Einsteiger-Modell mit Reservoir zum Kampfpreis.
VORTEILE
- Sehr geringes Eigengewicht
- 1,5 L CRUX Reservoir inklusive
- Kompakt, körpernah, bewegungsfreundlich
- Atmungsaktives 3D-Vent-Mesh-Rückenpanel
- Nachhaltigere Materialien (recycelt, C0-DWR)
- Laptop-/Tablet-Fach integriert
NACHTEILE
- Keine echte Lastübertragung (kein Hüftgurt)
- Begrenztes Volumen für lange Touren
- Kaum interne Organisation
- Nicht wasserdicht
BEWERTUNG

Ich habe den Camelbak Arete 14 von OUTSIDEstories zum Test erhalten. Diese Bewertung erfolgt vollständig unabhängig. Weder wurde ich dafür bezahlt noch bin ich gegenüber dem Hersteller Verpflichtungen eingegangen. Der rund sechswöchige Testzeitraum bildet die Grundlage für die nachfolgenden Eindrücke.
Die Produkte des US-amerikanischen Hydration-Spezialisten begleiten mich beziehungsweise uns als Familie bereits seit mehreren Jahren. In dieser Zeit habe ich unter anderem den K.U.D.O. 18, den Scout, die Eddy+ Kids 400 ml, die MultiBev 500 ml sowie die Eddy+ Vacuum Insulated getestet und bewertet. Damit decken meine bisherigen Erfahrungen sowohl den Bereich technischer Bike-Rucksäcke als auch Kinderprodukte und isolierte Trinklösungen ab.



Das Unternehmen gilt als Pionier des modernen Trinkrucksacks. Was 1989 mit einer improvisierten Hydration-Lösung bei einem texanischen Wüstenrennen begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem technologisch ausgereiften System mit durchdachten Reservoirs und hoher Praxistauglichkeit. Heute ist die Marke im Bike-, Trail- und Outdoor-Segment fest etabliert und steht für funktionale, langlebige Lösungen rund um das Thema Flüssigkeitsversorgung.
Entsprechend hoch ist meine Erwartungshaltung gegenüber dem Arete 14. Die bisherigen Modelle konnten in Verarbeitung, Funktion und Alltagstauglichkeit überzeugen. Gleichzeitig habe ich in den vergangenen Jahren zahlreiche Rucksäcke unterschiedlichster Bauart für OUTSIDEstories getestet und kann dieses Modell daher in einen breiteren Kontext einordnen. Entscheidend ist am Ende, ob der Arete dem eigenen Markenanspruch gerecht wird und in seinem vorgesehenen Einsatzbereich einen echten Mehrwert bietet.
WAS BIETET DER ARETE 14?
Der Arete 14 ist ein bewusst reduzierter Hydration-Rucksack mit 14 Litern Gesamtvolumen und integriertem 1,5-Liter-CRUX-Reservoir. Seine Konstruktion folgt einem klaren Prinzip: geringes Gewicht, hohe Bewegungsfreiheit und unmittelbare Körpernähe stehen im Vordergrund. Maximale Lastübertragung oder ausgeprägte Organisationsstrukturen sind hier nicht das Ziel.
Mit einem Eigengewicht von rund 290 Gramm ohne Reservoir zählt der Arete zu den sehr leichten Modellen seiner Klasse. Das Volumen verteilt sich funktional auf etwa 12,5 Liter Stauraum plus 1,5 Liter Trinksystem. Die Bauweise ist rahmenlos. Es gibt weder Aluminiumstreben noch eine versteifende Rückenplatte oder einen Hüftgurt zur Lastübertragung. Das Tragesystem setzt vollständig auf eine kompakte, körpernahe Passform.

