Maximaler Komfort statt Minimalismus.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr hoher Schlafkomfort auch auf hartem Untergrund
  • Gleichmäßige Druckverteilung ohne spürbare Druckpunkte
  • Angenehme Isolation auch bei kühleren Temperaturen
  • Robuste und wertige Materialien
  • Stabile Liegefläche ohne „Wegkippen“
  • Großes Ventil für schnelles Befüllen und Entlüften

NACHTEILE

  • Hohes Gewicht und großes Packmaß
  • Aufblasen ohne Pumpe aufwendig
  • Nicht für Trekking oder mobile Einsätze geeignet
  • Benötigt etwas Platz beim Verstauen
  • Preis im oberen Segment für Campingmatten

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Ich habe die Dreamboat Single 12 cm im Frühjahr 2026 von OUTSIDEstories zum Testen erhalten. Diese Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Weder wurde ich dafür bezahlt noch bin ich gegenüber dem Hersteller eine Verpflichtung eingegangen. Der rund sechswöchige Testzeitraum bildet die Grundlage für die folgenden Eindrücke.

Wer regelmäßig draußen (oder auch bei Freunden) übernachtet, kennt das Problem sehr gut. Tagsüber ist man aktiv, bewegt sich viel, ist unterwegs. Doch sobald es Abend wird, entscheidet oft ein Faktor darüber, wie erholt man am nächsten Morgen wirklich ist: der Schlafkomfort.

Gerade bei längeren Aufenthalten oder beim klassischen Camping wird schnell klar, dass viele Isomatten zwar funktional sind, aber selten wirklich bequem. Dünne Luftmatten sparen Gewicht, Schaumstoffmatten sind robust, aber hart. Der Unterschied zwischen „ausreichend“ und „wirklich gut schlafen“ ist dabei oft größer, als man zunächst denkt. Das ist auch zu Hause im täglichen Schlafgemach so, einer der Gründe weshalb ich nach der xten schlechten Matratze auf ein Wasserbett gewechselt habe. Das ist aber unterwegs aber natürlich keine Lösung. :-D

In den letzten Jahren habe ich verschiedenste Lösungen für unterwegs ausprobiert. Von aufblasbaren Varianten mit Fokus auf geringem Gewicht wie der Nemo Equipment Tensor All Season bis hin zu komfortorientierten Modellen für „Glamping“-Einsätze wie der Vaude - Dream Comfort 10l. Auch mit Outwell hatte ich bereits Berührungspunkte: Im vergangenen Sommer hatte ich mit dem Outwell Earth 3 Plus bereits ein Zelt der dänischen Marke im Langzeittest, das vor allem durch seine Alltagstauglichkeit und den klaren Komfortfokus aufgefallen ist.

Die Dreamboat verfolgt einen sehr klaren Ansatz. Sie versucht nicht, leicht oder besonders kompakt zu sein. Stattdessen steht ein Ziel im Mittelpunkt: maximaler Schlafkomfort ohne dabei auf Packmaß oder Gewicht zu achten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

 

WAS BIETET DIE OUTWELL DREAMBOAT SINGLE 12 CM?

Die Outwell Dreamboat Single 12 cm ist kompromisslos auf maximalen Schlafkomfort ausgelegt und positioniert sich klar im Camping-, Vanlife- und Basecamp-Segment. Im Gegensatz zu klassischen Trekking-Isomatten verfolgt sie einen bewusst anderen Ansatz: Gewicht und Packmaß treten in den Hintergrund, während Stabilität, Materialstärke und Liegequalität konsequent in den Fokus rücken.

Outwell setzt dabei gezielt auf Volumen und eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung, um ein Liegegefühl zu erzeugen, das deutlich näher an eine klassische Matratze heranreicht als an eine typische Isomatte. Entsprechend liegt der ideale Einsatzbereich weniger bei minimalistischen Touren, sondern bei längeren Campingaufenthalten, Wochenendtrips oder stationären Setups, bei denen erholsamer Schlaf Priorität hat.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Kern des Systems ist eine selbstaufblasende Konstruktion mit integriertem Schaumkern. Öffnet man das Ventil, dehnt sich der offenzellige PU-Schaum eigenständig aus und zieht Luft in die Matte. Dadurch entsteht eine stabile Grundbefüllung, die sich anschließend durch zusätzliches Aufblasen feinjustieren lässt. Diese Kombination aus Schaum und Luft sorgt für eine deutlich homogenere und stabilere Liegefläche als bei reinen Luftmatratzen, die häufig zu punktuellen Druckstellen oder einem eher „schwimmenden“ Liegegefühl neigen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Ein zentraler Komfortfaktor ist die Bauhöhe von rund zwölf Zentimetern. Sie entkoppelt spürbar vom Untergrund und gleicht Unebenheiten wie Steinen, Wurzeln oder harten Boden deutlich effektiver aus als flachere Modelle. Gleichzeitig verbessert die Materialstärke die Isolation erheblich.

Hier kommt der sogenannte R-Wert ins Spiel, eine Kennzahl für den Wärmewiderstand, also wie gut eine Matte gegen Bodenkälte isoliert. Je höher der Wert, desto geringer ist der Wärmeverlust nach unten. Während einfache Sommermatten meist bei 1–3 liegen und klassische 3-Jahreszeiten-Modelle etwa 3–5 erreichen, bewegt sich die Dreamboat laut Hersteller mit einem Wert um 10 in einem Bereich, der sonst eher Winter- oder Expeditionsausrüstung vorbehalten ist. In der Praxis bedeutet das eine sehr effektive Wärmeisolierung und ein deutlich angenehmeres Schlafklima, selbst bei niedrigen Temperaturen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Zusätzlich kommt eine 3D-Konstruktion mit stabilen Seitenwänden („Static Side Walls“) zum Einsatz. Diese verhindern ein seitliches Wegknicken und sorgen dafür, dass die gesamte Breite der Matte nutzbar bleibt. Das Ergebnis ist ein spürbar „bettähnlicheres“ Liegegefühl ohne Randabsenkung.

Auch die Oberfläche ist klar auf Komfort ausgelegt. Das verwendete Stretch-Polyester wirkt leicht elastisch, passt sich dem Körper an und reduziert das typische, oft als störend empfundene „Plastikgefühl“ vieler Luftmatten. In Kombination mit dem Schaumkern entsteht eine ruhige, gleichmäßige Liegefläche, die Bewegungen weniger stark überträgt.

Typisch für dieses Konzept ist auch der Verzicht auf stark ausgeprägte Kammerstrukturen. Stattdessen bietet die Matte eine weitgehend ebene Liegefläche, die für mehr Stabilität und insgesamt ruhigeren Schlaf sorgt.

Beim Handling zeigt sich ebenfalls die Komfortorientierung: Ein groß dimensioniertes Flat High-Flow Ventil ermöglicht schnelles Befüllen und besonders effizientes Entlüften. Gerade beim Zusammenrollen lässt sich die Luft kontrolliert ablassen, was den Kraftaufwand spürbar reduziert.

Unterm Strich folgt die Dreamboat einem klar definierten Konzept: keine Kompromisslösung für alles, sondern eine spezialisierte Isomatte für alle, die draußen schlafen möchten, ohne beim Komfort Abstriche zu machen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Material

  • Obermaterial: Weiches, leicht elastisches Stretch-Polyester (ca. 30D) für angenehme Haptik und reduzierte Geräuschentwicklung
  • Unterseite: Robustes Polyester (ca. 75D) mit hoher Abriebfestigkeit für den Einsatz auf rauem Untergrund
  • Seitenwände: Verstärktes Polyester mit TPU-Beschichtung („Static Side Walls“) für erhöhte Formstabilität
  • Innenkern: Offenzelliger PU-Schaum als tragende Struktur der selbstaufblasenden Konstruktion
  • Laminierung: TPU-Mehrlagenaufbau für Luftdichtigkeit sowie erhöhte Haltbarkeit und Delaminationsresistenz
  • Ventil: Flat High-Flow Ventil (FHF) aus Kunststoff mit großem Luftdurchlass
  • Umwelt: PFC-/PFAS-freie Materialien, keine fluorierten Imprägnierungen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Merkmale

  • Selbstaufblasende Konstruktion: Schaumkern zieht beim Öffnen des Ventils eigenständig Luft ein (Grundbefüllung)
  • Ca. 12 cm Bauhöhe für sehr hohen Liegekomfort und effektive Entkopplung vom Untergrund
  • 3D-Konstruktion mit stabilen Seitenwänden für eine durchgehend nutzbare Liegefläche bis zum Rand
  • Weitgehend ebene Liegefläche ohne ausgeprägte Luftkammern → ruhigeres, stabileres Liegegefühl
  • Zonierter Schaumkern mit horizontalen Ausstanzungen („zoned support“) zur verbesserten Druckverteilung
  • Sehr hohe Isolation durch Materialstärke und Schaumkern (Herstellerangabe R-Wert ca. 10,6)
  • Individuell anpassbarer Härtegrad durch Regulierung der Luftmenge
  • Schnelles Handling durch Flat-High-Flow-Ventil beim Aufblasen und Entlüften
  • Langlebige, formstabile Konstruktion auch bei häufiger Nutzung
  • Entwickelt für Camping, Vanlife, Basecamp und komfortorientierte Outdoor-Einsätze
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Technologien

  • Selbstaufblasender PU-Schaumkern (Open-Cell Foam): Im Inneren kommt ein offenzelliger PU-Schaum zum Einsatz, der sich nach dem Öffnen des Ventils eigenständig ausdehnt und dabei Luft in die Matte zieht. Dieses physikalische Prinzip der Selbstinflation sorgt für eine automatische Grundbefüllung ohne aktives Aufpumpen. Die Kombination aus eingeschlossener Luft und elastischem Schaum erzeugt eine gleichmäßige Druckverteilung, reduziert punktuelle Belastungen und verhindert das für reine Luftmatratzen typische instabile „Durchhängen“.
  • Flat-High-Flow-Ventil (FHF): Das großdimensionierte Flachventil ist auf hohen Luftdurchsatz ausgelegt. Dadurch wird sowohl das Befüllen als auch das Entlüften deutlich beschleunigt. Beim Ablassen der Luft kann diese nahezu widerstandsfrei entweichen, was das Zusammenrollen spürbar erleichtert. Gleichzeitig erlaubt das Ventil eine fein dosierbare Regulierung des Innendrucks und damit des Liegegefühls.
  • 3D-Konstruktion mit Static Side Walls: Die vertikal ausgeführten Seitenwände stabilisieren die Matte über die gesamte Breite und verhindern ein seitliches Wegknicken unter Last. Im Gegensatz zu konisch zulaufenden Konstruktionen bleibt die Liegefläche vollständig nutzbar, was insbesondere beim Drehen im Schlaf für ein deutlich stabileres, „bettähnlicheres“ Liegegefühl sorgt.
  • Zonierter Schaumkern (Zoned Support Construction): Der Schaumkern ist mit gezielten horizontalen Ausstanzungen versehen. Diese reduzieren Gewicht und Packmaß, ohne die strukturelle Stabilität wesentlich zu beeinträchtigen.
    Gleichzeitig entsteht eine differenzierte Druckverteilung, bei der der Körper gleichmäßiger getragen wird als auf homogenen Schaumflächen.
  • TPU-Laminat-Technologie (Delamination Resistant Construction): Die Matte nutzt einen mehrlagigen Materialaufbau aus Textilgewebe und thermoplastischem Polyurethan (TPU). Diese Konstruktion sorgt für zuverlässige Luftdichtigkeit und reduziert das Risiko von Delamination, also dem Ablösen von Materialschichten, was bei selbstaufblasenden Matten ein zentraler Faktor für die Langzeit-Haltbarkeit ist.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

WIE MACHT SICH DIE MATTE IM EINSATZ?

