IM TEST

Test: BROOKS Glycerin 23 - Laufschuhe, Herren


BROOKS Glycerin 23 - Laufschuhe, Herren
Minimalistisch, aber überraschend vielseitig
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Extrem vielseitig: Daypack bis Mehrtagestour und auch für den alltäglichen Einsatz
  • Flexibles Volumen + Kompression durch Rolltop
  • Sehr guter Tragekomfort auch mit viel Gewicht
  • Leicht, aber trotzdem robust
  • Durchdachtes, minimalistisches Setup mit sinnvollen Features

NACHTEILE

  • Kein Frontzugriff und wenig klassische Organisation
  • Erfordert etwas Pack-Disziplin um Ordnung zu bewaren
  • Zusätzlicher Regenschutz notwendig

BEWERTUNG

Der Bach Molecule 45 ist einer dieser Rucksäcke, die man am Anfang vielleicht unterschätzt – und dann merkt man ziemlich schnell: 
Der kann deutlich mehr, als er auf den ersten Blick verspricht.

Ich habe mit dem Bach Molecule 45 einen perfekten Mix aus minimalistischem Ansatz, Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit auf Touren.


Stauraum und Flexibilität

Offiziell sind es 45 Liter – in der Praxis fühlt es sich nach mehr an.
Durch das Rolltop und den zusätzlichen Reißverschluss lässt sich das Volumen noch einmal ordentlich erweitern. 
Laut Hersteller bietet der Rucksack damit bei Bedarf nochmals 10 Liter zusätzlichen Stauraum.
Gerade auf längeren Touren (oder wenn man beim Einkaufen mal wieder zu viel eingepackt hat 😄) ist das wirklich hilfreich.

Gleichzeitig lässt sich der Rucksack extrem gut komprimieren. Wenn Essen weniger wird oder Ausrüstung am Körper getragen wird, kann der Rucksack gut umgepackt werden. So wird aus dem Trekking-Rucksack fast ein Daypack.
Diese Flexibilität ist für mich einer der größten Pluspunkte.


Tragekomfort und Gewicht

Mit rund 1,3 kg ist der Molecule angenehm leicht – vor allem für das, was er leisten kann.
Was mich wirklich überrascht hat: wie gut er auch mit mehr Gewicht klarkommt. Selbst bei ~15–16 kg sitzt er stabil und überträgt die Last sauber auf die Hüfte.

Das Tragesystem ist eher minimalistisch, aber genau richtig abgestimmt:

  • genug Polsterung
  • gute Belüftung durch Luftkanal am Rücken
  • Angenehmes Tragegefühl auch an langen Tagen

Man merkt ihn vor allem beim Aufsetzen – unterwegs fast gar nicht mehr.


Organisation und Handling

Hier muss man ehrlich sein: Der Molecule ist kein Ordnungswunder von Haus aus.
Das große Hauptfach funktioniert wie ein klassischer Toploader – wenn man nicht sauber packt, wird’s schnell unübersichtlich.

Aber:
Mit ein bisschen Struktur (& Packsäcken) funktioniert das super. Und die Extras helfen:

  • Schultertasche für Snacks/Handy
  • Hüfttaschen für schnell erreichbares (auch abnehmbar)
  • große Mesh-Seitentaschen mit zusätzlicher Befestigung
  • viele und vor allem flexible Befestigungsmöglichkeiten

Gerade für minimalistisches Trekking oder Fastpacking fühlt sich das Set-up ziemlich durchdacht an.


Material, Robustheit und Wetter

Das Material ist leicht, aber erstaunlich robust und fühlt sich hochwertig an.
Auch nach intensiver Nutzung sieht man kaum Verschleiß.
Dazu kommt: Der Rucksack ist wasserabweisend genug für leichten Regen – für mehr ist er allerdings nicht ausgelegt. 
Dafür habe ich mir einen zusätzlichen Raincover gekauft. Dieser ist nicht im Rucksack integriert.

 


Was nicht perfekt ist

Der minimalistische Ansatz hat natürlich auch seine Schattenseiten:

  • Kein Frontzugriff  & klassisches Deckelfach→ → Unterwegs nervt das manchmal
  • Organisation erfordert Disziplin (sonst herrscht schnell Chaos im Hauptfach)
  • Trekkingstöcke lassen sich nicht optimal befestigen

Das sind für mich und meinen Gebrauch keine großen Makel, die vor dem Kauf berücksichtigt werden sollten.


Fazit

Der Bach Molecule 45 ist kein Rucksack für Leute, die 100 Fächer benötigen.
Er ist für Leute, die Flexibilität schätzen und ein breites Einsatzgebiet abdecken wollen.

Du bekommst hier einen extrem vielseitigen, leichten und gleichzeitig robusten Begleiter, der dich auf kurzen Trips genauso wenig im Stich lässt wie auf längeren Trekkingtouren und auch für den Alltag super einsetzbar ist.

Wenn du bereit bist, etwas minimalistischer zu denken, bekommst du einen Rucksack, der dir mehr Freiheit gibt.

 

 



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Komfort & Grip für lange Trails und nassen/losen Untergrund
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Extrem hoher Komfort für lange Distanzen
  • Überragender Grip auf jedem Untergrund
  • Gute Mischung aus Dämpfung und Stabilität
  • Atmungsaktives, angenehmes Obermaterial
  • Perfekt für technische Trails und Downhills

NACHTEILE

  • Nicht besonders agil oder schnell
  • Wird schnell nass bei sehr nassen Bedingungen

BEWERTUNG

Erste Eindrücke und Passform

Schon beim ersten Reinschlüpfen merkt man: viel Komfort, viel Platz, viel Vertrauen. Der Schuh fällt größengerecht aus, ist aber eher etwas breiter geschnitten – was ich gerade auf langen Strecken als extrem angenehm empfinde und sich für breitere Füße sehr gut eignet.
Die klassische Schnürung sitzt solide, auch wenn ich bei richtig nassen Bedingungen ab und zu nachjustieren musste.

Laufgefühl auf dem Trail

Was der Mafate richtig gut kann: lange Distanzen einfach angenehmer machen. Die Dämpfung ist weich, aber nicht schwammig. Man hat genug Komfort für viele Stunden unterwegs, bekommt aber trotzdem noch ein solides Gefühl und genügend Stabilität für den Untergrund.
Gerade bei Ultras oder langen Trainingseinheiten ist das Gold wert – der Schuh nimmt dir einfach viel Belastung ab.

Dämpfung und Schutz

Die PROFLY™-Zwischensohle liefert genau den Mix, den man im Gelände braucht: weich beim Aufkommen, stabil beim Abdruck. Dazu kommt eine gute Portion Schutz – egal ob Steine, Wurzeln oder Geröll.
Auch das Obermaterial ist angenehm atmungsaktiv. Selbst bei längeren Läufen hatte ich nie das Gefühl von „überhitzten“ Füßen.
Bei Regen oder sehr nassem Untergrund werden die Füße allerdings mal nass. Denn wasserdicht ist der Schuh nicht.

Grip und Downhill-Performance

Hier spielt der Mafate seine größte Stärke aus: Grip ohne Ende.
Die Vibram® Megagrip Außensohle mit 5-Millimeter-Stollen beißt sich förmlich in den Boden – egal ob matschig, felsig oder technisch anspruchsvoll. Besonders bergab gibt das enorm viel Sicherheit, auch wenn’s schneller wird.

Einsatzbereich

Ganz klar: Der Schuh ist gemacht für

  • lange Trailläufe
  • technische Strecken
  • viele Höhenmeter
  • Ultras

Für kurze, schnelle Einheiten oder sehr nasse Trails oder sogar Schnee eignet er sich hingegen nicht.

Kleine Schwächen

So gut der Schuh ist – er ist kein Leichtgewicht und auch kein Sprinter. Wer richtig Tempo machen will oder einen direkten Bodenkontakt sucht, wird hier nicht ganz glücklich. Außerdem kann er bei Nässe im Schuh minimal an Halt verlieren, wenn die Schnürung nicht perfekt sitzt oder der Schuh nass wird.
 

Zusammenfassung:

Der HOKA Mafate Speed 4 ist für mich genau der Schuh, den man sich für lange, anspruchsvolle Trailtage wünscht. Kein Spielzeug für kurze, schnelle Runden – sondern ein verlässlicher Partner, wenn’s technisch wird und die Beine langsam schwer werden.

