Der perfekte Allrounder für jedes Wetter!!!
VORTEILE
- Sehr gute Allroundbrille
- Qualität/Verarbeitung TOP
- Kein Anlaufen
- Schließt super mit dem Helm ab
- Sehr großes Sichtfeld
NACHTEILE
BEWERTUNG

Julbo Hit Reactiv 0 bis 4 High Contrast
Vorab kurz zum Setup. Ich habe die Julbo Hit Reactiv Brille zusammen mit dem Julbo Hailot Mips Twiceme Helm von Julbo und Outside-Stories zum Testen als Kombination erhalten. Genauso habe ich beides auch getestet und genauso macht es meiner Meinung nach auch am meisten Sinn.



Mein erster Eindruck zur Brille war durchweg positiv. Ich habe etliche Skibrillen zu Hause und beschäftige mich schon lange mit dem Thema, daher weiß ich ziemlich genau, worauf es ankommt. Als ich das Reactiv Glas gesehen habe, ging mir direkt das Herz auf. Kurz erklärt: Das Glas passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse an. Es wird heller, wenn es draußen dunkler ist, und dunkler, wenn die Sonne stärker wird. Die Einstufung von Category 0 bis 4 zeigt schon sehr deutlich, wie vielseitig dieses Glas einsetzbar ist. Von starkem Schneefall bis zu aggressiver Sonne in den Bergen ist alles abgedeckt.
Ich persönlich bin eher Fan von reaktiven Gläsern, die entweder mehr auf Schlechtwetter oder mehr auf Schönwetter ausgelegt sind, da ich bei vielen Allroundgläsern schon erlebt habe, dass sie am Ende nichts davon richtig gut können. Umso gespannter war ich, wie sich dieses Glas im Alltag schlägt.

Zum Test
Ich habe die Kombination aus Helm und Brille bei Temperaturen zwischen etwa 2 Grad und minus 12 Grad getestet. Sowohl bei schönem Wetter als auch bei wirklich richtig üblem Wetter mit Schneefall und schlechter Sicht.
Die Kombination aus Helm und Brille passt überragend gut zusammen. Helm und Brille schließen absolut bündig ab. Es entsteht kein Spalt, nichts zieht und nichts verrutscht. Genau so sollte es sein.



Die Brille ist sehr flexibel und perfekt belüftet. An den wärmeren Tagen um die 2 Grad hatte ich kein einziges Mal das Problem, dass die Brille angelaufen ist. Das funktioniert wirklich richtig gut.
An den kalten und richtig unangenehmen Tagen mit Schneefall blieb die Kälte draußen und die Sicht war durchgehend klar. Alles hat genau so funktioniert, wie man es sich wünscht.

Die Gläser im Einsatz
Die Reactiv Gläser funktionieren in nahezu allen Bedingungen sehr zuverlässig. Ich würde sie definitiv als echten Allrounder einstufen. Egal ob Sonne, wechselnde Bewölkung oder Schneefall, das Glas passt sich an und man muss nicht konstant darüber nachdenken, ob man gerade das richtige Glas draufhat.

Bei starkem Schneefall und komplett bedecktem Himmel hätte ich mir etwas mehr Kontrast und einen etwas helleren Blick gewünscht. Gelbe Gläser sind in solchen Situationen einfach unschlagbar. Das ist aber eher eine persönliche Vorliebe und kein wirklicher Kritikpunkt.
Wer eine Brille für wirklich alle Einsätze sucht, macht mit dieser Brille absolut nichts falsch.

Tragekomfort und Verarbeitung
Die Brille sitzt sehr angenehm im Gesicht und drückt auch bei langen Tagen nicht. Der flexible Rahmen passt sich gut an und trägt sich unauffällig.
Das Brillenband hält sehr gut am Helm. Wie bei den meisten Skibrillen gibt es auch hier eine Gummierung am Band, die ein Verrutschen verhindert. In Kombination mit dem Julbo Helm sitzt alles bombenfest.
Zur Verarbeitung gibt es nichts Negatives zu sagen. Die Brille macht einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck.
Leider habe ich mir direkt am ersten Tag beim Lifteln mit der Skikante einen Kratzer ins Glas gemacht. Das kann ich dem Glas selbst aber absolut nicht ankreiden, da ich schlicht zu grob damit umgegangen bin.

