IM TEST

Test: La Sportiva Damen Gambit Shorts


La Sportiva Damen Gambit Shorts

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Diese Produkte könnten dich auch interessieren:

GOREWEAR Swiftride Optical - Bike-Bib, kurze Rad-Trägerhose, Herren
Hervorragende Trägerhose im ansprechenden Design
Bewertung Ø: 5 Sterne
die ikonische kurze radhose c5 opti bib shorts wurde neu gestaltet um strasenfahrern und gravel fah
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
87,95 €
CRAZY Pant Oxygen - Skitourenhose, Damen
Leichte, wasserdichte und sehr bequeme Tourenhose
King Review
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
119,95 €
CRAZY Pant Oxygen - Skitourenhose, Damen
Leichte, wasserdichte und sehr bequeme Tourenhose
King Review
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
119,95 €

Mehr Infos zu La Sportiva Damen Gambit Shorts:

Leicht elastische Shorts mit atmungsaktivem Material und flexiblem Sitz für anspruchsvolle Klettertouren
IM TEST

Test: Montane Damen Featherlite Hoodie Jacke


Montane Damen Featherlite Hoodie Jacke

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Diese Produkte könnten dich auch interessieren:

MONTANE Women's Featherlite Hoodie Jacket - Laufjacke, Damen
Leichte Windjacke mit Top-Bewegungsfreiheit.
Bewertung Ø: 5 Sterne

Superleichter, windabweisender Hoodie mit hoher Atmungsaktivität – ideal für schnelle und dynamis

Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
106,70 €
KARPOS Lavaredo Evo (W) Jacket - Laufjacke, Damen
Die perfekte Jacke für wechselhafte Bedingungen.
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
199,95 €
LÖFFLER Hooded Windshell Jacket - Trailrunning-Jacke, Herren
Perfekte Windshell-Jacke mit optimalem Packmaß. - TOP!
King Review
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
129,95 €

Mehr Infos zu Montane Damen Featherlite Hoodie Jacke:

Superleichter, windabweisender Hoodie mit hoher Atmungsaktivität – ideal für schnelle und dynamische Bergsportaktivitäten
Durchdachter Wanderrucksack mit vielen Details.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Rundum reflektierend
  • Angenehmer breiter Hüftgurt
  • Viele Fächer / sehr durchdacht
  • Stock- / Pickel Helm halte Möglichkeiten

NACHTEILE

  • Zu breite und steife Träger
  • Viele lose Bänder
  • Sitzt eher locker
  • Träger bleiben lange nass / feucht
  • Nur bedingt komprimierbar

BEWERTUNG

Ich durfte den Trail Lite 24 L – Wanderrucksack für Damen von THE NORTH FACE die letzten Wochen testen und trug ihn v.a. beim Wandern, aber auch im Klettersteig, beim Klettern, Radfahren und im Alltag.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

 ** Eckdaten: **

  • 24 Liter-Rucksack
  • Toplader mit Deckelfach
  • Viele kleine Fächer
  • Trinkblasenfach
  • rundum reflektierend
  • Schlüsselhake
  • breiter gepolsterter Hüftgurt
  • doppelter Brustgurt
  • Trekkingstock- und Eispickeltragesystem
  • Gummi-Bungee für verschiedenste Ausrüstung, z. B. Helm
  • bedingt komprimierbar
  • gepolsterter Rücken

 

 ** Aufbau: **

Der Trail Lite 24 L – Wanderrucksack überzeugt v. a. durch seine vielen Details und Aufbewahrungsmöglichkeiten!

Der Rucksack ist ein Toplader, welcher oben mit einem Reißverschluss geöffnet wird. Man kommt so in das große Hauptfach. In diesem befindet sich am Rücken entlang ein Fach für ein Trinksystem. Nachdem auf einer Seite außen seitlich noch ein Reißverschlussfach ist, entsteht so im großen Hauptfach innen ein kleines separiertes Steckfach. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Öffne das Hauptfach, markiere das Reisverschluss-Innenfach im Deckel, das Steckfach für das Trinksystem sowie das seitliche Steckfach durch die Außentasche

 

Auf der Innenseite des Deckels befindet sich ein Reißverschlussfach aus nicht dehnbarem Netzmaterial. In diesem ist auch ein Anhänger für den Schlüssel.. Der Deckel hat auch außen ein Reißverschlussfach. Obwohl die Deckelklappe eigentlich als leerer komplett flach wirkt (nicht aufgesetzt), fassen die beiden Fächer der Deckelkappe richtig viel! (Man sieht es dem Außenfach etwas an, da dort Ecken abgenäht sind, die mehr Raum geben können, wenn nötig. Wenn die Fächer jedoch recht leer sind, tragen sie überhaupt nicht auf).

Der Rücken ist gepolstert und über einen Kanal in der Mitte gut belüftet. Die Länge ist nicht verstellbar, jedoch gibt es den Rucksack in 2 verschiedenen Größen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Rückenpolsterung an den beiden Seiten, in der Mitte ein Kanal zur Belüftung. Trinksystem – Ausgang und Aufhängeschlaufe zwischen den Trägern. Steckfach und Reißverschlussfach auf den Trägern. Gepolsterter Hüftgurt mit Steckfach. 2 × Riemen als Brustgurt

 

Am Rücken oben zentral ist die Öffnung für den Schlauch des Trinksystems. So kann jeder selbst entscheiden, ob er den Schlauch lieber am rechten oder linken Träger haben möchte. Weiters ist direkt darüber eine Schlaufe, mit der man den Rucksack aufhängen kann.

Die Träger sind oben fix angenäht und können oben auch nicht adjustiert werden. Lediglich unten kann typischerweise die Länge der Träger eingestellt werden. Die Träger sind oben schon eher breit und werden dann noch breiter. Im unteren Bereich finde ich das richtig gut, da so auf der linken Seite eine super große Reißverschlusstasche Platz hat, in die auch richtig große Handys passen (dehnbare Netztasche), und auf der rechten Seite ein Netz- Steckfach für z. B. kleine, weiche Trinkflaschen, die somit immer zugänglich sind. 

Oben finde ich die Träger leider etwas zu steif und daher um den Hals nicht so angenehm zu tragen. Es passt, wenn der Rucksack eher weit getragen wird und recht viel Gewicht beinhaltet. Wenn jedoch z.B. nur wenig Trinken und 2 Gewandschichten im Rucksack sind, dieser also recht leicht ist, reiben die Träger oben leicht, v.a. wenn man den Rucksack dann eventuell noch etwas enger sitzen haben möchte, man schneller unterwegs ist.

Die Träger sind v.a. im oberen Teil gut gepolstert, Das führt jedoch auch dazu, dass sie, wenn sie einmal richtig nassgeschwitzt wurden, auch etwas brauchen, um wieder zu trocknen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

An den Trägern sind 2 stufenlos höhenverstellbare Brustgurtriemen befestigt. 

Der Hüftgurt ist für die Größe des Rucksackes eher breit und gleich gepolstert wie die Träger. Die Polsterung ist dort, wo sie am Rücken angenäht ist, etwas ausgespart und daher gerade hier im Biegungsbereich um die Hüfte sehr weich und flexibel. So schmiegt sich der Hüftgurt angenehm um die Hüfte und der Rucksack sitzt hier richtig gut!

Auf dem Hüftgurt ist an jeder Seite ein Netz- Steckfach angenäht. Alle Netz-Steckfächer dieses Rucksackes haben immer eine Lasche für einfaches Öffnen, was ich richtig gut finde. Die Steckfächer an der Hüfte haben einen starken Gummibund und schließen daher richtig gut, man kann z.B. die Schlüssel oder einen Riegel hier sehr gut verstauen und mir ist nie auch nur irgendetwas herausgefallen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Hüftgurtfächer. Wie alle Steckfächer mit Laschen zum Aufziehen. Lange Bänder, die baumeln, Hüftgurt auf Anschlag zugezogen.

Über die Vorderseite des Rucksackes ist ein Gummiband gespannt, welches geöffnet und geschlossen werden kann, sowie festgezogen werden kann. Hier kann alles Mögliche größere befestigt werden, so z. B. auch ein Helm. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Der Helm hält mit dem Gummiband sehr gut, auch bei waldigem Zustieg. Weiters ist auf dem Bild ersichtlich, dass der Rucksack wasserwbweisend ist, man sieht die einzelnen Tropfen am Deckel.