 

 

 



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Maximaler Komfort auf Asphalt auch für schwerere Läufer.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Mega komfortabel – ideal für lange Läufe
  • Stabil trotz viel Cushioning
  • Unkomplizierter Daily Trainer
  • Sehr weiche, angenehme Dämpfung
  • Top für entspannte und regenerative Einheiten

NACHTEILE

  • Wenig Dynamik bei höherem Tempo
  • Etwas schwerer Schuh
  • Fehlender Grip auf lockerem Untergrund

BEWERTUNG

Glycerin 23 im Alltag als Daily Trainer

Mit dem Brooks Glycerin 23 habe ich einen Schuh gefunden, den ich einfach gern anziehe – vor allem an Tagen, an denen es nicht um Pace geht, sondern darum, einfach gute Kilometer zu sammeln, wie auch für lange Trainingseinheiten.

Laufgefühl

Das Erste, was auffällt: Der Schuh ist richtig weich. Dieses „plüschige“ Gefühl merkt man sofort beim Loslaufen. Gerade auf Asphalt fühlt sich das super angenehm an, weil viel von der Belastung abgefedert wird. Für lange Läufe oder entspannte Runden ist das genau das, was man will.
Klar, explosiv ist er nicht – aber das erwartet man hier auch nicht.

Stabilität & Abrollen

Trotz der weichen Dämpfung steht man ziemlich sicher im Schuh. Die breitere Sohle gibt Stabilität, was ich gerade mit breiteren Füßen zu schätzen weiß. Das Abrollen läuft flüssig, ohne dass man groß drüber nachdenken muss.

Komfort & Passform

Hier punktet der Glycerin richtig: Reinschlüpfen und wohlfühlen. Alles ist weich gepolstert, nichts drückt oder reibt. Auch nach längeren Einheiten hatte ich nie Probleme. Der Schuh sitzt eher breit bis klassisch, also weder super eng noch extrem breit – sollte für die meisten gut passen und ist auch für schwerere Läufer über 90kg gut geeignet.

Einsatz im Training

Für mich ist der Glycerin 23 ein typischer Daily Trainer für ruhige Tage. Perfekt für:

  • lockere Dauerläufe
  • Regenerationseinheiten
  • längere Läufe ohne Tempodruck

Sobald es schneller wird, greife ich aber lieber zu einem direkteren Schuh.

Was nicht perfekt ist

Die weiche Dämpfung hat ihren Preis: Der Schuh fühlt sich bei höherem Tempo etwas träge an. Außerdem ist er nicht gerade ein Leichtgewicht.
Darüber hinaus lässt der Grip bei lockeren Untergrund etwas nach. 



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Viel Stabilität, viel Schutz: Trekkingstiefel fürs Gelände.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr stabile Konstruktion für anspruchsvolle Trekkingtouren
  • Robustes und langlebiges Leder-Obermaterial
  • Sicherer Halt durch stabilen Schaft
  • Griffige Vibram XS Trek Außensohle
  • Zuverlässiger Wetterschutz durch GORE-TEX
  • Hoher Komfort

NACHTEILE

  • Höheres Gewicht als viele moderne Leichtwanderschuhe
  • Benötigt eine gewisse Einlaufzeit
  • Für kurze Tagestouren teilweise überdimensioniert
  • Leder benötigt regelmäßige Pflege

BEWERTUNG

Scarpa Mustang TRK GTX

Ich habe den Scarpa Mustang TRK GTX im Frühjahr 2026 von OUTSIDEstories zum Testen erhalten. Diese Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Weder wurde ich dafür bezahlt noch bin ich gegenüber dem Hersteller eine Verpflichtung eingegangen. Der rund sechswöchige Testzeitraum bildet die Grundlage für die folgenden Eindrücke.

Wer regelmäßig auf längeren Wanderungen oder Trekkingtouren unterwegs ist, weiß, wie entscheidend der richtige Schuh sein kann. Gerade auf steinigen Pfaden, bei wechselnden Untergründen oder mit schwerem Rucksack zeigt sich schnell, ob ein Schuh wirklich Stabilität, Komfort und zuverlässigen Schutz bietet.

In den letzten Jahren hat sich bei mir eine recht breite Sammlung an Outdoor- und Laufschuhen angesammelt – vom klassischen Road-Running-Schuh bis hin zu stabilen Trekkingstiefeln. Dazu gehören unter anderem Modelle wie der ASICS Gel Nimbus 23, der Brooks Glycerin 21 oder der Columbia Montrail Caldorado II, aber auch Wander- und Bergschuhe wie der LOWA Catalan GTX oder der AKU Tengu Lite GTX. Durch diese Mischung aus Running-, Trail- und Trekkingmodellen fällt es mir relativ leicht, neue Schuhe realistisch einzuordnen.

Auch mit der Marke Scarpa habe ich bereits Erfahrung sammeln können. Vor einiger Zeit hatte ich den Rush im Test, einen sportlichen Cross-Trail-Schuh, der Trailrunning-Agilität mit der Stabilität eines Wanderschuhs kombiniert.

Der Mustang TRK GTX verfolgt dagegen ein deutlich klassischeres Konzept. Statt eines leichten Hybrid-Schuhs steht hier ein robuster Trekkingstiefel im Mittelpunkt, der klar auf Stabilität, Schutz und Langlebigkeit im Gelände ausgelegt ist.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

WAS BIETET DER SCARPA MUSTANG TRK GTX?

Der Scarpa Mustang TRK GTX gehört zur Trekking-Serie der italienischen Marke und ist für Wanderungen, Tagestrips sowie leichte bis mittlere Trekkingtouren konzipiert. Der Fokus liegt dabei klar auf Stabilität, Komfort und zuverlässigem Schutz auf unterschiedlichstem Terrain.

Der Schuh basiert auf einer klassischen Trekkingstiefel-Konstruktion mit mittelhohem Schaft aus robustem Leder. Dieses Material sorgt für hohe Strapazierfähigkeit und schützt den Fuß zuverlässig vor Abrieb, Geröll und äußeren Einflüssen. Eine zusätzliche Zehenkappe verstärkt den Schutz im Vorderfußbereich und erhöht gleichzeitig die Haltbarkeit bei anspruchsvolleren Bedingungen.

Im Inneren sorgt eine wasserdichte Membran dafür, dass der Schuh auch bei Regen oder nassen Wegen zuverlässig vor Feuchtigkeit schützt, während entstehende Wärme und Feuchtigkeit nach außen abgeführt werden können. Dadurch bleibt das Fußklima auch auf längeren Touren angenehm.

Für Stabilität und Gehkomfort setzt der Schuh auf eine stabile Zwischensohlenkonstruktion mit integrierter Dämpfung. Sie unterstützt den Fuß bei der natürlichen Abrollbewegung und sorgt gleichzeitig für ausreichend Torsionsstabilität, damit der Schuh auch auf unebenem Untergrund eine sichere Führung bietet.

Die Außensohle ist auf vielseitige Trekkingeinsätze ausgelegt und bietet zuverlässigen Grip auf unterschiedlichen Untergründen, von Waldwegen über Schotter bis hin zu felsigem Terrain.

Der mittelhohe Schaft stabilisiert zusätzlich das Sprunggelenk. Gerade auf längeren Strecken oder bei unebenem Untergrund kann das helfen, Ermüdungserscheinungen zu reduzieren und das Risiko von Umknickverletzungen zu verringern.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Material

• Obermaterial: Leder
• Membran: GORE‑TEX Prism XT
• Sohle: Vibram XS Trek
• Zwischensohle: PU mit Dämpfungssystem
• Schafthöhe: mittelhoher Trekkingstiefel
• Gewicht: ca. 610 g (½ Paar Größe 42)

Merkmale

• Trekking- und Wanderschuh für Tages- und Mehrtagestouren
• stabiler Schaft für zusätzlichen Knöchelschutz
• wasserdichte und atmungsaktive Membran
• griffige Vibram-Außensohle
• robuste Lederkonstruktion
• schützende Zehenkappe im Vorderfußbereich
• geeignet für unterschiedliche Untergründe

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Technologien

IKS – Interactive Kinetic System: Beim Mustang TRK GTX setzt Scarpa auf das sogenannte IKS-System. Dabei handelt es sich um eine Sohlenkonstruktion mit integrierten Dämpfungszonen, die an den natürlichen Druckpunkten des Fußes positioniert sind. Diese Bereiche wirken wie kleine Stoßdämpfer und unterstützen eine gleichmäßige Abrollbewegung beim Gehen.

