Klein und vor allem leicht. Mit kleinen Wind-Problemen.
VORTEILE
- Packmaß
- Standbeine
- einfache Bedienung
NACHTEILE
- Windschutz hilfreich
- kein Piezo-Zünder
- vergleichsweise hoher Topf-Stand
BEWERTUNG
Endlich konnte ich das Festivalrelikt durch einen neuen Gaskocher ersetzen. Endlich keine Stechkartuschen mehr, keine Töpfe, die 20cm über dem Boden herumwackeln und keine unförmigen, stechenden Metallteile im Rucksack.
Der Opilio von Edelrid versprach hier Abhilfe zu schaffen - und er hat bisher nicht enttäuscht.

Das Packmaß ist mit etwa 10x20 cm angenehm klein. Kleiner und besonders leichter als die meisten Mitbewerber. Ein passender Stoffsack wird mitgeliefert.
Zwar steht der Topf mit 9cm etwas höher als bei diversen Konkurrenz-Produkten, die breiten Standbeine und die gezahnte Auflagefläche sorgen aber dafür, dass nichts rutscht oder kippt.
Die 3000 W Leistung können sich sehen lassen. Um diese aber völlig ausschöpfen zu können, ist ein Windschutz sehr hilfreich. Ein „Sturmkocher“ ist der Opilio halt einfach nicht.

Mit dem recht biegsamen Schlauchanschluss und dem schön gestalteten Ventil ist das aber auch kein Problem. Einzig ein Piezo-Anzünder wäre schön gewesen.
Angeblick spucken die Edelrid-Kocher mehr als die schwedische Konkurrenz. Bisher konnte ich dahingehend aber nichts erkennen.
Aber jetzt erst mal eine schöne Tasse heißen Kaffee vom neuen Gaskocher ;)