sie auch am stärksten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Cyclone 3L Shell Jacket - Regen & Hardshelljacke – Hardshell, Herren

Alltag & Details

Im Alltag funktioniert die Jacke besser, als man bei einer so massiven Hardshell erwarten würde. Das Design ist schlicht genug für Stadt, Einkaufen, Reisen, Spaziergänge im Regen oder wenn man schnell eine Schicht gegen Wind und Wetter überwerfen möchte. Sie schreit nicht nach knalliger Bergsportausrüstung und wirkt dadurch vielseitiger, als sie sich auf dem Papier vielleicht liest.

Die vielen Taschen sind praktisch. Brusttasche, zwei große Seitentaschen, Skipasstasche, Innentasche und Mesh-Fach machen die Jacke draußen und im Alltag angenehm nutzbar. Man merkt, dass hier nicht auf Minimalismus um jeden Preis gesetzt wurde.

Den RECCO-Reflektor finde ich grundsätzlich positiv. Es macht aus einer Jacke keine Sicherheitsausrüstung, ersetzt kein LVS und keine saubere Tourenplanung, aber als zusätzliches Detail ist es gut.

Die Bedienung ist auch mit Handschuhen angenehm. Natürlich bleibt es bei Hardshells immer ein Thema, Belüftungsschlitze mit Rucksack oder Handschuhen zu öffnen und zu schließen. Wasserabweisende Reißverschlüsse laufen nie ganz so leicht wie einfache Reißverschlüsse. Hier hilft aber sogar die Steifigkeit der Jacke ein wenig, weil man beim Bedienen mehr Gegenhalt hat.

Ein kleines Komfortmanko bleibt für mich der hohe, steife Kragen. Geschlossen schützt er sehr gut. Offen können die steifen Frontteile aber etwas ins Gesicht oder Sichtfeld ragen. Von meiner Cimalp Advanced Ultra Shell kenne ich eine Magnetlösung, die solche offenen Jackenteile besser fixiert. So ein kleines Detail würde dem Cyclone gut stehen.

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Vergleich & Preis-Leistung

Ich habe über die Jahre verschiedene hochwertige Hardshells genutzt, auch von deutlich teureren Marken. 

Natürlich gibt es bei teureren Jacken einzelne Komfortdetails, die noch feiner gelöst sind. Weichere Materialien, bessere Kragenlösungen, geringeres Gewicht, kleineres Packmaß. Aber die entscheidende Frage ist: Spürt man den Preisunterschied draußen wirklich im gleichen Maß?

Bei der Cyclone bekommt man sehr viel Jacke fürs Geld: robuste 3-Lagen-Konstruktion, starke Ausstattung, RECCO, viele Taschen, guten Wetterschutz und eine Verarbeitung, die deutlich hochwertiger wirkt, als man in dieser Preisklasse vielleicht erwarten würde.

Für mich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich stark. Bei anderen Herstellern bekommt man für deutlich mehr Geld oft nicht automatisch deutlich mehr Nutzwert.

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Fazit

Die RevolutionRace Cyclone 3L Shell Jacket ist keine leichte Minimaljacke und keine weiche Komfortshell für jede Bewegung. Sie ist robust, etwas steif, warm beim Aufstieg und im Packmaß klar auf der massiven Seite.

Aber genau das ist auch ihre Stärke.

Wenn das Wetter wirklich schlecht wird, fühlt sie sich richtig an. Regen, Wind, nasser Schnee, kalte Übergangszeit, Skifahren, Abfahrten, Alltag bei Sauwetter – dort spielt sie ihre Qualitäten aus.

Für schnelle Sommeraufstiege, als ultraleichte Notfalljacke, fürs Klettern oder als perfekte Mountainbike-Regenjacke würde ich sie nicht wählen. Dafür gibt es weichere, leichtere und beweglichere Jacken.

Wer aber eine ehrliche, robuste Hardshell mit Top-Ausstattung und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, sollte die Cyclone 3L klar in den Ring werfen. 

Als Wetterschutzjacke für Regen, Wind, Winter, Übergangszeit und Alltag ist sie sehr überzeugend. Kein perfektes Komfortwunder, sondern eine vertrauenswürdige Hardshell. Robust, funktional und für den Preis richtig stark.

 



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Überzeugender Mid-Cut-Schuh.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Grip
  • Trittsicherheit
  • Robust
  • Wasserdicht
  • Stabil

NACHTEILE


BEWERTUNG

Im Test: Die Arc’teryx Kopec Mid GTX W

 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ARC´TERYX Kopec Mid GTX - Wander- und Trekkingschuh, Damen – Überzeugender Mid Cut Sch...
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ARC´TERYX Kopec Mid GTX - Wander- und Trekkingschuh, Damen – Überzeugender Mid Cut Sch...

Erster Eindruck

Der erste Eindruck ist typisch Arc’teryx: reduziert, funktional und klar auf Performance ausgelegt. Kein überflüssiges Design, keine optischen Spielereien – stattdessen ein technisch wirkender Wanderschuh mit sauber verarbeiteten Übergängen und hochwertigen Materialien.

Auffällig ist das vergleichsweise geringe Gewicht für einen Mid-Cut-Schuh. Gleichzeitig wirkt er keineswegs weich oder instabil, sondern vermittelt sofort einen präzisen, eher sportlichen Sitz. Der Fuß wird klar geführt, ohne eingeengt zu werden. Schon beim ersten Anprobieren entsteht das Gefühl, dass dieser Schuh weniger auf Komfort im klassischen Sinne abzielt, sondern auf Kontrolle im Gelände.

