Super!
VORTEILE
- Leicht
- Keine Schweißfüße
- Trendig
- Robust
- Waschmaschinenfest
NACHTEILE
BEWERTUNG
Der Schuh ist super, er ist angenehm und man bekommt keine Schweißfüße.
Super!
Der Schuh ist super, er ist angenehm und man bekommt keine Schweißfüße.
Zur Sicherheit jetzt immer dabei.
Squirrel Gear Koala 2.0
Servus miteinander. Vorbei die Zeiten, in denen man ein kleines Nokia-Handy dabei hatte, welches man eigentlich nur mal aus seinem Rucksack rausholte, um alle paar Tage mal ein Lebenszeichen von sich zu geben. Heutzutage ist das Handy ein quasi Alleskönner auf dem Trail.
Ich navigiere damit, mache Fotos und schicke auch immer mal wieder meinen Standort durch. Social Media spielt sicherlich auch eine Rolle. Daher sollte das Handy nah am Mann sein und schnell zugänglich sein. Gerade aber auf dem Klettersteig oder in luftigen Höhen, treibt einen dann immer wieder die Sorge um: Hoffentlich lasse ich das Teil nicht fallen.
Tatsächlich ist mir selbst bei einem MTB Alpcross, das Handy so aus der Tasche gefallen, dass ich es nicht gemerkt hatte. Die Tour wäre fast vorbei gewesen. Gott sei Dank hatte ich es schnell nach der letzten Rast gemerkt und musste nur knapp 10 Minuten wieder hochradeln und hatte das Glück, das Handy wiederzufinden. Damit genau so etwas nicht passiert, hat Squirrel Gear das Koala 2.0 entworfen. Dies kostet 23,90 Euro. Was es kann und wo es an seine Grenzen stößt, berichte ich euch hier.
Zunächst einmal die
Maße und Gewicht: Die Koala 2.0 Handykette ist kompakt und leicht, die Länge der Schnur beträgt knapp 51 Zentimeter, lässt sich aber auf 91,4 Zentimeter auseinanderziehen. Es ist superleicht mit 32 Gramm und 4-5 Gramm für Karabiner oder Clip.


Material: Wichtig für Allergiker ist, es besteht nicht aus Latex, sondern aus Kunststoff. Squirrel Gear wirbt nun selbst damit, dass Plastik natürlich nicht so toll ist, aber andererseits dadurch Elektromüll reduziert werden kann. Fair enough. Ob die Rechnung wirklich aufgeht, vermag ich nicht zu beurteilen.
Kompatibilität:
Squirrel Gear wirbt damit, dass die Schlaufe über jedes Handy gezogen werden kann, schränkt aber auch selbst ein, dass es hier und da immer wieder zu kleinen Problemen kommen kann, da es quasi unmöglich ist, ein Universalgerät zu entwickeln. Ich selbst habe ein Xiaomi 15 T Pro und tatsächlich stößt das Gummi hier ein wenig an seine Grenzen. Dazu aber in der Praxis noch mehr.


In der Praxis:
Ich habe den Koala 2.0. über einen längeren Zeitraum vor allem beim Mountainbiken in den Bergen und beim Wandern getestet. Grundsätzlich funktioniert das System dabei sehr unkompliziert. Auch der Austausch mit Squirrel Gear war sehr angenehm und auf Fragen wurde prompt reagiert.
Montage: Das Gummi wird einfach über das Handy gezogen und fertig. Dabei muss man ein wenig schauen, dass das Gummi nicht über die Linsen der Kamera zieht. Bei mir ist es leider so gewesen, sodass ich das Gummi noch ein wenig herrichten musste. Dies hat nur eingeschränkt funktioniert, sodass mein Weitwinkelmodus mit dem Koala 2.0. quasi nicht zu nutzen ist, da immer ein Streifen des Bandes mit abgelichtet wird. Auch sollte man darauf achten, dass das Gummi wirklich fest über den Ecken sitzt, damit es nicht aus irgendwelchen Gründen (Reibungen, Hängenbleiben etc.) wieder abrutscht.

Für normale Fotos ist das weniger dramatisch, bei Landschaftsaufnahmen oder Aufnahmen während der Fahrt aber schon etwas ärgerlich. Die Selfiefunktion ist davon aber nicht betroffen.
Des Weiteren sind auch die Smarttasten des Telefons selbst durch das Gummi ein klein wenig eingeschränkt. Die Kamera selbst konnte ich so durch haptischen Tastendruck etwas umständlicher bedienen.
Das sind für mich keine Gründe, die Halterung grundsätzlich abzulehnen, aber es sind eben Einschränkungen, die man beim Einsatz merkt. Gerade wenn mit einer möglichst uneingeschränkten Nutzung des Smartphones geworben wird, sollte man diesen Punkt aus meiner Sicht erwähnen.
Sicherung: Das Smartphone wird also durch das elastische Band gehalten und anschließend kann man die Halterung entweder mit dem Clip oder einem Karabiner an Rucksack, Jacke oder Bike befestigen.