Im Praxiseinsatz zeigt sich sehr schnell, dass die Dreamboat in einer anderen Liga spielt als klassische Isomatten. Bereits beim ersten Hinlegen fällt die enorme Aufbauhöhe auf. Man liegt nicht direkt auf dem Boden, sondern deutlich darüber. Dieses Gefühl verändert die gesamte Wahrnehmung des Schlafsystems. Unebenheiten treten kaum noch in Erscheinung, selbst härterer Untergrund wird wirkungsvoll abgefedert.

Der größte Vorteil liegt klar im Liegekomfort. Der Körper sinkt angenehm ein, wird dabei aber gleichzeitig gleichmäßig abgestützt. Punktuelle Druckstellen, wie sie bei dünneren Matten typisch sind, treten nicht auf. Besonders im Schulter- und Hüftbereich ist dieser Unterschied deutlich spürbar.

Interessant wird es vor allem in der Seitenlage. Während viele Isomatten hier an ihre Grenzen stoßen, entweder durch Bodenkontakt oder zu hohen Gegendruck, bleibt die Dreamboat komfortabel ausgewogen. Es entsteht ausreichend Abstand zum Untergrund, ohne dass die Liegefläche unangenehm hart wirkt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Über mehrere Nächte hinweg zeigt sich der entscheidende Unterschied zum klassischen Outdoor-Schlafgefühl. Die Liegeposition bleibt stabiler, Bewegungen reduzieren sich, und das Aufwachen erfolgt spürbar erholter. Gerade nach mehreren Nächten ist dieser Effekt deutlich spürbar.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Auch die Stabilität überzeugt. Die Matte wirkt jederzeit kontrolliert und kippsicher. Bewegungen werden gedämpft aufgenommen und nicht unruhig weitergegeben, was insgesamt zu einem sehr ruhigen Liegeverhalten führt.

Im Bereich Isolation liefert die Dreamboat ebenfalls solide Ergebnisse. Durch die Bauhöhe und den Schaumkern entsteht eine effektive Trennung zum Untergrund. Selbst bei kühleren Temperaturen bleibt die Liegefläche angenehm neutral, ohne spürbare Kältebrücken.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Im Handling zeigt sich ein grundsätzlich einfaches Konzept, allerdings mit Einschränkungen. Das selbstständige Aufblasen unterstützt den Aufbau, erreicht jedoch nicht die volle Endhöhe. Hier ist man auf manuelle Unterstützung angewiesen, was bei dem großen Volumen Zeit und Aufwand bedeutet. Ein Pumpsack liegt nicht bei. Gerade dieser wäre sinnvoll, da er das Eindringen von Feuchtigkeit durch Atemluft verhindert und langfristig hygienische Vorteile bietet. Ohne Hilfsmittel ist das Aufblasen zwar möglich, aber deutlich weniger komfortabel.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Das Entlüften funktioniert dagegen sehr effizient. Über das große Ventilsystem lässt sich die Luft schnell ablassen. Beim anschließenden Einrollen ist jedoch etwas Sorgfalt nötig, um das Packmaß zuverlässig zu erreichen.

Der größte Kompromiss liegt eindeutig im Transport. Gewicht und Packvolumen machen klar, dass diese Matte nicht für mobile Einsätze konzipiert ist. Für Trekking oder Bikepacking ist sie schlicht zu groß und zu schwer.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

FÜR WEN IST DAS PRODUKT GEMACHT?

Die Dreamboat richtet sich klar an Nutzer, die beim Schlafkomfort keine Kompromisse eingehen möchten. Ideal ist sie für klassisches Camping, Vanlife oder Basecamp-Situationen. Auch im Familienkontext oder bei längeren Aufenthalten spielt sie ihre Stärken aus. Wer mit dem Auto unterwegs ist oder sein Equipment nicht über längere Strecken tragen muss, profitiert hier am meisten.

Weniger geeignet ist sie für alle, die leicht und minimalistisch unterwegs sein möchten. Für Trekkingtouren oder bewegungsintensive Einsätze gibt es deutlich passendere Alternativen.

WAS STECKT HINTER DER MARKE OUTWELL?

Outwell gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Marken im europäischen Camping- und Outdoorsegment. Hinter der Marke steht das dänische Unternehmen Oase Outdoors, gegründet 1984 von Mogens Arens. Mitte der 1990er-Jahre entstand daraus die Marke Outwell mit einem klar definierten Fokus: komfortorientierte Outdoor-Ausrüstung für Menschen, die draußen unterwegs sein möchten, ohne dabei auf Alltagstauglichkeit und Komfort verzichten zu müssen.

Während viele Hersteller vor allem ultraleichte Trekkingausrüstung entwickeln, verfolgt Outwell traditionell einen bewusst anderen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen durchdachte Komfortlösungen, robuste Materialien und ein möglichst unkompliziertes Handling im Alltag. Genau diese Philosophie zieht sich bis heute durch nahezu das gesamte Sortiment, von Zelten über Schlafsysteme bis hin zu Campingmöbeln, Beleuchtung und Zubehör.

Besonders bekannt wurde Outwell ursprünglich durch seine Familien- und Komfortzelte. Die Marke setzte früh auf großzügige Raumkonzepte, hohe Alltagstauglichkeit und praxisnahe Details, die den Campingalltag tatsächlich erleichtern. Dazu zählen beispielsweise Panorama-Fenster, fest integrierte Bodenwannen, modulare Schlafkabinen, reflektierende Abspannleinen („Luminous Guylines“) oder das HookTrack-System, mit dem Lampen und Organizer flexibel im Zelt befestigt werden können. Auch Systeme wie „Quick & Quiet“-Magnettüren oder die besonders geräumigen „Master Bedrooms“ gehören mittlerweile zu typischen Outwell-Merkmalen.

Gerade im Zeltbereich fällt auf, dass Outwell viele Lösungen nicht rein technisch, sondern konsequent aus Nutzersicht entwickelt. Ziel ist meist nicht maximale Gewichtsreduktion, sondern ein möglichst komfortables und stressfreies Outdoor-Erlebnis, insbesondere bei längeren Campingaufenthalten oder Familienreisen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: OUTWELL Dreamboat Single 12.0 CM - Liegematte

Diese Philosophie zeigt sich inzwischen aber genauso deutlich bei den Schlafsystemen der Marke. Produkte wie die Dreamboat-Serie übertragen den Komfortansatz konsequent auf den Bereich Schlafen und Liegen. Statt ultraleichter Minimal-Lösungen setzt Outwell bewusst auf Materialstärke, stabile Konstruktionen und ein möglichst matratzenähnliches Liegegefühl.

Typisch für die Marke sind dabei praxisnahe Technologien wie großdimensionierte Ventilsysteme, stabile 3D-Konstruktionen, langlebige TPU-Laminate oder komfortorientierte Schaumkernsysteme bei selbstaufblasenden Matten. Viele Produkte wirken dadurch weniger kompromissorientiert als klassische Leichtbau-Ausrüstung und richten sich stärker an Camper, Vanlife-Nutzer oder allgemein komfortorientierte Outdoor-Anwender.

Auch das Thema Haltbarkeit spielt bei Outwell traditionell eine wichtige Rolle. Sowohl Zelte als auch Schlafsysteme werden auf langfristige Nutzung ausgelegt. Robuste Gewebe, verstärkte Konstruktionen und delaminationsresistente Materialaufbauten sollen dafür sorgen, dass die Produkte auch bei häufiger Nutzung zuverlässig funktionieren.

Hinzu kommt eine zunehmend stärkere Ausrichtung auf nachhaltigere Materialien und Produktionsprozesse. Outwell verzichtet bei vielen aktuellen Produkten schrittweise auf PFAS-/PFC-haltige Beschichtungen und setzt verstärkt auf fluorfreie Alternativen. Ergänzt wird das durch langlebige Konstruktionen und eine insgesamt eher auf langfristige Nutzung statt schnellen Austausch ausgelegte Produktphilosophie.

Auffällig ist außerdem, wie stark Outwell seine Entwicklungen an realen Nutzungsszenarien orientiert. Viele Lösungen entstehen sichtbar aus typischen Problemen des Campingalltags: mehr Komfort beim Schlafen, einfacheres Handling beim Auf- und Abbau, bessere Raumnutzung oder robustere Materialien für häufigen Einsatz.

Genau darin liegt letztlich auch die Stärke der Marke. Outwell versucht nicht, die leichteste oder minimalistischste Outdoor-Ausrüstung anzubieten, sondern konzentriert sich bewusst auf Komfort, Funktionalität und Alltagstauglichkeit – und hat sich damit über viele Jahre eine feste Position im europäischen Camping- und Outdoor-Markt aufgebaut.

