Sehr praktischer und sinnvoll gestalteter Kletterrucksack fürs Sportklettern.
VORTEILE
- groß genug für 60m Seil, Expressen, 2 Gurte, 4 Paar Schuhe, 2 Chalkbags, Trinkflasche und Kletterführer und sogar mehr
- elastische Seitentaschen für Getränk oder Kletterführer
- Wertsachentasche innen und separate Reißverschlusstasche außen
- mehrere Tragegriffe
- Separate Seilplane mit Verstaumöglichkeit fürs Seil
- Reißverschluss am Rücken, dadurch legt man den Rucksack auf die andere Seite und der Rückenteil bleibt sauber
NACHTEILE
- kein Hüftgurt
- eher quadratische Form
BEWERTUNG
Als eigentlicher Fan der Alpinrucksäcke habe ich nie einen "Kletterucksack" besessen und war anfangs sehr skeptisch ob sich so ein spezialisierter Rucksack überhaupt rentiert....
Der Camp Roxback besteht aus 2 Teilen: dem Rucksack und der separaten Seilplane. Das Design ist angenehm zurückhaltend in blau-schwarz gehalten. Er besitzt mehrere Tragegriffe und kann so auf
mehreren Arten getragen und gezogen werden. Doch jetzt zu den "speziellen" Eigenaschaften des Camp Roxback:


Die Rückenpolsterung und der tieferliegende Reißverschluss sorgen für ein recht angenehmes Tragegefühl auch wenn der Rucksack schwer beladen ist. Nur auf längeren Zustiegen fehlt dann doch de3r Hüftgurt.


Die seitlichen Netztaschen nehmen ohne Probleme auch größere Kletterführer oder auch mal 2 Trinkflaschen auf und sind auch während des Zustiegs gut und schnell erreichbar.

Die Reißverschlusstasche eignet sich optimal um Schlüssel Handy u.ä. zu verstauen.


Oben drauf hat man mit den beiden Riemen mit Steckschnallen noch die Möglichkeit Jacken oder ein extra Seil zu befestigen. Ich habe dies meist für die Jacke genutzt die so während des Zustiegs aufgeräumt war aber auch schnell zur Hand war wenn das Wetter umschlagen sollte.

Locker und unordentlich bepackt und dann geöffnet sieht das ganze dann aus wie auf dem obigen Bild. Dadurch dass der Rucksack auf der Aussenseite liegt wird die Innenseite mit der rückenpolsterung und den Trageriemen nicht dreckig.

Ausgeräumt sieht man was aölles drin war im Roxback. Voll bepackt kann aber annähernd das doppelte in den Rucksack gepackt werden.

Links sieht man die Schlaufen um Expressen und Karabiner ordentlich zu verstauen und mittig hat der Rucksack noch ein extra Wertsachenfach.

Ein sehr großer Vorteil ist meiner Meinung nach die separate Seilplane mit dem umgenähten Ende in dem das Seil gut eingewickelt werden kann. Ausserdem hat die Plane an allen vier Enden vernähte Schlaufen was den Transport von route zu Route sehr viel einfacher macht. Einfach an allen vier Schlaufen hochheben und los gehts.
Alles in allem ist der Camp Roxback eine sehr große positive Überraschung für mich gewesen und eignet sich sehr gut zum Sportklettern. Nur für die ganz entlegenen Gebiete mit sehr langem Zustieg (>1,5 h) werde ich wahrscheinlich doch lieber einen Rucksack mit Hüftgurt in Kombination mit der Seilplane aus dem Roxback wählen. Aber wie oft geht man schon so weit zum Sportklettern? ;-)






