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Test: Unisex Neopren Socken, 3mm



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Mehr Infos zu Unisex Neopren Socken, 3mm:

Sehr gedämpft und komfortabel für lange, ruhige Läufe
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Gut gedämpft
  • Sehr bequem
  • Lange Haltbarkeit

NACHTEILE

  • Weniger für schnelle reaktive Läufe

BEWERTUNG

Bin mit dem ASICS TRABUCO MAX™ 5 Trailrunningschuhe Damen bisher eher auf ruhigeren Läufen unterwegs gewesen, nicht auf technischem Terrain – und da macht er seinen Job gut. Die Dämpfung ist schon extrem, man merkt kaum was von langen Strecken oder unebenem Boden, die Beine fühlen sich danach frischer an als sonst.

Dafür fehlt mir persönlich das Feedback vom Untergrund komplett – für schnelle Läufe oder wenn ich wirklich spielerisch über Wurzeln und Steine will, ist er mir too much. Fühlt sich eher nach “gemütlich Kilometer sammeln” an als nach richtigem Trailrun. Grip auf Waldboden und Schotter ist völlig okay, nichts Besonderes.

Für lange, entspannte Einheiten oder wenn ich einfach abschalten will ohne auf jeden Schritt zu achten, nehme ich ihn gern. Für alles andere greife ich eher zu was Direkterem.

 



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Grippiger, präziser Trailschuh für technisches Terrain – eng.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Schnelles Schnürsystem
  • Mesh-Einsatz
  • Guter Grip
  • Feste Sohle
  • Rutschfest

NACHTEILE

  • Schmal

BEWERTUNG

Habe den Schuh bisher in Chamonix, meist auf technischem Terrain mit viel Stein und Wurzeln getestet. Erster Eindruck: sehr griffig. Die ContaGRIP-Sohle hält auch auf losem Untergrund und bergab richtig gut, da rutscht wenig weg.

Die Zwischensohle ist eher straff als weich – man spürt den Boden noch, ohne dass es unangenehm wird. Kein Maximalcushion-Schuh, eher was für alle, die Kontrolle über Weichheit stellen. Passform ist eng geschnitten, bei mir genau richtig; bei breiteren Füßen würde ich vorher anprobieren.

Kleiner Punkt: bei sehr losem Geröll bergab hätte ich mir teilweise noch etwas mehr Grip gewünscht, sonst aber bisher keine Beschwerden. Fazit: ein solider, vielseitiger Trailschuh, der auf gemischtem Terrain seinen Job macht. 



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Sehr hoher Tragekomfort - sitzt wie eine zweite Haut.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Enganliegend - wie eine zweite Haut
  • Schnelltrocknend
  • Wenig verarbeitete Nähte
  • Verstärkte/gepolsterte Zonen an Schultern u. Hüfte - angenehmeres Tragen von Rücksäcken
  • Sehr hohe Bewegungsfreiheit, maximaler Tragekomfort

NACHTEILE

  • Hoher Preis

BEWERTUNG

Optik und Material:

Ich habe das Falke Backpack-Ready Damen Tight Fit T-shirt Wool-Tech Light in der Farbe Schwarz testen dürfen. 

Ich finde die Optik des T-Shirts sehr gelungen. Durch die schwarze Farbe ist es zwar sehr dezent gehalten, aber aufgrund der in dem Material eingearbeiteten Strukturen im Schulter- und Hüftbereich wirkt es nicht langweilig. Zudem ist im linken Brustbereich das Herstellerlogo in grau eingearbeitet.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light

Das T-Shirt macht einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck. Es sind wenig Nähte verarbeitet worden. Das Material (inkl. Nähte) fühlen sich weich und geschmeidig auf der Haut an. Das Shirt besteht zu 52 % aus Schurwolle, 31 % Polyamid, 13 % recyceltes Polyamid, 2 % Elasten und 2 % Polypropylen. Laut Herstellerangaben soll das T-Shirt bei 30 Grad im Schonwaschgang gewaschen werden. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light
       
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light

Als ich den Base-Layer auspackte, roch das Material angenehm. Ich hatte nicht das Gefühl, einen „Chemiemix“ in den Händen zu halten. 

Das Material hat im Schulter- und Hüftbereich verstärktes Material verarbeitet. Man erkennt die Zonen an den weißen waagerecht aufgebrachten Streifen. Auch diese Streifen sehen hochwertig verarbeitet aus. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light
    
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light
    
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light

 

Das Shirt besteht aus einer Zwei-Lagen-Konstruktion und bietet dadurch Schutz bei warmen und kalten Außentemperaturen, indem es bei kühlem Wetter wärmt und bei höheren Temperaturen kühlt (Temperaturregulierung). 

Praxiseinsatz:

Der Base-Layer ist in seinem Einsatzbereich extrem vielfältig. 

Zum einen hatte ich das T-Shirt beim Sport an. Ich bin damit 3 Stunden auf dem Rennrad gefahren. Dort hatte ich das Shirt als Funktionsshirt unter einem langem Fahrradtrikot an. Des Weiteren trug ich es beim Krafttraining und diversen Kursen im Fitnessstudio. Außerdem hatte das Shirt bei kleineren Wandertouren zusammen mit einem Rucksack getragen. 

Der Base-Layer sitzt wie eine zweite Haut an meinem Körper. Egal, bei welcher Aktivität ich das Shirt trug, es war nie, kratzig, scheuerte nirgendwo und ich hatte auch nie ein Engegefühl am Körper. Ich hatte bisher sehr selten ein Shirt ein, was so gut an meinem Körper saß, sich zudem so geschmeidig auf der Haut angefühlt und mir ein so tolles Tragegefühl vermittelt hat. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light
    
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light
   
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light

Ich habe den Baseler mehrere Tage hintereinander getragen. Durch die Materialzusammensetzung aus feinster Merinowolle sowie hochwertiger Funktionsmaterialien wird dafür gesorgt, dass ich trotz Schwitzen nicht auskühle. Das T-Shirt hat eine hervorragende Feuchtigkeit- und Temperaturregelung - jedenfalls bei warmen Wetter. Aufgrund des Sommers, konnte ich das Shirt nur bei warmen Wetter testen. Je nachdem wie viel ich geschwitzt habe, konnte ich einen minimale Geruchsbildung feststellen. Den Base-Layer habe ich immer über Nacht draußen auslüften lassen. Am Folgetag konnte ich keine Geruchsbildung mehr feststellen. Das Shirt konnte ich wieder (mit gutem Gefühl) tragen. 