Hard Facts

  • Gründung: 1984 (Oase Outdoors, Dänemark, Gründer Mogens Arens)
  • Marke Outwell seit: 1995 (Familien- & Komfortcamping als Fokus)
  • Unternehmenssitz: Dänemark, heute international in über 45 Ländern aktiv
  • Sortiment: > 60 Zeltmodelle + ca. 700 Zubehörartikel (Campingmöbel, Schlafsäcke, Beleuchtung etc.)
  • Fokus: Familien- und Komfortcamping – robuste, durchdachte Zelte statt ultraleichter Trekkinglösungen
  • Innovationen: HookTrack-System für Lampen & Organizer, Quick & Quiet Magnettüren, Outwell Night Light System, Master-Schlafkabinen mit mehr Platz
  • Reflektierende „Luminous Guylines“
  • Qualität: Alle Zelte in firmeneigenen Testanlagen auf Wind, Regen & Sicherheit geprüft (EN 5912)
  • Nachhaltigkeit: Schrittweiser Verzicht auf PFAS, langlebige Materialien, Ersatzteilversorgung
  • Besonderheit: Enge Zusammenarbeit mit Testfamilien und Nutzern für praxisnahe Weiterentwicklung

 

FAZIT

Die Dreamboat Single 12 cm ist keine typische Isomatte. Sie ist eine klare Entscheidung für Komfort. Im Test zeigt sich schnell, dass genau darin ihre größte Stärke liegt. Der Liegekomfort ist deutlich höher als bei klassischen Outdoor-Matten und kommt dem Gefühl eines Bettes erstaunlich nahe. Natürlich bringt dieses Konzept auch Einschränkungen mit sich. Gewicht und Packmaß schließen mobile Einsätze praktisch aus. Auch das Handling beim Aufblasen ist etwas aufwendiger.

Wer jedoch stationär unterwegs ist und Wert auf erholsamen Schlaf legt, bekommt hier eine durchdachte und sehr komfortable Lösung. Am Ende ist es wie so oft im Outdoor-Bereich. Man kann nicht alles gleichzeitig haben. Die Dreamboat entscheidet sich bewusst für Komfort.

 

#wirsehenunsdraussen

 



Wie wurde das Produkt erworben?

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Leichter und faltbarer Kaffeefilter für den Outdooreinsatz.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Leicht
  • Faltbar
  • Wiederverwendbar
  • Einfach zu bedienen
  • Einfach zu reinigen, wenn man Zugang zu Wasser hat
  • Die Klammern halten den Filter zuverlässig in der Tasse oder Kanne

NACHTEILE

  • Wenn kein fließendes Wasser vorhanden ist, ist die Reinigung schwer und der Filter muss dreckig verstaut werden

BEWERTUNG

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Als Outside-Stories Produktscout wurde mir der Origin-Outdoors-Kaffeefilter „Riuso“ 2–4 Tassen) zusammen mit dem Kaffee Wadelpause von der Murnauer Kaffeerösterei zum Testen zur Verfügung gestellt. In den folgenden Zeilen schildere ich meine Erfahrungen mit dem Filter und der Kombination mit dem Kaffee, vor allem unterwegs, aber auch ein wenig im Alltag. Zur besseren Übersicht hier der Aufbau dieses Testberichts:

  • Über den Hersteller

  • Features

  • Erster Eindruck

  • Im Einsatz (Filter)

  • Der Kaffee

  • Fazit

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Über Origin Outdoors und die Murnauer Kaffeerösterei

Origin Outdoors ist eine Outdoor-Marke, die sich auf funktionale Ausrüstung für Camping, Trekking und den mobilen Einsatz spezialisiert hat. Die Produkte stammen aus dem Umfeld eines deutschen Outdoor-Fachhandels und sind auf praktische Lösungen für unterwegs ausgelegt. Der Fokus liegt dabei auf einfacher Handhabung, robusten Materialien und einem kompakten Packmaß, damit die Ausrüstung im Rucksack möglichst wenig Platz einnimmt.

Die Murnauer Kaffeerösterei stammt aus Murnau am Staffelsee in Bayern und steht für handwerklich gerösteten Kaffee mit regionalem Bezug. Die Rösterei wurde aus der Leidenschaft für hochwertigen Kaffee aufgebaut und ist seit den 2000er-Jahren als eigene Kaffeerösterei aktiv. Ihr Schwerpunkt liegt auf frisch gerösteten Kaffees mit eigenem Charakter, die sich besonders für den Genuss im Alltag und unterwegs eignen.

Verpackung vorn
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Filter von oben
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Features

  • Wiederverwendbarer Kaffeefilter aus Edelstahl
  • Feinmaschige Struktur für die Zubereitung von Kaffee ohne Einwegfilter
  • Faltbares Design für ein kompaktes Packmaß
  • Für 2 bis 4 Tassen geeignet
  • Flexible Metallklammern zur sicheren Befestigung an Tassen, Bechern oder Kannen
  • Für den mobilen Einsatz beim Camping, Trekking oder Reisen konzipiert
  • Einfaches, mechanisches System ohne zusätzliche Einzelteile
  • Leicht zu reinigen, sofern Wasser zur Verfügung steht
     

Erster Eindruck

Der Origin Outdoors Kaffeefilter „Riuso“ macht auf den ersten Blick einen sehr kompakten und praktischen Eindruck. Das faltbare Design sorgt dafür, dass er im Gepäck kaum Platz benötigt und sich klar für den mobilen Einsatz eignet. Auch das geringe Gewicht passt gut zum Outdoor-Gedanken. Besonders interessant und schlau fallen die Klammern auf, mit denen sich der Filter sicher an einer Tasse oder Kanne befestigen lässt. 

So soll der Filter nicht zu tief oder unsicher in der Tasse oder Kanne sitzen. Dadurch wirkt das System unkompliziert, direkt nutzbar und auf das Wesentliche reduziert. Ich frage mich allerdings, wie gut die Verbindung zwischen dem flexiblen Filter und den Klammern halten wird. Für mich sieht es aber so aus, als ob die Klammern genietet sind oder so etwas in der Art.
Auf den ersten Eindruck vermittelt der Filter auf jeden Fall einen funktionalen und durchdachten Eindruck.
 

Im Einsatz

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Kaffee ist fertig


Im Einsatz zeigt der Kaffeefilter vor allem seine Stärken bei einfacher Bedienung und Mobilität. Der „Aufbau“ ist schnell erledigt. Filter in die Tasse klemmen, Pulver rein, Wasser kochen und aufgießen. Danach kann man den Filter mit dem Kaffeesatz beiseite legen, sich abkühlen lassen und dann ausklopfen. Das geht natürlich umso besser, wenn der Satz bereits getrocknet ist. Alternativ, wenn man Zugang zu Wasser hat bzw. Trinkwasser für die Reinigung opfert, bekommt man den Filter am einfachsten sauber und kann ihn wieder einpacken oder für den nächsten Kaffee benutzen.

Aber wie praktikabel ist das Ganze bei einer Tour?

Was ganz wichtig zu beachten ist: Der Filter ist für 2–4 Tassen ausgelegt, das bedeutet, dass er für nur eine Tasse eigentlich schon zu groß ist, da er ca. zur Hälfte in die Tasse hineinragt und, sobald die Tasse halb voll ist, der Kaffee nicht weiter durchläuft, sondern im Filter bleibt und weiter zieht. Bei der Verwendung mit nur einer Tasse muss man den Filter also, nachdem er zur Hälfte durchgelaufen ist, von der Tasse lösen und über diese halten, damit der Kaffee vollständig durchlaufen kann. Hat man eine größere Kanne, ist dies natürlich absolut kein Problem.

Bei kleineren Wanderungen mit der Familie, nicht weit weg von zu Hause, mit fest eingeplanten längeren Pausen ist der ganze Spaß meiner Meinung nach absolut kein Problem. Man hat eh kaum Gepäck dabei, da kann man mal den Gasbrenner mit Kartusche, einen Topf, zwei Tassen, eventuell eine Kanne, den Filter und Kaffee einpacken.

Bei einer Tagestour mit dem Gravelbike, wie in meinem Fall über 146 km, sieht das schon anders aus. Der Platz ist stark begrenzt und unnötiges Gewicht möchte man auch vermeiden. Also habe ich da nur eine Tasse zum Wasseraufkochen und eine Tasse zum daraus Trinken mitgenommen, um Platz und Gewicht zu sparen. Auch konnte ich nicht ewig warten, bis der Kaffeesatz getrocknet war, um ihn gut aus dem Filter zu klopfen, also musste ich zwangsläufig das Gröbste mit den Fingern herauskratzen und ich habe den Riuso dann mehr oder weniger dreckig in seine Verpackung gesteckt, damit nichts anderes im Rucksack dreckig wird. 


War das ganze Prozedere bei meiner Tour sinnvoll? Sinnvoll vielleicht nicht, aber ich hatte erstens keinen zeitlichen Druck und durch das Kaffeekochen auch eine längere Pause, die mir nach 70 Kilometer dann auch gelegen kam und mir geholfen hat, mich zu entspannen und etwas zu regenerieren. Plus: Ich hatte leckeren, frischen Kaffee! Der größte Nachteil war, dass ich nach weiteren 30 km starke Lust auf eine weitere Tasse hatte, aber mein Wasservorrat dafür nicht vorgesehen war. Also, auf der Tour war das schon ein kleines Highlight.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Zweite Tasse Läuft durch
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Also wann ist der Riuso Filter wirklich “sinnvoll”? 
Richtig Sinn ergibt der Filter meiner Meinung nach bei längeren Touren, bei denen man ohnehin einen Kocher mit sich führt und mindestens zu zweit ist. Da fällt der Riuso Filter nicht ins Gewicht, nimmt kaum Platz weg.

Außerdem passt der Filter auch in gewöhnliche Filtermaschinen. Falls einem also mal die Filter ausgehen, dann kann man in der Not auch den Riuso in der Filtermaschine nutzen.
Auch habe ich den Filter bei mir mit ins Büro genommen, da wir dort einen Vollautomaten haben, ich mir aber auch gerne mal einen Filterkaffee / Pour-Over-Kaffee mache.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen
Auch super im Büro wenn man mal Lust auf eine alternative Zubereitungsmethode hat

 

Filtermaschine
Passt auch in eine Filtermaschine falls mal die Filter alle sind


Der Kaffee

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Wadelpause ist von der Murnauer Kaffeerösterei so gedacht, dass der Kaffee auch auf Touren eine passende Funktion erfüllt und nicht nur als Genussmittel dient. Mit der leichten bis mittleren Röstung und dem klaren Aromaprofil hat die Rösterei bewusst einen Kaffee entwickelt, der unterwegs gut verträglich bleibt und den Körper nicht unnötig belastet. Empfohlen wird deshalb auch eine Zubereitung als Cold Brew oder Cowboy Coffee, weil sich damit eine gleichmäßige Koffeinwirkung und eine unkomplizierte Nutzung verbinden lassen.

