Extrem leichte Windjacke für Läufer und Trailrunner.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Extrem leicht
  • Kleines Packmaß
  • Absolut winddicht
  • Angenehmes Tragegefühl

NACHTEILE

  • Wenig atmungsaktiv
  • Sehr dünnes Material - Haltbarkeit?

BEWERTUNG

OutsideStories hat mir die MONTANE Featherlite Nano Windproof Jacke von zum Testen zur Verfügung gestellt. In meinem sechs Wochen dauernden Praxistest standen vor allem die Gewichtseinschätzung, das Packmaß und der Schutz vor Wind im Vordergrund. Von meinen Erfahrungen mit der Jacke und wie sie sich geschlagen hat, möchte ich euch hier berichten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Featherlite Nano Windproof Jacke

Technische Details:

  • Gewicht: ca. 52 g (Größe M)
  • Materialien: Pertex Quantum Eco, Hauptmaterial 100 % Nylon
  • Wetterschutz: winddicht, wasserabweisende DWR-Imprägnierung (PFC/PFAS-frei)
  • Reißverschluss: YKK, Kinnschutz
  • Packtasche: integrierte Packtasche am Kragen zum eigenständigen Verstauen

Testbericht 

In der Praxis fiel sofort das extrem geringe Gewicht auf: Die Featherlite Nano ist eine echte Ultra-Light-Schicht, die mit ihren 52 Gramm kaum spürbar am Körper liegt. Auch das extrem kleine Packmaß spielt natürlich beim Trailrunning eine Rolle. Die Featherlite Nano eignet sich hervorragend als Not- oder Zwischenlage: Ist kein Wind vorhanden oder die Jacke nicht aktiv im Einsatz, verschwindet sie in der kleinen Packtasche, der Weste oder lässt sich sogar einfach in der Hosentasche verstauen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Featherlite Nano Windproof Jacke
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Featherlite Nano Windproof Jacke

Besonders bei Pausen oder kurzen windigen Passagen zeigte sich der Vorteil dieser Jacke: Schnell anziehen, Wärme halten, wieder ausziehen, ohne den Bewegungsfluss zu stören.

Was den Wetterschutz angeht, bietet die Jacke einen zuverlässigen Windschutz: Das Pertex Quantum Eco Material ist absolut winddicht, kombiniert mit einer PFC/PFAS-freien DWR-Behandlung, die leichten Wasserabperleffekt liefert. Bei leichtem Nieselregen bleibt man für kurze Zeit trocken, solange der Regen nicht länger anhält oder stärker wird. Allerdings hat Sie keine Kapuze. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Featherlite Nano Windproof Jacke

Für längere, regnerische Passagen ist sie also eher als zusätzliche Schutzschicht zu sehen, nicht als alleinige Wetterschutzlösung. Auch der Tragekomfort ist hoch: Der schlanke Schnitt verhindert Flattern im Wind, und die elastischen Bündchen sowie der Saum minimieren kalte Luftzugänge. 

Ärmelbündchen mit Gummizug

Die Atmungsaktivität ist durch die Art des Materials natürlich eingeschränkt, und bei längerem Laufen mit der Jacke sammelt sich die Feuchtigkeit innen. Ich habe sie deshalb eher genutzt, um bei kürzeren Pausen nicht zu frieren oder an wirklich windigen Tagen in der Übergangszeit.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die Featherlite Nano Windproof Jacke

Zur Haltbarkeit lässt sich nach der kurzen Testphase zwar noch nicht viel sagen, aber da das Material wirklich extrem dünn ist, muss man mit der Jacke schon vorsichtig umgehen. Da sie aber meistens beim Laufen nicht im (Dauer-)Einsatz sein wird, sondern eher situativ genutzt wird, denke ich aber, dass man schon eine Weile Freude damit haben wird.

 

Fazit 

Die Montane Featherlite Nano Windproof Jacke erfüllt ihren Zweck als ultraleichte, extrem kompakt packbare Windschutzschicht. Für Trailrunner und Freizeitsportler, die einen verlässlichen Schutz bei Wind suchen, bietet sie eine gute Lösung. Sie glänzt durch geringes Gewicht, geringes Packmaß und einfache Handhabung für kurze Stopps oder windige Abschnitte. Bei starkem Regen oder längeren Läufen unter nassen Bedingungen ist sie jedoch eher als zusätzliche Schicht zu sehen und nicht als vollwertiger Wetterschutzersatz. Ideal als ultraleichtes Backup- oder Notfall-Layer für Läufer, die Gewicht und Packmaß minimieren möchten, ohne auf schnelle Erreichbarkeit von Windschutz zu verzichten.

Klare Kaufempfehlung



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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High-Performance Komfortläufer in bewährter Asics-Qualität .
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Komfortable, dynamische Dämpfung
  • Ultra leichter Laufschuhe für lange Distanzen
  • Top Verarbeitung, alle Materialien sind hochwertig
  • Elastische, dehnbare Zunge sorgt für optimalen Sitz
  • Gel-Technologie der Zwischensohle sorgt für ein Wolkengefühl beim Laufen
  • Das Obermaterial ist super weich und sorgt für optimale Belüftung

NACHTEILE

  • Hoher Preis
  • Leichte Druckstellen am Spann
  • Durchnässen bei stärkerem Regen schnell

BEWERTUNG

ASICS GEL-NIMBUS 28

 

Ein Komfortlaufschuh der Extraklasse.

Straßenlaufschuh

  • Farbe im Test: Cobalt Burst / Sun Coral
  • Es gibt insgesamt 14 unterschiedliche Farbe.
  • Größe im Test: 42,5
  • Preis laut Hersteller: 200,00 €
  • Testzeitraum: 6 Wochen
  • Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Die Sohlen sind optimal für Straßenläufer.

WENN EIN LAUFSCHUH PLÖTZLICH MEHR WIRD ALS NUR EIN LAUFSCHUH

Es gibt Produkte, bei denen man schon vor dem ersten Einsatz relativ genau weiß, was man erwartet. Und dann gibt es Produkte, die draußen langsam anfangen, dieses Bild zu verändern.

So ging es mir mit dem ASICS GEL-NIMBUS 28.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Perfekte Passform und in viele Farbvariationen erhältlich.

Meine sportlichen Wege führen mich hauptsächlich über Gelände, aber ich entdecke beim Laufen immer mehr feste Untergründe, und daher bin ich immer auf der Suche nach den perfekten, klassischen Laufschuhen. Ich bin wie gesagt selten ausschließlich auf perfekten Asphaltstrecken unterwegs. Meine Tage bestehen oft aus langen Bewegungsrunden, sportlichem Wandern, schnellem Gehen und Powerwalking – häufig viele Kilometer und möglichst unabhängig vom Wetter. Doch habe ich den Laufsport ebenfalls für mich entdeckt. Angefangen mit Trailrunning Einheiten, laufe ich jetzt regelmäßig auf Asphalt und stark verdichteten Untergründen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
6 Wochen jeden Tag sportlich unterwegs mit dem Gel-Nimbus 28  von Asics. 

Meine typischen Einsatzorte liegen im Wachtberger Ländchen, im Siebengebirge, im Ahrgebirge und im gesamten Bonner Raum.

Wer dort regelmäßig unterwegs ist, kennt diese Mischung: Asphaltstücke zwischen den Orten, Feldwege, Waldpfade, kurze Anstiege, offene Flächen mit Wind, nach Regen matschige Passagen und immer wieder Untergründe, die sich innerhalb weniger Minuten komplett verändern.

Genau dort merkt man sehr schnell, ob ein Schuh dauerhaft angenehm bleibt oder ob man irgendwann beginnt, jeden Schritt bewusst wahrzunehmen.

Von einem Schuh wünsche ich mir deshalb immer mehrere Dinge gleichzeitig. Er soll leicht sein, damit viele Kilometer nicht unnötig anstrengend werden. Er soll ausreichend stabil sitzen, ohne den Fuß einzuengen. Er soll Bewegungsfreiheit bieten, ohne schwammig zu wirken. Gleichzeitig wünsche ich mir eine gute Dämpfung, angenehme Belüftung und möglichst wenig Ermüdung auf längeren Strecken.

Gerade weil ich häufig Laufschuhe statt klassischer Wanderschuhe nutze, weiß ich aber auch: Viele Modelle funktionieren außerhalb von sauberem Asphalt deutlich schlechter, als man zuerst denkt.

Deshalb war ich auf den Nimbus 28 neugierig. Nicht nur, weil ich Halbmarathonambitionen hatte. Sondern auch, weil ich wissen wollte, wie sich ein maximal gedämpfter Straßenlaufschuh in meinem echten Alltag schlägt – neben dem klassischen Laufen mit Powerwalking, langen Strecken, wechselnden Wegen und Bedingungen, die selten perfekt sind.

Ich habe das Produkt im Rahmen eines Produkttests für Outside-Stories zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Bewertung basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und meinen eigenen Präferenzen. Ich wurde für den Test nicht bezahlt und stehe in keiner Verbindung zum Hersteller.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Mit großen Füßen findet man den richtigen Laufschuh bei Asics, auch der Gel-Nimbus 28 passt perfekt.
  • Ich habe den Schuh in Größe 42,5 und in der Farbe Cobalt Burst / Sun Coral erhalten.
  • Ich bin 180 cm groß, wiege 69 kg und trage normalerweise Größe 42.

MEHR ALS NUR WEICH – WAS ASICS MIT DEM NIMBUS 28 ERREICHEN MÖCHTE

ASICS positioniert den GEL-NIMBUS 28 sehr klar als Komfortmodell innerhalb der eigenen Laufschuhfamilie.

Der Fokus liegt nicht auf maximaler Geschwindigkeit oder besonders direktem Laufgefühl, sondern auf möglichst angenehmen und langen Einheiten.