 

Vorne unten hat der Rucksack auf jeder Seite je eine Schlaufe , und auf jeder Seite weiter oben eine verstellbare Bandfixierung. So können auf beiden Seiten Stöcke oder Eispickel montiert werden. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

1. Der Reißverschluss zum Hauptfach, 2 das Außendeckelfach, 3 die beiden seitlichen Steckfächer, 4 das Gummiband, 5 die obere Befestigung (beidseitig) für Stecken oder Pickel, 6 die untere Befestigungsschlaufe für Stecken oder Pickel, 7 die Stecktasche am Hüftgurt (auch beidseitig), 8 das Steckfach am rechten Träger, 9 die beiden Brustgurt-Riemen.

Auf beiden Seiten hat der Rucksack seitlich zwei große Steckfächer aus Netzmaterial. Auch über die gesamte Front befindet sich ein Steckfach, welches oben seitlich in verstellbare Riemen endet, welche auch geöffnet werden können. Mit diesen Riemen kann der Rucksack oben zugezogen werden, wenn er nicht allzu voll ist. Leider kann der Rucksack unten auf der Seite nicht zugezurrt werden. 

Auf der rechten Seite befindet sich am Rucksack seitlich auch noch ein Reißverschlussfach für kleine Dinge, die man schnell benötigt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Seitenansicht, 1 das Reißverschlussfach, welches nur auf einer Seite vorhanden ist, 2 eines der beiden Steckfächer, 3 das Gummiband, 4 und 5 die Stecken- bzw. Pickel-Fixierungen

 

Allgemein besitzt der Rucksack sehr viele verschiedene kleine Fächer und Details, mit denen man sich sehr gut organisieren kann und somit alles schnell findet, bzw. Wichtiges schnell zugänglich bleibt.

Der Rucksack hat keine integrierte/inkludierte Regenhülle.

 

** Praxistest: **

Leider habe ich es im Testzeitraum nicht immer geschafft, den Rucksack optimal anzupassen. Am besten war es für mich, ihn bei den Trägern und dem Brustgurt eher etwas weiter zu tragen, sodass die Träger um den Hals nicht zu eng sind. Den Hüftgurt habe ich immer auf Anschlag zusammengezogen. So ist der Rucksack in eher gemäßigten Geschwindigkeiten und mit mehr Gewicht sehr angenehm zu tragen. Die Träger für etwas Bergablaufen jedoch zu locker und daher reibt es fast noch mehr.

Allgemein sind die Bänder (Hüftgurt, Träger, Brustgurt) des Rucksacks eher lang bis sehr lang und nicht alles komplett für kleine Frauen ausreichend zusammenziehbar. So baumelten bei mir auch immer wieder die Bänder etwas nervig und weit herum. Die vom Hüftgurt kann man gut in den Steckfächern verstauen, die des Trägers oder des Brustgurtes jedoch nicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Der Hüftgurt sitzt gut, (fast ganz am Anschlag), hier sind auch die Bänder in den Steckfächern verstaut. Die beiden Brustgurte sind auf Anschlag zusammengezogen und noch viel zu weit, und so baumeln die Bänder richtig weit hinunter, da sie nicht verstaut werden können. Auch von den Trägerlängen – Bänder baumeln weit hinunter.

Wandern:

Am häufigsten hatte ich den Rucksack beim Wandern dabei. Hierfür ist er in meinen Augen auch am besten ausgelegt! Mit dem Material gut sortiert ging es los. Das Handy für Fotos immer griffbereit. Auch das Trinken, entweder in einer kleinen Flasche am Träger oder im Trinksystem, immer bereit. Ein Riegel und Taschentücher im Hüftgurt Steckfach und auch den Haustürschlüssel, beim Verlassen, nur schnell in diesem Steckfach verstaut. 

Ich habe für mich bei dem Rucksack gemerkt, dass ich lieber etwas mehr Gewicht mit auf die Wanderung nahm, sodass die Träger gut belastet werden und nicht eher locker um den Hals reiben konnten. Leider konnte ich den Rucksack nicht so fest an meinen Körper anpassen, dass ich damit laufen konnte, was ich bergab gelegentlich immer wieder gerne mache. Der Rucksack ist aber nicht fest genug am Körper gesessen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Klettersteig und Klettern:

Hierfür ist der Rucksack absolut nicht entwickelt worden, dennoch wollte ich sehen, wie er sich verhält, und hier eine kurze Zusammenfassung. Gerade beim Klettern trage ich meine Rucksäcke meist sehr eng und hoch sitzend, sodass ich gut an das darunterliegende Chalkbag komme. 

Das geht mit diesem Rucksack so nicht. Einerseits sind mir dann oben die Träger um den Hals zu eng und andererseits ist der Rucksack oben so steif, dass man mit dem Kopf nicht mehr gut hinaufschauen kann. Etwas lockerer und tiefer getragen, war der Rucksack bei leichten Klettertouren ein angenehmer Begleiter.

Sehr praktisch ist hier das Gummiband vorne, mit welchem man sehr gut einen Helm auf dem Rucksack montieren kann.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Klettersteig. Der Hüftgurt sitzt super, hier sind auch die Bänder in den Steckfächern verstaut. Die beiden Brustgurte sind auf Anschlag zusammengezogen und noch viel zu weit. Am Hals sieht man, dass der Rucksack Spiel hat und so auf einer Seite eher locker und andererseits drückend ist. Allgemein durch das Lockersein, Spiel zum Reiben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite

Der Versuch, alles etwas weiter zutragen, dennoch sieht man, dass die Träger am Hals nicht angenehm sind

 

Alltag:

Ich verwendete den Rucksack auch im Alltag. Optisch ist er absolut alltagstauglich. Das Steckfach für das Trinksystem wird zum Laptopfach, und auch hier kann man sich erneut über die vielen Details und Einzelfächer freuen, da man sofort alles findet.

 

Radfahren:

Beim Radfahren trug ich den Rucksack nur bei kurzen Zweckstrecken. Entweder am Weg in Richtung Arbeit oder bei Zustiegshilfen, aber nie bei richtigen Radtouren. Auch hier war der Rucksack angenehm zu tragen.

 

 ** Zusammenfassung **

Für mich ist der Trail Lite 24 L – Wanderrucksack für Damen von THE NORTH FACE ein guter Wanderrucksack, mit sehr vielen praktischen Details. Wenn er einem gut passt, ein treuer Begleiter für vielerlei verschiedene Touren.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der THE NORTH FACE 24L-Trail Lite


Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Herrliches Merino Top für vielerlei Anwendung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Geruchshemmend
  • Schnell trocknend
  • Atmungsaktiv
  • Robust
  • Sehr weich und leicht

NACHTEILE


BEWERTUNG

Ich durfte das SINGLET MERINO LIGHT Shirt von Löffler die letzten Wochen testen und trug es beim Laufen, Radfahren, Wandern, Fitness, im Klettersteig und beim Klettern, meist bei sehr sommerlich warmen und schweißtreibenden Temperaturen, aber auch im Regen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

** Eckdaten: **

  • Ärmelloses Shirt (Tanktop)
  • 95 % Merinowolle, 5 % Elastan (ausschließlich mulesingfreie Merinowolle)
  • 40°C Maschinenwäsche
  • Made in Austria
  • Schnitt: Körperanliegend
  • sehr gut dehnbar (etwas längs, mehr in die Breite)
  • geruchshemmend
  • Schweiß saugend
  • schnell trocknend
  • angenehme nähte
  • sehr weich
  • sehr leicht (129 g/m2)
  • Flachnähte
  • Als Unterhemd oder Tanktop tragbar
  • transtex Technologie
  • robust
     

** Schnitt und Passform: **

Das Merinoshirt ist ärmellos als Tanktop geschnitten. Das Shirt hat einen angenehmen Rundhalsausschnitt, der weder zu hoch noch zu tief sitzt. Es ist körperanliegend, ohne dabei einengend zu sein, da es sehr dehnbar ist und auch der Achselbereich passend groß ausgeschnitten ist. Weiters ist das Shirt eher lang geschnitten, sodass der Rücken nicht frei ist, was im Winter umso wichtiger ist, aber auch im Sommer durchaus angenehm.

Das Material ist superweich und man spürt das Shirt kaum auf der Haut. Auch die Nähte spürt man nicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Körperanliegend, angenehm lang geschnitten, guter Sitz.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Schultern angenehm ausgeschnitten. Hier schon gut angeschwitzt vom Rucksack, der darübergetragen wurde. Flachnähte rundherum. Direkt am Rücken keine Naht.
 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Bundabschluss des Shirts. Weiters wurde dieses Foto recht kurz nach dem darüber aufgenommen. Vor allem hier im Sommer trocknet das Shirt richtig, richtig schnell.