Gerade bei längeren Touren ist das sinnvoll, weil ein sehr schwerer oder stark konzentrierter Kaffee den Magen eher belasten kann. Die Murnauer Kaffeerösterei setzt hier mit der Sorte Wadelpause stattdessen auf eine belebende und ausgewogene Tasse Kaffee, die sich auch in eine längere Ausfahrt oder einen Tag unterwegs gut einfügt.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: ORIGIN OUTDOORS Kaffeefilter 'Riuso' 2-4 Tassen

Ich persönlich kenne das Problem mit der Belastung des Magens aus dem Ausdauersport leider recht gut. Weshalb ich z.B. auch auf Sportgetränke mit Koffein grundsätzlich verzichte, da dies bei mir immer zu Problemen führt. Bei dem Kaffee Wadelpause war dies nicht der Fall. Nun habe ich aber auch darauf geachtet, die Dosierung gering zu halten, bzw. meiner Aktivität anzupassen. Bei den kleineren Wanderungen, die nicht anstrengend waren und bei denen es mir eher um den Genuss ging, durfte es schon mal etwas stärker sein. Aber bei meiner 146-Kilometer-Gravel.Tour wollte ich auf keinen Fall. Mit zwei gestrichenen Kaffeelöffeln Pulver auf einer Tasse (ca. 12-14 Gramm  bei ca. 200 ml) im Riuso Filter bin ich da sehr gut zurechtgekommen.

Geschmacklich holt mich der Kaffee sehr gut ab. Bei der Zubereitung mit dem Riuso Filter hat der Kaffee nur eine leichte Säure und ein leicht nussiges Aroma.

Neben der Zubereitung mit dem Riuso Filter, habe ich auch die Cowboy Coffee Zubereitung, wie auf der Homepage der Murnauer Kaffeerösterei beschrieben, ausprobiert. Dies habe ich dann aber aus reinem Interesse zu Hause am Herd gemacht. Und ich muss sagen, dass mir das Ergebnis auch hier sehr gut gefällt. Der Kaffee schmeckt anfangs wesentlich kräftiger und rustikaler, dann entfaltet sich aber wie zuvor das weiche und sehr angenehme nussige Aroma.


Fazit
Der Origin Outdoors Kaffeefilter „Riuso“ (2–4 Tassen) ist ein praktischer Begleiter für alle, die unterwegs unkompliziert Kaffee zubereiten möchten und genügend Platz für das zusätzlich nötige Equipment haben. Er ist leicht, faltbar, wiederverwendbar und einfach zu bedienen, was ihn gerade für Outdoor-Touren und Reisen interessant macht. Die sichere Fixierung durch die Klammern funktioniert zuverlässig und sorgt für einen stabilen Einsatz. 

Wirklich sinnvoll erachte ich den Filter für mehrtägige Touren, bei denen sowieso ein Kocher und Kochgeschirr mitgenommen werden müssen. Aber auch für Kaffeeliebhaber, die auf kürzeren Touren nicht auf den frisch gekochten Kaffee verzichten wollen, funktioniert der Riuso Filter sehr gut. Vor allem in der Kombination mit dem Kaffee „Wadelpause“ aus der Murnauer Kaffeerösterei kann man nicht viel falsch machen und so sehr schöne Pausen verbringen und entspannen.
 

 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Leichter Filter mit vielseitiger Nutzungsmöglichkeit.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Vielseitige Nutzung
  • Gute Durchlaufgeschwindigkeit
  • Leicht
  • Einfach anzuwenden
  • Robuste, haltbare Flask
  • Soziale Nachhaltigkeitsprojekte

NACHTEILE

  • Aufwendige Lagerung
  • Zur Reinigung extra Rückspülspritze erforderlich

BEWERTUNG

Testbericht Peak Squeeze Bottle von LifeStraw

Ich habe den Wasserfilter in der Peak Squeeze Bottle zum Testen bekommen. Ich wandere und bin mit meinem Pferd auf Wanderritt. Da wir meist sehr abseits von Ortschaften unterwegs sind, habe ich immer einen Wasserfilter dabei. Auch in den Bergen filtere ich Quellwasser, da man nie sicher sein kann, was so alles ins Wasser gefallen ist. Ich war also sehr gespannt auf diesen Filter, der optisch ähnlich wie mein bisher genutzter Katadyn-Filter ist.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LIFESTRAW Peak Squeeze Collapsible Squeeze 1L Bottle with Filter – Wasserfilter mit Trinkflasche

Zum Unternehmen

LifeStraw entwickelt unterschiedliche Wasserfiltersysteme, vom Filterstrohhalm bis zu großen Wassersäcken mit Filtern.  

Ein zentraler Bestandteil von LifeStraw ist zudem der soziale Ansatz: Mit jedem verkauften Produkt ermöglicht das Unternehmen im Rahmen des Give-Back-Programms einer Person in Krisenregionen ein Jahr lang Zugang zu sicherem Trinkwasser.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LIFESTRAW Peak Squeeze Collapsible Squeeze 1L Bottle with Filter – Wasserfilter mit Trinkflasche

Nachhaltigkeit soll ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein und umfasst ökologische, soziale und gesellschaftliche Aspekte.

LifeStraw positioniert seine Produkte als Alternative zu Einwegplastikflaschen. Durch wiederverwendbare Wasserfilter sollen Millionen Plastikflaschen eingespart werden. (Ich denke, dies betrifft eher Länder, in denen das Leitungswasser nicht trinkbar ist)

LifeStraw ist seit 2021 eine zertifizierte BCorporation. Diese Zertifizierung bewertet Unternehmen hinsichtlich Umwelt, sozialer Verantwortung, Transparenz und Unternehmensführung.

Zum Produkt

Angeboten wird der Filter in zwei Größen: 1 Liter und 650 Milliliter. Ich habe die Ausführung in der Größe 650 Milliliter erhalten.

Gewicht: 102 Gramm bzw. 110 Gramm (1L)

 650 Milliliter nachgewogen:  99 Gramm ohne Reinigungsspritze, 122 Gramm mit der Spritze und 142 Gramm mit Säuberungsspritze und feuchtem Filter.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LIFESTRAW Peak Squeeze Collapsible Squeeze 1L Bottle with Filter – Wasserfilter mit Trinkflasche
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Filterung: Bakterien, Parasiten, Mikroplastik und Schwebstoffe

Porengröße der Filtermembran: 0,2 Mikrometer

Lebensdauer: ca. 2000 Liter – Nachkauffilter wird für 24,95 € angeboten.

Preis: UVP 44,95 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LIFESTRAW Peak Squeeze Collapsible Squeeze 1L Bottle with Filter – Wasserfilter mit Trinkflasche
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Erster Eindruck:

Das System besteht aus Filter mit Mundstück und Trinkbeutel. Zusätzlich wird eine Spritze zum Spülen des Filters mitgeliefert.
Der flexible Trinkbeutel besteht aus BPA-freiem Kunststoff. Er ist leicht, fühlt sich widerstandsfähig an und hat keinen Eigengeruch.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LIFESTRAW Peak Squeeze Collapsible Squeeze 1L Bottle with Filter – Wasserfilter mit Trinkflasche

Insgesamt ist das System aufwendiger, aber dadurch auch vielseitiger verwendbar als der vergleichbare Katadynfilter. Durch die Spülspritze und den größeren Filter, nimmt das System etwas mehr Platz im Rucksack ein, ist aber immer noch sehr leicht mit ca. 120 (gewogenen) Gramm.

In der Anleitung lese ich die Empfehlung, den Filter nach der Nutzung in einer Kochsalzlösung aufzubewahren, da er, wenn er eintrocknet, nicht mehr richtig funktioniert. Bei einer Nutzungspause von mehr als 3 Monaten soll man ihn vor der Lagerung mit einer Bleichlösung desinfizieren. Das finde ich etwas problematisch, 

1. Da ich nicht irgendwo einen Behälter mit Wasser/Lauge herumstehen haben möchte.

2. ist es viel Aufwand: Man muss sich erst Bleiche besorgen, nach Anweisung verdünnen, für die Lauge einen Behälter in der richtigen Größe finden, einen Lagerplatz, bei dem nichts auslaufen kann, usw.

Für mich wäre das schon ein Grund, diesen Filter nicht zu kaufen.

Eine Frage, die sich mir immer stellt: Gibt es jemanden, der eine Strichliste führt, um zu sehen, wann die maximale Nutzung von  2000 Litern erreicht ist? 

Mein Test: 

Der Filter kommt schon richtig zusammengesetzt an, man braucht nur den Filter mit dem Mundstück abzudrehen und kann den Trinkbeutel leicht z.B. in einem Bach füllen. Die Öffnung ist dafür groß genug. Dann kann man entweder in eine Flasche filtern oder direkt aus dem Filter trinken.

Die Durchlaufgeschwindigkeit ist gut und ist auch während meiner Testphase gut geblieben. Über die Langzeitnutzung kann ich noch nichts sagen.

Sehr gut finde ich, dass sich der Trinkbeutel fest zuschrauben lässt und keinen Kippverschluss hat. Dadurch ist die Gefahr, dass etwas im Rucksack ausläuft, sehr gering (wenn man im Trinkbeutel auch Wasser transportieren möchte). 

Der Filter lässt sich auch ohne den mitgelieferten Trinkbeutel nutzen: indem man ihn direkt in die Wasserquelle hält, um daraus zu trinken, oder indem man ihn auf eine PET‑Flasche schraubt und dann das Wasser aus der Flasche filtert (wie bei einem Sawyer-Filter). Das ist besonders positiv, da der Filter nutzbar bleibt, auch wenn der Trinkbeutel unterwegs kaputt geht.

Geschmack des Wassers: Die erste Nutzung war mit Leitungswasser. Ich habe das Wasser ca. 10 Minuten in dem Beutel gelassen und dann direkt aus dem Filtersystem getrunken. Das Wasser hat einen leichten Kunststoffgeschmack angenommen, der sich aber noch im Rahmen hält.

Ich hatte in meinem Test kein Wasser mit vielen Schwebstoffen, sodass der Filter durchgehend die gute Durchlaufgeschwindigkeit behalten hat. Das Rückspülsystem soll helfen, wenn der Filter verstopft. 

Da ich den Katadyn Filter zum Vergleich hatte, schneidet der LifeStraw-Filter aus folgenden Gründen etwas schlechter ab:

Bis auf Eintritts- und Austrittsöffnung ist die Filtermembran fest von Kunststoff umgeben, d.h. man kann nicht sehen, wie verschmutzt der Filter ist, man kann ihn nicht trocknen, sondern muss ihn in Kochsalzlösung lagern. Die Reinigung ist aufwendiger, es wird eine zusätzliche Rückspülspritze benötigt. Dadurch hat das System auch mehr Volumen.