Fazit
Für mich ist die Julbo Hit Reactiv ein absoluter Allrounder, der bestens funktioniert. Sie sitzt perfekt, beschlägt nicht, passt sich den Lichtverhältnissen an und funktioniert bei nahezu jedem Wetter.
Volle 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung!!!


Wie wurde das Produkt erworben?
Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestelltStimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?
Schreibe hier deinen Kommentar
Bitte Anmelden oder Registrieren, um dein Voting abzugeben und/oder um deinen Kommentar zu schreiben.
IM TEST
Ein robuster, minimalistischer Trink-Skirucksack.
VORTEILE
- Robustes und wasserabweisendes Außenmaterial
- 2-Liter-Trinkblase integriert
- Isolierschlauch, sodass das Wasser nicht gefriert
- Extrem flach, also gut unter der Jacke und am Lift tragbar
- Schneeabweisende Rückenfläche
NACHTEILE
- Kaum Zusatzgepäck möglich (Jacke oder Ersatzshirt)
- Kein Ski-/Board‑Tragesystem
BEWERTUNG
Erster Eindruck
Der Zoid wirkt wie ein Trailrunning-Rucksack und ist für Skitage geeignet, an denen Beweglichkeit und Trinkversorgung wichtiger sind als viel Stauraum.
Das Modell ist ganz schlicht/schlank gehalten, sodass man ihn ohne Probleme unter oder über der Jacke tragen kann. Von Beginn an fühlt sich das Konzept klar an: wenig Gewicht, klare Struktur und Fokus auf das Wesentliche.