Gerade beim Mountainbiken oder auf Wanderungen möchte ich mein Smartphone nicht einfach lose in eine offene Tasche stecken. Bei mir war das beispielsweise praktisch, weil meine Rucksacktasche für das Handy etwas zu klein war, um den Reißverschluss noch vollständig zu schließen. Ich konnte das Handy trotzdem dort locker verstauen und hatte mit der Koala 2.0 zusätzlich eine Sicherung. Denn wenn das Handy einmal aus der Tasche rutscht, hängt es noch am Band.
Oder eben, wie oben schon beim Alpcross beschrieben, ist man auf der sicheren Seite, wenn das Handy noch einmal zusätzlich gesichert ist. Auch beim Radeln ist mir mein Handy aus der Handyhalterung bei konstantem Fahren mit Erschütterungen geflogen. Mit dem Koala 2.0. hab ich zumindest die Sicherheit, dass mein Handy nicht auf den Boden knallt oder mir unbewusst entschwindet.
Die Befestigung selbst macht dabei einen stabilen Eindruck. Den Karabiner würde ich allerdings dem Clip vorziehen. Der Clip hält im normalen Gebrauch gut, lässt sich bei entsprechend kräftigem Zug aber lösen – beispielsweise wenn man irgendwo hängen bleibt. Beim Karabiner habe ich diesbezüglich deutlich mehr Vertrauen.


Praktisch finde ich außerdem, dass Clip und Karabiner austauschbar sind. Man kann also je nach Situation entscheiden, welche Befestigung besser passt.
Mein Fazit
Die Koala 2.0 ist für mich weniger eine klassische „Handyhalterung“ als vielmehr eine zusätzliche Sicherung für das Smartphone bei Outdoor-Aktivitäten. Genau dafür funktioniert sie gut. Das Handy hängt sicher am Körper und man muss nicht ständig Angst haben, dass es beim Klettern, Wandern oder Radfahren aus der Tasche fällt.
Die 23,90 € sind für eine solche Halterung sicherlich nicht wenig. Wenn man allerdings bedenkt, dass ein verlorenes oder beschädigtes Smartphone schnell ein Vielfaches kostet, relativiert sich der Preis. Ich würde bei der Befestigung trotzdem den Karabiner bevorzugen, weil er mir insbesondere im Gelände mehr Sicherheit vermittelt.
Abzüge gibt es von mir vor allem für die Einschränkung der Weitwinkelkamera und teilweise die schlechter erreichbaren Tasten. Das sollte man vor dem Kauf wissen.

Unterm Strich: Für Wandern, Mountainbiken, Klettersteige und ähnliche Aktivitäten finde ich den Koala 2.0 absolut sinnvoll. Wer dagegen regelmäßig Fotos oder Videos mit der Weitwinkelkamera aufnehmen möchte, sollte vorher prüfen, ob das Band bei seinem konkreten Smartphone die Linse verdeckt.
Kleiner Funfact: Schaut euch einmal das Werbevideo zum Koala 2.0 an. Das ist schon echt witzig.
Schöne Lampe mit bedingter Alltagstauglichkeit.
Ich habe von Outside-Stories die Olight Marauder Mini für einen Testzeitraum von sechs Wochen zur Verfügung gestellt bekommen. Der Zeitpunkt hat wunderbar gepasst, da ich im Testzeitraum einen Urlaub in Kroatien gemacht habe und die Lampe direkt mit auf Reisen durfte.
Der Vertrieb der von mir getesteten Marauder Mini wurde durch Olight eingestellt, da sie durch einen Nachfolger abgelöst wurde. Die Marauder Mini bekommt man nur noch über andere Händler und nicht mehr direkt beim Hersteller.