Dies sind auch die Gründe, die zu einem Punktabzug führen. Denn ansonsten leistet der Filter, was er verspricht. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: LIFESTRAW Peak Squeeze Collapsible Squeeze 1L Bottle with Filter – Wasserfilter mit Trinkflasche
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Fazit:

Als Fazit überzeugt das LifeStraw-Filtersystem vor allem durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die insgesamt gute Filterleistung. Die einfache Nutzung direkt aus der Wasserquelle, mit PET-Flaschen oder dem mitgelieferten Trinkbeutel, macht das System flexibel und praxistauglich für Outdoor-Touren. Positiv hervorzuheben sind außerdem die gute Durchlaufgeschwindigkeit, das geringe Gewicht sowie der dicht verschließbare Trinkbeutel, der sich auch zum Wassertransport eignet.

Kritisch zu sehen sind jedoch die vergleichsweise aufwendige Pflege und Lagerung des Filters. Die empfohlene Aufbewahrung in Kochsalzlösung sowie die notwendige Desinfektion mit Bleichlösung bei längerer Nichtnutzung sind umständlich und im Alltag wenig komfortabel. Auch die Tatsache, dass sich der Verschmutzungsgrad des Filters nicht sichtbar kontrollieren lässt und eine zusätzliche Rückspülspritze benötigt wird, sorgt für mehr Aufwand und größeres Packmaß.

Insgesamt erfüllt der Filter zwar zuverlässig seinen Zweck und punktet besonders bei der Vielseitigkeit, im direkten Vergleich wirkt das System jedoch etwas wartungsintensiver und weniger unkompliziert als der vergleichbare Katadyn-Filter.

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Leichte Isolationsjacke mit vielseitigem Einsatzbereich.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Geringes Gewicht
  • Hochfunktionelle Materialien
  • Optimaler Tragekomfort
  • Kleines Packmaß
  • Angenehmer Wärmerückhalt
  • Wasser- und schmutzabweisend

NACHTEILE


BEWERTUNG

Über den Hersteller

Die Marke entstand im Jahr 1997 unter der Leitung des Textilfachmanns Werner Battisti in Dornbirn (Vorarlberg). Was ursprünglich als Idee begann und seinen Anfang in einem Dachboden nahm, entwickelte sich über die Jahre zu einer etablierten Marke im Bereich funktioneller Sportbekleidung. Das Ziel war von Beginn an klar definiert: hochwertige, durchdachte und leistungsfähige Bekleidung für ambitionierte Athletinnen und Athleten zu entwickeln.

Heute steht das Unternehmen für Innovation, Qualität und ein durchgängiges Bekleidungssystem, das unterschiedliche Sportarten miteinander verbindet und aufeinander abstimmt. Besonders hervorzuheben ist die konsequente Ausrichtung auf Funktionalität und Praxistauglichkeit.

Fakten und Zahlen

  • Der Firmengründer hat die operative Geschäftsführung mittlerweile an seinen Sohn Tobias sowie an Martin Tschofen übergeben
  • Hauptsitz: Koblach, Bezirk Feldkirch in Vorarlberg
  • Mitarbeiter: rund 65
  • Sportartenübergreifendes Bekleidungssystem (Modulario-System)
  • Großteil der Entwicklungsarbeit erfolgt in Österreich (Vorarlberg)
  • Sieben Shops sowie vier Showrooms in Österreich 

Das Testprodukt

Unter dem Motto „Behagliche Wärme im kleinen Packmaß“ präsentiert sich die Drei-Zinnen-Damenjacke als vielseitige Isolationsjacke. Sie wurde speziell für unterschiedliche sportliche Aktivitäten konzipiert, kann dank ihres femininen Schnitts jedoch auch im Alltag problemlos getragen werden. Besonders überzeugt sie durch die gelungene Kombination aus hoher Wärmeleistung, geringem Gewicht und ausgezeichneter Funktionalität.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SKINFIT Drei Zinnen Isolationsjacke – Leichte Isolationsjacke m...

Produktdetails

  • Einsatzbereich: Alpin, Multisport, Skitouren
  • Größen: XS–XL (Testgröße: XS, Farbe: Coffee Bean)
  • Passform: Regular Fit
  • • Farben: zwei Varianten verfügbar
  • Gewicht: ca. 330 g 

Material

  • Außenmaterial: Wasser- und schmutzabweisendes Gewebe aus 100 % Polyamid
  • Futter: PrimaLoft® Gold Insulation (60 g), 100 % Polyester 

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Ausstattung und Aufbau

Die Jacke überzeugt bereits beim ersten Eindruck durch ihre hochwertige Verarbeitung und durchdachte Konstruktion. Besonders auffällig ist der angenehme Wärmerückhalt, der bei kälteren Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Zusätzlich bietet die Jacke eine Reihe praktischer Details:

  • Zwei seitliche Einschubtaschen mit Reißverschluss zur sicheren Aufbewahrung von Kleinigkeiten
  • Eine kleine, innen liegende Reißverschlusstasche im Brustbereich
  • Gummikordel zur individuellen Weitenanpassung am Saum
  • Elastische Ärmelabschlüsse für optimalen Sitz
  • Hoher Kragen zum Schutz der Halsregion
  • Ergonomisch geschnittene, wattierte Kapuze
  • femininer Schnitt

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Diese Kombination aus Funktion und Komfort zeigt, dass bei der Entwicklung auf die Bedürfnisse aktiver Nutzerinnen großer Wert gelegt wurde.

Testbedingungen und Praxiseindruck

Die Jacke wurde über einen Zeitraum von sechs Wochen unter sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet. Die Temperaturen bewegten sich dabei zwischen −3 °C und +20 °C. Während des Testzeitraums kamen verschiedenste Bedingungen zusammen: Sonnenschein, starker Wind, Schneefall sowie leichter Regen.

Zum Einsatz kam die Jacke beim Laufen, Langlaufen, Biken sowie im Alltag. Dadurch konnte ein umfassender Eindruck über die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit gewonnen werden.

Einsatz beim Laufen (Ebene)

Bereits am Tag der Lieferung Ende März konnte die Jacke unter anspruchsvollen Bedingungen getestet werden. Ein später Wintereinbruch brachte starken Wind und Schneefall und sorgte für unangenehme Laufbedingungen.

Diese Bedingungen erwiesen sich jedoch als idealer Test für die Jacke. Schon beim ersten Einsatz zeigte sich ein deutlicher „WOW-Effekt“. Bei Temperaturen um –1 °C wurde lediglich ein kurzes Transtex-Shirt unter der Jacke getragen. Dennoch war der Wärmerückhalt ausgezeichnet.

Die Kapuze schützt den Kopf zuverlässig vor Auskühlung, ohne die Bewegungsfreiheit oder das Sichtfeld einzuschränken. Selbst bei starkem Schneefall über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten blieb das Material dicht. Wind und Nässe drangen nicht ins Innere ein, was den Tragekomfort deutlich erhöhte.

Laufen bei spätem Wintereinbruch

Einsatz beim Langlaufen

Durch den späten Wintereinbruch ergab sich auch die Möglichkeit, die Jacke beim Langlaufen zu testen. Da ich persönlich eher kälteempfindlich bin, war ich besonders gespannt auf die Performance bei längeren Einheiten.

Bei einer zweistündigen Grundlageneinheit und einer Außentemperatur von etwa 0 °C reichte ein Transtex-Langarmshirt in Kombination mit der Jacke vollkommen aus. Tatsächlich wurde mir im Verlauf der Einheit sogar relativ warm.

Der Wärmeaustausch funktioniert grundsätzlich gut, sodass man nicht völlig durchnässt von der Loipe zurückkommt. Dennoch zeigt sich hier auch eine Grenze. Für das Langlaufen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist die Jacke bereits etwas zu warm. Sie eignet sich in diesem Bereich eher für deutlich kältere Bedingungen unter -5 °C.

Nach der Einheit war die Innenseite leicht feucht, was jedoch unproblematisch ist. Die Jacke wurde zum Lüften aufgehängt und war nach dem Trocknen geruchsneutral.

Langlaufen

Einsatz beim Biken

Ein besonderes Highlight ist das durchdachte Packmaß. Die Jacke lässt sich vollständig in einer ihrer eigenen Reißverschlusstaschen verstauen. Diese ist mit einem Zwei-Wege-Reißverschluss sowie einer kleinen Trageschlaufe ausgestattet.

Gerade beim Biken, Wandern oder Reisen ist das ein großer Vorteil, da die Jacke extrem platzsparend im Rucksack oder Koffer verstaut werden kann.

Während einer Tour bei etwa 15 °C und leichtem Wind zeigte sich die Vielseitigkeit erneut. Beim Anstieg war die Jacke zunächst zu warm und wurde verstaut. Am höchsten Punkt angekommen, wurde sie für die Abfahrt wieder angezogen.

Hier spielte sie ihre Stärken voll aus: Sie schützt effektiv vor Auskühlung, reduziert den Windchill-Effekt deutlich und hält den Körper angenehm warm. Selbst bei höherer Geschwindigkeit dringt nur wenig kalte Luft ins Innere ein.

Biken

Einsatz im Alltag

Auch im Alltag macht die Jacke eine sehr gute Figur. Besonders in der Übergangszeit, wenn es morgens und abends noch kühl ist, eignet sie sich hervorragend als leichte, wärmende Außenschicht.

Durch ihren schlichten, modernen Schnitt und die dezente Farbgebung lässt sie sich problemlos mit verschiedenen Outfits kombinieren – sei es mit heller oder dunkler Jeans. Dadurch wird sie nicht nur zu einem funktionellen, sondern auch zu einem optisch ansprechenden Begleiter.

Resümee

Die Drei Zinnen Jacke überzeugt insgesamt durch ein durchdachtes Konzept und eine sehr gelungene Umsetzung. Als Isolationsjacke deckt sie ein breites Einsatzspektrum ab und zeigt ihre Stärken vor allem bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt.

Sie hält den Körper zuverlässig warm und schützt effektiv vor Wind, leichtem Regen und Schneefall. Aufgrund ihres wasserabweisenden Materials kommt sie mit wechselhaften Bedingungen gut zurecht. Bei starkem Regen oder sehr nassem Schneefall stößt sie jedoch, wie zu erwarten, an ihre Grenzen. In solchen Situationen ist eine zusätzliche Regenjacke erforderlich.