** Einsatzbereich: ** 

Transtex ist die Löffler-Stricktechnologie für Funktionswäsche mit raschem Schweißtransport, schneller Trocknung und geruchshemmender Wirkung. Das Singlet Merino Light gehört, wie der Name schon sagt, in die Light-Kategorie, was die zweitdünnste von Löffler ist. Je nach Intensität reicht der Einsatzbereich über ein sehr breites Temperaturspektrum.


Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Temperatur-Skala der verschiedenen Transtex-Level von Löffler. Das Shirt ist Transtex Light.
 

** Praxistest: ** 

Schon das erste Mal Hineinschlüpfen war richtig angenehm. Das Shirt sitzt einfach richtig gut. Körperanliegend, aber nicht einengend. Absolute Bewegungsfreiheit, langer, angenehmer Rücken und das Shirt schiebt es auch bei Bewegung nicht hinauf (weder in der Laufbewegung noch unter einem Rucksack). Der Achselschnitt ist angenehm und auch die Trägerbreite. Die Nähte spürt man nicht und der Ausschnitt ist weder besonders hoch, noch so tief, dass man jeden Sport-BH sehen würde. 

Nachdem ich das Shirt im Sommer testen durfte, habe ich es so richtig durchgeschwitzt. Ob beim Wandern, Radfahren, Fitness oder Laufen – das Shirt war jedes Mal richtig nass. Es hat den Schweiß angenehm abtransportiert und war auch im nassen Zustand angenehm zu tragen. Nach der Intensität trocknet das Shirt auch richtig schnell.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Hier das Shirt von hinten und auf links gedreht. Man sieht sehr gut die Flachnähte und dass das Shirt wirklich sehr schnell den Schweiß aufsaugt. Daher sind die genaueren Körperstrukturen ersichtlich, wenn nur wenig geschwitzt wird.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

 Gerade noch richtig angeschwitzt, ist das Shirt gleich wieder trocken. Man sieht mir noch deutlich besser an als dem Shirt, dass der Aufstieg schweißtreibend war.

Die geruchshemmenden Eigenschaften von Merino sind zwar mittlerweile gut bekannt, aber dieses Shirt hat mich wirklich noch einmal überrascht. Auch nach vielfachem kompletten Durchschwitzen war das Shirt nach dem Trocknen wie neu gewaschen. Kein Geruch, keine Salzränder oder Krusten, kein steiferes Gewebe. Wirklich beeindruckend! Dadurch muss es auch nicht nach jedem Einsatz sofort gewaschen werden, wodurch es immer verfügbar ist und auch umweltschonend (da weniger Wäschen benötigt).

In Kombination mit seinem minimalen Gewicht und Packmaß, auch der perfekte Begleiter für Mehrtagestouren und auch im Winter für mehrtägige Skitouren oder Vergleichbares. Sicherlich eine sehr zuverlässige unterste Schicht!

Wandern:

Beim Wandern hat man immer einen Rucksack dabei. Je nach dessen Gewicht ist es umso wichtiger, dass das Shirt darunter gut sitzt. Auch wenn die Träger nicht allzu breit sind, sind sie doch breit genug, dass die Rucksackträger angenehm darauf aufliegen und bei schweißtreibenden Temperaturen der Schweiß vom Shirt aufgesaugt wird. 

Der Rücken ist lange genug, und das Material so konzipiert, dass sich das Shirt hinten am Rücken unter dem Rucksack nicht nach oben arbeitet, sondern angenehm dort bleibt, wo es sein soll. Das Shirt bietet daher eine sehr angenehme Schicht zwischen Haut und Rucksack, sodass nichts reibt, auch nicht die Nähte, und der Schweiß-Abtransport sehr gut funktioniert. Am Gipfel angekommen oder bei einer kleinen Rast, stört es nicht besonders, dass das Shirt stark durchnässt ist. Es trocknet relativ schnell, bzw. ist auch als Nasser angenehm zu tragen.


Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Schweißtreibendes Wandern. Noch ist das Shirt nicht allzu nass, aber unter dem Hüftgurt, an den Achseln und im Rücken saugt es den Schweiß schon sehr gut auf.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

Oben angekommen sieht man gut, wo der Rucksack war. Bei starkem Schwitzen ist der nasse Bereich am Shirt deutlich breiter als der Hüftgurt des Rucksacks war.

Klettern und Klettersteig:

Ich trug das Shirt im Testzeitraum auch Felsnahe. Allgemein bin ich da mit so dünnen Merinoshirts oft etwas vorsichtig, da sie oft leicht Löcher bekommen, wenn man nur einmal kurz am Fels ankommt. Das Shirt hat bisher noch keinerlei Löcher. Auch den Zustieg durch etwas dornen‑durchsetzte Waldwege hat es unbeschadet überstanden. 

Daher würde ich es, obwohl es eher dünn ist, als durchaus robust einstufen! Beim Klettern selbst ist es richtig angenehm, da es luftig dünn ist, komplette Bewegungsfreiheit bietet und den Schweiß zuverlässig aufsaugt.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light

 

Indoor – Fitness:

Beim Indoor Fitness im Sommer hat das Shirt bewiesen, wie sehr es Schweiß zuverlässig aufsaugen kann. Auch hier absolut empfehlenswert!
 

Optik:

Das Shirt kann im Winter sehr gut als angenehmes Unterleibchen getragen werden. Im Sommer ist es vom Schnitt, Material und Aufbau jedoch auch so gestaltet, dass es problemlos als Tanktop getragen werden kann. Es ist körperanliegend, wirkt aber nie wie Unterwäsche und ist auch komplett Blickdicht.

** Zusammenfassung: ** 

Für mich ein absolutes Allround-Lieblingsshirt. Für Sommer und Winter und alle Arten von sportlicher Aktivität.

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Löffler Singlet Merino Light


Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

3
0


IM TEST

Test: MERINO LIGHT Damen



Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Diese Produkte könnten dich auch interessieren:

FALKE ERGONOMIC SPORT SYSTEM Backpack-Ready Herren T-Shirt Wool-Tech Light
Heiß oder Kalt - der Falke schützt dich!
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
115,00 €
FALKE Ergonomic Sport System - Backpack-Ready, Damen T-Shirt kurzarm
Das eine T-Shirt fürs Trekking!
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
115,00 €
ODLO Performance Light Baselayer - Funktionshirt, kurz, Herren
Genialer Baselayer der hält, was er verspricht ...
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
18,87 €

Mehr Infos zu MERINO LIGHT Damen:

Dynamischer Allrounder mit Top-Dämpfung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Die dicke Mittelsohle absorbiert Stöße extrem effektiv und schont Gelenke sowie Muskulatur bei langen Läufen.
  • Der moderne Dämpfungsschaum sorgt für einen spürbaren Trampolin-Effekt und dynamischen Abdruck.
  • Trotz des wuchtigen Sohlenaufbaus bietet der Schuh ein vergleichsweise geringes Gesamtgewicht.
  • Eignet sich sowohl für entspannte Erholungsläufe als auch für zügiges Tempo- und Intervalltraining.
  • Das leichte Mesh-Gewebe bietet gute Belüftung und angenehmen Tragekomfort

NACHTEILE

  • Das sehr voluminöse Sohlendesign sagt optisch nicht jedem Läufer zu.
  • Gehört zum oberen Preissegment im Bereich der neutralen Laufschuhe.
  • Aufgrund der Sohlendicke nicht für offizielle Elite-Wettkämpfe nach World-Athletics-Regeln zugelassen.

BEWERTUNG

Der ASICS Superblast 3 etabliert sich als moderner Maximaldämpfungsschuh, der ein hochdynamisches Laufgefühl mit extremem Komfort kombiniert. Wer nach einem Allrounder für lange Distanzen und abwechslungsreiche Einheiten sucht, findet hier einen eindrucksvollen Performance Schuh.

Dämpfung und Laufgefühl
Herzstück des Schuhs ist die extrem dicke Mittelsohle. Sie absorbiert Aufprallkräfte beim Fußaufsatz herausragend effektiv, wodurch Gelenke, Sehnen und die Muskulatur selbst bei sehr langen Läufen spürbar geschont werden. Der eingesetzte moderne Dämpfungsschaum verhält sich keineswegs schwammig, sondern erzeugt einen spürbaren Trampolin-Effekt. Jeder Schritt wird mit einer kraftvollen Energierückgabe belohnt, die für einen dynamischen Abdruck sorgt. Überraschend ist dabei das Gewicht, trotz des wuchtigen Sohlenaufbaus bleibt das Gesamtgewicht vergleichsweise gering, was für ein erstaunlich leichtfüßiges Laufgefühl sorgt.

