Top Gerät für die Trainingssteuerung von Athleten
VORTEILE
- Kundenservice
- Messwerte
- Funktionen
NACHTEILE
- Konnektivität
- Preis
BEWERTUNG
Eines mal gleich vorneweg: Der Support von Garmin sucht seinesgleichen. Egal, welche Frage man zu der Uhr hat, es gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von Garmin. Des Weiteren sind sie auch sehr kulant. Als meine 745 GPS Störungen hatte, wurde sie kostenlos durch das neue und hochwertigere Modell ersetzt. Hut ab und Kudos an Garmin.
Nun zur Uhr selbst. Bei allen Garmin-Modellen muss einem klar sein, dass es sich um eine Sportuhr für Athleten handelt. Wer von einer Apple Watch umsteigt, wird logischerweise in Sachen Konnektivität Abstriche machen müssen. Ein anderer Hersteller kann seine Wearables niemals so gut in das Smartphone integrieren wie der Smartphonehersteller selbst.
Dafür ist sie aber auch nicht gedacht. Benachrichtigungen werden tadellos angezeigt, und sollte man das Smartphone mal verlegt haben, kann man es mit der Uhr anklingeln. Mehr Funktionen brauche ich nicht. Ebenso wird sie nicht gleich in Jubel ausbrechen, wenn man mal kurz steht und einen motivierenden Spruch auf dem Display anzeigt.
Wenn das Training unproduktiv ist, sagt einem die Forerunner das auch genau so. Woher sie das weiß? Mittlerweile messen Sportuhren nicht nur den Puls, sondern auch Parameter wie HRV oder Sauerstoffsättigung. Klar sind die ausgegebenen Werte wie Sleepscore, Body Battery und Trainingsbereitschaft nicht gemessen, sondern aus den bekannten Größen kalkuliert, aber sie sind erschreckend genau und stimmen mit dem Körpergefühl überein.
Wenn ich zum Beispiel die Uhr für eine Indoor-Radeinheit ausziehe, weiß sie danach trotzdem, dass ich Sport gemacht habe. Natürlich funktioniert sie am besten, wenn man möglichst viele Messwerte zur Verfügung stellt. Dann kann die Forerunner auch gute Trainingsvorschläge basierend auf anstehenden Events liefern.
450 € UVP sind kein Schnäppchen, jedoch liefert sie auch für die Preisklasse.
