Einer der Besten unter den Laufsocken
VORTEILE
- Farbe
- Passform
- Atmungsaktivität
- Protektion
- Stabilität beim Laufen
- Rutschen nicht
NACHTEILE
BEWERTUNG
Tester: Christian (Sockengröße 39-42)
Testprodukt: FUJITRAIL RUN SOCK



Testzeitraum: ca. 6 Wochen
Optik: Derzeit gibt es die Socken in den drei Farbkombinationen Pepper/Safety Yellow, Performance Black/Safety Yellow und Safety Yellow/Performance Black. Die sind in vier unterschiedlichen Größenunterteilungen 35-38, 39-42, 43-46 und 47-49 erhältlich.



Ich habe die Socken in Safety Yellow/Performance Black und in der Größe 39-42 zum Testen erhalten. Diese Farbkombination sticht vor allem durch die neongelbe Hauptfarbe hervor, die wie ihr Name „Safety Yellow“ schon sagt, eine sehr hohe Auffälligkeit und auch Sichtbarkeit im Dunkeln mit sich bringt. Trotz dieser knalligen Farbe finde ich die Socken mehr als gelungen, vor allem, da sie in Kombination mit dem zugehörigen Laufschuh – dem Metafuji Trail – absolut eine Einheit bilden.
Auch wenn der Socken zunächst durch seine knallige Farbe auffällt, so sind es aber auch die kleinen Elemente, die das Design abrunden. So wurden im Knöchelbereich, der Ferse und im Zehenbereich andersfarbige Designelemente eingefügt, die für einen gewissen Pepp im Produkt sorgen.
Trotzdem fügen sie sich genauso harmonisch wie die schwarze Zuglasche an der Vorderseite des oberen Bundes und das Markenloge auf der oberen Rückseite in die Gesamtoptik ein.






Besonders schön – wie auch praktisch – finden ich, dass die Seitenbezeichnung des Sockens (L + R) auf der Innenseite des Bundes angebracht wurde. Damit kann man die Socken vor dem Laufen schnell zuordnen, ohne dass die Buchstaben das Gesamtbild negativ beeinflussen.

Mit Blick auf die Optik finde ich persönlich, dass die Socken trotz der knalligen Farbe sehr modern wirken ohne einen langweiligen oder billigen Charakter zu erhalten. Man sieht direkt, den sportlichen Stil des Produktes und hat das Gefühl einer hohen Funktionalität.
Material: Laut Hersteller bestehen die Socken zu 88 Prozent aus Polyamid, zu 10 Prozent aus Wolle und zu 2 Prozent aus Elasthan. Die Verwendung dieser Materialien war mir bereits von anderen Socken bekannt, bei denen jedoch der Anteil an Merinowolle oftmals deutlich höher war. Dadurch waren diese Produkte jedoch nicht so robust und langlebig.
Bei den Fujitrail Run Socken habe ich bereits nach den ersten Wochen ein deutlich besseres Gefühl, was meines Erachtens insbesondere am hohen Polyamid-Anteil liegt, der den Socken sehr reißfest macht. Trotzdem ist es ASICS gelungen die Merinowolle so in das Produkt zu integrieren, dass die Feuchtigkeit beim Laufen wegen der hervorragenden Atmungsaktivität gut nach außen transportiert wird.
Dies merkte ich vor allem daran, dass ich – als Person, die in der Vergangenheit immer mal wieder Blasen hatte – mir beim Tragen der Socken wirklich nie Blasen gelaufen habe. Darüber hinaus trägt das Elastan dazu bei, dass der Socken sich klasse an den individuellen Fuß anpassen kann und wie eine zweite Haut am Fuß sitzt.

Aufbau und Praxiseinsatz: Mit Blick auf die Materialzusammensetzung sind die Socken so gestaltet, dass sie an unterschiedlichen Stellen eine unterschiedliche Festigkeit und Dichte aufweißt. Während im oberen Beinbereich und auf dem Spann das Material eher dünner ist, gibt es einige Stellen, die mit einer besonderen Polsterung versehen sind.
So ist der Fersen- und Zehenbereich, der in einem Grauton gestaltet wurde aus besonders dicker Wolle gefertigt. Dadurch hat der Fuß an diesen Stellen eine sehr gute Polsterung und erfährt einen guten Halt in den Socken. Zudem kann der Fuß beim Anziehen direkt an die richtige Position manövriert werden. Aber auch der Knöchel ist durch das Implementieren dickerer Wolle besonders gut geschützt.
Vor allem in diesem Bereich konnte ich beim Laufen merken, dass der Fuß hierdurch besonders bei schnellen Bewegungen einen guten Halt hatte. Aufgrund der Streifenform der Polsterung hat der Fuß allerdings trotzdem eine angemessene Beweglichkeit.