Aber warum hebt sich das Falke Backpack-Ready T-Shirt von anderen Merinowoll-Shirts ab?

Das Falke Backpack-Ready T-Shirt ist super geeignet, wenn ich längere Zeit mit Rucksack unterwegs bin. Durch die verstärkten Schutzzonen im Schulter- und Hüftbereich fühlt sich das Tragen des Rucksacks angenehmer an - jedenfalls bei Touren bis zu 3 Stunden. Ob der Effekt noch bleibt, wenn ich Tagestouren mache, kann ich nicht beurteilen. Nach meinem Gefühl liegen die Schulter- und der Beckengurt des Rucksacks genau an den verstärkten Zonen an. Ich merke auch, dass der Stoff dort etwas dicker ist und der Tragekomfort an diesen Stellen erhöht ist. Dadurch, dass Falke das Shirt an diesen Stellen ohne Nähte verarbeitet hat, ist kein Kratzen oder Scheuern zu verspüren. Der Hersteller hat die weißen Verstärkungsstreifen souverän verarbeitet. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light
   
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: Das Falke Backpack-ready Damen Tight Fitshirt Wool-tech Light

Da ich das Shirt optisch schick finde und ich es aufgrund des überaus hohen Tragekomfort gerne anziehe, trug ich es auch im Alltag als sportliches T-Shirt. 

Fazit:

Der Preis mit 115,00 € UVP ist schon hoch. Allerdings erhält man den Base-Layer auch schon für rund 84,00 €. 

Preis-Leistung finde ich in Ordnung, da das Shirt wirklich sehr hohen Tragekomfort besitzt und geruchsneutral ist. Zudem kann ich für viele Zwecke eingesetzt werden. Vor allen Dingen das Tragen eines Wanderrucksackes wird etwas komfortabler mit dem Shirt.  



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Ein starkes Produkt mit geringem Gewicht
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • Geringes Gewicht
  • Guter Schutz gegen Regen
  • Geringes Packmaß
  • Hohe Bewegungsfreiheit
  • Schnell trocknend
  • Vielseitig kombinierbar mit anderen Produkten

NACHTEILE

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kapuze etwas zu groß

BEWERTUNG

Testprodukt: Montane Unisex Minimus Nano Pull On Waterproof Jacket

 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Testzeitraum: ca. 6 Wochen (im Sommer an regnerischen Tagen – etwa 6 Laufeinheiten unterschiedlicher Länge) 

Optik und Größe: Die Montane Unisex Minimus Nano Pull On Waterproof Jacke ist in verschiedenen Größen von S bis XXL erhältlich. Für den Test stand mir die Jacke in der Größe M zur Verfügung, die auch meiner üblichen Konfektionsgröße entspricht. Die Passform fällt angenehm aus: Die Ärmel sitzen gut, gleichzeitig bietet die Jacke genügend Bewegungsfreiheit und ausreichend Platz, um bei Bedarf einen Pullover oder eine andere zusätzliche Kleidungsschicht darunter zu tragen.

Mein Testmodell wurde in der Farbe „Midnight Grey“ geliefert. Die Farbgestaltung ist insgesamt sehr schlicht und zurückhaltend gehalten. Nahezu alle sichtbaren Elemente – vom Obermaterial über die Nähte bis hin zum Reißverschluss und dessen Verschlüssen – sind in dunklen Grautönen ausgeführt. Dadurch entsteht ein sehr harmonisches und unaufdringliches Gesamtbild.

Trotz der einheitlichen Farbgebung wirkt die Jacke nicht langweilig. Die Struktur des Materials sorgt für eine dezente optische Dynamik und lockert das ansonsten minimalistische Design auf. Gerade diese Kombination aus Schlichtheit und einer leicht erkennbaren Materialstruktur gefällt mir sehr gut.

Die dezente Farbgestaltung hat zudem den Vorteil, dass sich die Jacke problemlos mit unterschiedlichsten Lauf- und Outdoor-Outfits kombinieren lässt. Das schlichte Design passt dabei gut zum Einsatzzweck des Produkts und vermittelt einen funktionalen Eindruck.

Zusätzlich wurden einige Designelemente integriert, darunter ein Schriftzug am Arm, das Herstellerlogo auf der Brust sowie ein weiteres Logo auf der Rückseite. Diese Elemente sind in einem helleren Grauton gehalten und fügen sich dadurch stimmig in das Gesamtkonzept ein.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Gleichzeitig besitzen sie reflektierende Eigenschaften, was grundsätzlich positiv zu bewerten ist. Die Reflexion fällt jedoch eher dezent aus und erreicht nicht die Sichtbarkeit klassischer, großflächiger Reflektoren. Dennoch stellen die reflektierenden Elemente einen sinnvollen Zusatz dar und tragen zur optischen Aufwertung der Jacke bei, ohne das zurückhaltende Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Material und Aufbau: Als ich die Jacke zum ersten Mal in die Hand genommen habe, war ich ehrlich gesagt überrascht, wie dünn und leicht sie ist. Laut Hersteller besteht der Außenstoff zu 100 % aus Polyester und genau so fühlt sich das Material auch an. Die Jacke wiegt gerade einmal 106 Gramm und gehört damit zu den leichtesten Regenjacken, die ich bisher genutzt habe.

Anfangs war ich deshalb etwas skeptisch, ob ein so dünnes Material tatsächlich ausreichend Schutz vor Regen bieten kann. Nach mehreren Läufen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen kann ich diesen Aufbau aber als funktional bewerten. 

Was mir besonders positiv aufgefallen ist der Mesh-Bereich, den ich bisher nur von Laufschuhen kannte. Ehrlich gesagt habe ich diesen beim ersten Ansehen der Jacke gar nicht wahrgenommen. Erst bei genauerem Hinsehen ist mir aufgefallen, dass hier eine Art Mesh-Struktur eingearbeitet wurde. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Im Praxiseinsatz hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass Feuchtigkeit dadurch besser nach außen transportiert wird als bei vielen anderen Regenjacken, die ich bisher getragen habe. Natürlich gibt es hier Grenzen. An einem Regentag mit Temperaturen um die 25 Grad bin ich eine längere Laufeinheit gelaufen und habe dabei so stark geschwitzt, dass auch diese Jacke nicht mehr alles nach außen transportieren konnte. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass sich die Feuchtigkeit im Inneren staut. Im Vergleich zu anderen klassischen Regenjacken empfand ich das Klima unter der Jacke deutlich angenehmer.

