IM TEST

Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack


Robens Scoria Quilt UL +6 °C - Daunenschlafsack
Stylischer, warmer Ski-Anorak mit Top-Taschen für die Piste.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Stylisher Anorak-Schnitt
  • Absolut wind- und wasserdicht
  • Sehr hoher Tragekomfort
  • Große, geräumige Kängurutasche vorne
  • Robustes und langlebiges Material

NACHTEILE

  • Kapuze passt knapp über Helme
  • Wärmeleistung erfordert Zwiebellook (Layering)

BEWERTUNG

Ich nutze die Dope Annok Jacke jetzt schon seit [hier eintragen, z. B. einem Jahr / zwei Skiurlauben] zum Skifahren und bin absolut begeistert! 
 
Was mir super gefällt (Vorteile):
Die Jacke sieht im Anorak-Style nicht nur mega stylish aus, sondern hält auch bei Wind und Wetter auf der Piste richtig schön warm und trocken. Besonders praktisch finde ich das Taschensystem auf der Vorderseite und die kleine Tasche am Ärmel für den Skipass. Der Stoff fühlt sich robust an und die Passform ist angenehm locker. 
 
Was man wissen sollte (Nachteile):
Da es ein Anorak ist, muss man die Jacke über den Kopf anziehen. Das ist am Anfang etwas ungewohnt, aber durch den seitlichen Reißverschluss gewöhnt man sich schnell daran. 
 
Fazit:
Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die eine stylishe, funktionale und bequeme Jacke für den Wintersport suchen!“


Wie wurde das Produkt erworben?

Neu gekauft

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

0
0


Quilt mit guter Wärme-Gewichts-Relation.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr leicht
  • Gute Wärmeleistung
  • Kleines Packmaß
  • Innentasche
  • Befestigungsgummi für die Iso-Matte

NACHTEILE

  • Geschlossene Fußbox
  • Verschlüsse am Rücken, unpraktisch zu öffnen und zu schließen
  • Hoher Preis
  • Wenig Bewegungsfreiheit wenn der Quilt geschlossen ist

BEWERTUNG

Testbericht: Robens Scoria Quilt UL +6 °C

Quilts ersetzen bei Ultraleichtwanderern oft die klassischen Munienschlafsäcke. Sie sparen Gewicht, haben ein kleines Packmaß und lassen sich flexibel einsetzen. Ich habe den Robens Scoria Quilt UL an einem verlängerten Wochenende bei sommerlichen Temperaturen zwischen etwa 10 und 14 °C getestet.

Das Unternehmen Robens

Robens gehört zur dänischen Oase Outdoors Gruppe und ist seit vielen Jahren für funktionale Outdoor-Ausrüstung bekannt. Das Sortiment umfasst Zelte, Schlafsäcke, Isomatten, Möbel und Campingzubehör. In den vergangenen Jahren hat Robens sein Sortiment verstärkt in Richtung Ultraleicht-Ausrüstung erweitert. 

Produktspezifikationen

Der Scoria Quilt UL +6 °C wurde speziell für Touren entwickelt, bei denen jedes Gramm zählt. Laut Hersteller bringt die Regular-Version lediglich 390 g auf die Waage. Mein Exemplar wog inklusive Kompressionssack etwa 380 g.

Zu den wichtigsten technischen Daten gehören:

  • Komforttemperatur (Frauen): +11 °C ;  (Männer): +6 °C
  • 154 g RDS-zertifizierte Entendaune (90/10)
  • Bauschkraft von 850+ Fill Power
  • 10D Polyester-Ripstop-Außenmaterial
  • Länge 205 cm
  • Packmaß von lediglich 21 × 13 cm
  • PFAS-freie Produktion
  • Befestigungssystem zur Fixierung auf der Isomatte

Besonders hebt Robens die sogenannte „Sharkfin Footbox“, eine vorgeformte Fußbox mit zusätzlicher Isolierung hervor, sowie den Wärmekragen im Halsbereich, der Wärmeverluste reduzieren soll. 

UVP 259,95 €

Quelle: https://www.robens.de/de-de/shop/outdoor-schlafen/schlafsacke/2-bis-3-jahreszeiten-schlafsack/scoria-quilt-ul-6c-regular

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Nachhaltigkeit

Robens setzt beim Scoria Quilt UL auf RDS-zertifizierte (Responsible Down Standard) Entendaunen. Die verwendeten Daunen sind laut Hersteller rückverfolgbar und stammen aus verantwortungsvoller Beschaffung. Zudem ist das Produkt PFAS-frei gefertigt.

Praxistest

Ich nutze im Sommer sehr gerne Quilts. Gegenüber klassischen Schlafsäcken bieten sie für mich einen entscheidenden Vorteil: Man kann sie komplett öffnen und bei warmen Nächten wie eine leichte Decke verwenden. Wird es kühler, lässt sich der Quilt schließen und hält die Wärme besser am Körper. Gleichzeitig spart die Konstruktion Material und damit Gewicht.

Der Robens Scoria Quilt UL unterscheidet sich allerdings von vielen anderen Quilts, die ich bisher genutzt habe. Statt einer variablen Fußbox besitzt er eine fest vernähte Fußbox, die etwa bis in Kniehöhe reicht. Darüber öffnet sich der Quilt in die typische Deckenform.

Verschlossen wird der Quilt nicht über einen Reißverschluss, sondern über drei Clips. Zusätzlich liegen zwei elastische Gurte bei, mit denen sich der Quilt an der Isomatte befestigen lässt. Dieses System funktioniert gut und verhindert zuverlässig, dass der Quilt nachts verrutscht.

Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Besonders positiv fiel mir das angenehme Innenmaterial auf, das sich direkt auf der Haut sehr komfortabel anfühlt. Auch die Daunen besitzen eine gute Bauschkraft und haben sich nach dem Auspacken und Aufschütteln schnell wieder entfaltet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Wärmeleistung

Die vom Hersteller angegebenen Temperaturwerte erscheinen realistisch. Während meines Tests lagen die Nachttemperaturen bei etwa 12 bis 13 °C. Ich schlief dabei mit Leggings, langärmeligem Shirt und Socken. Unter diesen Bedingungen war der Quilt angenehm warm.

Positiv finde ich, dass Robens die Komforttemperaturen getrennt für Frauen und Männer ausweist. Die Angabe von +11 °C Komforttemperatur für Frauen und +6 °C für Männer entspricht meiner Einschätzung recht gut.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein Quilt konstruktionsbedingt keinen Kopfbereich wie ein klassischer Mumien-Schlafsack besitzt. Hier muss man ggf. einen Beanie einplanen, da der Kopf viel Wärme verliert.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Kritikpunkte

Mein größter Kritikpunkt ist die fest vernähte Fußbox.

