Nach über längerer und sehr häufiger Nutzung hat sich dann doch bestätigt, dass der Rucksackmaterial nicht super-robust ist. Durch mehrmaligen Felskontakt in Kaminen und Rissen sind sehr kleine Löcher entstanden (ca 2mm) und der Tunnelzug des Verschlusses ist gerissen. Patagonia hat diesbezüglich aber einen super Service und so habe ich den Rucksack eingeschickt und er wurde kostenlos repariert. Einziges Manko: die Reparaturwerkstatt ist in Portugal und der Versand ist selbst zu tragen.
- Testbericht zum 2016 er Modell-
an dem Rucksack wurde scheinbar nichts geändert im Vergleich zum vorherigen Modell, Darum der Verweis auf den Testbericht vom 21.09.2015
Ich habe mir den Rucksack für Mehrseillängentouren gekauft und erstmalig in Kanada bei langen Eiskletterrouten getestet. Der Rucksack ist sehr minmalistisch aufgebaut und besteht im Grunde nur aus einem Hauptfach, dem speziellen Deckel und einem kleinen Reißverschlussfach in der "Deckeltasche". Sowohl Tragesystem als auch Rückenpolster sind sehr minimalistisch und gewichtsorientiert ausgeprägt. Es gibt keinen echten Hüftgurt sondern nur einen dünnen Riemen. Trotz der reduzierten Ausführung trägt sich der Rucksack mit 2 Halbseilen, Kleidung, Gurt, Helm, Steigeisen und Eisgeräten noch verhältnismäßig angenehm. Dank der speziell geformten Deckeltasche lässt sich der Rucksack auch sehr gut überfüllen um beim Zustieg alles unterzubringen. Beim Klettern spielt der Rucksack dann seine Stärken aus und durch das geringe Eigengewicht und die relativ weiche Konstruktion hat man das gefühl ohne Rucksack unterwegs zu sein. Das geniale am Standplatz ist, dass man den Rucksack an der Deckeltasche in den Standplatz hängen kann und dann vollen Zugriff auf den Inhalt hat.
Ich habe den Rucksack auch auf Felsklettertouren genutzt und war gleichermaßen begeistert. Einziger Nachteil dürfte sein, dass die sehr leichte Konstruktion bestimmt zu Kosten der Lebenserwartung geht, vor allem wenn man viel in Kaminen und Rissen klettert wo der Rucksack sehr viel Felskontakt hat. Auch auf Ski- oder Bertouren hat sich das minimalistische Design meinerseits voll bewährt, wobei vor allem bei schweißtreibenden Touren der vollflächig aufliegende Rückenteil ohne jegliche Belüftung bestimmt nicht jedermanns Sache ist. Alles in allem ein Rucksack für Bergmenschen die gerne ohne Schnickschnack und ohne viel Gewicht unterwegs sind. Marco Maier
Der graue Rucksack ist dann das 2016er Modell. Soweit ich das gesehen habe gibt es den ab 2017 garnicht mehr. Es wird dann nur noch eine 30l und eine 40l Version geben. (bisher 25l/35l/45l)
Die Pickelbefestigung mit den Gummizügen lässt sich perfekt zum Befestigen des Helms nutzen. Hebt bombig, klappert nicht und geht schnell.
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