Das 3D-Vent-Mesh-Rückenpanel sorgt für eine leichte Distanz zum Rücken und ermöglicht eine gewisse Luftzirkulation. Die Schulterträger sind schlank, aber ausreichend gepolstert. Ein höhenverstellbarer Brustgurt stabilisiert das System bei Bewegung. Auf einen Hüftgurt wurde bewusst verzichtet, was den minimalistischen Ansatz unterstreicht.
Auffällig ist die Dual-Use-Ausrichtung. Neben dem Outdoor-Einsatz bietet der Arete ein gepolstertes Fach, das wahlweise das Reservoir oder ein Laptop beziehungsweise Tablet bis etwa 13 Zoll aufnimmt. Damit positioniert sich das Modell zwischen sportlichem Trail-Pack und urbanem Daypack.
Die PFAS-freie DWR-Imprägnierung sorgt für wasser- und schmutzabweisende Eigenschaften, ersetzt jedoch keinen vollwertigen Wetterschutz bei längerem oder starkem Regen. Die Organisation ist bewusst reduziert gehalten. Es gibt keine speziellen Werkzeugfächer oder komplexe Innenunterteilungen. Diese Klarheit spart Gewicht, setzt aber eine strukturierte Packweise voraus.

MATERIAL
• Hauptmaterial: 200D Ripstop, teilweise recycelt
• Innenmaterial: 135D Nylon, solution dyed
• Imprägnierung: C0-DWR, PFAS-frei
• Rückenpanel: 3D-Vent-Mesh
• Reservoir: CRUX 1,5 Liter
• Gewicht: ca. 290 g ohne Reservoir
• Volumen: 14 Liter inklusive Reservoir

MERKMALE
• 1,5 Liter CRUX-Reservoir im Lieferumfang enthalten
• Großes Hauptfach mit Panel-Loading-Zugang
• Separates Laptop- beziehungsweise Tablet-Fach
• Elastische Fronttasche
• Seitliche Schlauchführung
• Höhenverstellbarer Brustgurt
• Weiches, komprimierbares Packdesign

TECHNOLOGIEN
CRUX-Reservoir: Das CRUX-Reservoir von CamelBak bietet 1,5 Liter Kapazität und ist seit Jahren im Sortiment etabliert. Der große Schraubverschluss erleichtert das Befüllen und Reinigen deutlich. Das Ventil ist auf hohen Durchfluss ausgelegt, sodass Flüssigkeit mit geringem Saugaufwand verfügbar ist. Die Konstruktion unterstützt hygienische Handhabung im Alltag.
3D-Vent-Mesh: Das Rückenpanel besteht aus einem atmungsaktiven Abstandsmaterial, das direkten Kontakt zwischen Rücken und Rucksack reduziert. Es ermöglicht eine leichte Luftzirkulation, ersetzt jedoch kein gespanntes Netzrückensystem wie bei großen Trekkingrucksäcken. In dieser Gewichtsklasse stellt es einen funktionalen Kompromiss zwischen Komfort und Minimalismus dar.
DWR ausgeschrieben Durable Water Repellency bedeutet so viel wie dauerhaft wasserabweisend was nicht gleichzusetzen ist mit wasserdicht. Dahinter verbirgt sich eine unsichtbare Imprägnierung von Textilien oder Schuhen. DWR ist also eine Eigenschaft, welche ein Textil haben kann und kein bestimmtes Material oder System.
Diese wird durch Verwendung verschiedener Chemikalien und Technologien herbeigeführt. Ziel der Behandlung ist es die Oberfläche des Materials sehr glatt zu bekommen, damit Wasser einfach abperlt und nicht aufgenommen wird. Ohne Membran würde bei Dauer und Starkregen trotzdem Wasser durchdringen. Durch viele Waschgänge und Verschleiß wird der Lotusblüteneffekt aber nachlassen und muss erneuert werden, da Membranen zwar das Wasser draußen halten, es aber in die äußeren Textilschichten eindringen kann. Es bildet sich ein geschlossener Film welcher die Dampfdurchlässigkeit und Atmungsaktivität mindert. In der Fachsprache nennt man diesen Effekt „Wetting out“
WIE MACHT SICH DER TRINKRUCKSACK IM EINSATZ?
Neben dem Arete 14 nutze ich regelmäßig sehr unterschiedliche Rucksackmodelle, abhängig von Tourenlänge, Intensität und Aktivität. Dazu zählen unter anderem der CAMELBAK K.U.D.U. 18 mit Protektor, ein EVOC FR Tour 30l, ein leichter EVOC CC 3l + 2l sowie klassische Daypacks ohne Trinksystem. Entsprechend klar ist für mich, wo sich der Arete innerhalb dieses Spektrums positioniert.