Gerade die hohe Flexibilität ist für mich einer der Hauptgründe, überhaupt einen Quilt zu nutzen. Viele Modelle besitzen einen Reißverschluss oder ein variables Verschlusssystem, sodass sich die Fußbox bei Bedarf komplett öffnen lässt. Dadurch kann der Quilt an warmen Nächten wie eine normale Decke verwendet werden.

Beim Scoria Quilt UL ist diese Flexibilität eingeschränkt. Die geschlossene Fußbox speichert zwar etwas mehr Wärme, nimmt dem Quilt aber gleichzeitig einen wesentlichen Teil seines Nutzungsvorteils. Für mich erschließt sich der praktische Mehrwert dieser Konstruktion daher nur bedingt.

Auf der Produktseite erwähnt Robens eine „durchgehende isolierte Reißverschlussabdeckung“. Tatsächlich besitzt der Quilt jedoch überhaupt keinen Reißverschluss. Vielleicht ist damit die Abdeckung des Druckknopfes am Halsbereich gemeint?  

Auch das Schließen des Quilts über die Clips erreicht nicht die Dichtigkeit und Einfachheit eines Reißverschlusses. Insbesondere weil der Quilt so genäht ist, dass die Verschlüsse im Rückenbereich liegen. Sie sind zwar dünn und drücken nicht, aber zum Öffnen und Schließen ist es unbequem.  Wenn die Temperaturen sinken und man möglichst viel Wärme speichern möchte, ist das System weniger komfortabel, als bei manchen Konkurrenzmodellen.

Insgesamt ist der Quilt geschlossen ziemlich eng, weil er sich nach der Schulterpartie schnell verjüngt, wesentlich enger als mein Sea to Summit Quilt. Dieses weniger an Material, zahlt auf das geringe Gewicht ein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

Fazit

Der Robens Scoria Quilt UL +6 °C überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht, das sehr kleine Packmaß und die hochwertige Daunenfüllung mit guter Bauschkraft. Für kühle Nächte bietet er eine gute Wärmeleistung und einen angenehmen Schlafkomfort.

Weniger überzeugen konnte mich die geschlossene Fußbox. Gerade die Flexibilität eines Quilts wird dadurch eingeschränkt. 

Wer einen extrem leichten Sommerquilt sucht und mit der Fußbox leben kann, erhält ein Ultraleicht-Produkt mit guter Wärme-Gewichts-Relation. Für jemanden, der die maximale Flexibilität und Bewegungsfreiheit eines klassischen Quilts bevorzugt, ist der Quilt weniger zu empfehlen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack
 
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ROBENS Scoria Quilt UL +6°C - Daunenschlafsack

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

0
0


Starker Allround-Tagesrucksack mit fehlender Regenhülle.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Sehr angenehmes Tragegefühl
  • Schnelle Rückenlängenverstellung
  • Angenehmer Hüftgurt mit zwei Taschen
  • LidLock für Fahrradhelme

NACHTEILE

  • Regenhülle nicht im Lieferumfang
  • Hüfttaschen für größere Smartphones vermutlich zu kurz

BEWERTUNG

Ein Tagesrucksack muss sich bei mir schnell beweisen.

Nicht nur auf einer perfekten Testtour, bei der alles sauber gepackt ist und der Rucksack nur zeigen muss, dass er auf einem Wanderweg funktioniert. Sondern im Alltag dazwischen. Auf der Hausbergrunde. Am Rad. Beim Einkaufen. Am Trail. Mit Wasserblase. Mit Regenjacke. Mit Jause. Mit Zeug, das man gerade einfach wo hinbringen muss und irgendwie jetzt in den Rucksack rein muss.

Genau dort entscheidet sich für mich, ob ein Rucksack wirklich brauchbar ist.

Der Osprey Talon 22 kam bei mir in der Farbe Frosty Mint Green zum Testen an. Ich kenne Osprey bereits von mehreren Modellen, unter anderem Atmos, Glade und Duro. Die Erwartung war also schon da.

Osprey kann Rucksäcke bauen.

Das ist nicht die Frage.

Die Frage war eher:

Ist der Talon 22 wirklich die Eierlegendewollmilchsau unter den Tagesrucksäcken? Also einer, den man ständig nimmt, weil er für fast alles passt? Oder ist er am Ende doch nur ein sauber gemachter Wanderrucksack mit ein paar Multisport-Ideen?

 


Technische Daten

Laut Hersteller ist der Osprey Talon 22 ein leichter Multisport-Rucksack mit 22 Liter Volumen. Er besitzt das AirScape™-Rückensystem, eine verstellbare Rückenlänge, BioStretch-Schulterträger und einen BioStretch-Hüftgurt.

Die wichtigsten Daten und Ausstattungsdetails:

• Volumen: 22 Liter
• Gewicht laut Hersteller: ca. 1,08 kg
• AirScape™-Rückensystem
• Verstellbare Rückenlänge
• Zwei Hüftgurttaschen
• Großes Hauptfach mit Reißverschluss
• Außentasche für Kleinteile
• Stretch-Seitentaschen
• Trinkblasenfach mit Schlauchführung
• LidLock™-Helmhalterung
• Stow-on-the-Go™-Stockhalterung
• Eispickelhalterung
• Blinklichthalterung
• Farbe im Test: Frosty Mint Green

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Erster Eindruck

Der Talon wirkt sauber verarbeitet, durchdacht und hochwertig. Nichts daran fühlt sich billig oder überladen an.

Er ist kein dünner Ultraleicht-Beutel, bei dem man sofort Angst hat, irgendwo hängen zu bleiben. Er ist aber auch kein sperriger Panzer. Genau diese Mitte passt für mich bei einem Tagesrucksack sehr gut.

Die Farbe Frosty Mint Green hat mich zuerst etwas skeptisch gemacht. Sie wirkt frisch und hell, aber bei einem Rucksack, der draußen verwendet wird, fragt man sich natürlich sofort, wie lange das schön bleibt. Gut gelöst finde ich, dass der Bodenbereich dunkler ist. Genau dort, wo der Rucksack beim Abstellen zuerst Kontakt mit Boden, Erde oder nassem Gras bekommt, ist er also nicht hell.

Auch die Aufteilung machte gleich einen guten Eindruck. Das Hauptfach lässt sich weit öffnen, die zusätzliche Kleinzeugstasche ist von außen zugänglich, die Hüfttaschen lassen sich angenehm öffnen und die großen Schlaufen an den Reißverschlüssen gefallen mir sofort.

Das sind Kleinigkeiten.

Aber bei Rucksäcken sind es oft genau diese Kleinigkeiten, die später entscheiden, ob man gerne hineingreift, nachjustiert, etwas verstaut oder genervt ist.