Ihre ideale Einsatzzeit liegt vor allem im Frühjahr und Herbst. Aber auch im Sommer, insbesondere bei Bergtouren in höheren Lagen, ist sie eine sinnvolle Ergänzung im Gepäck.

Das geringe Gewicht und das kompakte Packmaß machen sie zu einem äußerst praktischen Begleiter. Sie lässt sich schnell verstauen und fällt im Rucksack kaum ins Gewicht.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: SKINFIT Drei Zinnen Isolationsjacke – Leichte Isolationsjacke m...
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Während des gesamten Testzeitraums wurde die Jacke einmal gewaschen. Dabei konnten keinerlei Einbußen in Funktion, Farbe oder Materialqualität festgestellt werden. Zudem trocknet sie relativ schnell. Bei Raumtemperatur von etwa 23 °C ist sie innerhalb von rund 24 Stunden wieder vollständig einsatzbereit.

Insgesamt hinterlässt die Drei-Zinnen-Jacke einen durchwegs positiven Eindruck. Sie ist vielseitig einsetzbar, hochwertig verarbeitet und wirkt äußerst langlebig. Wer eine leichte, kompakte und zuverlässige Isolationsjacke sucht, trifft mit diesem Modell eine sehr gute Wahl.

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Gutes, dosierbares Kettenöl mit guter Anhaftung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Schleudert nicht ab
  • Haftet gut
  • Gute Dosierspitze

NACHTEILE


BEWERTUNG

Als Outside-Stories-Produktscout bekam ich das TUNAP SPORTS-Kettenöl Ultimate zum Testen zur Verfügung gestellt. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...

 

Wie bereits in meinem Test zum TUNAP SPORTS-Antriebsreiniger beschrieben, bin ich, was die Wartung meiner Bikes angeht, eher schludrig. Viel zu oft wird die Kette nur schnell übergeölt und dann geht es weiter. Doch es lohnt sich, die Kette auch regelmäßig vor dem Ölen zu reinigen, was ich in dem zuvor genannten Test beschreibe. Den Test zum Antriebsreiniger findest du über die Suche.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...

Klar, die Situation unterwegs, bspw. im Urlaub, kann es mal erfordern, dass die Kette vor dem Nachölen nicht gereinigt wird. Zu Hause in der heimischen Werkstatt gibt es da weniger Ausreden. Eine Reinigung des Antriebsstrangs muss auch keine Ewigkeit dauern, wie der Test des Antriebsreinigers zeigt. 

Sobald die Kette aber von altem Dreck und klebrigem alten Öl gereinigt ist, kann das frische Öl viel besser seine Wirkung entfalten und an die Stellen gelangen, an denen es gebraucht wird, nämlich zwischen den Gliedern an den Bewegungsstellen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...

Das TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate kommt in einer 100-Milliliter-Flasche mit aufgestecktem Deckel. Dieser wird einfach abgezogen, kein sich verklebender Drehverschluss oder Ähnliches. Durch die kleine Öffnung an der Spitze der Flasche lässt sich das Öl wohl dosiert bei drehender Kette aufräufeln. Hier reicht schon eine kleine Menge, gleichmäßig verteilt. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...

 

Nach dem Einträufeln drehe ich die Kurbel noch einige Umdrehungen und schalte möglichst ein paar Gänge hoch und runter, sodass sich das Öl gut verteilen und die Kette sich etwas bewegen und verwinden muss. Überschüssiges Öl wird anschließend von der Kette abgewischt. Macht man das regelmäßig, also bestenfalls vor oder nach jeder längeren Tour, je nach Belieben, wird die Kette geschont und das Schalten macht lange Zeit Spaß. 

Dieses Produkt hat sich als guter Allrounder ausgezeichnet. Es funktionierte für mich bei jeder Wetterbedingung sehr gut. Von staubig bis pitschnass durfte das Öl sich in jeder Situation beweisen. Es haftet gut an und läuft nicht direkt beim Auftragen wieder aus der Kette heraus. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Kettenöl Ultimate 2025 Edition 100 ml – Gutes, dosierbares Ketten...

 

Die UVP ist mit anderen qualitativ hochwertigen Ölen vergleichbar und meiner Meinung nach fair, denn das Öl funktioniert hervorragend und das Auftragen ist dank der Flasche ohne große Sauerei möglich.

 

Fazit:

Ein gutes Allrounder-Kettenöl für jede Lebenslage. Klare Kaufempfehlung.

 

HINWEIS: Mit dem Code "OUTSIDEstories" bekommst du 15 % Rabatt auf alle Artikel im Tunap Sports-Shop.

 



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Starker Antriebsreiniger mit Pinsel für sparsamen Auftrag.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Pinselaufsatz
  • Gut dosierbar
  • Gute Reinigungsleistung

NACHTEILE


BEWERTUNG

 

Als Outside-Stories‑Produktscout bekam ich den TUNAP SPORTS-Antriebsreiniger zum Testen zur Verfügung gestellt. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

Auf einem Bike sitze ich fast täglich. Fahrräder sind für mich Fortbewegungsmittel, Transportmittel und Freizeitgeräte. Ich fahre total gerne Fahrrad und schraube auch selbst an meinen Bikes. Aber was die Pflege betrifft, bin ich immer wieder ziemlich nachlässig. Es nervt doch meist nur… 

Als es dann hieß, ich könne einen Antriebsreiniger zum Testen bekommen, fiel mir ein, dass eine Antriebswartung doch langsam nochmal anstehen würde. Mein Daily-Gravel-Bike hatte nun seit 2500 Kilometer keine Antriebsreinigung mehr gesehen, höchstens ein paar Tropfen neues Öl. Somit ein perfektes Testobjekt für einen Antriebsreiniger. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

Bisher genutzte Produkte hatten lediglich einen Sprühkopf und man musste beim Direktauftrag des Reinigers auf Kette und Kassette sehr gut zielen, was echt kompliziert ist, wenn man die Kurbel gleichzeitig drehen möchte. Dazu muss ich sagen, dass ich zumindest über den Luxus eines Montageständers verfüge, der ein Freidrehen des Hinterrads ermöglicht und den Rücken schont. 

Die härtesten Testbedingungen hatte der Antriebsreiniger bei mir also an meinem Gravelbike. Die Kette und auch die Zwischenräume von Kassette und Schaltröllchen waren mit klebrigem, gut haftendem, öligem Schmutz bedeckt. Mein gewöhnlicher Weg, den Antriebsstrang zu reinigen, wäre also aufsprühen und mit einer Zahnbürste reinigen gewesen. 

Dabei verfliegt jedoch der Reiniger immer wieder schnell und es landet viel dort, wo es nicht hin soll. Der TUNAP SPORTS-Antriebsreiniger hingegen ist mit einer Bürste auf dem Sprühkopf versehen und man kann nach Bedarf Reiniger nachgeben und sofort verteilen. Alternativ kann die Bürste auch abgenommen werden und eine kurze Sprühlanze erscheint darunter. Zum Schutz vor versehentlichem Sprühen ist eine Kappe auf dem Auslöser, die einfach abgenommen wird.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

Die Bürstentechnik funktioniert hervorragend. Sowohl die Kette, wie auch Ritzel und Schaltungsteile lassen sich gut erreichen und reinigen. Die Reinigungsleistung des Antriebsreinigers ist dabei sehr gut. Nach gleichmäßigem Auftrag und Einpinseln nehme ich einen alten Lappen und reinige alles von grobem Schmutz. Unter dem groben Schmutz kommen dann wieder die glänzenden Komponenten zum Vorschein. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

Bei meinem Gravelbike hatte die Reinigung nun den Vorteil, dass ich die Kette abnehmen und gegen eine neue tauschen konnte. Die Kette wird nun gesäubert und frisch eingeölt eingelagert und kommt in ca. 2500 Kilometern wieder aufs Bike. Da das Bike mehr im Stadtdschungel, als auf Gravelroads unterwegs ist, ist dieser Wechselintervall machbar. Auf meinem Mountainbike wird die Kette alle 1000 km gewechselt. Dabei habe ich zwei Ketten immer im rotierenden Wechsel und komme mit sehr gleichmäßigem Kassettenverschleiß ca. 6000 Kilometer weit. Vor jedem Tausch steht auch hier eine Reinigung des Antriebsstrangs an, wofür der TUNAP SPORTS-Antriebsreiniger gut funktioniert. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

 

Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich ok, wenn auch nicht günstig. Der integrierte Pinsel bringt einen enormen Vorteil, da so vor allem der Verbrauch deutlich geringer ist und eine sehr gezielte Verteilung des Reinigers möglich wird. Mit einer Dose schaffe ich ca. 5–6 Reinigungsdurchgänge, was aber auch mit der unregelmäßigen Reinigung bei mir zusammenhängt. Der Hersteller gibt einen Verbrauch von 20-30 Millilitern je Reinigung an, womit ich aber nicht hingekommen bin. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

Was mir persönlich gut an diesem Produkt gefällt: Hier wird kein Greenwashing betrieben, kein abstruses Ökolabel oder Ähnliches. Reinigungsmittel sind nicht öko und gehören nicht einfach in die Umwelt, ebensowenig wie die entfernten Fette und Öle. Wiederum hat das Produkt trotzdem einen ökologischen Aspekt, denn durch den Pinsel, der es erlaubt, nur die benötigte Menge Reiniger auf die Komponenten aufzutragen, wird ein erheblicher Anteil daran geleistet, dass eben die benötigte Menge verbraucht wird. Das finde ich clever!

Zusammen mit dem Antriebsreiniger bekam ich von TUNAP SPORTS auch das Kettenöl Ultimate für einen Test zur Verfügung gestellt. Den ausführlichen Test findest du über die Suche.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: TUNAP SPORTS Drive Cleaner - Antriebsreiniger Spray mit Dosierpinsel

 

Fazit:

Der TUNAP SPORTS-Antriebsreiniger hat bei mir einen richtig guten Job gemacht. Besonders der integrierte Auftragspinsel hat mich überzeugt und ist das entscheidende Etwas, was auch lästige Arbeiten wie Antriebsreinigung leicht von der Hand gehen lässt.



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Ein Thriller im Eis.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Cooles Design
  • Lässiger Schnitt
  • Ausreichende Wassersäule von 20.000 mm
  • Praktische Seiten- und Fronttasche
  • Skipasstasche
  • Passende Skihose vorhanden

NACHTEILE


BEWERTUNG

Erfahrungsbericht – Rock Experience Ice Thriller Hardshell Skijacke

Die Ice Thriller Hardshell von Rock Experience hatte ich in den letzten Wochen auf mehreren Skitagen im Einsatz – bei wechselhaften Bedingungen, von klaren Tagen bis zu schlechter Sicht, Wind und leichtem Schneefall. Also genau die Mischung, bei der sich schnell zeigt, ob eine Jacke nur gut aussieht oder wirklich funktioniert.