Passform und Vielseitigkeit
Das Obermaterial aus leichtem Mesh-Gewebe umschließt den Fuß angenehm und sicher. Es bietet eine exzellente Belüftung, sodass die Füße auch bei intensiven Einheiten stets gut gekühlt bleiben. In der Praxis erweist sich der Superblast 3 als extrem vielseitig. Er rollt bei entspannten Erholungsläufen sanft ab, macht aber dank der hohen Energierückgabe auch bei zügigem Tempo- und Intervalltraining problemlos mit.

Einschränkungen und Kritikpunkte
Allerdings ist der Schuh nicht ohne Nachteile. Das sehr voluminöse Sohlendesign ist optisch gewöhnungsbedürftig und sagt nicht jedem Läufer zu. Zudem gehört das Modell zum oberen Preissegment im Bereich der neutralen Laufschuhe, was die Anschaffung zu einer spürbaren Investition macht. Ein wichtiger Regelaspekt betrifft ambitionierte Athleten. Aufgrund der Sohlendicke von über 40 Millimetern ist der Schuh nach den offiziellen World-Athletics-Regeln nicht für Elite-Wettkämpfe zugelassen. Für Freizeitsportler bei normalen Marathons ist dies zwar kein Hindernis, für Profis jedoch ein klares K.-o.-Kriterium.

Fazit
Der ASICS Superblast 3 ist ein herausragender Dämpfungsschuh für Läufer,
die maximalen Schutz und dynamischen Vortrieb suchen und bereit sind, dafür einen höheren Preis zu zahlen.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Neu gekauft

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Funktionale Begleiter für Badegäste und Wassersportler.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Schützt vor scharfen Steinen, heißem Sand, Muscheln und Fußpilz
  • Liegt eng am Fuß an und verrutscht beim Schwimmen nicht
  • Exzellent zum Kanu fahren, wenn man mal umsetzen muss
  • Flexibles, elastisches Material ermöglicht schnelles Reinschlüpfen
  • Rutschhemmende Sohle sorgt für sicheren Halt auf nassen Boden im Schwimmbad

NACHTEILE

  • Kein Schutz oberhalb des Knöchels vor Schnittwunden
  • Keine Stabilität gegen das Umknicken

BEWERTUNG

Wer im Sommer regelmäßig am Strand, im Schwimmbad oder auf dem Wasser unterwegs ist, kennt das Problem:
Heißer Sand, scharfkantige Muscheln, glatte Fliesen oder rutschige Kiesel können den Badespaß schnell trüben.
Die Aquasocken von Arena versprechen hier eine leichte, flexible und vor allem sichere Lösung.

Tragekomfort und Passform
Schon beim ersten Anziehen fällt das flexible, elastische Material positiv auf, welches ein schnelles und müheloses Reinschlüpfen ermöglicht. Die Socken schmiegen sich wie eine zweite Haut an den Fuß an. Diese körpernahe Passform zahlt sich besonders im Wasser aus. Selbst bei aktiven Schwimmbewegungen oder beim Paddeln verrutscht das Material nicht und erzeugt keinen störenden Wasserwiderstand. Das Barfußgefühl bleibt nahezu vollständig erhalten, während die Füße gleichzeitig vor äußeren Einflüssen geschützt sind.

Schutz und Einsatzbereiche
Im Praxiseinsatz zeigen die Aquasocken ihre vielseitigen Stärken. Der Schutz vor scharfen Steinen, heißem Sand und spitzen Muscheln am Strand ist hervorragend. Zudem bieten sie im öffentlichen Hallen- oder Freibad eine verlässliche Barriere gegen Fußpilz und Bakterien.

Besonders hervorzuheben ist die rutschhemmende Sohle:
Auf nassen Böden im Schwimmbad, rutschigen Fliesen oder nassen Bootsstegen sorgt sie für einen stets sicheren Halt und verhindert gefährliches Ausrutschen. 

Auch für Wassersportler sind die Socken ein echter Gewinn, sie eignen sich exzellent zum Kanufahren, insbesondere wenn das Boot an steinigen Ufern oder Hindernissen kurzzeitig umgesetzt werden muss.

Einschränkungen und Kritikpunkte
Trotz der überzeugenden Performance gibt es konstruktionsbedingte Grenzen. Da es sich um eine flach geschnittene Aquasocke handelt, bietet das Modell keinen Schutz oberhalb des Knöchels. Gegen mögliches Umknicken auf sehr unebenem Terrain oder Unterholzkontakt im Uferbereich ist das Fußgelenk somit ungeschützt. Für extrem felsiges Gelände oder lange Wanderungen im Wasser ersetzen sie daher keinen festen Badeschuh mit stabiler Sohle.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Neu gekauft

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Der optimale Schuh für jeden, der viel Bouldern geht!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Ansprechendes Design
  • Sehr guter Halt auf allen Bouldern
  • Fairer Preis
  • Enganliegend
  • Sehr gute Verarbeitung

NACHTEILE

  • (Relativ eng geschnitten)

BEWERTUNG

Scarpa Origin VS – Komfortschuh mit ordentlich Kante

Der Scarpa Origin VS gehört zu den Kletterschuhen, die durch viel Stabilität, gute Passform und ein ansprechendes Design überzeugen. Der Schuh richtet sich vor allem an Kletterer, die einen zuverlässigen Everyday-Kletterschuh für Indoor-Klettern, Bouldern und leichtere Außenrouten suchen.

Während der Nutzung wird die Stärke des Schuhs schnell deutlich: Er ist stabil, sitzt gut am Fuß und macht genau, was er soll.

Die Passform fällt eher eng / kurz aus – ein Punkt, den man bei der Größenwahl unbedingt berücksichtigen sollte.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Für diesen Test habe ich den Kletter- und Boulderschuh Origin VS des Herstellers Scarpa als Produktscout für OutsideStories zur Verfügung gestellt bekommen. Die Produktpalette vom Einsteiger bis zum Leistungssportler ab.

Scarpa

Hinter dem Origin VS steht mit Scarpa ein italienischer, renommierter Hersteller von langlebigen Schuhen für den Bergsport. Besonders im Bereich Klettern hat sich Scarpa über die Jahre einen Namen gemacht.

Erfahrungsgemäß ist auf Produkte von Scarpa Verlass!

Erster Eindruck: gute Qualität und hochwertiges Material

Geliefert wurde der Schuh ordentlich verpackt in einem Schuhkarton, der noch einmal separat verpackt war.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Der Schuh ist schlicht, aber sehr ansprechend designt. Der Hauptteil ist schwarz, die Oberseite grau mit rot/orangefarbenen Highlights.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Schon bei der ersten Anprobe vermittelt der Origin VS einen stabilen Eindruck. Der Schuh ist weder weich noch drückt er übermäßig. Der Schuh macht einen soliden Eindruck, ist stabil konstruiert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Schon beim ersten Anziehen vermittelt der Origin VS einen eher klassischen Eindruck. Der Schuh wirkt solide konstruiert und gibt dem Fuß spürbar Halt.

Die VS-Variante ist mit einem praktischen Klettverschluss ausgestattet. Dadurch ist der Schuh besonders für Boulderer interessant: Anziehen, festziehen, klettern – und anschließend wieder öffnen oder bei Bedarf auf Badeschlappen wechseln, um den Füßen ein wenig Erholung zu bieten. Für den nächsten Versuch oder den nächsten Boulder einfach wieder anziehen. Ein lästiges Schnüren entfällt. Gerade in der Halle, wo zwischen den einzelnen Bouldern häufig längere Pausen entstehen sehr zu empfehlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Passform und Komfort: Auf die Größe kommt es an

Der Origin VS vermittelt einen definierten Halt, ohne dass das Gefühl entsteht, dass man gegen den Schuh arbeiten muss. Aus meiner Sicht fällt die Passform selbst für einen Kletterschuh vergleichsweise klein aus. Es empfiehlt sich daher, eine Nummer größer zu wählen, wenn man mit Kletterschuhen dieser Marke noch nicht vertraut ist. Insbesondere bei längeren Boulder-Sessions kann das für Sportler mit breiteren Füßen entscheidend sein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Klettverschluss geöffnet

Die Passform ist naturgemäß das entscheidende Merkmal eines Kletterschuhs. Der Origin VS sitzt eng und formschön am Fuß und vermittelt eine hervorragende Kletterkontrolle. Hierdurch entsteht ein entscheidender Vorteil beim Klettern: Der Fuß bewegt sich im Schuh kaum und jeglicher Tritt lässt sich auch bei kleinsten Auflageflächen voll belasten. Darunter leidet natürlich der Komfort. Aber das ist bei Kletterschuhen generell der Fall.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Der Origin VS ist zwar nicht kompromisslos eng, doch die Größenwahl sollte nicht allein nach dem Straßenschuhmaß getroffen werden.

