Gelungener MTB Helm mit durchdachten Features und guter Belüftung.
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • gute Belüftung
  • GoPro Mount
  • gute Einstellbarkeit
  • Visier mit Rasterung
  • Design
  • super Service

NACHTEILE

  • aufgeriebene Polster nach kurzer Zeit

BEWERTUNG

Das Biken begeistert mich seit letztem Jahr immer mehr. Mit der Zeit merkte ich, dass mein damaliger Helm etwas zu groß war, da ich ihn ohne zu öffnen einfach nach hinten über den Kopf schieben konnte. Das sollte bei einem Fahrradhelm nicht möglich sein, da er somit bei einem Sturz einfach vom Kopf geschoben werden könnte. 

Da sich mein Interesse Richtung Enduro/Trail bewegte, sollte es auch ein Helm aus diesem Segment sein. Der Schutz des Kopfes sollte eine hohe Priorität beim Biken haben. Daher beschränkte ich meine Suche auf Helme mit MIPS-System. Dieses erkläre ich weiter unten nochmal etwas. 

Design:

Wie viele andere MTB Helme bzw. Helme aus dem Segment Enduro und Trail zieht der Montaro MIPS am Hinterkopf etwas weiter herunter und besitzt einen verstellbaren Sonnenschirm. Große Lüftungsöffnungen garantieren eine gute Belüftung des Kopfes. Das funktioniert hervorragend. Farblich wurde auf hellblau mit neongelben Akzenten gesetzt. Das passt perfekt zu meinem Bike, welches eben diese beiden Farben hat.

Bei der Konstruktion des Helms handelt es sich um einen In-Mold Aufbau, also einer Polycarbonat-Außenschale mit einer aufgeschäumten, eingeklebten EPS-Innenschale. 

In den oberen Lüftungslöchern lässt sich perfekt eine Sonnenbrille bei Nichtgebrauch einschieben und stört so nicht.

Mit gewogenen 394g (mit GoPro Mount Grundplatte) weicht das Gewicht um 24g von der Herstellerangabe ab. Das stört mich nicht weiter, es sei aber angemerkt.

Anpassung:

Für meinen Kopf wählte ich Größe M mit einem Einstellbereich von 55-59cm. Mit ca. 58cm Kopfumfang liege ich gut in diesem Rahmen. Mir war wichtig, dass noch etwas Platz nach „oben“ ist, um im Winter auch ein Buff unter dem Helm tragen zu können. Die Einstellung geschieht über ein Drehrad hinten. Dieses lässt sich präzise drehen und rastet in feinen Abständen ein. Die Position wird sehr gut gehalten. 

Der Kinnriemen ist mit einer einfachen, aber sehr robust wirkenden Steckschnalle versehen. Auf einer Seite lässt sich die Länge des Riemens mittels einer Schlaufe anpassen, die in einem Gummi rückgeführt wird. Unterhalb des Ohrs kann die Aufspreizung des Riemens verstellt werden. Mit diesen Verstellmöglichkeiten konnte ich den Helm perfekt auf meinen Kopf anpassen. Natürlich muss man Helme immer anprobieren. Mir passt die Giro Form sehr gut, andere Helme hingegen wollten einfach nicht richtig sitzen. 

 

Polster:

Die Polster des Helms werden über einen Klettverschluss auf die MIPS-„Schale“ gesetzt. Somit lassen sie sich leicht herausnehmen und waschen. Insgesamt sind das nur drei Teile, die nur einen kleinen Teil des Helminneren ausfüllen, aber der Helm sitzt sehr gut.

Leider war bereits nach einigen Wochen das Polster an der Stirn etwas aufgerieben, sodass sich die äußerste geklebte Schicht leicht löste, wie auf dem Foto erkennbar ist. Giro reagierte daraufhin sehr schnell und sendete mir einen neuen Polstersatz zu. Somit ein sehr guter Service!

