Günstiger und robuster Allrounder. Auch perfekt als Einsteiger-Produkt.
VORTEILE
- günstig
- leicht
- robuste Bauweise
- gute Stirmlampen-Halterungen
- Einstell-Rad am Hinterkopf
NACHTEILE
- Belüftung ausreichend aber recht wenig
- starrer Schaumstoff
- kleine Schläge werden stark übertragen
BEWERTUNG
Der Black Diamond Halfdome war mein erster Kletterhelm und ist seit langer Zeit ein treuer Begleiter.
Er ist vergleichbar mit dem Petzl Elios, und genause wie dieser ein guter und beliebter Allroundern, wie man sie grade auf Klettersteigen überall antrifft.
Im Gegensatz zum Elios allerdings mit einem praktischen Einstellrad für die Größenanpassung.
Den Helm gibt es in fünf verschiedenen Farben und zwei Größen:
S-M: 48-57 cm (290g)
M-L: 55-61,5 cm (320g)
(Mein etwas älteres Modell hat noch 330g in S-M)

Mir gefällt die robuste Bauweise sehr gut. Egal ob er in den Rucksack gestopft wird, oder außen draufgehängt mal irgendwo dagegen schlägt: Der Helm hält nicht nur Steine, sondern auch eine raue Behandlung aus. Durch die angenehm anzugreifende raue und matte Schale, fallen kleine Kratzer auch nicht so auf, sollte die jemanden stören.
Mir persönlich ist der Helm ausreichend Belüftet, denn wenn schon schwitzen, dann sowieso überall, egal wie gut der Helm ist. Aber da gibt es auf jeden Fall bessere Helme, bei denen man auch am Kopf den frischen Wind spürt.
Neben den Belüftungslöchern gibt es vier Klammern für die Stirnlampe, die fest schließen und eine kleine Nase haben, um ein abrutschen der Lampe zu vermeiden, wirklich gut verbaut.
Die Passform ist sehr gut, man sollte aber (wie bei jedem Helm) darauf achten, dass die größe der Schale in alle Richtungen passt. Niemand will wie Calimero aussehen, der Half Dome neigt aber dazu recht hoch zu sitzen, wenn man im Umfang spart. Trotz guter Passform ist der Schaumstoff eher auf Langlebigkeit ausgelegt. Dieser nimmt wenig Schweiß auf, ist aber trotzdem halbwegs angenehm. Aber recht dünn und fest, wodurch kleine (Stein-)Schläge, die dem Helm nichts anhaben, doch recht direkt auf den Kopf übertragen werden.
Bei mir stößt die Sonnenbrille oft hinten am Kopfband des Helms an, sodass sich die Sonnenbrille von der Nase hebt, wenn ich den Helm richte. Nichts schlimmes, aber manchmal lästig.
Dennoch:
Ein super Hybrid-Helm zwischen reiner Hartschale und weniger robustem In-Mould-Helm. Für alles zu haben und auch an langen Tagen nicht störend. Außerdem ist das Design schön, denn im Endeffekt ist ein Helm nur dann gut, wenn man sich darin zumindest so viel gefällt, dass er im Falle des Falles auch aufgesetzt wurde.