Materialien und Konstruktion

Arc’teryx setzt beim Kopec bewusst auf ein modernes, synthetisches Materialkonzept. Das Obermaterial besteht aus abriebfestem CORDURA®-Mesh, das deutlich widerstandsfähiger ist als klassisches Textilgewebe, gleichzeitig aber leichter und schneller trocknend als Leder. In besonders beanspruchten Bereichen – vor allem im Zehen- und Fersenbereich – sind TPU-Verstärkungen integriert. Diese schützen zuverlässig vor Kontakt mit Geröll und scharfkantigem Fels, was sich im Velebit als entscheidender Vorteil herausgestellt hat. Im Knöchelbereich sorgen geformte Polsterzonen für Stabilität, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Insgesamt ergibt sich eine Konstruktion, die klar auf Haltbarkeit und Gewichtseffizienz ausgelegt ist.

Membran

Der Schuh ist mit einer GORE-TEX ePE-Membran ausgestattet. Diese ist:

• dauerhaft wasserdicht
• winddicht
• atmungsaktiv

Dabei handelt es sich um eine modernere, PFAS-reduzierte Variante, die neben der Funktion auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Technisch funktioniert GORE-TEX über eine mikroporöse Membran: Wasser von außen kann nicht eindringen, weil die Poren zu klein sind – Wasserdampf von innen (Schweiß) kann jedoch entweichen. Genau dieses Prinzip sorgt dafür, dass der Schuh gleichzeitig dicht und atmungsaktiv bleibt.

Zwischensohle

In der Zwischensohle kommt ein Dual-Density EVA-Schaum zum Einsatz. Das bedeutet, dass zwei unterschiedlich feste Schaumzonen kombiniert werden:

• weichere Bereiche zur Dämpfung
• festere Bereiche zur Stabilisierung

Zusätzlich ist ein TPU-Shank im Mittelfuß integriert. Dieser sorgt für:

• erhöhte Torsionssteifigkeit
• Schutz vor spitzen Steinen
• bessere Kraftübertragung beim Abrollen

Diese Konstruktion ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Schuh nicht schwammig wirkt, sondern ein kontrolliertes, präzises Laufgefühl vermittelt.

Außensohle

Ein zentrales Element des Schuhs ist die Vibram Megagrip-Außensohle.

Diese zeichnet sich aus durch:

• eine besonders haftfähige Gummimischung
• sehr guten Grip auf trockenem und feuchtem Fels
• hohe Abriebfestigkeit

Das Profil ist multidirektional aufgebaut, wodurch sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg ein sicherer Halt gewährleistet wird. Die Stollen greifen in losem Untergrund und sorgen gleichzeitig für Stabilität auf hartem Fels.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ARC´TERYX Kopec Mid GTX - Wander- und Trekkingschuh, Damen – Überzeugender Mid Cut Sch...
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ARC´TERYX Kopec Mid GTX - Wander- und Trekkingschuh, Damen – Überzeugender Mid Cut Sch...
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Praxistest

Die Schuhe habe ich über sechs Wochen hinweg intensiv genutzt. Vor allem im deutschen Mittelgebirge (Waldwege, Schotter, Wurzeln) und im Velebit-Gebirge in Kroatien (scharfkantiger Kalkstein, Geröllfelder, trockene und lose Untergründe). Gerade das Velebit-Gebirge ist bekannt für extrem forderndes Terrain – ein idealer Härtetest.

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Gehgefühl und Abrollverhalten

Von Beginn an fiel auf, wie natürlich sich der Schuh abrollen lässt. Trotz der stabilen Bauweise wirkt der Bewegungsablauf nicht blockiert, sondern flüssig und kontrolliert. Auch auf längeren Etappen blieb das Laufgefühl konstant. Die Zwischensohle verlor nicht an Spannung, und es entstand kein „Durchtreten“, wie man es von weicheren Schuhen kennt. Stattdessen blieb der Kontakt zum Untergrund jederzeit spürbar, ohne unangenehm hart zu werden.

Trittsicherheit im Gelände

Im technischen Gelände zeigte der Schuh seine eigentliche Stärke. Auf schmalen Tritten, schrägen Felsplatten und losem Untergrund vermittelte er ein hohes Maß an Kontrolle. Der Fuß steht stabil im Schuh, ohne zu verrutschen, und die Konstruktion verhindert effektiv ein Wegknicken. Gerade im Velebit, wo der Untergrund oft unberechenbar ist, entstand ein sehr sicheres Gefühl – ein entscheidender Faktor bei längeren Touren.

Verhalten beim Abstieg

Besonders positiv fiel das Verhalten beim Abwärtsgehen auf. Der Schuh bietet sehr gute Bremskontrolle, sicheren Stand auch auf glatten Felsflächen und kein unkontrolliertes Rutschen. Die Sohlenkonstruktion greift spürbar in den Untergrund, sodass man auch auf steileren Passagen kontrolliert gehen kann. Selbst bei losem Geröll bleibt der Schritt stabil.