Richtig beeindruckt hat mich die Wasserdichtigkeit. Während eines Laufs wurde ich von einem kräftigen Regenschauer überrascht, der ungefähr zehn Minuten anhielt und von starkem Wind begleitet wurde. Als ich nach Hause kam, war mein T-Shirt unter der Jacke komplett trocken. Gerade weil das Material so dünn ist, hätte ich das in dieser Form nicht erwartet.

Ich denke, dass dazu auch die gut verarbeiteten Nähte beitragen. Im Inneren sind diese sauber versiegelt, sodass Wasser auch an den Übergängen nicht eindringen kann. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Gleiches gilt für die Ärmelabschlüsse und den Bereich am Hals. Diese sitzen eng genug, um Regen und Wind zuverlässig draußen zu halten.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Die Kapuze gefällt mir grundsätzlich gut. Vorne wurde eine leichte Verstärkung eingearbeitet, wodurch sie ihre Form behält und nicht ständig ins Gesicht fällt. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Allerdings ist sie für meinen Geschmack etwas zu groß ausgefallen. Ich habe einen eher kleinen Kopf und hatte deshalb öfter das Gefühl, dass die Kapuze nicht ganz so sicher sitzt, wie ich es mir wünschen würde.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Beim Reißverschluss merkt man ebenfalls, dass sich der Hersteller Gedanken gemacht hat. Dieser ist wasserdicht ausgeführt und zusätzlich geschützt. Interessant finde ich die Möglichkeit, ihn auch von unten zu öffnen. Dadurch soll zusätzliche Belüftung möglich sein. In meinem Test habe ich diese Funktion allerdings kaum genutzt, weil der Effekt für mich eher gering war.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

Mein persönliches Highlight ist ganz klar das geringe Gewicht in Kombination mit dem kleinen Packmass. Die Jacke wird mit einer kleinen Packtasche geliefert und lässt sich darin erstaunlich kompakt verstauen. Mehrmals habe ich sie während eines Laufs einfach in die Tasche meiner Laufhose gesteckt. Dort hat sie überhaupt nicht gestört und ich habe teilweise sogar vergessen, dass ich sie dabeihatte. Sobald es angefangen hat zu regnen, konnte ich sie innerhalb weniger Sekunden herausholen und direkt anziehen.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

 

Praxiseinsatz: Die Jacke habe ich während des gesamten Testzeitraums hauptsächlich beim Laufen und Trailrunning genutzt. Genau dort spielt sie meiner Meinung nach auch ihre größten Stärken aus. Aber auch bei einer Fahrt auf dem Fahrrad konnte ich sie testen – hier gibt es für mich aber bessere, windschnittigere Alternativen. 

Was mir besonders gefallen hat, ist die Bewegungsfreiheit. Selbst bei schnelleren Abschnitten, Sprints oder steileren Anstiegen hatte ich nie das Gefühl, dass die Jacke mich einschränkt. Nach wenigen Minuten habe ich sie beim Laufen oft gar nicht mehr bewusst wahrgenommen.

Auch bei windigem Wetter hat sie mich positiv überrascht. Mehrmals war ich bei starkem Wind unterwegs und hatte trotzdem nie das Gefühl auszukühlen. Für eine Jacke, die so dünn ist, bietet sie einen erstaunlich guten Windschutz.

Der Hersteller spricht von einem körpernahen Schnitt. Das würde ich persönlich etwas anders sehen. Im Bereich des Oberkörpers hatte ich durchaus noch etwas Platz. Das ist praktisch, wenn man bei kühleren Temperaturen einen Pullover darunter tragen möchte. Mir persönlich hätte die Jacke dort aber noch etwas enger gefallen.

Besonders praktisch war für mich die Möglichkeit, die Jacke immer mitzunehmen. Da sie kaum Platz benötigt, hatte ich sie bei unsicherem Wetter fast immer dabei. So konnte ich sie wie oben beschrieben in der Tasche meiner Laufhose transportieren. Darüber hinaus kann sie aber auch mit der integrierten Lasche des Beutels beispielsweise an der Laufweste festgemacht werden. Gerade beim Trailrunning, wenn sich die Bedingungen schnell ändern können, habe ich das als großen Vorteil empfunden. 

Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist: Sobald der Regen aufgehört hatte, war die Jacke erstaunlich schnell wieder trocken. Oft hat es nur wenige Minuten gedauert, bis die Feuchtigkeit von der Oberfläche verschwunden war. Dadurch fühlte sie sich auch nach längeren Läufen nie unangenehm schwer oder klamm an. Zudem konnte ich sie nach den Schauern schnell wieder im Beutel verstauen. 

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

 

Reinigung und Hygiene: Auch bei der Reinigung zeigt sich die Jacke erfreulich unkompliziert. Da ich beim Laufen teilweise stark schwitze, war ich gespannt, wie sich das Material im Alltag verhält. In den meisten Fällen hat es vollkommen ausgereicht, die Jacke nach dem Lauf auf links zu drehen und für etwa eine halbe Stunde draußen aufzuhängen. Danach war sie meist schon wieder trocken und konnte problemlos erneut genutzt werden. Teilweise habe ich sie auch einfach kurz mit Wasser ausgespült, wenn ich nach besonders schweißtreibenden Einheiten das Gefühl hatte, sie etwas auffrischen zu wollen. Auch dann trocknete sie innerhalb kurzer Zeit wieder. Das hat mir im Alltag sehr gut gefallen, weil die Jacke dadurch schnell wieder einsatzbereit war. Obwohl der Hersteller eine Maschinenwäsche bei 40 Grad erlaubt, habe ich darauf während meines Tests verzichtet. Ehrlich gesagt hatte ich nie das Gefühl, dass dies notwendig gewesen wäre. Durch das schnelle Trocknen und die unkomplizierte Reinigung per Hand ließ sich die Jacke jederzeit sauber und frisch halten. Gerade bei einem so dünnen Material würde ich persönlich die Maschinenwäsche nur dann nutzen, wenn es wirklich nötig ist.