Sehr positiv aufgefallen ist mir auch die Rückenlängenverstellung. Bei vielen Rucksäcken ist das etwas, das man einmal einstellt und dann möglichst nicht mehr angreift. Beim Talon geht das wirklich schnell. Fast so selbstverständlich wie das Nachziehen der Schulterträger.

Beim ersten Aufsetzen passte der Rucksack bei mir sofort gut. Körpernah, angenehm, vertraut.

Aber das sagt bei einem Rucksack noch nicht viel.

Ob dieser erste gute Eindruck auch mit Gewicht, am Rad, auf Wanderungen und im Alltag trägt, musste sich natürlich erst zeigen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Im Einsatz

Der ehrlichste Test kam gar nicht auf einer schönen Bergtour, sondern beim Einkaufen mit dem Fahrrad.

Ich hatte Kartoffeln, ein 6er-Tragerl Bier, Saft und Konserven im Rucksack. Also genau diese schwere, ungünstige Beladung, für die kein Tagesrucksack auf einem Produktfoto herhalten muss. Der Talon war bis oben voll.

Natürlich muss man bei so einer Beladung Brustgurt, Hüftgurt und Schulterträger ordentlich nachstellen. Einfach irgendwie aufsetzen und losfahren funktioniert da nicht.

Nach dem Einstellen saß das Gewicht aber erstaunlich nah am Körper. Auch mit dem E-MTB am Waldweg hat nichts unangenehm gewackelt. Keine lose Masse am Rücken. Keine verzögerten Fliehkräfte durch einen Rucksack, der hinten irgendwo sein eigenes Leben führt.

Das hat mich positiv überrascht.

Gerade bei so einem Einsatz merkt man schnell, ob Schulterträger und Hüftgurt nur auf dem Papier gut klingen oder ob sie wirklich etwas tun. Beim Talon tun sie etwas. Die Schulterträger sind für diese Rucksackgröße sehr gut konstruiert. Sie sind ausreichend gepolstert, aber nicht unnötig dick. Auch der Hüftgurt passt gut. Er ist am Rand schön breit, trägt angenehm und bietet zwei Hüfttaschen.

Der Atmos nimmt mit seinem deutlich steiferen Hüftgurt natürlich mehr Last auf. Dafür ist er beim Anlegen auch umständlicher. Beim Talon ist alles schneller, leichter und sorgloser.

Für einen Tagesrucksack finde ich das sehr gelungen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Die zweite wichtige Nutzung war die normale Hausbergrunde.

Wasserblase, Regenjacke, kleine Jause und meine übliche Standardausrüstung. Also genau das, was bei mir bei einer kleinen Tour meistens dabei ist.

Dort war der Talon angenehm unauffällig.

Eigentlich ist das fast schwer zu beschreiben, weil er nicht groß auffällt. Und genau das soll ein Rucksack machen. Er soll nicht ständig spürbar sein, nicht drücken, nicht wackeln und nicht nerven.

Der Talon liegt angenehm am Rücken und fühlt sich nicht wie ein Fremdkörper an. Ich bin von Osprey bereits mehrere Modelle gewohnt und man merkt beim Talon schon diese Osprey-DNA. Für mich ist das fast der Komfort des Atmos auf einen Tagesrucksack reduziert.

Kein großes Deckelfach. Kein massiver Hüftgurt. Kein umständliches Anlegen.

Anziehen, kurz nachjustieren, los.

Das mag ich.

Was mir im Einsatz wirklich gut gefallen hat, war weniger irgendeine große Spezialfunktion, sondern die einfache Zugänglichkeit von Kleinkram.

Gerade mit Kindern hat man unterwegs ständig irgendetwas in der Hand. Einen Stein. Ein Schneckenhaus. Ein Stück Rinde. Einen Zapfen. Irgendetwas, das natürlich mitmuss, aber nicht unbedingt ins Hauptfach gehört. Genau dafür sind die Außentaschen am Talon richtig praktisch. Schnell hinein damit, weitergehen, fertig.

Auch für ein Müllsackerl, einen Wasserfilter oder andere Kleinigkeiten passen die seitlichen Taschen sehr gut. Man muss nicht jedes Mal den Rucksack abnehmen und das Hauptfach öffnen. Das mag ich an so einem Rucksack.

Die Seitentaschen haben aber auch eine Grenze.

Für Trinkflaschen sind sie grundsätzlich groß genug, aber während des Tragens komme ich nicht wirklich gut hin. Herausnehmen geht vielleicht noch. Wieder hineingeben eher nicht. Das ist beim Atmos besser gelöst.

Für mich ist das kein großes Problem, weil ich meistens mit Trinkblase unterwegs bin. Die Lösung dafür gefällt mir beim Talon sehr gut: Blase einschieben, aufhängen, Schlauch sauber führen, fertig. Wenn man den Schlauch außen nicht zu lang lässt, funktioniert das wirklich gut.

Wenn zu viel Schlauch frei hängt, muss man ihn immer wieder etwas zurückschieben, damit er nicht herumbaumelt. Das ist aber kein großes Problem.

Für Trinkblasen-Nutzer ist das sehr gut gelöst.

Wer aber gerne während des Gehens zur Flasche greift, sollte das wissen.

Als Taschen für Fundstücke, Müllsackerl, Filter oder Kleinkram: sehr gut.

Als wirklich gut erreichbare Trinkflaschentaschen während des Tragens: eher nicht.

Sehr praktisch finde ich auch das äußere Meshfach. Dort kann man zum Beispiel eine nasse Regenjacke verstauen, ohne sie ins Hauptfach zu stopfen. Das ist für mich draußen wirklich sinnvoll. Gerade wenn die Jacke nach einem Schauer feucht ist, will ich sie nicht zu Jause, Erste-Hilfe-Zeug oder Ersatzkleidung geben.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Die beiden Hüfttaschen sind ebenfalls angenehm. In einer Tasche hatte ich Schlüssel, Taschentücher und Taschenmesser. In der anderen mein Smartphone. Beide Taschen lassen sich gut einhändig öffnen und auch wieder schließen.

Ein Punkt ist mir aber aufgefallen: Mein Smartphone ist ein Samsung XCover 5 und damit eher klein im Vergleich zu vielen aktuellen Geräten. Das passt gerade so hinein. Am Volumen liegt es nicht, denn für Kleinkram sind die Taschen wirklich gut. Sie sind für größere Smartphones nur vermutlich etwas zu kurz.

Wer also ein großes Smartphone in der Hüfttasche tragen möchte, sollte das vorher testen.

Was der Talon sehr gut kann: Er liegt angenehm am Körper.

Nicht schwammig. Nicht weit weg. Nicht wie ein Rucksack, der hinten sein eigenes Leben führt. Gerade am Rad oder auf schmaleren Wegen gefällt mir das sehr gut, weil der Rucksack nahe am Rücken bleibt und nicht herumzieht.