GORE-TEX Prism XT: Die Prism XT Membran sorgt für zuverlässigen Wetterschutz und gleichzeitig für eine gute Atmungsaktivität. Regen und Nässe bleiben draußen, während Feuchtigkeit aus dem Inneren nach außen transportiert wird.

Vibram XS Trek: Die XS Trek Außensohle wurde für vielseitige Trekkingeinsätze entwickelt. Die Gummimischung bietet eine ausgewogene Kombination aus Grip, Stabilität und Haltbarkeit und sorgt für sicheren Halt auf unterschiedlichen Untergründen.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

WIE MACHT SICH DER SCHUH IM EINSATZ?

Schon beim ersten Anziehen merkt man, dass der Scarpa Mustang TRK GTX kein ultraleichter Wanderschuh sein möchte. Stattdessen wurde bewusst auf eine robuste und stabile Konstruktion gesetzt, wie man sie von klassischen Trekkingstiefeln kennt.

Das beginnt bereits beim Obermaterial. Das verwendete Leder wirkt hochwertig und widerstandsfähig und vermittelt sofort ein sehr solides Gefühl. Gerade auf steinigen Wegen oder im alpinen Gelände ist das ein klarer Vorteil, weil der Fuß deutlich besser geschützt wird als in vielen leichten Wanderschuhen.

Die Passform fällt typisch Scarpa aus. Im Fersenbereich sitzt der Schuh relativ präzise und bietet dadurch eine gute Führung, während der Vorfußbereich ausreichend Platz lässt. Dadurch steht der Fuß stabil im Schuh, ohne eingeengt zu wirken. Besonders auf längeren Etappen sorgt diese Balance aus Halt und Bewegungsfreiheit für ein angenehmes Gehgefühl.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Während der ersten Touren zeigte sich allerdings auch ein klassisches Merkmal vieler Ledertrekkingstiefel: Der Mustang TRK GTX benötigt eine gewisse Einlaufzeit. Zu Beginn wirkt das Leder noch relativ fest. Nach einigen Kilometern passt sich das Material jedoch spürbar an den Fuß an und der Tragekomfort steigt deutlich.

Im Gelände spielt der Schuh seine Stärken besonders klar aus. Auf unebenem Untergrund vermittelt er ein sehr sicheres Gefühl. Die Kombination aus stabilem Schaft, griffiger Vibram-Außensohle und fester Zwischensohle sorgt dafür, dass der Fuß auch auf steinigen oder wurzeligen Wegen gut geführt wird. Gerade bei längeren Abstiegen oder auf losem Untergrund zahlt sich diese Stabilität deutlich aus.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Auch bei nassen Bedingungen konnte der Schuh im Test überzeugen. Die integrierte GORE-TEX-Membran hält zuverlässig Wasser draußen, während überschüssige Feuchtigkeit nach außen transportiert wird. Selbst bei längeren Touren bleibt das Fußklima dadurch relativ angenehm.

Natürlich bringt diese robuste Konstruktion auch einen kleinen Nachteil mit sich. Das Gewicht liegt spürbar über dem vieler moderner Leichtwanderschuhe. Für schnelle Tagestouren auf einfachen Wegen könnte der Mustang TRK GTX daher für manche Nutzer etwas überdimensioniert wirken.

Wer jedoch längere Trekkingtouren plant oder häufiger mit Rucksack unterwegs ist, wird genau diese Stabilität schnell zu schätzen wissen. In diesem Einsatzbereich fühlt sich der Schuh am wohlsten und spielt seine Stärken konsequent aus.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

FÜR WEN IST DER SCHUH GEMACHT?

Der Scarpa Mustang TRK GTX richtet sich in erster Linie an Wanderer und Trekkingfreunde, die Wert auf Stabilität, Schutz und eine langlebige Konstruktion legen. Besonders auf längeren Touren mit Rucksack oder in anspruchsvollerem Gelände spielt der Schuh seine Stärken aus.

Wer häufig auf steinigen Wegen, in den Mittelgebirgen oder im alpinen Gelände unterwegs ist, profitiert von der stabilen Bauweise und dem sicheren Halt. Auch für Mehrtagestouren oder klassische Trekkingetappen ist der Stiefel gut geeignet.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Weniger geeignet ist der Mustang TRK GTX dagegen für Nutzer, die vor allem kurze Spaziergänge oder schnelle Tagestouren auf gut ausgebauten Wegen planen. In solchen Szenarien können leichtere Wanderschuhe oft die angenehmere Wahl sein.

Wer jedoch einen klassischen Trekkingstiefel sucht, der auch auf längeren und technischeren Touren zuverlässig funktioniert, findet im Mustang TRK GTX einen sehr soliden Begleiter.

WAS STECKT HINTER DER MARKE SCARPA?

Wer sich intensiver mit Berg- und Outdoor-Schuhen beschäftigt, stößt früher oder später auf Scarpa. Die italienische Marke gehört seit vielen Jahrzehnten zu den festen Größen im Bergsport und ist besonders für ihre hochwertigen Trekking-, Kletter- und Alpin-Schuhe bekannt.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1938 in der norditalienischen Region Asolo. Diese Gegend gilt bis heute als eines der traditionsreichsten Zentren der italienischen Schuhherstellung. Der Name Scarpa ist dabei mehr als nur ein Markenname. Er steht ursprünglich für „Società Calzaturieri Asolani Riuniti Pedemontana Anonima“, also eine Vereinigung lokaler Schuhmacher aus der Region rund um Asolo.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Die Gründung geht auf den Unternehmer Lord Cecil Iveagh zurück. Ziel war es damals, den zahlreichen Schuhmachern der Region eine gemeinsame Produktionsstruktur zu bieten und ihre handwerkliche Erfahrung zu bündeln.

1956 übernahm schließlich die Parisotto Familie das Unternehmen. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Unternehmen von einer regionalen Schuhmanufaktur zu einem international bekannten Hersteller im Outdoor- und Bergsportsegment.

Bereits in den 1960er-Jahren erkannte das Unternehmen früh den wachsenden Bedarf an spezialisierten Berg- und Kletterschuhen. Ab 1965 wurden die ersten Modelle in die USA exportiert. Damit begann der internationale Ausbau der Marke.

Heute entwickelt das Unternehmen in Asolo Schuhe für eine Vielzahl von Outdoor-Disziplinen. Dazu gehören Trekking, Alpinismus, Klettern, Trailrunning und Skitouren. Die Marke kombiniert dabei traditionelles Handwerk mit modernen Materialien und innovativen Technologien.

Viele Modelle werden weiterhin in Europa entwickelt und teilweise auch dort produziert, während andere Fertigungsstandorte weltweit verteilt sind. Der internationale Vertrieb wird unter anderem über die Scarpa Schuhe AG organisiert.

 

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Hard Facts


• Gründung: 1938 – Asolo (Norditalien)
• Gründer: Unternehmer Lord Cecil Iveagh
• Eigentümer: Parisotto family (seit 1956)
• Kernkompetenz: Entwicklung technischer Bergsport- und Outdoorschuhe
• Einsatzbereiche: Trekking, Alpinismus, Klettern, Trailrunning und Skitouren
• Technologie-Fokus: Kombination aus traditionellem Schuhhandwerk und modernen Materialien
• Produktion: Entwicklung in Italien und Europa, ergänzt durch internationale Fertigungsstandorte
• Positionierung: etablierter Hersteller hochwertiger Berg- und Outdoorschuhe im internationalen Bergsportmarkt

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

FAZIT?

Der Mustang TRK GTX ist ein klassischer Trekkingstiefel im besten Sinne. Statt auf maximale Gewichtsreduktion setzt Scarpa bewusst auf Stabilität, Robustheit und langfristigen Komfort auf anspruchsvollen Touren.