Fazit: Unterm Strich bin ich von der Montane Unisex Minimus Nano Pull On Waterproof Jacke absolut überzeugt. Ich finde die Jacke wirklich super und war vor allem davon überrascht, wie viel Schutz sie trotz ihres extrem dünnen Materials bietet. Sie hält Regen und Wind zuverlässig ab, ist angenehm zu tragen, schränkt mich beim Laufen nicht ein und lässt sich durch das geringe Gewicht und das kleine Packmass problemlos überallhin mitnehmen. Gerade beim Trailrunning und bei längeren Läufen sehe ich hier einen großen Vorteil, weil man sie einfach in der Tasche der Laufhose verstauen und bei Bedarf schnell anziehen kann.

Trotzdem muss ich beim Preis-Leistungs-Verhältnis etwas differenzieren. Die Jacke kostet aktuell rund 150 Euro und persönlich wäre mir das zu viel Geld. Für den Zweck, für den ich sie nutze – also beispielsweise gelegentliche Läufe oder klassische Zehn-Kilometer-Runden – gibt es meiner Meinung nach auch deutlich günstigere Alternativen, die diesen Einsatzzweck erfüllen. Wer allerdings regelmäßig lange Strecken läuft, viele Kilometer pro Woche zurücklegt oder beim Trailrunning häufig und lange unterwegs ist, bekommt mit der Jacke eine wirklich hochwertige und vor allem sehr praktische Regenjacke. Für diese Zielgruppe kann sich die Investition durchaus lohnen. Sie ist leicht, klein verpackbar, schützt zuverlässig vor Wind und Regen und hat mir während meines Tests insgesamt sehr viel Freude gemacht.

Mein persönliches Fazit lautet daher: Eine wirklich hervorragende Lauf- und Trailrunningjacke, die mich im Praxiseinsatz absolut überzeugt hat – für gelegentliche Läufe wäre sie mir persönlich allerdings zu teuer.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: MONTANE Minimus Nano Pull ON - Trailrunningjacke

 



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Heiß oder Kalt - der Falke schützt dich!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Geruchsarm
  • Trocknet schnell
  • Super passform
  • Sehr schöner schnitt
  • Perfekt temperatur regulierung

NACHTEILE


BEWERTUNG

Liebe Outdoorfreunde,

ich bringe euch heute ein T-Shirt näher. Eines aus Merino Wolle. Eines von Falke. Mit dem Namen Backpack Ready Wooltech Light. Ja beim Namen riskiere ich euch zu verlieren. Aber bleibt dran – das Leiberl hat es in sich!

Was sagt der Hersteller das es können soll und was kann ich dazu sagen?

„Mit gepolsterten Zonen an Schultern und Taille bietet es gezielten Schutz und Unterstützung beim Tragen eines Rucksacks“

Also das ein T-Shirt  hilft beim Rucksack tragen wäre mir neu. Aber ich habe natürlich bei fast all meinen Testtouren einen Rucksack dabei und kann dazu nur sagen: Ja er trägt sich angenehm. Viel angenehmer als bei jedem anderen Shirt? Nicht unbedingt, aber keinesfalls unangenehmer und mit ein wenig gutem Glauben kann man schon einen Unterschied erkennen. Auf jeden fall ist der Tragekomfort mit Rucksack unglaublich – sofern das im Sommer bei der aktuellen Hitze möglich ist. Meist bin ich da nämlich sowieso ohne Leiberl unterwegs.

„Geeignet für warme und kalte Temperaturen“

Bei den warmen Temperaturen mangelte es in meinem Testzeitraum nicht. Und ich muss sagen: Das Leiberl kommt mit diesen wunderbar klar. Es schützt zuverlässig vor Sonnenbrand, wird nicht zu heiß, nicht zu nass und wenn ein wenig wind geht, kühlt es sogar ein wenig wegen der großen Oberfläche und der damit einhergehenden Schweißverdunstung. 

Kalt konnte ich direkt auf tour nicht testen. Aber ich habe einige Male am Berg übernachtet und dieses Leiberl als Schlafleiberl angehabt – auch wenn ich aus dem Schlafsack bei ca. 5° herausgekrochen kam in der Früh, war das Shirt super angenehm und hielt mich zufriedenstellend warm. 

„Thermoregulierende Merinowollmischung mit geruchshemmenden Eigenschaften“

Das Thema Thermoregulierend haben wir oben schon besprochen – ja das Shirt eignet sich für Kalt und Warm. Geruchshemmend ist ein wichtiger Punkt – ich bin einer der armen Menschen, die mit gewaltigem Schwitzen bei Bewegung gesegnet sind. Und verbleibt Schweiß im Gewand wird es olfaktorisch sehr schnell unangenehm. Diese Leiberl hält dagegen – mit allem was es hat! Und es wirkt. Ich habe das Shirt absichtlich bei meinem Canyoning Urlaub im Tessin angehabt nach den Canyons und beim Auto holen – durchgehend und ungeduscht. Ich konnte mich am Ende des Urlaubs noch nicht selbst riechen und erst da ziehe ich die Grenze 😉.

„Feuchtigkeitsableitende 2-Lagen-Konstruktion für trockenen und bequemen Tragekomfort“

Ja! Also diese Eigenschaft muss ich sagen, begeistert mich am meisten. Ich hatte ja schon einige gute Shirts, aber ausnahmslos alle wurden nach einer gewissen Zeit in Bewegung so nass, dass man sie auswinden konnte. Dieses hier nicht. Und zum schnellen Trocknen: Bei einer Canyoning Tour war das Leiberl in der Trockenbox gemeinsam mit ein wenig Notnahrung – unter anderem Frucht Quetschies. Da bei der besagten Tour ein Quetschie in der Tonne aufgeplatzt ist und seinen Durchfallbraunen Inhalt auf dem Leiberl verteilt hat, musste ich es auswaschen. Zwanzig Minuten am Dachzelt in der Sonne und es War staubtrocken!

„Angepasst an die anatomische Körperform und sportliche Bewegungen für maximale Bewegungsfreiheit“

Ja! Also das Design gepaart mit dem Schnitt finde ich echt super. Es ist super anliegend bei meiner Körperform und sieht zusätzlich super aus. Macht wirklich Spaß sich damit zu bewegen. 

