Hochwertige Sportsonnenbrille für sonniges Wetter!
VORTEILE
- Geringes Gewicht
- Gummierte Nasenflügel und Bügel
- dDnkelt sehr gut ab
- Belüftungsöffnung
- Eng anliegend an schmalen Gesichtern
NACHTEILE
- Nur bei sehr hellen Bedingungen verwendbar
BEWERTUNG
Über das Produkt
Bei meinem Test handelt es sich um die 100% Slendale Matte Black mit HiPER Blue Multilayer Mirror.
Bereits auf den ersten Blick fällt das moderne Shield-Design auf. Die große, durchgehende Scheibe wirkt sportlich, ohne dabei übertrieben futuristisch auszusehen. Dadurch eignet sich die Brille nicht nur fürs Mountainbike oder Rennrad, sondern sie macht auch beim Laufen oder sogar im Alltag eine gute Figur.
Die Slendale entstand als Weiterentwicklung der bekannten Glendale-Serie. Ziel war es, eine leichtere und schlankere Sportbrille zu entwickeln, die möglichst viele Einsatzbereiche abdeckt. Genau diesen Eindruck vermittelt sie bereits beim ersten Anprobieren.
Zu den wichtigsten technischen Eigenschaften gehören:
- HiPER Blue Multilayer Mirror Glas Lichtdurchlässigkeit von etwa 12 %
- Filterkategorie 3 für sonnige Bedingungen
- 100 % UV-Schutz Ultra-HD-Polycarbonatglas
- leichter und flexibler TR90-Rahmen
- hydrophobe und oleophobe Glasbeschichtung
- kratzfeste Beschichtung
- Belüftungsöffnungen gegen Beschlagen
- gummierte Nasenauflagen und Bügelenden für sicheren Halt
- große zylindrische Scheibe für ein sehr breites Sichtfeld
Besonders interessant finde ich die HiPER-Technologie. Statt einfach nur abzudunkeln, werden Kontraste verstärkt. Gerade Wurzeln, Steine oder Unebenheiten auf Waldwegen sollen dadurch besser erkennbar werden. Wer häufig auf wechselnden Untergründen unterwegs ist, merkt diesen Unterschied tatsächlich schneller, als man zunächst vermuten würde.

Persönliche Erfahrungen – Vor- und Nachteile
Ich habe die Slendale hauptsächlich beim Trailrunning, auf längeren Wanderungen sowie bei einigen Mountainbike-Touren im Altmühltal getragen. Gerade dort wechseln sich schattige Waldstücke und offene sonnige Passagen ständig ab – ideale Bedingungen, um eine Sportbrille wirklich auf Herz und Nieren zu testen.
Schon nach wenigen Minuten fällt das geringe Gewicht positiv auf. Die Brille sitzt angenehm auf der Nase und entwickelt auch nach mehreren Stunden keine unangenehmen Druckstellen. Gerade bei längeren Wanderungen oder Läufen merkt man irgendwann gar nicht mehr, dass man überhaupt eine Brille trägt.

Qualität und Verarbeitung
Hier hinterlässt die Slendale einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck.
Der TR90-Rahmen wirkt stabil, gleichzeitig aber angenehm flexibel. Man hat nie das Gefühl, dass beim Auf- oder Absetzen etwas brechen könnte. Alle Übergänge sind sauber verarbeitet, nichts klappert oder wirkt billig.
Auch die Gläser machen einen hochwertigen Eindruck. Die Spiegelbeschichtung sieht edel aus und die gesamte Brille vermittelt das Gefühl eines Premiumprodukts.
Selbst nach mehreren Touren konnte ich keine Kratzer oder Beschädigungen feststellen. Natürlich sollte man Sportbrillen grundsätzlich nicht achtlos behandeln, aber die robuste Verarbeitung vermittelt Vertrauen.

Benutzerfreundlichkeit
Hier sammelt die Slendale besonders viele Pluspunkte.
Das große Sichtfeld ist hervorragend. Gerade beim Mountainbiken oder Laufen muss man den Kopf deutlich seltener bewegen, weil man seitlich wesentlich mehr wahrnimmt als mit kleineren Sportbrillen.
Auch das Beschlagen hielt sich erfreulich in Grenzen. Während einer längeren Wanderung mit mehreren steilen Anstiegen kam es lediglich beim längeren Stehen kurzzeitig zu leichtem Beschlag. Sobald wieder etwas Fahrtwind vorhanden war, verschwand dieser sofort.
Die gummierten Nasenpads leisten ebenfalls hervorragende Arbeit. Selbst bei schweißtreibenden Anstiegen blieb die Brille sicher an ihrem Platz und musste kaum nachjustiert werden.