Dafür kombiniert ASICS mehrere Technologien. Das Engineered-Knit-Obermaterial soll weich am Fuß liegen und gleichzeitig atmungsaktiv bleiben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Das leichte Meshmaterial ist ultrabequem und sorgt für eine optimale Belüftung

Die Mittelsohle kombiniert FF BLAST PLUS mit PureGEL. Ziel ist eine möglichst ruhige und angenehm gedämpfte Bewegung. Dazu kommt die ORTHOLITE X-55 Einlegesohle, die zusätzlichen Komfort und ein angenehmes Fußklima unterstützen soll.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Die Mittelsohle kombiniert FF BLAST PLUS mit PureGEL schont die Gelenke und federt bei jedem Schritt

Auch die Außensohle ist klar auf Alltag und Haltbarkeit ausgelegt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Anziehhilfen und Einlegesohle sind nur zwei herausragende Komponenten der Komfortschuhe.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Die Sohlen für optimales Abrollverhalten und festen Grip auf festen Untergründen, aber auch bei Regen.

Interessant finde ich außerdem den Nachhaltigkeitsansatz. Große Teile des Obermaterials bestehen aus recycelten Materialien und einzelne Produktionsschritte sollen ressourcenschonender gestaltet worden sein.

Auf dem Papier klingt das nach einem Schuh, der möglichst viele Kilometer angenehm machen soll. Ob das draußen wirklich funktioniert, war für mich deutlich spannender.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Federleicht und komfortabel, die beste Kombination um bei langen Läufen nicht zu ermüden.
Federleicht zur persönlichen Höchstleistung.

TECHNISCHE DATEN des ASICS GEL-NIMBUS 28

• Straßenlaufschuh – Neutral

• Maximale Dämpfung

• Gewicht ca. 281 g

• Sprengung 8 mm

• Engineered Knit Obermaterial

• FF BLAST PLUS Mittelsohle

• PureGEL Technologie

• ORTHOLITE X-55 Einlegesohle

• HYBRID ASICSGRIP + AHARPLUS Außensohle

• Reflektierende Elemente

• Recycelte Materialien im Obermaterial

• UVP 200 €

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28

MEIN TEST – RAHMENBEDINGUNGEN

Einsatzorte

• Wachtberger Ländchen

• Siebengebirge

• Ahrgebirge

• Bonner Raum

Wetterbedingungen

• Sonne und Regen im Wechsel

• Windige Abschnitte

• Feuchte Wege

• Wechselhaftes Wetter

Temperaturen

Ca. 3°–30° Celsius

Untergründe

• Asphalt

• Feldwege

• Waldwege

• Feuchte Wege

• Schotter

• Leicht matschige Abschnitte

Aktivitäten

Laufen

• Sportliches Wandern

• Powerwalking

• Lange Alltagsrunden

• Schnelles Gehen

DER VERSAND – KLEIN, ABER TEIL DES ERSTEN EINDRUCKS

Der Schuh kam ordentlich verpackt an und machte direkt einen hochwertigen Eindruck.

Keine übertriebene Verpackung, kein unnötiger Materialeinsatz – insgesamt wirkte alles passend zur Preisklasse.

Gerade bei höherpreisigen Produkten achte ich inzwischen stärker darauf, ob Verpackung und Produkt zueinanderpassen. Hier wirkte alles angenehm unkompliziert.

FARBE, MATERIAL UND DER ERSTE EINDRUCK – MODERNER ALS ERWARTET

Schon beim ersten Auspacken fiel mir auf, dass der Nimbus deutlich moderner wirkt, als ich ihn erwartet hatte.

Die Farbe Cobalt Burst / Sun Coral wirkt draußen lebendiger als auf Bildern. Das kräftige Blau mit den farbigen Akzenten wirkt frisch, sportlich und angenehm auffällig, ohne künstlich laut zu wirken.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Die Farbkombination wirkt modern und frisch, wer es dezenter mag, wird aber ebenfalls fündig. Das Modell gibt es in vielen Farben.

Mir persönlich hat die Farbkombination ausgesprochen gut gefallen. Es gibt mehrere Farbvarianten, insgesamt 14 – aber gerade diese Version wirkte draußen modern und dynamisch.

Das Obermaterial machte ebenfalls sofort einen hochwertigen Eindruck.

Viele Laufschuhe fühlen sich eher technisch oder etwas steif an. Der Nimbus wirkt anders. Das Material ist weich, leicht elastisch und deutlich angenehmer als viele klassische Mesh-Konstruktionen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Alle Materialien sind hochwertig und ebenfalls funktional.

Nichts knistert. Nichts wirkt hart. Trotzdem entsteht nicht der Eindruck eines empfindlichen Schuhs.

Besonders überrascht hat mich das Gewicht. Bei so viel sichtbarer Dämpfung hatte ich ehrlich gesagt etwas mehr Masse erwartet.

DAS MATERIAL AM FUSS – KOMFORT, OHNE WEICH ZU WERDEN

Der erste Schritt im Schuh war interessant. Natürlich merkt man die Dämpfung sofort – aber nicht so weich, dass man einsinkt. Eher kontrolliert und angenehm.

Der Schuh vermittelt schnell das Gefühl, den Fuß zu führen, ohne ihn festzuhalten.

Auch nach längerer Bewegung blieb das Material angenehm. Ich hatte nie das Gefühl von übermäßiger Wärmeentwicklung oder unangenehm feuchten Füßen.

Gerade bei längeren Einheiten gefiel mir das sehr.

Die Fersen sind ebenfalls stabil und unterstützen die natürliche Fußbewegung.
Die Sohle mit energetischem Faom unterstützt den Läufer von der Zehe bis zur Ferse,
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Das Herzstück jedes Laufschuhs ist die Sohle. 

DIE SOHLE – DAS EIGENTLICHE HERZSTÜCK DES NIMBUS

Wenn man den Nimbus ansieht, fällt die hohe Mittelsohle sofort auf.

Ich hatte deshalb zunächst Sorge, dass der Schuh zu weich oder träge wirken könnte.

Das war überraschend wenig der Fall.

Vor allem auf längeren Strecken machte die Dämpfung einen sehr ruhigen Eindruck. Stöße wurden angenehm abgefangen und die Bewegung blieb flüssig.

Vor allem auf Asphalt merkte ich relativ schnell, wie wenig die Füße mit der Zeit ermüdeten.

Außerdem wirkt sich die herausragende Gel-Technologie sehr positive auf die Stoßbelastung der Gelenke aus. 

Perfektes Abrollverhalten
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Die Elastische Zunge ist ein echtes Highlight.
Die Elastische Zunge ist ein echtes Highlight.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Am Obermaterial fixiert und aus elastischem Material, sorgt die Kombination für perfekten Sitz.
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Das Schnürsystem lässt sich in der Asics-Lasche verstauen.

VERARBEITUNG, SCHNÜRUNG UND PASSFORM – UNAUFFÄLLIG GUT

Die Verarbeitung wirkte insgesamt hochwertig.

Besonders gut gefallen hat mir die Zunge. Sie ist elastisch, seitlich integriert und blieb während der Bewegung angenehm ruhig.

Nichts verrutschte. Nichts drückte.

Auch die Schnürung funktionierte zuverlässig.

Positiv fiel mir außerdem die Passform auf. Die Ferse blieb angenehm stabil, während die Zehenbox ausreichend Bewegungsfreiheit bot.

Ein kleiner Punkt fiel mir trotzdem auf: Im Bereich des Spanns hatte ich gelegentlich einen leichten Druckpunkt. Nicht störend – aber erwähnenswert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Der Schuh sitzt perfekt am Fuß.

DER GROSSE EINSATZBERICHT – HIER ZEIGT SICH, OB KOMFORT DRAUSSEN WIRKLICH FUNKTIONIERT

Viele Kilometer getestet.

Unterwegs im Mittelgebirge – mehr als nur Asphalt

Die eigentliche Stärke des ASICS GEL-NIMBUS 28 zeigte sich für mich nicht beim Auspacken und ehrlich gesagt auch nicht auf den ersten Kilometern. Wie so oft merkt man erst draußen mit etwas Zeit, ob ein Produkt wirklich zum eigenen Bewegungsalltag passt oder ob der erste Eindruck irgendwann wieder verschwindet.

Getestet habe ich den Schuh deshalb bewusst nicht nur auf kurzen, perfekten Asphaltstücken. Meine Runden führten mich wie üblich durchs Wachtberger Ländchen, ins Siebengebirge, ins Ahrgebirge und durch den Bonner Raum. Dort wechseln Untergründe oft innerhalb weniger Minuten. Man startet zwischen Häusern auf festem Asphalt, läuft später über Feldwege, quert Waldstücke und landet plötzlich auf feuchteren oder unruhigeren Passagen.

Natürlich ist der Nimbus kein Trailschuh und möchte das auch gar nicht sein. Trotzdem finde ich genau solche wechselnden Bedingungen spannend, weil man dort sehr gut merkt, wie ausgewogen ein Schuh wirklich arbeitet.

Was mir relativ schnell auffiel: Ich habe ungewöhnlich wenig über den Schuh nachgedacht. Das klingt erst einmal unspektakulär, ist für mich aber oft das größte Kompliment. Wenn ich unterwegs irgendwann nicht mehr bewusst darüber nachdenke, wie sich ein Schuh anfühlt, sondern einfach laufe, walke oder gehe, macht er meistens vieles richtig.

Auf Asphalt seigt er seine Stärken.
Auf Asphalt seigt er seine Stärken.

Lange Asphaltstücke – dort versteht man den Nimbus

Wenn ich an die stärkste Disziplin des Schuhs zurückdenke, dann waren das ganz klar längere Asphaltabschnitte.