„Geeignet für Aktivitäten mit geringer bis mittlerer Intensität“ 

Auf jeden Fall. Ich würde noch eines weiter gehen und sagen auch bei hoher Intensität kann man das Shirt ohne weiters nutzen. Natürlich gibt es da anderes Equipment, aber in diesem Leistungsbereich bin ich nicht unterwegs, deshalb würde ich jederzeit mit diesem Leiberl arbeiten. 

Nun da wir wissen, was der Hersteller zu seinem Produkt sagt und wie ich dazu stehe, kommen wir nun dazu, wie ich darauf komme, diese Dinge über das Shirt zu schreiben. 

Ich hatte das Leiberl bei unzähligen anstiegen auf meinen Hausberg (Schneeberg) zum Hike & Fly an. Ganze drei Male durfte es auch mit mir oben übernachten. Wie schon erwähnt war es in der Früh bzw. Nacht ca. Fünf Grad über Null – und das Leiberl schützte mich gut vor dieser Temperatur.

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System Backpack-Ready Wool-Tech Light - T-Shirt kurzarm Herren
Kurz vor dem Flug.
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System Backpack-Ready Wool-Tech Light - T-Shirt kurzarm Herren
Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System Backpack-Ready Wool-Tech Light - T-Shirt kurzarm Herren
Beim Aufstieg auf den Berg

 

 

Ebenso hatte ich es als Trainingsshirt an, als ich in einem „Calisthenics Park“ ein wenig Trainiert habe. Wahnsinns Hitze an diesem Tag und bei der Trainingsbelastung natürlich auch viel Schweiß – Shirt hat alles weggesteckt und darüber nur gelacht. Top!!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System Backpack-Ready Wool-Tech Light - T-Shirt kurzarm Herren
Calisthenics Park

 

Und der Krönende Abschluss: Canyoning in der wunderschönen Schweiz. Im Canyon selbst natürlich Neopren, aber danach immer dieses Leiberl. Ebenso einmal als Handyschutz in der Trockentonne – mit dem schon erwähnten Zwischenfall. Mangels Dusche nur in den Flüssen kurz runtergewaschen konnte ich das Leiberl trotzdem nicht zum Stinken bringen – Respekt!

Der kompetente OUTSIDEstories-Test: FALKE Ergonomic Sport System Backpack-Ready Wool-Tech Light - T-Shirt kurzarm Herren
Da hing das Leiberl nach dem Hoppala :)

 

Würde ich euch das Shirt empfehlen? Kommt darauf an was ihr sucht. Such ihr hohe Qualität für Wanderungen und Touren aller Art und scheut es nicht ein wenig mehr auszugeben (ca. ab 100€!) – dann definitiv ja! Abgesehen vom etwas höheren Preis finde ich absolut keinen Fehler. 

 



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IM TEST

Test: Kocher 2 flammig



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Tolles Familienzelt mit viel Platz.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Wasserspeier 4000mm
  • Boden 10000mm
  • 2 Räume

NACHTEILE

  • 2 Mann Aufbau

BEWERTUNG

Wir sind mit dem Outwell Whitecove 6 sehr zufrieden. Das Zelt bietet unglaublich viel Platz und ist für eine Familie mit Kindern ideal. Besonders gut gefällt uns die Aufteilung mit den Schlafkabinen und dem großzügigen Wohnbereich. Auch bei schlechtem Wetter hat man im Innenraum genügend Platz, um sich bequem aufzuhalten.

Der Aufbau ist für die Größe des Zeltes erstaunlich einfach und zu zweit schnell erledigt. Die Verarbeitung macht insgesamt einen hochwertigen und stabilen Eindruck. Sehr praktisch sind auch die vielen Belüftungsmöglichkeiten, die großen Fenster und der überdachte Eingangsbereich.

Ein kleiner Nachteil ist das relativ hohe Gewicht und das große Packmaß – für den Transport sollte man ausreichend Platz im Auto einplanen. Auch bei sehr starkem Wind sollte man das Zelt sorgfältig abspannen.

Insgesamt ist das Outwell Whitecove 6 ein sehr geräumiges und komfortables Familienzelt, das sich besonders für längere Campingurlaube eignet. Von uns eine klare Empfehlung!



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Test: OUTWELL Whitecove 6 – Familienzelt


 OUTWELL Whitecove 6 – Familienzelt

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1A Allrounder, erstklassige komfortable und agile Dämpfung.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Herausragende Dämpfung mit tollem Rebound und Komfort
  • Top Allrounder für alle Laufstile und Paces
  • Robustes, strapazierfähiges Obermaterial u. haltbare Außensohle
  • Guter Grip auch auf nassem Untergrund
  • 8mm Sprengung passen gut zum Schuh und seiner Laufcharakteristik

NACHTEILE

  • Mit 170€ nicht ganz günstig (wie leider alle Premium Laufschuhe)
  • Passform dürfte für mich gerne schmaler sein (nur meine persönliche Vorliebe)

BEWERTUNG

TESTFACTS

 

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Hersteller: 361°

Modell: Ventus 2

Kategorie: Dämpfung, Straße, Training, Wettkampf

Technologien: CQT EXTREM3, Primo, Gekko Grip, H.A.R.T., Ortholite Insole

Farbe: Grey/Fluorescent Ora (grau/orange)

Sprengung: 8mm (27mm/35mm)

Gewicht: 265g (Größe DE 42)

Preis: UVP 170€

 

Bilderquelle teilweise: 361europe.com

 

 

QUICKINFO

361° Ventus 2
361° Ventus 2 Quickinfo

Infografik mithilfe von KI erstellt

HERSTELLERBESCHREIBUNG
 

Ein hochwertiger Langstrecken-Neutraltrainer, der sanften Komfort, schnelle Reaktionsfähigkeit und atmungsaktive Luftzirkulation für mühelose Läufe bietet. Der 361° VENTUS 2 maximiert den Schwung mit einem neuen mikroelastischen Mesh-Oberteil für leichtere, weichere Atmungsaktivität und einer neu gestalteten Zungen-Lock-Struktur, die den Fuß für längere, frischere Läufe sichert.

SCHAUM MIT DOPPELTER ZWISCHENSOHLEPLATTFORM

CQT EXTREM3 ist unser federnder superkritischer PEBA-Schaum mit einer hohen Rendite (75%). Er hat eine geringere Dichte und ein leichteres Gewicht, was ein leichtes und knackiges Gefühl unter den Füßen vermittelt.