Im Test zeigte sich schnell, dass genau darin seine größte Stärke liegt. Der Schuh bietet sehr guten Halt, schützt den Fuß zuverlässig und vermittelt auch auf schwierigem Untergrund ein sicheres Laufgefühl. Gerade auf längeren Wanderungen mit Rucksack oder auf unebenem Gelände spielt der Mustang TRK GTX seine Qualitäten aus. Die stabile Konstruktion unterstützt den Fuß spürbar und sorgt dafür, dass auch längere Etappen kontrolliert und komfortabel bewältigt werden können.

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX

Natürlich gehört der Mustang TRK GTX nicht zur Kategorie ultraleichter Wanderschuhe. Wer hauptsächlich kurze Tagestouren auf gut ausgebauten Wegen plant, findet vermutlich leichtere Alternativen. Wer dagegen einen langlebigen und stabilen Trekkingstiefel sucht, der auch auf anspruchsvolleren Touren zuverlässig funktioniert, wird mit diesem Modell sehr gut bedient. Besonders Wanderer, die regelmäßig mit Rucksack unterwegs sind oder Wert auf eine robuste Lederkonstruktion legen, dürften mit dem Mustang TRK GTX langfristig zufrieden sein.

Unterm Strich richtet sich der Mustang TRK GTX an Outdoor-Enthusiasten, die Wert auf Stabilität, Schutz und eine robuste Konstruktion legen und dafür ein etwas höheres Gewicht bewusst in Kauf nehmen.

Oder um es mit Edmund Hillary zu sagen: „It is not the mountain we conquer, but ourselves.“ Und genau für diesen Weg braucht man vor allem eines: verlässliche Ausrüstung.
#wirsehenunsdraussen…

OUTSIDEstories Test: Scarpa Mustang TRK GTX


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Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis bei ansprechender Optik.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Preis Leistung
  • Optik
  • Material
  • Langlebigkeit

NACHTEILE


BEWERTUNG

Super Tragegefühl auch bei längeren Fahrten. Guter Fit, angenehmes Gefühl auf der Haut.



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Gute Regenjacke für Alltag und Outdoor.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Viele Taschen
  • Preis-Leistung gut

NACHTEILE

  • Farbe ungünstig, da man jeden Dreck drauf sieht
  • Design

BEWERTUNG

Ich persönlich trage fast immer eine Regenjacke, nur im Winter greife ich stattdessen zu einer Daunenjacke. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass die Jacke funktional, zeitlos und praktisch ist. Sie sollte mich zuverlässig im Alltag begleiten, aber auch beim Wandern überzeugen. Getestet wurde im Alltag, sowie beim Wandern.

Die Jacke gibt es in den Größen XS bis 2XL und ist in der Farbe Blasslila und Grau für ca. 129 Euro zu haben. 

Die Wasserdichtigkeit der Regenjacke überzeugt auf ganzer Linie. Dank der dreilagigen Membran mit einer Wassersäule von 25 000 Millimeter hält sie auch anhaltendem moderatem Regen problemlos stand. Bei sehr sehr starkem und anhalten Regen würde ich persönlich ein anderes meiner Regenjackemodell bevorzugen. 

Zusätzlich sind sowohl der Reißverschluss als auch die Nähte wasserdicht verarbeitet, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Insgesamt bietet die Jacke einen guten Schutz bei schlechtem Wetter.

Darüber hinaus punktet die Jacke mit einer guten Atmungsaktivität, kommt natürlich ein wenig auf die Wetterverhältnisse an. Bei starkem Regen und anstrengenden Touren, bei denen viel geschwitzt wird, muss man schon die Reißverschlüsse ca. 40 Zentimeter an der Seite öffnen, damit die Körperfeuchtigkeit entweicht.

Seitliche Reißverschlüsse für die Belüftung

Praktisch ist auch die Ausstattung mit insgesamt sechs Taschen: Drei Innentaschen – darunter eine mit Reißverschluss – bieten sicheren Stauraum für Wertsachen. Ergänzt wird dies durch drei Außentaschen mit Reißverschluss, die schnell zugänglich sind und ebenfalls zuverlässig geschützt sind.

Ein weiterer Pluspunkt ist das geringe Gewicht der Jacke. Je nach Größe fällt sie angenehm leicht aus und lässt sich dadurch komfortabel tragen. Der Schnitt ist gut, wenn die Jacke hinten etwas länger geschnitten ist, denn durch den Rucksack wurschtelt sich die Jacke eh immer ein bisschen hoch. Durch einen Gummizug am Saum kann sie enger gestellt werden.

 

Jacke ist hinten länger geschnitten
Jacke hinten

Auch die Ärmel sind im Bereich des Handrückens länger und man kann sie mittels Klettverschluss gut und an den Handgelenken festmachen. Die Kapuze ist so groß, dass eine Capi drunterpasst. Diese trage ich gerne bei Regen als zusätzlichen „Schirm“. Durch das Gummiband hinten an der Kapuze, kann man sie enger stellen. Durch den hohen Kragen zieht auch kein Wind mehr an den Hals.

Der hohe Kragen hält den Wind ab

Was mir persönlich nicht gefällt, ist die blassviolette Farbe, die wirkt etwas altmodisch und ist zudem relativ anfällig für Schmutz. Die Jacke ist auch in einem schönen Grauton erhältlich, der deutlich unempfindlicher und optisch ansprechender wirkt.

Insgesamt handelt es sich um eine funktionale Regenjacke zu einem guten Preis, die sowohl bei schlechtem Wetter als auch bei aktiver Nutzung überzeugt. Auf die Jacke gibt es zwei Jahre Garantie, das finde ich sehr verbraucherfreundlich, und einen Reparaturservice hat der Hersteller auch. 

Jacke von vorne


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IM TEST

Test: MH 900


Sorry, dieses Produkt ist leider noch nicht bewertet


Mehr Infos zu MH 900:

Hochwertige, atmungsaktive Regenjacke für jedes Wetter. TOP.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Sehr hochwertige Materialien, top verarbeitet.
  • Leichtes, weichfließendes, komfortables Obermaterial und Innenfutter.
  • Große, verstellbare Kapuze.
  • 15.00mm Wassersäule und atmungsaktiv mit 4.000g/m²/24h
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
  • Tolle Ausstattung mit großzügigen Taschen für viele Kleinigkeiten.

NACHTEILE

  • Kein besonders kleines Packmaß, bedingt für Backpacking geeignet.
  • Die Reflektoren sind nicht besonders sichtbar.

BEWERTUNG

VARJA JACKET – DAMEN REGENJACKE VON DIDRIKSONS

Varja Jacket-Hochwertige Regenjacke von Didriksons

                                                                                                              

Leichte, wetterfeste Jacke für Alltag und Outdoor

  • Farbe: Yellow Pollen
  • Größe: 40
  • Preis laut Hersteller: 120,00 € inklusive MwSt.
  • Testzeitraum: 5 Wochen
  • Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

EIN SCHWEDENPRODUKT IM TEST

Eine zuverlässige Regenjacke gehört für mich zur Grundausstattung, wenn ich draußen unterwegs bin. Gerade im Mittelgebirge kann das Wetter schnell umschlagen. Was am Morgen noch nach Sonnenschein aussieht, endet am Nachmittag nicht selten im Nieselregen oder in kräftigen Schauern.

Umso wichtiger ist eine Jacke, die zuverlässig vor Wind und Nässe schützt, dabei aber angenehm zu tragen bleibt. Die Varja Jacket soll genau diese Eigenschaften verbinden: wetterfest, atmungsaktiv und gleichzeitig leicht genug für den täglichen Einsatz.

Rundum geschützt mit 15.000mm Wassersäule.
Der perfekte Schutz bei Wind und Wetter.

Ich habe die Jacke von Didriksons für einen Produkttest für Outside Stories zur Verfügung gestellt bekommen und ich habe sie ausführlich über mehrere Wochen hinweg bei unterschiedlichen Wetterbedingungen getestet. Dabei habe ich auf folgende Eigenschaften besonders geachtete:

• Material

• Look/Farbe

• Passform

• Trageigenschaften 

• Atmungsaktiv oder belüftende Eigenschaften

• Schnelltrocknung

• Einsatzmöglichkeiten/Wetterbedingungen 

• Pflegeeigenschaften

• Nachhaltigkeit 

Dabei ging es mir nicht nur um den reinen Regenschutz, sondern auch um Tragekomfort, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie sich die Jacke bei längeren Touren wirklich verhält.