Nicht die ersten zwei Kilometer. Dort fühlen sich viele Schuhe angenehm an. Interessant wird es für mich immer erst später – wenn man bereits eine Weile unterwegs ist und beginnt, Belastung bewusster wahrzunehmen. 

Gerade bei einem langen Lauf, sportlichem Gehen und Powerwalking entsteht irgendwann dieser Moment, in dem Füße und Gelenke langsam anfangen, sich bemerkbar zu machen. Genau dort hat mir der Nimbus ausgesprochen gut gefallen.

Die Dämpfung wirkte nie übertrieben weich oder künstlich. Ich hatte nie das Gefühl, in dem Schuh einzusinken. Stattdessen wirkte alles ruhig, kontrolliert und angenehm entlastend. Besonders auf längeren Abschnitten fiel mir auf, dass die Füße insgesamt frischer blieben und ich deutlich weniger Ermüdung wahrgenommen habe als bei manchen anderen Modellen. Besonders die Gelenke, wie die Knie, wurden deutlich weniger belastet und auch die Arthrose im Knie blieb ruhig. Das größte Kompliment an einen Laufschuh.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Nicht nur Laufen, auch Walken oder eine große Runde mit dem Hund, der Schuh macht alles mit.

Powerwalking und klassischer Lauftest – und genau deshalb spannend

Mein Testschwerpunkt lag bewusst nicht nur auf klassischen Läufen oder strukturiertem Halbmarathontraining.

Ein großer Teil meiner Nutzung bestand aus täglichen Laufrunden vor der Arbeit, schnellem Gehen und Powerwalking. Gerade deshalb hielt ich den Test für interessant, weil ich den Schuh nicht nur unter klassischen Laufschuhbedingungen erlebt habe.

Der Nimbus funktionierte dabei erstaunlich unauffällig.

Die Passform blieb angenehm stabil, ohne starr zu wirken. Der Fuß hatte ausreichend Platz, ohne dass Halt verloren ging. Auch die Schnürung blieb über längere Strecken zuverlässig und die integrierte Zungenkonstruktion gefiel mir unterwegs sehr gut. Nichts verrutschte, nichts drückte, und die Bewegung blieb insgesamt angenehm natürlich.

Besonders positiv empfand ich dabei das Abrollverhalten. Der Schuh unterstützt die Bewegung spürbar, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Dadurch entstand nie das Gefühl, gegen den Schuh arbeiten zu müssen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Bei jedem Trainingslauf war er dabei.

Beim Laufen – Komfort für lange Distanzen

Der GEL-NIMBUS 28 hat sich für mich nicht nur beim sportlichen Gehen und Powerwalking bewährt, sondern besonders während meines Trainings für einen Halbmarathon. Gerade bei längeren Laufeinheiten zeigt sich, wie angenehm die Kombination aus weicher Dämpfung, stabilem Sitz und ruhigem Abrollverhalten funktioniert. Der Schuh wirkt dabei nicht wie ein reiner Komfortschuh, der zwar weich ist, aber an Dynamik verliert. Stattdessen unterstützt er eine natürliche Laufbewegung und bleibt dabei angenehm kontrolliert.

Besonders beim Aufsetzen werden Stöße spürbar abgefangen. Gerade auf Asphalt oder anderen festeren Untergründen empfand ich das als sehr angenehm, weil die Belastung nicht bei jedem Schritt so direkt in Füße und Beine weitergegeben wird. Auf längeren Einheiten kann genau das einen deutlichen Unterschied machen, wenn die Beine langsam müder werden und man trotzdem noch sauber und entspannt weiterlaufen möchte.

Für das Halbmarathontraining hat mir der Nimbus deshalb sehr gut gefallen. Er bietet viel Komfort, ohne sich schwer oder träge anzufühlen, und vermittelt auch über längere Strecken ein angenehm geschmeidiges Laufgefühl. Wer auf langen Läufen Wert auf Dämpfung, sicheren Halt und ein möglichst entlastendes Laufgefühl legt, bekommt hier aus meiner Sicht einen sehr starken Schuh.

Auch für Marathonläufer dürfte der Nimbus 28 ein sehr komfortabler Begleiter sein. Natürlich ist er kein minimalistischer, besonders harter Wettkampfschuh und auch kein Modell für alle, die ein extrem direktes Bodengefühl suchen. Wer aber viele Kilometer läuft und dabei Komfort, Dämpfung und eine trotzdem angenehm dynamische Bewegung schätzt, dürfte sich in diesem Schuh sehr wohlfühlen.

Gleichzeitig sehe ich ihn nicht nur bei ambitionierten Langstreckenläufern. Auch Freizeitläufer, die regelmäßig mehrere Kilometer laufen und ihren Füßen dabei etwas Gutes tun möchten, dürften sich schnell wohlfühlen. Gerade diese Mischung aus Komfort, stabilem Halt und einer trotzdem angenehm dynamischen Bewegung macht den GEL-NIMBUS 28 für mich so vielseitig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Wer das Laufen liebt, wird den Gel-Nimbus 28 lieben.

Sonne, Wind und wechselnde Bedingungen

Während des Testzeitraums hatte ich sehr unterschiedliche Bedingungen – von frischen Morgenstunden bis zu deutlich wärmeren bis sogar sehr heißen Tagen.

Gerade an solchen Tagen fiel mir die Atmungsaktivität positiv auf. Natürlich schwitzt man trotzdem. Aber ich hatte nie das Gefühl von überhitzten oder unangenehm warmen Füßen.

Das Obermaterial wirkte insgesamt sehr angenehm. Selbst nach längerer Bewegung blieb das Klima im Schuh überraschend ausgewogen. Gerade bei längeren Einheiten oder wechselnden Temperaturen empfand ich das als sehr angenehm.

Auch Wind oder offenere Strecken veränderten daran wenig. Der Schuh wirkte insgesamt sehr ausgeglichen und ruhig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Nasses Gras ist immer der ultimative Nässetest. Da kommt der Laufschuh an seine Grenzen.

Feuchtigkeit, nasse Wege und ehrliche Grenzen

Natürlich gab es während des Tests auch feuchtere Bedingungen.

Nach Regen wurden einzelne Abschnitte matschiger, Wiesen blieben länger nass und manche Wege speicherten Feuchtigkeit deutlich länger als erwartet.

Kurze Nässe oder feuchte Untergründe steckt der Nimbus problemlos weg. Sobald allerdings längere Feuchtigkeit ins Spiel kommt, merkt man die Grenzen des offenen Obermaterials.

Der Schuh ist nicht wasserdicht – und genau das würde ich vor dem Kauf einfach ehrlich einordnen.

Für mich war das kein echter Kritikpunkt, weil der Nimbus dafür auch nie gebaut wurde. Wer häufig bei Dauerregen oder sehr nassen Bedingungen unterwegs ist, sollte das aber berücksichtigen.

Beim Grip hatte ich insgesamt einen guten Eindruck. Auf Asphalt und festen Wegen funktionierte die Außensohle sehr überzeugend. Erst auf nassem Gras oder sehr glatten Abschnitten wurde ich etwas vorsichtiger. Auch nasser Asphalt war für den Grip der Sohlen überhaupt kein Problem. Der Asics kam mit nassen Bedingungen auf der Straße super klar und war sehr zuverlässig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Weiter laufen mit dem richtigen Schuh...

Viele Kilometer später – was am Ende wirklich hängen bleibt

Der schönste Moment bei solchen Tests kommt für mich oft nicht am Anfang, sondern irgendwann später.

Wenn man mehrere Wochen unterwegs war und merkt, zu welchem Produkt man automatisch greift, wenn man auf dem Weg nach draußen ist.

Und genau das passierte beim Nimbus.

  • Nicht, weil er spektakulär war.
  • Nicht, weil er alles neu gemacht hätte.
  • Sondern weil er angenehm war.
  • Leicht. Komfortabel. Unkompliziert.

Und weil ich nach längeren Strecken oft das Gefühl hatte, dass die Füße weniger müde waren, als ich es erwartet hätte.

Für mich reiht sich der Nimbus 28 deshalb absolut in die High-Performance-Gruppe der ASICS-Laufschuhe ein – mit einem sehr klaren Schwerpunkt auf Komfort und langen, angenehmen Einheiten.

NACHHALTIGKEIT UND ALLTAG

Positiv finde ich den Einsatz recycelter Materialien.

Noch wichtiger ist mir aber die Frage, ob ein Produkt langlebig wirkt.

Und genau diesen Eindruck hat mir der Nimbus vermittelt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Mein Fazit nach 6 Wochen; 5 Sterne für den Asics Gel-Nimbus 28 

MEIN FAZIT NACH SECHS WOCHEN

Der ASICS GEL-NIMBUS 28 hat mich ehrlich überrascht. Nicht, weil er plötzlich etwas völlig Neues gemacht hätte.

Sondern weil er seine Stärke sehr konsequent ausspielt: Den Komfort, in Verbindung mit einer ausgereiften Performance für ambitionierte Läufer, Hobbyläufer und alle, die einen konsequenten Sportschuh suchen.

Für meinen Alltag aus vielen Kilometern Laufen, Powerwalking und langen Bewegungszeiten hat das erstaunlich gut funktioniert.

WAS BESONDERS GUT WAR

• sehr angenehme Dämpfung

• geringes Gewicht

• hochwertige Verarbeitung

• gute Belüftung

• angenehme Passform

WAS MAN WISSEN SOLLTE

• nicht wasserdicht

• hoher Preis

• auf nassem Gras begrenzter Grip

• eher Komfort als Dynamik

FÜR WEN GEEIGNET

Aus meiner Sicht besonders für Menschen, die viele Kilometer unterwegs sind und dabei Komfort höher gewichten als maximale Direktheit.