Was mir relativ schnell klar wurde: Diese Jacke lebt nicht nur von ihren technischen Daten, sondern vor allem von ihrem Gesamteindruck auf der Piste.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren

Schnitt und Tragegefühl – auffällig entspannt

Was sofort auffällt, ist der Schnitt. Die Jacke ist nicht eng oder sportlich-komprimiert, sondern eher lässig geschnitten.

Das sorgt dafür, dass man sich frei bewegen kann, ohne dass irgendwo etwas spannt oder einschränkt. Gerade beim Skifahren – mit vielen dynamischen Bewegungen – ist das ein echter Vorteil.

Ich hatte nie das Gefühl, dass die Jacke „arbeitet“, sondern eher, dass sie einfach mitgeht.

 

Sichtbarkeit – unterschätzter, aber entscheidender Vorteil

Ein Punkt, der mir im Einsatz immer wieder positiv aufgefallen ist, war die Sichtbarkeit.

Die Farbkombination ist auffällig, ohne übertrieben zu wirken. Gerade bei schlechter Sicht – Nebel, Schneefall oder diffusem Licht – war ich für andere deutlich besser zu erkennen.

Das wurde mir auch mehrfach von Mitfahrern rückgemeldet.
Gerade wenn man in der Gruppe unterwegs ist, ist es angenehm, sich schnell wiederzufinden, ohne lange suchen zu müssen.

Das ist kein Feature, das man im Shop sofort priorisiert – auf der Piste macht es aber einen echten Unterschied.

Wetterschutz – zuverlässig ohne Drama

Mit einer Wassersäule von 20.000 Millimetern und komplett verklebten Nähten bringt die Jacke alles mit, was man erwartet.

In der Praxis heißt das:
Ich bin trocken geblieben.

Auch bei längeren Fahrten im Schneefall oder bei feuchteren Bedingungen gab es keine Stellen, an denen ich gemerkt hätte, dass Feuchtigkeit durchkommt.

Die wasserdichten Reißverschlüsse und die saubere Verarbeitung machen hier einen guten Job, ohne dass man groß darüber nachdenken muss.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren
Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren

Atmungsaktivität – spürbar angenehm

Mit einer angegebenen Atmungsaktivität von 20.000 g/m²/24h ist die Jacke auf dem Papier ziemlich gut aufgestellt.

Im Einsatz hat sich das auch bestätigt.
Ich hatte nie das Gefühl, dass sich Hitze oder Feuchtigkeit unangenehm stauen.

Zusätzlich helfen die Belüftungsöffnungen unter den Armen, wenn es etwas intensiver wird oder die Temperaturen steigen.

 

Taschen und Details – genau richtig im Alltag auf der Piste

Was ich besonders praktisch fand, sind die Taschenlösungen.

Die Seitentaschen sind groß genug für Handschuhe, Kleinkram oder zwischendurch auch mal etwas mehr. Dabei ist es praktisch, gewissermaßen eine Doppelreißverschlusstasche zu haben. Auch wenn man manchmal etwas länger sucht, um etwas zu finden. Aber die Option zu haben, finde ich gut.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren

Die große Brusttasche ist ideal für Dinge, die man schnell griffbereit haben möchte.

Dazu kommen klassische Features wie Skipasstasche, Innentaschen und ein gut funktionierender Schneefang.

Alles wirkt sinnvoll platziert und nicht überladen.

 

Material und Verarbeitung – funktional und durchdacht

Die Jacke ist als 3-Lagen-Hardshell aufgebaut.

Das sorgt dafür, dass sie einerseits robust wirkt, andererseits aber nicht steif oder unangenehm zu tragen ist. Die Kombination aus Polyurethan-Außenschicht und Polyester-Innenfutter funktioniert gut.

Positiv finde ich auch, dass die Materialien PFC-frei sind – also ohne bestimmte umweltschädliche Imprägnierungen auskommen.

 

Kapuze und Passform im Detail

Die Kapuze lässt sich problemlos über dem Helm tragen und sitzt stabil, ohne ständig zu verrutschen.

Die verstellbaren Manschetten und der Saum sorgen dafür, dass man die Jacke gut anpassen kann. Gerade bei Wind oder längeren Abfahrten merkt man, dass hier nichts durchzieht.

 

Kombination mit passender Hose – stimmiges Gesamtbild

Es gibt eine passende Hose zur Jacke – und das merkt man sofort.

Zusammen ergibt sich ein sehr stimmiges Gesamtbild, sowohl optisch als auch funktional. Der Look wirkt durchdacht und nicht zufällig zusammengestellt.

Gerade wenn man Wert auf ein einheitliches Set-up legt, macht das die Kombination noch einmal interessanter.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren

Meine persönlichen Eindrücke

Was mir an der Jacke besonders gefallen hat, ist ihre Mischung aus Funktion und Auftreten.

Sie funktioniert zuverlässig, ohne dass man ständig über sie nachdenken muss. Gleichzeitig hebt sie sich optisch ab, ohne aufdringlich zu sein.

Ich habe sie gerne getragen – und das ist oft ein besseres Zeichen als jede technische Kennzahl.

 

Einordnung

Die Jacke richtet sich aus meiner Sicht an Skifahrer, die:

  • Wert auf Komfort und Bewegungsfreiheit legen
  • eine zuverlässige Hardshell suchen
  • gleichzeitig ein auffälliges, aber stimmiges Design wollen 

Weniger an Leute, die ein ultraleichtes, hoch technisches Race-Set-up suchen.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren

Fazit

Die Rock Experience Ice Thriller ist eine durchdachte, zuverlässige Hardshell-Skijacke, die besonders durch ihren lässigen Schnitt, ihre Sichtbarkeit und ihre Alltagstauglichkeit auf der Piste überzeugt.

Sie kombiniert solide Technik mit einem angenehmen Tragegefühl und praktischen Details.

Für mich eine Jacke, die genau das macht, was sie soll – und dabei sogar noch etwas besser aussieht als viele vergleichbare Modelle.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren
Der kompetente OUTSIDestories-Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren


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IM TEST

Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren


ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren

Der Test: ROCK EXPERIENCE Ice Thriller - Hardhelljacke, Skijacke, Herren:

Ein perfekter Allrounder für lange Trainingseinheiten.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Stabiler Schuh
  • Gut für Ausdauereinheiten
  • Gut belüftet
  • Hoher Tragekomfort

NACHTEILE

  • Kein Wettkampfschuh

BEWERTUNG

Der Hersteller – zwischen Geheimtipp und globalem Player

Hinter dem Meraki 7 steht die Marke 361°, die hierzulande noch eher unter „kennt man vom Hörensagen“ läuft, international aber längst kein unbeschriebenes Blatt mehr ist. Das Unternehmen wurde 2003 in China gegründet und gehört heute zu den größeren Sportartikelherstellern des Landes. 

Der Name „361°“ ist dabei kein Zufall, sondern fast schon ein kleines Marketing-Versprechen: 360 Grad stehen für das Ganze – und das zusätzliche eine Grad soll symbolisieren, dass man immer ein wenig mehr liefern will als der Rest. 

361° ist längst auf internationalem Parkett unterwegs. Die Marke war unter anderem Ausrüster bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio und tritt regelmäßig als Partner großer Sportevents auf. 
Das ist jetzt nicht unbedingt der Beweis, dass jeder Schuh automatisch gut ist – zeigt aber, dass man es hier nicht mit einem Hinterhof-Start-up zu tun hat, sondern mit einem ernstzunehmenden Hersteller.

Spannend ist vor allem die Positionierung: 361° bewegt sich bewusst zwischen Preis-Leistung und Performance. Kein Luxussegment, aber auch kein Ramsch. Eher die Kategorie „solide, durchdacht und für viele Läufer ausreichend – wenn nicht sogar genau richtig“.

Und genau das passt erstaunlich gut zum Meraki 7.

 

Produktdaten:

  • Obermaterial aus Mesh für bessere Belüftung
  • Asymmetrische Perforationen verbessern Passform und Flexibilität
  • Neue Zungenflügel in der Mitte des Fußes sorgen für sicheren Halt
  • Optimaler Halt
  • Weiche und anatomische Zunge reduziert Druck und verhindert Verrutschen
  • Engage°-Schaum: Hohe Belastbarkeit, exzellente Rückfederung
  • Primo-Schaum: Maximale Dämpfung
  • GEKKO GRIP: Der Gummi im Vorfußbereich bietet hervorragende Traktion und Antrieb
  • H.A.R.T. (High Abrasion Rubber Technology): Der Gummi sorgt für einen stabilen Halt für sicheres Laufen
  • Sprengung: 9 mm
  • Gewicht: 2 x 282 g

Der kompetente OUTSIDestories-Test: 361°	Meraki 7 Laufschuhe

Produktbewertung: 361° Meraki 7 – Der unterschätzte Dauerläufer

Wer sich im Laufschuhmarkt umschaut, wird schnell von Superlativen erschlagen. Jeder Schuh ist plötzlich revolutionär, maximal gedämpft oder angeblich schneller als die eigene Steuererklärung beim Finanzamt. Der 361° Meraki 7 macht da etwas, das fast schon altmodisch wirkt: Er versucht gar nicht erst, spektakulär zu sein. Und genau darin liegt seine Stärke.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: 361°	Meraki 7 Laufschuhe

Denn statt mit aggressiven Versprechen überzeugt dieser Schuh dort, wo es für die meisten Läufer tatsächlich zählt – im Alltag. Und Alltag bedeutet im Laufsport nun mal nicht Intervalltraining auf Anschlag, sondern ruhige, gleichmäßige Kilometer. Genau hier setzt der Meraki 7 an und liefert ein Laufgefühl, das vor allem eines ist: angenehm unaufgeregt.

Schon bei den ersten Schritten fällt auf, dass der Schuh sehr ausgewogen abgestimmt ist. Es gibt keine extreme Charakteristik, die sofort heraussticht. Stattdessen wirkt alles durchdacht und harmonisch. Die Abrollbewegung fühlt sich flüssig an, der Übergang von der Ferse zum Vorfuß erfolgt sauber und gleichmäßig, was gerade bei längeren Läufen ein entscheidender Vorteil ist. Man kommt in einen Rhythmus, und der Schuh unterstützt diesen, anstatt ihn zu stören.