Olight ist ein international tätiges Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger LED-Taschenlampen, Stirnlampen und weiterer Beleuchtungslösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Shenzhen, China. Olight verfolgt das Ziel, leistungsstarke, zuverlässige und innovative Lichtprodukte für unterschiedliche Einsatzbereiche anzubieten. Die Produkte werden sowohl von Privatpersonen als auch von Einsatzkräften, Outdoor-Sportlern und professionellen Anwendern genutzt.
Besonders bekannt ist Olight für seine modernen LED-Technologien, lange Akkulaufzeiten und robuste Bauweisen. Neben klassischen Taschenlampen bietet das Unternehmen auch spezielle Modelle für taktische Anwendungen, Camping, Jagd und den Alltag an. Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die Kombination aus technischer Innovation, hoher Qualität und benutzerfreundlichem Design.
Olight hat sich durch seine internationale Präsenz und den direkten Austausch mit Kunden zu einer bekannten Marke im Bereich der mobilen Beleuchtung entwickelt. Durch regelmäßige Produktneuheiten und Verbesserungen versucht das Unternehmen, den steigenden Anforderungen an effiziente und nachhaltige Beleuchtung gerecht zu werden. Heute zählt Olight zu den führenden Herstellern moderner LED-Beleuchtung und ist in vielen Ländern weltweit vertreten.
Die Marauder Mini gehört zu einer Serie von Taschenlampen. Mittlerweile gibt es auch eine neuere Version der Lampe, die Marauder Mini 2.

Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Marauder: Plünderer/Streuner, was meiner Meinung nach ein sehr passender Name ist, da die Lampe durch ihre Robustheit und Power eine Endzeitstimmung vermittelt.

MCC3 magnetisches Ladekabel

Mir wurde die Marauder in der Farbe Orange zugeschickt und ich war von der Wertigkeit und Robustheit des Produkts sofort begeistert. Mit 462 Gramm handelt es sich nicht gerade um ein Leichtgewicht, sondern um ein ganz schönes Gerät. Trotz des recht kurzen Gehäuses liegt die Lampe sehr gut in der Hand.

Im Griffbereich ist sie mit Gummi beschichtet, sodass sie selbst bei Feuchtigkeit nicht aus der Hand rutscht. Ein Herunterfallen verhindert zudem die mitgelieferte Handschlaufe.
Der Hersteller gibt eine Sturzresistenz von 1,5 m an. Zudem ist die Marauder Mini wasserdicht nach IPX8, also absolut wasserdicht. Die Lampe könnte dauerhaft unter Wasser liegen und würde dennoch funktionieren. Ein Vorteil gegenüber Lampen, die nur spritzwassergeschützt sind.
Die Marauder wird über einen Drehknopf/Schalter auf der Vorderseite der Lampe gesteuert. Der Schalter verfügt über mehrere verschiedene Funktionen, die man erst einmal durchschauen muss.

Zudem zeigt ein LED-Balken, der in U-Form um den Schalter angeordnet ist, sowohl die gewählte Lichtstärke als auch den Ladezustand an.
Bei Erreichen der minimalen und maximalen Lichtstärke gibt die Taschenlampe eine leichte Vibration ab.
Nachdem die Taschenlampe ausgeschaltet wurde, sperrt sich die Lampe nach ca. 10 Sekunden und kann nur aktiviert werden, indem der Drehschalter über 90 Grad gedreht wird.
Auf die weiteren Schalterbelegungen gehe ich gleich noch einmal ein.
Unter dem Drehschalter befindet sich zudem ein kleiner Schalter, der den Lichtmodus zwischen Fokus und weit gestreut umschaltet.
Ich empfinde die Marauder als sehr bedienerfreundlich (wenn man sich zuvor mit den Funktionen auseinandergesetzt hat). Zu kleineren Kritikpunkten in der Bedienerfreundlichkeit komme ich später noch einmal.
7000 Lumen als Maximalleistung sind natürlich eine ganz schöne Ansage. Wichtig zu beachten ist, dass die Lampe nicht dauerhaft mit 7000 Lumen betrieben werden kann, sondern die Lampe automatisch nach 2 min auf 23 % der Maximalleistung runterreguliert. Eine erneute Regulierung auf 13 % würde dann erst nach 160 min stattfinden.
Ich denke, die Regulierung erfolgt, um eine Überhitzung/Beschädigung zu verhindern, und bezieht sich natürlich auf den reinen Dauerbetrieb.


Wie oft diese 7000 Lumen im Realbetrieb wirklich Anwendung finden, ist jedem selbst überlassen, aber um mal kurz aufzuleuchten oder einen Raum komplett auszuleuchten, reichen 2 min aus.
Ich denke, dass Lichtstufe 5 mit 1600 Lumen oder 6 mit 3200 Lumen deutlich häufiger angewendet wird.