Auch sportliche Freizeitläufer, Powerwalker oder Menschen mit längeren Einheiten dürften sich hier sehr wohlfühlen.

Auch wenn mein persönlicher Schwerpunkt im Test nicht allein auf Halbmarathontraining lag, halte ich den Nimbus 28 aufgrund seines Komforts, der Dämpfung und des ruhigen Laufgefühls durchaus für einen sehr starken Begleiter auf langen Laufdistanzen.

PERSÖNLICHE BEWERTUNG

5 von 5 Sternen

Uneingeschränkt empfehlenswert.!!

Ein extrem komfortabler High-Performance Laufschuh, der mich im Sport und im Alltag deutlich mehr überzeugt hat, als ich ursprünglich erwartet hatte.

Laufen wie auf Wolken!

Viel Spaß bei eurer nächsten Runde.

Wir sehen uns draußen!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ASICS GEL-NIMBUS 28
Viel Spaß mit dem Asics Gal-Nimbus 28. Wir sehen uns draußen.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Klein, Leicht, Robust - das Abenteuer wartet!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Robust
  • Sehr stylisch
  • Vielseitig
  • Tragekomfort

NACHTEILE


BEWERTUNG

Liebe Outdoorfreunde,

 
heute darf ich euch einen Rucksack näherbringen. Das Schmuckstück kommt aus dem Hause „arcteryx“ – ich wusste nicht, dass es von ihnen auch einen Rucksack gibt – aber es gibt ihn und er überzeugt!
 
Genau gesagt ist es das Modell „Aeros 18“, wobei 18 für die Größe in Litern steht. Profis können nun ein paar Zeilen überspringen, denn ich erkläre kurz, wofür ein 18-Liter-Rucksack gedacht ist bzw. sein kann. Mit 18 Litern Packvolumen ist man meist einen Tag unterwegs: Wandern, Radfahren, Spazieren – aber materialintensive Touren wie Klettern, Hochtouren oder Biwak, also mehrtägige Unternehmungen, sind eher nicht üblich. 
 
Wieso sage ich „eher nicht“? Es kommt stark darauf an, wer unterwegs ist und wie man packt. Zum Beispiel war ich mit diesem Rucksack auch Gleitschirmfliegen – gut zusammengerollt passt meine „airdesign susi 4 16“ tatsächlich hinein. Ebenso kann ich mir vorstellen, im Sommer für eine Biwaknacht damit auszurücken – leider hatte ich noch nicht die Chance dazu, seit ich ihn zum Testen habe.
 
Bleiben wir aber bei der normalen Anwendung – und da glänzt der aeros. Was muss für einen Tag hinein? Kleidung je nach Witterung, ein kleiner Snack, Getränke, Erste Hilfe und Kleinkram – es geht sich alles locker aus. So kann man super wandern und spürt den Rucksack kaum, weil er perfekt anliegt und selbst nur 567 Gramm wiegt.
 
Aber beginnen wir einmal mit den technischen Daten, dann haben wir das Trockene und Langweilige hinter uns:
Der Rucksack besteht aus 97 Prozent Polyamid – besser bekannt als Nylon, also derselbe Kunststoff, der auch bei Fallschirmen oder Gleitschirmen verwendet wird. Der Stoff ist sehr robust und durch die Webart (Ripstop) kann er bei kleinen Rissen nicht so leicht weiterreißen. Auch die Nähte sind absolut sauber gesetzt und hochwertig. Die Zusatzfunktionen wie Halterungen für Stöcke oder Gummizüge für Helm oder Kleidung sind ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet. Ich bin sicher, der Rucksack hält mehr aus, als die meisten Wanderer ihm an Schaden zufügen können – ja, das ist eine Aufforderung.
 
Kommen wir zum Aufbau: Der Rucksack sitzt perfekt und angenehm am Rücken – dank des angenehmen Mesh-Materials sowohl weich als auch relativ gut belüftet. Der Hüftgurt unterstützt gut, vor allem, wenn man ihn etwas schwerer belädt, kann jedoch abgenommen werden, wenn man ihn nicht benötigt. Die Schultertragegurte sind sehr luftig und daher angenehm bei warmen Bedingungen.
 
Von vorne ab auf die Rückseite: Dort hat der Aeros 18 von arcteryx einen Gummizug – perfekt für Kleidung, die man auslüften lassen möchte, oder einen Helm. Ebenso vorhanden sind zwei Halterungen für Wanderstöcke – klar, ein Wanderrucksack muss das haben, egal wie klein er ist. Dazu kommt eine Daisychain – ich wusste nicht, dass dieses Feature so heißt, kenne es aber von anderen Rucksäcken und liebe es. Man kann dort Karabiner, Expressschlingen und allerlei Kletterzubehör super anhängen, wenn der Platz innen einmal knapp wird. Zudem hat der Rucksack ein kleines Extrafach, in dem optimal ein paar Müsliriegel oder andere Snacks Platz finden und somit schnell erreichbar sind, ohne am Körper durch die Wärme zu schmelzen.
Seitlich befindet sich ebenfalls jeweils ein Fach. Offen, ohne Reißverschluss, aber zum enger Stellen. Perfekt für Trinkflaschen oder auch faltbare Wanderstöcke – diese sind nämlich nicht so angenehm in den üblichen Halterungen zu verstauen.
 
Im Hauptfach mit einem Volumen von 18 Litern befindet sich noch ein Innenfach – ideal zur besseren Ordnung des ganzen Equipments, das man so mitschleppt.
Nun darf ich euch auch erzählen, wie ich diesen Rucksack getestet habe und wie er sich dabei geschlagen hat.
Er hatte die Ehre, mit mir und meiner Partnerin nach Madeira zu fliegen. Dort war er der Hauptrucksack bei jeder Wanderunternehmung. Gefüllt mit Kleidung, einer Drohne (DJI air 3s mit großem Controller), Tortillas mit Käsesauce, Wasserflasche, Stirnlampen und noch einer Menge an Kleinkram, war der Rucksack trotzdem über die gesamte Dauer hinweg super angenehm. Die längste Wanderung, die wir unternommen haben, dauerte immerhin sechs Stunden – und auch da war er kaum zu spüren.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ARCTERYX „Aeros 18
PR1 wanderweg in madeira

Zurück in meiner Heimat durfte der Rucksack mich bei einem Flug begleiten – wie schon oben gesagt, wenn man eng packt, passt sogar das gesamte Flugzeug hinein 😉. Hinauf ging es über einen Klettersteig – der Aeros hat sich super an mich geschmiegt und störte bei keinem Griff oder Tritt trotz sehr ausgiebiger Beladung – hauptsächlich vom Volumen her, denn das Flugzeug ist mit seinen 2,5kg nicht besonders schwer.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der ARCTERYX „Aeros 18

Ich spiele mit dem Gedanken, noch eine Biwaktour mit ihm zu unternehmen – Schlafsack, Isomatte und mein Ein-Mann-Biwakzelt passen sehr gut hinein. Schirm und Kleidung gehen sich dann natürlich nicht mehr aus, weshalb die Tour vielleicht doch nicht zustande kommt. Denn wer schon ein paar meiner Berichte gelesen hat: Bergabgehen ist bei mir keine Option – ich fliege. Dass sich all diese Ausrüstung nicht ausgeht, darf man diesem Rucksack jedoch natürlich nicht übel nehmen, denn 18 Liter sind nun einmal irgendwann voll.

Der Aeros kommt in einer großen Auswahl an Farben: von Pink über Blau bis Schwarz – da sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Mein Testmodell kam in einem eher hellen Rot, und obwohl mir die schwarze Variante besonders gefällt, mag ich dieses Rot auch und finde, es passt sich sehr gut in die Natur ein – ein bisschen wie eine wilde, bunte Blume.
 
Ich bin sicher, der Rucksack wird mir noch lange gute Dienste leisten. Jedem, der einen neuen und hochwertigen Rucksack für Wanderungen sucht, kann ich ihn absolut empfehlen. Er hat mich in allen relevanten Punkten überzeugt. Ich muss allerdings zugeben: Bei einer Marke wie arcteryx, die doch zu den teureren gehört, wäre ich sehr enttäuscht gewesen, wenn der Rucksack kein voller Erfolg wäre.
 
Kurz und schmerzlos zum Schluss: Wer ihn haben möchte, muss sich zumindest einhundertfünfundfünfzig Euro bereitlegen, denn das ist der günstigste Preis, den ich online finden konnte. Trotzdem denke ich, die Investition ist es wert, wenn man ihn viel nutzt, denn er wird meiner Meinung nach sehr lange durchhalten – auch bei widrigsten Bedingungen und einer eher groben Behandlung durch seinen Besitzer.
 



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Top durchdachter Protektorrucksack mit viel Stauraum.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Guter Schutz
  • Durchdachter Fächeraufteilung
  • Robust
  • Guter Halt am Rücken
  • Große Taschen an stabilen Hüftflossen
  • Smarte Details (werden im Bericht genauer erläutert)

NACHTEILE

  • Eher schwer
  • Nur in einer Größe/ Rückenlänge verfügbar
  • Platte für Penetrationsschutz schwer
  • Riemen zur Befestigung der Schoner (zu) kurz

BEWERTUNG

Dieses Mal hatte ich die Gelegenheit, einen Protektorrucksack von Canyon für euch unter die Lupe zu nehmen. Es handelt sich um den „Canyon MTB Rucksack mit D3O-Protektor“, der in drei verschiedenen Größen (7l, 12l und 16l) angeboten wird. Ich habe mir die kleinste Variante mit 7 Litern Volumen für euch genauer angeschaut. 