Auch bei Sonnenschein gut geschützt vor kaltem Wind.
Auch bei Sonnenschein gut geschützt vor kaltem Wind.

 

Meine Bewertung beruht allein auf meiner persönlichen Meinung und auf den von mir gesetzten Präferenzen. Ich wurde weder für den Test bezahlt noch stehe ich in Verbindung zum Hersteller, und daher ist meine Bewertung vollkommen neutral!

Ich habe das Produkt in Größe 40 und der Farbe Yellow Pollen erhalten.

Ich bin 180 Zentimeter groß, wiege 70 Kilo und trage in Jacken normalerweise Größe L. (hauptsächlich in Bezug auf die Länge)

Die Größe 40 passt perfekt bei meinen 180cm Stockmaß.

DAS SAGT DER HERSTELLER

Der Hersteller beschreibt die Varja Jacket als vielseitige Outdoorjacke für Alltag und Freizeitaktivitäten.

Das Modell besteht aus einem robusten Polyamid-Gewebe, das sowohl wasser- als auch winddicht sein soll. Alle Nähte sind versiegelt, sodass kein Regen eindringen kann.

Mit einer Wassersäule von 15 000 Millimetern bietet die Jacke einen zuverlässigen Regenschutz. Gleichzeitig soll das Material atmungsaktiv bleiben und ein angenehmes Körperklima ermöglichen.

Die Jacke besitzt eine fest integrierte Kapuze mit geformtem Schirm. Diese lässt sich über Kordelzüge individuell anpassen.

Die hochwertige Regenjacke gibt es auch in fünf weiteren Farben.

Zur Ausstattung gehören:

Viele Ausstattungsmerkmale hochwertig verarbeitet.
Viele Ausstattungfeatures mache n sie zu dem perfekten Wanderbegleiter.

 

  1. zwei Außentaschen mit Reißverschluss, eine Innentasche
  2. elastische Bündchen an den Ärmeln
  3. reflektierende Logos für bessere Sichtbarkeit
  4. Kapuze mit Größenregulierung 

Der Schnitt wird als Regular Fit beschrieben und bietet Platz für zusätzliche Kleidungsschichten.

 

TECHNISCHE DATEN

  • Material Außenstoff : 100 % Polyamid
  • Innenfutter: 100 % Polyamid
  • Wassersäule: 15.000 mm
  • Atmungsaktivität: 4.000 g/m² / 24h
  • Passform: Regular Fit
  • Entworfen in Schweden
  • Produziert in Vietnam

Viele Kilometer unterwegs

 

MEIN TEST

Ich habe die Jacke in Größe 40 getestet. 

Während der Testphase habe ich sie regelmäßig bei Spaziergängen und Wanderungen, getragen – sowohl im Alltag, auf der Arbeit als auch auf längeren Touren.

Die Temperaturen lagen im Testzeitraum zwischen etwa 2° und 18°. Damit deckt der Test genau den Bereich ab, in dem ich eine solche Jacke besonders häufig nutze. Es gab aber auch Einsätze mit gefühlten Minustemperaturen.

 

DER VERSAND

Die Jacke wurde in einem sehr großen Karton geliefert. Der Hersteller hat sie lediglich einmal gefaltet, vermutlich damit sie möglichst faltenfrei beim Kunden ankommt.

Das funktioniert zwar gut, allerdings wäre eine kompaktere Verpackung durchaus möglich gewesen. Zwei zusätzliche Faltungen hätten der Jacke sicher nicht geschadet.

Aus Nachhaltigkeitssicht wäre eine kleinere Verpackung daher sinnvoll gewesen.

Positiv ist allerdings, dass sich das Material sehr gut aushängen lässt und kaum knittert.

Die Verpackung war für meinen Geschmack zu groß.

  

Die Jacke wurde nur locker gefaltet verpackt.

  

Die Reflektoren

Alle Infos auf Pappe
 
Und noch mehr Infos
  
Pappanhänger

 

Waschanleitung
 
Aufhänger und Infos innen eingenäht.
  
Mit QR Codes direkt zum Hersteller

DAS MATERIAL

Die Jacke habe ich in der Farbe Yellow Pollen getestet.

Der Farbton ist ein schönes, kräftiges Gelb. Gerade bei trübem Wetter sorgt diese Farbe für eine gute Sichtbarkeit.

Der Hersteller bietet die Jacke in insgesamt sechs Farben an. Da ist für jeden etwas dabei.

Das Material besteht aus Polyamid, einem Stoff, der im Outdoorbereich häufig verwendet wird. Polyamid gilt als besonders robust und gleichzeitig leicht.

Interessant ist die Haptik des Materials: Die Jacke wirkt keineswegs steif oder raschelnd, sondern überraschend weich und flexibel.

Rundum hochwertiges Material.

 

Wasserfeste Reißverschlüsse.

  

stabile Bündchen mit Gummizug

Das Innenfutter ist stabil eingenäht, alles Nähte sind wasserdicht.

DAS INNENFUTTER

Ein Punkt, der mir besonders positiv aufgefallen ist, ist das Innenfutter.

Viele Regenjacken besitzen kein Innenfutter. Gerade wenn man nur ein T-Shirt darunter trägt, kann sich das Material schnell unangenehm auf der Haut anfühlen.

Bei der Varja Jacket ist das anders. Das Innenmaterial ist weich und angenehm. Obwohl man nur ein Shirt darunter trägt, fühlt sich das Material komfortabel an und klebt nicht auf der Haut. Gerade bei Bewegung oder bei wechselnden Temperaturen sorgt das Innenfutter für ein sehr angenehmes Hautklima. Auch die Taschen sind mit dem Futter ausgestattet.

Das Innenfutter macht die Jacke zum Wohlfühlobjekt.

Kapuze 

Die Kapuze ist sehr großzügig geschnitten und bietet sogar Platz für einen Helm. Gleichzeitig lässt sie sich sehr gut anpassen. Am Hinterkopf befindet sich ein breites Klettband zur Regulierung. Zusätzlich sorgen zwei innen liegende Zugbänder dafür, dass sich die Kapuze optimal an das Gesicht anpassen lässt. Selbst bei starkem Wind bleibt sie sicher auf dem Kopf und die Sicht bleibt frei.

Die Kapuze
 
Klettverschluss zur Größenverstellung
 
Passt sich auch einem Helm an.

Reißverschlüsse 

Der Frontreißverschluss sowie die beiden Reißverschlüsse der Außentaschen sind stabil verarbeitet. Die Zipper besitzen kleine Zugbänder, sodass sich die Jacke auch mit kalten Händen gut öffnen und schließen lässt.

Sehr stabiler Zipper

 

Top verarbeitete Reißverschlüsse.

    

Wasserdichte Nähte.

Außentaschen 

Die beiden Taschen sind sehr großzügig geschnitten und reichen tief in die Jacke hinein. Dadurch bleiben Gegenstände auch dann sicher verstaut, wenn man die Jacke einmal um die Hüfte bindet.

Auch die großzügigen Taschen werden durch Reißverschlüsse gesichert.

  

Zipperbänder sichern guten Zugriff.

Innentasche 

Die schräg angesetzte Innentasche besitzt einen Klettverschluss und ist ebenfalls überraschend groß. Selbst ein größeres Smartphone lässt sich problemlos darin unterbringen.

Stabile Gummibänder

Bundregulierung 

Der Saum lässt sich über zwei Zugbänder regulieren. Dadurch kann man die Jacke sehr dicht schließen, sodass kein Wind von unten eindringt. Gleichzeitig lässt sie sich auch bewusst lockerer tragen.

Dank der Zugbänder wird die Jacke Wasser- und Winddicht.

Druckknopf am Frontverschluss 

Ein kleines, aber sehr praktisches Detail ist der Druckknopf am Frontverschluss. Öffnet man den Reißverschluss, kann die Jacke über diesen Knopf weiterhin geschlossen bleiben. Dadurch entsteht eine angenehme Belüftung, ohne dass die Jacke vom Wind aufgerissen wird.

Den Druckknopf findet man häufig bei Laufjacken. Für mich das praktischste Feature.
So wird die Jacke nie vom Winde verweht.
So wird die Jacke nie vom Winde verweht.