Anziehen, kurz nachstellen, los.

Auch beim Wiederaufsetzen nach einer Pause hatte ich kein grausliches, kaltes, vollgesogenes Rückengefühl. Das Material am Rücken bleibt angenehm genug, auch wenn man geschwitzt hat.

Im Hochsommer wird ein stärker hinterlüfteter Rucksack sicher noch angenehmer sein. Aber für einen Rucksack, der auch am Rad, im Alltag, auf kleinen Touren und in kühleren Jahreszeiten funktionieren soll, passt dieser körpernahe Sitz für mich sehr gut.

Bei Hike-&-Bike-Einsätzen wurde die LidLock™-Helmhalterung interessant.

Ich habe diese Lösung vorher noch nie wirklich bewusst verwendet und muss sagen, dass sie mir sehr gut gefällt. Man steckt den Clip durch eine Belüftungsöffnung des Fahrradhelms, dreht ihn und der Helm hält.

Das geht schnell, elegant und stabil.

Für Fahrradhelme finde ich das wirklich hervorragend. Es ist so einfach gelöst, dass man sich fragt, warum das nicht längst überall so gemacht wird.

Aber es gibt auch eine klare Grenze.

Kletterhelme ohne passende Belüftungsöffnungen lassen sich so nicht befestigen. Das klassische Helmnetz wird dadurch also nicht komplett ersetzt. Gerade wenn man den Talon für Hike & Bike oder Klettersteig verwenden möchte, sollte man das wissen.

Mit Fahrradhelm: super.

Mit jedem Helm: nein.

Das System lässt sich auch nicht so schön zweckentfremden wie ein Helmnetz, wenn man kurzzeitig etwas außen befestigen möchte. 

Stow-on-the-Go™ funktioniert auch beim Talon gut und ist eine elegante Lösung, wenn man zwei Wanderstöcke bei einer kurzen Kletterpassage schnell aus dem Weg haben möchte.

Für mich persönlich ist es nicht ganz so wichtig, weil ich meistens keinen klassischen Stock-Satz verwende, sondern eher einen langen Stock. Dafür ist das System nicht wirklich gedacht.

Für längere Verwahrung würde ich Stöcke sowieso hinten am Rucksack befestigen. Auch dafür bietet der Talon eine Möglichkeit.

Insgesamt passen die Außenbefestigungen gut zum Rucksack. Man kann schnell etwas verstauen, kurz etwas außen befestigen und den Rucksack je nach Einsatz etwas zweckentfremden.

Eine Skihalterung noch drauf und er wäre für mich noch näher an einem Rucksack für fast alles. Das ist kein wirklicher Kritikpunkt, weil der Talon kein Skitourenrucksack sein muss. Aber bei diesem Rucksack denkt man automatisch weiter.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Osprey Talon 22

Beim Regenschutz liegt für mich das größte Manko.

Die Regenhülle ist nicht im Lieferumfang enthalten. Man muss sie extra kaufen.

Das finde ich schade.

Bei einem Rucksack, der so stark auf vielseitige Einsätze zielt, gehört eine Regenhülle für mich einfach dazu.

Das äußere Meshfach ist zwar praktisch, gerade für eine nasse Regenjacke oder Dinge, die man nicht ins Hauptfach geben möchte. Es ersetzt für mich aber kein eigenes Regenhüllenfach.

Gerade bei einem Allroundrucksack ist eine Regenhülle nicht nur Regenschutz. Sie ist auch Schmutzhülle, Matschschutz am MTB und manchmal eine trockene Unterlage beim Pausieren.

Wenn ich den Rucksack in nasses Gras, Erde oder Matsch lege, ist eine solche Hülle einfach praktisch.

Kleine Regengüsse hat der Talon bisher gut weggesteckt. Schnee hatte ich wetterbedingt nicht mehr im Test. Es geht mir also nicht darum, dass der Rucksack sofort undicht wäre. Das wäre auch unfair.

Der Talon will ein Rucksack für viele Situationen sein. Alltag, Wandern, Rad, Hike & Bike, kleine Touren, vielleicht sogar sehr minimalistische Biwaksachen. Und genau dann möchte ich beim Wetterschutz nicht improvisieren müssen.

Mit passender Ausrüstung geht nämlich erstaunlich viel hinein. Sodass auch minimalistische Biwaktouren mit dem Talon möglich sind. Von der Länge passt ein Big Agnes Copper Spur 2 hinein. Dazu eine kleine Isomatte wie eine Exped SynMat und einen leichten Schlafsack wie einen Cumulus Lite Line.

Zu zweit, wenn die andere Person Essen und Kocher übernimmt, geht das wunderbar. Allein würde ich eher Biwaksack oder kleines Tarp, UL-Hobo und das Nötigste mitnehmen.

Natürlich ist der Talon kein Trekkingrucksack.

Aber er lädt dazu ein, mehr mit ihm zu machen, als nur eine normale Tageswanderung.

Und genau deshalb stört mich die fehlende Regenhülle.

 


Fazit

Ich muss sagen: Der Osprey Talon 22 ist für mich ein richtig starker Tagesrucksack.

Nicht, weil er irgendeine spektakuläre Einzelsache kann. Sondern weil er im Alltag, auf kleinen Touren, am Rad und auf der Hausbergrunde einfach funktioniert. Er sitzt gut. Er wackelt nicht. Er trägt sich angenehm. Er ist schnell eingestellt. Und er bietet für 22 Liter erstaunlich viele Möglichkeiten.

Genau das ist bei einem Tagesrucksack viel wert.

Besonders gut gefallen mir das Tragegefühl, die schnelle Rückenlängenverstellung, die Hüfttaschen, das praktische Hauptfach, die Trinkblasenlösung und die LidLock™-Helmhalterung für Fahrradhelme, sowie das Fach für Kleinzugs.

Der Talon ist kein Rucksack, der groß auffallen muss.

Er ist eher einer, den man ständig nimmt, weil er einfach passt.

Und genau das mag ich an ihm.

Die Kritikpunkte sind für mich trotzdem klar.

Die Regenhülle fehlt. Ein eigenes Bodenfach dafür fehlt ebenfalls. Die Hüfttaschen sind für große Smartphones wahrscheinlich zu kurz. Die Seitentaschen sind nicht ideal, wenn man während des Gehens aus Flaschen trinken möchte. Und LidLock™ ersetzt kein Helmnetz für jeden Helmtyp.

Das sind keine Katastrophen.

Aber bei einem Rucksack, der so nahe an dieser Eierlegendewollmilchsau dran ist, fallen genau solche Dinge eben auf.

So bleibt ein sehr guter, sehr vielseitiger und sehr angenehmer Tagesrucksack mit einer Lücke, die aus meiner Sicht nicht sein müsste. 