Einsatzbereich
Ideal für Ski-/Snowboardtage, kurze Pistenskitouren und Tage, an denen man nur die wichtigsten Dinge mitnehmen möchte. Weniger geeignet für lange Touren mit großer Ausrüstung oder Lawinenausrüstung.
In der Praxis am Berg: Tragekomfort & Wintertauglichkeit
Das Tragesystem ist darauf ausgelegt, möglichst wenig aufzutragen. Vor allem in der Gonde, am Sessellift oder beim Fahren. Das Snowshed‑Rückenmaterial verhindert, dass sich Schnee an der Rückseite festhält. Ein verstellbarer Brustgurt sorgt dafür, dass der Sitz auch bei unterschiedlichen Jackenlagen bzw. Körpergrößen gut angepasst werden kann. Dies kann mittels Schieber nach oben oder unten gerutscht werden, sodass der Rucksack für verschiedene Körpergrößen verwendbar ist. So konnten mein Partner und ich den Rucksack abwechselnd verwenden und an uns anpassen.
Was hin und wieder bei den Touren praktisch wäre, ist eine Skihalterung oder Boardhalterung, wenn man einen Hang für eine Geländeabfahrt hinaufstapft... das wäre noch ideal und wäre auch bei dem minimalistischen Modell grundsätzlich möglich.
Aufteilung & Stauraum
Sehr viel gibt es da gar nicht zu berichten, da er mit seinen 3 Litern wirklich richtig minimalistisch ist! :-D
Er bietet das, was man für max. 1 Tag im Skigelände benötigt:
- Auf der Außenseite befindet sich eine kleine Tasche (1 Liter) für Snacks, Handy oder Schlüssel.
- sowie ein Fach für die 2-Liter-Trinkblase am Rücken, welches mit dem Reißverschluss geöffnet werden kann. Das Trinkblasenfach hat innen eine Halterungsmöglichkeit, sodass sie immer einen guten Sitz hat und nicht nach unten rutscht, wenn diese nur noch halbvoll ist. Die integrierte Crux‑Trinkblase umfasst 2 Liter. Die Öffnung ist zwar leicht zu befüllen...z um Reinigen kommt man jedoch nur mit einer langen Bürste rein. Mit der Hand kommt man nicht in die Öffnung rein. Das Mundstück lässt sich einfach bedienen und die Quick‑Link‑Kupplung macht das Abtrennen des Schlauchs unkompliziert.
- Bei den Trägern ist kein zusätzliches Fach mehr . Hier befindet sich die Öffnung für den Trinkschlauch. Dieses Fach ist jedoch gut gepolstert und isoliert, damit bei kalten Bedingungen das Wasser nicht einfriert. Zusätzlich ist beim mitgelieferten Trinkschlauch auch noch eine Isolierschicht drüber. Ich war bei –5 Grad im Gelände und hatte tatsächlich kein Problem bzgl. Einfrieren!
- Weitere Fächer für große Ausrüstung oder ein Lawinenfach, Zusatzjacken/Wechselkleidung, Jause etc. findet man hier bewusst nicht. Mir hat es leider schon etwas gefehlt, oder noch ein Steckfach, sodass es zumindest die Möglichkeit gäbe... Aber ja, entwickelt ist er für etwas anderes und dafür reicht er völlig aus. Ich bin lediglich ein Fan davon, wenn ich ein Produkt für mehrere Situationen benutzen kann. Also als Trailrunning-Rucksack im Frühling/Herbst werde ich ihn eher nicht verwenden können, da zumindest eine dünne Jacke noch irgendwo Platz finden müsste.
- 2 Materialschlaufen befinden sich noch auf der Außenseite, hier würden sich mit Karabiner noch Kleinigkeiten draufhängen lassen. Ich habe es nicht gemacht, da ich es nicht so gerne mag, wenn hinten noch etwas hin- und herpendelt, und außerdem würde das dann im Lift wieder stören ;-)






Material & Robustheit
Der Rucksack besteht aus recycelten Poly‑Oxford- und Ripstop‑Materialien, die widerstandsfähig und wintertauglich sind. Die Verarbeitung wirkt langlebig und ich finde, das sieht man auch beim ersten Anblick und ist für den Einsatzzweck auch unumgänglich. Denn bei Liften etc. kann man schon mal wo hängenbleiben oder Stürze lassen sich auch nicht immer vermeiden... Hier finde ich das Material tatsächlich robust und etwas fester als bei normalen Rucksäcken, die ich so kenne. Zusätzlich finde ich es top, dass das Außenmaterial wasserabweisend ist, was natürlich für den Schnee/Winter auch Sinn ergibt.
Die Schulterträger sind ausreichend gepolstert. Nachdem nicht viel Gewicht zusammenkommen kann, reicht diese völlig aus und ich empfand sie beim Tragen als sehr angenehm!
Wie wurde das Produkt erworben?
Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestelltStimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?
Schreibe hier deinen Kommentar
Bitte Anmelden oder Registrieren, um dein Voting abzugeben und/oder um deinen Kommentar zu schreiben.
IM TEST
IM TEST
IM TEST
Mitwachsender Kinderhelm mit integrierter LED.
VORTEILE
- Kindgerechte Farbvarianten
- Zusätzliche Individualisierung durch Einsätze in den Lüftungsschlitzen
- Integrierte Rückleuchte mit mehreren Leuchtmodi und frei wählbaren Farben
- USB C Ladebuchse für die Beleuchtung
- Fidlock Magnetverschluss
- NFC Tag integriert
NACHTEILE
- Relativ hohes Gewicht für einen Kinderhelm
- Y Clips an den Riemen verstellen sich sehr leicht und müssen häufig neu ausgerichtet werden
- Kein integriertes Licht an der Front
BEWERTUNG