Man sieht den Rucksack
Erster Eindruck überzeugt direkt durchs Design und die durchdachten Funktionen

Der grundlegende Aufbau ist jedoch bei allen drei Modellen gleich, allerdings ist nur bei den beiden größeren Rucksäcken zusätzlich eine Regenhülle im Boden integriert, dafür hat der 7-Liter-Rucksack noch eine ausklappbare Gesäßlasche (mehr dazu später). Der Rucksack wird ausschließlich in Schwarz und in einer universellen Rückenlänge angeboten. Die UVPs liegen bei 99,99 € für die 7-Liter-Version, 109,99 € für 12 Liter und 119,99 € für 16 Liter.

​Mit einem Gewicht von rund 950 Gramm und der Fertigung aus 100 % Polyester richtet sich der Rucksack klar an Trail- und Endurofahrer, die möglichst kompakt unterwegs sein wollen, aber trotzdem nicht auf Stauraum und Schutz verzichten möchten und dafür auch auf ein Ultra-Light Produkt verzichten können.


​Erster Eindruck & Aufbau
​Schon beim Auspacken wirkt der Rucksack deutlich sportlicher und flacher als klassische MTB-Daypacks. Canyon hat beim Layout wirklich mitgedacht. Das sehr flache und kompakte Design ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern glänzt auch von innen mit vielen Fächern und Taschen!
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Das ist das Vorderfach mit vielen Fächern 


​Hauptfach und Vorderfach: Dank des umlaufenden Reißverschlusses lässt sich das Hauptfach komplett aufklappen, sodass man sofort Zugriff auf den gesamten Inhalt hat. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Super Zugriff Dank der Rundumöffnung

Das Innenmaterial ist in einer hellen Kontrastfarbe gehalten. Das hilft sehr, wenn man auf dem Trail nach einem winzigen, schwarzen Werkzeug suchen muss. Durch die Kontrastfarbe orange findet man Dinge deutlich besser! Drei separate Netzfächer sorgen im Inneren für zusätzliche Struktur.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Netzfächer sorgen für tolle Organisation 


​Reißverschlüsse: Alle äußeren Reißverschlüsse sind wasserdicht ausgeführt, was den Inhalt bei unbeständigem Wetter schützt.
Material: Wasserdichte Reißverschlüsse helfen natürlich nur bei entsprechendem Material... Der Rucksack ist aus 100 % Polyester und stark wasserabweisend (nicht so von Canyon formuliert, aber das sind die Erkenntnisse von meinem Test.

​Trinksystem: Im Hauptfach befindet sich ein integriertes Fach für eine handelsübliche 2-Liter-Trinkblase, die an der Oberseite mit einer Klettschlaufe fixiert wird, damit sie nicht zusammenschrumpft/ einsackt. Eine Trinkblase ist nicht dabei (steht aber auch so in der Produktbeschreibung). Die Schlauchführung ist beidseitig gelöst: Der Schlauch kann flexibel nach Wunsch durch den rechten oder linken Mesh-Schultergurt nach vorne geführt und dort fixiert werden.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Je nach Präferenz kann der Schlauch über die rechte oder linke Schulter verlaufen 


​Gurte und Ergonomie: Die Schultergurte bestehen aus einem leichten, grobmaschigen Mesh-Material, das für eine gute Belüftung sorgt.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Die Gurte sind wirklich dünn und luftig, aber breit genug dass sie nicht einschneiden 


 An den Trägern befinden sich clevere Details wie eine elastische Gummischlaufe für die Brille sowie ein verstecktes Steckfach auf der Innenseite, das sich optimal für Karten oder eine Emergency Card (mitgelieferte Karte für Notfallinformationen) eignet.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Super Sache die Emergency Card - gerade wenn man auch mal alleine unterwegs ist

 Die Hüftgurte sind angenehm breit konzipiert. Das sorgt für einen optimalen Halt ohne Einschneide und hilft natürlich, um das Gewicht gut zu verteilen. Sie bieten beidseitig große Reißverschluss-Netztaschen (siehe vorletztes Bild) für Schlüssel oder Kleingeld sowie am Übergangsbereich zum Rucksack spezielle Steckplätze für Reifenheber, Multitools oder CO₂-Kartuschen.
 

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Fächer für Tools und Flickzeug auf der einen Seite... 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
...und ein Fach für eine Kartusche auf der anderen Seite.


​Helm- und Schonerbefestigung: An der Außenseite sind robuste Aluminiumhaken angebracht. Mit ihnen lassen sich ein Fullface- oder Halbschalenhelm sowie zusätzliche Protektoren außen am Rucksack transportieren.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
(Fullface-)Helm, Knie- und Ellenbogenschoner können mit etwas Modifikation (mehr später) am Rucksack verstaut werden

Im Abschnitt „Praxistest“ werde ich genauer auf die einzelnen Elemente eingehen und euch berichten, wie sie funktioniert und sich bewährt haben.


​Der Protektor im Detail
​Das zentrale Element des Rucksacks ist neben dem schicken Design und der vielen Fächern auf jeden Fall der integrierte D3O-Rückenprotektor (Modell D3O BP4 L1), der offiziell nach der europäischen Norm EN 1621-2 als Level 1 Protektor zertifiziert ist.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Auch ohne einen Sturz getestet zu haben vertraue ich dem Prorektor 


 Diese Zertifizierung unterscheidet zwischen Level 1 (guter Schutz) und Level 2 (höchster Schutz, meist dicker und schwerer). Für das kompakte, flache Konzept und den Einsatzbereich dieses 7-Liter-Rucksacks ist der leichtere Level 1 Schutz absolut passend gewählt.

Funktionsweise: Im Normalzustand ist das D3O-Material vollkommen flexibel und passt sich den Bewegungen beim Fahren geschmeidig an. Bei einem Aufprall verhärten sich die Moleküle jedoch blitzschnell, absorbieren die Energie und verteilen die Kräfte großflächig, bevor das Material direkt danach wieder flexibel wird. Wichtig für die Schutzwirkung ist, dass die tiefen Rillen des Protektors immer zum Körper hinzeigen. 
Meine Knieschoner funktionieren mit dem selben Prinzip und es funktioniert wunderbar. Glücklicherweise kann ich keinen Sturz auf den Rücken mit dem Rucksack verzeichnen, habe mich aber aus dem Sitzen nach hinten auf Steine kippen lassen und kann die Schutzwirkung auch hier bestätigen. 

​Der Penetrationsschutz: Zusätzlich zum D3O-Element hat Canyon eine dünne Kunststoffplatte integriert. Während das D3O-Material den Stoß dämpft, verhindert diese Plastikplatte, dass sich spitze Gegenstände aus dem Rucksack (wie Werkzeug, Pumpen oder CO₂-Kartuschen) bei einem Sturz durch den Protektor hindurch in den Rücken bohren. Auf jeden Fall wichtig, aber leider ist die Platte sehr schwer.

​Die ausklappbare Gesäßlasche: Exklusiv bei der 7-Liter-Version besitzt der Rucksack im unteren Bereich eine ca. 1,5 cm dicke, gepolsterte Lasche. Diese lässt sich nach unten ausklappen und erfüllt eine Doppelfunktion: Sie schützt das Steißbein bei Stürzen und bedeckt gleichzeitig den Übergang zwischen Rucksack und Hose, sodass bei schlammigen Bedingungen kein Dreck von oben in die Hose gelangt.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Lasche mit Doppelfunktion: Schutz des Steißbeins und Dreckfänger

Zusammenfassend erfüllt der Protektor auf jeden Fall seinen Zweck, ist groß und deckt sehr viel Rückenbereich ab und die Gesäßlasche sorgt für zusätzlichen Schutz.


​Passform und Sitz
​Da der Rucksack nur in einer einzigen Rückenlänge verfügbar ist, muss man etwas Glück mit der eigenen Anatomie haben. Mir als schlanker Frau mit einer Körpergröße von 173 cm ist er eigentlich etwas zu groß – er steht oben an den Schultern deutlich ab. Bei einer Freundin mit ca. 160 cm Körpergröße zeigte sich dieses Problem noch deutlicher. 
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Bei kleineren Leuten ist der Rucksack einfach zu lang


Einem Freund mit ca. 168 cm Körpergröße passte er aufgrund einer breiteren Statur und eines anderen Oberkörperbaus dagegen deutlich besser, obwohl er nicht größer ist als ich.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Hier ist die Passform super 


​Der breite Hüftgurt ist in der Weite verstellbar, allerdings musste ich ihn bereits ziemlich eng einstellen; viel dünner dürfte man am Bauch nicht sein, damit er noch fest sitzt.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Leichtgängige Schnalle und den angenehm breiten Gurt


Da sich der Brustgurt flexibel in der Höhe verschieben lässt, konnte ich mit engem Hüftgurt, komplett gekürzten Schulterträgern und einer optimalen Positionierung des Brustgurtes letztendlich einen akzeptablen bis guten Sitz erzielen und bin auf meine erste Ausfahrt mit dem Rucksack gestartet.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Mit einigen Einstellungstests war's ok

Die Schulterträger lassen sich allerdings nicht unter Spannung verstellen. Also sobald ich den Hüftgurt zu hatte, konnte ich die Schulterträger nicht mehr kürzen, sondern nur, wenn diese entlastet waren.


​Der Praxistest auf den Trails
​Aufgrund der optischen Lücke am oberen Rücken war ich anfangs skeptisch, was sich in der Praxis jedoch schnell gelegt hat. Trotz des Abstands sitzt der Rucksack im Einsatz angenehm fest und ruhig. Er hat sich beim Fahren weder auf den Trails noch im Uphill störend bewegt, sodass keinerlei Scheuerstellen entstanden sind. Auch um die Schutzwirkung musste ich mir keine Sorgen machen: Der Rucksack sitzt so stramm, dass er auch bei einem Sturz nicht verrutschen würde, und der Protektor bleibt genau dort, wo er schützen soll.