PRIMO SCHAUMSTOFF: Maximale Dämpfung bei sehr geringem Gewicht und sorgt für ein hochwertiges, plüschiges Erlebnis.

ÜBERLEGENE TRAKTION UNDHALTBARKEIT
HOCHABSCHLEIẞGUMMITECHNOLOGIE: H.A.R.T.
Das Anti-Abrieb-Gummi hinten sorgt für Halt für ein stabiles Lauferlebnis.

Gewicht265 Gramm
Sprengung8 mm
Mittelsohlenhöhe
27-35mm
LaufstilNeutral
361 Ventus2 Sohle2
361_ventus2_sohle2
361 Ventus2 Upper
361_ventus2_upper
361 Ventus2 Sohle
361_ventus2_sohle
361 Ventus2 M3
361_ventus2_m3
361 Ventus2 M2
361_ventus2_m2
361 Ventus2 M1
361_ventus2_m1
361 Ventus2 W1
361_ventus2_w1
361 Ventus2 W2
361_ventus2_w2
361 Ventus2 W3
361_ventus2_w3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OPTIK/HAPTIK
 

Wie immer zuerst einmal die kleine Anmerkung vorweg: Geschmack oder Gefallen liegt natürlich im Auge des Betrachters :-), deshalb sind die folgenden Zeilen dieses Abschnitts auch lediglich meine subjektive Meinung.

Als ich den Karton öffnete und meine Testschuhe in der Farbkombination Grey / Fluorescent Orange herauszog, war der erste Eindruck direkt extrem positiv. Das dunkle, fast schon stealth-artige Grau des Obermaterials bildet einen genialen, sportlichen Kontrast zur leuchtenden, knallig orangenen Mittelsohle. Das Design wirkt rundum modern, stylisch und aggressiv, ohne dabei überladen zu wirken.
Die Mittelsohle macht einen sehr üppigen Eindruck, liegt aber mit einer Höhe von 27mm/35mm im „normalen“ Mittelmaß bei den gut gedämpften Trainern.
Vom Aufbau her bezeichne ich Schuhe wie den Ventus 2 gerne als „klassische Laufschuhe“, was für mich bedeutet, dass der Schuh einen gut gepolsterten Fersen-/Einstiegsbereich, eine „normale“ Zunge und eine „normale“ Schnürung hat.
Der erste Blick auf den Fersen-/Einstiegsbereich vermittelt mir direkt das Gefühl, das 361 bei diesem Schuh den Komfort für den Läufer als oberste Priorität sieht, auch wenn die dicke Polsterung das ein oder andere Gramm mehr auf der Waage und dem Datenblatt bedeutet.
Gleiches gilt auch für die Zunge, die gut gepolstert ist und weit genug nach oben reicht. Die Schnürung ist mit ordentlichen weichen Schnürsenkeln und ausreichend Zugpunkten an den richtigen Stellen ausgestattet und besitzt auch die zusätzlichen oberen Löcher für eine Fersenhalt-/Marathonschnürung, die für viele Läufer nicht gerade unwichtig sind.
Bei der obligatorischen herausnehmbaren Einlegesohle gönnt 361° den Kunden ein etwas hochwertigeres Modell der Spezialisten von Ortholite.
Aktuell gibt es den Ventus 2 in Deutschland in insgesamt 6 Farbkombinationen, 3 für Herren und 3 für Damen.

Die Verarbeitung ist durchweg einwandfrei, es gibt keinerlei unschöne Klebereste, die Nähte sind absolut exakt und die Materialauswahl gibt dem Schuh ein wertiges Gefühl beim Anfassen. Diese Qualität sollte im Preissegment der Premium-Schuhe aber auch erwartbar und normal sein.

361° Ventus 2
361° Ventus 2
 

361° Ventus 2
361° Ventus 2
 

361° Ventus 2
361° Ventus 2

 

LAUFEN MIT DEM VENTUS 2
 

Da der Ventus 2 nicht mein erster Schuh von 361° ist und die Schuhe bisher immer ordentlich performt haben, waren meine Erwartungen natürlich auch dieses Mal einen ordentlichen Schuh zu bekommen.
Beim ersten Hineinschlüpfen in den Ventus 2 gab es dementsprechend keine Überraschungen, sondern eher ein Gefühl der Vertrautheit.

Die Passform liegt genau im ausgeglichenen Mittelfeld. Der Ventus 2 bietet eine universelle, mittlere Passform, die wahrscheinlich den meisten Läuferfüßen problemlos passen dürfte und sich kaum jemand über zu viel oder zu wenig Platz beschweren wird. Die mittlere Größe zieht sich vom Fersenbereich über den Mittelfuß und den Spann bis zur Zehenbox mit mittlerer Höhe und Breite durch. Auch wenn ich persönlich sehr schmale, fast schon enge, Schuhe am liebsten mag, fühle ich mich im Ventus 2 direkt recht wohl und mit Komfort für meine Füße wird nicht gespart. 

Der Fersenbereich und der Einstieg sind mehr als nur angenehm gepolstert, sodass der Fuß nicht einfach nur sicher im Schuh sitzt, sondern mit absoluter Weichheit und Komfort verwöhnt wird und sich über Druck in diesem Bereich wirklich keinerlei Gedanken machen muss.
Für den endgültigen Halt sorgt dann die Schnürung die tadellos funktioniert: Sie bietet ausreichend viele Zugpunkte, um den Druck gleichmäßig über den Spann zu verteilen, ohne unangenehme Druckstellen zu erzeugen und auch die weichen Schnürsenkel sorgen für zusätzlichen Komfort. Positiv hervorzuheben ist, dass 361° auch an die zusätzlichen oberen Ösen gedacht hat – wer möchte, kann problemlos eine Fersenhalt- bzw. Marathonschnürung nutzen.


Direkt nach dem Anlaufen fühlt sich der Ventus 2 sehr natürlich, neutral und vor allem superkomfortabel an. Der Ventus 2 gehört damit zu den Schuhen, mit denen ich mich nicht erst anfreunden muss, weil sie anfangs etwas fremd wirken.
Ich persönlich bin ein Mittel-/Vorfußläufer, laufe also in der Regel eher auf dem vorderen Teil des Fußes und natürlich ist mir die Performance eines Schuhs genau bei diesem Laufstil am wichtigsten, aber zum Testen provoziere ich natürlich auch immer den Lauf auf der Ferse und den Zehen.


