Sehr gelungener Trinkrucksack, leicht und zweckmäßig am Berg.
Bewertung Ø: 5 Sterne
VORTEILE
Praktisches Trinkblasenfach
Leichtes und bequemes Rückenteil
Geringes Eigengewicht
Große Seitentaschen
Schlüsselhaken, Stockhalterung
NACHTEILE
BEWERTUNG
1. Produktbeschreibung
Camelbak bewirbt den Rim Runner 22 als Trinkrucksack mit genügend Platz für einfache Tagestouren. Ich habe den Rucksack im Frühjahr/Sommer 2026 zum Testen bekommen und damit einiges unternommen, u.a. eine Wanderung auf die Rotwandlspitze (2.193 m) von Mittenwald aus (immerhin 18 km, 1.400hm). Der Rucksack ist in vier Farben verfügbar und aktuell ab ca. 60€ erhältlich, womit er teils deutlich günstiger ist als so manche Trinkweste, geschweige denn mancher 30-L-Rucksack.
2. Bewertung
Praktisches Trinkblasenfach Das Trinkblasenfach hat oben eine Aufhängung und liegt am Rückenteil an. Der Rucksack wird mit einer 1,5-L-Blase ausgeliefert, das Fach lässt sich aber auch problemlos mit einer 3L-Blase verwenden, die ich von einem anderen Camelbak-Rucksack noch herumliegen hatte. Dank des eigenen Fachs stört die Blase nicht, wenn man andere Ausrüstung braucht.
Mittig oben am Rucksack sind zwei Öffnungen, durch die man den Trinkschlauch fädeln kann. An den beiden Trägern ist jeweils noch eine kleine Schlaufe und eine Plastikklammer, durch die man den Schlauch weiterfädeln und fixieren kann. Somit kann jeder die Länge des Schlauchs an sich persönlich anpassen und er stört auch beim Wandern/Bergsteigen/Klettern nicht.
Links die Aufnahme für die Trinkblase und das Fach dafür, hier mit der 3-L-Blase. Rechts die Befestigung am Träger und die Öffnung oben am Rucksack. ern nicht.
Leichtes und bequemes Rückenteil Der Rucksack ist mit einem Mesh-artigen Rückenteil ausgestattet, das sich leicht vom Rücken weg nach hinten biegt. Dadurch liegt der Rucksack beim Bergsteigen nicht direkt am Rücken an und es entsteht ein angenehmer Luftaustausch, wodurch man am Rücken lang nicht so stark schwitzt wie sonst. Dabei ist das Rückenteil semi-flexibel, d.h. es passt sich relativ gut dem Gepäck an, ohne dass harte Gegenstände (z.B. Klettersteigset) in den Rücken drücken. Dieses Bild ist beim Wandern in Berchtesgaden entstanden :)
Geringes Eigengewicht Der Rucksack bringt gerade einmal 69 Gramm auf die Waage, was für einen Rucksack mit 22 Litern sehr gering ist und dafür sorgt, dass der Rucksack auch mit wenig Gepäck nicht unnötig schwer ist. Die beiden Bilder sind in der Reinlähne entstanden, einer leichten Klettertour in Mittenwald (UIAA 3+).
Große Seitentaschen Links und rechts am Rucksack sind je eine Seitentasche angebracht, die man vor allem für den schnellen Zugriff auf Flaschen (wenn man ohne Trinkblase unterwegs ist) oder eine dünne Regenjacke, Stirnband, Sonnenbrille, Cap etc. nutzen kann. Von der Größe her passt eine 1-L-PET Flasche problemlos hinein und ist fast vollständig gesichert. Durch das Stretch-Material passen sich die Taschen recht gut an und auch eine 1,5-L-Nalgene-Flasche lässt sich dort verstauen. Unten ein Bild, wie ich mit dem Rucksack einkaufen war und die 22 Liter ausgereizt habe. Hier erkennt man auch gut die Stockhalterung, dazu im nächsten Punkt mehr.
Weitere Ausstattungsmerkmale Für mich ein Must-have an einem modernen Wanderrucksack: ein Schlüsselhaken. Nichts ist schlimmer, als abends am Auto zu stehen und verzweifelt nach dem Schlüssel zu suchen, der irgendwo im Rucksack umherfliegt oder vielleicht auch oben bei der Gipfelrast aus dem Rucksack gefallen ist. Bei dem Rim Runner X22 ist der Schlüsselhaken in der innen liegenden Reißverschlusstasche angebracht, sodass der Schlüssel nie verloren gehen kann.
Ein weiteres Ausstattungsmerkmal sind die zwei Daisy-Chains, die vorn vertikal über den Rucksack verlaufen und an denen man weitere Ausrüstung befestigen oder verzurren könnte. Die beiden unteren Enden sind so gemacht, dass man dort seine Stöcke befestigen kann, notfalls könnte man dort mit Sicherheit auch einen Pickel oder eine Falt-Isomatte befestigen.
3. Fazit
Ich habe den Rucksack über einige Wochen auf Herz und Nieren geprüft und bin sehr, sehr zufrieden damit. Bei unserer letzten Wanderung hat mich lustigerweise auch meine Mum danach gefragt, woher ich denn diesen Rucksack habe, weil er ihr sehr zweckmäßig und gleichzeitig leicht und kompakt aussehe.
Für mich ein sehr gelungener Rucksack, ob jetzt mit oder ohne Trinkblase, ist eigentlich egal. Abseits von den Bergen habe ich ihn auch immer wieder verwendet, wenn ich mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren bin oder eine größere Radtour unternommen habe und z.B. an einem See noch kurz baden/schwimmen gehen wollte.
Das Bild ist entstanden, als ich von Berchtesgaden an den Thumsee und zurück gefahren bin - inklusive einer kurzen Abkühlung. ;)
Wie wurde das Produkt erworben?
Ich bin ProduktScout - OUTSIDEstories hat mir das Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt
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