Wasserdichtigkeit in der Praxis

Die GORE-TEX-Membran hat sich im Test als absolut zuverlässig erwiesen. Bei kleineren Bachquerungen, nassen Wiesen und auch bei Regen blieb der Schuh durchgehend dicht. Wasser dringt nicht durch das Material ein, selbst wenn der Schuh von außen deutlich durchnässt ist. Wichtig ist dabei der konstruktive Punkt: Wie bei allen Mid-Cut-Schuhen ist die einzige Schwachstelle die Schafthöhe. Sobald Wasser von oben über den Knöchelrand in den Schuh läuft, hilft auch die beste Membran nicht mehr. Solange man diesen Punkt berücksichtigt, funktioniert die Wasserdichtigkeit jedoch sehr zuverlässig. Gleichzeitig bleibt das Klima im Schuh angenehm – auch bei längeren Touren entsteht kein unangenehmes „Schwitzgefühl“.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ARC´TERYX Kopec Mid GTX - Wander- und Trekkingschuh, Damen – Überzeugender Mid Cut Sch...

 

Grip auf Fels und Geröll

Hier spielt die Vibram-Megagrip-Sohle ihre Stärken voll aus. Auf trockenem Kalkstein entsteht nahezu ein haftendes Gefühl – der Schuh bleibt auch auf glatten Flächen zuverlässig stehen. Selbst bei leicht feuchten Bedingungen bleibt der Grip auf hohem Niveau. Im direkten Vergleich zu klassischen Wanderschuhen fällt auf, dass der Halt deutlich präziser und vertrauenswürdiger ist – ein klarer Vorteil in anspruchsvollem Gelände.

Komfort und Langzeiteindruck

Trotz der technischen Ausrichtung bleibt der Komfort überzeugend.

Auch nach mehreren Stunden:

• keine Druckstellen
• stabiler Fersenhalt
• angenehmes Fußklima

Der Schuh ist nicht weich im klassischen Sinne, aber ergonomisch gut abgestimmt. Das führt dazu, dass er auch auf längeren Touren nicht ermüdet.

Passform, Größen und Varianten

Der Schuh ist in den üblichen EU-Größen erhältlich und fällt tendenziell eher schmal bis normal aus. Die Zehenbox ist leicht erweitert, sodass die Zehen natürlich arbeiten können, ohne an Präzision zu verlieren. Farblich bewegt sich Arc’teryx im typischen Spektrum: gedeckte Farbtöne in funktionalen, zurückhaltenden Farbkombinationen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ARC´TERYX Kopec Mid GTX - Wander- und Trekkingschuh, Damen – Überzeugender Mid Cut Sch...
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Fazit

Der Arc’teryx Kopec Mid GTX W ist ein technisch orientierter Wanderschuh, der seine Stärken vor allem im anspruchsvollen Gelände ausspielt.

Stärken:

• herausragender Grip durch Vibram Megagrip
• hohe Trittsicherheit, besonders auf Fels
• präzises, kontrolliertes Laufgefühl
• robuste, leichte Materialkonstruktion
• zuverlässige Wasserdichtigkeit

Schwächen:

• weniger weich als komfortorientierte Modelle
• Passform eher sportlich (nicht für breite Füße ideal)

Insgesamt also ein Schuh für alle, die im Gelände unterwegs sind und Wert auf Kontrolle, Grip und Stabilität legen. Im Mittelgebirge überzeugend – im felsigen Terrain wie dem Velebit jedoch in seinem eigentlichen Element.

 



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Zuverlässiger Allrounder.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Robust
  • Taschen
  • Hochwertig
  • Wassersäule 15.000 mm
  • Vielseitig einsetzbar

NACHTEILE

  • Atmungsaktivität

BEWERTUNG

Im Test: Die Didriksons Varja Women’s Jacket 2

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DIDRIKSONS Varja Jacket - Wanderjacke, Dame
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DIDRIKSONS Varja Jacket - Wanderjacke, Dame

Im Überblick:

Die Didriksons Damen Varja Jacket 2 ist eine klassische wetterfeste Übergangsjacke, die sich klar an Nutzerinnen richtet, die eine Mischung aus Alltagstauglichkeit und funktionalem Wetterschutz suchen. Das Außenmaterial besteht aus robustem Polyamid und fühlt sich stabiler an als bei vielen sehr dünnen Lifestyle-Regenjacken. Gleichzeitig bleibt die Jacke angenehm flexibel und trägt sich nicht steif oder unangenehm raschelnd.

Mit einer Wassersäule von 15.000 mm bietet die Jacke einen zuverlässigen Schutz gegen Regen und nasses Wetter. Gerade für längere Spaziergänge, wechselhafte Frühlingstage oder regnerische Alltagssituationen ist das mehr als ausreichend. Die vollständig getapten Nähte verhindern zusätzlich, dass Feuchtigkeit über kritische Stellen eindringt.

Die Atmungsaktivität liegt mit 4.000 g/m²/24h eher im soliden Mittelfeld. Für Alltag, Spaziergänge oder moderate Wanderungen reicht das völlig aus. Bei stärkerer körperlicher Belastung merkt man allerdings, dass die Jacke nicht für hochintensive Touren konzipiert wurde. Lüftungsöffnungen gibt es nicht.

Die Varja fällt insgesamt angenehm feminin aus. Sie ist leicht tailliert geschnitten, wirkt dadurch deutlich weniger technisch als viele klassische Outdoorjacken und lässt sich problemlos im Alltag tragen. Gleichzeitig bleibt genug Platz für einen Fleece- oder dünnen Pullover darunter.