- Über den Hersteller
- Features
- Erster Eindruck
- Im Einsatz
- Fazit
Über den Hersteller
Unit1 ist ein international agierender Hersteller, der sich auf die Entwicklung von Schutzhelmen mit integrierten Sicherheits und Sichtbarkeitsfunktionen spezialisiert hat. Das Unternehmen verfolgt einen technologieorientierten Ansatz und kombiniert klassische Helmkonzepte mit elektronischen Komponenten wie Beleuchtung und smarten Zusatzfunktionen. Der Fokus liegt dabei klar auf dem urbanen Einsatz, insbesondere im Fahrradverkehr.
Zum Produktportfolio gehören Helme für Erwachsene und Kinder, die sich vor allem durch integrierte LED Beleuchtung, modulare Anpassungsmöglichkeiten und moderne Verschlusssysteme auszeichnen. Unit1 positioniert sich als Marke, die Sicherheit durch bessere Sichtbarkeit erhöhen möchte und dabei ein modernes Design mit funktionalen Details verbindet.






Features
- Kinderfahrradhelm mit integrierter LED Rückleuchte
- Mehrere Leuchtmodi einstellbar
- Farbwahl der Beleuchtung möglich
- USB C Anschluss zum Laden der integrierten Lampe
- NFC Tag im Helm integriert
- Fidlock Magnetverschluss
- Austauschbare Einsätze für die Lüftungsschlitze
- Klassisches Verstellsystem für den Kopfumfang
- die Größe lässt sich anpassen und der Helm "wächst" mit
- Erfüllt die gängigen Sicherheitsstandards (EN 1078 & CPSC)
Erster Eindruck
Der Helm macht beim Auspacken einen sehr hochwertigen Eindruck, den ich so bei anderen Kinderhelmen noch nicht gesehen habe. Die Farbe wirkt kräftig und sauber verarbeitet. Die Oberflächen sind gleichmäßig, scharfe Kanten oder Verarbeitungsfehler sind mir nicht aufgefallen.
Der Fidlock Verschluss funktioniert präzise und lässt sich leicht bedienen und ist mir bereits von mehreren anderen Helmen gut bekannt. Das Gewicht fällt bereits beim ersten Aufsetzen auf und wirkt für einen Kinderhelm eher hoch. Das Verstellsystem für den Kopfumfang lässt sich per Drehrad einstellen.
Darüber hinaus kann die Größe aber noch in drei weiteren Schritten erweitert werden, wodurch der Helm mit dem Kind mitwachsen soll. Mit dabei sind noch zwei Silikoneinsätze für die hinteren Lüftungsschlitze, in Form von Blitzen, um den Helm etwas mehr zu individualisieren.




Im Einsatz
Im Alltagstest wurde der Helm beim täglichen Weg zur Kita sowie bei Freizeitfahrten eingesetzt. Den Helm habe ich von meinem sechsjährigen und dreijährigen Sohn testen lassen.
Die integrierte Beleuchtung sorgt für eine sehr gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr und die vielen verschiedenen Leuchtmodi und die unterschiedlichen Farben sind für meine Kinder ein Highlight am Helm. Die LED ist auch sehr leuchtstark und sorgt für eine gute Sichtbarkeit von hinten.
Die verschiedenen Leuchtmodi lassen sich einfach umschalten nur das selbstständige Einschalten fällt dem Jüngeren etwas schwer, da recht präzise in der Mitte der Lampe für ca. eine Sekunde gedrückt werden muss und das etwas doller. Außerdem lassen sich auch verschiedene Farben auswählen. Beim Ein- und Ausschalten wird in Grün immer der Akkustand angezeigt.





Der Fidlock Verschluss erweist sich im täglichen Gebrauch als praktisch. Die Kinder können ihn auch mit Handschuhen leicht öffnen und schließen und es kann auch keine Haut in dem Verschluss eingeklemmt werden.

