Die Isomatte NeoAir XTherm max ist super klein im Packmaß, leicht und hat verfügt dennoch über guten Komfort, allerdings raschelt sie ziemlich.
VORTEILE
- Minipackmaß
- Aufpumpsystem
- Toller Komfort
- Gute Isolation (bis -22 Grad)
- In zwei Größen erhältlich
NACHTEILE
- Ziemlich schmal
- Sie raschelt
BEWERTUNG
Die Isomatte wurde zum Wintercampen getestet. Hier sind die Ansprüche natürlich etwas anders und härter als im Sommer.
Grundsätzlich sollte es eine Isomatte mit guter Isolation, kleinem Packmaß und aufgrund von Rückenleiden auch mit hohem Komfort sein. Da kam die Isomatte und die erste positive Überraschung war das Packmaß. Dadurch, dass die Isomatte zunächst der Länge nach einmal gefaltet wird, ist wie sehr kompakt zu verstauen. Bei der richtigen Wickeltechnik hat sie ein Volumen von einer 1-1,5 L Flasche. In der regular-Größe ist sie lediglich 23 cm hoch. Dazu ist sie wirklich leicht. Je nach Größe um die 500 g!

Der Packsack ist gleichzeitig zum Aufpumpen zu verwenden. Zu diesem Zweck hat er eine Art Verlängerung. Am Sackboden befindet sich eine gummierte Öffnung, welche über das Ventil der Isomatte gestülpt werden kann und dann kann man durch zusammenrollen des Packsacks die Luft in die Isomatte pressen. Dies erspart einem langes (feuchtigkeitsbehaftes) mit dem Mund aufblasen und Schwindel. Das Überstülpen bedarf einer gewissen Übung, denn wenn man es blind machen muss (enges Zelt oder bereits dunkel) kann es einen Moment dauern bis es klappt. Die Art des Aufblasens ist zudem noch Rückenschonend, da man aufrecht sitzen kann. Für Ungeduldige kann man den Sack mit Atemluft noch ein wenig praller füllen und bläst hierzu leicht hinein. Es reicht aber auch den Sack einfach locker aufzuschütteln, damit er sich mit Luft füllen kann.

Bei Zimmertemperatur ist die Isomatte mit 20 „Sackfüllungen“ nicht prall gefüllt, aber ausreichend um ohne Bodenkontakt darauf liegen zu können. Wenn es richtig kalt ist allerdings, bei -10 Grad Umgebungstemperatur, wollte die Isomatte nicht so recht voll werden.
Die Isolation der Isomatte ist sehr gut. Sie wurde in einem Zweimannzelt nur mit dem dünnen Zeltboden darunter bei -7 Grad auf Wiese getestet und bei -10 Grad im Freien auf einem Holzboden. Sie hielt die Kälte zuverlässig ab.
Mit ihren 51 cm Breite ist die Isomatte ausreichend breit um gerade darauf zu liegen. Bei Seitenschläfern ist es schwierig, weil entweder die Knie oder aber der Allerwerteste über die Isomatte hinausragen.
Obwohl die Isomatte nicht auffallend dick ist, ist sie wirklich komfortabel. Egal in welcher Lage, es fand nie Bodenkontakt statt und sie war nicht zu hart.
Aufgrund der rechteckigen Form, anstatt mit abgerundeten Ecken, kann die Isomatte komplett genutzt werden.
Auffallend war, dass die Isomatte ziemlich laut raschelt. Es wird davon ausgegangen, dass es ein innenliegendes Flies ist, welches diese Geräusche verursacht. Solange man sich nicht bewegt ist es leise, aber am Anfang ist es wirklich störend, dass es beim Umdrehen so raschelt. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, stört es allerdings nicht mehr den Schlaf.
Beim Zusammenfalten ist es sinnvoll, dass man erst einmal lose die Luft aus der Matratze herausdrückt durch aufrollen. Dann Ventil zudrehen, Isomatte einmal längs falten Ventil wieder auf und nochmal richtig aufrollen. So passt sie dann auch locker wieder in den Packsack.
Mehr Testberichte aus dem Outdoorbereich gibt es bei uns unter www.outdoortest.info