 

Einzelheiten im Überblick:

• Hauptmaterial: 100 % Polyamid
• Innenmaterial: 100 % Polyamid
• Wassersäule: 15.000 mm
• Atmungsaktivität: 4.000 g/m²/24h (MVTR)
• Konstruktion: wind- und wasserdicht, getapte Nähte
• Passform: feminine, leicht taillierte Regular-Fit-Passform
• Kapuze: fest integriert und verstellbar
• Taschen: zwei Außentaschen mit Reißverschluss
• Besonderheiten: reflektierende Details, wasserabweisende Reißverschlüsse

 

Erster Eindruck

Bereits beim ersten Anziehen fällt auf, dass die Varja Jacket 2 weniger nach klassischer Outdoorjacke aussieht als viele andere Regenjacken. Sie wirkt schlicht, modern und hochwertig verarbeitet. Gerade das macht sie interessant für Nutzerinnen, die keine extrem technische Jacke möchten, sondern eine, die sowohl in der Stadt als auch draußen funktioniert.

Die Verarbeitung macht direkt einen guten Eindruck. Die Nähte wirken sauber verarbeitet, die Reißverschlüsse laufen ordentlich und das Material fühlt sich robust an, ohne zu schwer zu wirken. Besonders positiv fällt auf, dass die Jacke trotz ihrer wetterfesten Konstruktion nicht unangenehm steif wirkt.

Die Kapuze sitzt bereits ohne große Anpassung angenehm. Durch die Verstellmöglichkeiten lässt sie sich gut anpassen und bleibt auch bei Wind relativ stabil am Kopf sitzen.

Die Taschen sind sinnvoll positioniert und groß genug für alltägliche Gegenstände wie Smartphone, Schlüssel oder Handschuhe.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DIDRIKSONS Varja Jacket - Wanderjacke, Dame
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DIDRIKSONS Varja Jacket - Wanderjacke, Dame

Im Einsatz

Die Varja Jacket 2 habe ich vor allem bei typischem Übergangswetter genutzt – bei Spaziergängen, im Alltag, auf dem Fahrrad sowie bei kleineren Wanderungen und Ausflügen bei wechselhaftem Wetter.

Gerade dabei zeigt die Jacke ihre größte Stärke: Vielseitigkeit. Sie funktioniert im Alltag genauso gut wie bei moderaten Outdoor-Aktivitäten. Durch den eher schlichten Look wirkt sie in der Stadt nicht fehl am Platz, gleichzeitig bietet sie deutlich mehr Wetterschutz als normale Freizeitjacken.

Im täglichen Gebrauch trägt sie sich angenehm leicht. Auch über mehrere Stunden hinweg wird sie nicht unangenehm. Die Bewegungsfreiheit bleibt gut erhalten, selbst bei viel Bewegung oder beim Tragen eines Rucksacks.

Besonders positiv ist mir die allgemeine Alltagstauglichkeit aufgefallen. Die Jacke lässt sich schnell überziehen, schützt zuverlässig vor Wind und Regen und funktioniert unkompliziert, ohne dass man ständig etwas nachjustieren muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DIDRIKSONS Varja Jacket - Wanderjacke, Dame

Wetterschutz

Beim Wetterschutz spielt die Varja ihre Stärken klar aus. Regen perlt zuverlässig ab und auch bei längerem Nieselregen oder stärkerem Wind bleibt das Material dicht.

Gerade der Windschutz ist angenehm. Selbst bei kühleren Frühlingstagen verhindert die Jacke effektiv das Auskühlen. Durch die winddichte Konstruktion bleibt der Körper auch bei stärkerem Wind gut geschützt.

Die Kapuze funktioniert zuverlässig und bleibt auch bei Bewegung relativ stabil sitzen. Das ist besonders angenehm beim Radfahren oder bei windigem Wetter. Durch die Verstellmöglichkeiten lässt sie sich sinnvoll anpassen.

Die Ärmelabschlüsse schließen ordentlich ab und verhindern, dass Wind oder Regen leicht eindringen.

Taschen

Die beiden Außentaschen haben sich im Alltag als praktisch erwiesen. Sie sind gut erreichbar und groß genug für die wichtigsten Gegenstände.

Die Reißverschlüsse wirken solide und bieten zusätzlichen Schutz bei schlechtem Wetter. Gerade bei Regen ist das sinnvoll, damit kleinere Gegenstände trocken bleiben.

Schwächen

Mit der Zeit zeigen sich aber auch die Grenzen der Jacke. Bei stärkerer körperlicher Belastung – etwa schnellen Anstiegen oder intensiverem Radfahren – kommt die Atmungsaktivität an ihre Grenzen. Wärme und Feuchtigkeit stauen sich dann spürbar schneller als bei deutlich teureren technischen Hardshelljacken.

Zusätzlich fehlen Belüftungsöffnungen unter den Armen. Gerade bei wärmeren Temperaturen oder intensiver Bewegung wäre das hilfreich gewesen.

Auch das Packmaß ist nicht extrem kompakt. Die Jacke lässt sich zwar verstauen, ist aber keine ultraleichte Minimaljacke für alpine Touren oder Fastpacking.

Der Test:

Die Varja Jacket 2 habe ich über mehrere Wochen hinweg intensiv genutzt – nicht nur punktuell, sondern wirklich im Alltag und auf Reisen. Sie kam täglich auf dem Weg zur Arbeit zum Einsatz, sowohl zu Fuß als auch auf dem Fahrrad, außerdem bei Spaziergängen und längeren Aufenthalten draußen. Zusätzlich habe ich die Jacke bei Wanderungen im Velebit-Gebirge getragen, wo sie sich bei wechselhaftem Wetter, Wind und teils raueren Bedingungen beweisen musste.