MIPS:

Herkömmliche Helme sind für statische Aufschläge konzipiert und können diese am besten aufnehmen. Statische Aufschläge sind Schläge die rechtwinklig, also gerade auf die Schale auftreffen. Da Stürze aber meist anders aussehen, wurde das MIPS System entwickelt, welches auch Rotationskräfte aufnehmen kann. Rotationskräfte entstehen, sobald ein Schlag eben nicht statisch einwirkt, sondern unter einem Winkel. Die Kräfte bauen sich dabei in unterschiedliche Richtungen ab. Um diese Kräfte nicht auf den Kopf einwirken zu lassen, sondern im Helm abzufangen hat ein MIPS-Helm eine dünne Innenschale, die über bewegliche Lager mit der Außenschale verbunden ist. Somit kann sich die Außenschale in geringem Rahmen unabhängig vom Kopf bewegen. 

Sonnenvisier:

Das Sonnenvisier ist in fünf Stufen rastbar und sehr weit nach oben klappbar. So kann auch eine große Google (wie Skibrille) darunter geschoben werden. Für solche Brillen befindet sich auf der Rückseite auch eine leicht abgesetzte Führung für das Brillenband. 

GoPro Mount:

Im hinteren Bereich der Oberseite ist ein GoPro Mount eingelassen. Da abstehende Actioncams auf Helmen oft zu Unfällen führen, wurde hier bereits vorgebeugt. Fest verklebte Mounts können dazu führen, dass der Helm beim Sturz zusätzlich belastet wird, was zu nicht vorhersehbaren Brüchen der Helmschale führt. Der Montaro MIPS hat einen Mount eingebaut, der die Kamera bei einem Sturz sofort vom Helm entkoppelt. Der Mount ist nur in eine runde Aufnahme geclipt. Das erleichtert auch die Befestigung, wenn man den Helm bereits aufgezogen hat. Die Kamera lässt sich sehr einfach „einstecken“. Neben Kameras kann man daran natürlich auch bspw. eine Lampe befestigen, sofern ein entsprechender Adapter vorhanden ist. Für Lupine Lampen gibt es solche Adapter beispielsweise. Mit Kamera auf dem Helm fahre ich eher ungern, da man so auch leicht an Ästen hängen bleibt und das Sichtfeld eher unspektakulär ist. Nutzt man den Mount gar nicht, kann die Grundplatte herausgenommen werden und man hat eine normale offene Lüftungsöffnung. Die Grundplatte sollte man jedoch nicht zu oft herausnehmen und wieder einstecken, da sie doch recht straff sitzt und man den Helm bei häufigem Umbauen beschädigen könnte.

Fazit:

Der Giro Montaro MIPS ist ein gelungener MTB Helm. Durchdachte Funktionen wie das weit verstellbare Visier und das Drehrad mit fester Rasterung überzeugen bei dem Helm. Als kleines Extra ist auch der GoPro Mount ein erfreuliches Feature. Auch auf längeren Touren bei warmen Temperaturen kann der Helm dank großzügiger Belüftung punkten. Den Preis fand ich für einen Helm mit dieser Ausstattung und dem MIPS System in Ordnung. 



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Warmer, leichter und wasserdichter Winterstiefel
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • warme Fütterung
  • wasserdicht
  • geringes Gewicht
  • gutes Profil
  • schönes Design

NACHTEILE


BEWERTUNG

Der Winterstiefel Kaina Mid GTX ist ein zuverlässiger Winterstiefel, fast schon Leichtwanderstiefel, der den Fuß schön warm hält. Der hohe Schuh ist extrem leicht, deshalb ist er auch auf langen z.B. Strand- und Dünenspaziergängen im Winter ein angenehmer Begleiter und fällt nicht zur Last. Auch bei Schnee und Regen bleiben die Füße dank Gore-Tex Membran trocken. Das Außenmaterial, bis auf den Schaft, ist zudem wasserabweisend.



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Reisen, Wandern, Backpacken?? --> Reiserucksack
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Zusätzliche Griffe
  • RV-Frontalzugang
  • Regenschutz aka Transport Cover
  • Vari Quick System
  • Durchbruch zum Schlafsackfach möglich
  • Hohe Gewichtsbelastbarkeit

NACHTEILE

  • Vorteil: Daypack
  • Vorteil: Preis
  • Vorteil: Zusätzlich 10l durch höhenverstellbaren Deckel
  • Vorteil: individuell einstellbar durch Lageverstellriemen
  • nicht Kompatibel mit einem Trinksystem

BEWERTUNG

Griast eich!

Was braucht man natürlich auf jeder Wanderung um sein ganzes Equipment zu verstauen? Richtig, einen Wanderrucksack! Und wenn man nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage unterwegs ist? Einen Treckingrucksack. Aber jetzt soll die Wanderung nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sein, diese Länder sind ja leicht mit dem Auto zu erreichen. Sondern in einem Land, welches nur mit dem Flieger zu erreichen ist, wie Indien, Thailand, Vietnam oder doch Australien. Dann ist der beste Helfer ein Reiserucksack, der sowohl praktisch im Flieger ist, beim Wandern und beim Backpacken. Hier hilft der Deuter Quantum 70 + 10 mit ganz vielen tollen Features.

Dieser Rucksack ist halb Koffer und halb Trekkingrucksack, er vereint wirklich beides in sich. Fangen wir mal mit dem Äußeren an:

Kofferähnlich:

Der Reiserucksack hat oben, unten und mittig jeweils einen Griff, genauso wie ein Koffer. Also ist es gar kein Problem den schweren Rucksack zum Beispiel von einem Gepäckband aus dem Bus oder ähnlichem zu befördern. Die Farben des Rucksackes sind schlicht gehalten und machen andere nicht unnötig aufmerksam auf sich selbst. Dies ist besonders beim Reisen in ferne Länder ganz praktisch.

Was den Rucksack auch noch kofferähnlich macht, ist der RV-Frontalzugang an der Vorderseite des Rucksacks. So kann man den Rucksack einfach hinlegen und Packen wie einen Koffer. Natürlich kann man wichtige Gegenstände auch oben lagern und somit ganz normal über den Deckel darauf zugreifen.

Der Regenschutz ist in einem Fach ganz unten vorhanden, aber in einer speziellen Ausführung. Er dient nämlich auch als Transport Cover. Man kann ihn komplett mit einem Reißverschluss verschließen und dann noch mit einem Zipper am Rucksack fixieren, sodass er nicht lose an ihm hängt. Außerdem gibt es zwei Griffe an dem Cover zum Tragen und ein Namensschild für Flugreisen. Das Transport Cover hat einen Zwei Wege Reißverschluss somit kann man auch ein Schloss dranhängen um Diebstahl vorzubeugen. Das Material des Covers ist viel dicker und robuster als das der normalen Rain Cover. Finde ich persönlich eine super Idee um den kompletten Rucksack vor Schmutz und Beschädigung zu schützen, dies trifft auch besonders auf das Tragesystem.

Trekkingrucksackähnlich:

Nun kommen wir zu den Funktionen, die diesen Reiserucksack so praktisch für Wanderungen machen. Als aller erstes muss man natürlich das Tragesystem von Deuter ansprechen. Dieses wird auch in allen anderen Treckingrucksäcken verbaut. Das Contact System Rückensystem mit Vari Quick System ermöglicht das Anpassen für unterschiedliche Rückenlängen und ein komfortables tragen von schweren Lasten. Außerdem gibt es noch diverse Kompressionsriemen und Lageverstellriemen um den Rucksack perfekt an den Körper anzupassen. Die Rückenschienen sind herausnehmbar und dann kann man sie individuell an den Rücken anpassen. Das Vari Quick System ist ganz einfach über einen Klettverschluss einzustellen – selbsterklärend.

Der Rucksack hat wie gewohnt im unteren Teil ein extra Fach für den Schlafsack, wird dieses nicht benötigt kann man mit Hilfe eines Reißverschlusses den Boden zu diesem Fach aufmachen und hat ein einzelnes durchgehendes Fach.

Der Deckel ist höhenverstellbar und man kann je nach Inhalt des Rucksackes diesen anpassen. Oben sind noch zwei Laschen angebracht. Unter dem Deckel sind zwei verschiedene „Züge“ um das Hauptfach unter dem Deckel zu verschließen. Wenn man den Deckel ganz nach oben stellen muss, kann man den inneren Teil hochklappen und als erweiterte Rucksackwand verwenden.

Taschen befinden sich jeweils noch an den Außenseiten des Rucksacks und eine an den Hüftflossen, welche ich zum Beispiel für eine Kamera ganz praktisch finde.

Außerdem besitzt der Rucksack zwei ganz große Fächer in dem Deckel, äußere Tasche kann im Prinzip um 300 Grad geöffnet werden um sie zu befüllen, die innere hat einfach einen horizontalen Reißverschluss. Das Innenfach hat einen kleinen Haken zum befestigen von einem Schlüssel. Somit geht dieser nicht verloren.

Eines der Highlights des Reiserucksacks ist der dazugehörige Daypack. Diesen kann man je nach Wunsch an der Rückseite des Rucksacks oder auf Höhe des Brustgurtes, also im Sichtfeld befestigen. So hat man den kleinen Daypack auch immer im Blick, falls er Wertgegenstände beinhaltet. Zum Daypack selber kann man sagen, dass er maximal 17 Liter fasst, braucht man nur weniger kann man ihn mit einem Reißverschluss vergrößern bzw. verkleinern. Für kurze Ausflüge ist er perfekt, da kann man dann den großen Rucksack auf dem Zimmer lassen. Er hat eine Fronttasche und ein Hauptfach in dem sich auch nochmal eine kleines Fach mit Reißverschluss befindet. Zum Daypack muss man sagen, dass er kein Rückensystem hat, was meiner Meinung auch nicht gebraucht wird da er eh sehr klein ist und nicht viel wiegen kann. Wenn man den Daypack nicht mitnehmen will kann man die Kompressionsriemen des Reiserucksacks auch ohne Daypack schließen.

Leider ist der Rucksack nicht für ein Trinksystem ausgelegt. Den Schlauch aus dem Rucksack zu führen ist kein Problem, jedoch benötigt man die orange Lasche, sonst würde der Trinkbeutel bis nach ganz unten rutschen und dann wäre der Schlauch zu kurz. Nach kurzem Kontakt mit Deuter wurden mir zwei Klettverschluss Bänder zugeschickt, kurz zusammengenäht kann man sie per Klettverschluss ganz einfach im Rucksack an der richtigen Stelle befestigen und voila, er ist Trinksystem fähig!!

Eine zusätzliche befestigung einer Isomatte oder eines Zeltes ist am unteren Teil des Rucksackes möglich, hierfür verwendet man einfach die Kompressionsriemen.

In der Praxis kann ich sagen, dass ich den circa 3 Kg schweren Rucksack bereits auf insgesamt 25 Kg beladen habe und damit eine Stunde die Piste hochgelaufen bin. Das Tragesystem überträgt die Last super auf den Körper. Es war problemlos möglich den Rucksack so schwer bepackt mitzunehmen, aber dennoch würde ich das auf einer längeren Tour oder Reise nicht empfehlen. Aber das weiß ja jeder selbst umso weniger man dabei hat umso weniger muss man tragen (:

Zum Preis von 240€ ein toller Allrounder!

Pfiats eich!

Hier findet ihr noch Bilder zu dem Daypack

(Hier sieht man die Erweiterung des Daypacks durch das Öffnen eines Reißverschlusses)



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Der Kocher ist auf Trekking Touren fast unentbehrlich
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • viele Kochmöglichkeiten
  • sehr robust
  • absolut windstabil
  • relativ schnell aufgebaut
  • einsetzbar für Gas und Benzin

NACHTEILE

  • bei Spiritus zu lange Kochzeiten
  • Packmaß recht groß
  • im Detail zu optimieren

BEWERTUNG

Beim Trangia Kocher kannst Du sicher sein, dass dieser auch bei starkem Wind funktioniert. Er steht fest und man kann sicher sein, dass einem nicht das Essen umfällt. Es ist aber sehr von Vorteil, wenn man den Kocher umrüstet von serienmäßig Spriritus auf Gas oder Benzin. Ich habe lange Zeit mit Brennspiritus gekocht aber das ist sehr zeitaufwendig. Die erbrachte Hitze ist auch nicht sonderlich ausreichend. Nach dem Umbau auf Gas habe ich zwar einen Brenner von Markill zusätzlich im Gepäck ebenso eine Gaskartusche, aber das zahlt sich aus. Gerade in der kalten Jahreszeit ist das ein großer Vorteil. Getauscht habe ich auch die original Alutöpfe gegen Nonstick beschichtete Töpfe und der Pfanne. Diese lassen sich super leicht säubern. Somit ist der Trangia für mich einer der besten Kocher.



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Toller, funktional einsetzbarer Wanderschuh, der auch für den Klettersteig geeignet ist.
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Steife Sohle
  • Wanderschuh auch für den Klettersteig geeignet
  • Resolable
  • Lowa Elika Sohle
  • Gore-Tex-Membran
  • Gewicht

NACHTEILE

  • Vorteil: Preis
  • Vorteil: perfekter Halt, auch dank 3-Haken-Schnürung
  • Vorteil: Made in Germany
  • Pflege ist ein Muss für eine lange Lebensdauer

BEWERTUNG

Griast eich!

Was findet man bei vielen Wanderern nicht? Richtig, das passende Schuhwerke. Und das ist einer der größten Fehler beim Wandern. Wenn man Leute mit Straßenschuhen beim Wandern sieht kann man nur den Kopf schütteln. Deswegen habe ich für euch mal einen guten robusten Wanderschuh für einen angemessenen Preis und das auch noch Made in Germany.

Ich spreche von dem Lowa Arco GTX Mid. Wieso habe ich mich für diesen Schuh entschieden? Davor hatte ich nur einen Wanderschuh von North Face, aber einen niedrigen. Top Modell, aber niedrig ohne richtigen halt am Sprunggelenk. Das war mir auf Dauer einfach zu gefährlich, bei einfachen Touren kein Problem und sehr angenehm, da sehr leicht. Aber bei etwas Anspruchsvollerem wollte ich lieber Nummer sichergehen. Und dann habe ich mich auch gleich für die Marke Lowa entschieden, da sie auch gleich bei mir um die Ecke ist. Nach kurzem Überlegen stand für mich fest, dass dieser Schuh der richtige für mich ist und das hat sich als richtig herausgestellt. 

 

Lowa teilt ihre Schuhe in sechs Kategorien ein: 1 steht für alpine Hochtouren 6 für Travel Schuhe.

(hier seht ihr den Auszug der sechs Kategorien von der Lowa-Homepage)

Der Arco hat die Nummer 3 und ist als Trekking Schuh eingestuft. Das Besondere am Lowa Arco ist, dass er ein sehr guter Wanderschuh für zum Beispiel Hüttenwanderungen ist, aber auch durch die Steife Sohle für Klettersteige gut genutzt werden kann. Der Schuh bietet sehr festen Halt dank der typischen 3-Haken Schnürung und dem etwas mehr als Knöchelhohen Schaft. Die sehr stark ausgeprägte Absatzkante bietet besonders gute Trittsicherheit bei Fels und Geröll. Ein und Aussteigen ist super einfach, da sich die Zunge sehr weit nach vorne Klappen lässt.

Die Sohle ist nicht von Vibram, sondern von Lowa selbst und trägt den Namen Elika. Sie dämpft super und hat ordentlich Grip, auch bei Nässe. Wie man hier sieht muss es nicht immer eine Vibram-Sohle sein, auch die eigenen Sohlen der Hersteller leisten super Dienste. Das Besondere an dem Schuh ist auch noch, dass man Ihn ganz einfach wiederbesohlen lassen kann. Falls hier irgendwann mal eine Vibram-Sohle gefragt sein sollte, kein Problem. Da der Schuh eine Gore-Tex-Membran hat, macht ihm Regen, Schnee oder ein Fluss gar nichts aus.

Mit dem Gewicht von 1200 Gramm bin ich auch äußerst zufrieden, da man nicht das Gefühl hat zwei Steine an den Füßen mitzuschleppen. Der Wanderschuh fällt von der Größe genauso aus wie Straßenschuhe, also nicht eine Nummer größer kaufen. Außerdem ist er eher schmal geschnitten.

Zuletzt hatte ich ihn auf einer Hütten in Österreich dabei, wo er mir super Dienste geleistet hat. (wir mussten von der Mittelstation 45 Minuten zu Hütte laufen) Der Vorteil von Schnee ist natürlich, dass er den Schuh besser säubert als man das selber könnte und auch noch ganz automatisch, nur so als kleinen Tipp nebenbei (:

Der einzige Nachteil, den er hat ist die Pflege. Da er aus Velourleder besteht ist diese sehr wichtig für eine lange Nutzungsdauer des Schuhs.

Für den Preis von 200€ ein super Wanderschuh, mit welchem ich höchst zufrieden bin, auch weil man ihn im Klettersteig verwenden kann.

Pfiat eich!

Hier seht ihr den Schuh noch angezogen:



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Bequemer, weit geschnittener Wanderschuh
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • gutes Dämpfungssystem
  • wasserdicht
  • kräftiges Profil
  • für breite Füße geeignet

NACHTEILE

  • Schnürsenkel lösen sich oft

BEWERTUNG

Der Wanderschuh mit dem kräftigen Profil ist dank der guten Dämpfung angenehm zu tragen. Er ist geeignet für den Alltag und auch für lange Waldspaziergänge, vom Design her aber eher ein Wanderschuh. Die Gore-Tex Membran hält den Fuß bei Regen, feuchten Wiesen und Schnee schön trocken. Der Schuh ist auch im Winter mit Wollsocken warm genug. Der einzige Nachteil ist, dass die Schnürsenkel sich häufig lösen und dann neu geschnürt werden müssen. Etwas Abhilfe schafft eine Doppelschleife.



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IM TEST

Test: SALOMON Ellipse 2 GTX - Multisportschuhe


SALOMON Ellipse 2 GTX - Multisportschuhe
Wasserdichter, leichter und bequemer Multisportschuh
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • wasserdicht
  • geringes Gewicht
  • trägt sich wie ein Turnschuh
  • alltagstaugliches Design
  • schöne Farbkombination

NACHTEILE

  • eher schmaler Schnitt
  • Schnürsenkel lösen sich

BEWERTUNG

Der Multisportschuh von Lowa in den Farben grey/turquoise ist ein super bequemer Schuh für den Alltag als auch für längere Spaziergänge. Bei Regen und feuchten Wiesen bleiben die Füße aufgrund der Gore Tex Membran trocken. Der Schuh trägt sich schön leicht und erinnert eher an einen Turnschuh als an einen Wanderschuh (auch vom Äußeren). Das Dämpfungssytem lässt längere Touren zu. Für schmale und normale Füße ist er sehr gut geeignet. Der Schuh fällt auch eher klein aus und sollte ggf. eine Nummer größer gewählt werden. Störend ist nur, dass die Schuhbänder sich nach kurzer Zeit immer wieder lösen und dann neu geschnürt werden müssen.



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Leichte Fleecejacke zum Wandern
Bewertung Ø: 4 Sterne

VORTEILE

  • wärmeisolierend
  • leichtgewichtig
  • schnelltrocknend
  • geruchsabsorbierend
  • geringes Packmaß
  • angenehm zu tragen

NACHTEILE

  • nichts für richtig kalte Tage
  • sehr winddurchlässig

BEWERTUNG

WAS STECKT HINTER DER DARE2BE?

Der Brand Dare2b ist ein Familienunternehmen aus Manchester, welches im Jahre 1999 gegründet wurde. Trotz des rasanten Wachstums blieb die Firma bis heute ihrer familiären Betriebskultur treu. Dare2b Kleidung wird in erster Linie für den Einsatz im Outdoor-bereich entwickelt. Was so viel bedeutet wie, dass in erster Linie drauf geachtet wird in hoher Qualität und mit den neuesten und besten Materialien und Technologien zu produzieren. Das Unternehmen legt sehr viel Wert auf die Kundenzufriedenheit und entwickelt die Produkte anhand von Kunden-Feedback und Reviews weiter. Style, Details und Funktionalität richten sich also nach den Zielgruppen.

 

WAS WAR DIE GRUNDLAGE FÜR DEN KAUF?

Ich habe mittlerweile eine ganze Palette von Kleidungsstücken der Marke dare2B, das geht über Funktionsshirts, Fleece-Jacke, Softshell-Jacke bis zu Skibekleidung. Der Kauf der Resile Übergangsjacke war aber eher ein Zufallsgriff. Als  ich im Frühjahr 2017 bei einem Urlaub am Dachstein mit meiner Familie einen Shopping-Bummel im Tauern-Outlet unternommen habe.

 
 

WARUM DIE DARE2B RESILE?

Ich wollte schon länger zum Wandern an kälteren Tagen eine Fleece Jacke, welche ich unter meiner Hardshell tragen kann. Die Jacke war aber eher reiner Zufallsgriff bei der Schnäppchen-Jagd. Gefunden, probiert und gekauft.

 
 
 
 

WAS BIETET SIE?

Die Dare2B Resile ist eine Fleecejacke. Sie besteht aus 100% Polyester im Obermaterial, so wie 65% Polyester und 35% Baumwolle im Futter. Sie ist weich und angenehm zu tragen. Ich würde sie aber eher als leichte Fleecejacke für nicht ganz so kalte Tage einstufen.

WIE MACHT SICH DIE EDGE OFF IM EINSATZ?

Ich trage die Jacke überwiegend im Frühling und Herbst oder an milderen Herbsttagen beim Wandern, laufen oder einfach so im Alltag. Sie ist eine prima Wahl für unter die Hardshell wenn es nicht allzu extrem kalt ist. An richtig kalten Tagen greife ich dann aber doch eher zur dicken Fleecejacke von Schöffel.

FAZIT

 Günstige Fleecejacke, in gewohnter dare2b- Qualität.



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Der Superleuchter!
Bewertung Ø: 5 Sterne

VORTEILE

  • Turbo-Modus
  • Rotlicht
  • Leuchtweite
  • Leuchtdauer
  • Akku
  • Sondermodi

NACHTEILE

  • Vorteil: Sperrfunktion
  • Vorteil: Wasserdicht nach P67
  • Vorteil: Stoßfest
  • Vorteil: Preis
  • Vorteil: 1-Lumen Modus
  • Vorteil: Schwenkbar

BEWERTUNG

Griast eich!

Ein totales must-have, was bei jeder Wanderung dabei sein muss ist natürlich die Stirnlampe, egal ob beim Zelteln, Biwakieren oder auch im Notfall, falls man auf dem Berg bleiben muss.

Heute stelle ich euch meiner Meinung nach ein Top Modell zu einem niedrigen Preis vor.

Die Nitecore NU30. Gleich zu Beginn würde ich gerne erwähnen, dass das Team vom Outdoor-Magazin derselben Meinung ist und nicht umsonst die NU30 zum Testsieger gekürt hat.

Die Stirnlampe kommt in einer kleinen Verpackung, welche die Lampe, das Band, eine Anleitung und ein Aufladekabel enthält. Ihr habt richtig gehört, die NU30 hat einen 1800 mAh Akku integriert welcher ganz einfach geladen werden kann, somit muss man keine Batterien mitschleppen, und ne Powerbank hat man ja auf längeren Touren eh mit dabei. Über dem Ladeanschluss ist eine Gummiklappe, welche die Lampe wasserdicht nach IP67 macht. Also muss man sich bei Regen auch keinerlei Gedanken machen.

Das Band geht ganz einfach zum Einfädeln und dann kann man auch schon „losleuchten“. Die Lampe hat zwei Knöpfe über die alles gesteuert wird:

Einmal auf den „An-Knopf“ gedrückt leuchtet die Haupt-LED mit 1 Lumen für 330 Stunde.

Drückt man zweimal schnell auf den Knopf, kommt man in die zweite Helligkeitsstufe, welche mit 36 Lumen leuchtet und für circa 25h leuchtet.

Dann drückt man aber lieber gleich dreimal schnell auf den Knopf und kommt in die Stufe mit 180 Lumen welche für 22h reichen.

Bleibt man in egal welchem Modus lange auf dem Knopf schaltet sich der Turbo Modus ein welcher mit 400 Lumen leuchtet, dieser schaltet sich aber von selbst nach 30 Sekunden aus und man leuchtet mit 180 Lumen weiter. (Dies dient zur Vorbeugung von Überhitzung) Die maximale Leuchtweite beträgt 121 Meter.

Wenn man in einer Helligkeitsstufe ist betätigt man den „An-Knopf“ auch zum Ausschalten.

Die Weitwinkelausleuchtung schaltet man ein, indem man den „An-Knopf“ länger als 3 Sekunden drückt.

Das Rotlicht wird über den zweiten Knopf angeschaltet, drückt man den Schalter zweimal schnell hintereinander fängt das Rotlicht zu blinken an.

Man kann Rotlicht und weißes Licht gleichzeitig anschalten.

Besonders die Funktion des Rotlichtes finde ich super, besonders wenn man sich auf einer Hütten befindet, oder sich die Augen bereits an die Dunkelheit gewöhnt haben ist das optimal.

Die Stirnlampe hat auch noch die Sondermodi SOS und Location-Beacon in diese gelangt man indem der An-Knopf länger als 3 Sekunden gehalten wird und dann wird weitergeschaltet durch zweimal schneller drücken.

Um ungewolltes drücken zu verhindern kann man die Lampe durch drücken beider Knöpfe Sperren und wieder Entsperren.

Bleibt man länger als 3 Sekunden auf dem Rotlichtknopf, erfährt man den Ladezustand der Lampe. Dreimal blinken > 50%

Zweimal blinken < 50%

Einmal blinken < 10%

 

Jetzt gibt es nochmal die dazugehörigen Bilder einmal am Tag und dann die Leuchtweite bei Nacht.

Jeweils 1 Lumen, nur schwacher Schein, in der Nacht kann man den Ball ganz leicht sehen. Ist nichts für die Ferne, eher um zum Beispiel auf eine Karte zu leuchten.

36 Lumen, jetzt ist schon ordentlich etwas zu sehen, wenn man eher vor sich herleuchtet total ausreichend für eine Wanderung.

180 Lumen perfekte Sicht vor sich und in der Ferne.

Im Boost ist es Taghell, hier fällt keiner über einen Stein.

Rotlicht und Weitwinkel

Bei den Bildern Untertags kann man ganz gut sehen wie das Licht fällt und auch dass sowohl Rotlicht als auch weißes Licht möglich ist.

 

Natürlich hört sich das alles erst einmal kompliziert an, aber mit ein bisschen Übung hat man alles schnell raus. So eine kleine Stirnlampe kann ja einfach nicht mehr Knöpfe haben und ich finde für diese vielen Funktionen, die die NU30 bietet sind diese super auf die Schalter verteilt. Zusätzlich kann man die Lampe noch in vier Stufen bis zu 60° Kippen.

Und zum Schluss noch ein Paar technische Details: Bruchfest bis 1,50 Meter, Gewicht: 84,8 Gramm

Preis liegt bei 40 € was für so viele Funktionen, die Leucht-dauer und -weite und den Akku mehr als gerechtfertigt ist. Daumen hoch!!

Pfiats eich!



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