Bei schmalen oder normal geschnittenen Füßen kann die Auswahl anhand der Schuhgröße zu optimalen Ergebnissen führen. Bei breiteren Füßen würde ich eine Anprobe empfehlen.

Größe
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Preis

Mit einem UVP von 130 € gehört der Schuh nicht zu den günstigsten Kletterschuhen. Angesichts der Verarbeitung und der gegebenen Stabilität ist der Preis angemessen. Schuhe anderer Marken, die mit einer ähnlichen Qualität daherkommen, sind meist im gleichen Preissegment angesiedelt.

Im Handel ist der Schuh meistens schon für ~115 € zu bekommen. Bei besonderen Angeboten kann auch ein weitaus niedrigerer Preis gefunden werden.

Besonders bei Angebotspreisen zwischen 80 und 100 € ist kaum ein vergleichbarer Schuh zu finden.

Wissenswertes:

  • Hersteller Scarpa
  • Klettverschluss
  • Gibt viel Stabilität und Kontrolle
  • Fällt relativ eng aus
  • Verf. Größen 23–46 ½ (Abstufung in ½ Größen) & 47–50 (Abstufung in ganzen Größen)
  • Gewicht 230 g/Schuh bei Größe 41
  • Besonders rutschfeste Sohle

Praxistest

Ich habe den Schuh an mehreren Tagen beim Bouldern getestet.

Bouldern

An der Boulder-Wand wird sofort deutlich, was schon der erste Eindruck vermittelt. Im Vordergrund steht die stabile Verbindung zwischen Fuß und Wand. Besonders die Stabilität, die Trittsicherheit und die Kontrolle fallen positiv auf. Der Schuh droht nicht nachzugeben und vermittelt ein gutes Selbstbewusstsein beim Klettern. Hier kommt dem Schuh der enge Schnitt zugute. Sitzt der Schuh eng am Fuß lassen sich auch kleine Tritte kontrolliert nutzen. Dem Fuß wird durch den Origin VS ausreichend Unterstützung geboten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Besonders bei technischeren Passagen entsteht dadurch viel Vertrauen in den Halt. Der Schuh drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern unterstützt einen dabei, den Fuß sauber und sicher zu platzieren. Insbesondere die Verstärkung am Hacken unterstützt bei kleineren Strukturen und verringert die Anstrengung.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Zwischen den Boulder-Versuchen habe ich den Schuh geöffnet, um den Füßen eine kleine Entspannung zu geben. Besonders bei längeren Einsätzen macht sich das spürbar bemerkbar und reduziert die anschließend benötigte Erholungszeit.

Fazit:

Insgesamt habe ich durch den ausgiebigen Test einen sehr guten Eindruck vom Schuh bekommen und kann ihn nur empfehlen. Der Schuh ist für den breiten Einsatz beim Bouldern geeignet und seine Stärke liegt in der Stabilität und der Kontrolle beim Klettern auf selbst kleinsten Tritten. In den ganzen Stunden bin ich nicht einmal abgerutscht. Dadurch entsteht ein Vertrauen in den Schuh, das besonders für Boulder-Neulinge wichtig ist, die bisher nur in den Leihschuhen (häufig gerne Kletter-Schlittschuhe genannt) gebouldert sind.

Der Origin VS richtet sich vor allem an Kletterer, die einen stabilen und unkomplizierten Kletterschuh suchen. Er ist für Einsteiger genauso geeignet, wie für erfahrene Hallenkletterer. Wer eher auf Bequemlichkeit für sehr lange Sessions, als auf Performance achtet, sollte die enge Passform genau prüfen. Generell sind Schuhe von Scarpa sehr zu empfehlen!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Der Scarpa Origin VS

Bewertung

  • Stabilität: sehr gut
  • Passform: gut, aber eher eng
  • Präzision: sehr gut
  • Komfort: gut, abhängig von der Fußform
  • Bouldern: sehr gut geeignet
  • Bedienung: unkompliziert dank VS-Klettverschluss
  • Gesamteindruck: solider, vielseitiger Kletterschuh mit stabilem Aufbau

Tipp

Bei der Passform darauf achten, dass der Schuh eng anliegt, aber keine Druckstellen entstehen.

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

2
0


Eine Short, die vom Wandern bis Workout alles mitmacht!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Robuste, hochwertig verarbeitete Materialien.
  • Große praktische Taschen
  • Bund sehr gut regulierbar
  • Luftig und angenehm bei Hitze
  • Vielseitig für viele Sportarten, sehr gute Bewegungsfreiheit
  • Trocknet schnell

NACHTEILE

  • Taschen ohne Reisverschluss (wäre wichtig fürs Klettern)
  • Recht weit geschnitten
  • Bei zu großer Größe sichtbar gerafft

BEWERTUNG

 La Sportiva Gambit Short W – eine Short, die bei mir fast alles mitmachen musste

Eine Short für alle Fälle! Für aktive Outdoorsportlerinnen vielseitig einsetzbar.

Eine Klettershort? Ja, auch. Eine Wandershort? Unbedingt. Eine Laufshort? Bei mir ebenfalls. Und irgendwann während meines sechswöchigen Tests stellte sich eigentlich nur noch die Frage, wofür ich die Gambit Short W von La Sportiva nicht anziehen würde.

Denn genau das war am Ende das Auffälligste an diesem Test: Die Short entwickelte sich bei mir innerhalb kürzester Zeit von einem Testprodukt zu einem dieser Kleidungsstücke, die morgens automatisch aus dem Schrank gezogen werden, weil man gar nicht mehr groß darüber nachdenken muss.

 

Einleitung – erst einmal die Rahmenbedingungen

Für diesen Produktscout-Test wurde mir die La Sportiva Gambit Short W zum Testen zur Verfügung gestellt. Ich werde für meine Bewertung weder bezahlt noch stehe ich in Verbindung zum Hersteller. Mein Bericht beruht ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen während des Testzeitraums.

Mit meinen 180cm Körpergöße muß ich bei der Göße immer auf die richtige Länge achten.

Zur Einordnung meiner Angaben zu Größe und Passform: Ich bin 1,80 Meter groß, wiege aktuell etwa 65 bis 66 Kilogramm und trage bei Bekleidung normalerweise Größe M bis L.

Getestet habe ich die Gambit Short W in Größe XL. Und genau diese Größe sollte gleich zu Beginn für eine kleine Überraschung sorgen.

Bevor es aber in den eigentlichen Praxistest geht, schaue ich mir bei Bekleidung immer erst einmal das an, was man bereits beim Auspacken, Anprobieren und nach den ersten Waschgängen beurteilen kann. Bei dieser Short waren das für mich vor allem:

• Material und Verarbeitung
• Look und Schnitt
• Passform und erster Trageeindruck
• Bewegungsfreiheit
• Taschen und praktische Details
• Nachhaltigkeitsaspekte
• Pflege- und Trocknungseigenschaften

 

Was sagt La Sportiva – und was kommt bei mir an?

Sauber verpackt mit einem lieben Gruß: vielen Dank dafür <3

La Sportiva führt die Gambit Short W als Klettershort, sieht sie aber nicht ausschließlich an der Wand. Laut Hersteller ist sie ebenfalls fürs Wandern und für entspannte Tage gedacht.

bieten. Ein Zwickel im Schritt unterstützt die Beweglichkeit zusätzlich. Dazu kommen ein elastischer Bund mit innenliegendem Kordelzug, zwei Einschubtaschen und eine Gesäßtasche.

Bewegungsfreiheit garantiert!

Beim Hauptmaterial setzt La Sportiva auf 65 % Polyamid, 30 % recyceltes Polyamid und 5 % Elasthan. Auch bei den Taschen kommt ein hoher Recyclinganteil zum Einsatz.

So weit die Theorie.

Mein erster Eindruck beim Auspacken war tatsächlich sofort positiv. Die Short fühlt sich leicht an, aber keineswegs dünn oder empfindlich. Das Material besitzt einen leichten Stretch, wirkt dabei aber stabil und hochwertig. Schon beim ersten Anfassen hatte ich nicht das Gefühl, hier eine dieser hauchdünnen Sommershorts vor mir zu haben, bei denen man sich im Wald bei jedem Ast fragt, ob das jetzt bereits zu viel Kontakt war.

Den Preis gibt La Sportiva mit 70,00 € inklusive MwSt. an, bei einigen Anbietern gibt es ihn aber schon deutlich günstiger.

Nebelblau statt Knallfarbe – sportlich, aber angenehm dezent

Optisch gehört die Gambit Short für mich zu den angenehm unaufgeregten Sportteilen.

