Solider, großer Trekkingrucksack, ideal für kurze & lange Reisen
VORTEILE
- Individuelle Einstellmöglichkeiten
- Sehr gute Passform
- diverse Fächer und Taschen
- Gepolsterte Schultergurte
- Beweglicher Hüftgurt
- Durchdachtes System
NACHTEILE
BEWERTUNG
First Impression:
Gleich beim Auspacken machte der Rucksack einen guten Eindruck. Wertige, feste Materialien, gute Möglichkeiten, um Dinge zu verstauen und ein ansprechendes Design sind mir direkt ins Auge gefallen.


Zahlen und Fakten:
Der Rucksack bietet geräumige 65L Volumen. Die Außenmaße belaufen sich auf ca. 74cm x 44cm x 25cm, das Gewicht auf etwa 2,5kg.
Die Außenhaut besteht aus reißfestem Nylon. Man findet auch außen einige praktische Möglichkeiten wichtige Dinge zu verstauen, erhält leichten Zugriff auf den Regenschutz und kann den Rucksack leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Die Farbauswahl ist auf schlichtes aber schönes (Poseidon) Blau oder Obsidian (Schwarz) beschränkt.
Sitz und Komfort:
Das wichtigste bei einem Rucksack, der einen über mehrere Tage und viele Kilometer begleiten soll, ist natürlich die Passform, bzw. die Möglichkeit den Rucksack an die eigenen Bedürfnisse und körperlichen Gegebenheiten anzupassen.
Hier überzeugt der Guidepost in ganzer Linie. Hier die wichtigsten Details:

Zudem lässt sich auch die Breite der Schultergurte einstellen, um ein bequemes Tragen zu ermöglichen.
Durch den Hüftgurt wird die Last optimal auf die Hüften übertragen. Oft ergibt sich jedoch das Problem, dass die Hüftgurte zu starr auf der Hüfte aufliegen. Beim Guidepost ist der Hüftgurt beweglich und passt sich so der Körperbewegung an. Die Last wird also auch in Bewegung bestens weitergegeben. Aus meiner Sicht ein dicker Pluspunkt, da so der Rücken noch weiter entlastet wird.
- Natürlich lässt sich der Sitz auch noch durch weitere „Standard-“Gurte (z.B. an den Schultern oder an der Brust) einstellen und optimieren.
Aus meiner Sicht gewinnt der Guidepost in dieser Kategorie auf ganzer Linie! Außerdem wird der Rücken beim Tragen sehr gut belüftet.
Fächer, Taschen und Aufteilung:
Natürlich verfügt der Rucksack über ein großes Hauptfach, in dem sich das Gepäck verstauen lässt. Dieses kann man nach unten hin abtrennen und so noch ein „Bodenfach“ schaffen.
Zugriff auf das große Fach erhält man entweder von oben, durch den Eingriff nach Aufklappen des Deckels, oder durch einen seitlichen Reißverschluss. Dieser hat sich als äußerst praktisch erwiesen, da man nicht das ganze Gepäck ausräumen oder beiseiteschieben muss, wenn man an tiefer gelegenes Gepäck gelangen möchte (weiterer Pluspunkt!).
Daneben gibt es noch zahlreiche kleinere Fächer und Einschubmöglichkeiten, z.B. auch am Hüfgurt selbst.
Extras:



Praktisch sind auch die „Kabelorganzier“. Über den Rucksack verteilt gibt es verschiedene Schlaufen, durch die Kabel gezogen werden können, um einen Kabelsalat oder Verheddern zu vermeiden. So lassen sich die Geräte, die sich z.B. in der Rollverschlusstasche befinden, sicher mit einer Power Bank im Rucksack verbinden.



Durch Schlaufen an den Schultergurten, kann die „Leitung“ zur Trinkwasserversorgung gelegt werden.
Für so viele intelligente Extras gibt es wieder einen Pluspunkt von mir.
FAZIT:
Ein sehr durchdachtes Konzept und mit Sicherheit der „intelligenteste“ Rucksack, den ich bisher hatte. Da ich eh ein großer Rucksack-Fan (siehe meine anderen Bewertungen), bin ich froh, dass ich diesen hier testen durfte. Er wird auf jeden Fall ein fester Bestandteil meines Reisegepäcks und mich noch auf diversen Touren begleiten.
Ich würde gerne etwas bemängeln, kann dies nach meinem Test allerdings nicht! Überzeugt haben mich vor allem die individuelle Anpassbarkeit, als auch die kleinen aber feinen Details (Kabelorganizer, Gipfelrucksack, wasserfeste Tasche…).