Die Passform ist klar körpernah ausgelegt. Durch die schlanke, kompakte Bauweise sitzt der Rucksack relativ dicht am Rücken. Auf dem Bike verschiebt sich der Schwerpunkt dadurch nicht unnötig nach hinten. Bei moderater Beladung bleibt das System stabil und unauffällig. Der höhenverstellbare Brustgurt erfüllt hier seinen Zweck und verhindert ein Verrutschen der Schulterträger.

Sobald es jedoch ruppiger wird, bei schnellem Laufen, Joggen oder eben beim Trailsurfen mit dem Bike, zeigt sich die konstruktive Grenze. Ohne Hüftgurt liegt die gesamte Last auf den Schultern. Bei schnellen Richtungswechseln, kleinen Sprüngen oder technischeren Trails beginnt der Rucksack stärker zu arbeiten. Er pendelt nicht dramatisch, aber spürbar mehr als Modelle mit echter Lastübertragung. Für entspannte Touren absolut ausreichend, für sportlich ambitionierte Einsätze jedoch nicht optimal.
Im Vergleich zu Protektor-Rucksäcken oder speziell konstruierten Bike-Packs fehlt die strukturelle Stabilität. Das ist keine Schwäche im eigentlichen Sinne, sondern eine bewusste Designentscheidung zugunsten von Gewicht, Vielseitigkeit und natürlich auch Preis.

Tragekomfort und Belüftung
Das 3D-Vent-Mesh-Rückenpanel erfüllt seine Aufgabe solide. Es sorgt für eine leichte Luftzirkulation und verhindert direkten Materialkontakt auf voller Fläche. Natürlich darf man hier kein gespanntes Netzrückensystem wie bei Trekkingmodellen erwarten. Bei sommerlichen Temperaturen entsteht vermutlich die typische Kontaktfeuchtigkeit, das kann ich aufgrund der aktuellen Jahreszeit (Winter) allerdings nicht prüfen.
Die Schulterträger sind schlank, aber ausreichend gepolstert. Bei höherem Gewicht merkt man allerdings, dass sie konstruktiv nicht für längere Lasten jenseits der 6–7 Kilogramm ausgelegt sind. Der Arete bleibt ein Leichtgewicht für leichte Einsätze.

Organisation im Alltag
Im Alltag zeigt der Arete seine Stärke. Das separate Fach für Reservoir oder Laptop ist tatsächlich mehr als nur ein Marketing-Detail. Ich habe ihn sowohl mit Trinkblase auf kurzen Wanderungen als auch als urbanen Daypack mit Laptop genutzt. Der Wechsel funktioniert unkompliziert.
Das Hauptfach ist bewusst reduziert. Für eine Regenjacke, etwas Verpflegung, Multitool und Kleinteile reicht das Volumen aus. Wer jedoch Werkzeug strukturiert verstauen möchte oder viele Kleinteile organisiert transportieren will, stößt schnell an Grenzen. Es fehlen dedizierte Taschen oder elastische Halterungen. Man muss bewusst packen.
Die elastische Fronttasche ist praktisch für schnell zugängliche Kleidungsschichten. Eine nasse Jacke lässt sich hier gut verstauen, allerdings ist das Material nicht wasserdicht. Bei Regen dringt Feuchtigkeit entsprechend ein.

Im Praxistest
Das mitgelieferte CRUX-Reservoir arbeitet auf gewohnt hohem Niveau. Der Durchfluss ist angenehm hoch, das Mundstück dicht. Ein Nachtropfen konnte ich im Testzeitraum nicht feststellen. Der große Schraubverschluss erleichtert das Befüllen deutlich, insbesondere unterwegs. Das gleiche Modell mit größerer Füllmenge verwende ich seit vielen Jahren beim Biken und habe es u. a. auch vor allem im Winter mit einem Neoprenschlauch ergänzt, um das Einfrieren von Wasser im Schlauch zu verhindern.
Im direkten Vergleich mit älteren Camelbak-Reservoirs oder Systemen anderer Hersteller wirkt das CRUX ausgereift und alltagstauglich. Geschmackliche Beeinträchtigungen durch das Material konnte ich nach kurzer Einlaufphase nicht feststellen. Wie bei allen Trinkblasen empfiehlt sich eine gründliche Reinigung vor dem Ersteinsatz.
Die Schlauchführung ist funktional gelöst, aber schlicht. Eine magnetische Fixierung oder ein aufwendigeres Retentionssystem wie bei manchen Bike-Modellen gibt es nicht. Das passt zur minimalistischen Ausrichtung.