Im Spotlight-Modus wird Leistungsstufe 7 mit 900 Lumen und einer Leuchtweite von 600 m angegeben. Auch hier reguliert die Lampe selbstständig nach 10 min und im Anschluss nach weiteren 200 min runter.

Durch einen doppelten Druck der Bedientaste sowohl im eingeschalteten als auch im ausgeschalteten Zustand gelangt man sofort in den Turbomodus (L7) in der zuvor gewählten Einstellung (Flutlicht/Spotlight).
Ich persönlich finde, dass 7 Leistungsstufen zur Auswahl etwas viele sind. Vermutlich würden mir 4 Leistungsstufen ausreichen. Das würde die Bedienung noch etwas vereinfachen.
Wenn ich im Dunkeln unterwegs bin und Licht brauche, mache ich die Lampe an und drehe am Rad, bis es hell genug ist. Ich muss dafür jedoch nicht so fein justieren, dass 7 Stufen notwendig sind.
Ich denke, für mich hätten es die Einstellstufen 200 lm (als mögliche Langzeitnutzung), 800 lm (zur normalen Nutzung), 2500 lm (als sehr helles Licht) und 7000 lm (um kurz alles taghell zu machen) vollkommen ausgereicht.
Das Gleiche betrifft auch den Spotlight-Modus.
Für mich nicht wirklich ein Kritikpunkt, aber nicht unbedingt notwendig.
Die vollen 7000 Lumen im Flutlicht bzw. 900 Lumen im Spotlight stehen nur bei einer gewissen Akkukapazität zur Verfügung. Ich würde schätzen, dass die volle Leistung unter ca. 60–70 % Akkustand nicht mehr abgerufen werden kann und die Lampe nur noch maximal Lichtstärke 6, also 3200 Lumen, erreicht.
Das ist zwar immer noch hell, aber eben nicht mehr die beworbene Leistung. Ich kann mir vorstellen, dass dies den Akku schützen soll, für mich aber dennoch ein Kritikpunkt.
Es gibt zudem 3 verschiedene Farbfilter, die durch Drücken und Halten der Schalter-Taste nacheinander durchgeschaltet werden können. Die Farbfilter stehen weder im Flutlicht- noch im Fokus-Modus zur Verfügung, sondern haben eine eigene LED.

Rot: Rotes Licht ist gut als Notfallsignal geeignet und lockt weniger Insekten an als weißes Licht. Stechmücken mal ausgenommen, da diese eher auf den Körpergeruch reagieren.
Grün: Grün eignet sich gut für das Beobachten von Tieren oder die Jagd, da grünes Licht als nicht so unnatürlich wahrgenommen wird wie weißes. Zudem erhält grünes Licht die Nachtsicht.
Blau: Das blaue Licht dient angeblich dazu, Fische besser aufzuspüren. In Kroatien im Salzwasser hatte ich tatsächlich das Gefühl, Fische besser zu sehen und auch das Wasser etwas besser auszuleuchten. Beim Angeln würde ich mir die Fische so jedoch nicht suchen, um diese nicht zu verschrecken. Fische können blaues Licht nämlich auch sehen.
Die Farbfilter-Funktion finde ich super und habe auch im Internet gelesen, dass sie bei der Marauder Mini 2 wohl nicht mehr dabei sind.
Die Marauder Mini verfügt zudem über einen Strobe-Modus. Dieser wird über das dreimalige Drücken der Haupttaste aktiviert.
Der Strobe bei Taschenlampen dient als mögliches Mittel zur Selbstverteidigung und sendet unterschiedlich frequentierte Lichtimpulse aus. Diese Lichtimpulse können vom Gehirn des Gegenübers nicht ordentlich verarbeitet werden und es kommt zu Schwindel und Orientierungsverlust.
Der Strobe kann dabei unter maximaler Leistung abgegeben werden.
Von Selbstversuchen oder Tests bei anderen rate ich ab, da ein solches Blenden für die Gesundheit der Augen nicht gerade förderlich ist. Zudem kann es zu epileptischen Anfällen kommen.
Auch hier findet sich meine Kritik über die reduzierte Leistung wieder. Auch der Strobe wird in seiner Lichtintensität reduziert, wenn der Akkustand sinkt. Wenn ich mich in einer Notsituation befinde und tatsächlich mal jemanden blenden muss, dann möchte ich die volle Leistung haben und nicht eine abgeschwächte Version, um meine Batterie zu schonen.
Was ich ebenfalls problematisch finde: Der Strobe funktioniert nur im Flutlicht-Modus. Ist der Spotlight-Modus eingeschaltet, kann ich so oft auf den Knopf drücken, wie ich möchte.
In einer Stresssituation ist man ggf. nicht in der Lage, erst noch die richtige Einstellung zu wählen, auch wenn man nur einen kleinen Schalter umlegen muss.
Die Akkulaufzeit ist immens. Der 6500-mAh-Akku hält die Marauder Mini in niedrigster Lichteinstellung (100 lm) für 35,5 h am Leben. Bei höheren Lichtstärken reguliert die Lampe selbstständig runter, daher ist es nicht möglich, eine genaue Laufzeit anzugeben.
Ich habe es im Rahmen meines Tests nicht geschafft, den Akku komplett zu leeren. Um den Akku dann wieder auf den vollen Ladezustand zu bringen, werden ca. 5 Stunden angegeben.