Negativ ist uns ziemlich schnell aufgefallen, dass sich die Y Clips an den Riemen sehr schnell verstellen. Dabei meine ich nicht beim Radfahren an sich, sondern wenn der Helm abgesetzt wird, am Riemen getragen wird oder in oder an einem Rucksack verstaut wird. So musste ich bei ca. jedem zweiten Helm Aufsetzen die Einstellung überprüfen und korrigieren.

Das Rad am Hinterkopf um die Größe korrekt einzustellen, lässt sich meinem Gefühl nach nicht so gut greifen und auch meinen Kindern viel es etwas schwerer als bei Ihren anderen Helmen.

Der größte Nachteil des Sparky ist das Gewicht, das wesentlich höher ist als unserer bisherigen Helme. Der Sparky wiegt (selbst gemessen) 404 Gramm, im Vergleich dazu wiegen die Helme meiner Kids 204 und 238 (mit integierter Lampe) Gramm. Das höhere Gewicht ist bei längeren Fahrten für beide Kinder spürbar und störte Sie.
Den Sechsjährigen störte das Gewicht ziemlich zeitig, weshalb er Ihn nach einer Woche nicht mehr testen wollte. Nachdem der Jüngere den Helm zwei Wochen getragen hatte, wollte er ebenfalls seinen alten Helm wieder haben. Er sagte ebenfalls, dass er Ihm zu schwer sei.
Ich habe nach ca. ein bis zwei Wochen nochmals versucht die Kinder dazu zu überreden den Helm zu nutzen, aber Sie wollten nicht mehr. Man muss auch bedenken, das der Helm für 3-9 Jahre gedacht ist. Dementsprechend ist der Helm für einen Dreijährigen auch ziemlich groß.


Die Silikoneinsätze zur Individualisierung sind bei beiden Kindern nicht gut angekommen und mussten nach einmaliger Nutzung abgenommen werden. Die sind wohl Geschmackssache.
Das Feature mit dem NFC Tag habe ich lediglich für den Test ausprobiert. Wirklich praktikabel finde ich es nicht und eher überflüssig. Auf der einen Seite kann ich auch für den Fall, dass der Helm mal verloren geht, kontakt Informationen mit einem Aufkleber innen im Helm anbringen, auf der anderen Seite glaube ich kaum, das der NFC Tag jemanden auffällt, wenn der Helm gefunden wird. Auch finde ich es etwas übertrieben den Helm aus diesen Grund als "smart" zu bezeichnen.