Ärmelbündchen 

Die elastischen Bündchen sitzen angenehm am Handgelenk. Sie halten Wind zuverlässig ab, ohne einzuengen. Auch die Länge ist bei meiner Größe optimal. Die Ärmel reichen bis zu den Handgelenken und diese lassen sich auch problemlos nach oben schieben.

Die elastischen Bündchen sitzen gut ohne einzuschneiden.
  
Breites Gummibund

Nähte 

Alle Nähte sind sauber verarbeitet und zuverlässig versiegelt, sodass auch bei längerem Regen keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Alle Nähte top verarbeitet.
Außen wie Innen; Alle Nähte schützen nachhaltig vor Nässe.

DER LOOK

Die Regenjacke von Didriksons gehört nicht zur Kategorie „Supersportler“. Sie ist locker geschnitten und reicht über die Hüften rüber. Daher ist sie in erster Linie fürs Wandern und nicht für High Impact Sport-Einsätze geschaffen. 

Regular Fit
 
Große Kapuze auch für Helme.
 
Weite Ärmel bieten Platz für Midlayer.

Der regular Schnitt fällt locker, ohne zu schlabbern, und hat eine angenehme Weite, damit man mehrere Schichten darunter tragen kann. Auch mit dicken Midlayern darunter behält sie ihren sportlichen Look. 

das Logo

Aufgrund des weich fallenden Materials und der klaren Linie eignet sich die Jacke auch als Alltags- und Cityjacke. Und auch wenn das Gelb nicht für jeden etwas ist, bietet Didriksons die Varja Jacket auch in fünf weiteren Farben an. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei, etwa ein leuchtendes Rot oder ein dezentes Schwarz. 

Moderner Look für verschiedene Einsätze

                                                                             EINSATZBERICHT – DIE VARJA JACKET IM PRAKTISCHEN OUTDOORTEST

Viele Kilometer unterwegs.

UNTERWEGS IM MITTELGEBIRGE

Während der Testphase habe ich die Varja Jacket unter sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen getragen. Meine Wege führen mich regelmäßig durch das Siebengebirge, rund um den Wachtberg sowie durch die Wege und Höhenzüge im Ahrtal. Dort bin ich häufig mit meinem Hund unterwegs – mal auf kurzen Spaziergängen im Regen, mal auf längeren Wanderungen über viele Kilometer. Auch die täglichen Hunderunden bei jedem Wetter gehören dazu, da ist eine zuverlässige Regenjacke ein absolutes Muss. 

Über Felder, durch Wälder und über Höhen.

Die Landschaft in dieser Region eignet sich hervorragend, um Outdoorbekleidung realistisch zu testen. Wälder, offene Höhenzüge und freie Feldwege wechseln sich ständig ab. Gleichzeitig können sich Wind, Temperatur und Wetter dort sehr schnell verändern. Genau diese wechselnden Bedingungen zeigen sehr deutlich, wie zuverlässig eine Jacke im Alltag wirklich funktioniert.

Es gibt für die Jacke kein schlechtes Wetter

WETTER UND GELÄNDE IM TEST

Die Wetterbedingungen während meines Testzeitraums

• kalter Wind 

• Sonnenschein

• wechselhaftes Wetter 

• Nieselregen 

• kräftiger Dauerregen 

• kühle Temperaturen 

• Temperaturen von etwa 2° bis 18°

Und auch heftiges Aprilwetter war dabei.

Auch bei gutem Wetter dabei.

 Das Gelände

• Waldwege 

• Feldwege 

• Mittelgebirge 

• offene Höhenzüge 

• schmale Wanderpfade

Durch Wälder
 
auf Expedition mit Hund
 
Waldrunden

WIND, WETTER UND WECHSELNDE BEDINGUNGEN

An Tagen mit Sonnenschein und gleichzeitig starkem kaltem Wind hat sich die Varja Jacket besonders als Windbreaker bewährt. Gerade auf offenen Höhenzügen merkt man sehr schnell, ob eine Jacke Wind wirklich zuverlässig abhält. In diesem Punkt hat die Jacke im Test sehr gut funktioniert.

Eiskalter Wind fühlt sich an wie -1°

Selbst bei stärkeren Böen schützt sie zuverlässig vor Auskühlung. Besonders auf freien Passagen im Gelände entsteht oft ein unangenehmer, kalter Wind, der sich durch Kleidung schnell bemerkbar macht. Hier hat die Jacke im Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Auch an den langen Regenwanderungen konnte ich mich von der Vielseitigkeit der Jacke überzeugen. Der Regen kommt bei dem heftigen Wind, besonders auf den Höhenzügen, von allen Seiten, auch gefühlt von unten. Dank der vielseitigen Gummizüge an Kapuze und am Bund, schützt die Jacke nachhaltig vor dem Eindringen von Nässe und die Weite lässt sich auf den individuellen Bedarf gut regulieren. 

 

ANPASSBARER SITZ UND FLEXIBLE BELÜFTUNG

Ein großer Vorteil der Jacke ist die Möglichkeit, sie je nach Situation unterschiedlich zu tragen.

Zieht man die Zugbänder am Bund fest, sitzt sie deutlich dichter am Körper und verhindert, dass Wind von unten eindringt. Lässt man die Bänder lockerer, entsteht eine luftigere Passform. Dadurch bleibt die Belüftung angenehm und die Jacke wirkt weniger geschlossen.

Gerade bei längeren Spaziergängen oder moderater Bewegung ist diese Flexibilität sehr angenehm. Die Jacke kann je nach Wetter und Aktivität enger oder lockerer getragen werden. 

Auch erhält die Jacke bei lockerem Bund einen Citylook, was sie weniger wie eine Sportjacke wirken lässt. Das gefällt mir sehr gut. 

DAUERREGEN ALS HÄRTETEST                                          

Die Kapuze lässt sich individuell einstellen.

Besonders aussagekräftig waren mehrere längere Touren bei über zwei bis drei Stunden Dauerregen. Während dieser Zeit blieb ich vollständig trocken.

Weder über die Nähte noch über die Reißverschlüsse konnte Feuchtigkeit eindringen. Gerade bei längeren Regenphasen zeigt sich sehr schnell, ob eine Jacke wirklich zuverlässig dicht hält. In diesem Punkt hat die Varja Jacket im Test sehr überzeugend abgeschnitten.

Trotz des anhaltenden Regens blieb das Körperklima angenehm. Die Jacke fühlte sich nicht wie eine starre Regenhülle an, sondern ließ ausreichend Luftzirkulation zu.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass leichte Regenjacken nach zwei Stunden, besonders an den Schultern, dem Regen nicht mehr standhielten. Die Varja Jacket hat diesen Härtetest mit Bravour bestanden.

Bei Anstrengung keine Überhitzung.
 
Auch bei niedrigen Temperaturen
 
Schützt or kaltem Wind.
Das Wetter im März ist oft unberechenbar.

ATMUNGSAKTIVITÄT IN DER PRAXIS

Besonders positiv aufgefallen ist die Kombination aus Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Viele Hersteller versprechen Atmungsaktivität, aber Didriksons hält dieses Versprechen. Das hat mich tatsächlich sehr überrascht. Und das, obwohl die Regenjacke aufgrund der zwei Schichten, mehr Isolation verspricht.

Trotz der hohen Wassersäule entsteht kein unangenehmer Hitzestau. Gerade bei längeren Anstiegen oder bei schnellerem Gehen konnte ich deutlich merken, dass überschüssige Wärme entweichen kann.

Auch bei etwas höheren Temperaturen lässt sich die Jacke angenehm tragen. Öffnet man den Reißverschluss und nutzt den Druckknopf vorn, entsteht eine sehr angenehme Belüftung, ohne dass die Jacke komplett aufweht.

Vorbei an alten Windmühlen

KOMFORTABLE DETAILS IM EINSATZ

Auch einige Details haben sich im praktischen Einsatz bewährt.

Die Ärmelbündchen lassen sich zwar nicht verstellen, was mich im Test jedoch überhaupt nicht gestört hat. Sie sitzen ausreichend dicht, um Wind und Regen abzuhalten, bleiben aber gleichzeitig flexibel genug, um nicht einzuschneiden.