Viele Schuhe haben hier ganz klare Präferenzen für einen bestimmten Laufstil und funktionieren mehr oder weniger gut in den anderen Laufstilen.  Der Ventus 2 macht hier keine merklichen Unterschiede, er rollt jederzeit absolut neutral ab, bietet dem Fuß ausreichend Seitenhalt ohne dabei den Laufstil zu beeinträchtigen und bietet genau den Komfort der angemessen ist und den man als Läufer erwartet. Was genau ich mit „angemessenem“ Komfort meine ist etwas schwer zu erklären. Im Grunde genommen verstehen viele Fersenläufer unter Komfort oft eine deutlich softere Dämpfung als Vorfußläufer, ich laufe z.B. bei sehr gemütlichen Läufen auch eher auf dem hinteren Mittelfuß und genieße dann auch eine etwas softere komfortable Dämpfung während ich schnelle Läufe weiter vorne auf dem Fuß laufe und dann eine deutlich festere Dämpfung als komfortabel bezeichnen würde. Man könnte also sagen es fühlt sich so an, als würde der Dämpfungsgrad automatisch an den Laufstil bzw. das Laufverhalten angepasst werden und dieses Gefühl vermitteln mir nur sehr wenige Schuhe.


Da der Ventus 2 außerdem eine klassische Mittelsohle ohne Plastik- oder Carbonplatte besitzt lässt sich der Vorfuß leicht flexen und der Abrollvorgang läuft bei jedem Laufstil gleichermaßen rund und natürlich ab.
Die Sprengung von 8mm passen ebenfalls sehr gut zum Schuh und der Laufcharakteristik und sind mit Sicherheit auch ein Grund dafür warum viele Schuhe mit einer Sprengung von 6mm-8mm sowohl zu Fersen-/ als auch zu Vorfußläufern passen.

Beeindruckend beim Laufen mit dem Ventus 2 ist aber nicht der reine Komfort, denn komfortabel sein ist einfach, beeindruckend ist der Rebound des Schuhs, besonders bei schnellen Läufen oder Intervallen auf dem Vorfuß. Der Kompromiss zwischen Komfort und Agilität übertrifft meine Erwartungen, bei keinem anderen Schuh mit diesem Komfort Level hat man das Gefühl bei jedem Schritt so wenig Energie zu verbrauchen.

361° Ventus 2
361° Ventus 2
DÄMPFUNG

Das Herzstück und für mich das Highlight des Ventus 2 ist zweifelsohne seine Mittelsohle. 361° fertigt die Mittelsohle aus 2 unterschiedlichen Materialien, direkt unter dem Fuß arbeitet der reaktive CQT EXTREM3 PEBA-Schaum, während darunter der komfortable PRIMO FOAM für die nötige Stoßabsorption sorgt.
Tatsächlich liefert 361° beim Ventus 2 nicht nur Theorie und PR reife Worte, sondern eine ausgeklügelte Lauf-/ und Dämpfungscharakteristik die man schon auf den ersten Metern spürt: Die Dämpfung ist superkomfortabel und fängt Stöße butterweich ab, gibt aber sofort auch wieder Energie zurück.

Was den Ventus 2 für mich zu einem überragenden Allrounder macht, ist seine Bandbreite.

Der Komfort bei langsamen Läufen oder Regenrationsläufen ist sehr hoch lässt keine Wünsche offen, aber sobald man bei Tempoläufen oder Intervallen die Pace anzieht, kommt mehr und mehr Agilität und Rebound hinzu ohne an Komfort zu verlieren. Der Schuh fühlt sich erstaunlich leichtfüßig und agil an und schiebt einen ganz ohne zusätzliche Plastik- oder Carbonplatte kraftvoll nach vorne.

Egal ob kurzes Fahrtspiel oder ausgedehnter Longrun – der 361° Ventus 2 vermittelt in jeder Phase des Laufs ein rundum sicheres, direktes und extrem angenehmes Gefühl.
Die volle Leistung der Dämpfung des Ventus 2 spürt man bei 2 sehr gegensätzlichen Disziplinen extrem eindrucksvoll. Zum einen ist es bei steilen bergauf Passagen mit kurzen kräftigen Abdrücken auf dem Vorfuß. Der Ventus 2 gehört für mich dabei zu den besten Schuhen, die ich bisher gelaufen bin. Der Schuh ist vielen Konkurrenten gleich in beiden Eigenschaften, also Komfort und Reaktivität deutlich überlegen und meistert die Kombination beinahe perfekt.
Wer nach dem bergauf noch nicht von der Dämpfung überzeugt ist, kann sich auf einer schnellen steilen bergab Passage von der Leistung begeistern lassen. Solche Passagen können den Muskeln und dem restlichen Bewegungsapparat mehr zusetzen als viele denken und eine Dämpfung wie im Ventus 2 kann unter Umständen einen großen Unterschied für den restlichen Lauf machen.

361° Ventus 2
361° Ventus 2

GRIP/AUSSENSOHLE 

Bei der Außensohle setzt 361° auf eine selbstentwickelte Mischung mit durchdachter Gummiabdeckung an den entscheidenden Belastungspunkten. Im Test auf unterschiedlichen Untergründen – von trockenem Asphalt über nasse Radwege bis hin zu leichten Park- und Waldwegen – ließ der Grip keinerlei Wünsche offen. Selbst bei feuchten glatten Untergründen, Fliesen, Kopfsteinpflaster oder leicht moosigen Belägen macht die Sohle einen guten Job und sorgt nicht für Überraschungen wie plötzlichen Grip-Verlust oder unerwartete Rutscher.
Die Leistung ist sehr konsistent, gut einschätzbar und es gibt einen breiten beherrschbaren Grenzbereich.

Die Haltbarkeit macht nach ca. 130 intensiven Testkilometern ebenfalls einen guten Eindruck, die Gummimischung zeigt nahezu keinerlei nennenswerte Abnutzung. Basierend auf dem aktuellen Abriebbild schätze ich die Haltbarkeit so ein, dass eine Gesamtlaufleistung von mind. 1.000 Kilometern bei normalem Laufstil (abhängig von Untergrund, Läufergewicht usw.) problemlos machbar ist!