Gerade diese Mischung aus Alltag und Outdoor-Einsatz hat mir ein sehr gutes Bild der Jacke vermittelt. Und genau dort hat sie mich ehrlich überrascht. Für eine Jacke in dieser Preisklasse wirkt sie deutlich hochwertiger und robuster, als ich zunächst erwartet hätte. Auch nach häufiger Nutzung zeigte sie keine Schwächen: Die Reißverschlüsse liefen sauber, das Material wirkte widerstandsfähig und die Verarbeitung insgesamt war sehr ordentlich.

Besonders überzeugt hat mich, wie vielseitig die Jacke ist. Im Alltag wirkt sie durch ihren schlichten und modernen Schnitt nicht zu technisch und lässt sich problemlos in der Stadt tragen. Gleichzeitig funktioniert sie aber auch bei Wanderungen und längeren Outdoor-Aktivitäten zuverlässig. Gerade im Velebit hat sich gezeigt, dass sie Wind und wechselhaftes Wetter sehr gut abhalten kann und dabei trotzdem angenehm zu tragen bleibt.

Auch auf dem Fahrrad hat sie sich bewährt. Die Kapuze sitzt stabil, die Jacke schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein und schützt zuverlässig vor Wind. Bei Spaziergängen oder längeren Tagen draußen trägt sie sich angenehm leicht und unkompliziert.

Mit der Zeit hat sich für mich deshalb ein sehr klares Bild ergeben: Die Varja Jacket 2 ist eine ausgesprochen polyvalente beziehungsweise multifunktionale Jacke. Sie deckt viele Einsatzbereiche gleichzeitig ab – Alltag, Reisen, Spaziergänge, Fahrradfahren und leichte bis moderate Wanderungen –, ohne dass man ständig zwischen verschiedenen Jacken wechseln muss.

Dazu kommt, dass sie für eine funktionale Regen- und Übergangsjacke auch optisch wirklich gelungen ist. Genau diese Kombination aus Funktion, Vielseitigkeit und alltagstauglichem Design hat mich letztlich überzeugt.

Für den Preis bekommt man hier aus meiner Sicht eine erstaunlich vielseitige Jacke mit solidem Wetterschutz und guter Verarbeitung, die sich in vielen Situationen sinnvoll einsetzen lässt. Deshalb kann ich sie insgesamt klar weiterempfehlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: DIDRIKSONS Varja Jacket - Wanderjacke, Dame

Fazit

Besonders überzeugt haben mich bei der Jacke die gelungene Kombination aus alltagstauglichem Design, zuverlässigem Wetterschutz und angenehmem Tragekomfort. Die Jacke wirkt hochwertiger verarbeitet, als man es in dieser Preisklasse teilweise erwarten würde, und erfüllt ihren Zweck im Alltag äußerst zuverlässig.

Für intensive Bergtouren oder stark schweißtreibende Aktivitäten ist sie weniger geeignet. Dafür fehlen etwas Atmungsaktivität und technische Ausstattung. Für genau den Bereich, für den sie gedacht ist – Alltag, wechselhaftes Wetter, Spaziergänge und leichte Outdoor-Einsätze – funktioniert sie allerdings sehr gut.

Gerade als vielseitige Jacke für Frühling und Herbst ist sie insgesamt ein stimmiges Gesamtpaket mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich habe die Jacke alltäglich getragen, auf dem Fahrrad, bei Spaziergängen, aber auch bei Wanderungen im Velebit-Gebirge in Kroatien. Die Jacke hat dich da total überrascht und überzeugt durch ihre Qualität. Für den Preis muss man wirklich sagen, dass sie eine sehr polyvalente Jacke ist und so multifunktional, dass sie in vielen Bereichen einsetzbar ist und dabei auch noch gut aussieht. 
 



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Unschlagbare Hardshell für Freizeit und leichte Aktivitäten.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Gute anpassbare Kapuze und Ärmelbündchen
  • Mit 20.000-Millimeter-Wassersäule absolut wasserdicht
  • 5 verschweißte Taschen mit Reißverschlüssen
  • Weiches, knisterfreies Material
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

NACHTEILE

  • Recht schwer
  • Atmungsaktivität nur für leichte Aktivitäten ausreichend

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Silence Proshell 3L Jacket  – unschlagbare Hardshell fü...

TESTFACTS



TESTZEITRAUM:  ca. 3 Wochen

 HERSTELLER:  RevolutionRace

MODELL:  Silence Proshell 3L Jacket Herren

KATEGORIE:  3-Lagen Shelljacke / Regenjacke

PASSFORM:  Regular Fit

FARBE:  Schwarz / Anthrazit

GRÖSSE:  L

MATERIAL:  100% Polyester (größtenteils recycelt), 4-Wege-Stretch

MEMBRAN:  Hypershell Pro

WASSERSÄULE:  20.000 mm

ATMUNGSAKTIVITÄT:  10.000 g/m²/24h

GEWICHT:  741 g in Größe M

ANZAHL TASCHEN:  5

BESONDERHEITEN:  Pit-Zips, verstellbare Kapuze, Klettbündchen, Kordelzug am Saum, getapte Nähte, DWR-Behandlung

PREIS:  149 €


Bilderquelle teilweise: revolutionrace.de
Einige Bilder wurden mithilfe von KI erstellt


Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Silence Proshell 3L Jacket  – unschlagbare Hardshell fü...

 

Herstellerbeschreibung

Eine weiche und flexible Shelljacke die zuverlässigen Wetterschutz für den Alltag bietet.

Die Silence Proshell 3L Jacket ist eine gute Wahl, wenn Sie:

  • eine zuverlässige, alltagstaugliche Shelljacke brauchen, die auch mit rauem Wetter zurechtkommt
  • eine Allround-Outdoor-Ausrüstung bevorzugen, die für eine Vielzahl von Aktivitäten verwendet werden kann
  • eine weiche und bequeme Jacke mit guter Belüftung suchen .

Die Silence Proshell-3L-Jacke ist einer unserer Bestseller und bietet eine großartige Kombination aus robustem Wetterschutz und ultimativem Komfort. Diese 3-Lagen-Jacke besteht aus recyceltem Material mit 4-Wege-Stretch, das sich für eine Shell-Jacke weich und geschmeidig anfühlt. Ausgestattet mit einer wasserdichten, winddichten und atmungsaktiven Hypershell-Pro-Membran, hält sie Feuchtigkeit ab und hat versiegelte Nähte und eine DWR-Beschichtung für zusätzlichen Schutz. 

Die 2-Wege-Pit-Reißverschlüsse ermöglichen eine schnelle Wärmeabgabe und halten dich auch bei intensiven Aktivitäten trocken. Die Silence Proshell 3L Jacket hat mehrere praktische Taschen, in denen du deine Wertsachen sicher aufbewahren kannst, und ist am unteren Saum, an den Ärmelbündchen und an der Kapuze verstellbar, um eine individuelle Passform zu ermöglichen. Diese zuverlässige und strapazierfähige Allwetterjacke ist für Wanderungen und andere tägliche Outdoor-Aktivitäten bei kühlen bis warmen Temperaturen bestens geeignet.

Passform: Regular

  • Material 1: 100% Polyester (Recyceltes)
  • Material 1 Rückseite: 100% Polyester
  • Futter 1: 95% Polyester (Recyceltes), 5% Polyester
  • Futter 2: 100% Polyester (Recyceltes)

Membran

  • Wassersäule: 20 000 mm
  • Atmungsaktivität: 10 000 g/m²/24h
  • Gewicht: 741g in Größe Medium
  • Entwickelt für: Wandern, Allround
  • Artikelnummer: 10711_5016

Rückverfolgbarkeit

  • Design in Schweden
  • Produktion in China
  • Material 1
  • 100% Polyester (Recyceltes)
  • Färbung in China
  • Stricken / Weben in China
  • Alle Textilien können, je nach Material und Verwendung, beim Waschen eine geringe Menge an Mikrofasern abgeben.

Kleidungspflege

  • 40° C Maschinenwäsche im Schonwaschgang
  • Nicht bleichen
  • Bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen
  • Bei niedriger Temperatur bügeln
  • Keine chemische Reinigung

– Die Funktionskleidung sollte niemals mit Weichspüler gewaschen werden, da dieser die Funktionalität der Kleidung beeinträchtigt.

– Gepolsterte Kleidungsstücke sollten separat bei geringer Hitze im Wäschetrockner getrocknet werden, zusammen mit Tennisbällen, die helfen, die Füllung gleichmäßig zu verteilen. Steht kein Wäschetrockner zur Verfügung, kann das Kleidungsstück geschüttelt und leicht geklopft werden, um den gleichen Effekt zu erzielen.

  • Vier-Wege-Stretch
  • Atmungsaktiv
  • DWR (Durable Water Repellant) Behandlung zur Abweisung von Feuchtigkeit und Schmutz
  • Größtenteils aus recycelten Materialien gefertigt
  • Versiegelte Nähte für zuverlässigen Schutz vor Nässe
  • Wind- und wasserdicht
  • Mit Schirm verstärkte Kapuze für zusätzlichen Schutz vor Regen, Wind und Sonne
  • Durchgehender Reißverschluss vorne
  • Fünf Taschen
  • Brusttaschen mit Reißverschluss
  • Innentasche mit Reißverschluss
  • Seitentaschen mit Reißverschluss
  • Zwei-Wege-Reißverschlüsse für flexible Belüftung
  • Verstellbarer Saum mit elastischem Kordelzug für eine individuelle Passform
  • Verstellbare Kapuze mit elastischer Kordel
  • Verstellbare Ärmelbündchen mit Klettverschluss
  • Vorgeformte Ärmel für mehr Komfort und Bewegungsfreiheit
  • Innenkragen für eine optimale Passform und zusätzlichen Komfort
  • Fleece-Innenfutter zum Schutz der Wangen
  • Ohne Schulternaht zur Vermeidung von Scheuerstellen
  • Aufhängeschlaufe innen
  • Fleece-Innenfutter am Kragen für ein softes, gemütliches Tragegefühl
  • 3L-Shell-Material mit wasserdichter, atmungsaktiver Membran und schützender Stoffinnenseite
  • Wasserabweisende Reißverschlüsse
  • Hypershell wasserdichte Membran

     

Optik/Haptik/Größe

Wie immer an dieser Stelle kurz der Hinweis:
Optik ist natürlich Geschmackssache und deshalb sind die folgenden Sätze auch einfach nur meine subjektive Einschätzung.

Meine Testjacke, komplett in Schwarz, sieht clean und unaufgeregt aus. Kein buntes Outdoor-Faschingskostüm, keine wilden Farbakzente, keine Spielereien, die man nach 2 Wochen schon nicht mehr sehen kann.
Für alle, die etwas Farbe bevorzugen, bietet Revolution Race die Jacke in einigen stylishen 2-Farben-Kombis oder auch komplett in ordentlich auffälligem Orange.

2 Dinge sind mir bei der Jacke als Erstes aufgefallen: zum einen verschweißte Reißverschlüsse, also die Mehrzahl, nicht nur einer oder zwei, und zum anderen die matte Optik des Materials, welches nicht wie bei einer typischen Regenjacke oder Hardshell wirkt, sondern eher irgendwie weich und flauschig.
Beim genaueren Hinsehen sind beide dieser Eigenschaften tatsächlich Besonderheiten und alles andere als selbstverständlich. Revolution Race spendiert der Jacke nämlich direkt 5 Reißverschlusstaschen, 2 Seitentaschen und 2 Brusttaschen, jeweils verschweißt und wasserdicht, sowie eine Innentasche. Das ist ein Feature, bei dem keine meiner anderen Jacken mithalten kann, obwohl einige doppelt so teuer sind.

Das Material der Silence Proshell 3L sieht nicht nur anders aus, sondern fühlt sich auch genauso an, wie es aussieht. Es ist angenehm weich und geschmeidig und fühlt sich an wie eine Softshell. Das Material ist wahrscheinlich auch der Grund für den Produktnamen, denn die typischen, mehr oder weniger nervigen Knistergeräusche wasserdichter Jacken, sind hier nicht vorhanden oder zumindest nicht wirklich wahrnehmbar. Zudem wirkt das Material beim Anfassen auch deutlich robuster als manche papierartigen Außenschichten anderer Hardshells.
Ergänzt werden auch noch weitere sinnvolle Features wie ordentlich anpassbare Bündchen an den Ärmeln oder eine Kapuze, die man nicht nur zuziehen kann, sondern auch einen Gummizug am Hinterkopf hat, damit sie nicht ins Sichtfeld hängt. 

Zur Größe sagt RevolutionRace offiziell „Regular Fit“, was grundsätzlich auch passt. Die Jacke ist also wenig figurbetont und bietet in der richtigen Größe die Möglichkeit, problemlos eine isolierende Schicht darunter zu tragen. Ich nutze die Größe L, welche genügend Spielraum für Unterkleidung bietet. Optimale Größe, wenn ich nur ein T-Shirt darunter trage, wäre wahrscheinlich eher M, aber das wäre mir dann mit einer zusätzlichen Schicht zu knapp (1,77 Meter, 78 Kilo).

Die Verarbeitung macht einen richtig ordentlichen Eindruck, alle Elemente sind sauber und ordentlich verklebt oder verschweißt und die Materialien wirken gut gewählt und hochwertig.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Silence Proshell 3L Jacket  – unschlagbare Hardshell fü...
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Die Silence Proshell-3L-Jacke im Einsatz

Zu diesem Abschnitt muss man fairerweise dazu sagen, dass Revolution Race die Jacke in keinster Weise als Laufjacke bewirbt und das auch nicht der primäre Einsatzzweck der Silence Proshell ist. Dennoch teste ich die Jacke natürlich auch beim Laufen.

Laufen:
Beim Laufen hat die Jacke erwartungsgemäß ein paar Einschränkungen, die je nach persönlichem Empfinden von gar nicht bis sehr viel stören können.
Als Erstes wäre da das Gewicht von über 700 Gramm, womit die Jacke mehr als 3 × so schwer wie z.B. die Gore-Tex-Concurve ist.
Der 2. Punkt ist die Passform, die Revolution Race als „Regular Fit“ bezeichnet. Viele Laufjacken sind eher schmal, figurbetont geschnitten. Das verhindert unnötige Geräusche und Bewegungen, weniger Flattern und dementsprechend weniger Windwiderstand.
Der nächste Punkt ist die Atmungsaktivität, die mit 10.000g/m²/24 h für eine wasserdichte Jacke nicht unbedingt supergering ist, aber deutlich geringer als bei spezialisierten Laufjacken wie z.B. der CIMALP Storm Pro, die mit 80.000g/m²/24h satte 8 × mehr Dampf nach außen durch lässt.

In der Praxis sind diese Punkte und Werte tatsächlich eher „Jammern auf hohem Niveau“, denn für mich persönlich stellt das kein Problem dar und das Mehrgewicht von knapp einem halben Kilo auf den gesamten Oberkörper verteilt dürfte eigentlich für niemanden wirklich spürbar oder problematisch sein.

Freizeit, Wandern, Biken:
Das sind die Aktivitäten, bei denen ich die Jacke echt supergerne nutze und auch den meisten meiner anderen Hardshells vorziehe. Die Silence Proshell ist bequem, weich, macht keine Geräusche und sie passt optisch in jede Umgebung und kann zu jedem Anlass getragen werden.

Beim Radfahren ist die anpassbare Kapuze nicht nur sinnvoll, sondern ein Sicherheitsfeature und vermeidet auch viel Stress und Aufregung, zumindest bei mir, denn eine Kapuze, die bei jeder Kopfbewegung vor den Augen hängt, treibt meinen Blutdruck ordentlich in die Höhe.

Bei kalten Temperaturen oder kaltem Wind schätze ich auch die verstellbaren Bündchen sehr, denn man kann sie mithilfe des Klettverschlusses richtig eng zumachen, sodass Wind keine Chance hat, in die Ärmel zu strömen und alles zum Flattern zu bringen, wobei das Material der Jacke sowieso dank des höheren Gewichtes ziemlich flatterresistent ist.

Und natürlich die Taschen. Man braucht zwar praktisch nie alle 5 Taschen gleichzeitig, aber man hat immer eine Tasche an der richtigen Stelle, wenn man eine braucht, und muss sich keine Gedanken machen, dass man für Handy, Kopfhörer, Tempos usw. keinen Platz findet.

 

Atmungsaktivität

Wasserdicht und gleichzeitig super atmungsaktiv – das ist bei Jacken natürlich immer so eine Sache.
Auch die Silence Proshell macht hier keine Wunder. Die offiziellen 10.000 g/m²/24h sind ordentlich, aber eben nicht Spitzenklasse. RevolutionRace selbst stuft die Atmungsaktivität im eigenen Vergleich nur mit 3/5 ein. 

Die Silence Proshell besitzt großzügige 2-Wege-Pit-Zips, und genau die scheinen in der Praxis einen großen Teil der Arbeit zu übernehmen

Für normales Wandern, wechselhafte Alltagsnutzung und moderat intensive Aktivitäten dürfte das völlig passen. Wer aber eine kompromisslos atmungsaktive Jacke für harte Bergintervalle oder flotte Läufe im Regen sucht, ist hier eher nicht in der Kernzielgruppe.

 

Nässeschutz/Dichtheit

Mit 20.000 Millimeter Wassersäule, getapten Nähten, DWR-Finish und winddichter Membran bringt die Silence Proshell auf dem Papier alles mit, was man für ernsthaften Regen- und Windschutz erwartet. RevolutionRace selbst bewertet Wasserbeständigkeit und Winddichtigkeit jeweils mit 5/5 innerhalb des eigenen Sortiments.

Natürlich gilt auch hier wie bei fast jeder Membranjacke:
Wenn es innen feucht wird, ist das nicht automatisch ein Leck, sondern oft einfach Kondenswasser durch Schweiß und geringe Dampfabfuhr unter Belastung.
Dass Regen von außen eindringt, ist unter normalen Umständen selbst bei lang anhaltendem Starkregen sehr unwahrscheinlich. Die Proshell liegt in dieser Disziplin auf Gore-Tex-Niveau und auch Wind sollte nie ein Problem darstellen, zumindest wenn die Windgeschwindigkeit nicht die 100‑km/h-Marke überschreitet.

 

Fazit zur Silence Proshell 3L

Sehr gute Allround-Shell mit klaren Stärken und wenigen, aber wichtigen Grenzen

Die RevolutionRace Silence Proshell 3L ist eine Jacke, bei der man ziemlich schnell versteht, warum sie sich seit Jahren so gut verkauft.
Für alles außer anstrengende Läufe ist die Jacke für mich die erste Wahl, wenn ich eine Hardshell aus dem Schrank hole.
Sie kombiniert soliden Regen- und Windschutz mit einem für diese Kategorie überraschend angenehmen Tragegefühl, sinnvoller Belüftung, viel Stauraum und einer angenehm cleanen Optik. 

Besonders stark finde ich das Gesamtkonzept der Silence‑Proshell-Jacke. Sie ist so eine Jacke, die man tatsächlich gerne trägt, weil sie komfortabel, vielseitig und absolut alltagstauglich ist. Genau darin liegt wahrscheinlich auch ihr größter Reiz. Insgesamt 5 Taschen, 2 Seitentaschen und 2 Brusttaschen mit verschweißten Reißverschlüssen und eine Innentasche sind eine echte Besonderheit und für viele ein Kaufkriterium. Die Passform ist locker, nicht zu eng und ideal für die Freizeit und den täglichen Einsatz, egal ob man nur ein T-Shirt, einen Pulli oder eine dünne Jacke darunter trägt. Die Silence‑Proshell-Jacke passt immer.

Gleiches gilt für die Kapuze. Auch hier hat Revolution Race mitgedacht und eine Kapuze „verbaut“, die einfach immer funktioniert. Die Kapuze hat nicht nur vorn einen Gummizug zum Einstellen, sondern auch hinten. Damit lässt sie sich so anpassen, dass sie optimal passt und das Sichtfeld nie einschränkt. Auch das ist alles andere als selbstverständlich, denn sogar viele sehr teure Jacken verzichten komplett auf eine einstellbare Kapuze, was die Nutzbarkeit zu einer echten Qual machen kann. Die Kapuze der Silence Proshell erledigt einfach ihre Aufgabe ohne Einschränkungen, egal ob mit Helm, Mütze oder Stirnlampe. Es gibt nie Probleme, die Kapuze rutscht nicht und hängt auch nie im Sichtfeld.

Zum Laufen ist die Jacke, wie bereits ausführlich besprochen, nur bedingt geeignet, aber das ist auch nicht der primäre Einsatzzweck.
Das Gewicht könnte für einige Läufer zu hoch sein, die Atmungsaktivität zu gering und die Passform nicht sportlich genug. Das sind keine Dealbreaker, aber eben Punkte, die besonders Läufer im Kopf haben sollten.

Allen anderen, die eine bequeme, wetterfeste und vielseitige Shelljacke eines renommierten Herstellers suchen, die nicht direkt nach Hardcore-Alpin-Uniform aussieht, kann die RevolutionRace Silence Proshell 3L definitiv eine klare Empfehlung ohne Einschränkungen. sein. Dazu kommt natürlich auch noch der mehr als faire Preis von 149 € für den man bei manch anderem Premium-Hardshell-Hersteller höchstens 2-lagige Jäckchen ohne Taschen bekommt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: REVOLUTION RACE Silence Proshell 3L Jacket  – unschlagbare Hardshell fü...


Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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