Sehr gut funktioniert auch die Kapuze. Sie lässt sich über Klettverschlüsse regulieren, sodass sie sowohl locker als auch enger getragen werden kann. Dadurch bleibt die Sicht stets frei, selbst bei stärkerem Wind.

Die Jacke ist perfekt.

PLATZ FÜR DAS ZWIEBELSYSTEM

Durch den Regular-Fit-Schnitt bietet die Jacke außerdem ausreichend Platz für mehrere Kleidungsschichten.

Selbst bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt konnte ich problemlos ein langärmeliges Shirt und einen Midlayer darunter tragen und hatte trotzdem noch genügend Bewegungsfreiheit. Dadurch lässt sich die Jacke nicht nur im Frühling oder Herbst einsetzen, sondern auch an kühleren Tagen im Winter sehr gut nutzen.

Diese Flexibilität macht sie zu einem sehr vielseitigen Begleiter – sowohl für kurze Runden im Alltag als auch für längere Wanderungen im Mittelgebirge.

 

Mit guten Zwischenschichten auch bei Kälte gut geschützt.

DIE PFLEGE

In der Regel sollte man Regenjacken nicht häufig waschen, da dadurch die Imprägnierung schneller abnutzt. Das war bei der Regenjacke von Didriksons im Testzeitraum auch nicht nötig. Das Material ist nur wenig schmutzanfällig und ich bewahre  die Jacke NICHT im Schrank auf, sondern sie hängt an einem Kleiderständer, um sie dauerhaft zu lüften. Nach einem Regeneinsatz hänge ich die Regenjacke auf einen Kleiderbügel, damit sie vollständig, ohne Staunässe, trocknen kann. 

Auch wenn ich bei anstrengenden Touren ins Schwitzen kam, entwickelten sich keine Gerüche im Innenfutter der Jacke. Kleine Schlammspritzer ließen sich mit einem feuchten Lappen problemlos von der Außenseite abwischen! 

Schmutz lässt sich leicht entfernen.
Matsch macht nix.

NACHHALTIGKEIT

Die Jacke besteht aus robustem Polyamid, einem Material, das für seine Langlebigkeit bekannt ist.

Der Produktionsstandort liegt in Vietnam, während das Design aus Schweden stammt. Diese Kombination ist im Outdoorbereich weit verbreitet.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt die großzügige Versandverpackung.

Schützt mit 15.000mm optimal auch vor Dauerregen.
Sie hält auch Dauerregen stand.

MEIN FAZIT

Mein Fazit
Mein Fazit nach 5 Wochen intensiven Testeinsätzen: 5 Sterne*****

Die Varja Jacket von Didrison hat im Test einen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen. Schweden beweist wieder einmal, dass sie Ahnung von Outdoorsport haben. Sie kombiniert zuverlässigen Regenschutz, guten Windschutz und einen sehr angenehmen Tragekomfort mit einem modernen, sportlichen Look. Und auch das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

TOP-Qualität

Besonders positiv fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Die Nähte sind sauber versiegelt, die Reißverschlüsse wirken stabil und alle Details sind durchdacht umgesetzt. 

Das Innenleben

Ein echtes Highlight ist das weiche Innenfutter. Gerade bei sportlichen, leichten Regenjacken vieler Hersteller ist das nicht selbstverständlich. Dadurch trägt sich die Jacke auch direkt auf der Haut sehr angenehm. Das war das Erste, was mir aufgefallen ist. Das angenehme Innenfutter findet sich auch in den Taschen wieder.

Ein Versprechen wird gehalten.

Atmungsaktivität und Wassersäule sind leider oft ein Widerspruch und viele Produkte halten das Versprechen nicht. Anders bei der Varja Jacket! 

Die Belüftung funktioniert überraschend gut. Trotz der hohen Wassersäule und der zwei Schichten entsteht kein unangenehmes Klima in der Jacke. Gerade bei längeren Touren bleibt das Körpergefühl angenehm. Schon das allein ist für mich eine absolute Kaufempfehlung. 

Atmungsaktiv trotz hoher Wassersäule

Atmungsaktiver Windbreaker: kein Widerspruch!

Durch den lockeren Schnitt lässt sich die Jacke vielseitig einsetzen. Sie kann locker getragen werden, bietet aber über die Zugbänder die Möglichkeit, sie enger zu schließen. Dadurch eignet sie sich sowohl als leichter Windbreaker als auch als zuverlässige Regenjacke. Und es funktioniert! Obwohl sich die Jacke als überaus atmungsaktiv gezeigt hat, schützt sie ebenso vor sehr kaltem und schneidendem Wind. 

Hochwertige Verarbeitung.

Nur ein kleiner Nachteil…

…ist das eher begrenzte Packmaß: Für größere Backpacking-Touren, bei denen jeder Zentimeter im Rucksack zählt, ist die Jacke weniger geeignet. 

Doch für Tagestouren ist die Jacke ein perfekter Begleiter.

Gut Belüftet.

Schichtsystem

Ein weiterer Vorteil ist der Platz für mehrere Kleidungsschichten. Base Layer und Mid Layer lassen sich problemlos darunter tragen. Dadurch eignet sich die Jacke nicht nur für mildes Wetter, sondern auch für kühlere Tage.

Und auch wenn der Hersteller sie als Frühlingsregenjacke bewirbt: Mit den richtigen Schichten eignet sich die Jacke für alle Bedingungen und ist somit von Frühling bis Herbst und sogar in Teilen im Winter einsetzbar, was sie zu einem zuverlässigen Begleiter macht. 

 

Uneingeschränkt empfehlenswert

Ob kurze Hundespaziergänge im Regen oder längere Wanderungen durch das Mittelgebirge – die Varja Jacket hat sich in allen Situationen als sehr zuverlässiger Begleiter erwiesen. Dazu kommt das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der Varja Jacket bekommt man ein Hightech-Kleidungsstück zu einem angemessenen Preis, an dem man lange Freude haben wird. 

Ich kann die Varja Jacket von Didriksons uneingeschränkt empfehlen. 

Viel Spaß bei eurem nächsten Outdoorabenteuer, wir sehen uns draußen.

Viel Spaß mi eurer neuen Regenjacke.
...wir sehen uns draußen!!

Bewertung: 5 von 5 Sternen

 

Uneingeschränkt empfehlenswert.



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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Funktionelle Skitourenhose.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Schlichtes Design
  • Atmungsaktiv
  • Wasserabweisend
  • Warm
  • Genügend Taschen

NACHTEILE

  • Reißverschluss an den Beinenden lässt sich mit Skischuhen nicht schließen

BEWERTUNG

Im Test: TRAUNSTEIN SPORT Montreal Skitourenhose

 

Logo

Zur Marke Traunstein Sport: Die Marke war mir bisher unbekannt und ich musst mich genauer einlesen: Traunstein Sport wurde 2008 im Österreich, genauer gesagt im Salzkammergut, gegründet und hat derzeit zwei Schauräume in der näheren Umgebung. Entwickelt und vertrieben werden Freizeit- und Sportbekleidung für Winter, als auch Sommer. Auf der Homepage wird das Unternehmen auch als Teamausstatter für z.B. Bergbahnen und Skiclubs beworben. Vertrieben werden die Produkte über einen B2B Shop an andere Unternehmen. Ein Online-Shop für den Endkunden findet man auf der Homepage nicht (Quelle: traunsteinsport.at)

 

Produktbild

Produktbeschreibung der Montreal-Hose (Quelle: Traunsteinsport. "Egal ob auf Skitour oder mit Schneeschuhen unter den Füßen, die Montreal-Damenhose ist der optimale Begleiter bei winterlichen Verhältnissen. Belüftungsreißverschlüsse erlauben es, das Körperklima zu unterstützen, und sie verstärken die Wirkung des hoch atmungsaktiven Materials. Ein Kantenschutz am Beinabschluss, sowie abnehmbare Gamaschen runden die Wintersporthose in ihrer Funktionalität ab.")

  • Material: 90 % Polyester, 10 % Elastan (PFC-frei)
  • Größen: Normalgröße: 34–48, Kurz: 17 - 24, Lang: 68 - 88
  • Farbe: Schwarz
  • weitere Eigenschaften: wasser- und windabweisend, atmungsaktiv, Stretch (4-Wege Stretch), abriebfest
  • Ausstattung: Komfortbund, Safety Pocket, Lüftungsschlitz, reflektierendes Logo, abzippbarer Schneefang
  • UVP: 159,90 €
  • Herstellung in Europa
Größentabelle
Größentabelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine persönlichen Erfahrungen:

VerwendungIch habe die Hose zum Skifahren, Wandern als auch Paragliden getragen. 