​Die ausklappbare Gesäßlasche hat sich im Schlamm absolut bewährt und hält den unteren Rücken effektiv sauber und geschützt. Ein gutes Sicherheitsfeature ist zudem die Schnalle des Brustgurts, in die eine unauffällige, aber laute Notsignalpfeife integriert ist.
​Trotz des kompakten Volumens von 7 Litern lässt sich erstaunlich viel im Rucksack verstauen. Durch die vielen Fächer bleibt alles wunderbar sortiert und man erspart sich das lange Suchen nach Kleinteilen. Im Vergleich zu meiner normalen Protektorenweste (Evoc Protector Vest Pro Women), die ich direkt über einem Top und unter dem Trikot trage, ist die Wärmeentwicklung durch das aufliegende Rucksackmaterial allerdings spürbar höher.
​Die Helm- und Schonerbefestigung hält alles stabil an Ort und Stelle.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Der Helm hält  gut

 Im Test zeigte sich jedoch, dass man dicke Knieschoner und Ellbogenschoner (getestet mit Modellen von Ion) nicht gleichzeitig außen befestigen kann – es sei denn, man nutzt sehr dünne bzw. Ultralight-Varianten.

Man sieht bestätigte Schoner
Etwas längere Riemen wären toll

 Ich habe das Problem gelöst, indem ich die Ellbogenschoner in den Helm gesteckt und diesen dann festgeclipst habe.


​Wie eingangs schon erwähnt, sind die Reißverschlüsse wasserdicht und der Rucksack selbst stark wasserabweisend – bei Canyon in der Produktbeschreibung steht nichts dazu, aber das sind die Ergebnisse meines Tests in der Dusche. Die 7l-Variante hat keine integrierte Regenhülle, und bevor ich den Duschtest gemacht hatte, musste ich bei schlechtem Wetter improvisieren. Da der Rucksack extrem flach und kompakt ist, konnte ich meine Regenjacke im Test einfach komplett über den Rucksack ziehen – das hat prima funktioniert und macht eine zusätzliche Hülle fast überflüssig. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Passt problemlos unter die Regenjacke 

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Reinigung: Wenn der Schlamm erst einmal getrocknet ist, lässt er sich nicht einfach abklopfen oder reiben, sondern man muss schon mit einem nassen Tuch nur vernünftig wischen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
Nach 3-5 Minuten mit einem nassen Tuch habe ich sehr vernünftige Ergebnisse erzielt

Für Fahrten in der Dämmerung oder auf dem Heimweg nach den Trailer ist der Rucksack mit reflektierenden Elementen sowie einem reflektierenden Canyon-Logo ausgestattet, was die Sichtbarkeit erhöht (siehe letztes Bild).


Fazit
​Der Canyon MTB Rucksack 7L mit D3O Protektor ist ein solider, sehr kompakter Begleiter für die schnelle Feierabendrunde oder knackige Trail-Sessions, bei denen man nicht viel Stauraum benötigt. Er glänzt mit einer cleveren Fächeraufteilung, durch die selbst Kleinteile schnell erreichbar sind. Der hochwertige Level 1 Protektor musste im Test zum Glück nicht eingreifen, vermittelt dank der strengen Schutzvorgaben aber viel Sicherheit auf dem Trail.

Man sieht jemanden fahren mit dem Rucksack
Ride Safe!


​Die Passform ist für Frauen oder sehr schlanke Personen aufgrund der Einheitsgröße nicht ganz optimal – hier wären zwei verschiedene Rückenlängen ein großer Pluspunkt und eine starke Bitte an Canyon 🙏🏽... Wer mit den Maßen harmoniert, bekommt jedoch einen extrem durchdachten, stylischen und funktionalen Rucksack, der mich trotz der etwas zu großen Größe definitiv auf weiteren Touren begleiten wird.

Toll wäre, wenn die Riemen der Schönerbefestigung länger wären. Außerdem ist ein Fehler auf dem Aufdruck auf dem Rucksack. Er hat KEINE Regenhülle.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Canyon MTB Rucksack mit D3O Protektor
KEINE integrierte Hülle in der 7l Variante 


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Der vielleicht beste Laufschuh, den ich bisher tragen durfte..
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Super Rückkopplung beim Laufen
  • Angenehm atmungsaktives Obermaterial
  • Sehr guter Grip durch geniale Sohle
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Moderne Optik mit tollen Farbmöglichkeiten
  • Polsterung der Zunge

NACHTEILE


BEWERTUNG

Testprodukt: ASICS Superblast 3

 

Ganz 1
Ganz2
Ganz3

Schuhgröße: 42,5 – wobei ich sagen muss, dass ich bei anderen ASICS-Modellen eher zu kleineren Größen gegriffen habe. Für den Test wurde mir diesmal allerdings 42,5 vom Hersteller zur Verfügung gestellt, die mir sehr gut gepasst hat. Daher würde ich tendenziell sagen, dass der Schuh eher etwas kleiner ausfällt.

Vorab: Ich habe bereits einige Schuhe getestet und vor einigen Wochen auch einen Laufschuh einer anderen Marke ausprobiert. Als ich den ASICS Superblast 3 erhalten habe, war ich zunächst skeptisch, da ich bei Schuhen mit einer so ausgeprägten Dämpfung – was hier optisch sofort auffällt – oft kein besonders gutes Laufgefühl hatte. Doch ich wurde eines Besseren belehrt – dazu aber mehr im Praxiseinsatz.

Optik: Der Superblast 3 ist ein Unisex-Laufschuh und in fünf verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Neben Illuminate Yellow/Energy Aqua, White/Black, Black/Black und Seashell/Sun Coral gibt es den Schuh auch in der Variante Cobalt Burst/Light Orange – der Farbgebung meines Testmodells.

Farbe1
Farbe2
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Farbe5

Diese Ausführung ist im Vergleich zu den anderen Varianten die bunteste und auffälligste. Obwohl Lila klar den Hauptfarbton bildet und sich von der seitlichen Sohle über das Obermaterial bis hin zu den Schnürsenkeln zieht, fügen sich die weiteren Farben wie Orange und Grün harmonisch in das Gesamtbild ein. Besonders gelungen finde ich, dass sich die Farbakzente auch auf der Unterseite des Schuhs fortsetzen und einzelne Elemente dort zusätzlich in Grün hervorgehoben werden.  

Farbverlauf
Unter Farbe

Trotz der insgesamt auffälligen Gestaltung wirkt das Design nicht überladen. Vor allem die hellorangenen Akzente entlang der Schnürung und an der Oberkante der Sohle sorgen für eine klare Kontur und setzen schöne Kontraste.

Mein persönliches Highlight ist jedoch das seitliche Herstellerlogo. Durch seine flammenartige Optik vermittelt es für mich das vom Hersteller beschriebene „besonders energiegeladenes Laufgefühl“ und passt damit perfekt zum Charakter des Schuhs. Es wirkt fast so, als würde es die hohe Laufgeschwindigkeit symbolisieren, für die der Superblast 3 gemacht ist. Zudem gefällt mir, dass das Herstellerlogo Airbrush-artig auf das Obermaterial aufgetragen wurde. Bei älteren ASICS-Modellen, bei denen das Logo aufgeklebt war, hatte ich häufiger das Problem, dass es sich mit der Zeit teilweise gelöst hat. 

Logo Hersteller

Darüber hinaus sind die typischen, kleineren Designelemente von Asics – wie der Produktname oder Hinweise auf das verwendete Sohlenmaterial – geschickt in das Gesamtbild integriert. Genau diese Details sorgen dafür, dass der Schuh trotz seines auffälligen Auftritts sehr stimmig und hochwertig wirkt. 

Logo Name Produkt
Name auf Innensohle
Sohlenname
Name Sohle2

Obermaterial: Beim Superblast 3 setzt ASICS laut eigener Aussage auf ein innovatives gewebtes Obermaterial, das besonders atmungsaktiv sein soll. Auch wenn ich die genaue Materialzusammensetzung nicht herausfinden konnte, kann ich sagen, dass sich das Material im Praxiseinsatz sehr angenehm anfühlt. Es passt sich dem Fuß hervorragend an, ohne irgendwo zu drücken. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass der Oberschuh nahezu aus einem Stück gefertigt ist und lediglich im hinteren Bereich vernäht wurde.

Mesh

Die Atmungsaktivität konnte mich ebenfalls überzeugen. Schweiß wird zuverlässig nach außen transportiert, sodass die Füße auch auf längeren Läufen angenehm trocken bleiben. Für mich ist das immer ein gutes Zeichen, da ich recht anfällig für Blasen bin. Während des gesamten Testzeitraums hatte ich diesbezüglich keinerlei Probleme. Selbst bei einem Lauf im Regen blieben die Füße trotz der vergleichsweise geringen Materialdichte überraschend trocken. Dazu tragen vermutlich auch die sehr feinen Strukturen des Obermaterials bei, die deutlich feiner ausfallen als bei vielen älteren Modellen.

Neu beim Superblast 3 ist das sogenannte Wing-Fit-System. Dabei ist die Zunge seitlich mit dem Obermaterial vernäht, wodurch ein Verrutschen verhindert werden soll. Einen großen Unterschied zu anderen Laufschuhen habe ich persönlich hier allerdings nicht gespürt, da auch viele Modelle ohne diese Technologie die Zunge zuverlässig an Ort und Stelle halten. Einen Vorteil sehe ich eher beim Anziehen: Die Zunge bleibt immer sauber positioniert und der Fuß gleitet nahezu von selbst in den Schuh.