361° Ventus 2
OBERMATERIAL

Das Mesh-Obermaterial ist optisch und haptisch nicht wirklich viel anders als bei vielen anderen Herstellern. Der Schuh ist für das ganzjährige Training entwickelt, heißt die Atmungsaktiviät ist gut genug, um im Sommer nicht zu krass zu schwitzen, aber das Mesh ist nicht so offen und luftig das man den Schuh im Winter nicht benutzen kann.
Auch die Flexibiliät ist ausreichend, das Material ist nicht super weich, stretchig oder legt sich wie eine 2. Haut an den Fuß, aber weich und flexibel genug um eine Faltenbildung zuverlässig zu vermeiden und auch ohne Socken nicht für Probleme, Kratzen oder Scheuerstellen zu sorgen.
Was im Test aber sehr positiv aufgefallen ist und mich echt überrascht hat, das Mesh ist äußerst robust. Es gab einige Momente, bei denen ich durch dornige Büsche gelaufen bin und einige Dornen ordentlich fest am Material gerissen haben ohne auch nur eine kleine Spur zu hinterlassen. Ich denke nicht das viele meiner anderen Schuhe diese Torture unbeschadet überstanden hätten.

361° Ventus 2

FAZIT

Der 361° Ventus 2 hat mich im Test vollends überzeugt und lässt praktisch keine Wünsche offen. Das Design wirkt modern und unaufgeregt und die Farbkombinationen sind eher gedeckt und nicht zu mutig. Die Passform ist absolut massenkompatibel und passt von der Ferse bis zu den Zehen wahrscheinlich zu den allermeisten Füßen. Der Fersen-/Einstiegsbereich ist üppig gepolstert und sorgt genau wie die ordentliche Schnürung und die Zunge für absolut druckfreien Halt.
Das Obermaterial ist atmungsaktiv genug, um auch bei richtig heißen Temperaturen nicht zu viel zu schwitzen aber auch nicht zu luftig und deshalb auch gut im Winter nutzbar. Das Mesh Material ist außerdem ziemlich robust und hält mehr aus als viele Konkurenten.
Der Grip der Außensohle liegt auf hohem Niveau, auch auf nassen glatten Untergründen lässt sich der Ventus 2 sicher und kontrolliert bewegen. Die Haltbarkeit der Sohle spielt ebenfalls in der obersten Liga mit, nach meinen Testläufen sind kaum Abnutzungen erkennbar, die Sohle wird also locker über 1000km durchhalten (natürlich abhängig von Laufstil, Gewicht des Läufers und Untergrund).
Während alle anderen Eigenschaften des Schuhs wirklich gut sind und meine Erwartungen erfüllen, ist die Dämpfung bzw. die Mittelsohle der Star der Show und das Highlight des Ventus 2.
Aktuell gibt es für mich keine andere Dämpfung die diese Level an Komfort, Reaktivität und Aufprallabsorption in einem Schuh vereint. Egal ob langsamer Fersenläufer oder schneller Vorfußläufer, der Ventus 2 liefert jedem Läufer bei jedem Laufstil eine Kombination aus Komfort und agiler effizienter Direktheit die ihres gleichen sucht.

Der Ventus 2 ist für mich eine klare Kaufempfehlung als echter Allrounder und ein Kandidat, den man sich auf jeden Fall mal genauer anschauen und wenn möglich Probelaufen sollte. Besonders für Alle die entweder nur einen einzigen Laufschuh kaufen oder haben möchten, der fast das gesamte Spektrum des täglichen Trainings abdeckt könnte der Ventus 2 genau das richtige sein.

Mit einer UVP von 170 € ist der Schuh sicherlich kein Schnäppchen, bewegt sich aber absolut im üblichen Rahmen für moderne Premium-Dämpfungsschuhe und Super-Trainer mit PEBA-Schaum. Angesichts der gebotenen Verarbeitungsqualität, der vielseitigen Performance und der hervorragenden Haltbarkeit ist der Preis mehr als gerechtfertigt.

361° Ventus 2 Schnürung im Detail
361° Ventus 2 Außensohle mit Laufsohlenprofil

361° Performance Series Schuhkarton mit Ventus 2
361-Ventus 2 Verpackungsetikett mit Produktinfos

361° Ventus 2 Draufsicht auf Obermaterial und Schnürsenkel
361° Ventus 2 Seitenansicht mit gelber Zwischensohle

361° Ventus 2 Frontansicht beider Laufschuhe

361° Ventus 2 Nahaufnahme Ösen und Schnürsenkel

361° Ventus 2 Nahaufnahme gebundene Schnürsenkel
361° Ventus 2 Fersenpolsterung im Innenbereich

361° Ventus 2 Blick ins Schuhinnere mit Zunge
361° Ventus 2 Fersen- und Zungenbereich von innen

361° Ventus 2 atmungsaktives Mesh-Obermaterial im Detail
361° Ventus 2 Fersenkragen mit Zugschlaufe

361° Ventus 2 Fersenkappe von hinten
361° Ventus 2 Fersenpartie Nahaufnahme von oben

361° Ventus 2 Zehenbox mit Markenlogo
361° Ventus 2 Zwischensohle mit Cut-Out-Struktur

361° Ventus 2 Sohle mit geprägtem Markenlogo
361° Ventus 2 Zwischensohle mit strukturiertem Profil

361° Ventus 2 Detailaufnahme Sohlenrand mit Logo

361° Ventus 2 Zwischensohle Fersenbereich mit Aussparung

361° Ventus 2 Ortholite Einlegesohle mit Logo
361° Ventus 2 Zunge mit reflektierendem Detail

361° Ventus 2 im Trageeinsatz auf Waldweg

361° Ventus 2 im Test auf Schotterweg

361° Ventus 2 auf Waldboden mit Laub
361° Ventus 2 Draufsicht auf Schnürung im Wald

361° Ventus 2 im dichten Unterholz

361° Ventus 2 mit Modellschriftzug im herbstlichen Laub

361° Ventus 2 beide Schuhe aus der Vogelperspektive
361° Ventus 2 Seitenansicht mit Modellschriftzug im hohen Gras

361° Ventus 2 Zwischensohle mit Primo-Schaum im hohen Gras



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Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt

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