Das Laden erfolgt über ein magnetisches Kabel, welches an die Rückseite der Lampe angeschlossen werden kann.

Davon bin ich kein Fan und würde diese Ladeweise auch als Kritikpunkt anbringen. Wieder ein weiteres Kabel, das nicht verloren gehen darf und mitgeschleppt werden muss, um die Lampe im Urlaub zu laden.
In der Folgeversion wurde schon auf USB-C umgestellt.
Ich würde die Marauder Mini als letzte alltagstaugliche Taschenlampengröße einschätzen. Mit ihren 462 Gramm und den angegebenen Maßen ist sie schon ein wirklicher Brummer und mir persönlich etwas zu klobig, um sie immer mitzuschleppen.
Es handelt sich nicht um die richtige Taschenlampe, wenn man unterwegs nur mal ein bisschen Licht dabei haben möchte. Die Taschenlampe sollte dann schon geplant zum Einsatz kommen.
Als Alltagslampe nutze ich eine EDC von Nitecore. Für Haus und Garten würde ich die Marauder aber als sehr gut brauchbar einschätzen.
Da die Marauder Mini mittlerweile durch Olight eingestellt wurde, kann ich mich nur auf Preise von Drittanbietern beziehen. Hier wird die Lampe zwischen 139 € und 230 € angeboten.
Einen Preis von 139 € empfinde ich als fair. Wer nicht unbedingt die neueste Version braucht und mit den von mir angebrachten Kritikpunkten leben kann, macht hier sicherlich nichts falsch. Die Qualität stimmt und auch die Leistung kann sich gut sehen lassen.
Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass es sich um eine schöne Taschenlampe, besonders für Technikbegeisterte und alle, die einen richtigen Anwendungszweck hierfür haben, handelt.
Jemand, der einfach ein bisschen Licht braucht oder sehr leicht unterwegs sein möchte, schaut lieber weiter.
Ob all meine Kritikpunkte bei dem Folgemodell behoben wurden, kann ich nicht sagen, da mir diese Leuchte nicht zur Verfügung steht.
Für mich persönlich ist die Lampe zu groß und ich würde weiter mit meiner EDC37 (8000-mAh-Akku/100 lm für 30 h) von Nitecore gehen.
Mit ihrer Akkugröße und Laufzeit hat die Marauder Mini aber trotzdem ihre Daseinsberechtigung.
Von mir bekommt sie aufgrund der angebrachten Kritikpunkte 4 von 5 Sterne.
Danke fürs Lesen!
Gruß Gaudi
► Anmerkung der Redaktion: Wie Tester Gaudi schreibt, ist die Mini 1 nicht mehr erhältlich. Der Preis bezieht sich daher auf die OLIGHT Marauder Mini 2.
Komfort trifft Dynamik.