Mit Blick auf das Laufgefühl sind die Socken wirklich sehr gut. Dadurch, dass sie fest an den Füßen sitzen, rutschen sie wirklich keinen Millimeter im Schuh. Aber auch im Beinbereich sitzen sie so fest, dass sie nicht rutschen, aber auch kein unangenehmes Druckgefühl verursachen. Somit ist gewährleistet, dass kein Reiben möglich ist, damit keine Blasen entstehen können und sich die Socken sehr angenehm anfühlen. Dies liegt aber auch an der guten Verarbeitung des Materials, durch welche Nähe nicht spürbar sind.

Insgesamt sind die Socken beim Tragen wirklich sehr komfortabel, sodass sie bereits beim Anziehen ein positives Gefühl auslösen. Während ich auch Laufsocken besitzen, die sich von ihrer Struktur her deutlich rauer anfühlen und vor jedem Lauf zunächst ein wenig Eingewöhnung benötigen, sitzen die Fujitrail Run Socken durch ihren angenehmen Charakter von Beginn an gemütlich an den Füßen.
Mit Blick auf die Nutzung sind sie aufgrund ihrer Eigenschaften (gemütlich, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend) meines Erachtens für Läufe unterschiedlicher Länge geeignet. Obwohl sie eigentlich für den Trailbereich konzipiert wurden, kann ich sie absolut auch für den Straßenbereich und auch für das Laufen auf dem Laufband empfehlen.
Darüber hinaus finde ich auch den Nutzen der Farbgebung sehr gut, da sie im Dunkeln – wenn sie angestrahlt werden – doch recht gut hervorstechen und dazu beitragen, dass der Laufende in der Dunkelheit besser gesehen wird. Auf diesem Wege wird der Farbgebung SAFETY Yellow Rechnung getragen.





Reinigung/Hygiene: Hinsichtlich der Reinigung konnte ich feststellen, dass die Socken aufgrund ihrer antibakteriellen und geruchshemmenden Materialzusammensetzung keinesfalls nach jedem Lauf gewaschen werden müssen – ein Auslüften reicht absolut. Ich habe sie maximal nach jedem vierten Lauf in die Waschmaschine geworfen, wo sie recht gut sauber wurden und auch danach wieder schnell trockneten. Auch wenn ich nicht weiß, ob ein Trocknen im Trockner schädlich ist, würde ich es – auch aufgrund der kurzen Trockenzeit – nicht empfehlen.
Exkurs „Mentale Gesundheit“: Da ich das Testprodukt mit vier weiteren Produkten von ASICS getestet habe, kam ich auch mit deren Markenphilosophie „Sound Mind, Sound Body" in die Auseinandersetzung, die eine Fokussierung der mentalen Gesundheit anstrebt: Eine gesunde Mentalität, in einer gesunden Körperlichkeit.
Da ich selbst der Thematik (auch aufgrund meiner Tätigkeit als Sozialarbeiter) eine hohe Aufmerksamkeit schenke, war es mir wichtig, diesen Aspekt auch im Produktbericht aufzugreifen. Mit Blick auf die Frage, inwieweit die Produkte von ASICS zu einer mentalen Gesundheit beitragen kann ich nach dem Testzeitraum resümieren, dass die Produkte alleine durch ihre vielen positiven Eigenschaften, die ein gutes Laufgefühlt ermöglichen, dazu beisteuern, dass die Freude am Laufen gesteigert wird.
So verschmelzen die Schuhe mit den Füßen und die Oberbekleidung sowie die Socken sitzen beispielsweise am Körper wie eine zweite Haut. Auf diesem Wege stören sie an keiner Stelle des Körpers – es entsteht kein Ziehen und kein Reiben. Und damit macht das Laufen dauerhaft Spaß, es treten neue Erfolge ein, die Selbstwirksamkeit steigt und ein positives Körpergefühl entsteht. Somit kann ich ASICS und den Produkten voll und ganz bescheinigen, dass die Produkte zur Steigerung der mentalen Gesundheit beitragen.



Fazit: Insgesamt sind die Socken wirklich ein sehr gutes Produkt – ehrlich gesagt, die besten, die ich bisher beim Laufen tragen durfte. Hierzu tragen die vielen positiven Eigenschaften bei: Sie sind atmungsaktiv und halten die Füße trocken, passen sich gut an die Füße an und sitzen perfekt, rutschen überhaupt nicht und sorgen für eine gute Sichtbarkeit beim Laufen im Dunkeln. Gerade mit Blick auf den Markt, auf dem Produkte viel schlechterer Qualität angeboten werden, finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut überragend – da die Socken m.E. auch recht langlebig wirken. Zusammenfassend überragend und absolut empfehlenswert. Ich habe wirklich keinen Kritikpunkt gefunden.



















