Vom Buch zur App mit GPS... los gehts
VORTEILE
- gute Übersicht
- kompakt
- mit GPS
- 40 Touren
NACHTEILE
- schweres Buch
- Tourenübersicht ohne farbige Nummern
BEWERTUNG
Im Inhaltsverzeichnis präsentiert der Bike Guide eine bunte Mischung verschiedenster Touren, die mit verschiedenst farbigen Tournummern versehen sind. Hier wurde die Auflistung nach Schwierigkeitsgrad hinterlegt, und leider in der Übersicht vergessen. Hauptsächlich sind rote Touren aufgelistet, die wie ich finde konditionell und fahrtechnisch nicht ohne sind. Ein wertvoller Hinweis sind dabei die Hinweise zur Benutzung des Führers, wo nochmals auf die genauen Schwierigkeitsgrade hingewiesen wird. Außerdem sind auch einfachere (blaue) Touren sowie schwierigere (schwarze) Touren in diesem Inhaltsverzeichnis aufgeführt.

Wer aus Baden- Württemberg kommt kann ein Lied davon singen, was es heißt im Wald mit dem Fahrrad unterwegs zu sein (2- Meterregel). Umso angenehmer sind die allgemeinen Infos in diesem Führer über die Verhaltensregeln um Konflikte mit anderen Menschen draußen in der Natur zu vermeiden. Allgemeine Infos über das Allgäu runden diesen Bike Guide ab.

Ab Seite 18 beginnen die Tourenbeschreibungen von den beiden Autoren, die mit dem Schwierigkeitsgrad (hier Farbe rot) gekennzeichnet sind. Außerdem ist eine Übersicht am Anfang jeder Beschreibung aufgeführt, damit Fakten wie Strecke, Anspruch etc. mit in die Planung mit aufgenommen werden kann. Weitere wichtige Daten sind

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E-Bike-Tauglichkeit
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Verpflegungsmöglichkeiten und Internetadressen (sowie Ruhetage der Einkehrmöglichkeiten)
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Anfahrt / Ausgangspunkt
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Karte
und
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Resümee
Ein weiteres Plus in der Auflistung dieses Guides ist die Auflistung der Bike&Hike- Möglichkeiten. Der allgemeine Informationsteil enthält Informationen über die regionalen Besonderheiten sowie zahlreiche Zusatzinformationen.

Da ich erst später zum Guiden mit dem Buch gekommen bin, nutze ich das Roadbook nicht. Ich kann den Sinn auch nicht ganz ergründen, während der Fahrt den Guide herauszunehmen und eine Abzweigung zu “checken“. Hier liegt mir das appgesteuerte Routing näher, in der ich direkter Informationen über den Streckenverlauf erhalten kann. Die Abbiegeempfehlung mit Richtungspfeil mag durchaus ihren Sinn haben bei der Planungshilfe, da ich auch die Höhenmeter zum guiden nutzen kann.

Interessant ist ebenfalls die Seitenprofilübersicht. Die Angaben über die Bodenbeschaffenheit mit Asphalt, Piste und Singeltrail erleichtert hier den Überblick zu bewahren.
Fazit:
Ich bin ein Mountainbiker, der sehr spät erst mit dem Sport begonnen hatte. Deshalb hatte ich die Evolution in Sachen Internet und Tourenplanung vom Buch über eine Navigation per App oder Handy nicht durchlebt. Ich bin gleich bei der elektronischen Variante eingestiegen und dann auch dabei geblieben. Große und namhafte Hersteller von Tourenapps bieten mir ausreichend Support um meine Touren bisher zu planen. Mit diesem Test war ich damit konfrontiert ein Buch in die Hand zu nehmen und mich mit der Materie und dem Gebiet erst einmal vertraut zu machen. Der Vorteil dabei liegt ganz klar darin, dass ich mir eine “haptische“ und optische Übersicht davon schaffen kann. Vorteil eben deswegen, weil ich mich nicht durch eine Anwendung am PC oder Handy klicken muss, sondern etwas in der Hand halte. Für die Generation die vor der Computerrevolution Touren planen wollte war das ein großer Vorteil. Das Format von dieser Serie ist zwar klein und kompakt, eignet sich aber als abfotografierte Version auf dem Handy besser als im Trailrucksack. Ein weiterer Vorteil ist der Fundus an GPS-Daten von Rother. Auf der Internetseite des Bergverlags lässt sich alles Notwendige herunterladen was das Routing per App erfordert. Rother hat diesen Trend nicht verschlafen.