Ich habe den 361° Ventus 2 von OUTSIDEstories im Sommer 2026 zum Testen erhalten. Die Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Es gab weder eine Bezahlung noch Vorgaben durch den Hersteller. Über einen Zeitraum von sechs Wochen hatte ich die Möglichkeit, den Laufschuh ausführlich in meinem normalen Trainingsalltag zu testen. Dabei war der Ventus 2 sowohl auf Asphalt als auch auf unterschiedlichen Feldwegen unterwegs.
Im Laufe der Zeit habe ich bereits unterschiedlichste Schuhe verwendet und auch hier auf OUTSIDEstories bewertet. Vom stark gedämpften ASICS Gel Nimbus 23 und Brooks Glycerin 21 über den trailorientierten Columbia Montrail Caldorado 2 bis hin zum wintertauglichen Icebug DTS4 BUGrip und meinen leichten Nike Free Run habe ich mittlerweile einige Modelle und Varianten durch.
361° ist hierzulande im Vergleich zu ASICS, Brooks oder Nike noch deutlich weniger präsent und war mir auch bis zu diesem Test nicht bekannt. Mich interessierte beim Ventus 2 vor allem, ob sich Dämpfung, Komfort und ein dynamisches Laufgefühl sinnvoll miteinander verbinden lassen und ob der Schuh dabei nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf meinen üblichen Feldwegen funktioniert.
Eine Besonderheit des Tests ergab sich durch die sommerlichen Temperaturen. Bei gut über 30 Grad habe ich den Ventus 2 häufig sogar barfuß getragen, weil mir mit Socken bei bis zu 38° Grad schlicht zu warm war. Dadurch konnte ich auch beurteilen, wie sich das Obermaterial und das Fußklima unter diesen Bedingungen verhalten.
Der 361° Ventus 2 ist ein neutraler Straßenlaufschuh für Training und längere Läufe. Sein Konzept basiert auf einer Mittelsohle, die zwei unterschiedliche Schaumstoffe miteinander kombiniert. Direkt unter dem Fuß liegt CQT EXTREM3, ein superkritischer PEBA Schaum, darunter Primo Foam. Während der obere Bereich für ein reaktionsfreudigeres Laufgefühl sorgt, bildet der darunterliegende Schaum die gedämpfte Basis des Schuhs.

Mit 35 Millimetern unter der Ferse und 27 Millimetern im Vorfuß fällt die Sohlenkonstruktion vergleichsweise moderat aus. Der daraus resultierende Drop von 8 Millimetern entspricht einer klassischen Laufschuhgeometrie. Das vom Hersteller angegebene Gewicht liegt bei 265 Gramm für das Herrenmodell. Für einen komfortorientierten Trainingsschuh bleibt das Gewicht damit angenehm moderat.
Das Obermaterial besteht aus einem elastischen Engineered Mesh mit recycelten Garnen. Die Micro Elastic Konstruktion ermöglicht etwas Nachgiebigkeit und soll sich dadurch besser an den Fuß anpassen. Eine gepolsterte Ferse und die weich aufgebaute Zunge ergänzen den komfortorientierten Aufbau.

Unter dem Fuß kommen GekkoGrip und H.A.R.T. zum Einsatz. Die beiden Gummimischungen sind auf unterschiedlichen Bereichen der Außensohle verteilt und sollen Traktion und Abriebfestigkeit miteinander verbinden. Die Konstruktion bleibt dabei klar auf den Einsatz als Straßenlaufschuh ausgerichtet.
· Modell: 361° Ventus 2
· Kategorie: Neutraler Straßenlaufschuh
· Einsatzbereich: Daily Trainer
· Gewicht: 265 g laut Hersteller
· Stack: 35 mm Ferse / 27 mm Vorfuß
· Drop: 8 mm
· Mittelsohle: CQT EXTREM3 + Primo Foam
· Außensohle: GekkoGrip + H.A.R.T.
· Obermaterial: Engineered Mesh mit recycelten Garnen
· Einlegesohle: OrthoLite Comfort Foam mit Open Cell Aufbau
Meine Trainingseinheiten liegen im Schnitt bei etwa 5 Kilometern und sind eher entspannte Läufe, um den Kopf frei zu bekommen. Normalerweise verwende ich dabei abwechselnd den ASICS Gel Nimbus 23, den Brooks Glycerin 21 oder meine mittlerweile recht alten Nike Free Run Natural. Zusätzlich habe ich den Ventus 2 auch im Alltag getragen, um möglichst viele Kilometer mit ihm zu sammeln.

Der erste Eindruck fällt durchaus positiv aus. Trotz der recht voluminösen Dämpfung wirkt der Schuh angenehm leicht am Fuß. Die vom Hersteller angegebenen 265 Gramm fallen im Lauf kaum störend auf. Gleichzeitig bietet der Ventus 2 spürbaren Komfort, ohne sich schwerfällig anzufühlen. Die Mittelsohle ist angenehm weich, bleibt dabei aber ausreichend definiert. Beim Auftreten sinkt der Fuß nicht einfach in eine weiche Dämpfung ein, sondern der Schuh vermittelt beim Abrollen einen gewissen dynamischen Charakter. Dadurch entsteht ein geschmeidiges Laufgefühl, ohne dass mir die Dämpfung schwammig vorkommt.
Auch die Passform gefällt mir. Ich habe eher schmale Füße und achte deshalb auf einen sicheren Sitz im Mittelfuß, ohne dass es im Zehenbereich zu eng wird. Diese Kombination funktioniert beim Ventus 2 für mich gut. Der Fuß sitzt angenehm und bleibt auch bei Bewegung zuverlässig im Schuh.