DesignDas Design der Montreal-Damenhose ist sportlich, zeitlos und hochwertig zugleich. Durch die schwarze Farbe ist die Hose vielseitig kombinierbar – sowohl mit funktionellen Outdoorjacken als auch mit schlichteren Winteroberteilen. Optisch macht die Hose einen sehr professionellen Eindruck und entspricht genau dem, was man von einer hochwertigen Wintersporthose erwartet.

Sie wirkt weder zu technisch noch zu schlicht, sondern findet einen gelungenen Mittelweg zwischen Funktionalität und schönem Design. Besonders positiv fällt auf, dass das Design nicht aufdringlich ist. Das reflektierende Logo ist dezent platziert und erfüllt seinen Zweck. Die Linienführung der Hose unterstützt eine sportliche Silhouette und lässt die Hose modern wirken. Trotz ihrer funktionalen Ausstattung trägt sie nicht auf und wirkt nicht klobig – ein Punkt, der bei Wintersporthosen oft kritisch ist. Insgesamt ist die Hose ein optisch ansprechender Begleiter für winterliche Aktivitäten.

Tragebild

Passform: Die Passform der Montreal-Damenhose ist einer ihrer größten Pluspunkte. Die Hose sitzt sehr gut und schmiegt sich angenehm an den Körper an, ohne einzuengen. Besonders hervorzuheben ist der Gummizug an der Hüfte, der für einen hohen Tragekomfort sorgt.

Dadurch passt sich die Hose optimal an unterschiedliche Körperformen an und bietet auch bei breiteren Hüften eine sehr gute Passform. Die Hose sitzt sicher, rutscht nicht und bleibt auch bei Bewegung an Ort und Stelle. Zusätzlich sind Gürtelschlaufen vorhanden, was die Passform nochmals individualisierbar macht. Wer möchte, kann die Hose mit einem Gürtel ergänzen und so den Sitz weiter optimieren – für mich nicht notwendig. 

Die Kombination aus elastischem Bund und durchdachtem Schnitt sorgt dafür, dass man sich jederzeit frei bewegen kann – egal ob beim Gehen, Steigen oder in knienden Positionen. Auch bei längeren Aktivitäten bleibt die Hose bequem und verursacht keine Druckstellen. Besonders angenehm ist, dass die Hose weder einschneidet noch spannt. Sie engt nicht ein und vermittelt dennoch ein sicheres, gut sitzendes Gefühl. Insgesamt ist die Passform sehr gelungen und zeigt, dass bei der Entwicklung der Montreal Hose viel Wert auf Komfort und Praxistauglichkeit gelegt wurde.

Material: Das Material der Montreal-Damenhose fühlt sich von Beginn an sehr angenehm auf der Haut an. Die Kombination aus Polyester und Elastan sorgt für eine spürbare Elastizität und ein weiches, komfortables Tragegefühl. Die Hose reibt nicht und verursacht auch bei längerer Nutzung keinerlei unangenehme Stellen. Selbst bei direktem Hautkontakt fühlt sich das Material hochwertig und angenehm an. Besonders positiv ist die Dehnbarkeit des Stoffes. 

Der 4-Wege-Stretch ermöglicht maximale Bewegungsfreiheit in alle Richtungen, was gerade bei sportlichen Aktivitäten wie Skitouren oder Schneeschuhwanderungen ein großer Vorteil ist. Trotz der Elastizität wirkt das Material sehr robust und widerstandsfähig. Es macht einen langlebigen Eindruck und scheint auch intensiveren Belastungen problemlos standzuhalten. Das Material vermittelt insgesamt eine sehr hohe Qualität. Es fühlt sich stabil an, ohne steif zu sein, und kombiniert Funktionalität mit Tragekomfort auf überzeugende Weise. Auch der abriebfeste Eindruck verstärkt das Vertrauen in die Langlebigkeit der Hose. Zudem ist die PFC-freie Ausrüstung ein weiterer Pluspunkt, der zeigt, dass neben Funktion auch Umweltaspekte berücksichtigt wurden.

Tragebild

Atmungsaktivität: In puncto Atmungsaktivität überzeugt die Montreal-Damenhose auf ganzer Linie. Während der Nutzung entsteht kein Hitzestau, selbst bei intensiver Bewegung. Die Hose reguliert das Körperklima sehr gut und sorgt dafür, dass überschüssige Wärme nach außen abgegeben werden kann. Das macht sie besonders angenehm bei wechselnden Belastungen, wie sie bei winterlichen Outdoor-Aktivitäten typisch sind. 

Ein großer Vorteil ist, dass bei Temperaturen um die 0 °C keine zusätzliche Hose darunter notwendig ist. Die Montreal-Hose bietet ausreichend Schutz und Wärme, ohne dabei zu überhitzen. Gleichzeitig bleibt das Tragegefühl leicht und angenehm. In Kombination mit den Belüftungsmöglichkeiten unterstützt die Hose ein ausgeglichenes Körperklima und trägt so wesentlich zum Wohlbefinden bei. Auch bei längeren Touren bleibt die Hose angenehm trocken und luftig. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, „eingepackt“ oder eingeschränkt zu sein. Die hohe Atmungsaktivität zeigt, dass das Material nicht nur robust, sondern auch funktional durchdacht ist. Gerade für sportlich aktive Nutzerinnen ist dies ein entscheidender Vorteil.

Taschen: Die Taschen der Montreal-Damenhose sind praktisch und gut durchdacht. Sie bieten ausreichend Platz für kleinere persönliche Gegenstände wie Schlüssel, Smartphone oder Karten und sind so platziert, dass sie beim Bewegen nicht stören. Besonders positiv ist die integrierte Safety Pocket, in welcher wichtige Dinge sicher verstaut werden können. Die Reißverschlüsse lassen sich leicht öffnen und schließen und wirken stabil sowie hochwertig verarbeitet. Insgesamt fügen sich die Taschen funktional und unauffällig in das Design der Hose ein und erhöhen deren Alltagstauglichkeit deutlich. 

Tasche hinten
Safety Pocket

 

 

 

 

 

 

 

Verarbeitung: Die Verarbeitung der Montreal-Damenhose ist insgesamt auf sehr hohem Niveau. Alle Nähte sind sauber verarbeitet, gleichmäßig gesetzt und wirken äußerst stabil. Es sind keine losen Fäden oder unsaubere Stellen zu erkennen, was den hochwertigen Gesamteindruck zusätzlich unterstreicht. 

Die Hose wirkt sehr sorgfältig gefertigt und macht einen langlebigen Eindruck. Auch die Details sind hochwertig umgesetzt. Reißverschlüsse, Schlaufen und funktionale Elemente sind sauber integriert und lassen sich leicht bedienen. Der Kantenschutz am Beinabschluss wirkt robust und gut verstärkt. Der abzippbare Schneefang fügt sich nahtlos ins Gesamtbild ein und ist ebenfalls hochwertig verarbeitet. Die saubere Verarbeitung, kombiniert mit der Herstellung in Europa, spricht für hohe Qualitätsstandards und eine lange Lebensdauer.

Funktionalität: Den einzigen negativen Aspekt, welchen ich finden konnte, ist, dass sich der Reißverschluss am Fuß beim Tragen von Skischuhen nicht mehr schließen lässt. Durch die Lage darunter kommt zwar kein Schnee hindurch, sie ist aber optisch nicht ganz so ansprechend. 

Schneefang

abnehmbarer Schneefang

Belüftung

Schneefang

 

 

 

 

 

 

 

Verfügbarkeit: Ich habe die Tourenhose online bei einzelnen Anbietern gefunden.

Fazit:
Die Montreal Damenhose überzeugt durch ein hochwertiges Design, eine sehr gute Passform, angenehmes und robustes Material, hervorragende Atmungsaktivität und eine erstklassige Verarbeitung. Sie ist funktional, komfortabel und optisch ansprechend. 

 



Wie wurde das Produkt erworben?

Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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