Fazit
Der Unit1 Sparky Junior Smart Helmet bietet eine gute Sichtbarkeit dank der integrierten Lampe. Die integrierte Beleuchtung und der Magnetverschluss überzeugen im praktischen Einsatz. Einschränkungen gibt es beim Gewicht und bei der Riemeneinstellung.
Das NFC Tag halte ich eher für eine Spielerei die den Helm meiner Meinung nach nicht wirklich "smart" macht. Für mich gibt es keinen Aspekt der diesen Helm in Sachen Sicherheit besser macht als die Konkurrenz. Zwar kann man sagen, dass der Helm mitwächst und das Alter 3-9 abdeckt, allerdings kann ich mir im täglichen Gebraucht kaum vorstellen, das der Helm so lange überlegt. Davon abgesehen sollte ein Helm ja auch ca. alle 3-5 Jahre mal getauscht werden.
Die Silikoneinsätze sind ein nettes Feature zur Individualisierung, das ich persönlich ganz schön finde, meinen Kinder aber gar nicht gefallen hat. Was ich mir für den Helm bei so einer guten integrierten Lampe am Hinterkopf gewünscht hätte, wäre ein integriertes Licht vorne gewesen. Damit hätte sich der Helm tatsächlich von anderen Helmen abgehoben.
Wie wurde das Produkt erworben?
Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestelltStimme ab: War diese Bewertung für dich hilfreich?
Schreibe hier deinen Kommentar
Bitte Anmelden oder Registrieren, um dein Voting abzugeben und/oder um deinen Kommentar zu schreiben.
Schicke und funktionelle Jacke. Verbesserungsfähige Herstellungsbedingungen.
VORTEILE
- Leicht
- Tolle Passform
- Super Kapuze
- Angenehm auf der Haut
- Schöne Farben
- Gut zu reinigen
NACHTEILE
- Made in Bangladesch
- Nicht so klein komprimierbar
BEWERTUNG
BEWERTUNG
Dieses Mal habe ich eine weitere Jacke für euch getestet. Es handelt sich um ein Modell der Marke Karpos und zwar um die Castore Jacke für Damen. Wie sie sich im Test geschlagen hat, erfahrt ihr im Folgenden.
Allgemeines
Die UVP der Karpos Castore W Jacket liegt bei 280€, wobei sie im Handel/ Internet aktuell häufig günstiger (knapp unter 200€) zu finden ist. Angeboten wird sie in sechs verschiedenen Farbvarianten, die ich alle sehr gelungen finde. Darunter Black, Jungle Green, Sterling Blue (mint), Deco Rose (bordeaux-rosa), Lavender sowie Forget (hellblau), sodass sowohl dezente als auch etwas auffälligere Geschmäcker bedient werden. Bei den Größen deckt Karpos ein breites Spektrum ab: Die Jacke ist von XS bis XXL erhältlich und fällt größengerecht aus, sodass man in der Regel problemlos seine normale Größe wählen kann.
Material
Die Castore W Jacket besteht aus Pertex® Quantum Air als Außenmaterial mit DWR-Behandlung, die leichten Regen und laut Internetauftritt von Karpos auch etwas Schnee abweist.
Innen sorgt die Primaloft® Gold Active-Isolierung (60 g am Körper, 40 g an Ärmeln und Kapuze) für eine mittelwarme Wärmeleistung (mehr dazu später) bei minimalem Gewicht. Sie bringt weniger als 350g auf die Waage, was schon echt super ist.
Hauptmaterial ist 100 % Polyamid, gefüttert mit 100 % Polyester. Obwohl die Innenseite der Jacke komplett synthetisch ist, ist sie auch direkt auf der Haut angenehm zu tragen, da der Stoff etwas angeraut ist und sich somit nicht so „nach Plastiktüte“ anfühlt.
Leider habe ich mir ziemlich am Anfang einen recht großen Fleck mit Kettenöl geholt. Aber mit dem entsprechenden Reinigungsmittel ließ sich die Jacke echt super reinigen und es ist nichts zurück geblieben.
Passform und Tragekomfort
Die Passform ist wirklich gelungen: Regular Fit, aber nicht zu kastig, sitzt körpernah dort, wo es angenehm sein soll und lässt genug Platz für eine dünne Midlayer (z.B. noch ein Merino-Langarm drunter). Sie schmiegt sich gut an, ohne einzuengen und fühlt sie sich wie eben bereits erwähnt überraschend angenehm und weich auf der Haut an, selbst wenn sie „nur“ aus synthetischen Materialien besteht.
Sowohl im Alltag, als auch beim Wandern oder auf dem Rad ist die Passform sowohl funktionell absolut gelungen, aber meiner Meinung nach auch optisch ansprechend. Nicht knalleng, aber trotzdem etwas figurbetonend.