Bei mir ist er dennoch der neue Standard geworden. 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


Leichter, bequemer Trailrunningschuh für einfache Trails.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gute Dämpfung
  • Super Grip
  • Seitlicher Geröllschutz
  • Vernähte Zunge
  • Schnürung lockert sich nicht
  • Sehr leicht

NACHTEILE

  • Geringe seitliche Stabilität

BEWERTUNG

Trailrunning wird immer beliebter und kombiniert Joggen mit den wundervollen Bergen. Ein spezieller Trailrunningschuh darf dabei nicht fehlen, denn er kombiniert Dämpfung wie ein Laufschuh mit Schutz vor Geröll und dem Halt von Wanderschuhen. Das Spektrum dazwischen ist sehr breit, deshalb war ich sehr gespannt, wo genau der Aenergy Trail All Mountain sich befinden wird.  

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

 

Technologien

Das Obermaterial dieses Schuhs besteht aus einem leichten Polyestergestrick, das auf Atmungsaktivität und Abriebfestigkeit ausgelegt ist. Die thermogeformte Konstruktion von Zunge und Innenschuh verzichtet auf zusätzliche Materialschichten, um eine nahtlose, eng anliegende Passform zu ermöglichen. Für den Komfort beim Hineinschlüpfen sowie eine anhaltende Dämpfung ist das Modell mit einer Ortholite® Einlegesohle ausgestattet.

Im Sohlenbereich kommt eine Zwischensohle aus Mammut CORE Plus-Schaumstoff zum Einsatz, die für die Dämpfung und die Rückfederung zuständig ist. Die Stabilität im Mittelfußbereich wird durch eine dynamische, interne Stützstruktur reguliert. Ein umlaufender Rand aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) dient dem Schutz vor Steinen und Geröll und trägt zur Strapazierfähigkeit des Schuhs bei.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
In der Seitenansicht kann man erkennen, dass die Sohle ziemlich dick ist und bereits leicht rund vorgeformt.

Konzipiert ist der Aenergy Trail All Mountain für den Einsatz bei mittellangen Trailläufen in einem Distanzbereich von 10 km bis 30 km.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Das dünne Mesh-Material oben sorgt für Atmungsaktivität. Der Rand außenrum schützt das Material (und den Fuß) vor Geröll etc.

Der Schuh ist mit dem FairWear Label ausgezeichnet. Fair Wear setzt sich für faire und sichere Arbeitsbedingungen in Textilfabriken ein. Die Non-Profit-Organisation arbeitet direkt mit Fabriken, Gewerkschaften, NGOs und Behörden, um die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter zu schützen. Außerdem ist der Schuh PFC frei.

Mammut kategorisiert den Aenergy Trail All Mountain auf der Webseite wie folgt: 
Schutz 6/6
Dämpfung 5/6
Leichtigkeit 5/6
Flexibilität vs. Steifigkeit 4/6
Grip 4/6
Halt 2/6

Hinten hat der Schuh eine praktische Lasche zum Anziehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Größe und Passform

Ich trage bei Zustiegsschuhen und bei Alltagsschuhen meistens Größe 37,5, der Mammut Aenergy Trail All Mountain in Größe 38 passt mir perfekt. Ich habe versucht, mich von KI beraten zu lassen was die Größe angeht und viele Marken und Größen als Vergleich angegeben, und am Ende hat mir die KI zu 38 2/3 geraten. Da ich sehr schmale Füße habe und das Nachmessen meiner Fußlänge plus die Größentabelle auf der Webseite dann aber Größe 38 ergeben haben, habe ich diese Größe gewählt. Und sie ist auch definitiv richtig, die Größentabelle von Mammut stimmt also. Der Schuh passt auch durchaus Personen mit einem deutlich breiteren Fuß, ich habe sehr viel Platz in der Zehenbox. Trotzdem finde ich den Schuh sehr bequem.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Im Einsatz

Ich habe den Schuh sowohl beim Trailrunning als auch auf Wanderungen und beim Joggen in der Ebene ausprobiert. Ich hatte ihn auch in einem Campingurlaub dabei, dabei ist mir aufgefallen, dass man ihn nicht so locker schnüren kann, dass man ganz einfach rein und raus schlüpfen kann. Der Schuh hat eine vernähte Zunge, was ziemlich praktisch ist beim Laufen, da sie dann nicht verrutschen kann. Das führt aber dazu, dass man sich beim anziehen einen Tick Zeit lassen muss.

Der Aenergy Trail All Mountain hat wirklich eine super Dämpfung. Man fühlt sich direkt beschwingt und federnd, wenn man ihn trägt. Beim ersten Tragen hat er sich sehr stark wie ein Laufschuh angefühlt und gar nicht wie ein Wanderschuh. Das Laufgefühl ist sehr angenehm und auch beim Joggen in der Ebene auf schmalen Trails neben dem Fluss habe ich keinen Unterschied zu meinen Laufschuhen gemerkt. Wer also einen Laufschuh möchte, der auch für den Einsatz in den Bergen gemacht ist, ist beim Aenergy Trail All Mountain genau richtig. Über die Laufeigenschaften bzw. die Langlebigkeit bei Läufen auf Teer konnte ich allerdings keine Informationen finden. Da ich beim Joggen aber fast nie auf Teer laufe, ist der Schuh perfekt.

Im Urlaub war ich mit dem Schuh viel auf felsigen Wegen unterwegs, die auch mal sehr steil waren. Der Grip auf den Felsen war wirklich super. Obowhl Mammut den Grip nur mit 4/6 angibt, war ich vom Grip sehr überzeugt. Da es bisher immer trocken war, wenn ich mit dem Aenergy Trail All Mountain unterwegs war, kann ich jedoch den Grip bei Nässe nicht wirklich beurteilen, vermutlich ist der dann geringer nach der Angabe der Skala. Die Skala bezieht sich allerdings auch auf die Profiltiefe, die hier mit Mittlere Profiltiefe angegeben ist, was ich bestätigen kann. Der Grip war auch auf steilen Wegen bergab (egal ob beim Trailrunning oder Wandern) immer sehr zuverlässig.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Auf einer Tour musste man auf die andere Seite mehrerer Bäche über große Steine balancieren. Der Grip hat mich dabei nicht verlassen, nur einmal habe ich mich etwas verschätzt und kann daher sagen, die Schuhe sind absolut nicht wasserdicht. Dafür sind sie sehr atmungsaktiv, was vor allem an heißen Tagen sehr angenehm ist. In Zustiegsschuhen bekomme ich sehr schnell schwitzige und unangenehm heiße Füße, das ist beim Aenergy Trail All Mountain nicht der Fall.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Hier gibt's schnell nasse Füße 

Positiv ist mir auch die Schnürung aufgefallen. Sie hat sich nie gelockert und hat super gehalten. Der Aenergy Trail All Mountain besitzt seitlich außerdem eine Verstärkung, die vor Geröll schützt und den Schuh beim Einsatz in den Bergen langlebig macht. Das dünne Mesh-Material, das für die Atmungsaktivität sorgt, ist so länger haltbar und wird nicht sofort durch Stein-, Fels- oder Wurzelkontakt kaputt gemacht.