Grenzen des Konzepts
Mit 14 Litern inklusive Reservoir bleibt der Stauraum klar begrenzt. Für Sommerbedingungen absolut ausreichend, in der kälteren Jahreszeit mit zusätzlicher Isolationsschicht wird es schnell eng. Mehrtägige Touren sind definitiv nicht sein Einsatzbereich.
Ebenfalls klar: Der Arete ist kein bikespezifischer Rucksack. Es gibt keine Helmhalterung, keinen Rückenprotektor, keine ausgeprägte Werkzeugorganisation und keine Regenhülle. Wer genau das sucht, wird im Camelbak-Sortiment fündig, aber nicht bei diesem Modell.

Einordnung
Der Arete 14 ist am stärksten, wenn man ihn nicht überfordert. Als leichter Begleiter für kurze Outdoor-Aktivitäten, Reisen, Städtetrips oder den täglichen Weg zur Arbeit funktioniert er hervorragend. Er ist unkompliziert, leicht und vielseitig einsetzbar.
Wer hingegen regelmäßig technisch anspruchsvolle Trails fährt, größere Lasten transportiert oder maximale Stabilität erwartet, sollte zu einem spezialisierteren Modell und damit logischerweise auch tiefer in die Tasche greifen. Genau hier liegt aber auch seine Stärke: Er versucht nicht, alles zu sein. Er bleibt bewusst minimalistisch und in diesem Rahmen funktioniert er sehr gut.