Meine Farbe benennt La Sportive als Limestone, ich würde sie als Nebel-Hellblau beschreiben. Ein helles Blau, aber nicht knallig und nicht bonbonfarben, sondern etwas gedämpft, pudrig und dadurch sehr angenehm, ist.

Ich finde die Farbe ausgesprochen schön.

Vielseitig in Einsatz- und Farbkombination.

Sie wirkt frisch und sommerlich und lässt sich gleichzeitig überraschend unkompliziert kombinieren. Ich habe dazu hellblaue, türkise, dunkelblaue und auch lachsfarbene Oberteile getragen. Eigentlich funktionierte alles.

Den Sportshort gibt es ebenfalls in einem dezenten Olivgrün.

Auch beim Branding hält sich La Sportiva angenehm zurück. Das Logo und der Schriftzug an den Taschen sind aufgestickt, klein und farblich dezent gehalten. Die Short wird dadurch nicht zur wandelnden Werbefläche.

Das Branding ist Ton in Ton aufgestickt und  bietet einen dezenten, hochwertigen Look.

Der Schnitt gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die Beine sind leicht abgerundet und an der Seite etwas geöffnet. Hinten ist die Short ein kleines bisschen länger geschnitten als vorne. Insgesamt sitzt sie locker und weit am Bein. Das ist keine figurbetonte Laufshort und erst recht keine kurze Leggings, sondern eher eine klassische, sportliche Short mit ordentlich Luft zwischen Stoff und Haut.

Der lockere Schnitt bietet Bewegungsfreiheit und eine optimale Belüftung.

Und genau diese Luft sollte später bei Temperaturen jenseits der 30 Grad noch ziemlich wertvoll werden.

Fast wie aus einem Guss – bei der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern

Auch bei der Verarbeitung hat die Short bei mir direkt gepunktet.

Die Nähte sind sehr sauber gearbeitet und teilweise optisch kaum wahrnehmbar. Dadurch wirkt die Hose fast wie aus einem Guss. Nichts steht ab, nichts wirkt grob, und auch nach vielen Einsätzen und mehreren Wäschen hat sich daran nichts verändert.

Alle Nähte sind top verarbeitet.

Das Material ist leicht elastisch und geht Bewegungen sehr gut mit. Es ist nicht so extrem stretchy wie eine Leggings, aber genau dort flexibel, wo man es braucht.

Großer Schritt? Kein Problem.

Knie hoch? Kein Problem.

Über einen Baumstamm steigen?

Ebenfalls kein Problem!

Diese Beweglichkeit merkt man schon beim ersten Anprobieren. Später im Einsatz hat sich der Eindruck dann noch bestätigt.

Extreme Beweglichkeit ist Programm.

 

Eigentlich hätte ich die Gambit Short gerne in Größe L getestet.

Bei Hosen greife ich aufgrund meiner Körpergröße von 1,80 Meter häufig lieber zu L als zu M. Dabei geht es mir nicht unbedingt um mehr Weite, sondern oftmals schlicht um ein bisschen zusätzliche Länge. Gerade bei Shorts möchte ich mich bewegen können, ohne bei jedem größeren Schritt das Gefühl zu haben, dass aus kurz gleich sehr kurz wird.

Bei der Gambit Short kam hinzu, dass sie einen innenliegenden Kordelzug besitzt. Mein Gedanke war deshalb ziemlich simpel: Lieber etwas großzügiger wählen und bei Bedarf am Bund regulieren.

Für den Test stand allerdings nur Größe XL zur Verfügung. Gleichzeitig bekam ich die Rückmeldung, die Short würde eher klein ausfallen.

Also gut – XL ausprobieren.

Als sie bei mir ankam, war allerdings schnell klar: Bei mir fällt diese Short definitiv nicht besonders klein aus.

XL ist für meine Maße eindeutig zu groß. Das sieht man auch sehr gut, wenn ich den Bund unreguliert trage: Da ist nicht ein bisschen Reserve, da ist reichlich Reserve. 

XL ist deutlich zu groß, aber zum Glück lässt sie viel Spielraum zur Regulierung.

Normalerweise wäre das der Moment gewesen, an dem eine Hose für mich als falsche Größe durchgefallen wäre.

Hier kam allerdings der Kordelzug ins Spiel.

Ein Kordelzug, der tatsächlich mehr kann als ein wenig nachjustieren

Ich musste den Bund wirklich deutlich zusammenziehen. Natürlich entsteht dabei etwas mehr geraffter Stoff – alles andere wäre bei einer eigentlich zu großen Hose auch Zauberei.

Was mich aber überrascht hat: Es störte mich überhaupt nicht.

Der relativ breite Bund verteilt den Stoff gut. Der Kordelzug lässt sich sehr individuell einstellen und hält die Short zuverlässig dort, wo sie hingehört.

Stark gerafft und trotzdem bequemer Sitz.

Obwohl ich die Weite erheblich reduzieren musste, entstand weder ein unangenehmer Druck noch ein dicker Stoffwulst, der mich beim Tragen gestört hätte.

Es lässt sich optisch nicht verleugnen, das zu groß einfach zu groß ist! Aber beim Tragen viel es tatsächlich nicht ins Gewicht. Nur die Optik leidet darunter.
Es lässt sich optisch nicht verleugnen, das zu groß einfach zu groß ist! Aber beim Tragen viel es tatsächlich nicht ins Gewicht. Nur die Optik leidet darunter.

Das fand ich besonders bemerkenswert, weil ich während des Testzeitraums zusätzlich noch einmal etwa fünf Kilogramm abgenommen habe.

Die ohnehin zu große XL wurde dadurch natürlich nicht passender.

Und trotzdem kann ich sie weiterhin tragen.

Gerade für Menschen mit Gewichtsschwankungen finde ich diesen großen Regulierungsspielraum wirklich praktisch. Bei freier Größenwahl würde ich die Gambit Short heute natürlich kleiner nehmen. Je nachdem, wie locker man sie tragen möchte, kämen bei mir eher M oder L infrage.

Mit einem Shirt über dem Bund, fällt die Raffung am Bund überhaupt nicht mehr auf.

Der Aussage, sie falle besonders klein aus, kann ich nach meiner persönlichen Erfahrung jedenfalls nicht zustimmen.

Drei Taschen – und innen steckt noch mehr Liebe zum Detail

Ein Punkt, der mir bereits beim ersten Anprobieren aufgefallen ist, sind die Taschen.

Die Gambit Short besitzt vorne zwei gerade angesetzte, sehr tiefe Einschubtaschen. Dazu kommt eine große Gesäßtasche auf der rechten Seite. Und diese Taschen sind nicht nur Dekoration.

Die  großzügigen Taschen sind eine echte Überraschung und ein High Light.

Mein großes Smartphone passt problemlos hinein. Ebenso Autoschlüssel, Haustürschlüssel, Taschentücher, Kaugummis oder auch ein Portemonnaie. Gerade bei meinen kurzen Hunderunden war das ausgesprochen praktisch, weil ich nicht für jede Kleinigkeit noch eine zusätzliche Hüfttasche mitnehmen musste. 

Sauber verarbeitet und robust. Das Innenleben.

Erst beim genaueren Blick auf das Innenleben der Short ist mir allerdings aufgefallen, dass La Sportiva selbst dort noch einige nette Details versteckt hat. Die Taschenbeutel bestehen aus einem sehr leichten, hellen Stoff mit einer feinen quadratischen Rasterstruktur. Sie wirken sauber verarbeitet, leicht und gleichzeitig stabil – und passen damit sehr gut zum insgesamt hochwertigen Eindruck der Short.

Das

Auf einem der Taschenbeutel befindet sich sogar ein größerer Aufdruck von La Sportiva. Unter dem Klettergruß „KEEP SENDING!“ beschreibt der Hersteller seine Front Range Collection als multifunktional, zweckmäßig und langlebig und verweist auf ihre Entwicklung in Boulder, Colorado. Abgeschlossen wird das Ganze mit „Made for climbers since 1928“.

Ein Detail, das man beim Tragen natürlich nicht sieht – aber genau solche Kleinigkeiten mag ich. Da wurde eben nicht nur die Außenseite hübsch gemacht.

Auch der Bund zeigt innen noch einmal seinen eigenen Charakter. Das breite schwarze Band mit der gelben Bergsilhouette setzt sich deutlich vom hellblauen Außenstoff ab. Der Kordelzug läuft mittig durch den Bund und lässt sich sehr weit regulieren. Gerade bei meiner deutlich zu großen Testgröße XL war das Gold wert.

Der Bund mit dem Kordelzug ist bequem und resorbiert Feuchtigkeit. 