Bei der Verwendung auf sehr steilen Abstiegen und beim Trailrunning bergab ist mir aufgefallen, dass der Schuh im Vergleich zu anderen Trailrunning Schuhen, die ich bereits hatte, weniger seitliche Stabilität hat. Ich würde ihn dahingehend auf der Bandbreite zwischen Laufschuh und Bergschuh stärker auf der Laufschuh Seite einordnen. Tendiert man dazu, häufig umzuknicken oder ein wackeliges Fußgelenk zu besitzen, würde ich zu einem Trailrunning Schuh mit mehr seitlicher Stabilität raten. Personen, die nach einem leichten gut gedämpften Schuh für Wanderungen suchen, würde ich die selbe Empfehlung aussprechen. Menschen mit stabilen Fußgelenken beim Trailrunning oder dem Einsatzbereich beim Trailrunning oder Joggen auf einfacherem/weniger unwegsamen Gelände kann ich diesen Schuh aber sehr empfehlen.

Sehr überzeugt hat mich der Schuh auch beim Joggen, ich laufe dabei am liebsten auf Trails am Lech entlang, die sehr viele Wurzeln, Steine und dem ein oder anderen Ast enthalten. Der Weg ist also sehr uneben für eine Strecke mit kaum Höhenmetern. Hierfür ist der Aenergy Trail All Mountain der perfekte Schuh. Man hat deutlich mehr Grip als mit normalen Laufschuhen und minimal bessere Seitenstabilität für das Fußgelenk. Ich habe außerdem keinen Unterschied in der Dämpfung gemerkt - und dabei bin ich wirklich empfindlich aufgrund einer Verletzung im Gelenk des großen Zehs.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen

Eine kleine Sache ist mir noch aufgefallen: obwohl ich den Schuh noch nicht lange habe, geht seitlich bereits die Schrift ab. Stört mich optisch nicht wirklich, aber man verliert das Plastik in die Natur, was nicht unbedingt sein muss.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MAMMUT Aenergy Trail All Mountain Low - Trailrunning-Schuhe Damen
Nach einigen Einsäten ist das Weiß nicht mehr ganz so Weiß. Aber auch noch nicht ganz dreckig.

Fazit

Sehr bequemer, gut gedämpfter Trailrunning Schuh, der einen tollen Grip hat und auch beim Joggen auf Trails in der ebene eine tolle Begleitung ist. Er ist dünn und sorgt für eine gute Atmungsaktivität, schützt seitlich aber trotzdem perfekt vor Geröll. Die seitliche Stabilität ist aber eher gering. Ich würde zusammenfassend sagen, dass es ein perfekter Schuh für einfache Trails ist. 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

1
0


IM TEST

Test: ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack


ROBENS Scoria UL -6 °C Regular - Daunenschlafsack
IM TEST

Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt


CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
IM TEST

Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack


NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack
Warmer Schlafsack mit viel Bewegungsfreiheit.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Wärmeleistung entsprciht den Angaben
  • Viel Bewegungsfreiheit
  • Angenehmes Innenfutter auch direkt auf der Haut
  • Innentasche für Handy/Geld ...
  • Reperatur und Waschservice

NACHTEILE

  • Kompressionsack zu groß
  • Verlust von Daunen

BEWERTUNG

Im Test: Nordisk Iver +/- 0 – Daunenschlafsack

Ich habe den Schlafsack in Gr. L zum Testen erhalten und hatte ihn auf einer 3-wöchigen Wanderreittour ausgiebig getestet.

Zum Unternehmen Nordisk

Nordisk ist eine traditionsreiche Outdoor-Marken Skandinaviens. Das dänische Unternehmen wurde 1901 gegründet und stieg in den 1960er Jahren in den Freizeitbereich ein. Die Marke ist bekannt  für hochwertige Zelte, Schlafsäcke und Outdoor-Ausrüstung. Die Produkte sind auf anspruchsvolle Trekking-, Bikepacking- und Bergtouren ausgelegt und verbinden geringes Gewicht mit hoher Funktionalität. Ein wichtiger Schwerpunkt des Unternehmens liegt mittlerweile auf Langlebigkeit, Reparierbarkeit und einer möglichst umweltfreundlichen Produktion.

Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Daunenproduktion

Beim Iver +/- 0 setzt Nordisk auf mehrere Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Das Außenmaterial besteht laut Hersteller vollständig aus recyceltem Nylon und ist PFAS-frei produziert

Die verwendeten Daunen sind RDS-zertifiziert (Responsible Down Standard). Diese Zertifizierung soll sicherstellen, dass die Tiere nicht lebend gerupft werden und die Daunen aus einer kontrollierten Lieferkette stammen. 

Darüber hinaus bietet Nordisk Reparatur- und Pflegeprogramme für Daunenprodukte an. (Waschen für diesen Schlafsack würde 40 € kosten)

Wenn die Ausrüstung bei einem unvorhergesehenen Unfall beschädigt wird, bietet Nordisk einen 50 % Rabatt auf ein Ersatzprodukt.  

Herstellerangaben und Ausstattung

Der Nordisk Iver +/- 0 ist als leichter Drei-Jahreszeiten-Schlafsack konzipiert. Die Komforttemperatur liegt bei 3 °C, die Limit-Temperatur bei -3 °C. 

Die Angaben auf der Herstellerseite sind sehr genau, was mich als UL-Fan sehr gefreut hat:

Maße

Länge

MEDIUM: 190 cm
LARGE: 205 cm
X LARGE: 220 cm

 

Körpergröße

MEDIUM: 160 - 175 cm
LARGE: 175 - 190 cm
X LARGE: 190 - 205 cm

 

Shulterbreite

MEDIUM: 76 cm
LARGE: 79 cm
X LARGE: 82 cm

 

Hüftbreite

MEDIUM: 68 cm
LARGE: 74 cm
X LARGE: 78 cm

 

Kniebreite

MEDIUM: 54 cm
LARGE: 55 cm
X LARGE: 57 cm

Fußbreite

MEDIUM: 51 cm
LARGE: 53 cm
X LARGE: 54 cm

 

Offizielles Gewicht 

MEDIUM: 770 g
LARGE: 825 g
X LARGE: 880 g

 

Gesamtgewicht

MEDIUM: 800 g
LARGE: 855 g
X LARGE: 910 g

 

Füllgewicht

MEDIUM: 382 g
LARGE: 400 g
X LARGE: 418 g

 

Ich habe den Schlafsack in Gr. L getestet bei 1,72 cm Körpergröße und 62 KG – damit hatte ich wirklich viel Kuschelplatz im Schlafsack. Ich habe die außerordentliche Bewegungsfreiheit sehr genossen. Das war die 50 gr. mehr Gewicht wert.

