Allrounder für jeden Tag
VORTEILE
- leicht
- dicht
- BPA frei
- schlichtes Design
- robust
- mit praktischem Tragegriff
NACHTEILE
BEWERTUNG
Ich habe die Camelbal Chute Mag Trinkflasche in 700 ml für meine Sohn zum Testen bekommen. Ideal für Schule oder Freizeit benutzt er sie im Schulranzen oder der Sporttasche. Wichtig dabei ist vor allem, dass sie nicht ausläuft und damit sicher verschlossen bleibt. Außerdem ist es wichtig, dass die Flasche frei von PFC oder anderen chemischen Stoffen wie BPA etc. ist. Ich habe im Bikebereich bisher sehr gute Erfahrungen mit Camelbak gemacht. Hauptsächlich als Trinkblase habe ich lebensmittelechte Ausrüstung immer gerne verwendet. Deshalb war es mir auch hier bei dieser Flasche wichtig, dass meine Kinder frei von giftigen Kunststoffen aufwachsen und diese Trinkflasche benutzen können.

Unboxing und erster Eindruck:
Direkt aus der Verpackung fällt mir der handliche Tragegriff am Deckel auf. Die Flasche wirkt damit nicht überdimensioniert oder unpraktisch, sondern mit dem Verschluss echt pfiffig. Ich kann sie daran gut festhalten oder am Rucksack befestigen und den Deckel, auch in etwas nasserem Zustand gut zudrehen. Des Weiteren ist noch ein Schraubverschluss angebracht, wodurch sich die Flasche einfach von oben befüllen oder reinigen lässt. Mir fällt beim ersten Öffnen auf, dass der Trinkverschluss noch mit einem extra Magneten versehen ist. Dadurch flippt der Verschluss auf die Öffnung und kann danach zugedreht werden. Dieses Prinzip war mir bisher unbekannt, zumal der Trinkverschluss ohnehin an der Flasche gesichert ist.

Laut der Internetseite von Camelbak, sind die Chute Mag Flaschen aus BPA/BPS/BPF-freiem Eastman-Tritan Kunststoff hergestellt. Sie ist spülmaschinengeeignet und wiegt ca. 154 g bei einem Fassungsvermögen von 750ml. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Größen. Angefangen von 400 ml, 600 ml bis hin zu 1000ml. Außerdem ist eine Flasche aus Metall in 1000 ml und 1200 ml erhältlich. Diese wärmt oder kühlt durch eine Thermosschicht.

Praktisches aus der Praxis:
Laut angaben von Camelbak, kann die Chute Mag Flasche mit vielen verschiedenen Flüssigkeiten, bis hin zu kohlensäurehaltigen Getränken, gefüllt werden. In der Schule oder beim Sport sind zuckerhaltige Getränke sowieso verboten. Wenn es dennoch zum Unfall kommt, klebt nicht nur die Tasche sondern auch der Boden oder alles drumherum. Deshalb benutz mein Sohn die Flasche nur mit Wasser. Allerdings bin ich auf den Test mit ordentlich Druck in der Flasche gespannt. Aufgrund der Tatsache, dass keine Verschlüsse an der Flasche geklemmt oder abgedrückt, sondern verschraubt werden, sind kohlesäurehaltige Getränke deshalb kein Problem. Auch durch extremes Schütteln kommt nichts nach außen und alles hält dicht.
Die Flasche kommt bei meinem Sohn hauptsächlich in der Schule zum Einsatz. Außerdem hat er sie gerne beim Sport dabei, da sie praktisch kaum etwas wiegt. Beim Biken passt die Flasche zwar in den Flaschenhalter am Fahrrad, ist aber dadurch, dass sie sehr glatt ist, nur auf der Kaffeefahrt zur Eisdiele oder auf der Ebene empfehlenswert. Im Gelände oder Trail hat sie zu wenig Halt und könnte herausfallen. Außerdem ist sie durch den Schraubverschluss etwas unhandlich. Während der Fahrt ist so ein Trinken kaum möglich.
Kinder gehen mit ihren Sachen nicht immer zimperlich um. Die Flasche ist aber sehr stabil und hält bisher einiges aus.

Fazit:
Heutzutage schauen immer mehr Eltern auf lebensmittelechte und BPA freie Ausrüstungen. Mit der Chute Mag Flasche ist Camelbak genau dieses gelungen. Diese Trinkflasche ist gut für den Alltag geeignet und meine Kinder lieben sie jeden Tag. Für sie ist vor allem wichtig, dass sie nicht künstlich nach Kunststoff riecht oder der Inhalt einen Plastikgeruch hat. Für Eltern ist es wichtig, dass Dinge gut zu reinigen sind oder einfach im Geschirrspüler sauber werden.

Die Chute Mag hat alles praktische was für Kinder und Eltern wichtig ist. Sie ist eben keine Fahrradflasche, muss sie aber auch nicht mitbringen. Sie kann trotzdem am Fahrrad befestigt werden, sollte aber dann nicht herausfallen in grobem Gelände.