Diese Abstimmung funktioniert besonders gut auf Asphalt, wo das flüssige Abrollverhalten bei meinen entspannten Läufen gut zur Geltung kommt. Aber auch auf Schotter und festeren Feldwegen macht der Ventus 2 eine gute Figur. Er bleibt ausreichend stabil und vermittelt selbst auf etwas unebenem Untergrund ein kontrolliertes Laufgefühl. Für meine üblichen Strecken reicht der Grip der Außensohle vollkommen aus. Bei grobem Schotter, tiefem Matsch oder technisch anspruchsvollen Trails würde ich allerdings zu einem entsprechend ausgelegten Trailrunningschuh greifen.

Das Abrollen wirkt für mich natürlich und kontrolliert, ohne den Fuß durch eine sehr aggressive Geometrie nach vorne zu drücken. Für schnelle Tempoläufe würde ich allerdings zu einem entsprechend spezialisierten Schuh greifen. Seine Stärke liegt für mich klar bei entspannten und normalen Trainingseinheiten.
Besonders positiv ist mir das Fußklima aufgefallen. Bei Temperaturen von über 30 Grad habe ich den Ventus 2 häufig barfuß getragen, weil mir mit Socken schlicht zu warm war. Trotzdem hatte ich keine unangenehm verschwitzten Füße. Gerade bei dieser Hitze hat mich das überrascht und das Obermaterial funktioniert für mich hier ausgesprochen gut.

Auch bei der Verarbeitung konnte ich während des Testzeitraums keine auffälligen Schwächen feststellen. Weder beim Obermaterial noch bei der Außensohle zeigten sich Probleme, die die Funktion beeinträchtigt hätten. Eine Aussage über die langfristige Haltbarkeit möchte ich daraus allerdings nicht ableiten. Dafür ist der Testzeitraum schlicht nicht ausreichend.
Der Ventus 2 richtet sich aus meiner Sicht vor allem an Läufer, die einen komfortablen Trainingsschuh für entspannte bis normale Läufe suchen und dabei Wert auf eine ausgewogene Mischung aus Dämpfung und Dynamik legen. Besonders wohl fühlt er sich auf Asphalt und befestigten Feldwegen. Wer dagegen einen sehr direkten, extrem dynamischen Schuh für schnelle Einheiten sucht, dürfte andere Konzepte bevorzugen. Für technisches Gelände ist er ebenfalls nicht die richtige Wahl.
361° ist in Deutschland und Europa noch vergleichsweise wenig bekannt. Im asiatischen Raum sieht das allerdings anders aus. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet und hat sich seitdem zu einem international tätigen Sportartikelhersteller entwickelt. Das Sortiment umfasst neben Laufschuhen unter anderem auch Bekleidung und weitere Sportausrüstung.
Der Name 361° ist bewusst gewählt. Während 360 Grad für einen vollständigen Rundumblick stehen, soll das zusätzliche Grad den Gedanken ausdrücken, noch einen Schritt weiterzugehen. Unter dem Leitgedanken „One Degree Beyond“ verbindet die Marke diesen Anspruch mit der Entwicklung von Produkten für unterschiedliche Sportarten.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von Sportschuhen. 361° arbeitet mit unterschiedlichen Dämpfungs- und Sohlenkonstruktionen, um je nach Einsatzbereich Eigenschaften wie Komfort, Stabilität, Gewicht und Energierückgabe miteinander zu kombinieren.
Inzwischen ist 361° auch außerhalb des chinesischen Heimatmarktes aktiv und international vertreten. Im Vergleich zu etablierten Marken wie ASICS, Brooks oder Nike fehlt hierzulande allerdings noch die gleiche Bekanntheit.
· Marke: 361°
· Gründung: 2003
· Herkunft: China
· Unternehmensbereich: Sportbekleidung und Sportausrüstung
· Schwerpunkt: Sportschuhe und Performance Produkte
· Internationale Präsenz: Vertrieb in mehr als 60 Ländern
· Stores weltweit: rund 8.000
· Börsennotiert: Hong Kong Stock Exchange
· Markenphilosophie: „One Degree Beyond“
Der 361° Ventus 2 hat mich während meines Tests überzeugt. Besonders gut gefällt mir die Kombination aus angenehmer Dämpfung, einem vergleichsweise leichten Laufgefühl und ausreichend Dynamik. Der Schuh ist komfortabel gedämpft, ohne schwammig zu wirken, und bleibt gleichzeitig angenehm unkompliziert.
Auf Asphalt spielt er seine Stärken aus, aber auch auf meinen üblichen Feldwegen funktioniert er problemlos. Gerade diese Vielseitigkeit gefällt mir, denn ich muss mir bei meinen normalen Trainingsrunden nicht überlegen, welcher Untergrund mich erwartet. Erst wenn es in Richtung grober Schotter, Matsch oder technisch anspruchsvolles Gelände geht, würde ich zu einem Trailrunningschuh wechseln.