Die HiPER-Gläser
Der größte Unterschied zu vielen günstigeren Sportbrillen liegt eindeutig in den Gläsern.
Vor allem auf Waldwegen erscheinen Wurzeln, Steine und Bodenstrukturen deutlich kontrastreicher. Auch Übergänge zwischen Licht und Schatten wirken angenehmer für die Augen.
Gerade beim Trailrunning hatte ich häufig das Gefühl, den Untergrund etwas früher erkennen zu können. Das sorgt zwar nicht plötzlich für mehr Geschwindigkeit, vermittelt aber ein zusätzliches Sicherheitsgefühl.
Auch Farben wirken insgesamt lebendiger, ohne künstlich übersättigt auszusehen.

Tragekomfort
Hier spielt die Slendale ihre Stärken voll aus.
Egal ob lockerer Dauerlauf, mehrstündige Wanderung oder Mountainbike-Runde – die Brille blieb jederzeit angenehm.
Sie verrutschte kaum und verursachte weder Druckstellen hinter den Ohren noch auf der Nase.
Besonders positiv fiel mir auf, dass die große Scheibe trotz ihrer Größe nie störend wirkte. Manche Shield-Brillen vermitteln ein etwas "eingesperrtes" Gefühl. Das ist hier überhaupt nicht der Fall.

Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit einem Preis um die 120 Euro bewegt sich die Slendale im gehobenen Bereich.
Natürlich bekommt man bereits für 40 oder 50 Euro einfache Sportbrillen.
Allerdings merkt man den Unterschied durchaus.
Die Kombination aus Verarbeitung, Tragekomfort, Kontrastverstärkung, großem Sichtfeld und hochwertiger Vergütung rechtfertigt den Aufpreis meiner Meinung nach.
Vor allem wer regelmäßig draußen unterwegs ist, wird die Vorteile schnell zu schätzen wissen.
Kleine Schwächen
Perfekt ist allerdings auch die Slendale nicht.
Durch die relativ dunkle CAT-3-Scheibe eignet sie sich hauptsächlich für sonnige oder zumindest helle Tage. Bei stark bewölktem Wetter oder in der Dämmerung wird das Bild für meinen Geschmack etwas zu dunkel.
Außerdem handelt es sich um keine selbsttönende Brille. Wer häufig bei wechselnden Lichtverhältnissen unterwegs ist, könnte mit einer photochromatischen Variante glücklicher werden.
Auch die große Shield-Scheibe ist Geschmackssache. Mir gefällt das moderne Design sehr gut, wer lieber eine klassische Sportbrille mit zwei einzelnen Gläsern bevorzugt, wird sich eventuell erst daran gewöhnen müssen.

Fazit und Empfehlung
Die 100% Slendale hat mich im Test insgesamt überzeugt.
Sie kombiniert eine hochwertige Verarbeitung mit hervorragendem Tragekomfort und sehr guten Gläsern. Besonders die HiPER-Technologie macht tatsächlich einen Unterschied und sorgt für eine angenehm kontrastreiche Sicht, ohne dabei unnatürlich zu wirken.
Das große Sichtfeld ist beim Laufen, Wandern und Mountainbiken ein echter Vorteil. Gleichzeitig sitzt die Brille auch bei intensiver Bewegung sicher und bequem.
Natürlich bewegt sich die Slendale preislich nicht im Einsteigersegment. Wer jedoch regelmäßig draußen unterwegs ist und Wert auf gute Sicht, hohen Tragekomfort und langlebige Verarbeitung legt, erhält hier ein Produkt, das seinen Preis rechtfertigt.
Ich würde die Brille besonders empfehlen für:
- Trailrunner
- Wanderer
- Mountainbiker
- Rennradfahrer
- Outdoor-Sportler, die häufig bei sonnigem Wetter unterwegs sind
Weniger geeignet ist sie dagegen für Personen, die überwiegend in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter unterwegs sind oder eine selbsttönende Scheibe bevorzugen.
Mein persönliches Fazit fällt daher sehr positiv aus. Die Slendale vereint modernes Design mit echter Funktionalität und trägt sich auch über viele Stunden ausgesprochen angenehm. Wer eine hochwertige Sportbrille sucht, die sowohl optisch als auch technisch überzeugt, macht mit diesem Modell aus meiner Sicht wenig falsch.