Zungensystem

Dass mir das Wing-Fit-System beim Laufen nicht besonders aufgefallen ist, liegt möglicherweise auch daran, dass die Polsterung der Zunge schlichtweg hervorragend gelungen ist. ASICS integriert hier vier kleine Polsterkammern, die den Druck der Schnürung sehr gleichmäßig verteilen und für einen hohen Tragekomfort im Bereich des Mittelfußes sorgen.

Polsterkammern

Dazu passt auch die großzügige Polsterung im Fersenbereich. Sie umschließt den Fuß angenehm, ohne Druckstellen zu erzeugen, bietet aber gleichzeitig ausreichend Halt, damit die Ferse im Schuh nicht rutscht. Im Vergleich zu älteren Modellen wie dem Fujitrail fällt die Polsterung deutlich üppiger aus – für meinen Geschmack in diesem Fall aber genau richtig.

Polster Innen

Ähnlich wie der von Brooks bekannte „Kickback“-Fersenkragen hat auch ASICS den hinteren Rand so gestaltet, dass er leicht von der Achillessehne weggeführt wird. Dadurch entstehen weniger Druck und Reibung in diesem  Bereich. Gerade Läufer:innen, die dort häufig mit Blasen oder Reizungen zu kämpfen haben, werden diese Gestaltung zu schätzen wissen.

Kragen

Auch die Verarbeitungsqualität bewegt sich insgesamt auf einem sehr hohen Niveau, wie ich es von einem Laufschuh eines solchen Herstellers aber auch erwarte. Die Nähte sind sauber gesetzt, Verklebungen ordentlich ausgeführt und die Anzahl der Nähte wurde sinnvoll begrenzt. Positiv aufgefallen ist mir zudem die hintere Naht, die zusätzlich mit einem aufgeklebten Element abgedeckt wird. 

Abdeckung hinten

Schnürung: Während viele Hersteller mittlerweile auf elastische Schnürsenkel setzen, um den Druck auf dem Spann möglichst angenehm zu verteilen – ASICS selbst macht das beispielsweise beim Metafuji Trail – verfolgt der Hersteller beim Superblast 3 einen anderen Ansatz. Lediglich die beiden obersten Schnürlöcher sind als klassische Ösen ausgeführt. Die unteren vier Schnürpunkte auf jeder Seite sind dagegen über ein durchgehendes Band mit dem Obermaterial verbunden, durch deren Zwischenräume der Schnürsenkel geführt sind. Dadurch lässt sich die Schnürung sehr gleichmäßig festziehen und passt sich hervorragend an den Fuß an. 

Schnüren
Löcher oben

Besonders gut gefällt mir dabei, dass ASICS auch unterhalb der Zunge eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit integriert hat. Gerade in diesem Bereich passt sich der Schuh dadurch sehr gut an den Fuß an.

Befestigung unten

Die Schnürsenkel selbst sind flach ausgeführt, sind aber deutlich weniger elastisch als beispielsweise beim Brooks Ghost 17 oder dem ASICS Metafuji Trail. Durch das Schnürsystem des Schuhs vermisse ich diese zusätzliche Dehnbarkeit allerdings überhaupt nicht.

In der Praxis hat mich die Kombination aus Schnürsystem und Zunge wirklich überzeugt. Die Druckverteilung ist sehr gleichmäßig und ich hatte während des gesamten Testzeitraums keinerlei Druckstellen. Aus Interesse habe ich sogar versucht, die Schnürung einmal bewusst sehr fest zu ziehen. Selbst dann war es kaum möglich, den Schuh unangenehm eng zu schnüren. Das System verteilt die Kraft wirklich so gut, dass man dauerhaft einen hohen Tragekomfort hat.

Sohle: In diesem Bereich liegt aus meiner Sicht wirklich das Herzstück des Schuhs, vor allem mit Blick auf die Zwischensohle. ASICS setzt hier auf die FF BLAST Dämpfung, die im Vergleich zur Vorgängertechnologie FF BLAST, die ich bereits von andern Schuhen kenne, noch einmal etwas leichter geworden ist. Diese rund 5 Prozent Gewichtsersparnis merkt man tatsächlich auch, wenn man die Schuhe einfach in die Hand nimmt. Zusätzlich hat ASICS mit der FF LEAP Dämpfung hier ein sehr federndes und reaktionsfreudiges Material verwendet. 

Sohlendicke2
Sohlendicke1

Und genau das spürt man auch direkt beim Laufen. Die Dämpfung ist extrem soft – schon beim ersten Auftreten hat man fast das Gefühl, auf einem etwas festeren Schwamm zu stehen. Grundsätzlich bin ich eigentlich kein großer Fan von sehr weichen, flexiblen Sohlen, aber diese hat mich überraschend schnell überzeugt. 

Die Rückkopplung beim Aufsetzen ist wirklich außergewöhnlich gut. Gerade weil ich vorher einen Schuh mit deutlich härterer Dämpfung bei einem anderen Test gelaufen bin, war der Effekt noch stärker spürbar. Ich bin ohne große Kraftanstrengung direkt rund 30 Sekunden pro Kilometer schneller gelaufen. Bis zum Schreiben dieses Testberichts war ich sogar davon ausgegangen, dass eine Carbonplatte verbaut ist, und habe diese Vermutung im Gespräch sogar geteilt – tatsächlich ist das aber nicht der Fall. Trotzdem gehört die Rückkopplung für mich zu den besten, die ich bisher in einem Laufschuh erlebt habe.

Dazu trägt aus meiner Sicht auch die Gestaltung der Außensohle bei. ASICS setzt hier laut eigener Aussage auf eine neue Trampolin-Pod-Struktur, die vor allem ein energiegeladenes Laufen unterstützen soll. Und genau das fühlt sich auch so an: Wenn man den Fuß bewusst aufsetzt, entsteht eine sehr spürbare Rückfederung, die den Abdruck fast wie ein Trampolin nach vorne unterstützt. Auch in Sachen Grip überzeugt die Außensohle. Die einzelnen Elemente sind gut verteilt und sinnvoll strukturiert, sodass der Schuh nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf Schotterwegen, Waldpassagen und bei Nässe zuverlässig funktioniert.

Außensohle1
Außensohle2
Außensohle3

Abgerundet wird das Ganze durch die Einlegesohle, die sehr bequem ist. Sie liegt stabil im Schuh, verrutscht nicht und lässt sich bei Bedarf problemlos herausnehmen – praktisch zum Lüften oder Reinigen.

Einlegesohle

Praxiseinsatz und Alltag: Ich habe den ASICS Superblast 3 bei Läufen unterschiedlicher Länge bis etwa 22 Kilometer getestet – sowohl auf der Straße als auch auf leichten Trail-Abschnitten und in unterschiedlichen Intensitäten. Dadurch kann ich sagen, dass ich ihn vor allem für schnellere Einheiten oder auch für Wettkämpfe empfehlen würde, da er ein gewisses Tempo braucht, damit er wirklich Spaß macht.

Praxiseinstatz1
Praxis2

Bei langsameren Läufen hat sich das Laufen für mich nicht ganz so rund angefühlt, da ich oft das Gefühl hatte, nicht richtig „aus dem Quark“ zu kommen. Meines Erachtens liegt das daran, dass die starke Rückkopplung bei sehr langsamen Tempi nur bedingt zur Geltung kommt. Auch der Hersteller selbst gibt an, dass der Schuh eher für schnelle bis moderate Läufe gedacht ist, was ich damit grundsätzlich bestätigen kann.

Mit Blick auf die Distanz würde ich ihn daher eher für Einheiten empfehlen, bei denen ein höheres Tempo konstant gehalten werden kann – also weniger für sehr lockere Dauerläufe, sondern eher für Tempodauerläufe oder längere schnelle Strecken.

Auch auf unterschiedlichen Untergründen zeigt sich dieses Bild. Auf festen, gleichmäßigen Flächen wie Straße oder gut ausgebauten Feldwegen spielt der Schuh seine Stärken klar aus. Auf Trails, Pfaden oder steileren Anstiegen ist zwar genug Grip vorhanden, aber die Reaktion der Zwischensohle kann dort nicht vollständig genutzt werden. Für echtes Trailrunning würde ich ihn daher eher nicht empfehlen.

Da der Schuh insgesamt ein gewisses Laufgefühl und aktive Nutzung verlangt, würde ich ihn auch nicht unbedingt für Laufanfänger:innen empfehlen. Er richtet sich aus meiner Sicht eher an Läufer:innen, die bereits eine gewisse Grundsicherheit und Kondition mitbringen und bewusst laufen können. 

Fazit: Insgesamt ist der ASICS Superblast 3 für mich optisch extrem gelungen. ASICS hat es geschafft, ein sehr stimmiges und hochwertig wirkendes Gesamtpaket zu schaffen, das trotz der auffälligen Gestaltung nicht überladen wirkt, sondern einfach „rund“ aussieht. Und auch funktional passt der Eindruck: Die Schnürung ist sehr gut gelöst und sorgt für einen sicheren Sitz, ohne den Fuß einzuengen. Gleichzeitig bleibt genug Flexibilität erhalten, sodass sich der Schuh angenehm an unterschiedliche Fußformen anpasst. Das eigentliche Highlight bleibt für mich aber ganz klar die Sohle. Die Rückkopplung ist außergewöhnlich stark und sorgt für ein sehr dynamisches, energetisches Laufgefühl. Genau das macht den Schuh für mich zu einem der besten, den ich bisher gelaufen bin. Zwar ist der Superblast 3 in der Anschaffung nicht günstig, aber in Anbetracht der Leistung ist der Preis für mich absolut nachvollziehbar. Unterm Strich ergibt sich damit ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – kein Schnäppchen, aber ein Schuh, der wie sein Name schon sagt, SUPER ist.