Besonders positiv bleibt für mich das Verhalten bei sommerlicher Hitze. Selbst bei über 30 Grad konnte ich den Ventus 2 häufig barfuß laufen, ohne anschließend Schweißfüße zu haben. Das war für mich eine der größten Überraschungen des Tests.
Der Ventus 2 ist weder ein Spezialist für maximale Geschwindigkeit noch ein maximal gedämpfter Komfortschuh. Seine Stärke liegt genau dazwischen. Er verbindet Komfort, Dämpfung und Dynamik zu einem ausgewogenen Gesamtpaket und passt damit sehr gut zu meinen eher entspannten bis normalen Läufen.
Für mich ist der 361° Ventus 2 deshalb ein richtig guter Trainingsschuh, der sich im Alltag unkompliziert einsetzen lässt und genau das macht, was ich von einem solchen Schuh erwarte. Er bietet Komfort, bleibt angenehm leicht und vermittelt trotzdem ein kontrolliertes und flüssiges Laufgefühl.
Und genau deshalb würde ich ihn definitiv weiterlaufen.
#wirsehenunsdraussen
Leichter Aerohelm für Rennradfahrer mit guter Passform.
Für schnelle Radsportler konzipierter Helm mit optimaler Luftzirkulation für ein kühles und siche
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Vielseitig einzusetzender Helm der Oberklasse mit Aero-Cover.
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Ein absoluter Segen für warme Füße beim Kajakfahren!
Die Cressi Neoprensocken sind genau hier ein absoluter Segen für jeden Paddler.
In Kombination mit einfachen Wasserschuhen halten sie die Füße selbst bei stundenlangen Touren extrem warm, verhindern fiese Scheuerstellen und schützen dank des hohen Schnitts auch über die Knöchel hinaus. Das perfekte Duo für warme Füße im Boot!

Tragekomfort und Passform:
Schon beim ersten Anziehen fällt das flexible, elastische Neopren positiv auf. Die Cressi Socken punkten mit einer exzellenten Passform und schmiegen sich wie eine zweite Haut an den Fuß an. Das beidseitige Design hat keine feste Links Rechts Orientierung. Egal auf welcher Seite man sie anzieht, sie passen sich absolut perfekt an die Fußform an. Das Material verrutscht nicht, erzeugt keine störenden Falten und verhindert Scheuerstellen im Schuh vollkommen. Sie riechen absolut neutral und weisen keinen unangenehmen Chemiegeruch auf.



Schutz und Einsatzbereiche:
In Kombination mit einfachen Wasserschuhen sind diese Socken ein absoluter Segen fürs Kajakfahren.
Das 3 mm dicke Neopren hält die Füße selbst bei stundenlangen Touren extrem warm und schützt im Vergleich zu flachen Aquasocken auch zuverlässig über die Knöchel hinaus vor Kälte und Spritzwasser.
Auch beim Ein- und Aussteigen am steinigen Ufer bieten sie in den Schuhen zusätzlichen Halt und Schutz vor Abschürfungen.
Einschränkungen und Kritikpunkte:
Trotz der starken Performance auf dem Wasser gibt es prinzipbedingte Grenzen.
Da es sich um reine Neoprensocken ohne feste Gummi- oder Profilsohle handelt, sind sie für längere Märsche über scharfkantige Felsen oder Dornen am Ufer ungeeignet. Hier ist zwingend ein zusätzlicher Wasserschuh erforderlich. Zudem sorgt das winddichte Neopren an Land für fehlende Atmungsaktivität, was bei warmer Witterung außerhalb des Kajaks rasch zu Schwitzen führen kann.
Im nassen Zustand erfordert das Ausziehen durch den engen Sitz außerdem ein wenig Geduld.
Fazit & Preis-Leistung:
Für einen unschlagbaren Neupreis von gerade einmal 18 € bieten die Cressi Neoprensocken eine überragende Performance auf dem Wasser.
Eine absolut lohnenswerte Investition für jeden Paddler, der keine kalten oder wundgescheuerten Füße mehr haben möchte.