Robuster und leistungsstarker Kocher mit Windschutz
VORTEILE
- integrierter Windschutz
- robuste Bauweise
- leicht
- gutes Packmaß
NACHTEILE
- relativ hoher Verbrauch
- viele Gelenke (Defekt-Anfällig?)
BEWERTUNG
Als, im wahrsten Sinne des Wortes "gebranntes Kind" von den hohen und leicht umkippenden Camping-Kochern älteren Semesters, war ich immer ein Fan der niedrigen Gaskocher mit Schlauch. Etwa der Primus Express Spider oder der Edelrid Opilio.
Der Coleman Fyrestorm hat mich im Test dann doch mit einigen Punkten überzeugen können.

Das Packmaß ist für einen aufschraubbaren Kocher recht angenehm, und die 129g die mein Waage anzeigt sind super. Durch die mitgelieferte Plastik-Röhre bzw. die Netztasche läuft man nicht Gefahr sich im Rucksack den Kocher zu ruinieren, oder durch die Zähne des Kochers eine Jacke aufzuschneiden.
Der Kocher wird über einen Schieber aufgeklappt, was zwar einerseits viele Gelenke benötigt, die eventuell fehleranfälliger sind als andere Systeme. Allerdings hat der Kocher so auch aufgeklappt gute Maße. Der Kochtopf steht ca. 10 cm über der Gaskartusche und hat eine breite Standfläche von ca. 15cm Durchmesser.

Trotz der vielen Gelenke wirkt der Fyrestorm aber sehr robust. Der gesamte Kocher besteht aus Aluminium und ist an den Schrauben rau und somit gut greifbar. Nur der Boden, jene Stelle die in direkten Kontakt mit dem Alu der Kartusche kommt, ist aus Plastik - und die Gasregulierung.
Mir hat aber vor allem der Windschutz gefallen! Eine dreieckige, perforierte Metallfläche versteckt die Flamme vor Böhen. So kann diese ihre volle Leistung von 3000 Watt entfalten und der (den nackten Zahlen zufolge) ohnehin etwas hohe Verbrauch steigt nicht noch höher.

Fazit:
Mit seinem kleinen Packmaß und dem geringen Gewicht, trotz der robusten und vertrauenswürdigen Bauweise, sowie der schönen Idee des Windschutzes ist der Fyrestorm definitiv ein Kocher, den man in Betracht ziehen sollte.




