Leichte, robuste Trinkblase, die die Form gut hält
VORTEILE
- Füllstand-Markierungen
- BPA/PVC frei
- für alle Rucksäcke geeignet
- Magnet-Befestigung für Brustgurt
- große Öffnung
- 100% Wasserdicht
NACHTEILE
- Vorteil: Chevron Nähte für beibehalten der Form
- Vorteil: Gewicht
- Vorteil: Stabiles TPU-Material
- Vorteil: Quick-Connect-Schlauch
- Kein Ventildeckel
- Preis
BEWERTUNG

Hallo miteinander,
passend zu meinem Osprey Sirrus 36 habe ich natürlich auch die Trinkblase von Osprey, genauer gesagt, das Hydraulics LT 2,5l Reservoir. Wie der Name schon sagt ist dies die 2,5 Liter Ausführung der Trinkblase, es gibt sie auch noch in 1,5 Liter. Ich finde jedoch, dass 1,5 Liter zu schnell leer sind, besonders auf längeren Wanderungen ist man über die Menge dankbar. Außerdem wiegt das größere Modell laut Herstellerangaben nur 10 Gramm mehr und ist auch nur ein kleines bisschen teurer. Deswegen rate ich wirklich zu dieser Größe!

Auf die allgemeinen Vorteile einer Trinkblase werde ich jetzt nicht eingehen, da diese glaube ich den meisten bekannt sind und in anderen Bewertungen zu Trinkblasen erklärt werden. Ich gehe jetzt darauf ein, was das Hydraulics Reservoir von Osprey so besonders macht.
Beginnen wir mit der Blase selbst, diese hat eine große Öffnung, wodurch man sie sehr leicht befüllen, aber auch reinigen kann. Diese Öffnung wird durch einen Riegel verschlossen. Einfach die Öffnung umklappen, Riegel draufschieben und sie ist zu 100% wasserdicht. Ihr müsst wirklich keine Angst haben, dass hier etwas ausläuft.

Der Riegel ist mit einem Band an der Blase befestigt, kann somit nicht verloren gehen.


Die Blase hat einen Griff, an dem man sie hochheben kann, dient aber auch zum besseren aufhalten der Blase beim befüllen. Falls man die Blase nicht ganz vollmachen will, da man zum Beispiel nur auf einer kleinen Tour ist, dienen die Liter-Angaben an der Seite im 500ml Abstand eine Orientierungshilfe. Finde ich super praktisch!

Außerdem gibt es auch noch eine Markierung bis wohin die Blase höchstens aufgefüllt werden sollte, man muss sie ja auch noch verschließen bzw. die Öffnung umklappen.

Was die Blase auch noch besonders macht sind die geschweißten Chevron Nähte, denn diese halten die Blase in Form, sie beult sich also nicht so aus, wenn sie komplett gefüllt ist. Das war auch einer der Gründe wieso ich mich für die von Osprey entschieden habe.
Hinten auf der Trinkblase findet ihr noch hilfreiche Angaben. Zum Beispiel, dass die Blase BPA und PVC frei ist. Und Temperaturen bis zu 60 Grad aushält, also bitte kein kochendes Wasser benutzen. Aber das sollte ja jedem bewusst sein. Wobei auf der Homepage steht, dass die Trinkblase aus TPU-Material besteht und dadurch kochendes und gefrierendes Wasser aushält. Probieren würde ich persönlich es aber nicht.

Nun zu dem zweiten Bestandteil der Blase, dem Schlauch. Dieser ist anders wie bei den meisten Blasen, fest mit der Blase verbunden, aber nur bis zur Länge der Blase. Dann klickt man über Quick-Connect den restlichen Teil des Schlauches fest.

Insofern sinnvoll, da man den Schlauch ganz einfach wegnehmen kann, wenn die Blase im Rucksack verstaut ist und natürlich auch wieder hinstecken kann. Zum Trinken muss man das Ventil drehen und dann draufbeißen. Der einzige Nachteil des Ventils ist, dass dieses keine Schutzkappe hat die Verschmutzungen vom Ventil fernhält.

Die Trinkblase ist von Osprey, also auch perfekt für Osprey Rucksäcke, passt aber auch in jeden anderen Rucksack. Hergestellt werden die Blasen nicht von Osprey selbst, sondern von Hydrapak. Macht auch Sinn da Hydrapak wirklich auf Trinksysteme spezialisiert ist.

An dem Schlauch kann man noch einen Klippser befestigen. Das magnetische Gegenstück befestigt man am Brustgurt, so ist das Ventil immer griffbereit.


Verstaut sieht die Trinkblase dann so aus. Bei Osprey Rucksäcken hat man auch die Möglichkeit diese hinter dem Rückensystem zu transportieren, also wirklich Rückennah.



Der Hersteller gibt das Gewicht der Blase mit 170 Gramm an, ich habe jetzt 174 Gramm gemessen, also das stimmt überein.

Und noch zum wichtigsten Punkt zum Schluss, wie schmeckt denn das Wasser aus der Trinkblase? Am Anfang wie wohl bei jeder Trinkblase schmeckt es noch etwas nach Plastik, das verschwindet aber nach ein paar Mal benutzen. Deswegen kann ich die Blase uneingeschränkt empfehlen. Der Preis im Internet liegt bei etwa 30€ also in einem ähnlichen Preissegment wie die Konkurrenzprodukte von anderen Herstellern.
Und hier noch der gefüllte Zustand:









