Super für Tagestouren, tolle Belüftung mit viel Stauraum.
VORTEILE
- Highlight: super tolle Belüftung im Rücken, mit hochwertiger Stützfunktion
- Moderner Look in einem trendigen Jeansblau
- Viel Stauraum auf kleiner Fläche, viele Fächer
- Alle Materialien sind hochwertig und super verarbeitet
- Ergonomische Form auf die weibliche Anatomie abgestimmt
- Sehr geringes Eigengewicht
NACHTEILE
- Das Fach für die Trinkblase ist nicht sehr großzügig geschnitten.
- Die Trinkblase lässt sich nicht einfach einsetzen
- Keine Farbauswahl
BEWERTUNG
Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen
Farbe im Test: Crystal Blue
Preis laut Hersteller: 144,99€ inklusive MwSt.
Testzeitraum: 6 Wochen
Wenn ein Rucksack unterwegs einfach funktionieren muss
Es gibt draußen diese Touren, bei denen man schon nach wenigen Minuten merkt, ob ein Rucksack wirklich zum eigenen Bewegungsstil passt oder nicht. Gerade hier im Wachtberger Ländchen oder im Siebengebirge wechseln die Bedingungen oft schneller, als man denkt. Eben noch läuft man entspannt über trockene Feldwege, kurz darauf geht es durch feuchten Wald, über matschige Wurzelpfade oder über offene Höhenzüge, auf denen einem der Wind plötzlich frontal entgegenbläst. Genau dort merkt man sehr schnell, ob ein Rucksack nur auf Produktbildern gut aussieht – oder ob er draußen wirklich funktioniert.

Für mich persönlich muss ein Tagesrucksack deshalb vor allem eines sein: unkompliziert. Ich möchte unterwegs nicht ständig überlegen müssen, wo etwas verstaut ist oder ob der Rucksack verrutscht. Gerade bei längeren sportlichen Touren oder schnellen Powerwalking-Strecken nervt nichts mehr als ein instabil sitzender Rucksack, schlecht erreichbare Taschen oder ein verschwitzter Rücken nach kurzer Zeit.
Genau deshalb fand ich den Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen sofort interessant. Die Kombination aus relativ kompakter Bauweise, sportlicher Passform, vielen schnell erreichbaren Taschen und integrierter Trinksystem-Vorbereitung klang für meinen Alltag draußen extrem passend. Dazu kommt, dass ich inzwischen gerade bei längeren Wanderungen oder schnellen Tagestouren die Kombination aus Trinkblase und gut organisiertem Stauraum enorm schätze. Wenn Wetter und Gelände ständig wechseln, möchte ich nicht jedes Mal den kompletten Rucksack absetzen müssen, nur um kurz an Wasser, Regenjacke oder Kleinigkeiten zu gelangen.


Besonders spannend fand ich außerdem die eher sportliche Konstruktion. Viele klassische Wanderrucksäcke wirken auf mich inzwischen fast etwas zu massiv oder schwer. Der Rim Runner dagegen sieht deutlich moderner und dynamischer aus. Nicht ultraleicht oder minimalistisch, sondern eher wie ein vielseitiger Hybrid aus Wander- und sportlichem Outdoor-Rucksack.

Getestet habe ich ihn über sechs Wochen im ganz normalen Outdoor-Alltag – also nicht nur auf gemütlichen Spaziergängen, sondern bei schnellen Wanderungen, sportlichem Gehen, längeren Tagestouren und wechselhaftem Wetter. Einsatzorte waren vor allem das Wachtberger Ländchen, das Siebengebirge, das Ahrgebirge und der gesamte Bonner Raum. Dort ist man selten nur auf perfekten Wegen unterwegs. Stattdessen wechseln Untergründe ständig zwischen Asphalt, Schotter, Waldwegen, Geröll, nassem Gras, Schlamm und moosbewachsenen Steinen.
Dazu kommen typische Mittelgebirgsbedingungen: Sonne und Regen im Wechsel, kalter Wind auf freien Flächen, plötzliche Schauer und Temperaturen zwischen etwa 10 und 28 Grad während meines Testzeitraums.
Ich habe das Produkt im Rahmen eines Produkttests für Outside Stories zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Bewertung basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen und meinen eigenen Präferenzen. Ich wurde für den Test nicht bezahlt und stehe in keiner Verbindung zum Hersteller.
Ich habe den Rucksack in der Farbe Crystal Blue erhalten. Ich bin 180 cm groß, wiege 69 kg und trage normalerweise Größe L in Outdoor Oberbekleidung z.B. Jacke.
Mehr als nur Stauraum – was Camelbak mit dem Rim Runner vorhat

Das sagt der Hersteller über sein Produkt.
Camelbak beschreibt den Rim Runner X28 Terra als vielseitigen Wanderrucksack für längere Tage draußen, bei denen Komfort, Belüftung und Organisation im Vordergrund stehen sollen. Auffällig ist dabei vor allem die Mischung aus sportlicher Bauweise und relativ großem Stauraum.
Der Rucksack besteht laut Hersteller aus einem leichten, aber robusten Nylon-Ripstop-Material, das auf geringes Gewicht und gleichzeitig hohe Belastbarkeit ausgelegt ist. Besonders im Fokus stehen dabei Belüftung und ergonomische Passform. Camelbak nutzt hier ein sogenanntes Air Support Backpanel, das mithilfe von Body-Mapping-Technologie gezielt die Bereiche belüften soll, an denen man beim Tragen besonders schnell schwitzt.
Gerade bei längeren Wanderungen oder sportlicher Bewegung klingt das natürlich erst einmal ziemlich interessant, weil viele Rucksäcke zwar gut sitzen, aber den Rücken gleichzeitig komplett abdichten.
Dazu kommen zahlreiche Organisationsmöglichkeiten. Seitliche Stretch-Taschen, eine große Fronttasche für schnell erreichbare Kleidungsschichten, Hüftgurttaschen, Befestigungsmöglichkeiten außen sowie ein separates Fach für Trinkblasen zeigen relativ schnell, dass der Rim Runner klar für aktive Tagestouren gedacht ist.








Besonders interessant fand ich die frauenspezifische Konstruktion. Die Schultergurte sind S-förmig aufgebaut und sollen sich besser an den weiblichen Körper anpassen. Auch die gesamte Gewichtsverteilung und Rückenform wurden laut Camelbak entsprechend angepasst.
Mit etwa 840 Gramm bleibt der Rucksack trotz 28 Litern Volumen angenehm leicht. Gleichzeitig wirkt er auf den ersten Blick aber nicht ultrafiligran oder empfindlich, sondern eher wie ein robuster Allrounder für sehr unterschiedliche Bedingungen.
Technische Daten
- Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen
- Volumen: 28 Liter
- Gewicht: ca. 840 g
- Maße: 50 x 24 x 29 cm
- Material: Nylon- und Polyester-Mix
- Air Support Backpanel
- belüfteter Hüftgurt
- frauenspezifische Passform
- separates Fach für Trinkblase
- große Front-Overflow-Tasche
- seitliche Stretch-Taschen
- Hüftgurttaschen
- Dual Cargo Compression
- Tube Trap Schlauchhalterung
- Daisy Chains außen
Beim Versand fängt die Nachhaltigkeit an.
Der Rucksack kam in einem weißen Karton mit für meinen Geschmack zu viel Klebeband an.




Aber dafür wurde auf einen zweiten Promokarton verzichtet. Der Rucksack wurde zum Schutz vor Nässe in einem Plastiksack verpackt. Gefreut habe ich mich über einen kleinen handschriftliche Gruß und den kleinen Nachhaltigkeits-Reminder im Deckel des Kartons. Eine echt pfiffige Idee. Gefreut hätte ich mich, wenn komplett auf Plastik verzichtet worden wäre. Aber leider gibt es da wohl keine Alternativen.



Eine echte Überraschung war die mitgelieferte Trinkblase! Damit hatte ich nicht gerechnet, da sie nicht im Lieferumfang enthalten ist. Selbstverständlich gibt es dafür einen separaten Testbericht. Vielen Dank an Camelbak für die gelungene Überraschung! <3 :)

Der erste Eindruck – leicht, modern und erstaunlich sportlich
Schon beim Auspacken fiel sofort auf, wie modern der Rim Runner wirkt. Viele Wanderrucksäcke sehen inzwischen entweder extrem technisch oder sehr klassisch aus. Der Camelbak liegt irgendwo angenehm dazwischen.


Die Farbe Crystal Blue gefällt mir persönlich extrem gut. Dieses leicht jeansartige Blau wirkt freundlich und modern, ohne grell oder künstlich auszusehen. Gerade draußen in Wald- und Mittelgebirgslandschaften passt die Farbe erstaunlich harmonisch ins Gesamtbild.
Auch die Größe wirkt sofort sehr gelungen. Der Rucksack sieht nicht überdimensioniert aus, bietet aber trotzdem sichtbar genug Volumen für längere Tagesausflüge oder wechselhaftes Wetter mit mehreren Kleidungsschichten.
Besonders überrascht hat mich das Gewicht. Trotz der vielen Taschen, Gurte und Belüftungselemente fühlt sich der Rim Runner angenehm leicht an. Gerade beim ersten Anheben hatte ich eher das Gefühl eines sportlichen Outdoor-Rucksacks als eines klassischen Wanderrucksacks.
Das Material selbst fühlt sich angenehm weich und modern an. Kein steifes, lautes Gewebe, kein unangenehmes Knistern. Stattdessen wirkt alles relativ flexibel und gleichzeitig robust genug für regelmäßige Outdoor-Nutzung.

Viele Taschen, aber sinnvoll verteilt
Gerade bei Rucksäcken merkt man oft erst draußen, ob Taschen wirklich sinnvoll platziert wurden oder nur auf dem Papier praktisch wirken.
Beim Rim Runner hat mir die Aufteilung insgesamt sehr gut gefallen.








Besonders praktisch ist die große Front-Overflow-Tasche. Genau dort habe ich unterwegs meistens meine Regenjacke oder zusätzliche Kleidungsschichten verstaut. Gerade bei wechselhaftem Wetter im Mittelgebirge ist das enorm angenehm, weil man nicht jedes Mal den Hauptbereich öffnen muss.
Auch die seitlichen Stretch-Taschen funktionieren sehr gut. Selbst größere Flaschen lassen sich problemlos verstauen und durch das elastische Material sitzt alles erstaunlich sicher.
Die kleinen Taschen an den Schultergurten wirken zunächst unscheinbar, wurden unterwegs aber schnell zu einem meiner Lieblingsdetails. Gerade kleinere Dinge wie Müsliriegel oder Kleinigkeiten lassen sich dort angenehm schnell erreichen.
Die Hüftgurttaschen sind ebenfalls praktisch dimensioniert. Nicht riesig, aber groß genug für typische Kleinteile wie Schlüssel, Taschentücher oder kleinere Snacks.
In Bewegung hat dabei erstaunlich wenig gestört. Viele Taschen bedeuten oft auch viel Bewegung oder Druckpunkte – hier wirkte alles relativ ausgewogen verteilt.
Belüftung statt Hitzestau
Gerade im Frühling oder an wärmeren Tagen zeigt sich schnell, wie gut ein Rucksack wirklich belüftet.
Der Rückenbereich des Rim Runner hat mich hier tatsächlich positiv überrascht. Natürlich schwitzt man bei sportlicher Bewegung trotzdem. Aber dieser typische komplett nasse „Rucksackrücken“, den viele Modelle erzeugen, blieb deutlich reduziert.






Besonders auf längeren Powerwalking-Strecken oder schnelleren Anstiegen im Siebengebirge merkte man, dass die Belüftung tatsächlich funktioniert.
Auch die Schultergurte und der Hüftgurt wirken angenehm atmungsaktiv. Selbst bei wärmeren Temperaturen fühlte sich der Rucksack nie unangenehm stickig an.
Die Passform – erstaunlich stabil ohne schwer zu wirken
Was mir relativ schnell auffiel: Der Rucksack sitzt erstaunlich körpernah, ohne dabei einzuengen.
Gerade bei schnellen Bewegungen oder unruhigem Gelände bleibt der Rim Runner angenehm stabil am Körper. Viele größere Tagesrucksäcke beginnen irgendwann leicht zu schaukeln oder zu ziehen. Hier blieb das Tragegefühl selbst bei längeren Strecken erstaunlich ruhig.

Die Schultergurte verteilen das Gewicht angenehm gleichmäßig. Auch der Hüftgurt hilft spürbar dabei, Last vom Rücken zu nehmen.
Besonders gelungen finde ich die Balance zwischen Bewegungsfreiheit und Stabilität. Der Rucksack sitzt sportlich, ohne ständig spürbar präsent zu sein.
Gerade auf längeren Touren macht genau das einen riesigen Unterschied.


Die Trinkblase – tolle Idee mit kleinen Schwächen
Zum Test wurde zusätzlich die Camelbak Crux® 2L Trinkblase mitgeliefert. Darüber habe ich mich ehrlich gesagt wirklich gefreut, weil ein gutes Trinksystem gerade bei längeren Wanderungen unglaublich praktisch ist.
Die Trinkblase selbst macht einen hochwertigen Eindruck. Besonders positiv fiel sofort die große Öffnung auf. Dadurch lässt sie sich angenehm leicht befüllen und reinigen.

Auch das Mundstück funktioniert sehr gut. Man bekommt relativ viel Wasser pro Schluck und muss nicht ständig stark ziehen.

Im Alltag wurde das schnell extrem angenehm. Gerade bei schnellen Wanderungen oder Powerwalking-Strecken ist es deutlich praktischer, einfach während der Bewegung trinken zu können, statt ständig eine Flasche herauszuholen.
Etwas kritischer sehe ich allerdings das Einsetzen der Trinkblase in den Rucksack. Das Fach sitzt relativ eng am Rückenbereich und der Reißverschluss könnte etwas weiter öffnen. Gerade das Einhängen der Blase am vorgesehenen Band empfand ich teilweise als etwas fummelig.

Das funktioniert zwar – aber dort hätte ich mir etwas mehr Komfort gewünscht.
Unterwegs im Mittelgebirge – hier zeigt der Rim Runner seine Stärke
Testbedingungen
Einsatzorte
- Wachtberger Ländchen
- Siebengebirge
- Ahrgebirge
- Bonner Raum
Wetterbedingungen
- Sonne und Regen im Wechsel
- Windige Höhenzüge
- Wechselhaftes Frühlings- und Sommerwetter
- Kurze Regenschauer
- Warme sonnige Abschnitte
- Teilweise kräftiger Wind bis Sturm
Temperaturbereich
Ca. 10° bis 28° Celsius
Untergründe
- Waldwege
- Feldwege
- Schotter
- Asphalt
- Geröll
- Matschige Wege
- Nasses Gras
- Moosbewachsene Steine
Aktivitäten
- Wandern
- Sportliches Wandern
- Powerwalking
- Tagesausflüge
- Schnelle Outdoor-Runden im Alltag
Die eigentliche Stärke des Rucksacks zeigte sich für mich vor allem draußen in Bewegung.
Gerade im Mittelgebirge wechseln Belastung und Bedingungen oft ständig. Man läuft bergauf, kurz darauf wieder längere flache Passagen, dann schmale Waldwege oder offene windige Höhenzüge. Genau dort wirkte der Rim Runner extrem ausgewogen.
Besonders angenehm war dabei das geringe Eigengewicht. Selbst voll beladen fühlte sich der Rucksack nie unnötig schwer oder träge an.
Gerade bei sportlichem Gehen merkt man jedes zusätzliche Gewicht irgendwann deutlich. Hier blieb das Gesamtgefühl erstaunlich leicht.
Auch die Lastverteilung funktioniert sehr gut. Selbst wenn der Rucksack etwas voller gepackt war, zog nichts unangenehm nach hinten.

Wenn das Wetter plötzlich kippt
Typisch Mittelgebirge: Eben noch Sonne, wenige Minuten später Wind und Regen.
Genau solche Bedingungen hatte ich während des Tests mehrfach. Gerade dann merkt man schnell, wie praktisch eine gute Organisation wirklich ist.
Die große Fronttasche wurde dabei unterwegs fast ständig genutzt. Regenjacke rein, wieder raus, kurz verstauen, wieder anziehen – genau solche Situationen machen einen guten Wanderrucksack im Alltag aus.
Auch bei leichtem Regen wirkte das Material insgesamt relativ unempfindlich. Natürlich ersetzt der Rucksack keine vollständige Regenhülle bei Dauerregen, aber kurze Schauer oder feuchte Bedingungen steckt er problemlos weg.
Besonders angenehm fand ich dabei, dass das Material relativ schnell wieder trocknet.
Sportlich unterwegs – genau dafür scheint er gebaut zu sein
Viele Wanderrucksäcke fühlen sich beim schnellen Gehen irgendwann schwer oder träge an.
Der Rim Runner dagegen wirkte fast die ganze Zeit eher wie ein sportlicher Bewegungsrucksack.
Gerade auf schnellen Feldweg-Passagen oder längeren Powerwalking-Einheiten blieb das Tragegefühl angenehm dynamisch.
Nichts sprang stark herum, nichts zog unangenehm an den Schultern und auch bei längeren Strecken entstanden keine Druckstellen.
Besonders positiv fiel mir auf, dass der Rucksack trotz seines relativ kompakten Sitzes genug Stauraum für wechselhaftes Wetter bietet. Gerade im Mittelgebirge trägt man oft:
- Regenjacke,
- zusätzliche Schicht,
- Snacks,
- Wasser,
- kleine Ausrüstung
und manchmal trotzdem noch spontan mehr.
Genau dafür wirken die 28 Liter sehr sinnvoll gewählt.


Kleine Kritikpunkte gehören dazu
Ganz perfekt ist natürlich auch der Rim Runner nicht.
Das Einsetzen der Trinkblase könnte komfortabler gelöst sein. Gerade das relativ enge Fach empfand ich teilweise etwas fummelig.
Sehr gut gefällt mir die Struktur im Hauptfach. Gerade viele kleine Gegenständen kann man sehr gut organisieren, damit nicht alles unten landet oder unerreichbar im Gewühl der vielen Kleinigkeiten verschwindet. Es stehen mehrere kleine Fächer aus Mesh Material mit Reißverschlüssen zur Verfügung, so kann man alle Kleinigkeiten gut und schnell erreichbar unterbringen.



Allerdings bei sehr voller Beladung merkt man natürlich irgendwann, dass der Rucksack eher auf sportliche Tagesnutzung als auf schwere Lasten ausgelegt ist.
Für klassische Mehrtagestouren mit viel Gewicht würde ich persönlich vermutlich eher zu einem größeren Trekkingmodell greifen.
Nachhaltigkeit und Verarbeitung
Die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig und langlebig.
Nähte, Gurte, Schnallen und Reißverschlüsse machen einen robusten Eindruck. Gerade die belasteten Bereiche wirken sauber verarbeitet und stabil genug für regelmäßige Outdoor-Nutzung.

Auch nach mehreren Wochen Nutzung zeigten sich keine auffälligen Abnutzungen.
Positiv finde ich außerdem, dass der Rucksack insgesamt nicht wie ein kurzlebiges Trendprodukt wirkt, sondern eher wie ein langlebiger Begleiter für viele Touren.
Mein Fazit nach sechs Wochen
Der Camelbak Rim Runner™ X28 Terra für Frauen hat mich im Alltag tatsächlich ziemlich überzeugt.

Gerade die Mischung aus:
- sportlichem Sitz,
- angenehmem Gewicht,
- guter Belüftung,
- sinnvoller Taschenaufteilung
- und alltagstauglichem Stauraum
macht ihn für mich zu einem extrem gelungenen Tagesrucksack für aktive Outdoor-Touren.
Besonders stark fand ich das Tragegefühl unterwegs. Der Rucksack bleibt auch bei schnellen Bewegungen angenehm ruhig und wirkt nie unnötig schwer.
Dazu kommt die sehr gelungene Organisation. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Touren merkt man schnell, wie angenehm schnell erreichbare Taschen wirklich sind.
Natürlich gibt es kleinere Kritikpunkte. Das Trinkblasenfach könnte komfortabler zugänglich sein und bei sehr schwerer Beladung merkt man irgendwann die sportliche Ausrichtung des Rucksacks.
Im normalen Outdoor-Alltag überwiegen die Stärken für mich aber ganz klar.
Der Rim Runner wirkt modern, durchdacht, angenehm leicht und gleichzeitig robust genug für regelmäßige Nutzung in sehr unterschiedlichen Bedingungen.
Gerade für sportliche Wanderungen, schnelle Tagestouren, Powerwalking oder aktive Mittelgebirgstouren halte ich ihn für extrem gelungen.
Was besonders gut war
- sehr angenehmes Tragegefühl
- gute Belüftung
- praktische Taschenaufteilung
- sportlicher Sitz
- geringes Eigengewicht
- tolle Fronttasche für schnelle Wetterwechsel
hochwertige Verarbeitung
Sportliche Wanderungen liebt der Rucksack besonders.
Was man wissen sollte
- Trinkblasenfach etwas eng
- eher sportlicher Tagesrucksack als schwerer Trekkingrucksack
Hauptfach könnte minimal strukturierter sein

Für wen geeignet?
Für alle, die:
- sportlich wandern,
- schnell unterwegs sind,
- Tagesausflüge machen,
- Powerwalking lieben
- und einen leichten, modernen Outdoor-Rucksack suchen.
Persönliche Bewertung
5 von 5 Sternen
Ein extrem gelungener sportlicher Wanderrucksack mit sehr angenehmem Tragegefühl und durchdachter Alltagstauglichkeit.
Viel Spaß bei eurer nächsten Tour.

Wir sehen uns draußen!