SUPER


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Super Shorts für heiße Tage.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Passform top
  • Gute Feuchtigkeitsregulation
  • Taschen
  • Viele Farben
  • Innenshorts

NACHTEILE

  • Leicht dursichtig

BEWERTUNG

Endlich ist es warm genug, sodass ich dieses tolle, luftige Laufset von H&M für euch testen konnte. 

Es besteht aus einer Short und einem Top und ist echt eine klasse Wahl für heiße Tage. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Set aus Top und Shorts .

Für Rennen oder doch mal ein paar Grad weniger gibt es auch die passenden Armlinge zu dem Set. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Hilfreich an kälteren Tagen.

Die Hose ist in den folgenden Farben bei H&M im Sortiment.

Man sieht die Farbpalette
Ich habe sie in buttergelb

Die Größen reichen von XS bis XXL.

UVP für die Shorts: 24,99€

UVP für das Top: 19,99€

UVP für die Armlinge: 12,99€ 
 

Wie sich die Shorts bewährt haben, könnt ihr im Folgenden lesen. Schon mal vorab: Eine Freundin hat sich die Hose nach einem gemeinsamen Lauf auch gekauft!

Meine Eindrücke zum Top findet ihr hier: https://outside-stories.de/bekleidung/unterwaesche/tanktops/hm-move-running-collection-top

 

Größe und Passform

Bei H&M auf der Homepage findet man eine Größentabelle für Ober- und Unterteile. An dieser habe ich mich orientiert und war genau zwischen S und M. H&M empfiehlt in diesem Fall die kleinere Größe. Daher und aus Angst, dass die Hose zwischen den Beinen hochrutschen könnte, habe ich mich für S entschieden. Die Hose passt und sitzt stabil, aber schon recht knapp und eng. M hätte recht sicher auch gepasst und hier kommt es auf eure persönlichen Vorlieben an. 

 

Die Hose ist sehr elastisch, da H&M hier auf einen 4-Way-Stretch (also Dehnbarkeit in alle Richtungen) setzt. Die Hose wird mit regular fit beschrieben und sitzt auf der Hüfte (high waist).

 

Funktionalität/Aufbau

Die Hose besteht aus einer kurzen, engen Innenhose und einer weiten Übershort. Diese ist relativ weit und sieht je nach Bewegung aus wie ein Rock. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Auf manchen Bildern hat es mich etwas an ein Tennis-Outfit erinnert.

An beiden Seiten befindet sich außen am Oberschenkel eine Schubtasche, um beispielsweise ein Handy oder Taschentücher zu verstauen. Die Taschen sind groß genug, dass ein Handy problemlos reinpasst, aber so eng, dass ich nie Angst hatte, ich könnte es verlieren.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Eine weitere Tasche ist auf der anderen Seite (s. nächstes Bild).

Der Bund am Bauch ist schön breit und angenehm! 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Super angenehm da er so breit ist!

 

Praxis-Test 

Bei mir persönlich erfüllt die Hose ihren Job wunderbar. Die Innenhose ist kurz und rutscht nur minimal nach oben. Dort sitzt sie aber dann sehr stabil und ich habe mir auch an den heißesten Tagen keinen Wolf gelaufen! 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Die Innenhose ist zwar kurz, macht aber einen super Job!

Die Überhose ist so dünn, dass man sie nicht spürt und sich auch keine Wärme anstaut. 

Einziger kleiner Kritikpunkt: Man sieht je nach Lichteinfall die Innenhose deutlich durch. Da sie quasi den gleichen Farbton hat, stört es mich persönlich nicht, aber ich halte es für durchaus erwähnenswert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Der Stoff ist (genau wie beim Top) nicht blickdicht 

Schweiß wird gut nach außen abtransportiert. Bei der Hose wurde laut Etikett das H&M-eigene feuchtigkeitsableitende DryMove Material genutzt. Bei der Produktbeschreibung auf der Homepage steht das nicht … Wie dem auch sei: Der Feuchtigkeitstransport funktioniert gut. Es hat sich zu keiner Zeit unangenehm angefühlt, da der Schweiß echt zügig vom Körper weg an die Außenseite der Kleidung transportiert wurde.

 

Nachhaltigkeitsaspekt 

Positiv überrascht war ich von der Nachhaltigkeit des Sets. Die Verpackung und Lieferung war plastikfrei und so minimalistisch wie möglich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Auf einen großen Karton wurde verzichtet!

Statt im Karton wurde das Set in einer Papierpacktasche/ Maxibriefumschlag geliefert und die Kleidungsstücke waren NICHT in Plastik eingepackt, sondern nur mit Papier umschlagen! 

Verpackung ohne Plastik
Und auch die Teile wurden nur in Papier eingeschlagen. Toll!

Die Shorts selbst bestehen laut Aussage von H&M zu 88 % aus „recycled Polyester“.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Die leichte Laufshorts von H&M
Etikett der Hose.

Fazit

Super Hose! 

Richtig schön dünn und die perfekte Wahl für heißes Wetter. Die Innenhose ist kurz, schützt aber gut davor, sich keinen Wolf zu laufen. Dass bei der Produktion auf Nachhaltigkeit geachtet wurde, ist super.



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Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Super leichtes Top mit gutem Schweißtransport.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Luftig
  • Viele Farben zur Auswahl
  • Guter Schweißtransport

NACHTEILE

  • Rutscht zur Seite, wenn man es nicht in die Hose steckt

BEWERTUNG

Endlich ist es warm genug, sodass ich dieses tolle, luftige Laufset von H&M für euch testen konnte. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Schickes Set für heiße Tage

Es besteht aus einer Short und einem Top und ist echt eine klasse Wahl für heiße Tage. 

Für Rennen oder doch mal ein paar Grad weniger gibt es auch die passenden Armlinge zu dem Set. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Armlinge passend zum Set.

Das Top ist in den folgenden Farben bei H&M im Sortiment.

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Hier im Test: buttergelb (das Mittlere)

Die Größen reichen von XS bis XXL.

UVP für die Shorts: 24,99€

UVP für das Top: 19,99€

UVP für die Armlinge: 12,99€

 

Wie sich die Shorts bewährt haben, könnt ihr hier nachlesen: https://outside-stories.de/bekleidung/hosen/shorts/hm-move-running-collection-shorts

 

Größe und Passform

Bei H&M auf der Homepage findet man eine Größentabelle für Ober- und Unterteile. An dieser habe ich mich orientiert und war genau zwischen S und M. H&M empfiehlt in diesem Fall die kleinere Größe und S passt super. Nicht super locker, dass es unförmig wirkt, aber auch nicht eng, was an heißen Tagen schnell unangenehm wird.

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Entspannter Schnitt.

 

Funktionalität/Aufbau

Das Top ist aus dem H&M-eigenen DryMove Material hergestellt, unter den Achseln weit geschnitten und am Rücken nur mittig mit Stoff versehen. Dieser Bereich hat zusätzlich zum dünnen Stoff auch noch Löcher.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Minimalistischer Schnitt und Luftlöcher .

All diese Dinge sollen dafür sorgen, Feuchtigkeit und Schweiß möglichst schnell vom Körper weg zu leiten. Wie das funktioniert, lest ihr im Abschnitt "Praxistest". Der Stoff ist nicht blickdicht. Stört mich nicht, aber als Information vielleicht ganz interessant...

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Durch den weiten Schnitt an der Achselhöhe sieht man aber eh jeden BH .

Der Halsbereich ist im Rundhalsschnitt gefertigt und am Rücken auffallend hoch geschnitten. Ansonsten wäre die Passform sehr locken, man ist noch etwas vor Sonne geschützt und ich fand es dadurch auch nicht wärmer.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Hals von hinten und vorne.

An den Seiten sind kleine Schlitze unten. Eine besondere Funktionalität habe ich hier jetzt nicht gespürt, aber es sieht gut aus :)

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Sieht schick aus :)

 

 

Nachhaltigkeitsaspekt 

Positiv überrascht war ich von der Nachhaltigkeit des Sets. Die Verpackung und Lieferung war plastikfrei und so minimalistisch wie möglich.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Auf einen unnötigen großen Karton wurde verzichtet.

Statt im Karton wurde das Set in einer Papierpacktasche/ Maxibriefumschlag geliefert und die Kleidungsstücke waren NICHT in Plastik eingepackt, sondern nur mit Papier umschlagen! 

Man sieht die Verpackung ohne Plastik
Papier tut's auch!

Die Shorts selbst bestehen laut Aussage von H&M zu 88 % aus „recycled Polyester“. Beim Top wurde keine Aussage getroffen … Weder am Etikett noch auf der Homepage.

 

Praxistest

Der Feuchtigkeitstransport funktioniert super. Schweiß wird schnell vom Körper nach außen am die Kleidung geleitet, sodass zu keinem Zeitpunkt ein unangenehmes Gefühl entstand. Durch den luftigen Schnitt und die Belüftung am Rücken habe ich tatsächlich kaum gespürt, dass ich ein Oberteil trage. Ich fand es eigentlich sogar angenehmer als nur im Sport-BH, da durch die Stoffbewegung immer etwas Luftzirkulation gegeben war.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Durch die Stoffbewegung immer etwas Luftzirkulation.

Was mich allerdings stört, ist dass das Top immer zu einer Seite rutscht und nicht mittig sitzen bleibt.

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Wandert mal nach rechts, mal nach links...

Das kann natürlich ein individuelles Problem meines Oberkörpers sein, aber ich musste es in den Hosenbund stecken, um dem entgegenzuwirken. Hat aber jetzt auch nicht weiter beeinträchtigt.

Man sieht das top im Hosenbund
Etwas in die Hose stecken hilft.

 

Fazit

Tolles Top für heiße Tage mit minimalen Abstrichen bei der Passform, dafür aber einer erstaunlich nachhaltigen Verpackung und Lieferung!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: leichtes Lauf-Top von H&M
Keep running!

 



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