Material-Spezifikationen

20D Nylon, Rip-Stop, 41 g/sqm, 100% recycled, PFAS-free

Stoffzusammensetzung: 100% Polyamide (recycled)
Stoffkonstruktion: 41g/sqm, 20D*20D, 223T*185T
Stoffgewicht: 41 g/m²
Garnstärke: 20D*20D
Fadenzahl: 223T*185T
Farbe: Buckthorn Brown

Füllungsspezifikationen

Name: Down
Füllung: CRYSTAL DOWN® European White Duck Down, 90/10 700+ cuin, RDS-certified
Mischungsverhältnis: 90% down, 10% Feather 
Bauschkraft (EU): 700+ cuin

Packmaß

Packungstyp: 2-step compression bag
Packlänge: 22x28 cm

Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • extrabreiter Oberkörperbereich für mehr Bewegungsfreiheit
  • körpernah geschnittener Knie- und Fußbereich für bessere Wärmeeffizienz
  • charakteristische Sharkfin-Footbox für warme Füße ohne unnötigen Luftraum
  • verstellbare 3D-Kapuze
  • Wärmekragen gegen Zugluft
  • strapazierfähiger und atmungsaktiver Außenstoff
  • kleines Packmaß
  • Kompressions-Packsack im Lieferumfang
  • Innentasche für Kleinteile wie Smartphone oder Powerbank 

UVP: 349,95 €

Quelle: https://nordisk.de/products/iver-0deg-mummy-sleeping-bag-buckthorn-brown?utm_source=chatgpt.com

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Praxistest auf einer zweieinhalbwöchigen Tour

Ich konnte den Nordisk Iver +/- 0 auf einer dreiwöchigen Wanderreittour unter sehr unterschiedlichen Bedingungen testen. Die erste Woche war ungewöhnlich kalt mit Nachttemperaturen zwischen etwa 3 und 6 Grad Celsius. In der zweiten Woche wurde es dagegen hochsommerlich mit Tageswerten von über 30 Grad und nächtlichen Temperaturen zwischen etwa 10 und 15 Grad.

Wärmeleistung bei kalten Nächten

Besonders überzeugt hat mich der Schlafsack während der kalten ersten Woche. Die vom Hersteller angegebene Komforttemperatur von 3 °C erscheint aus meiner Sicht realistisch. Selbst bei Temperaturen um diesen Bereich konnte ich angenehm schlafen, ohne zusätzliche Jacke oder weitere Wärmeschichten tragen zu müssen. Meist genügten Socken und ein Schlafshirt.

Einen großen Anteil daran hatte der sehr gut funktionierende Wärmekragen. Er verhindert effektiv, dass warme Luft aus dem Schlafsack entweicht, und sorgt dafür, dass die erzeugte Körperwärme dort bleibt, wo sie gebraucht wird.

Auch die Daunenfüllung überzeugte. Nach dem Auspacken gewann die Füllung schnell ihr Volumen zurück, selbst nachdem der Schlafsack tagsüber stark komprimiert transportiert worden war.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Handhabung und Komfort

Positiv aufgefallen ist mir der Reißverschluss. Viele Schlafsäcke neigen dazu, dass sich der Stoff beim Öffnen und Schließen einklemmt. Beim Iver +/- 0 trat dieses Problem praktisch nicht auf. Der Reißverschluss lief während der gesamten Tour leichtgängig.

Ebenfalls praktisch ist die integrierte Innentasche. Während der kalten Nächte habe ich dort mein Smartphone oder eine Powerbank verstaut, damit die Akkus nicht zu stark auskühlen.

Die Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich ist spürbar größer als bei vergleichbaren Mumien-Schlafsäcken. Gerade beim Drehen im Schlaf macht sich der großzügigere Schnitt positiv bemerkbar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Verhalten bei wärmeren Temperaturen

In der zweiten Tour-Hälfte zeigte sich die andere Seite des Temperaturbereichs. Bei Nachttemperaturen zwischen 10 und 15 Grad war der Schlafsack für mich bereits recht warm. Meist nutzte ich ihn geöffnet wie eine Decke. Komplett öffnen lässt sich der Schlafsack allerdings nicht, im unteren Bereich bleibt ein kleiner Fußsack.

Das erwies sich dennoch als praktikabel. Bei höheren Temperaturen ließ ich die Füße einfach außerhalb des Schlafsacks. Wurde es in den frühen Morgenstunden kühler, konnte ich sie wieder in den Fußbereich zurückziehen. Insgesamt deckt der Schlafsack einen breiten Temperaturbereich ab, ist aber bei Temperaturen um 15 Grad für viele Nutzer wahrscheinlich bereits deutlich wärmer als nötig.

Das Innenfutter fühlte sich auch direkt auf der Haut angenehm an.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Kritikpunkte

Der größte Kritikpunkt betrifft für mich den mitgelieferten Kompressionssack. Dieser ist eher ein kleiner Packsack als ein echter Kompressionssack. Für meine Tour war das Packmaß damit zu groß. Ich musste auf einen eigenen Kompressionssack zurückgreifen, um den Schlafsack ausreichend zu verkleinern und problemlos in meine Ortlieb-Packtaschen zu bekommen. Hier die Säcke ungefüllt im Vergleich:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Ein weiterer negativer Punkt war der vergleichsweise starke Daunenverlust. Während der gesamten Tour verlor der Schlafsack regelmäßig kleine Federn und Daunen. Morgens fanden sich oft mehrere Federn auf meiner Kleidung sowie auf dem Kopfkissen. Zwar handelt es sich dabei nicht um dramatische Mengen, für einen Schlafsack dieser Preisklasse fiel es jedoch deutlich auf. 

Federn, die sich auf meinem Kopfkissen gesammelt haben:

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: NORDISK Iver +/- 0 - Daunenschlafsack

Fazit

Der Nordisk Iver +/- 0 ist ein durchdachter und komfortabler Drei-Jahreszeiten-Schlafsack, für Temperaturen im einstelligen Plusbereich. Die Wärmeleistung entspricht den Herstellerangaben, der Wärmekragen funktioniert hervorragend und die großzügige Schnittführung sorgt für viel Bewegungsfreiheit.

Besonders gefallen haben mir der leichtgängige Reißverschluss, die praktische Innentasche und die schnelle Bauschkraft der Daunenfüllung. Das Verhältnis Gewicht zu Wärmeleistung ist sehr gut.