Zusätzlich lässt sie sich unten am Bund mit einem Gummidung eng ziehen, falls mal kälter ist.
Was mir immer wichtig ist, ist die Länge der Ärmel. Auch auf dem Rad sind diese lang genug. Top!
Ein Highlight, das im Alltag oft unterschätzt wird: die Kapuze. Sie ist ergonomisch geschnitten, mit festem Rand und Gummizug, der wirklich Sinn macht – auch bei Wind oder Bewegung bleibt sie dort, wo sie sitzen soll. Auf dem Kopf und nicht im Sichtfeld.
Sie ist auch groß genug, um über einen Helm zu passen.
Allerdings stört mich bei der Nutzung mit Kapuze, dass man die Jacke dann nicht mehr gut schließen kann. Sie verdeckt dann den ganzen Mund. Ich persönlich finde das unangenehm, habe das Problem aber tatsächlich bei den meisten Jacken...
Ein weiteres oft unterschätztes Detail, welches hier aber positiv auffällt, sind die hochwertigen YKK-Reißverschlüsse.
Sowohl der Frontreißverschluss als auch die Taschenzips laufen extrem sauber, verkanten nicht und lassen sich auch mit kalten Fingern oder Handschuhen gut bedienen. Gerade draußen merkt man schnell, wie viel angenehmer gute Reißverschlüsse sind – für mich ein klarer Qualitätspluspunkt.
Die Reißverschlüsse an den Seitentaschen sind so genäht, dass sie gar nicht auffallen. Finde ich toll!
Wetterschutz
Dank DWR-behandeltem Pertex® Quantum Air-Obermaterial bietet die Jacke eine wasserabweisende Schicht, die leichten Regen und Schnee durchaus abweist.
Sie hat leichten Schauern Stand gehalten, was mich positiv überrascht hat. Angeblich ist die Jacke auch winddicht. Ich muss aber sagen, dass ich davon wenig spüre - im Gegenteil, bei Wind fröstelt es mich recht schnell mit der Jacke, wobei ich das Gefühl habe, dass der meiste Wind am Reißverschluss und an den Nähten reinkommt.
Wärmeleistung
Das Wärmegefühl ist natürlich super individuell. Mich friert es eher schnell, daher sind alle Einschätzungen natürlich relativ zu sehen.
Mit einer synthetischen Primaloft® Gold Active-Isolierung ist sie mittelwarm – bei 10-15 Grad oder bei sportlicher Betätigung als Außenjacke noch in Ordnung. Bei allem was kühler war, habe ich mich mit der Jacke entweder nur mal so eine Viertelstunde draußen aufgehalten oder sie als midlayer genutzt.
Packmaß und Gewicht
Mit knapp 350g ist die Jacke echt leicht. Leider ist sie nicht sonderlich gut komprimierbar. Was auf dem Papier „klein verpackbar“ heißt, hat mich beim Packen ein wenig enttäuscht: Ja, sie schrumpft, aber nicht so extrem wie manche andere Isolations- oder natürlich Daunenjacken. Für Minimalisten, die jeden Zentimeter Rucksackplatz lieben, wäre noch etwas mehr Komprimierbarkeit schön gewesen.
Produktion und Nachhaltigkeit
Karpos ist eine italienische Outdoor-Marke aus den Dolomiten, die Performance mit Nachhaltigkeitsbemühungen verbinden möchte. Dazu gehören der Einsatz von recycelten Materialien, DWR-Behandlungen ohne PFAS und Umweltschutzinitiativen. Die Marke berichtet auch davon, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette zu berücksichtigen. So weit - so gut.
Allerdings ein großer Wermutstropfen: Der Produktionsort ist Bangladesch, wo die Arbeitsbedingungen in der Industrie häufig kritisch bewertet werden. Das Land steht immer wieder wegen problematischer Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in der Kritik (schlechte Löhne, unsichere Arbeitsplätze, Umweltprobleme). Das ist ärgerlich und macht die Jacke aus ökologischer und sozialer Sicht weniger sympathisch – gerade bei einem Outdoor-Produkt einer Marke, die Nachhaltigkeit suggeriert.
Fazit
Eine leichte, funktionelle , aber dennoch alltagstaugliche Jacke. Sie überzeugt mit tollen Farben und einer großartigen Passform, super Kapuze und guten Reißverschlüssen.
Aufgrund des Produktionsortes „Bangladesch“ würde ich mir diese Jacke aber nie selbst kaufen. Gerade bei Outdoor-Bekleidung wünsche ich mir transparentere und fairere Produktionsstandorte. Leider ein Stern Abzug!