Dabei spielt die Dämpfung eine zentrale Rolle. Sie ist spürbar vorhanden, aber nicht übertrieben weich. Der Meraki 7 gehört nicht zu den Modellen, bei denen man das Gefühl hat, auf einem Luftkissen zu laufen. Vielmehr vermittelt er ein angenehmes Maß an Komfort, ohne den Kontakt zum Untergrund komplett zu verlieren. Das sorgt für ein sicheres Laufgefühl, insbesondere auf Asphalt, wo viele Kilometer abgespult werden. Die Belastung für Gelenke und Muskulatur wird effektiv reduziert, ohne dass die Dynamik komplett verloren geht.

Gerade bei Dauerläufen zeigt sich, wie gut dieses Konzept funktioniert. Der Schuh lädt nicht dazu ein, ständig das Tempo zu variieren oder auf Geschwindigkeit zu gehen. Stattdessen unterstützt er gleichmäßige Läufe über längere Distanzen. Ob 8 Kilometer nach Feierabend oder ein entspannter Long Run am Wochenende – der Meraki 7 fühlt sich in genau diesem Bereich am wohlsten. 

Der kompetente OUTSIDestories-Test: 361°	Meraki 7 Laufschuhe

Ein weiterer Punkt, der positiv auffällt, ist die Stabilität. Obwohl es sich um einen neutralen Laufschuh handelt, vermittelt er ein sicheres Gefühl im Schritt. Die Ferse sitzt stabil, ohne einzuengen, und der Mittelfußbereich bietet ausreichend Halt. Das sorgt dafür, dass der Fuß sauber geführt wird, ohne dass man das Gefühl hat, in ein starres System gezwängt zu werden. Gerade für Läufer, die keine ausgeprägten Stabilschuhe benötigen, aber dennoch etwas Führung schätzen, ist das eine sehr angenehme Mischung.

Auch die Passform trägt maßgeblich zum positiven Gesamteindruck bei. Der Schuh bietet genügend Platz im Vorfußbereich, ohne schwammig zu wirken. Gleichzeitig sorgt das Obermaterial für einen guten Sitz, der sich dem Fuß anpasst, ohne Druckstellen zu verursachen. Besonders bei längeren Läufen macht sich das bemerkbar, wenn kleine Unannehmlichkeiten schnell zu echten Störfaktoren werden können. Hier bleibt der Meraki 7 angenehm unauffällig – im besten Sinne.

Das Mesh-Obermaterial unterstützt zudem die Belüftung und sorgt dafür, dass sich auch bei wärmeren Temperaturen kein unangenehmer Hitzestau bildet. Gerade im Sommer oder bei längeren Einheiten ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor. Auch hier zeigt sich, dass der Meraki 7 eher auf langfristigen Komfort als auf kurzfristige Effekte ausgelegt ist.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: 361°	Meraki 7 Laufschuhe

Beim Gewicht bewegt sich der Schuh im klassischen Bereich eines Trainingsschuhs. Er ist weder besonders leicht noch schwer, sondern liegt irgendwo dazwischen. Das passt auch gut zu seinem Charakter. Der Meraki 7 ist kein Wettkampfschuh und will es auch gar nicht sein. Für schnelle Intervalle oder Tempoläufe gibt es geeignetere Modelle. Seine Stärke liegt ganz klar im kontinuierlichen Training, bei dem Zuverlässigkeit wichtiger ist als maximale Performance auf den letzten Sekunden.

Der kompetente OUTSIDestories-Test: 361°	Meraki 7 Laufschuhe

Letztendlich ist dieses Modell ein Ausdauerallrounder. Er liefert er ein rundes Gesamtpaket, das für eine breite Zielgruppe funktioniert. Das macht ihn besonders attraktiv für Läufer, die sich nicht ständig mit neuen Technologien beschäftigen wollen, sondern einfach einen Schuh suchen, der zuverlässig funktioniert.

Natürlich bedeutet diese Ausgewogenheit auch, dass der Schuh keine echten Spitzenwerte in einzelnen Disziplinen setzt. Wer maximale Energierückgabe oder ein besonders reaktives Laufgefühl sucht, wird hier nicht fündig. Der Meraki 7 bleibt bewusst im mittleren Bereich und konzentriert sich darauf, möglichst viele Anforderungen solide abzudecken. Das mag weniger spektakulär sein, ist aber im Trainingsalltag oft die sinnvollere Lösung.

Auch in Sachen Preis-Leistung zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Schuh bewegt sich im Mittelfeld, bietet dafür aber eine Qualität und ein Laufgefühl, das absolut konkurrenzfähig ist. Man zahlt hier nicht für einen großen Markennamen oder aufwendiges Marketing, sondern für ein Produkt, das seine Aufgabe ernst nimmt. Und das merkt man spätestens dann, wenn man ihn regelmäßig läuft und feststellt, dass er genau das tut, was man von ihm erwartet.


Fazit

Der 361° Meraki 7 ist kein Schuh, der mit großen Versprechen auftritt – und genau das macht ihn so überzeugend. Er richtet sich an Läufer, die regelmäßig trainieren und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und ein gleichmäßiges Laufgefühl legen. Besonders bei Dauerläufen spielt er seine Stärken aus und zeigt, dass eine ausgewogene Abstimmung oft mehr bringt als extreme Spezialisierung. Wer einen zuverlässigen Trainingsschuh sucht, der viele Kilometer klaglos mitmacht und dabei angenehm zu laufen ist, trifft hier eine sehr gute Wahl.

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Sorgt für mehr Verständnis für den Alpenraum.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Taschenbuch (angenehme Größe und leicht)
  • Einfach zu lesen
  • Aktuelles Thema
  • Inhalt ist vielseitig und spannend (verschiedenste Themen zum selben Hintergrund)

NACHTEILE


BEWERTUNG

Im Test: Das Buch "Alpen-Appell: Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen" von Georg Bayerle 

  • Taschenbuch

  • 2025 veröffentlicht, 2. Auflage

  • 176 Seiten, Schwarz/Weiß Bilder

  • ISBN: 978-3-7022-4260-2

  • UVP: 20€

  • Tyrolia Verlag

 

Buch
Rückseite

 

Kurze Buchbeschreibung: 

Das Buch Alpen-Appell zeigt die Alpen aus einer kritischen Perspektive. Georg Bayerle beschreibt, wie sich der Umgang der Menschen mit den Bergen in den vergangenen Jahren stark verändert hat. Früher standen Naturerlebnis und Respekt vor der Bergwelt im Vordergrund, heute spielen oft Komfort, Sicherheit und wirtschaftliche Interessen eine größere Rolle.

Ein zentrales Thema ist die sogenannte „Vollkasko-Mentalität“ vieler Besucher. Damit meint der Autor, dass sich viele Menschen in den Bergen bewegen, ohne sich gut vorzubereiten oder Gefahren richtig einschätzen zu können. Stattdessen verlassen sie sich darauf, dass Wege gut ausgebaut sind und dass im Notfall sofort Hilfe kommt. Dadurch geht ein Stück Eigenverantwortung verloren.

Um diese Erwartungen zu erfüllen, wird immer mehr Infrastruktur gebaut. Es entstehen Brücken, gesicherte Wege und technische Anlagen, selbst in abgelegenen Gebieten. Diese Maßnahmen machen das Wandern zwar einfacher und sicherer, greifen aber stark in die Natur ein und verursachen hohe Kosten. Laut Bayerle wird oft zu wenig darüber nachgedacht, ob solche Eingriffe wirklich notwendig sind.

Ein weiteres wichtiges Thema im Buch ist der Klimawandel, der in den Alpen besonders deutlich spürbar ist. Der Autor beschreibt, dass der Permafrost – also dauerhaft gefrorener Boden – langsam auftaut. Dadurch werden Hänge instabil und es kommt häufiger zu Steinschlägen oder Erdrutschen. Auch starke Stürme nehmen zu, und Schädlinge wie der Borkenkäfer breiten sich aus und zerstören große Waldflächen. Diese Veränderungen zeigen, wie empfindlich das Ökosystem der Alpen ist.

Auch die wirtschaftliche Nutzung der Alpen wird kritisch gesehen. Es werden weiterhin neue Liftanlagen und Wasserkraftwerke gebaut, zum Beispiel in Orten wie Sölden. Gleichzeitig nimmt der Verkehr stark zu, besonders auf wichtigen Routen wie der Brennerautobahn. Viele Produkte werden über weite Strecken transportiert, obwohl das aus ökologischer Sicht wenig sinnvoll ist. Die Alpen sind dadurch immer stärker Teil einer globalen Wirtschaft.

Ein besonders anschauliches Beispiel für die Entwicklung ist laut Bayerle die Situation auf den Berghütten. Früher waren sie einfache Unterkünfte für Bergsteiger. Heute gibt es oft ein großes Angebot an Speisen und Komfort, das eher an ein Restaurant erinnert. Gerichte wie Scampi stehen sinnbildlich für diese Entwicklung. Der Autor sieht darin ein Zeichen für die zunehmende Konsumorientierung, die auch vor den Bergen nicht haltmacht.

Auch im Wintersport zeigt sich diese Entwicklung. Für Skirennen wird Schnee künstlich erzeugt oder sogar von anderen Orten hergebracht. Damit wird versucht, trotz ungünstiger Bedingungen perfekte Pisten zu schaffen. Das kostet viel Energie und zeigt, wie weit sich der Mensch von den natürlichen Gegebenheiten entfernt hat.

Zum Schluss spricht Bayerle auch politische Entscheidungen an. In Regionen wie Tirol wird sehr viel Geld in den Tourismus investiert. Der Autor stellt die Frage, ob dabei der Schutz der Natur ausreichend berücksichtigt wird oder ob wirtschaftliche Interessen zu stark im Vordergrund stehen.

 

Buch
Inhalt
Bild
Einabnd

 

Fazit:
Alpen-Appell ist ein klarer Aufruf zum Umdenken. Das Buch fordert, die Alpen wieder mehr als Naturraum zu sehen und nicht nur als Freizeit- und Wirtschaftsgebiet. Menschen sollen verantwortungsvoller handeln, Risiken besser einschätzen und die Grenzen der Natur akzeptieren. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und animiert auch durch die kleinen Themenwechsel und die Vielseitigkeit zum Weiterlesen. Von mir eine absolute Empfehlung, nicht nur für die Menschen, welche im Alpenraum leben, sondern für all diejenigen, die auch mal Urlaub dort machen, um mehr Verständnis für die Natur und die Menschen dort zu schaffen. 

 

 



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Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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