Leichte Abzüge gibt es für den wenig überzeugenden Packsack sowie den merklichen Verlust einzelner Daunen und Federn während des Gebrauchs.



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

0
0


Angenehmer Sonnenschutz auch bei Hitze, aber fleckenanfällig.
Bewertung Ø: 3 Sterne

VORTEILE

  • Angenehm auch bei Hitze
  • Sonnenschutz
  • Angenehm bei Wind und Nieselregen
  • Recyceltes Polyester

NACHTEILE

  • Fleckenanfällig
  • Beschriftung löst sich sehr schnell ab
  • Fällt sehr groß aus

BEWERTUNG

Im Sommer ist die UV Strahlung nicht zu unterschätzen. Gerade in den Bergen in hohen Höhen oder beim Wassersport ist es besonders intensiv. Sonnencreme hilft zwar, schwitzt man aber auch schnell runter oder verliert man im Wasser. Deshalb finde ich ein Shirt, das einen SOnnenschutzfaktor hat, eine sehr coole Sache. Eigentlich sind mir kurze Ärmel lieber als lange, wenn es so warm ist, aber als Sonnenschutz eignen sich die langen Ärmel natürlich besser. Ich bin gespannt, wie gut sich dieses Shirt bei heißen Temperaturen anfühlen wird.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

Technologien

Das NosiLife SolarShield+ Langarmshirt besitzt mehrere besondere Features. Zuerst natürlich den Sonnenschutz. Das Gewebe ist durch seine Art, Dichte und Materialien so produziert, dass es einen Lichtschutzfaktor von 50+ besitzt und 98% der UVA und UVB Strahlen abschirmt. Das wird unter anderem dadurch erreicht, dass die Garne reflektieren und viel der Strahlung zurückwerfen.

Zusätzlich besitzt das Shirt das für Craghoppers typische Nosilife. Diese Technologie ist insektenabwehrend und geruchshemmend. Es handelt sich um eine Behandlung auf pflanzenbasis, die für die gesamte Lebensdauer des Shirts halten soll - so lange hat mein Test nicht gedauert, aber es klingt zumindest gut :)

Außerdem ist das NosiLife SolarShield+ Langarmshirt stark feuchtigkeitsregulierend, war gerade bei besonders heißen Temperaturen sehr hilfreich ist. Das Shirt sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit von der Haut abgeleitet wird, auch bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Das Shirt besteht zu 100% aus recyceltem Polyester.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

 

CRAGHOPPERS NosiLife
Größe und Passform

Ich habe das NosiLife SolarShield+ Langarmshirt zunächst in Größe M bestellt, da ich eigentlich alle Oberteile mit Ärmeln in Größe M trage. Dieses Shirt war mir aber viel zu groß, und so habe ich auf Größe S gewechselt. Selbst das ist noch mehr als ausreichend groß, vielleicht hätte sogar XS noch gepasst. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die kleinere Größe zu wählen, wenn man zwischen zwei Größen schwankt. Das Shirt ist sehr gerade geschnitten und hat keine Taillierung. Ich mag es tailliert lieber, das ist aber natürlich Geschmackssache.

CRAGHOPPERS NosiLife

Im Einsatz

Ich war mit dem NosiLife SolarShield+ Langarmshirt im Urlaub in Spanien beim Canyoning und habe es auf einigen Zustiegen getragen. Die Temperaturen lagen zwischen 25 und über 30 Grad, es war also durchaus sehr heiß. Ich war sehr gespannt, wie sich ein Langarmshirt bei solchen heißen Temperaturen anfühlen wird. Ich war sehr überrascht, dass es sich doch sehr angenehm trägt und gar nicht so heiß war, wie erwartet. Das Shirt reflektiert gut, sodass es nicht so warm wird, wie man es von einem anderen Langarmshirt gewohnt ist. Trotzdem ist es immer noch etwas wärmer, als mit T-Shirt. Der Stoff an sich fühlt sich auch sehr leicht und angenehm auf der Haut an. Der Stoff ist an sich sehr "rutschig", was man merkt wenn man das Shirt zusammengelegt hat, es löst sich gern wieder auf. Aber das macht auch das Gefühl von Leichtigkeit, was sehr angenehm ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Zustieg zum Canyoning in der Hitze

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt

Nach den ersten Benutzungen ist mir aufgefallen, dass das Shirt leicht dunkle Flecken bekommt, obwohl mir nicht bewusst war, woher sie kommen sollten. Nach zweimal Waschen löst sich auch bereits der Aufdruck innen im Shirt, und die Flecken sind nach dem Waschen noch verteilter geworden, als sie vorher waren. Die Farbe meines Shirts ist sehr hell, weshalb ich eher zu einer dunklen Farbe raten würde. Die Farbe die ich von der Webseite her erwartet hatte, entspricht auch nicht ganz der, die das Shirt hat. Von der Fleckenanfälligkeit, vor allem durch das Waschen, bin ich aber dennoch enttäuscht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Diese Flecken sind erst durchs Waschen aufgetreten

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Die Schrift nach zweimal Waschen
CRAGHOPPERS NosiLife

Zur Abweisung von Mücken kann ich leider nichts sagen. Während meiner Verwendung wurde ich nicht gestochen, da waren die Mücken aber auch nicht unterwegs. Zur geruchshemmenden Wirkung kann ich sagen, nach anstrengenden Zustiegen in der prallen Sonne und vielem Schwitzen stinkt es doch sehr, und verliert den Geruch auch über Nacht nicht. Ob das jetzt weniger schlimm ist als ohne geruchshemmende Wirkung, kann ich nicht wirklich einschätzen. Es ist auf jeden Fall nicht so gut wie bei Merinoshirts.

Einmal habe ich das Shirt auch auf einer Wanderung getragen, wo das Wetter umgeschlagen hat und es windig wurde und leicht geregnet hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass es erstaunlich windabweisend ist und die Regentropfen weniger gestört haben als bei anderen Shirts.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: CRAGHOPPERS NosiLife SolarShield+ - Langarmshirt
Kurz bevor es geregnet hat

Fazit

Der Stoff des Shirts ist sehr angenehm und liegt leicht auf der Haut, auch wenn es sehr heiß wird. Die Größenangaben passen nicht gut, das Shirt fällt sehr groß aus und hat einen sehr geraden Schnitt. Ich persönlich finde auch die Farben nicht genau den Fotos auf der Webseite entsprechend. Von der geruchshemmenden Wirkung habe ich leider nichts bemerkt. Was mir zusätzlich besonders negativ aufgefallen ist: das Shirt ist sehr fleckenanfällig und hat nach dem Waschen mehr Flecken als davor, und die Beschriftung geht bereits nach zweimal Waschen ab. Deshalb vergebe ich nur 3 Sterne.

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

Stimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?

0
0