Leichter Gaskocher mit starker Performance.
VORTEILE
- Kleines Packmaß
- Gute Kochleistung
- Wenig Gewicht
- Windschutz integriert
NACHTEILE
- Hoher Gasverbrauch
BEWERTUNG
Als bekennender Fan von Systemkochern hab ich dem Coleman FyreStorm Gaskocher relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Bei normalen Gaskocheraufsätzen war für mich immer das Gewicht an erster Stelle, bei den Systemkochern die Siedezeit bzw. der Gasverbrauch.
Aufbau:
Der FyreStorm wird mit einem Sack und einer Kunststoffrolle geliefert, in der sich der Kocher zusammengefaltet relativ sicher aufbewahren lässt und die Maße 14x9,6x6 cm erreicht. Die Verarbeitung der Komponenten wirkt solide, das Handling ist sehr einfach. Die 3 Topfträger decken einen Durchmesser von 15 cm ab, damit wackelt nichts, um den Brennkopf liegt noch ein 360° Windschutz der auch bei Wind für gute Performance sorgt.

Leistung:
Ich muß zugeben, dass mich der FyreStorm sehr positiv überrascht hat! Er fällt bei den Kochern zwar nicht unter die Leichtgewichte, ist aber mit 136g schon sehr gut dabei. Vor allem wenn man sich die Leistung anschaut. Getestet habe ich mit dem Coleman XTREME GAS, mit dem stolze 3kW erreicht werden - in der Praxis brachte ich damit mit einem Topf ohne Wärmetauscher einen halben Liter Wasser in gut 2 Minuten bei Windstille zum Kochen. Da können die ganz leichten Gaskocher nicht mehr mithalten. Positiv wirkt sich bei Wind auch der integrierte 360° Windschutz aus.
Verbrauch:
Beim Verbrauch merkt man dann doch den Unterschied zu Systemkochern. Der FyreStorm pulvert doch stolze 214 g die Stunde raus. Das liegt zwar etwas unter den wirklichen Leichtgewichtkochern die sich bei ca. 250g/h einpendeln aber doch deutlich über dem Verbrauch von Systemkochern die bei gut der Hälfte liegen.

Fazit:
Der Coleman FyreStorm bringt eine wirklich starke Kochleistung mit sich, die schlägt sich allerdings auch auf den Verbrauch der dann doch nicht so niedrig ist. Man findet hier einen guten Kompromiss zwischen Gaskocheraufsatz (niedriges Gewicht) und Systemkocher (starke Leistung), vor allem wenn man nicht in beides investieren will. Ich für meinen Teil werde aber bei meinem Systemkocher vor allem für lange Trekkingtouren wegen des Gasverbrauchs bleiben.