Trotz des starken Zusammenziehens blieb der Bund bei mir weich und angenehm auf der Haut. Nichts kratzte oder scheuerte, und selbst unter dem Hüftgurt meines Rucksacks machte sich die starke Raffung nicht unangenehm bemerkbar.

Natürlich würde ich beim tatsächlichen Klettern mein Handy nicht unbedingt lose in einer offenen Tasche lassen und anschließend kopfüber an der Wand hängen. Für Wandern, Walking, Laufen und meine normalen Outdoor-Einsätze haben sich die Taschen aber als erstaunlich geräumig und ausgesprochen praktisch erwiesen.

Die Taschen sind großzügig aber leider nicht zu verschließen.

Daher würde ich mir für einen Klettershort verschließbare Reißverschlusstaschen wünschen. Aber für meinen Bedarf spielte das überhaupt keine Rolle.

Pflegeleicht ist manchmal das schönste Kompliment

Ein Kleidungsstück, das bei mir häufig zum Einsatz kommt, muss unkompliziert sein.

Ich habe die Gambit Short sowohl in der Waschmaschine als auch per Hand gewaschen. Beides war völlig problemlos. Das Material hat weder sichtbar gelitten noch seine Form verloren.

esonders gut gefällt mir die kurze Trocknungszeit.

Bei den warmen Außentemperaturen während meines Tests war die Short nach dem Waschen innerhalb weniger Stunden wieder trocken und einsatzbereit.

Pflegeleicht, robust und vielseitig. So muss sich Nachhaltigkeit anfühlen.

Nachhaltigkeit – Recycling ist gut, lange Nutzung noch besser

 

Für mich gehört bei Sportbekleidung aber noch ein zweiter Punkt ganz klar zur Nachhaltigkeit: Wie lange kann ich ein Kleidungsstück tatsächlich nutzen?

 

Nach sechs Wochen kann ich natürlich noch kein Langzeiturteil abgeben. Der bisherige Eindruck ist aber sehr gut.

Die Nähte sind sauber, das Material wirkt robust, mehrere Begegnungen mit Ästen und Brombeeren hat die Short ohne sichtbare Schäden überstanden, und dank des großen Verstellbereichs am Bund ist sie sogar bei deutlichen Gewichtsschwankungen weiterhin tragbar.

Der eigentliche Praxistest – sechs Wochen fast täglich im Einsatz

Nach dem ersten Eindruck, der Passform, dem Material und den Pflegeeigenschaften kam natürlich das Wichtigste: Wie schlägt sich die Short draußen wirklich?

Ich habe sie rund sechs Wochen sehr intensiv getestet. Eigentlich gab es kaum einen Tag, an dem sie nicht irgendwann zum Einsatz kam.

Damit man meinen Praxistest besser einordnen kann, hier erst einmal die Rahmenbedingungen auf einen Blick:

6 Wochen bei extremen Temperaturen häufig im Wald, aber auch auf Feldern und staubigen Wegen unterwegs.

Einsatzorte

• überwiegend Wachtberger Ländchen
• Siebengebirge
• Ahrgebirge
• Waldwege
• Feld- und Wiesenwege
• offene Strecken in praller Sonne
• schmale Passagen mit Sträuchern, Ästen und teilweise Brombeeren<

Wetterbedingungen

• morgens teilweise etwa 12 bis 15 Grad
• tagsüber häufig 26 bis über 30 Grad
• Spitzenwerte bis etwa 37 Grad
• überwiegend sonnig und trocken
• teilweise bewölkt
• immer wieder warmer Wind
• während des gesamten Testzeitraums kein Regentag<

Einsatzbereiche

• Wandern
• Powerwalking
• Laufen
• gemischte Wander-, Walking- und Laufeinheiten
• tägliche Hunderunden
• längere Touren mit Rucksack
• Krafttraining
• Dehn- und Beweglichkeitsübungen
• Ruderergometer

Und auch einige Indoor-Fahrrad Einheiten

Streckenlängen

• kurze Alltags- und Hunderunden um etwa drei Kilometer
• mittlere Trainingsrunden
• längere Wanderungen bis etwa 23 Kilometer

Einen Bereich kann ich deshalb nicht seriös beurteilen: das Verhalten der Short bei Regen. Es hat während meines Testzeitraums schlicht nicht geregnet.

Stoppelfelder, Staub und Hitze machen dem Stoff nichts aus. 

Feuchtigkeit gab es trotzdem genug. Die kam nur eher von innen.

Luft ist die beste Klimaanlage

Gerade bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad zeigt sich ziemlich schnell, ob eine Short wirklich sommertauglich ist.

Und hier hat mich die Gambit Short überzeugt.

Der Stoff klebte zu keinem Zeitpunkt an meiner Haut. Auch bei schweißintensiven Einheiten hatte ich nie dieses unangenehme Gefühl von feuchtem Material, das am Oberschenkel hängt.

Die weiten Beine sorgen jederzeit für eine gute Belüftung und durch den lockeren Schnitt, klebt der Stoff auch nicht unangenehm auf der Haut.

Durch den lockeren Schnitt kann Luft ständig zwischen Haut und Stoff zirkulieren. Sobald etwas Wind aufkommt, merkt man diesen Effekt besonders deutlich.

Es entsteht kein Hitzestau.

Und ebenso wichtig: Ich hatte anschließend nie dieses klamme oder später plötzlich kalte Gefühl, das feuchte Sportbekleidung manchmal verursacht.

Der Stoff fühlte sich selbst bei längeren, anstrengenden Einheiten erstaunlich konstant angenehm an.

Von gemütlich bis schnell – die Short macht den Tempowechsel einfach mit

Lange Wanderungen über Stock und Stein  mit Trinkrucksack und 35° im Schatten.

Besonders aussagekräftig waren für mich meine gemischten Einheiten.

Ich starte zum Beispiel wandernd, wechsle später ins Powerwalking und baue zwischendurch einige Laufeinheiten ein.

Laufen...kein Problem!

Bei Kleidung zeigt sich dann schnell, ob sie nur für eine bestimmte Bewegungsart funktioniert.

Die Gambit Short war das vollkommen egal.

Sie macht normales Gehen genauso problemlos mit wie einen schnellen Walking-Schritt oder das Laufen.

Nichts spannt, nichts bremst und nichts scheuert.

 

Geht jede Bewegung mit!

Ich habe die Short zwar nicht beim Klettern getestet. Nach allem, was ich beim Wandern, bei großen Schritten, beim Training und bei Beweglichkeitsübungen erlebt habe, kann ich mir aber sehr gut vorstellen, warum La Sportiva sie als Klettershort führt.

Die Bewegungsfreiheit ist enorm.

Einen Spagat würde vermutlich eher ich verweigern als die Hose.

Der Bund unter dem Rucksack – erstaunlich unspektakulär

Ein Punkt war für mich wegen der viel zu großen XL besonders spannend: Wie verhält sich der stark geraffte Bund unter einem Rucksack mit Hüftgurt?

Ich hätte durchaus erwartet, dass genau dort irgendwann Druck entsteht.

Tat es aber nicht.

Der Hüftgurt liegt genau in dem Bereich, in dem ich die Short sehr stark zusammengezogen habe. Trotzdem gab es keine Druckstelle, keine Reibung und keinen unangenehmen Stoffwulst.

Auch musste ich nicht ständig nachjustieren.

Die Short blieb einfach dort, wo sie hingehörte.

Auch der Bund selbst fühlte sich auf der Haut immer angenehm an. Kein Jucken, kein Scheuern und auch bei stärkerem Schwitzen kein unangenehm nasses Gefühl.

 

Brombeeren waren nicht geplant – aber offenbar Teil des Härtetests

Meine Touren führen nun einmal nicht ausschließlich über breite, perfekt gepflegte Wege.

Wald, Feld, schmale Passagen, Geäst und Sträucher gehören dazu. Und Brombeeren fragen bekanntlich selten, ob man gerade einen Produkttest macht.

Ich bin mehrfach an Ästen oder Gestrüpp entlanggestreift und auch schon einmal hängen geblieben.

Im Wald bleibt man häufig an Ästen und Gestrüpp hängen. 

Bislang ohne Folgen für den Stoff.

Keine gezogenen Fäden, keine sichtbaren Schäden und nichts, was mich an der Robustheit zweifeln ließe.

Drei Kilometer Hunderunde oder 23 Kilometer Wanderung – beides funktioniert

Ein Teil meiner Teststrecken bestand aus den normalen Morgen- und Abendrunden mit dem Hund. Die liegen bei ungefähr drei Kilometern.

Gerade dort haben sich die großen Taschen als besonders praktisch erwiesen.

Wenn ich nur schnell raus möchte, will ich nicht jedes Mal noch eine Hüfttasche oder einen kleinen Rucksack mitnehmen.

Mit Rucksack und Hüfttasche 23km unterwegs.

Schlüssel, Handy, Taschentücher und was sonst noch mitmuss – ab in die Taschen und los.

Auf langen Wanderungen wiederum waren für mich eher Bewegungsfreiheit, Klima und der angenehme Sitz unter dem Rucksack entscheidend.

Dass dieselbe Short beides so gut abdeckt, macht sie für mich zu einem echten Allrounder.

Indoor? Warum eigentlich nicht?

Eigentlich ist die Gambit Short natürlich für draußen gemacht.

Aber irgendwann trug ich sie sowieso so häufig, dass sie auch beim Training zu Hause einfach anblieb.

Ich habe damit auf dem Ruder- und Fahrradergometer trainiert, Kraftübungen gemacht und gedehnt.

Auch hier ging sie jede Bewegung problemlos mit.

Gerade bei Übungen mit größeren Bewegungswinkeln zeigte sich wieder, wie viel Spielraum der Schnitt bietet.

>Deshalb würde ich die Gambit Short nicht nur als Kletter- oder Wandershort sehen, sondern wirklich als Multifunktions-Sportshort.

Outdoor liegt klar in ihrer DNA. Wer aber nicht für jede einzelne Sportart eine eigene Hose besitzen möchte, kann sie problemlos auch für viele Indoor-Einheiten nutzen.

Am liebsten Outdoor unterwegs. Wandern, Powerwalking, Laufen oder einfach eine schnelle Hunderunde... mehr als nur ein Klettershort!

Gibt es etwas, das sie weniger gut kann?

>So vielseitig ich die Gambit Short finde – für alles würde ich sie trotzdem nicht wählen.

>Beim Fahrradfahren wäre der sehr lockere Schnitt zum Beispiel nicht meine erste Wahl. Dafür flattert mir persönlich einfach zu viel Stoff herum.

Und natürlich muss man diesen weiten, klassischen Sportshort-Look mögen.

Wer ausschließlich enganliegende und stark figurbetonte Sportbekleidung trägt, wird mit der Gambit Short vermutlich weniger glücklich.

Sie liegt bewusst nicht eng am Oberschenkel an, sondern lässt Raum.

Für mich war genau das bei hohen Temperaturen ein großer Vorteil.

 

Fazit – aus einer Klettershort wurde mein Sommer-Allrounder

Mein neuer Sommerfavorit. Der Gambit Short für Damen von La Sportiva.

Nach rund sechs Wochen muss ich bei der Gambit Short W nicht lange überlegen.

Ich mag sie. Sehr sogar.

Was als Test einer Kletter- beziehungsweise Wandershort begonnen hat, wurde bei mir zu einem echten Sommer-Allrounder.

Ich habe sie auf kurzen Hunderunden getragen, bei langen Wanderungen bis 23 Kilometer, beim Powerwalking, beim Laufen, bei Kombinationen aus mehreren Sportarten und sogar beim Kraft- und Indoortraining.

Und sie hat mir dabei vor allem eines gegeben: Bewegungsfreiheit.

Der lockere Schnitt, das leicht elastische Material und die sehr gute Belüftung waren gerade an heißen Tagen bis etwa 37 Grad ein großer Pluspunkt. Selbst bei schweißintensiven Einheiten klebte der Stoff nie auf meiner Haut und fühlte sich nicht unangenehm feucht an.

Dazu kommen die ungewöhnlich großzügigen Taschen, die für mich einen echten praktischen Mehrwert besitzen.

Auch die zu große Testgröße XL wurde am Ende deutlich weniger zum Problem, als ich zunächst erwartet hatte. Der innenliegende Kordelzug erlaubt eine enorme Regulierung. Selbst stark gerafft blieb der Bund angenehm – auch unter dem Hüftgurt meines Rucksacks.>

Dass ich die Short trotz einer zusätzlichen Gewichtsabnahme von etwa fünf Kilogramm während des Testzeitraums weiterhin tragen kann, zeigt für mich sehr deutlich, wie groß dieser Spielraum tatsächlich ist.

Der Aussage, die Short falle besonders klein aus, kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung allerdings nicht zustimmen. Bei meiner Körpergröße von 1,80 Meter und aktuell etwa 65 bis 66 Kilogramm ist XL eindeutig zu groß. Bei freier Auswahl würde ich je nach gewünschtem Sitz eher zu M oder L greifen.

 

Was mir besonders gut gefällt

• enorme Bewegungsfreiheit
• sehr luftiger, lockerer Schnitt
• kein Kleben auf der Haut, auch bei Hitze und Schweiß
• kurze Trocknungszeit
• angenehmer Bund
• auch stark gerafft unter dem Rucksackhüftgurt komfortabel
• drei ungewöhnlich großzügige Taschen
• hochwertige und saubere Verarbeitung
• robustes Material
• vielseitig für unterschiedliche Sportarten einsetzbar
• dezenter, sportlicher Look
• unkomplizierte Pflege

 

Was man wissen sollte

Die Gambit Short ist deutlich lockerer geschnitten als moderne, enganliegende Laufbekleidung. Genau das sorgt für ihre gute Belüftung – man muss diesen Stil aber mögen.

Das Verhalten bei Regen konnte ich während meines Tests nicht beurteilen, weil es im gesamten Testzeitraum trocken blieb.

Fürs Radfahren wäre der weite Schnitt ebenfalls nicht meine persönliche erste Wahl.

 

Für wen ist die Gambit Short W geeignet?

Für alle, die draußen gerne aktiv sind und eine unkomplizierte Short suchen, die möglichst vieles mitmacht.

Besonders empfehlen würde ich sie Wanderinnen, Walkerinnen, Läuferinnen und natürlich Kletterinnen, die viel Bewegungsfreiheit bevorzugen und gerade im Sommer Wert auf eine gute Belüftung legen.

Auch für Reisende finde ich die kurze Trocknungszeit interessant. Abends auswaschen und wenige Stunden später beziehungsweise am nächsten Morgen wieder anziehen – genau so wünsche ich mir unkomplizierte Sportbekleidung unterwegs.

Und wer zusätzlich Indoortraining, Krafttraining oder andere bewegungsintensive Sportarten betreibt, bekommt noch ein bisschen mehr Einsatzbereich dazu.

 

Für wen eher nicht?

Wer seine Sportkleidung grundsätzlich eng und figurbetont bevorzugt, sollte sich den Schnitt vorher genau ansehen.

Auch fürs Radfahren würde ich persönlich eher eine körpernähere Hose wählen.

Ein Short für alle Fälle. Leicht, locker, beweglich und vor allem; top belüftet.

Ein Short für alle Fälle!

Für alle anderen, die im Sommer vor wollen – LuftLuft, Bewegungsfreiheit und eine Short, über die man unterwegs möglichst wenig nachdenken muss –, ist die Gambit Short W für mich eine klare Empfehlung.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich angesichts der hochwertigen Verarbeitung, der Vielseitigkeit und des bisher robusten Materials als stimmig.

Aus der vermeintlichen Klettershort ist bei mir eine Wander-, Walking-, Lauf-, Hunde-, Trainings- und „Ich-zieh-sie-heute-einfach-schon-wieder-an“-Short geworden.

Und wahrscheinlich ist genau das das beste Kompliment, das ich ihr machen kann.

5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung für den Outdoor-Allrounder von La Sportiva. 

Viel Spaß bei eurem Lieblingssport. Wir sehen uns draußen!

Viel Spaß und einen schönen Sommer. Wir sehen uns draußen.

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

2
0


IM TEST

Test: Dynafit Trail 6 Reflective Trailrunningrucksack


Dynafit Trail 6 Reflective Trailrunningrucksack

Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Diese Produkte könnten dich auch interessieren:

BLACK DIAMOND Distance 6 Vest - Trailrunning-Weste, Trinkweste
Gut sitzende Veste mit 2 Flaschen, top für Stockläufe.
King Review
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
112,46 €
DEUTER Traick 5 - Laufrucksack, Trailrunningrucksack
Sehr gut sitzender, leichter Laufrucksack mit vielen Taschen
King Review
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
118,70 €
DEUTER Traick 5 - Laufrucksack, Trailrunningrucksack
Sehr gut sitzender, leichter Laufrucksack mit vielen Taschen
King Review
Bewertung Ø: 5 Sterne
Anzahl der Bewertungen: 1

Preisvergleich ab:
118,70 €

Mehr Infos zu Dynafit Trail 6 Reflective Trailrunningrucksack:

Kompakte Trailrunning-Weste mit 6 Litern Volumen, 360° Reflektion und integrierten Softflasks