WAS STECKT HINTER DER MARKE CAMELBAK?
>Die Marke Camelbak feierte im Jahr 2019 ihr 30-jähriges Jubiläum. Geboren wurde das erste von vielen Camelbak-Produkte 1989 als der Rennrad-Fahrer Michael Eidson am Hotter’n Hell 100-Rennen teilnehmen wollte. Es galt 100 Meilen, mit wenig Möglichkeiten Wasser aufzufüllen, auf dem Bike in der Sommerhitze Texas zu absolvieren.
>Aus diesem Grund erschuf sich Eidson, Rettungssanitäter, eine clevere, wenn auch denkbar einfache Lösung für sein Problem. Er verwendete einen in einen Kniestrumpf gepackten Infusionsbeutel und verstaute diesen in der Rückentasche seines Trikots. Den Schlauch fixierte er mittels Wäscheklammer. Damit war der Grundstein einer Erfolgsgeschichte gelegt. Kurz danach gründete er die Firma CAMELBAK. Bei dem besagten Rennen war Jeff Wemmer, schwer beeindruckt von der Cleveren Erfindung und begann diese bei ähnlichen Events zu vertreiben. Ihm ist es auch zu verdanken, dass Fahrradläden das Produkt in ihr Sortiment aufnahmen.
Im selben Jahr wurde mit dem Thermobak der erste Trinkrucksack angeboten. Es folgten viele Verbesserungen und Weiterentwicklungen während der 90er Jahre, z.B. das Bite Valve Mundstück. Mit dem CAMELBAK M.U.L.E. auch Mountainbiker in die Zielgruppe und 1999 stellte die Marke den ersten Trinkrucksack für Wintersportler vor. In den 2000er Jahren ging die Produktentwicklung und Marktexpansion weiter. So rückte auch der Laufsport ins Visier. 2012 brachte Camelbak eine Trinkweste für Läufer auf den Markt.
>Heute sind alle Flaschen von CAMELBAK frei von BPA, BPS und BPF. Plastikflaschen besteht seit 2020 zu 10 % aus natürlicher Maisstärke im selben Jahr wurden neue Rucksäcke und Gürteltaschen eingeführt, die zu 50% aus recycelten PET-Flaschen bestehen.
>Die Got Your Bak-Lebenslange Garantie deckt alle Reservoirs, Rucksäcke, Flaschen und Zubehörteile von Herstellungsfehlern in Material und Verarbeitung für die gesamte Lebensdauer des Produkts ab. Laut Camelbak werden folgende Schäden ausgeschlossen: „Schäden, die durch normale Abnutzung, Unfall (verloren/gestohlen), Kampfschäden, unsachgemäße Pflege oder Reinigung, unüblichen Gebrauch oder Fahrlässigkeit verursacht wurden.“
Hard Facts
• Gründung: 1989 in Texas (USA) durch Michael Eidson
>Hell 100 entwickelt – Infusionsbeutel im Trikot
• Erstes Produkt: Thermobak – erster serienreifer Trinkrucksack (1989)
• Eigentümer: Seit 2015 Teil von Vista Outdoor, seit 2023 Outdoor-Sparte unter Revelyst
• Sitz: Petaluma, Kalifornien (USA)
• Produktion: International (Asien & weitere Standorte), Entwicklung in den USA
• Fokus: Hydration-Systeme, Trinkrucksäcke, Soft Flasks, Flaschen & taktische Trinksysteme
• Technologische Meilensteine: Bite Valve Mundstück, CRUX® Reservoir mit hohem Durchfluss, QuickLink™-System
• Nachhaltigkeit: BPA-/BPS-/BPF-freie Materialien, zunehmender Einsatz recycelter PET-Fasern (teilweise bis 50 %), pflanzenbasierte Materialanteile in Flaschen
• Garantie: „Got Your Bak™“ – lebenslange Garantie auf Material- und Verarbeitungsfehler
• Philosophie: Performance-orientierte Hydration-Lösungen für Sport, Outdoor und Einsatzkräfte
• Stärken: Hohe Durchflussrate, ergonomische Passform, langlebige Reservoir-Systeme, starke Markenidentität im Bike- und Trailrunning-Segment
• Besonderheit: Pionier und Marktbegründer im Bereich moderner Trinkrucksäcke und integrierter Hydration-Systeme
FAZIT
Der Camelbak Arete 14 ist leicht, reduziert, funktional und preislich attraktiv positioniert. Mit dem bereits enthaltenen 1,5-Liter-CRUX-Reservoir bietet er ein Gesamtpaket, das in dieser Preisklasse absolut überzeugend ist. Im Alltag spielt er seine Stärken konsequent aus. Er trägt sich angenehm körpernah, wirkt unaufdringlich und macht als Pendler- oder Freizeitrucksack eine ebenso gute Figur wie auf kurzen Wanderungen oder entspannten Bike-Touren. Auch die nachhaltigeren Materialien und die PFAS-freie DWR-Imprägnierung passen ins Gesamtbild eines modernen, durchdachten Einstiegsmodells.

Seine Grenzen sind jedoch klar definiert. Ohne Hüftgurt gibt es keine echte Lastübertragung, bei dynamischen Bewegungen oder ruppigem Gelände fehlt spürbar Stabilität. Für ambitionierte Mountainbike-Touren, längere Distanzen oder technisch anspruchsvolle Unternehmungen ist er nicht konzipiert.
>Unterm Strich sehe ich den Arete 14 als gelungenes, günstiges Einsteigermodell und als vielseitigen Alltagsrucksack mit Trinksystem. Wer ein leichtes, unkompliziertes Setup für kleine Touren, Reisen oder den täglichen Einsatz sucht, bekommt hier viel Funktion fürs Geld. Wer maximale Performance für sehr sportliche Aktivitäten erwartet, sollte sich innerhalb des Sortiments nach höher positionierten Modellen umsehen. Der Arete 14 ist kein Hochleistungssportler, sondern ein verlässlicher Begleiter für alles, was zwischen Büro, Feierabendrunde und Wochenendtour liegt. Er trägt nicht die Welt, nur das Nötigste – und genau das reicht, wenn der Weg ruft und wir wieder unterwegs sind, Richtung #wirsehenunsdraussen…